Eignerhandbuch Inhalt Einführung Die Verantwortung des Bootsführers 2.1. Wartungsintervalle Über dieses Handbuch 3.1. Handbücher zugekaufter und integrierter Produkte (Originalausrüstungshersteller) 3.2. Hinweisschilder 3.3. Erklärung der Gefahrenhinweise Entwurfskategorie und Zertifizierung 4.1. Zertifizierung 4.2. Kennzeichnung des Bootes & CE Bescheinigung der Auslegungskategorie 4.3. Erläuterungen zur CIN und Herstellerschild Zertifizierung - Report des GL 5.1. Hauptdaten 5.2. Maximal empfohlene Leistung 5.3.
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7.5. Ankern, Festmachen und Abschleppen - Sicherheitshinweise 7.6. Kollisionsverhütung 7.7. Betankung mit Kraftstoff 7.8. Lüftung der Kabinen 7.9. Badeplattform Grundsätzliche Überlegungen 8.1. Empfohlene Sicherheitsausrüstung 8.2. Maßnahmen bei schlechtem Wetter 8.3. Sicherung loser Ausrüstung 8.4. Stabilität - Risiko des Stabilitätsverlustes 8.5. Mann-Über-Bord - Risiko des Über-Bord-Fallens 8.6.
Abbildungen und Beschreibungen in dieser Betriebsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche abgeleitet werden. BAVARIA YACHTBAU GmbH heißt Sie im Kreise der BAVARIA-Eigner herzlich willkommen und bedankt sich für das mit dem Erwerb dieser Yacht ausgesprochene Vertrauen in unsere Erzeugnisse.
Die Verantwortung des Bootsführers 2. Die Verantwortung des Bootsführers Der Eigner/Bootsführer ist voll verantwortlich und muss sich an die folgenden Grundregeln halten: 1. Informieren Sie sich über die Verwendungsbeschränkungen ihres Bootes! 2. Folgen Sie den Vorgaben der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) oder den Regeln, die für das von Ihnen gewählte Seegebiet gelten. 3. Halten Sie sorgfältig Ausschau nach Menschen und Objekten im Wasser. 4.
Eignerhandbuch 2.1. Wartungsintervalle Wir stellen allerhöchste Anforderungen an die Qualität und Sicherheit unserer Produkte. Im Rahmen der routinemä- ßigen Servicearbeiten an Yachten aus unserer Produktion weisen wir nochmals darauf hin, folgende Bauteile und Ausrüstungen zu kontrollieren und gegebenenfalls auszutauschen. Regelmässige Kontrollen und Instandhaltungen sind wichtige Aufgaben um eine lange Lebensdauer des Bootes zu erreichen und die Sicherheit der Mannschaft zu gewährleisten.
Über dieses Handbuch Achtung: Besonders zu beachten sind: » Änderungen die die Sicherheit des Wasserfahrzeuges betreffen, sollten vor der Ausführung begutachtet und ausschließlich von kompetenten Personen dokumentiert werden. » Jede Änderung in der Verteilung der Gewichte kann die Stabilität, den Trimm und das Fahr- verhalten des Bootes erheblich beeinflussen.
Eignerhandbuch 3.2. Hinweisschilder Das Wasserfahrzeug und das Handbuch zeigen bildhafte Symbole (Piktogramme) als Hinweis für den Eigner/Boots- führer und die Mannschaft auf zwingende Gebote zur Sicherheit und Vorsichtsmaßnahmen bei Bedienung und Hand- habung des Fahrzeuges. Folgende Symbole finden Sie auf Ihrem Fahrzeug. Sie sollten jederzeit berücksichtigt werden. Gefahr (mit Hinweistext) Lesen Sie das Handbuch. Dort wer- Das Symbol kann farbig oder S/W den spezifische Hinweise zu dem sein (siehe folgende Abschnitte). Bauteil/System erläutert. Elektrische Gefährdung Kraftstofffüllstutzen: Gefahr durch elektrische Spannung...
Über dieses Handbuch 3.3. Erklärung der Gefahrenhinweise In vielen Kapiteln des Eigner-Handbuches finden Sie Hinweise, die dem störungsfreien Betrieb, der Wartung oder auch der Warnung vor Gefahren dienen. Der besseren Übersicht halber sind diese in Kästchen oder Warndreiecken, teilweise gerastert, hervorgehoben. Beachten Sie immer die seemännische Sorgfaltspflicht! Sie als Schiffsführer tragen die Verantwortung für das Schiff und das Wohlergehen der Crew. Beseitigen oder verdecken Sie niemals ein Sicherheitsschild. Ersetzen Sie jedes beschädig- te oder nicht mehr vorhandene Hinweisschild umgehend.
Achtern auf Steuerbordseite wurde das Rumpfkennzei- Bavaria Yachtbau GmbH chen (CIN Nummer) angebracht. Dies ist eine weltweit Bavariastrasse 1 - D-97232 Giebelstadt einmalige Folge von Ziffern und Buchstaben. Siehe Motorboat „Virtess 420“ dazu die nachfolgende Erläuterung zur Zusammenset- Category B zung dieser Kennung. = 12 Max.
