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Fahren Und Parken; Wissenswertes; Einfahrhinweise; Fahren - Mercedes-Benz Sprinter 2016 Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes

Diese Betriebsanleitung beschreibt alle
Modelle, Serien‑ und Sonderausstattungen
Ihres Fahrzeugs, die zum Zeitpunkt des Redak-
tionsschlusses dieser Betriebsanleitung erhält-
lich waren. Länderspezifische Abweichungen
sind möglich. Beachten Sie, dass Ihr Fahrzeug
nicht mit allen beschriebenen Funktionen aus-
gestattet sein könnte. Dies betrifft auch sicher-
heitsrelevante Systeme und Funktionen.
Lesen Sie die Informationen zur qualifizierten
Y
Fachwerkstatt (
Seite 27).

Einfahrhinweise

Die ersten 1500 km
Neue Bremsbeläge und Bremsscheiben haben
erst nach einigen 100 Kilometern eine optimale
Bremswirkung. Gleichen Sie die verminderte
Bremswirkung durch stärkeren Druck auf das
Bremspedal aus.
Für die Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit des
Fahrzeugs ist es von entscheidender Bedeu-
tung, dass Sie den Motor schonend einfahren.
Fahren Sie daher während der ersten
R
1500 km motorschonend mit wechselnder
Geschwindigkeit und Drehzahl.
Vermeiden Sie während dieser Zeit hohe
R
Drehzahlen und Belastungen, z. B. Vollgas fah-
ren. Fahren Sie maximal Ø der Höchstge-
schwindigkeit eines jeden Gangs.
Schalten Sie rechtzeitig.
R
Schalten Sie zum Bremsen nicht von Hand
R
zurück.
Treten Sie bei Fahrzeugen mit Automatikge-
R
triebe das Fahrpedal möglichst nicht über den
Druckpunkt durch (Kick-down).
Legen Sie bei Fahrzeugen mit Automatikge-
R
triebe die Schaltbereiche 3, 2 oder 1 nur bei
langsamer Fahrt ein, z. B. bei Passfahrten.
Ab 1500 km können Sie die Motordrehzahl kon-
tinuierlich steigern und das Fahrzeug auf die
volle Geschwindigkeit beschleunigen.

Fahren

Wichtige Sicherheitshinweise
G
WARNUNG
Wenn Sie die Zündung während der Fahrt aus-
schalten, sind sicherheitsrelevante Funktio-
nen eingeschränkt oder nicht mehr verfügbar.
Das kann z. B. die Servolenkung und die
Bremskraftverstärkung betreffen. Sie brau-
chen dann zum Lenken und Bremsen erheb-
lich mehr Kraft. Es besteht Unfallgefahr!
Schalten Sie nicht während der Fahrt die Zün-
dung aus.
G
WARNUNG
Wenn die Feststellbremse beim Fahren nicht
vollständig gelöst ist, kann die Feststell-
bremse
überhitzen und dadurch einen Brand verur-
R
sachen
ihre Haltefunktion verlieren.
R
Es besteht Brand‑ und Unfallgefahr! Lösen Sie
die Feststellbremse vollständig, bevor Sie los-
fahren.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug länger als 3 Wochen
abstellen oder stilllegen,
schließen Sie die Batterien an ein Ladeerhal-
R
tungsgerät an oder
klemmen Sie die Starterbatterie des Fahr-
R
zeugs ab oder
schalten Sie Spannungsversorgung mit dem
R
Batteriehauptschalter aus (
klemmen Sie die Zusatzbatterie des Fahr-
R
zeugs ab.
Sonst müssen Sie den Ladezustand der Batte-
rien alle 3 Wochen überprüfen, da Ruhestrom-
verbraucher die Batterien entladen können.
Wenn die Batteriespannung kleiner als 12,2 V
ist, müssen Sie die Batterien laden. Sonst kann
eine Tiefentladung die Batterien beschädigen.
Beachten Sie die Hinweise zum Abklemmen und
zum Laden der Batterien unter „Batterie"
Y
(
Seite 255). Informationen über Ladeerhal-
tungsgeräte erhalten Sie in einer qualifizierten
Fachwerkstatt.
Fahren
127
Y
Seite 128) und
Z

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