GASHEBEL
Schalten Sie Sender und Modell ein. Um vorwärts zu fahren, ziehen Sie den Gashebel zu sich heran. Um rückwärts zu
fahren, drücken Sie den Hebel nach hinten. Das Fahrzeug bremst zuerst bis zum Stillstand ab und geht dann in Rück-
wärtsfahrt.
WARTUNG
Sie sollten immer versuchen, Ihr Fahrzeug in Schuss zu halten um Verschleiß zu vermeiden. Wenn Schmutz in beweg-
te Teile gelangt, kann dies die Leistung des Modells erheblich beeinträchtigen. Entfernen Sie Schmutz oder Staub mit
Druckluft, einem weichen Pinsel und/oder mit einer Zahnbürste. Verwenden Sie nach Möglichkeit keine Lösungsmittel,
da diese in Wirklichkeit den Schmutz in die Lager und in normalerweise unzugängliche Stellen hineinspülen und so
zusätzlichen Verschleiß verursachen. Wir empfehlen folgende einfache Verfahren:
• Entfernen Sie Schmutz und Staub soweit möglich mit den oben beschriebenen Methoden.
• Lassen Sie den Kraftstoff nie länger als zwei Stunden im Tank.
• Überprüfen Sie den Wagen auf verschlissene, gebrochene oder klemmende Teile und reparieren Sie diese bei Be-
darf.
• Überprüfen Sie regelmäßig den festen Sitz aller Schrauben und ziehen Sie diese gegebenenfalls nach.
TUNING-TIPPS
Der CARIMA GT14 - R14 wird mit einer optimalen Grundeinstellung geliefert. Trotzdem verfügt er über zahlreiche Ein-
stellmöglichen, um das Fahrverhalten Ihren Wünschen anzupassen. Zum Beispiel können Sie die Stoßdämpfer und
Sturzeinstellstangen in verschiedenen Positionen am Chassis montieren oder den Nachlaufwinkel der Vorderachse
ändern.
STURZ
Mit Sturz bezeichnet man den Winkel der Räder zum Untergrund. Negativer Sturz bedeutet,
dass die Radoberseite nach innen geneigt ist, bei positivem Sturz ist die Radoberseite nach
außen geneigt.
Am besten wird der Radsturz zwischen 0 und 1 Grad negativ eingestellt. Mehr negativer
Sturz an der Vorderachse bewirkt mehr Lenkung am Kurveneingang, also ein etwas aggres-
siveres Fahrverhalten. Mehr negativer Sturz an der Hinterachse bringt mehr Seitenführung
und erhöhten Gesamtgriff des Fahrzeugs.
NACHLAUF
Dem CARISMA GT14 - R14 liegen unterschiedliche Lenkhebelträger vorne bei, mit denen Sie den Nachlaufwinkel der
Vorderachse ändern können. Mehr Nachlauf bewirkt mehr Lenkung in der Mitte und am Ausgang der Kurve. Weniger
Nachlauf dagegen bringt mehr Griff am Kurveneingang und weniger in der Kurvenmitte.
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GM-Racing CARISMA GT14 - R14
NI-CD UND NI-MH AKKUS
Ni-Cd und Ni-MH Akkumulatoren können, im Gegensatz zu normalen Trockenbatterien, wieder aufgeladen (ca. 300
Mal) werden. Akkupacks unterscheiden sich durch die Zellenzahl, die Kapazität und das Gewicht. Für den Antrieb Ihres
Automodells benötigen Sie einen Ni-Cd oder Ni-MH Fahrakku mit 7,2 V.
Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladeströme und Ladezeiten einzuhalten.
Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für diesen hohen Ladestrom geeignet sind! Der tat-
sächlich fl ießende Ladestrom kann wegen des großen Eingangsspannungsbereichs, unterschiedlicher Akkutypen und
Akkugröße (Kapazität) vom Nennwert etwas abweichen. Dies ist beim Errechnen der Ladezeit unbedingt zu berück-
sichtigen.