Die CIN Nummer besteht aus einer Länderkennung. Bei BAVARIA beginnt diese mit der zweistelligen Buchstabenfolge DE für Deutschland, gefolgt von der dreistelligen Kennung der Werft, BAV. Die darauf folgenden fünf Buchstaben und/ oder Ziffern sind von der Werft vergeben und werden bei BAVARIA intern verwaltet. Der Buchstabe an der viertletzten Position benennt den Monat des Baugeginns (A-Januar, B-Februar, C-März etc.), die darauf folgende Ziffer entspricht der Endziffer des Jahres, in der der Bau des Bootes begann.
Eignerhandbuch 5. Zertifizierung - Report des GL Die EG-Richtlinie sieht für Yachten dieser Größe unter anderen das Zertifizierungsmodul B durch eine „benannte Stel- le“ vor. Als zugelassene Prüfstelle nach der EG-Richtlinie wurde damit der Germanische Lloyd mit Sitz in Hamburg (siehe Konformitätserklärung) beauftragt. Im Anhang ist der „Examination Report“ des GL abgedruckt.
Zertifizierung - Report des GL 5.1. Hauptdaten 5.1.1. Hauptabmessungen Versionen Fly & Coupé é Beschreibung Maß Bez. Coup Länge über alles (inkl. Badeplattform) 13,60 m 13,60 m Länge über alles ohne Badeplattform (Rumpf) 12,39 m 12,39 m Rumpflänge 11,95 m 11,95 m Länge in der Wasserlinie 10,41 m 10,41 m Breite - gesamt...
Eignerhandbuch 5.1.2. Verdrängung, Gewichte Warnung Das Boot sollte niemals mit mehr Gewicht belastet werden, als vom Hersteller empfohlen. Beladen Sie die Yacht vorsichtig und gleichmäßig. Die Gewichte sollten dabei möglichst weit unten platziert werden, damit Trimm und Krängung in der von den Konstrukteuren vorgesehenen Weise gewährleistet sind;...
Zertifizierung - Report des GL Spezifische Angaben zu den möglichen Varianten der Motoren finden Sie unter „8.1. Einsatz der Maschinen“ auf Seite 5.3. Decksansicht des Bootes in der Fly-Version, Aufsicht und Perspektive 12 7 32 17...
Eignerhandbuch 5.4. Benennungen zu den Decksplänen Fly und Coupé Pos. Bauteil Bugbeschlag Ankerwinde (Option) Ankerkastendeckel mit Verschluss Laufdeck Decksluke Zugang Motorraum Belegklampen Reling Windschutzscheibe mit Scheibenwischer Steuerstand Deck/ Salon mit Steuermannssitz Steuerstand Flydeck mit Steuermannssitz Wetbar Flydeck mit Kühlschrank/ Icemaker, E- Grill (Option) Landanschlusssteckdose (2x/ 3x) Salon mit Sitzgruppe, Tisch, Pantry und Niedergang Geräteträger Handlenzpumpe Navigationsbeleuchtung...
Eignerhandbuch 5.6. Fest eingebaute Tanks Außer Schwarzwasser, siehe hierzu „Schwarzwasseranlage (Toilettenspülung)“. 5.6.1. Kraftstofftanks Bezeichnung Einbauort Max. Füllmenge (L) Ort des Einfüllstutzens Ablassmögl. 1200 Unter der Gräting auf Nur über Inspekti- Kraftstofftank Diesel, Maschinenraum, am für Antrieb, Genera- Schott zu den vorde- der Steuerbordseite auf onsdeckel oben tor, Warmluft- und ren Kajüten...
Systeme (teilweise optional) 6. Systeme (teilweise optional) 6.1. Bilgenpumpen Bilgenpumpen sind folgendermaßen installiert: Förderleistung Einbauort Betrieb Bezeichnung Bilgenabteilungen (Liter/min) Maschinenraum achtern, elektrisch whale supersub Maschinenraum zwischen den Motoren (mit- 1100 tig) am Spiegel montiert Im Bereich der achteren Kabi- elektrisch whale supersub Achtern, vor dem Maschinen- nen in der Schiffsmitte, unter 1100...
Eignerhandbuch 6.3. Elektrisches System an Bord Achtung - Befolgen Sie die folgenden Hinweise grundsätzlich und vollumfänglich. » Trennen Sie die Anschlüsse von den Batterien und entfernen Sie die Batterien, wenn Sie die Yacht im Winter einlagern (in kalten Gebieten) oder für längere Zeit nicht benutzen. Achten Sie darauf, immer zuerst den Minuspol und erst danach den Pluspol abzuklem- men.
Systeme (teilweise optional) 6.5. Möglichkeiten bei Systemausfall ABL-System Zwei Störfälle sind definiert: 6.5.1. Ausfall des kompletten RS485-Bus Auf jedem Modul ist ein mit 15 A abgesicherter Steckplatz als Reserve vorgesehen und kann unabhängig vom RS485- Bus genutzt werden. Das heißt, dass ein Stecker manuell umgesteckt werden kann, um diesen dauerhaft und unab- hängig vom RS485-Bus mit Spannung zu versorgen.
Systeme (teilweise optional) 6.5.6. Plan Lower Deck 50 34 46 47 6.5.7. Lage der DC-Boxen auf dem Lower Deck Level Die Digitalmodulboxen sind folgendermaßen verteilt: Die Modulbox B1 (Position 3 in der nachfolgenden Abbildung) ist hinter einer Abdeckung im Schrank BB in der Eigner- kabine verbaut. Hier ist auch das Sensormodul verbaut. Die weiteren Modulboxen B2 (Pos 6) befinden sich hinter dem Spiegel im Schrank BB in der Gästekabine BB, die Modulbox B3 und B4 (Pos.
