Sie können das Verhältnis zwischen Direkt- und Effektanteil sowohl für das Delay als auch für den Flanger
mit Hilfe der dynamischen Modulation steuern.
T
Verzögerungszeit
L
Signalrückführung
HD
Hochfrequenzdämpfung
→
Verhältnis Direktanteil:Effektanteil
Modulationsgeschwindigkeit
M
Modulationstiefe
F
Signalrückführung
→
Verhältnis Direktanteil:Effektanteil
Delay & Verzerrung (parallel)
Diese beiden Paralleleffekte kombinieren jeweils ein Monodelay und einen monophonen Verzerrereffekt. Sie
können damit beispielsweise auf einem Kanal Echos für einen Leadsynthesizer erzeugen, während Sie mit
dem zweiten Kanal eine Gitarre verzerren.
44: Delay/Dist
kombiniert ein Delay und einen Distortion-Effekt.
45: Delay/Overdrv kombiniert ein Delay und einen Overdrive-Effekt.
Left
Feedback
Delay
Mod
Flanger
Feedback
Right
0...500 ms
-99%...+99%
0%...99%
DRY, B01...B99, FX
0,03...30 Hz
0...99
-99%...+99%
DRY, B01...B99, FX
Mix
Mix
Bestimmt die Länge der Verzögerungszeit für den Delayeffekt.
Bestimmt den Anteil des Effektsignals, der wieder an die Ein-
gänge des Verzögerungsmoduls zurückgeführt wird. Hohe
Werte erzeugen eine größere Anzahl von Echos, die auch län-
ger ausklingen. Negative Werte kehren die Phase der Signal-
rückführung um, wodurch der Klang der Echos nach und nach
härter und weniger dumpf wird.
Bestimmt, inwieweit die hohen Frequenzanteile des Hallsignals
im linken Kanal abgedämpft werden. Je höher der Wert, desto
schneller klingen die hohen Frequenzen aus.
Bestimmt das Verhältnis zwischen direktem und bearbeitetem
Signal für den linken Kanal. Wenn die Einstellung DRY gewählt
wird, wird der Effekt abgeschaltet. Wird die Einstellung FX
gewählt, ist nur das Effektsignal zu hören.
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S. 182.
Bestimmt die Frequenz, mit der der LFO die Verzögerungszeit
moduliert. Wählen Sie für einen normalen Flangereffekt eine
Frequenz von etwa 0,18 kHz.
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S. 182.
Bestimmt die Tiefe, mit der der LFO die Verzögerungszeit
moduliert. Höhere Werte erzeugen einen erkennbareren Effekt.
Wenn Sie hier den Wert 0 wählen, ist der Choruseffekt deakti-
viert.
Bestimmt den Anteil des Effektsignals, der wieder an die Ein-
gänge des Verzögerungsmoduls zurückgeführt wird. Hohe
Werte erzeugen eine größere Resonanz des Effektsignals.
Negative Werte kehren die Phase der Signalrückführung um,
wodurch der Ton des Effektsignals um etwa eine Oktave nach
unten transponiert wird.
Bestimmt das Verhältnis zwischen direktem und bearbeitetem
Signal für den linken Kanal. Wenn die Einstellung DRY gewählt
wird, wird der Effekt abgeschaltet. Wird die Einstellung FX
gewählt, ist nur das Effektsignal zu hören.
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S. 182.
[44: Delay/Dist, 45: Delay/Overdrv]
Referenzteil • 13. Effekte
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