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WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de
Administrationsanleitung
ACD Windows CE Geräte der Second Edition
Version: 2.21
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Inhaltszusammenfassung für ACD GRUPPE M215SE

  • Seite 1 Administrationsanleitung ACD Windows CE Geräte der Second Edition Version: 2.21 © Copyright ACD Gruppe Dieses Dokument darf ohne Zustimmung weder vervielfältigt noch Dritten zugänglich gemacht werden. Bitten beachten, dass in der Dokumentation ggfs. bereits abgekündigte Produkte enthalten sind. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsübersicht Inhaltsübersicht ....................2 Übersicht ...................... 4 Ziel und Umfang dieser Anleitung ................4 Betriebssystem Windows CE ..................4 1.2.1 Integrierte Komponenten und Anwendungen .............. 4 1.2.2 Dauerhaftes Speichern von Ordnern und Dateien ............5 1.2.3 Sichern der Registry ....................5 1.2.4 Desktopinformationen ....................
  • Seite 3 FTP (Windows CE Gerät als Client) ................56 2.8.3 ActiveSync ........................ 57 2.8.3.1 ActiveSync-Verbindung über USB ................57 2.8.3.2 ActiveSync-Verbindung über IrDA bei M210SE und M215SE........58 2.8.3.3 ActiveSync deaktivieren .................... 58 2.8.4 VNC .......................... 59 2.8.4.1 Der VNC-Server ......................59 2.8.5...
  • Seite 4: Übersicht

    Lediglich im Bereich der Anwendungsprogrammierung sind streckenweise größere Gemeinsamkeiten zu erkennen, die jedoch nur für Software-Entwickler von Bedeutung sind. Die Dokumentation umfasst die Beschreibung der ACD Geräte M210SE, M215SE und M260SE. Auf Unterschiede wird in den jeweiligen Kapiteln hingewiesen. Auf allen angesprochenen Geräten (unter Windows CE 6) ist das .NET CompactFramework 3.5 installiert.
  • Seite 5: Dauerhaftes Speichern Von Ordnern Und Dateien

    Wie bei den Desktop-Betriebssystemen stehen schon im Basissystem einige Programme und Funktionen zur Verfügung, die ein Arbeiten mit dem System auf einfache Weise erlauben. Zu nennen sind hier auszugsweise  kompletter Netzwerkstack auf IP-Basis nebst Netzwerktreiber für die für das Gerät vorgesehenen Netzwerkschnittstellen ...
  • Seite 6: Desktopinformationen

    1.2.4 Desktopinformationen Die wichtigsten Systeminformationen werden direkt auf dem Desktop angezeigt. Die Informationen werden nicht in Echtzeit angezeigt, sondern sind Stand des letzten Gerätestarts. Um im laufenden Betrieb die Desktopinformationen zu aktualisieren, muss der Eintrag Background refresh unter Start / Programs / ACD angewählt werden. Zur Konfiguration der Desktopinformationen siehe Kapitel 3.10.
  • Seite 7: Gerätetypen - Funktion Und Unterschiede

    Betriebssystem Prozessor Taktrate Speicher Speicher M210SE Mobil Windows CE 6.0 PXA 166 800 MHz 256 MB 512 MB M215SE Mobil Windows CE 6.0 PXA 166 800 MHz 256 MB 512 MB M260SE Mobil Windows CE 6.0 PXA 166 800 MHz...
  • Seite 8: Startprozess

    1.4 Startprozess Es wird nun der Startprozess (Booten) mit seinen typischen Phasen beschrieben. Nach Einschalten (nicht "Resume nach Suspend") des Gerätes wird ein Bootbild angezeigt. ACD liefert gerne Informationen, wie ein kundenspezifisches Bootbild erzeugt und platziert werden kann. 1.4.1 Startbild Nach Anzeige des Bootbilds wird dieses durch ein Startbild ersetzt.
  • Seite 9: Programmstart Unterbrechen

    1.4.4 Programmstart unterbrechen Um zu verhindern, dass der Benutzer die Systemebene erreicht, werden die Softwareanwendungen meist automatisch im Vollbildmodus gestartet. Teilweise sind die Programme mit Tastenfolgen aussgestattet, die ein Beenden der Anwendung ermöglichen. Ist das nicht der Fall, kommt man nur über das Ändern oder Umbenennen von Startdateien wieder zurück auf Systemebene.
  • Seite 10: Stopboot.acd

    1.4.4.1 stopboot.acd Eine weitere Möglichkeit, den Start von Programmen zu unterbinden, besteht, wenn das Gerät eine leere Datei stopboot.acd vorfindet:  unter \Flashdisk  oder auf der SD-Karte (Rootverzeichnis) 1.4.5 Die StartUp-Konfiguration Das Programm StartConfig ist ein Konfigurationsprogramm für die Windows CE Geräte. Es dient zur Aktivierung und Konfiguration der beim Booten des jeweiligen Gerätes zu startenden Programme.
  • Seite 11 In der Programmauswahlliste kann ein neuer Eintrag aus einer Liste bekannter Programme ausgewählt werden. Zunächst wird die eingeschränkte Standardliste der üblicheren Programme angezeigt. Man kann aber über „Extended list“ eine erweiterte Programmliste anzeigen lassen. Ein Sonderfall ist AutoApp: In diesem Fall wird entweder (exklusiv) eine Datei Autoapp.exe oder eine Datei Autoapp.bat aufgerufen.
  • Seite 12 Beim Editieren von StartUp-Einträgen bekannter Programme ist in der Regel nur einer der zwei Radio-Buttons „Start“ und „Start and wait“ zu sehen. Es wird nur die jeweils erlaubte Einstellung angezeigt. Beim Editieren von StartUp-Einträgen „unbekannter“ Programme werden beide Möglichkeiten zur Auswahl angezeigt. Es ist sehr wichtig, abhängig vom gewünschten Programm die richtige Einstellung zu treffen, um eine „Blockade“...
  • Seite 13: Gerätefunktionen

