Konfigurieren über das WBM
7.3 Die Menüpunkte des WBM
Zurücksetzen
In dem Bereich "Zurücksetzen" können Sie das Kommunikationsmodul auf die
Werkseinstellungen zurücksetzen. Beim Zurücksetzen des Kommunikationsmoduls gehen
alle eingestellten Konfigurationsdaten, Einstellungen der Benutzerverwaltung, sowie
Adressinformationen verloren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Zurücksetzen", um das Kommunikationsmodul auf die
werkseitigen Konfigurationseinstellungen zurückzusetzen. Nach dem Zurücksetzen wird das
Kommunikationsmodul automatisch neu gestartet. Beachten Sie, dass Sie anschließend
dem Kommunikationsmodul eine neue IP-Adresse zuweisen müssen.
Sollten Sie Ihr Administrator-Passwort verlieren, müssen Sie das Kommunikationsmodul, wie
im Kapitel "Werkseinstellungen manuell zurücksetzen (Seite 184)" beschrieben, auf die
Werkseinstellungen zurücksetzen.
IP-Adresse
In dem Bereich "IP-Adresse" können Sie die IP-Adresse, Subnetzmaske, sowie Gateway
des Kommunikationsmoduls ändern. Alternativ kann die IP-Adresse von einem DHCP-
Server bezogen werden.
Hinweis
Unterstützung der Option "12"
Bei der Adressenvergabe über DHCP wird auch die Option "12" (hostname) unterstützt. Der
hostname kann aus der SNMP-Variablen "sysName" entnommen werden.
Die Variable kann über SNMP-Tools beschrieben werden.
HTTPS-Zertifikat
In dem Bereich "HTTPS-Zertifikat" können Sie Zertifikat-Dateien und Zertifikat-
Schlüsseldateien auf das Kommunikationsmodul übertragen. Beachten Sie, dass Sie die
Daten erst auf das Kommunikationsmodul importieren müssen, bevor Sie diese aktivieren
können.
Mit Hilfe der Zertifikate können Sie das Kommunikationsmodul in Ihre jeweilige
Sicherheitsinfrastruktur integrieren. Zertifikate dienen zur Überprüfung der Identität einer
Person oder eines Gerätes, zum Authentifizieren eines Dienstes oder zum Verschlüsseln
von Dateien. Sie können sich eigene Zertifikate anlegen oder offizielle von einer
Zertifizierungsstelle erstellte Zertifikate verwenden. Sie haben die Möglichkeit Zertifikate zu
importieren, die sowohl Zertifikat als auch privaten Schlüssel enthalten (PKCS#12). Wenn
Sie Zertifikate und die dazugehörigen privaten Schlüssel in getrennten Dateien importieren,
dann müssen beide Dateien entweder in "ASN.1" oder "Base64" codiert sind.
Über die Schaltfläche "CSR erstellen" können Sie eine Zertifikatsignierungsanforderung
(CSR) erstellen. Die CSR-Datei enthält alle relevanten Informationen des installierten
Server-Zertifikats. Mit Hilfe dieser Datei kann ein CA (Certificate Authority) ein signiertes,
baugruppen-spezifisches Server-Zertifikat erzeugen, das Sie anschließend in diese
Baugruppe importiert wird.
Wenden Sie sich an Ihre administrative IT-Abteilung, um weitere Informationen zu dem
Thema Zertifikate zu erhalten.
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SIMATIC RF185C, RF186C, RF188C, RF186CI, RF188CI
Betriebsanleitung, 04/2020, C79000-G8900-C512-03