Eignerhandbuch 6.5.8. Die Sicherungen sind folgendermaßen auf die Modulboxen verteilt: FSS=Flachstecksicherung; für Piktogrammzuordnung siehe nachgeschaltete Abbildungen der DC Modulboxen Modul Verbraucher Port Panelebene Sicherung Piktogramm - FSS 30A - FSS 30A Steckdose 12 V Fly-/Coupedeck Consumer FSS 30A Jabsco Par Max (Druckwasserpumpe) Consumer FSS 15A TV22“ Eignerkabine Licht / Multim FSS 15A Licht T-Räume 1 u.2 + Eignerkabine...
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Systeme (teilweise optional) Die nachfolgende Abbildung entspricht der Ansicht einer geöffneten Modulbox des Gleichstromsystems, die Flach- stecksicherungen (KFZ Standard) sind vertikal gesteckt. Die Modulboxen selbst sind mit der Modulbezeichnung beschriftet.
Eignerhandbuch 6.6. Menüführung über das Touchdisplay am Steuerstand Salon Die folgenden Ansichten geben die Bildschirmdarstellungen der Menüführung wieder, einerseits sind die Naviga- tionselemente (Home, Licht etc.) wiedergegeben, andererseits auch die Verbraucher nummeriert, die Nummern der Verbraucher entsprechen denen der Liste unter „6.5.7. Lage der DC-Boxen auf dem Lower Deck Level“ auf Seite 25 und den jeweils neben den Displayansichten dargestellten Tabellen.
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Systeme (teilweise optional) Licht/Multimedia-display Virtess Fly: Piktogramm Level Aussenbeleuchtung Fly Aussenbeleuchtung Cockpit Motorraumbeleuchtung Licht AK Stb, Cockpit, Steuerstand 22“ Bildschirm Salon Unterwasserbeleuchtung Licht/Multimedia-display Virtess Coupé: Piktogramm Level Aussenbeleuchtung Coupé-Dach Aussenbeleuchtung Cockpit Motorraumbeleuchtung Licht AK Stb, Cockpit, Steuerstand 22“ Bildschirm Salon Unterwasserbeleuchtung Verbraucher-display Virtess Fly: Piktogramm Level...
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Eignerhandbuch Füllstände Display Virtess Fly und Coupé: Piktogramm Level Verbraucherbatterie Batterie Hydraulikpumpen Batterie Bugstrahlruder Schwarzwasser Grauwasser Frischwasser Diagnosedisplay Virtess Fly und Coupé: Piktogramm Level Home Licht-Multimedia Verbraucher Füllstände Diagnose Reset Display 12.6 12.1 Reset System Die Diagnoseseite zeigt eine Übersicht über die mit dem Bus-System verbundenen Schaltmodule (B1 – B4, entspre- chen den Adressen (Adr) 1-4) zur Steuerung der 12V-Verbraucher und Sensormodule (5), welche die Füllstände von Wasser und Batterien verarbeiten.
Systeme (teilweise optional) 6.7. Arbeit an den Batterien Achtung - Demontage oder Austausch der Batterien Um die Batteriekabel von den Polen zu trennen: 1. Schalten Sie alle Batterieverbraucher aus. 2. Schalten die den/die Batterieschalter auf „AUS“. Trennen Sie das Minuspolkabel (blau/schwarz) zuerst, erst danach das Pluspolkabel (rot). Bei Wiederanschluss der Kabel zuerst Pluspol (+rot) und dann Minuspol (-schwarz) anschließen. Achtung » Stellen Sie zu jeder Zeit ausreichende Belüftung des Batterieraumes sicher. »...
Eignerhandbuch 6.7.1. Wartung der Batterien Die von BAVARIA ab Werk gelieferten Batterien sind im Normalfall AGM-Batterien. Diese sind wartungsfrei. Die Batterien sind in jedem Fall durch gleichwertige AGM-Batterien zu ersetzen. » Konservieren Sie die Anschlussklemmen der Batterien mit Siliconfett oder Vaseline.
Systeme (teilweise optional) 6.7.2. Einbaupositionen der Schmelzsicherungen und AC Boxen (Hauptdeck) 6.7.3. Einbaupositionen der Schmelzsicherungen und AC Boxen (Lower Deck) 6.7.4. Zuordnung und Benennung der Einbauposition Pos. Einbauposition der Schmelzsicherungen Achterkabine BB, hinter Spiegel (nur Schmelzsicherungen) Achterkabine Stb (Modulboxen B3 und B4) Eignerkabine BB (Modulbox B1) Eignerkabine unter Eignerkoje Im Motorraum...
Eignerhandbuch 6.7.5. Liste der verbauten Schmelzsicherungen (Positionen siehe links unter „6.7.2. Einbaupositionen der Schmelzsicherungen und AC Boxen (Hauptdeck)“ auf Seite 33 . Pos. Verbraucher Art der Sicherung Espressomaschine Flachstecksicherung 40A Verstärker 400 W Flachstecksicherung 40A Subwoofer Fusion Flachstecksicherung 20A Toilettenpumpe BB Flachstecksicherung 30A Verbrauchersicherung BB Streifensicherung 80A 12V Steckdose Salon Flachstecksicherung 25 A Leselichter Achterkabine BB...
