RGP 150-15 - D Seite 6 Freitag, 19. September 2003 11:55 11
Staubabsaugung
Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesund-
heitsschädlich, brennbar oder explosiv sein.
Das Gerät muss an eine geeignete Absauganlage
(Staubsauger) angeschlossen werden. Der Staubsauger
muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet
sein.
Beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährden-
den, krebserzeugenden, trockenen Stäuben ist ein Spe-
zialsauger zu verwenden. Der Absaugstutzen (1) passt
an einen Absaugschlauch mit 35 mm Ø.
Zur Gewährleistung einer optimalen Absaugung und
Erhöhung der Lebensdauer des Fräswerkzeuges die
Absaugkanäle regelmäßig reinigen.
Inbetriebnahme und Bedienung
Achten Sie darauf, dass die Angabe auf dem Typen-
schild der Maschine mit der Spannung der Stromquelle
übereinstimmt. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte
können auch an 220 V/240 V angeschlossen werden.
Zusatzgriff
Der beiliegende Zusatzgriff (8) ist an einem der beiden
Aufnahmepunkte (Gewindebohrungen)(12) am Halte-
bügel (9) zu befestigen (siehe Hauptbild).
Er ist aus sicherheitstechnischen Gründen immer zu ver-
wenden und verbessert die Handhabung des Gerätes.
Aufhängeöse
Das Gerät ist mit einer Aufhängeöse (10) für die Ver-
wendung eines Seilzuges (Balancer) ausgestattet.
Durch die Gewichtsentlastung wird ermüdungsfreies
Arbeiten beispielsweise an Fassaden und Wänden
ermöglicht.
Frästiefe einstellen
Lösen Sie den Feststellknopf (11) . Durch Drehen der
Grundplatte kann die Frästiefe bzw. die Stärke des
Materialabtrags im Bereich von 0 - 3,5 mm eingestellt
werden (siehe Hauptbild):
Drehung nach rechts = größere Frästiefe
Drehung nach links = geringere Frästiefe
Die Einstellung der Frästiefe ist abhängig vom abzutra-
genden Material und dem verwendeten Fräswerkzeug.
Bei besonders hartem Material ggf. mehrere Arbeits-
gänge mit geringer Frästiefe durchführen.
Ein/Aus-Schalten
Drücken Sie den Hebel der Einschaltsperre (4). Der
Hebel des Ein/Aus-Schalters (3) wird dadurch entrie-
gelt. Drücken Sie gleichzeitig den Hebel des Ein/Aus-
Schalters (3) und die Maschine wird eingeschaltet.
Um auszuschalten, lassen Sie den Ein/Aus-Schalter (3)
los.
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Dauerbetrieb
Drücken Sie den Hebel der Einschaltsperre (4). Der
Hebel des Ein/Aus-Schalters (3) wird dadurch entrie-
gelt. Drücken Sie gleichzeitig den Hebel des Ein/Aus-
Schalters (3) bis zum Anschlag und drücken Sie den
Hebel der Einschaltsperre (4) nach vorne.
Um auszuschalten, drücken Sie den Ein/Aus-Schal-
ter (3) kurz.
Motorelektronik
Anlaufstrombegrenzung
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien
Anlauf der Maschine. Durch den geringeren Anlaufstrom
der Maschine reicht eine 16 A Sicherung aus.
Elektronische Drehzahlvorwahl
Mit dem Stellrad (7) können Sie – auch während des
Laufes – die benötigte Drehzahl vorwählen:
-1
Stufe 1: 1000 min
Stufe 4: 1700 min
-1
Stufe 2: 1300 min
Stufe 5: 2000 min
-1
Stufe 3: 1500 min
Stufe 6: 2200 min
Die benötigte Drehzahl ist vom Werkstoff abhängig
und kann durch praktischen Versuch ermittelt werden
(siehe Anwendungstabelle).
Bei hoher Belastung der Maschine das Stellrad (7)
immer auf maximale Drehzahl stellen.
Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl lassen
Sie die Maschine zur Abkühlung ca. 3 Minuten mit
maximaler Drehzahl im Leerlauf drehen.
Constant-Electronic
Die Constant-Electronic hält die Drehzahl bei Leerlauf
und Last nahezu konstant; dies gewährleistet konstanten
Arbeitsfortschritt und gleichmäßigen Materialabtrag.
Elektronische Überlastsicherung
Bei mechanischer Überlastung des Gerätes schützt eine
elektronische Überlastsicherung den Motor vor
Beschädigung. In diesem Fall bleibt der Motor stehen
und läuft bei vermindertem Vorschub bzw. nach Ent-
lastung wieder an.
Temperaturabhängiger Überlastschutz
Zum Schutz vor Überhitzung bei extremer Dauerbelas-
tung schaltet die Motorelektronik den Motor bei Errei-
chen einer kritischen Temperatur ab.
Nach einer Abkühlzeit von ca. 3 - 5 min. ist die
Maschine wieder betriebsbereit und voll belastbar.
Bei betriebswarmem Gerät reagiert der temperatur-
abhängige Überlastschutz entsprechend früher.
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