    2 Gerätefunktionen 2.1 Akku In den MDE-Geräten übernimmt ein Akku die Rolle der Batterie bei der Stromversorgung des gesamten Gerätes. ACD stellt sicher, dass Applikationen alle notwendigen internen Informationen zum Umgang mit dem Akku erhalten können. 2.1.1 Akkuwechsel Backupfunktionen für die Uhr und eine Versorgungsüberbrückung während des Akkuwechsels werden von großen Kondensatorkapazitäten übernommen, die binnen einiger Minuten vom Akku nachgeladen werden.
  • Seite 14: Touchdisplay

    Drücken auf einen Punkt öffnet die Eigenschaften des Objektes. Mehrfache Objektmarkierung ist durch das Ansetzen und Aufziehen des Markierungsrechtecks möglich. Das Display des M210SE, M215SE und M260SE besitzt die Auflösung 240x320 Bildpunkte. 2.2.1 Statuszeile Die Statuszeile gibt Auskunft über einige Betriebsparameter wie Akkustatus und Uhrzeit. Darüber hinaus können auf ihr Applikationsnachrichten eingeblendet werden, wie es z.B.
  • Seite 15: Acdstatview - Statusicons

    2.2.2 ACDStatView - Statusicons Aktuelle Statusinformationen können mit Hilfe des Programmes AcdStatView über Statusicons angezeigt werden. Die Informationen werden als grafisches Icon visualisiert. Anzuzeigende Stati wie Größe, Position und weitere Optionen können der Anwendung per Kommando- zeilenparameter übergeben werden (siehe Parameter). Es empfiehlt sich, das Programm nicht direkt zu verwenden, sondern über die StartUp-Konfiguration (Kapitel 2.2.2, Seite 15).
  • Seite 16: Akkustandanzeige

    2.2.2.2 Akkustandanzeige Der Akkustatus wird in folgenden Stati angezeigt: Akkustatus sehr gut Akkustatus gut Akkustatus schwach Akkustatus kritisch Akku ladend Keine Information möglich 2.2.2.3 Statusanzeige – Kleine Ausführung Signal- / Akku-Anzeige können mit dem Parameter “-small“ auch als Statusleiste angezeigt werden. Sie eignen sich dann besonders für die Integration über bestehende Anwendungen, die in ihrem Darstellungsbereich dann nur unwesentlich beschnitten werden.
  • Seite 17: Programmparameter

    2.2.2.5 Programmparameter Parameter Bedeutung Statusanzeige -s=connection Verbindungsstatus (gültige IP) anzeigen (Adapter: -a) -s=akku Akkustatus anzeigen / schließen (wenn ‘-close’ gesetzt) -s=signal Feldstärke anzeigen / schließen (wenn ‘-close’ gesetzt) -s=clockanalog Uhrzeit in analoger Form anzeigen -s=clockdigi Uhrzeit in digitaler Form anzeigen Fensterposition X-Position des Icons Y-Position des Icons...
  • Seite 18: Acdstatview Beispiele

    2.2.2.6 ACDStatView Beispiele Anzeigen von Akku- und WLAN-Status als schwebendes Symbol (verschiebbar): AcdStatView -s=akku -v=topmost -x=100 -y=0 -w=20 -h=16 –slide AcdStatView -s=signal -v=topmost -x=120 -y=0 -w=20 -h=16 -slide WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 18 / 89...
  • Seite 19: Tastatur

    2.3 Tastatur ACD MDE-Geräte werden über eine Kombination mehrerer Tasten aktiviert bzw. eingeschaltet / ausge- schaltet, siehe Kapitel 1.3.2 auf Seite 7. ACD Windows CE Geräte verfügen über auf den jeweiligen spezifizierten Einsatzzweck optimierte Tastaturen. Diese sind zweistufig organisiert. Es existiert eine zweite "Tastaturebene”, die mit einer shift- (umschalttasten-)artigen Funktion temporär gewählt werden kann (nicht beim M260SE mit Alphatastatur).
  • Seite 20 Scannergrifftaste mit Shift (zweite Tastaturebene) s_enter Taste Shift-Enter (nicht M260SE, da das die Aus-/Suspendkombination ist) s_f4 Taste Shift-F4 (M210SE/M215SE: oben rechts; M260SE: "C" - "F4") s_f5 Taste Shift-F5 (M210SE/M215SE: "Sprung" bzw. unter Taste "3"; M260SE: "C" - "F5") k_s1...
  • Seite 21: Einfinger-Umschaltung

    intscanner rfid interne Scannerauslösung internen RFID-Vorgang signalisieren signalisieren dshift insert Einhand-Shift-Bedienung Taste "Einfügen" (s. Kapitel 2.3.2) menu pause Windows-Menü-Taste Taste "Pause" pageup pagedown Taste "Bild auf" Taste "Bild ab" ctrlenter Control-Enter Verfügbare Funktionsbezeichner in der keyb.ini 2.3.2 Einfinger-Umschaltung Alternativ gibt es für Einsatzzwecke, in denen ein gleichzeitiges Drücken zweier Tasten zur Umschaltung in die zweite Tastaturebene nicht in Frage kommt, die Möglichkeit einer temporären Einfinger-Umschaltung in die zweite Tastaturebene.
  • Seite 22 Um den alphanumerischen Mode zu konfigurieren, wird die keyb.ini in der Sektion [AlphaKBExtension] bearbeitet. Um die Funktion zu aktivieren wird bei der Einstellungsoption AlphaModeSwitchTime ein Wert eingetragen: [AlphaKBExtension] AlphaModeSwitchTime = 800 Optionale Konfigurationsmöglichkeiten: Schlüssel Funktion [AlphaKBExtension] Identifier für Sektion AlphaMode AlphaModeSwitchTime Zeit in ms, die die Taste 0 für den Wechsel alphanumerische ...
  • Seite 23: Tastatursperre