Systeme (teilweise optional) 6.8. Wechselstromanlage (AC) Die Wechselstromanlage (AC) ist an Verbraucher mit der Leistung in der unten angegebenen Liste angeschlossen. Die Liste der Verbraucher zeigt die Trennschalter/ Sicherungen mit den eingestellten Überstromschutzwerten. Die Anlage ist polarisiert. Die Wechselstromanlage (AC) wird von den folgenden Energieerzeugern versorgt: Energieerzeuger Anzahl Einbauort Landanschluss 2 für allg. Bordnetz, 1 für Klimaanlage Achterdeck, Backbord Seite Generator Maschinenraum, Stb Seite...
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Eignerhandbuch 6.8.1. Plan Hauptdeck 6.8.2. 230 Volt Plan Lower Deck 6.8.3. 230 Volt Plan Flydeck...
Systeme (teilweise optional) 6.9. Wechselstrom Sicherungen Im 230 Volt Wechselstrom AC System sind zwei AC Module verbaut: ein Grundmodul (ACDB23B mit FI-Schalter) und eine Erweiterung (ACDB23E). Die folgenden Abbildungen erläutern deren Einbaupositionen. 6.9.1. Abbildung Einbaupositionen 230/12 Volt Sicherungskästen Lower Deck Level Auf dem Lower Deck sind die Modulboxen AC1 und AC 2 (Position 6) hinter einer Revisionsluke im Schrank BB in der Gästekabine BB installiert (hinter dem Spiegel). 6.9.2.
Systeme (teilweise optional) Warnung Vermeiden Sie Kurzschlüsse und Feuergefahren: » Schalten Sie den Landanschluss vor dem Anschluss oder Abklemmen des Landan- schlusskabels ab. » Schließen Sie das Landanschlusskabel erst im Boot an, erst danach an das Land- stromnetz. » Trennen Sie das Landanschlusskabel erst vom Landstromnetz. »...
Eignerhandbuch 6.11. Kraftstoffanlage Das Wasserfahrzeug verfügt über ein fest installiertes Diesel-Kraftstoffsystem. Folgende Komponenten werden durch die Kraftstoffanlage versorgt: Bauteil Nummer Maschinen Antrieb Maschinenraum Generator Maschinenraum Beachten Sie grundsätzlich die Herstellerangaben für die oben angegebenen Anlagen. Für detaillierte Angaben zu den Tanks beziehen Sie sich auf „5.6.
Systeme (teilweise optional) 6.12. Gasanlage Beschreibung der Anlage Die Gasanlage (LPG) versorgt die Verbraucher. Die Hauptkomponenten der Anlage und deren Einbaupositionen sind unter Punkt „7.12.6. Benennung der Komponenten der Gasanlage des Hauptdecks“ auf Seite 42 und „7.13. Abbildung der Gasanlage auf dem Flydeck (Übersicht)“ auf Seite 42 zu finden. Der Stauraum für die Gasflaschen befindet sich auf dem Hauptdeck im Gaskasten unter dem Aufgang zur Fly und auf der Fly unter der Wetbar. Die Gasanlage wurde entsprechend der europäischen Norm EN ISO 10239 installiert. Beachten Sie die aber insbesondere die unter Umstän- den abweichenden Vorschriften Ihres Flaggenstaates! Änderungen an der Flüssiggasanlage sind nur durch zugelassene Techniker zulässig.
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Eignerhandbuch Achtung » Verwenden Sie den Gasflaschenraum oder Schrank nie als Lager für andere Geräte und Teile! » Lassen Sie Ihre Yacht niemals unbewacht, wenn die Gasanlage in Gebrauch ist! » Das Camperverdeck darf in Verbindung mit der Option Gas nicht über den Auslieferzu- stand ab Werk hinaus abgedichtet werden. » Nehmen Sie niemals Änderungen am Zustand des Flaschenkastens vor. Bringen Sie auch niemals Durchführungen in das Schiffsinnere vom Flaschenkasten aus ein.
Systeme (teilweise optional) 6.12.3. Vorgehensweise für den Austausch von Gasflaschen Achtung » Lassen Sie Gasflaschen niemals fallen. Bei Transporten müssen die Ventile der Gasflaschen durch Schutzkappen gesichert werden. » Für den Transport von Gasflaschen verwenden Sie ein speziell dafür vorgesehenes Fahrzeug. Gelagerte Gasflaschen müssen immer gegen Verrutschen gesichert sein. » Beim Wechseln der Gasflasche im Cockpit muss die Salontüre geschlossen sein. Sorgen Sie während des Wechsels für eine gute Lüftung. Gefahr » Bevor Sie das Ventil von der Flasche lösen, muss das Gas aus der Leitung immer zunächst verbrannt worden sein.
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Eignerhandbuch Achtung » LPG-Leitungen und Anschlüsse sollten regelmäßig, mindestens einmal jährlich kontrolliert werden und bei Schädigungen ausgetauscht werden. » Falls eine Leckage auftritt, schließen Sie umgehend das Ventil an der Gasflasche und lassen Sie die Störung vor der Wiederbenutzung unbedingt beseitigen. Die Reparaturen müssen von einer fachlich kompetenten Person ausgeführt werden. » Zur Überprüfung der Gasanschlüssen an den Gasofen muss die Frontblende demontiert werden.
