Einzelheiten über die Auswahl und Anwendung von Stellungs-
reglern, Stellumformern, Grenzsignalgebern und Magnetven-
tilen vgl. Übersichtsblatt u T 8350.
Ausführungen
Typ 3766 · Pneumatischer (p/p-) Stellungsregler
–
Typ 3767 · Elektropneumatischer (i/p-) Stellungsregler
–
Details zu den Konfigurationsmöglichkeiten: vgl. Artikelcode.
Wirkungsweise (Bild 4)
Die Stellungsregler dienen der Zuordnung von Ventilstellung
(Regelgröße) und Stellsignal (Führungsgröße). Dabei wird das
von einer Regel- oder Steuereinrichtung kommende Stellsignal
mit dem Hub des Stellventils verglichen und ein pneumatischer
Stelldruck (Ausgangsgröße) ausgesteuert.
Beide Stellungsregler arbeiten nach dem Kraftkompensations-
verfahren und unterscheiden sich nur durch die beim
Typ 3767 hinzukommende i/p-Umformeinheit.
Typ 3766 · Pneumatischer (p/p-) Stellungsregler
Der Stellungsregler besteht im Wesentlichen aus dem Hebel
für den Hubabgriff, der Messmembran und dem pneumati-
schen Steuersystem mit Düse, Membranhebel (Prallplatte) und
Verstärker.
Der Hub und damit die Ventilstellung wird über den Stift (1.1)
auf den Abtasthebel (1) übertragen und bestimmt die Kraft
der Messfeder (4). Diese Kraft wird mit der Stellkraft vergli-
chen, die der Druck p
an der Messmembran (5) erzeugt.
e
Ändern sich Stellsignal oder Ventilstellung, bewegt sich der
Membranhebel (3) und verändert den Abstand zur Düse (2.1
oder 2.2), je nach eingestellter Wirkrichtung.
Die Zuluft versorgt den pneumatischen Verstärker (10) und
den Druckregler (9). Die geregelte Hilfsenergie strömt über die
Xp-Drossel (8) und die Düse (2.1, 2.2) gegen den Membran-
hebel (Prallplatte).
Typ 3767 · Elektropneumatischer (i/p-) Stellungsregler
Der Stellungsregler besteht aus dem elektropneumatischen (i/p-
) Umformer und dem pneumatischen Teil mit dem Hebel für den
Hubabgriff, der Messmembran und dem pneumatischen Steu-
ersystem mit Düse, Membranhebel (Prallplatte) und Verstärker.
Das von der Regeleinrichtung kommende Stellsignal von z. B.
4 bis 20 mA wird auf die elektropneumatische Umformeinheit
(13) geführt und dort in ein proportionales Drucksignal p
geformt.
Der Hub und damit die Ventilstellung wird über den Stift (1.1)
auf den Abtasthebel (1) übertragen und bestimmt die Kraft der
Messfeder (4). Diese Kraft wird mit der Stellkraft verglichen, die
der Druck p
an der Messmembran (5) erzeugt.
e
Ändert sich das Stellsignal oder die Ventilstellung, bewegt sich
der Membranhebel (3) und verändert den Abstand der Düse
(2.1 oder 2.2), je nach eingestellter Wirkrichtung.
Die Zuluft versorgt den pneumatischen Verstärker (10) und den
Druckregler (9).
Die geregelte Hilfsenergie wird dem i/p-Baustein zugeführt und
strömt über die Xp-Drossel (8) und die Düse (2.1, 2.2) gegen
den Membranhebel (Prallplatte).
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Typ 3766 und Typ 3767
Änderungen der Führungsgröße oder der Ventilstellung bewir-
ken eine Druckänderung vor und hinter dem Verstärker.
Die vom Verstärker ausgesteuerte Luft (Stelldruck p
über die Volumendrossel (11) zum pneumatischen Antrieb
und bewirkt, dass die Kegelstange eine der Führungsgröße
entsprechende Stellung einnimmt.
Die verstellbaren Drosseln Xp (8) und Q (11) dienen der Opti-
mierung des Stellungsreglerkreises.
Der Abtasthebel (1) und die Messfeder (4) müssen entspre-
chend dem Nennhub des Stellventils und der Nennspanne der
Führungsgröße gewählt werden.
Die Geräte können zusätzlich mit induktiven Grenzkontakten
und/oder Magnetventil oder Stellungsmelder ausgerüstet wer-
den.
Zusatzausstattung
Stellungsregler mit induktiven Grenzkontakten
Bei dieser Ausführung trägt die Drehachse des
Stellungsreglers zwei einstellbare Steuerfahnen zur Betätigung
der eingebauten Schlitzinitiatoren.
Stellungsregler mit Magnetventil
Mit dem Magnetventil kann das Stellventil unabhängig vom
Ausgangssignal des Stellungsreglers in die Sicherheitsstellung
gefahren werden. Liegt am Eingang ein dem Binärsignal 0
(Aus) entsprechendes Steuersignal an, ist der Stelldruck pst
abgesperrt und der Antrieb entlüftet, das Stellventil fährt
durch die im Antrieb eingebauten Federn in die Sicherheits-
stellung.
Liegt am Eingang ein dem Binärsignal 1 (Ein) entsprechendes
Steuersignal an, wird der Stelldruck pst zum Antrieb durchge-
schaltet, das Stellventil ist in Regelfunktion.
Stellungsregler mit Stellungsmelder
Durch den Platzbedarf des Stellungsmelders kann diese Aus-
führung nicht mit eingebauten induktiven Grenzkontakten
oder einem Magnetventil kombiniert werden.
Der Stellungsmelder dient der Zuordnung von Ventilstellung,
d. h. dem Hub der Armatur zu einem Ausgangsstrom von 4
bis 20 mA.
Durch die Einstellung des Stellungsmelders werden sowohl die
um-
e
Grenzzustände „Armatur geschlossen" und „Armatur voll ge-
öffnet" als auch alle Zwischenstellungen signalisiert. Da die
Meldung unabhängig vom Eingangssignal des
Stellungsreglers erfolgt, liegt hiermit eine echte Kontrollmög-
lichkeit des augenblicklichen Hubs vor.
) strömt
st
T 8355