    Soll der Tastenanschlag stärker akzentuiert werden, so kann ein lauter Beep zugeordnet und evtl. dessen Dauer KeyBeepTime in ms eingestellt werden. Das M210SE und das M215SE verfügen zusätzlich über einen lauten Signalgeber (Summer), welcher alternativ gewählt werden kann. In der Keyb.ini ist die Sektion [DefaultKeyboard] wie folgt zu ergänzen:...
  • Seite 24: Scannereinheit

    2.4 Scannereinheit In den mobilen Geräten ist in der Regel ein Laserscanner-Modul integriert. Auf der linken und der rechten Geräteseite befindet sich je eine Taste, mit der der Scanstrahl ausgelöst werden kann. Beim M260SE ist die mit S beschriftete Taste per Default so konfiguriert, dass sie ebenfalls als Scannertaste funktioniert.
  • Seite 25: Interner Scanner (Scannertreiber Scandrv)

    2.4.3 Interner Scanner (Scannertreiber ScanDrv) Der Aufruf von ScanDrv erfolgt beim Booten des Gerätes. Das Programm übernimmt sofort die Kontrolle über das integrierte Scanmodul und konfiguriert es mit den Einstellungen der Default-Konfigurationsdatei \Flashdisk\System\Ini\ScanDrv.ini. Danach kann mit der linken oder rechten Scannertaste der Scanvorgang ausgelöst werden. Auf der Tastatur ist oft eine weitere Taste als Scannertaste konfiguriert, die ebenfalls dazu verwendet werden kann.
  • Seite 26: Das Scandrv-Konfigurationstool

    2.4.3.2 Das ScanDrv-Konfigurationstool Das Hauptfenster ist in 2 Teilfenster unterteilt. Im oberen Fenster wird ein Explorer-ähnliches Tree-View angezeigt, über das die Einstellungen der Default-Konfigura- tionsdatei ScanDrv.ini oder die einer neuen oder ausgewähl- ten Konfigurationsdatei selektiert werden können. Im unteren Fenster werden, passend zur selektierten Ein- stellung, entsprechende Masken eingeblendet.
  • Seite 27 Die Toolbar Die Toolbar-Symbole stellen teilweise dieselben Funktionen zur Verfügung, die im Menü erklärt sind. Es wird eine neue Default-Konfiguration angelegt. Die Zuordnung zu einer Konfigurationsdatei ist nicht mehr gegeben. Open Über einen File Open Dialog kann eine vorhandene Konfigurationsdatei eingelesen werden. Save Hierüber wird die eingelesene und eventuell geänderte Konfigurationsdatei gespeichert.
  • Seite 28 Die ScanDrv-Konfigurationsmöglichkeiten Über das Tree-View können im unteren Fenster die verschiedenen Konfigurationsmasken zur Anzeige gebracht werden. Auf diese wird hier nicht näher eingegangen. Im Konfigurationstool werden in erster Linie die zulässigen/gesperrten Barcode-Typen und ihre erlaubten Minimal- und Maximal-Längen eingestellt. Für die Tastatureinschleifung kommen mögliche Präfix- und Suffix-Zeichen hinzu sowie diverse Konvertierungsmöglichkeiten für eingelesene Barcodes und enthaltene Zeichen.
  • Seite 29 Für den Fall manueller Umstellung der aktuellen Scanner-API: Konfiguration sieht man nachfolgend die erforderlichen Einstellungen beider Möglichkeiten.Tastatureinschleifung: WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 29 / 89...
  • Seite 30: Externer Scanner (Programm Extscan2Keyce)

    RS232-auf-USB-Konvertierung. Dabei wird über einen USB-Treiber die virtuelle COM5-Schnittstelle erzeugt (und ggf. COM6), die dann in ExtScan2KeyCE genutzt wird. Verfügbare Schnittstellen Gerät Schnittstellen Default M210SE COM5 COM5 M215SE COM5 COM5 M260SE COM5, COM6 COM5, COM6 Es ist der Anschluß von zwei externen Scannern an die Fahrzeughalterung möglich. Die Scanner-Grundinitialisierung Jeder externe Laserscanner, dessen Scandaten über ExtScan2KeyCE in die Tastatur eingeschleift werden...
  • Seite 31: Konfiguration Und Programm Beenden

    2.4.4.1 Konfiguration und Programm beenden Das ExtScan2KeyCE-Konfigurationstool kann so zur Anzeige gebracht werden: Das Display am unteren Rand antippen. Die Statuszeile (mit Akku-Symbol und Uhrzeit) wird durch die Taskleiste überblendet. Mit einem Doppeltap auf das Barcode-Symbol in der Taskleiste wird das Konfigurationstool gestartet. (Dieses Barcode-Symbol sieht einfacher aus als das ScanDrv-Symbol.) ExtScan2keyCE kann auf zwei Arten beendet werden:...
  • Seite 32: Das Konfigurationstool

    2.4.4.2 Das Konfigurationstool In diesem Reiter kann festgelegt werden, ob den Scannerdaten bei der Tastatureinschleifung bis zu 2 Präfixzeichen vorne angefügt und/oder bis zu 2 Suffixzeichen hinten angehängt werden. Fest konfigurierbare Zeichen sind : TAB ( 0x09 ) CR ( 0x0d ) LF ( 0x0a ) STX ( 0x02 ) ETX ( 0x03 )
  • Seite 33: Rfid Lese- / Schreibeinheit