Eignerhandbuch 6.13. Abbildung der Gasanlage auf dem Flydeck (Übersicht) 6.13.1. Abbildung (Ausschnitt) der Gasanlage auf dem Flydeck (Option) 6.13.2. Benennung der Komponenten der Gasanlage des Flydecks Pos. Beschreibung Gasflasche mit GOK Niederdruckregler im Gaskasten (Flydeck, Wetbarbereich), Gummischlauch im Gaskas- Gasgrill (Option) Schottverschraubung/ Adapterstück gerade Winkel- Schottverschraubung Kupferrohr 8 mm...
Systeme (teilweise optional) 6.14. Hydraulikanlage Das Wasserfahrzeug ist mit den folgenden Hydraulikkomponenten ausgerüstet: Komponenten Sicherung Ort der Schalter Hydraulischer Tenderlift Am Spiegel, je Seite ein Schmelzsicherung siehe „6.7.2. Einbau- C-Säule (Option) Scherenelement positionen der Schmelzsicherungen und AC Boxen (Hauptdeck)“ auf Seite 33 Hydr.
Systeme (teilweise optional) 6.15. Strahlruder (Option) Strahlruder Stromquelle Bugstrahlruder Einzelne Batterie vorn *wird auch von Ankerspill genutzt Das Bugstrahlruder wird an beiden Steuerständen über das Bedienpanel angesteuert. 6.16. Schwarzwasseranlage (Toilettenspülung) In einigen Gebieten der Erde ist das Ablassen von Schwarzwasser und teilweise auch Grauwasser nicht erlaubt. Das Boot hat Verschlusseinrichtungen, um diese Restriktionen einzuhalten und ein Ablassen zu verhindern.
Eignerhandbuch 6.18. Steueranlage Ihre Virtess 420 wird über die Doppelmotorenanlage und bei langsamer Fahrt auch über das Bugstrahlruder gesteuert. Auch bei nur einem laufenden Antrieb wird die Manövrierfähigkeit zwar eingeschränkt, geht aber nicht völlig verloren. Achtung » Informieren Sie sich Anhand der Herstellerangaben (Systeminformationen) über die Funktion der Steuerung, das Handbuch von Volvo-Penta wird Ihnen hier hilfreich sein. »...
Systeme (teilweise optional) 6.20. Frischwasseranlage Die Yacht besitzt im Bugbereich einen Wassertank von 410 Litern. Die Frischwasserzufuhr erfolgt von vorn. Der Einfüll- stutzen ist mit einer Verschlusskappe versehen, der Rand des Einfüllstutzens ist mit „WATER“ markiert. Die Entnahme erfolgt über eine Schlauchleitung, die zur Druckwasserpumpe führt. Das System ist immer mit Druck beaufschlagt. Arbeitet die Pumpe trotz festem Absperren weiter, sollte die Wasserleitung auf Dichtigkeit überprüft werden. Die Pum- pe ist durch einen Filter geschützt.
Eignerhandbuch 7. Navigation und Handhabung 7.1. Einsatz der Maschinen Die Motorisierung kann aus verschiedenen Varianten (Optionen) gewählt werden. » 2 x D6-370 EVC (2 x 370 PS/hp) » 2 x D6-400 EVC (2 x 400 PS/hp) » 2 x IPS 500 (2 x 370 PS/hp) » 2 x IPS 600 (2 x 435 PS/hp) Die Motorenanlagen sind hocheffiziente und technisch komplexe Anlagen. Beachten Sie daher genau die vom Her- steller gelieferten Anweisungen und Hinweise sowie Gebote. Lassen Sie sich bei Übergabe deren Funktionen genau erklären.
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Navigation und Handhabung Achtung » Lassen Sie den Motor niemals ohne Abdeckung laufen, um den Kontakt mit sich schnell bewegenden Motorteilen zu verhindern! » Entfernen Sie niemals Schutzvorrichtungen von beweglichen Teilen an Motoren. » Dieses Boot darf nicht mit einer höheren Maschinenleistung betrieben werden als vom Hersteller angegeben, berücksichtigen Sie hierzu die Angaben unter „5.2.
Eignerhandbuch 7.2. Sicht von den Steuerständen Die Internationale Bestimmung zur Vermeidung von Schiffskollisionen (COLREG), sowie die Gesetze der Seeschiff- fahrstsstrassen-Ordnung (SeeSchStrO) besagen, dass zu jeder Zeit ein entsprechender Ausguck vorzusehen ist und die Wegerechte beachtet werden müssen. Stellen Sie jederzeit sicher, dass keine anderen Fahrzeuge ihren Weg kreuzen.
Das Schiff ist mit Navigationsbeleuchtung ausgerüstet, das den internationalen Bestimmungen zur Vermeidung von Schiffskollisionen (COLREG) entspricht. Information Zum Fahren bei Nacht benötigen Sie Navigationsbeleuchtung. Die Fahrtlichter/Navigations- lichter sind von der Schalttafel aus zu bedienen. Ihre BAVARIA Yacht ist mit folgenden Navi- gationslaternen ausgerüstet: » Backbordlaterne » Steuerbordlaterne » Toplicht » Hecklaterne Achtung Kontrollieren Sie die Funktion der Navigationsbeleuchtung vor der Reise und führen Sie Re-...
Eignerhandbuch 7.5. Ankern, Festmachen und Abschleppen - Sicherheitshinweise Der Buganker befindet sich fertig angeschlagen zum Fallen auf der Bugrolle in der Vorpiek. Die Kette fällt in einen Kettenkasten unterhalb des Stauraums. Das Ende der Kette ist hier befestigt. Zum Festmachen des Bootes sind an Bug und Heck sowie auf den Seitendecks Klampen angeordnet. Diese sind ausreichend solide dimensioniert und unterfüttert, um den Vorgaben der Richtlinie zu genügen und die Kräfte in einem geschützten Hafen aufzunehmen.
