Anschluss
Falls ein zwischengeschaltetes Relais (z. B. Finder 38.51/61) notwendig ist, muss der Pin
von Relais 1 des zweiten Ladereglers (14) nicht mit dem Steuerpin des Schütz, sondern
mit dem Steuerpin des zwischengeschalteten Relais verbunden werden. Der zweite Steu-
erpin des zwischengeschalteten Relais muss mit dem anderen Pol (0 V) der Energiequelle
verbunden werden. Der Steuerpin des Schütz ist dann an die Netzspannung (z. B. 230 V)
anzuschließen und der andere Pol an den Neutralleiter.
5.2.1.6
Control-Pilot- (CP) und Proximity-Pilot-Anschlüsse (PP)
Die Control-Pilot- und Proximity-Pilot-Kontakte verbinden den Laderegler mit dem Aus-
gang und ermöglichen so seine Kommunikation mit dem Fahrzeug und dem Kabel-
stecker. Mit dem CP- und dem PP-Kontakt wird festgestellt, ob ein Kabel in der Steckdose
steckt (Proximity). Das Fahrzeug erhält Informationen über die Strommenge, die es laden
kann (vgl. IEC 61851).
Sofern die jeweilige Geräteausführung des Ladereglers über die optionale
integrierte Funktion Powerline-Communication (PLC) verfügt, wird der
CP-Anschluss dafür verwendet.
5.2.1.7
I/O-Erweiterung
Das Modell CC612 besitzt zusätzliche, über eine konfigurierbare 3-Kanal-I/O-Schnittstelle
(Steckverbinderbuchse C: 21, 24, IN1-, IN1+, IN2-, IN2+) verfügbare I/O-Schnittstellen
für unterschiedliche Zwecke, zum Beispiel:
• Park-Management-Schnittstelle (Das unterstützte Kommunikationsprotokoll ist eine
Eigenentwicklung von Scheidt & Bachmann und basiert auf dem verfügbaren Hilfs-
relais und einem freien Eingang)
• Zusätzliche Steuerung für Haushaltssteckdosen
• Überwachungsfunktion für Unterbrechungen der Energieversorgung (d. h. Überwa-
chung von RCD-Auslösungen)
• Lüftungsschalter für Überhitzungsschutz
• Anschluss an einen Zähler mit einer S0-Schnittstelle
18
Anschluss
5.2.1.8
RDC-MD (Residual Direct Current Monitoring Device)
Stromwandler-Verbindung (Gerätevariante)
Zur Fehlerstromerfassung des Wechselstrom-Ladesystems ist eine Gerätevariante des
Ladereglers mit integriertem RDC-MD erhältlich. Dieser nutzt einen externen, an den
CC612 angeschlossenen, magnetisch geschirmten Stromwandler für die Fehlerstromer-
fassung bei Wechselstrom-Ladesystemen. Dadurch ist es möglich, ein RCD vom Typ A
statt vom teureren Typ B im Ladesystem zu verwenden. Das Relais im CC612 löst aus,
wenn während des Ladevorgangs ein Fehlerstrom I
5.2.1.9
Verriegelbare Steckerverbindung
Unter normalen Betriebsbedingungen verriegelt die Typ-2-Steckdose den Stecker, wenn
das Ladesystem mit einem Fahrzeug verbunden ist, automatisch. Diese Verriegelung ist
hörbar. Nachdem der Stecker vom Fahrzeug abgezogen wurde, entriegelt die Steckdose
am Ladesystem automatisch den Stecker, so dass das Kabel entfernt werden kann. Wenn
sowohl das Verriegeln als auch das Entriegeln funktioniert, ist die Steckdose korrekt mit
dem Regler des Ladesystems verbunden. Über die Anschlüsse IN , +, OUT, - (d. h. ver-
riegelbare Steckerverbindungen) lässt sich der Laderegler mit unterschiedlichen
Steckdosen-/Aktorentypen verbinden. Nachfolgend sind Typ-2-Steckdosen ver-
schiedener Hersteller sowie deren dazugehöriger Anschluss an den Laderegler
aufgeführt:
Typ-2-Steckdose
(Aktortyp)
Mennekes (31016, 31023, 31024,
•
31038)
• Bals (801191-801195, 80300,
Draht 3
9743205000, 9743211000)
• Walther Werke (9743211000)
• Harting
Walther Werke Eco Slim 32 A
(9743205180)
Draht 1
mit Anschlusskabel
(schwarz)
(790000001)
Phoenix Contact (1405213, 1405214,
BU/BN
1405215, 1405216, 1408171, 1408172)
≥ DC 6 mA fließt.
Δn
-
OUT
+
IN
Aktorenverdrahtung Steckdose
Draht 1
Draht 2
Draht 3
Draht 2
(blau)
(rot)
BU/GN
BU/RD
BU/YE
CC612(4G)_D00325_04_M_XXDE/03.2019