    2.5 RFID Lese- / Schreibeinheit Optional ist eine RFID (Radio Frequency Identification) Lese- / Schreibeinheit in den mobilen Geräten integriert. Die Arbeitsfrequenz beträgt 13,56 Mhz. Die Einheit erkennt und beschreibt passive Transponder nach den Normen ISO 14443 und ISO 15693. Die Transponder besitzen eine Speicherkapazität von bis zu 4 KB und sind in verschiedenen Formen ausgelegt.
  • Seite 34 Ausführlichere Informationen werden im Dokument Rfid2KeyCE_SoftwareDoku zur Verfügung gestellt In der Datei RFID2Key.ini kann über die Auswahl des Transpondertyps ICode SLI oder Mifare die gewünschte Transponderkarte ausgewählt werden. Dementsprechend werden die RFID Daten in die Tastatur oder in die Dialogfelder eingeschleift. Die Einschleifung Virtual Keys liest die Daten von einer Transponderkarte (Mifare) in einem fortlaufenden Datenstrom ab einer bestimmten Adresse auf der Karte.
  • Seite 35 Dieser Reiter ermöglicht das Setzen sämtlicher Authentifizierunggschlüssel (A, B) für die einzelnen Sektoren einer Mifare Transponderkarte. Dieser Reiter ermöglicht die Auswahl des Einschleifmechanismus, hier Einschleifmechanismus "Virtual Keys". Der Bereich Data Insertion erscheint grau hinterlegt. Es kann die Startadresse (Address) des Datenstroms, das Trennungszeichen (Separator) in hexadezimaler Schreibweise sowie die Länge (Length) des Datenstroms (Anzahl Zeichen) angegeben werden.
  • Seite 36 Dieser Reiter ermöglicht das Hinzufügen und Löschen von eindeutigen ID’s und Überschriften einzelner Dialogseiten und deren Eingabefeldern. Diese Seite kann nur angewählt werden, wenn der Tastatureinschleifungsmodus "Mask / Fields" ausgewählt wurde. Dieser Reiter ermöglicht das Testen der Einstellungen von Rfid2KeyCE, hier Testmodus "Virtual Keys". Die Daten werden direkt in das Protokollfenster eingetragen.
  • Seite 37 Symbol Bemerkung Eine Transponderkarte konnte ermittelt werden Eine Transponderkarte konnte nicht ermittelt werden Eine Transponderkarte konnte selektiert werden Eine Transponderkarte konnte nicht selektiert werden Das Gültigkeitskennzeichen einer Transponderkarte ist korrekt Das Gültigkeitskennzeichen einer Transponderkarte ist nicht korrekt Eine Transponderschreib- / Transponderleseaktion wurde korrekt ausgeführt Eine Transponderschreib- / Transponderleseaktion wurde nicht korrekt ausgeführt Die Anwendung ist in der INI-Datei definiert und besitzt aktuell den Fokus Der Fokus einer in der INI-Datei definierten Anwendung ging verloren...
  • Seite 38: Gps

    2.6 GPS Die Option GPS steht für verschiedene Geräte der ACD Gruppe zur Verfügung. Auf COM8 (serielle Schnittstelle) kann in diesem Fall der standardisierte NMEA Datenstrom abgegriffen werden. Bahndaten und GPS-Fix bleiben über Suspend hinweg erhalten und stehen wenige Sekunden nach dem...
  • Seite 39: Kommunikation

    Kommunikation z.B. über eine ActiveSync-Verbindung eingerichtet werden. Auf beide Punkte wird in weiteren Kapiteln eingegangen. 2.7.2 IrDA Die mobilen Geräte M210SE und M215SE verfügen über eine IrDA-Schnittstelle. COM-Port 4 bildet die virtuelle serielle Schnittstelle des IrDA-Protokolls ab. ActiveSync kann ebenfalls über IrDA verbunden werden.
  • Seite 40: Ethernet

    Jede Netzwerkverbindung muss mit TCP/IP-Parametern versehen werden: Start / Settings / Network and Dial-up Connections Den gewünschten Adapter markieren. Im Menü Connection betätigen und im aufklappenden Popupdialog Properties wählen. Geräteart Adaptername MOSUSBCE1 (M210SE/M215SE) Ethernet PXAMFU (M260SE) Wireless LAN SDCSD30AG1 BlueTooth BTPAN1 Ein DHCP-Server weist dem Gerät Netzwerk-...
  • Seite 41: Wireless Lan (Wlan)