Navigation und Handhabung Achtung » Beachten Sie bitte, dass bei schlechten Ankergründen und/oder Wetterbedingungen, Wellengang und Starkwind der Anker unter Umständen slippen kann. Sie müssen dann besondere Maßnahmen ergreifen, um die Haltekraft zu erhöhen oder den Ankerplatz verlassen. » Zum Schleppen kann auch Ankerleine verwendet werden. Geeigneter ist jedoch eine mindestens gleich starke, spezielle Schleppleine, die als Hahnepot auf die beiden vorderen Klampen geschoren ist.
Winterlager. 7.9. Badeplattform Bitte beachten Sie, dass Bavaria bei der Konzeption dieser Yacht in Bezug auf Stabilität, Festigkeit und Schwimmfä- higkeit die maximale Tragfähigkeit der achteren Plattform berechnet hat; die maximale Last ist auf dem hier nachfol- gend gezeigten Aufkleber aufgeführt.
Grundsätzliche Überlegungen 8. Grundsätzliche Überlegungen 8.1. Empfohlene Sicherheitsausrüstung BAVARIA-Boote werden ab Werft grundsätzlich ohne Sicherheitsausrüstung ausgeliefert. Es ist die Pflicht des Bootsführers, dafür Sorge zu tragen, dass sich stets eine zugelassene und gebrauchsfähige Sicherheitsausrüstung an Bord befindet. Selbstverständlich ist die Sicherheitsausrüstung in regelmä- ßigen Abständen, in jedem Fall aber vor einem Törn auf Vollständigkeit und Gebrauchsfähigkeit zu prüfen. Tipps und Hinweise, welche Sicherheitsausrüstung für Ihr Boot und für Ihr Fahrtgebiet empfohlen oder vorge- schrieben ist, erhalten Sie von den Wassersportverbänden oder den zuständigen Behörden.
Eignerhandbuch 8.2. Maßnahmen bei schlechtem Wetter » Bei schlechtem Wetter sollten sich keine Personen auf freien Decks aufhalten. » Alle Durchgänge und andere Öffnungen, durch die Wasser in den Rumpf, die Aufbauten oder das Deck eindrin- gen könnte, sollten entsprechend geschlossen und gesichert werden. Die dazu notwendigen Hilfsmittel und Teile müssen sich deshalb immer in gewartetem und einsatzbereiten Zustand an Bord befinden.
Grundsätzliche Überlegungen 8.4. Stabilität - Risiko des Stabilitätsverlustes Die Stabilität und der Auftrieb dieses Boot wurden geprüft auf der Basis der Gewichtsangaben, die im Kapitel „Ge- wichte“ spezifiziert sind. Achtung » Das Boot sollte niemals stärker als vom Hersteller empfohlenen beladen werden. Die Massen sollten dabei gleichmäßig verteilt werden unter der Maßgabe, dass die Stabili- tät erheblich durch zusätzliche, hochliegende Gewichte im Boot vermindert wird.
Eignerhandbuch 8.5. Mann-Über-Bord - Risiko des Über-Bord-Fallens Das Arbeitsdeck ist zu jeder Zeit ein sicherer Arbeitsbereich auf dem Boot. Bereiche außerhalb des genannten Arbeits- decks sollten nur zum Festmachen während des Aus- und Einlaufens des Bootes und im Hafen genutzt werden. Auf diesem Boot ist das Arbeitsdeck wie folgt bezeichnet: Das Arbeitsdeck beschränkt sich auf die Seitenlaufdecks und das Cockpit ohne die Badeplattform.
Grundsätzliche Überlegungen 8.6. Wiedereinstiegshilfen Das Mann-über-Bord-Manöver, kurz MOB (oder auch: Mensch-über-Bord-Manöver oder Person- über-Bord-Manöver) umfasst alle Maßnahmen zur Rettung eines Menschen, der von einem Wasser- fahrzeug über Bord gefallen ist. Das sofort ein- zuleitende Mann-über-Bord-Manöver hat Priorität vor allen anderen Dingen. Es ist ein zentraler Teil der Seemannschaft, der in der Praxis immer wieder und mit jedem neuen Schiff und neuer Mannschaft neu geübt werden muss.
(Legende siehe „Benennungen zu den Decksplänen“ ). 8.9. Allgemeines Das BAVARIA Motorboot ist sehr leistungsfähig. Es darf daher nur von entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Personen betrieben werden. Lassen Sie keine unzuverlässigen Personen oder Kinder ohne Aufsicht im Boot. Das Vor- deck ist kein Arbeitsdeck.
Grundsätzliche Überlegungen 8.10. Vollschlagen/Sinken - Flutungsgefahr Achtung » Schließen Sie die Seeventile, wenn Sie für längere Zeit von Bord gehen! » Die Bilgepumpen sind nicht dafür ausgelegt, einen größeren Wassereinbruch, z.B. durch ein Leck, zu bekämpfen. » Bilgenpumpen sind regelmäßig zu warten und zu säubern. Der Level des Bilgenwassers sollte immer auf ein Minimum reduziert werden.
