H Ü R N E R S c h w e i ß t e c h n i k G m b H
Nieder-Ohmener Str. 26
35325 Mücke, Deutschland
Von dieser Anzeige aus können durch Drücken von STOP/RESET die Rohr-
kenndaten geändert werden. Dazu ist zunächst in einer Auswahlliste mit
den Pfeiltasten ñ und ò das Rohrmaterial zu wählen und mit START/SET
zu bestätigen (vgl. Anzeige 10). Dann sind mit den Pfeiltasten ï, , ñ,
ò der Durchmesser und die Wandstärke einzugeben und wiederum mit
START/SET zu bestätigen (vgl. Anzeige 11). Anstelle der Wandstärke kann
auch die SDR‑Druckstufe eingegeben werden; dazu rufen Sie diese durch
gleichzeitiges Drücken der Pfeiltasten ï und auf. Sie erscheint anstelle
der Wandstärke, und Sie können den SDR‑Wert eingeben. Abschließend
werden die Kenndaten nochmals zusammenfassend angezeigt. Bei Fehl-
eingaben kann man entweder durch Betätigen von STOP/RESET alle Daten
erneut eingeben oder durch Drücken der Pfeiltaste ñ jeweils einen Einga-
beschritt zurückgehen, um Daten einzeln zu berichtigen.
Falls unter den zuvor eingelesenen Rückverfolgbarkeitsdaten die Rohrcodes
waren, bietet die Maschine automatisch die Rohrkenndaten aus den ein-
gelesenen Codes zur Bestätigung an.
4.3.1 Hobeln
Zum Hobeln muss der Planhobel in die Maschine eingesetzt und eingeschal-
tet werden. Dann ist durch Betätigen des Verfahrhebels an der Hydraulik
die Grundmaschine zusammenzufahren und die Rohre dadurch gegen den
Hobel zu drücken. Mit dem Druck‑Einstellventil lässt sich der während des
Hobelns ausgeübte Druck von Hand verringern und erhöhen.
Je weiter der Verfahrhebel nach links gedrückt wird, desto
schneller wird die Grundmaschine zusammengefahren bzw. Druck
aufgebaut. Je weiter der Hebel nach rechts gedrückt wird, desto
schneller wird die Maschine aufgefahren bzw. Druck entlastet.
Hinweis
Der Hobelvorgang sollte so lange durchgeführt werden, bis sich ein umlau-
fender Span zwei bis drei Mal um die Rohrenden legt und die Rohrenden
plan sind. Der Hobelvorgang wird durch Auseinanderfahren der Maschine
mit dem Verfahrhebel beendet.
Wird im Anschluss daran festgestellt, dass die Rohrenden noch nicht plan
sind, so kann der Hobel wieder eingesetzt und der Hobelvorgang wieder-
holt werden. Sind die Rohrenden plan gehobelt, muss die Versatzkontrolle
durchgeführt werden.
Der Hobelvorgang wird auch im Display angezeigt (vgl. Anzeige 13). Das En-
de des Hobelns ist vom Schweißer mit der Taste START/SET zu bestätigen.
4.3.2 Versatzkontrolle und Ermittlung des Bewegungsdrucks
Lassen Sie nach dem Hobeln die Maschine vollständig zusammen fahren,
um zu prüfen, ob der waagerechte und senkrechte Versatz der Rohre in der
Toleranz liegt, welche die anwendbare Norm vorgibt. Der maximal zuläs-
sige Versatz wird im Display angezeigt (vgl. Anzeige 14). Ist der Versatz in
Ordnung, kann mit der eigentlichen Schweißung begonnen werden. Wenn
der Versatz zu groß ist, sind die Rohrenden in den Spannbügeln nachzu-
justieren und der Hobelvogang ist gegebenenfalls zu wiederholen.
Ist der Versatz in Ordnung, fahren Sie die Maschine mit dem Verfahrhebel
vollständig auseinander. Drehen Sie danach das Höchstdruck‑Einstellventil
bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn, damit der Hydraulikkreislauf
vollständig druckentlastet ist. Bringen Sie dann den Verfahrhebel in die
Zufahren‑Position und drehen Sie zugleich das Höchstdruck‑Einstellventil
allmählich im Uhrzeigersinn. Beobachten Sie das Display, um festzustellen,
bei welchem Druck sich die Grundmaschine in Bewegung setzt.
Version Mai 2011
Bedienungsanleitung HÜRNER WeldControl 500-R
ROHRMATERIAL WÄHLEN
>PE-HD
PE100
PP
Anzeige 10
ROHRDIMENSION EING.
Durchmesser : 0250mm
Wandstärke
: 22.7mm
Anzeige 11
Rohrmaterial:
PE-HD
Durchmesser :
250mm
Wandstärke
: 50.0mm
RESET
SDR 5.0
SET
Anzeige 12
Rohrenden hobeln
230°C
IST
0.5bar
Anzeige 13
Versatz pruefen
Max. Versatz
:2.5mm
Anzeige 14
Bewegungsdr. einst.
230°C
IST
3.5bar
Anzeige 15
DE
15