    2.7.7 Bluetooth In allen Geräten ist optional ein Bluetooth-Modul integrierbar. Dabei handelt es sich um ein USB/HCI Modul nach dem Bluetooth 2.0 + EDR Standard (M210SE/M215SE) bzw. BCSP/HCI Modul nach dem Bluetooth 2.1 + EDR Standard (M260SE). Mit beiden ist eine Bruttodatenübertragungsrate bis zu 3 MBit/s erreichbar. Bei der Nettodatenüber- tragungsrate gibt es Einschränkungen aufgrund der seriellen Anbindung des Bluetoothmoduls (M260SE).
  • Seite 42 Das PAN Profil (Personal Area Network) Auf das gewünschte Profil (hier PAN , die "Bluetooth-Netzwerkverbindung") doppelklicken und Trusted aktivieren. Wenn das PAN Profil nicht erkannt wird, dann muss beim gewünschten Kommunikations- partner Bluetooth auf Sichtbarkeit konfiguriert werden. Gegebenenfalls muss das PAN-Profil noch aktiviert werden. Den Authentifizierungswunsch bestätigen.
  • Seite 43 Am PC die vorherigen PIN eintragen. Den Bluetooth-Assistenten fertigstellen. Im Bluetooth Manager des Windows CE Gerätes bei Active ein Häkchen setzen. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 43 / 89...
  • Seite 44 Ein rotes Häkchen zeigt an, dass das Profil aktiviert ist. Das PAN wird automatisch verbunden. Wenn nicht, auf das Bluetooth- Netzwerksymbol im Tray doppelklicken und auf den Button Verbinden klicken. Netzwerkeinstellungen im Windows CE Gerät können unter Start / Settings / Network and Dial-up Connections / BTPAN1 durchgeführt werden.
  • Seite 45 Der COM-Port muss durch ein Programm, in diesem Beispiel Hyperterminal, geöffnet werden. Das Symbol für das SPP ist beim Windows CE Gerät ein blaues ActiveSync Symbol. Der Authentifizierungsvorgang verläuft analog wie oben beim PAN Profil beschrieben. Der Vorgang wird durch ein Häkchen bei Active abgeschlossen.
  • Seite 46 Beim PC unter Verbindungseinstellungen von ActiveSync den virtuellen COM-Port (Eingehend - SPP-Server) eintragen. Beim Windows CE Gerät unter Start / Settings / Control Panel / PC Connection Properties die vorkonfigurierte Verbindung Bluetooth auswählen. ActiveSync durch Start / Programs / Communication / Active Sync Serial manuell starten.
  • Seite 47 GPRS-Verbindung über Bluetooth (DUN-Profil: Dial Up Network) Zunächst am Mobiltelefon Bluetooth und GPRS aktivieren. Das Symbol für das DUN-Profil ist beim Windows CE Gerät ein Mobiltelefon. Der Authentifizierungsvorgang verläuft analog wie beim PAN Profil beschrieben. Der Vorgang wird durch ein Häkchen bei Active abgeschlossen.
  • Seite 48 Die Port Settings entsprechend dem Beispiel rechts einstellen. Als Dialstring eintragen: +CGDCONT=1,"IP","APN". Der APN oder Acces Point Name ist im Beispiel web.vodafone.de. Mit OK abschliessen und mit Next zum Dialog Phone Number weitergehen. Country code für Deutschland ist 49. Die Telefonnummer für GPRS ist in den meisten Fällen *99***1#.
  • Seite 49 Unter Start / Settings / Network and Dial-up Connections das eben angelegte Profil bt_gprs doppelklicken. Für den Provider vodafone aus dem Beispiel muss kein User Name oder Password verwendet werden. Auf den Button Dial Properties klicken. Location auf Home setzen, den Button Edit...
  • Seite 50 Im Profil bt_gprs unter Start / Settings / Network and Dial-up Connections diesesmal auf den Button Connect klicken und so die GPRS Verbindung über Bluetooth und das Mobiltelefon herstellen. Über ein geeignetes Programm wie z.B. einen Browser kann nun auf das Internet zugegriffen werden. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 50 / 89...
  • Seite 51: Ppp-Verbindung

    2.7.8 PPP-Verbindung Das Kommunikationsprotokoll PPP (Point-to-Point) ist in den Windows CE Geräten implementiert. Es wird zur Initialisierung und Authentifizierung einer TCP/IP-Verbindung z.B. über Modem in das Internet oder auf lokale Server verwendet. 2.7.8.1 PPP-Modem-Verbindung Die Dockingstationen der mobilen Geräte können Analog- oder ISDN-Modems enthalten. Der Datentransfer zu einem Server kann über eine PPP-Modem-Verbindung erfolgen.
  • Seite 52 Konfiguration der Schnittstellenparameter. Flow Control auf None setzen. Je nach Telefonanschluß muss die automatische Erkennung des Wähltons abgeschaltet werden. Dazu ist im Reiter Call Options unter Special Modem Commands die Zeichenkette "X3" oder "X1" hinzuzufügen. Nun müssen die Wählparameter eingegeben werden. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 52 / 89...
  • Seite 53 Eingabe weiterer Parameter: Start / Settings / Network and Dial-up Connections wählen. Das PPP-Profil starten (Doppeltap auf Icon). User-Name, Passwort und Domain eingeben. Checkbox Save password aktivieren. Über Button Dial Properties ggf. weitere Einstellungen vornehmen. Abschliessend muss die Registry persistent gespeichert werden. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 53 / 89...
  • Seite 54: Rndis

    2.7.9 RNDIS Bei allen Geräten mit externer USB-ActiveSync-Schnittstelle ist es über das RNDIS-Netzwerkprotokoll (Remote Network Driver Interface Specification) möglich, über das Medium USB eine Netzwerkverbindung zu einem Windows PC aufzubauen. Als Hardware werden nur die Dockingstation und ein USB A-B Kabel benötigt. Seitens der Software muss auf dem PC eine Treiber-Installation erfolgen.
  • Seite 55: Kommunikationsanwendungen

    Kommunikationsanwendungen In diesem Kapitel werden Wege des Datenaustausches zwischen Windows CE-Gerät und dem Host (üblicherweise ein PC) aufgezeigt. 2.8.1 FTP (Windows CE Gerät als Server) Auf den Windows CE Geräten steht ein FTP-Serverdienst zur Verfügung. Mittels username/password und bekannter IP-Adresse ist so ein einfacher Upload/Download von Dateien zum/vom Gerät möglich. Da es sich um einen relativ simplen Server handelt, ist zu beachten, dass lange Ordner/Dateinamen in der Darstellung auf dem Client evtl.
  • Seite 56: Ftp (Windows Ce Gerät Als Client)