Eignerhandbuch 8.10.1. Schmutzfänger » Die Saugstutzen der Bilgepumpen im Boot und Wassereinlässe von Außenbords sind gegen Blockaden mit Seegras, Blättern und Fremdkörpern mit Schmutzfängern ausgestattet. Hal- ten Sie diese zu immer frei von Fremdkörpern. 8.11. Brandgefahr » Halten Sie die Bilgen stets frei und sauber, prüfen Sie die Bilgen regelmäßig auf Kraft- stoffrückstände und Gasgeruch.
Grundsätzliche Überlegungen 8.11.2. Liste der Löscher Pos. Beschreibung der Position Art des Löscher Feuerlöscher unter Deck: Im Bereich Niedergang Gloria 2 kg ABC Pulver 89B - Löschmittel SP 152/07 - 15 Bar Stickstoff Feuerlöscher auf Deck: Im Cockpit am Steuerstand, in Gloria 2 kg ABC Pulver 89B - Löschmittel SP 152/07 Pantry - 15 Bar Stickstoff Feuerlöschanlage im Motorraum Gloria 6 kg ABC Pulver Typ P6-GXF-D2 - Löschmittel PL-8/83 8.11.3.
Eignerhandbuch 8.12. Fluchtwege Information Alle Ausgänge, außer den normal genutzten Hauptausgängen sowie Luken mit Stufen, sind gesondert beschildert! Es ist ratsam, sich von diesen Plänen Kopien anzufertigen und diese an Bord in den Kabinen auszuhängen oder auszulegen. Der Fluchtweg über die Koje in der vorderen Kabine ist mit einer zusätzlichen Trittstufe ausge- rüstet, diese befindet sich als Klappmechanismus in der Kojenauflage integriert.
Grundsätzliche Überlegungen Die folgenden Fluchtluken/Öffnungen bzw. Hilfsmittel sind auf Ihrer Yacht vorgesehen, beachten Sie auch die nach- folgenden Übersichtspläne: Pos. Bezeichnung Einbauposition und Besonderheiten A+F Luke Ausstieg über der vorderen Eignerkoje, Trittstufe auf vorderer Koje (Achtung, diese befindet sich unter der Matratze und muss ausgeklappt werden, siehe dazu „8.12.4. Trittstufe zur Fluchtluke vorn“ auf Seite 72 B Niedergang Niedergang vom Salon (Hauptdeck) zu den Kabinen (Lower Deck) C Luke „Luke in der Luke“, Ausstieg aus dem Motorraum D Treppe...
Eignerhandbuch 8.12.3. Fluchtwege vom Lower Deck ( Niveau Gästekabine und Eignerkabine) 8.12.4. Trittstufe zur Fluchtluke vorn Zur besseren Erreichbarkeit der über der Eignerkoje gelegenen Fluchtluke ist die in der unteren Darstellung blau her- vorgehobene Trittstufe vorgesehen. Klappen Sie die in Fahrtrichtung rechts gelegene Matratze hoch und legen diese beiseite; dann das zweiteilige Klap- pelement in der unten dargestellten Position beklemmen.
Grundsätzliche Überlegungen 8.13. Rettungsinsel BAVARIA-Boote werden grundsätzlich ohne Sicherheitsausrüstung ab Werft ausgeliefert. Es ist die Pflicht des Boots- führers dafür Sorge zu tragen, dass sich stets eine zugelassene und gebrauchsfähige Sicherheitsausrüstung an Bord befindet. Rettungsinseln können an verschiedenen Orten gestaut werden, bitte beachten Sie, dass die Staufächer dementsprechend durch einen Schild markiert werden und die Besatzung und Ihre Gäste vor Antritt der Reise über die Rettungsmittel und deren Gebrauch informiert werden.
Eignerhandbuch 8.15.1. Lage der Borddurchlässe (Planstand schließt die Optionen mit ein) 2 20 Information - Wartung » Bei Kugelventilen ist es recht einfach zu erkennen, ob sie geschlossen oder offen sind: 1. GESCHLOSSEN: Hebel steht quer zum Schlauch oder Rohr 2. OFFEN: Hebel steht in Richtung des Schlauchs oder Rohrs »...
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Beachten Sie unbedingt, dass Optionen und zusätzliche, aber auch entfernte Gewichte eine veränderte Position der Schlaufen zur Folge haben können, Sie müssen dann auch die Markierungen für die Schlaufenpositionen ändern. BAVARIA übernimmt keine Verantwortung für den Kranvorgang. Besonders zu beachten sind: » Die auf den nachfolgenden Ansichten vermaßten Schwerpunktslagen gelten nur für den Leichtdeplacement, d.h.
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Abbildung: Kranen mit Schlaufen Version Fly mit Volvo IPS Antrieb (rechte Abbildung) und Coupé mit Z-Antrieb (linke Abbildung). Beim Kranen sind die Traversen gleich auszulegen, deshalb werden die beiden Versionen hier zusammen dargestellt. Virtess 420 Coupé Virtess 420 Fly 4500...
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Grundsätzliche Überlegungen 8.16.4. Kranen der Coupé Version: Abbildung: Kranen mit Schlaufen Version Coupé mit Z-Antrieb (schwarz) und mit der Antriebsversion Volvo IPS (in roter Farbe). 13600 4000 6000 2000 4000 8.16.5. Slip: Wird die Yacht mit einer konventionellen Slipanlage an Land genommen, kann sie dabei auf dem Rumpf stehen. Die Yacht ist dabei in einem instabilen Zustand und muss deshalb sowohl nach den Seiten als auch nach vorn und hinten gegen Umfallen gesichert werden.
