Anschluss
5.2.1.11 Konnektivität mit eHZ- oder Modbus-Zähler sowie (optional) Zähler mit S0-
Schnittstelle
Die Verwendung eines Zählers ist nicht zwingend. Er sollte jedoch eingesetzt werden,
wenn während des normalen Betriebs Messwerte benötigt werden. Falls der Zähler
digital ausgelesen wird, kann ein eHZ-Zähler von EMH verwendet werden. Der Zähler
wird von einem optischen Lesegerät auf der Montageplatte ausgelesen und kann so mit
der optischen Schnittstelle auf der Rückseite des Zählers verbunden werden. Der opti-
sche Zähler wird dann mit einem RJ10-Stecker an den Laderegler angeschlossen.
Anstelle einer eHZ-Schnittstelle kann zur Verbindung mit Modbus-Zählern auch Modbus
RTU verwendet werden. Verschiedene Modbus-Zähler werden derzeit unterstützt, z. B.:
• ABB B23 Serie
• Eastron SDM120 Serie
• Eastron SDM230 Serie
• Eastron SDM630 Serie
• Garo GNM1D
• Garo GNM3D
• Finder 7E.78.8.400
• Saia ALE3
Auf Kundenanfrage können weitere Modbus-Zähler im Rahmen zukünftiger Software-
Updates aufgenommen werden. Eine Liste der unterstützten Modbus-Zähler befindet
sich auf dem Webserver auf der Registerkarte Operator.
Die Modbus-Zählerschnittstelle am Laderegler ist nachfolgend dargestellt:
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Anschluss
Das System fragt regelmäßig die entsprechenden Register des Modbus-Zählers ab und
verwendet die Zählerdaten zur Erfüllung der Laderegler-Funktionen. Je nach Funktions-
umfang des Zählers werden Stromstärke, Spannung und Leistung direkt vom Zähler
abgefragt, so dass eine Berechnung auf der Basis der gemeldeten steigenden Ener-
giemengen entfällt. Falls Messwerte benötigt werden, müssen die Baudrate und die Sla-
ve-ID direkt am Modbus-Zähler folgendermaßen konfiguriert werden:
• Baudrate: 9.600 Bd
• Slave-ID: 1
• 8N1 (8 Daten-Bit, keine Parität, 1 Stop-Bit)
• Bei Saia ALE3: 8E1 (8 Daten-Bit, gerade Parität, 1 Stop-Bit)
Optional kann der Laderegler auch Zähler mit einer S0-Schnittstelle auslesen. Diese Zäh-
ler können an einen der verfügbaren Eingänge angeschlossen werden (siehe
5.2.1.12 Verbindung mit der Benutzeroberfläche
Zum Laderegler gehört eine einfache Benutzeroberfläche für kundenspezifische An-
wendungen. Es bestehen folgende Anschlussmöglichkeiten:
• Anschluss an RFID-Modul RFID110-L1 - Bei dem RFID-Modul handelt es sich um
eine separate Platine mit Status- und Beleuchtungs-LEDs, die gem. ISO14443A/
MIFARE konstruiert sind. Der Anschluss an den Laderegler erfolgt über ein RJ45-
Standardkabel.
Das RFID-Modul wird in einem eigenen Benutzerhandbuch beschrie-
ben (Dokument Nr. D00283), das unter folgendem Link heruntergela-
den werden kann:
www.bender.de/service-support/downloadbereich.
• Anschluss an RFID-Modul RFID114 - Bei dem RFID-Modul handelt es sich um eine
separate Platine ohne Status- und Anzeige-LEDs, die gem. ISO14443A/MIFARE kons-
truiert sind. Der Anschluss an den Laderegler erfolgt über ein RJ45-Standardkabel.
Das RFID-Modul wird in einem eigenen Benutzerhandbuch beschrie-
ben (Dokument Nr. D00328), das unter folgendem Link heruntergela-
den werden kann:
www.bender.de/service-support/downloadbereich.
Seite
18).
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