    2.8.2 FTP (Windows CE Gerät als Client) Als Ergänzung zum FTP-Serverdienst steht mit dem Programm FTPSimple ein FTP-Client zur Verfügung, um auch vom Gerät aus auf entfernte FTP-Server zugreifen zu können. Das Programm FTPsimple nutzt die FTPlib.dll, eine ACD-eigene Bibliothek, die Programmierern eine einfache API zur Erstellung eigener FTP- Client-Programme zur Verfügung stellt.
  • Seite 57: Activesync

    2.8.3 ActiveSync ActiveSync ist Microsofts Standardprotokoll zur Kommunikation mit portablen Geräten. Es basiert auf TCP/IP und stellt eine generelle Schnittstelle für Funktionen und Dienste auf und zum Windows CE-Gerät dar. Neben Funktionen zur Dateiübertragung kann es für den Aufruf entfernter Systemfunktionen und für das Abrufen von Systeminformationen wie der Prozess-Liste und der Registry verwendet werden.
  • Seite 58: Activesync-Verbindung Über Irda Bei M210Se Und M215Se

    2.8.3.2 ActiveSync-Verbindung über IrDA bei M210SE und M215SE Bei einem Laptop als Gegenstelle muss die IrDA-Schnittstelle aktiviert und im Mobile Gerätecenter als Schnittstelle zugelassen sein. Bei einem PC als Gegenstelle muss an diesem ein Infrarot- Adapter seriell oder mittels USB angeschlossen und aktiviert sein.
  • Seite 59: Vnc

    2.8.4 VNC Mittels Virtual Network Computing (kurz VNC) können Windows CE Geräte im LAN oder WLAN von einem entfernten PC aus administriert werden. Voraussetzung ist, dass der auf den Geräten vorhandene VNC-Server gestartet ist. Das kann durch Einbinden des Aufrufs in die STARTUP-Konfiguration sichergestellt werden (siehe auch Kapitel 1.4.3).
  • Seite 60: Web-Browser

    2.8.5 Web-Browser Das Programm IESimple.exe ist ein auf Fullscreen-Betrieb ausgelegter Webbrowser für Windows CE Geräte. Die Bedienung ist neben der Handhabung der Web-Anwendung auf die Refresh-Tastenkombination eingeschränkt (F5). Das ist durch folgende Punkte sichergestellt:  Es gibt keine Adressleiste.  Es gibt in der Default-Konfiguration keine Tastenkombinationen zum Aufruf eines GO-, FIND- oder anderen URL-Wechsel-Dialogs.
  • Seite 61: Weitere Konfigurationsmöglichkeiten

    Im Reiter Connection ist die Konfiguration für den "normalen” Betrieb im WLAN oder LAN schon vorgegeben. Über die Angabe eines Proxy Servers und eines Ports ist es auch möglich, über das Internet einen entfernten Web- und Applikations-Server zu erreichen. Nach abgeschlossener Konfiguration ist die Registry persistent zu sichern. 2.8.5.2 Weitere Konfigurationsmöglichkeiten Mit dem Browser können Web-Applikationen ausgeführt und bedient werden, deren Masken-Abmessungen die Display-Grenzen der Windows CE Geräte überschreiten.
  • Seite 62: Die Konfigurationsdatei

    2.8.5.3 Die Konfigurationsdatei In Ordner \Flashdisk\System\Ini existiert die Konfigurationsdatei IESIMPLE.INI, die beim Programmstart eingelesen wird. Über sie können von der Default-Konfiguration abweichende Einstellungen vorgenommen werden. In erster Linie können zusätzliche Browser-Kommandos (GoHome, Find usw.) freigeschaltet und durch zugeordnete Funktionstasten ausgeführt werden. In zweiter Linie kann die Nutzung von Fehlerseiten aktiviert werden.
  • Seite 63: Remote Desktop Client

    2.8.6 Remote Desktop Client Auf den Windows CE Geräten ist ein RDP-Client zum Aufbau einer Remote Desktop Connection im Betriebssystem vorhanden. 2.8.6.1 Erstellen eines RDP-Profils unter Windows CE 6.0 Aufrufen des Clients über Start / Programs / RDP Client bzw. Start / Programs / Remote Desktop Connection.
  • Seite 64 Beim erneuten Start der Session erscheint im Anmeldefenster eine zusätzliche Check Box mit der sich das Passwort zunächst temporär speichern lässt. Um das Passwort über einen Kaltstart hinweg zu sichern muss nach dem Verbindungsaufbau ein Save Registry ausgelöst werden. Beim nächsten Warning-Fenster die Check Box Don’t show this warning …...
  • Seite 65 Deren Inhalt könnte so aussehen: @echo off START \Flashdisk\System\GUIcmd.exe -close start\windows\cetsc.exe \Flashdisk\MySession.rdp exit WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 65 / 89...
  • Seite 66: "Howto": Aufgabenstellung Und -Lösung

    3 "HowTo": Aufgabenstellung und –lösung In Form leicht nachzustellender Anleitungen sollen hier Hilfestellungen für Alltagsarbeiten des Administrators gegeben werden. 3.1 Remote NDIS Treiber am PC Für die Verbindung zwischen Windows CE Gerät und PC kann das RNDIS-Protokoll verwendet werden. Es stellt über USB eine vollwertige virtuelle Netzwerkschnittstelle zur Verfügung.
  • Seite 67: Treiber-Installation Unter Windows Xp

    3.1.2 Treiber-Installation unter Windows XP Nach dem Einschalten des Gerätes in der Dockingstation wird am PC eine neue Hardware erkannt. Da der benötigte Treiber lokal vorhanden ist, wird keine Verbindung zu Windows Update benötigt. Damit ein Pfad für die Treiberdateien angegeben werden kann, muss der Punkt Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren...
  • Seite 68 Mittels Installation fortsetzen wird der Treiber ohne Windows-Logo-Test akzeptiert. Der Treiber wird installiert. Nach dem Klicken auf Fertig stellen ist die Hardware betriebsbereit. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 68 / 89...
  • Seite 69: Einrichtung Einer Netzwerkbrücke Unter Windows Xp