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Eignerhandbuch 8.16.6. Lagerung Die Yacht soll grundsätzlich nur unter Verwendung eines passenden Transport- und Lagergestells länger gelagert werden. Eine Dreipunkt-Lagerung ist zulässig. Die Außenhaut ist mit Vorsicht zu behandeln. Die Auflagerung sollte immer flächig erfolgen. Die Auflagerflächen sollten dabei möglichst groß und nicht zu weich gepolstert sein. Beim Unterstützen des Rumpfes sollten alle Stützen gleichmäßig belastet werden. Bezüglich der sonstigen Maßnahmen bei längeren Standzeiten, vor allem über Kälteperioden hinweg, beachten Sie bitte auch die Maßnahmen, die unter Punkt „9.8.
Wartung/Pflege/Arbeiten am Boot 9. Wartung/Pflege/Arbeiten am Boot Achtung » Änderungen, die die Sicherheit des Wasserfahrzeuges betreffen, sollten vor der Ausfüh- rung begutachtet und von kompetenten Personen dokumentiert werden.(zum Beispiel das Installieren eines zusätzlichen Wassertanks, Änderungen an der Elektrik etc.!) » Jede Änderung in der Verteilung von Gewichten kann die Stabilität, den Trimm und das Fahrverhalten des Bootes erheblich beeinflussen.
Eignerhandbuch 9.2. Reinigung Säubern Sie Ihre Yacht möglichst sofort, wenn diese aus dem Wasser genommen wird. Hochdruck-Reinigungsgeräte können eventuellen Bewuchs unter Umständen gut entfernen. Für die Pflege der Oberflächen sind im Handel verschie- dene Produkte erhältlich. Für Schiffe im Salzwasser-Einsatz gilt: Reste von Salz binden das Wasser und führen zu beschleunigter Korrosion. Wo immer es möglich ist, sollten Sie die Yacht daher mit Frischwasser abspülen. Es dürfen nur spezielle, biologisch abbaubare Bootsreinigungsmittel verwendet werden.
Wartung/Pflege/Arbeiten am Boot 9.4. Pflege von Edelstahl Die Korrosionsfestigkeit des Edelstahls beruht darauf, dass er mit dem Luftsauerstoff eine dünne Haut bildet, die ein elektropositives Potential aufweist. Die Fachleute nennen dies Cr-passiv. Chrom ist jedoch in der galvanischen Span- nungsreihe negativ und noch etwas “unedler” als Eisen. Wird die dünne Schutzhaut zerstört, dann wird der Edelstahl Cr-aktiv und damit wieder etwas “unedler”...
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Eignerhandbuch Nach Möglichkeit sollten folgende Dinge von Bord genommen und in einem trockenen und nicht zu kalten Ort über Winter separat gelagert werden: » Schiffspapiere und andere Dokumente (dieses Handbuch zum Beispiel) » Seekarten, Bücher, Instrumente » Matratzen, Polster, Decken und Schlafsäcke »...
Umweltschutz 10. Umweltschutz Bereits in der Entwicklung war BAVARIA sehr darauf bedacht, die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Es gibt eine Rei- he von Bestimmungen und Tipps den Umweltschutz betreffend, und wir dürfen Sie bitten, diese bei der Nutzung des Bootes zu beachten. Nachfolgend listen wir einige spezielle Hinweise zur umweltgerechten Nutzung Ihres Bootes auf.
Eignerhandbuch 10.8.6. Antifouling, Anstriche Das Unterwasserschiff einer jeden Yacht muss durch einen Antifouling-Anstrich geschützt werden, denn Bewuchs be- deutet zugleich mehr Widerstand. Die Palette der Schutzanstriche ist inzwischen groß und in ihrer Wirkung vielseitig. Daher kann und sollte der Anstrich auf den Gewässertyp gezielt abgestimmt werden. Folgen Sie dazu dem Rat eines Fachmanns.
Da von BAVARIA Yachtbau GmbH hergestellte Yachten grundsätzlich über den Fachhandel verkauft werden, besteht keine unmittelbare Vertragsbeziehung zwischen Werft und Endkunden. BAVARIA Yachtbau GmbH sind somit vertragliche Einzelheiten nicht bekannt und es ist nicht zwingend notwendig, dass Ihr Vertragspartner unsere Gewährleistungsbedingungen in vollem Umfange übernimmt.
Eignerhandbuch 12. Identitätsnachweis, Empfangsbestätigung (auszufüllen durch den Händler bzw. Vertragspartner) Ersteinwasserung Datum (Auslieferung an den Eigner) Virtess 420 Bootstyp und Version DE-BAV A42 Kommissionsnummer Name der Yacht: Motor (Fabrikat und Typ): Motornummer Getriebe (Fabrikat, Typ, Untersetzung) Propeller (Fabrikat, Typ, Dimensionen) : Händler Unterschrift : .....................
Empfangsbestätigung 13. Empfangsbestätigung Hier sollte eine Karte über dem Platzhalter eingeklebt sein. Sollte dem nicht so sein, so wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, er wird Ihnen diese Seite des Handbuches gerne kopieren und Sie ausfüllen lassen. Empfangsbestätigung für das Eignerhandbuch: Der Eigner des neuen Bootes ist verpflichtet eine Bestätigung für den Erhalt des Eigner- handbuches zu unterzeichnen.