    3.1.3 Einrichtung einer Netzwerkbrücke unter Windows XP Die Netzwerkbrücke wird benötigt, damit auch ein Routing der Netzwerk-Pakete vom/zum Gerät mit anderen Netzwerkteilnehmern stattfindet. Unter Start / Einstellungen mit einem Doppelklick der Maus die Netzwerkver- bindungen öffnen. Es findet sich auf je- dem Windows XP Rechner, der mit ei- nem Netzwerk verbunden ist, ein nor- malerweise LAN-Verbindung genannter...
  • Seite 70: Netinfo - Netzwerkkontakt Beim Start Sicherstellen

    3.2 Netinfo - Netzwerkkontakt beim Start sicherstellen Durch Einbindung des Programmes NetInfo in die STARTUP-Konfiguration (siehe Kapitel 1.4.3) kann sichergestellt werden, dass ein Windows CE Gerät per DHCP gültige IP-Parameter erhalten hat, bevor ein Programm gestartet wird, welches eine stehende Netzwerkverbindung voraussetzt. Das Programm öffnet ein Fenster auf dem Display, in welchem die Daten der Netzwerkkarte(n) (IP-Adresse, Name, MAC-Adresse) angezeigt werden.
  • Seite 71: Client Utilities (Herstellerspezifisch)

    3.3.1 Client Utilities (herstellerspezifisch) Vorzugsweise werden auch proprietäre Konfigurationstools der Funkkartenhersteller eingesetzt, da sie über Möglichkeiten verfügen, die das Wireless Zero Configuration Tool nicht bietet. 3.3.1.1 SUMMIT- bzw. Laird-Funkkarte Ist eine Laird-Funkkarte (früher: Summit) verbaut, so wird das Konfigurationstool Summit Client Utility bzw. Laird Client Utility verwendet, welches sich unter Start / Programs / WLAN befindet.
  • Seite 72: Uhrzeit Und Zeitzone Einstellen

    3.4 Uhrzeit und Zeitzone einstellen Bei der Verwendung eines ntp-Zeitservers oder einer ActiveSync Partnerschaft wird die Uhrzeit automatisch gestellt. Ohne diese Hilfsmittel sind die Uhrzeit und zugehörige Zeitzoneninformationen über die Systemsteuerung zugänglich (Start / Settings / Control Panel / Date/Time). Der Haken unter Automatically adjust clock for daylight saving hat folgende Auswirkungen: Ein Gerät, welches sich im Suspend befindet...
  • Seite 73: Touchdisplay Kalibrieren

    3.5 Touchdisplay kalibrieren Damit das Touchdisplay die korrekte Berührungsposition auf dem Display an das Betriebssystem weitergibt, muss dieser kalibriert werden. Dies geschieht mit Hilfe des Menüpunktes Touch Calibration unter Start / Programs. Mit dem Stift sind nun die Kalibrierungskreuze für einige Sekunden zu berühren, bis das Kreuz weiterspringt. Damit die Taskleiste von Windows gut zugänglich bleibt, sollten die unteren beiden Kalibrierungspunkte ca.
  • Seite 74: Display-Backlight Stromsparmodi (Dimmen)

    3.6 Display-Backlight Stromsparmodi (Dimmen) Zur Verlängerung der Akkureichweite bieten die Geräte die Möglichkeit, die Beleuchtung des Displays nach einer einstellbaren Zeit der Inaktivität zu dimmen bzw. ganz auszuschalten. Dazu ist die Datei dev.ini im Verzeichnis \flashdisk\system\ini per Doppeltap in der Sektion [Display] zu editieren. Schlüsselname Bedeutung [Display]...
  • Seite 75: Zeitgesteuerter Suspend

    3.7 Zeitgesteuerter Suspend Der Suspendvorgang stoppt den Prozessor und schaltet die Funkkarte ab, hält das interne RAM jedoch weiterhin unter Strom. Auf diese Weise ist es möglich, das Gerät sehr schnell wieder zu aktivieren und die Arbeit dort fortzusetzen, wo sie unterbrochen wurde. Auf ACD-Geräten wird der Suspendmechanismus voll unterstützt (mit Suspend-Benachrichtigungen an Applikationen).
  • Seite 76: Software Einspielen

    3.8 Software einspielen Die Installation von Software auf die Windows CE Geräte kann auf verschiedene Arten geschehen. 3.8.1 Manuelle CAB-File-Installation Hierbei wird eine ActiveSync-, FTP- oder sonstige Verbindung zu den Windows CE Geräten aufgebaut und das CAB-File auf die Geräte kopiert. Anschliessend wird über das Symbol My Device auf dem Desktop der Explorer geöffnet.
  • Seite 77: Installation Vom Pc Aus Über Activesync

    3.8.3 Installation vom PC aus über ActiveSync Hierbei wird eine ActiveSync- Verbindung zum Windows CE Gerät aufgebaut. Über ein Installationsprogramm ( z.B. Setup.exe ) wird automatisch eine Installationsdatei (CAB-File) auf das Windows CE Gerät kopiert und deren Installation dort gestartet. Auf dem PC erscheint eine Anzeige folgender Art: Als Zielmedium ist in der Regel Flashdisk anzugeben.
  • Seite 78: Konfiguration Desktopinformationen

    3.10 Konfiguration Desktopinformationen Die Systeminformationen, welche auf dem Desktop angezeigt werden sollen, sind über eine Konfigurationsanwendung individuell einstellbar. Die Anwendung kann über eine Batchdatei gestartet werden: \Flashdisk\System\Pf\ACDDeskConfig.bat Die Konfigurationsanwendung erscheint mit Ausführung des Batches wie unten dargestellt. Text-Shift Mit dem Text-Shift wird der Abstand zum linken Displayrand (in Pixel) angegeben. Background-Color Es kann zwischen verschiedenen Desktop-Hintergrundfarben gewählt werden.
  • Seite 79: Erstellung Einer Sysinfo-Protokolldatei

    3.11 Erstellung einer SysInfo-Protokolldatei Bei Reports, die zu ACD gesendet werden sollen, wird eventuell nach einem Systemprotokoll gefragt. Selbiges trägt alle Informationen in Form einer Protokolldatei, um das Gerät und seine Ausstattung zu erfassen. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit seiner Erstellung auf dem Gerät. Hinweis: Es werden keine kundenspezifischen Daten erfasst.
  • Seite 80: Display Im Landscape-Format (Quer-Format)

    3.12 Display im Landscape-Format (Quer-Format) Im Normalfall ist das Display des Gerätes auf Portrait-Format eingestellt. Für manche Anwendungsfälle kann es jedoch sinnvoll sein, temporär oder permanent mit einem Display im Landscape-Format (Quer-Format) zu arbeiten. Dies ermöglicht das Programm "RotateScreen.exe" (\Windows\RotateScreen.exe). 3.12.1 Funktionsweise von RotateScreen.exe Startet man das Programm "RotateScreen.exe", dann erscheint in der Taskleiste ein entsprechendes Icon: Nach Doppeltap auf das Icon besteht die Möglichkeit, das Display zu drehen:...
  • Seite 81: Veränderte Display-Orientierung Persistent Speichern

    3.12.2 Veränderte Display-Orientierung persistent speichern Über das Dienstprogramm "StartConfig" lässt sich das Gerät so konfigurieren, dass ein geändertes Display- Layout auch bei einem Neustart des Gerätes persistent erhalten bleibt. Für den Beispiel-Fall "Quer-Format" ist die Vorgehensweise dazu wie folgt: Schritt Details Start ...
  • Seite 82 Schritt Details Eintrag "Rotate display" editieren Parameter/Key "-screenrotate" editieren Parameter/Key "-screenrotate" = 90 setzen (oder = 270, je nachdem ob Display rechts oder links von der Tastatur gewünscht ist) WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 82 / 89...
  • Seite 83 Schritt Details Einstellung speichern Exite/Save/Reboot Nach Reboot Hinweis: Analog läßt sich die Display-Orientierung auch wieder auf "Portrait" (Normal/0 °) persistent zurückstellen. WinCEGeräteSE_Handbuch_Administration_V2.21_de 83 / 89...
  • Seite 84: Anhang

    4 Anhang 4.1 Verwaltungstools Für manche Aufgabenstellungen sind tiefere Eingriffe in das System nötig. Im Folgenden werden einige Tools beschrieben, die dabei Verwendung finden. 4.1.1 Manuelle Rücksetzung / Löschen der Registrierung Ist es erforderlich, die Registry eines Windows CE Gerätes wieder in einen definierten Ausgangszustand zu versetzen, so bietet sich deren Löschung an.
  • Seite 85: Aufbau Von Reg-Dateien

    4.1.2.1 Aufbau von reg-Dateien .reg-Dateien müssen eine bestimmte Syntax einhalten, damit sie von den verarbeitenden Programmen akzeptiert werden: Die Dateierweiterung ist .reg. In der ersten Zeile der Datei steht der Eintrag REGEDIT4. Es dürfen nur gültige Typen an Registry-Einträgen in der Datei enthalten sein. Beim Auffinden eines unbekannten Typs eines Registry-Eintrags wird die Abarbeitung einer reg-Datei sofort beendet.
  • Seite 86: Die Setreg-Ordner

    4.1.2.4 Die SetReg-Ordner Auf den Windows CE Geräten existieren vier spezielle Unterordner für reg-Dateien. Ein informeller Überblick; Änderungen hier sind im Normalfall nicht nötig:  \Flashdisk\System\reg\APP (reserviert für Konfigurationseinträge seitens ACD)  \Flashdisk\System\reg\CFG (Ziel für Kunden-reg-Dateien. Werden während der Produktion automatisch dort angelegt.
  • Seite 87: Cetoolbox - Werkzeugsammlung

    4.1.3 CEToolBox - Werkzeugsammlung Die Funktionen der CEToolBox helfen bei der Automatisierung verschiedener administrativer Aufgaben per Batch. Der CEToolBox sollte Vorrang vor anderen Lösungen gegeben werden, da sie ein Plus an Betriebssicherheit bietet und auf die erweiterten Fähigkeiten von ACD Windows CE Geräten zugeschnitten ist.
  • Seite 88 [softresetclean|softreset|watchdogclean|watchdog] Reboot softresetclean / watchdogclean: Der Arbeitsspeicher wird beim Neustart ebenfalls gelöscht (Ordner \temp, nicht-persistierte Registry). Empfohlen wird "watchdogclean". softreset / watchdog: Der Arbeitsspeicher wird beim Neustart nicht gelöscht. Dateien unter \temp oder die nicht-persistierte Registry bleiben erhalten. Nur zu Entwicklungs-/Debugging-Zwecken. Nicht für den produktiven Einsatz qualifiziert.
  • Seite 89: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis 802.1X 71 GetReg 84 SSID 71 ACDDesk siehe GPRS 47 Startbild 8 Desktopinformationen GPS 38 StartConfig siehe Startup ACDDeskConfig siehe IESimple 60 Startup 59, 70 Desktopinformationen Installation 76 Startvisualisierung 8 ActiveSync 5, 45, 54, 57, 77 Internet Explorer siehe Webbrowser Statusicon 15 Akku 13 IrDA 39, 58...

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