Bitte bedenken Sie, dass neue Akkus erst nach mehreren Lade-/Entladezyklen ihre volle Kapazität erreichen, auch kann
es bei neuen Akkus zu einer vorzeigen Ladungsabschaltung kommen. Überzeugen Sie sich unbedingt durch mehrere
Probeladungen von der einwandfreien und zuverlässigen Funktion der Ladeabschaltautomatik und der eingeladenen
Kapazität.
SCHNELLLADEGERÄTE
Sicherheitshinweise
•
Das Ladegerät darf nur mit den Original-Anschluss- und Ladekabeln betrieben werden. Die Ladeausgänge und
Anschlusskabel dürfen nicht verändert oder untereinander in irgendeiner Weise verbunden oder kurzgeschlossen
werden und dürfen während des Betriebs nicht aufgewickelt sein.
•
Überprüfen Sie das Gerät stets auf Beschädigung an Kabeln, Steckern, Gehäuse usw. Ein defektes Gerät darf nicht
mehr in Betrieb genommen werden.
•
Das Ladegerät und die zu ladende Batterie muss beim Laden auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen Unterla-
ge stehen. Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von der Ladeanordnung fernzuhalten.
•
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, immer zuerst die Stecker des Ladekabels an das Ladegerät anschließen, danach
erst die zu ladende Batterie an das Ladekabel anstecken.
•
Vor dem Laden prüfen: Sind alle Verbindungen einwandfrei, gibt es Wackelkontakte? Bitte bedenken Sie, dass das
Schnellladen von Ni-Cd und Ni-MH Batterien gefährlich sein kann. Das Ladegerät darf deshalb nicht unbeaufsichtigt
betrieben werden.
•
Das Ladegerät entwickelt im Betrieb erhebliche Wärme. Die Lüftungsschlitze im Gehäuse dienen zur Kühlung des
Geräts und dürfen nicht abgedeckt oder verschlossen werden. Auf gute Wärmeabfuhr ist zu achten, nach einer
Schnellladung das Ladegerät ausreichend abkühlen lassen. Vor direkter Sonneneinstrahlung, Staub, Feuchtigkeit
und Regen schützen.
•
Das Ladegerät ist ausschließlich für den Anschluss an eine 12-V-Autobatterie bzw. an einem 12-V Netzteil mit
ausreichender Ausgangsleistung für das Ladegerät oder an das 230 V ~ 50 Hz Wechselstromnetz geeignet. Bevor
das Ladegerät an die Autobatterie angeklemmt wird und solange es dort angeschlossen ist, muss der Motor des
Kraftfahrzeugs abgestellt sein. Wird das Ladegerät aus einer Autobatterie versorgt, darf diese nicht gleichzeitig
von einem anderen Ladegerät aufgeladen werden. Das Gerät darf nicht gleichzeitig an die Autobatterie und an die
Steckdose angeschlossen sein.
•
Batterien müssen zum Laden aus einem Gerät entnommen werden.
•
Folgende Batterien dürfen nicht an das Ladegerät angeschlossen werden:
•
Batterien aus unterschiedlichen Zellentypen.
•
Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterschiedlicher Fertigung.
•
Nicht aufl adbare Batterien (Trockenbatterien).
•
Batterien die vom Hersteller nicht ausdrücklich für die beim Laden mit diesem Ladegerät auftretenden
•
Ladeströmen zugelassen sind.
•
Defekte oder beschädigte Batterien oder Zellen.
•
Bereits geladene, heiße oder nicht völlig entleerte Batterien.
•
Batterien mit integrierter Lade- oder Abschaltvorrichtung.
•
Batterien die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen
BEC-System
Verwenden Sie nur Fernlenksysteme mit eingebautem BEC-System!
Durch das BEC-System wird die Empfängerbatterie nicht mehr benötigt. Die Spannungsversorgung für die Empfangs-
anlage wird durch die Antriebsbatterie entnommen. Durch das Wegfallen der Empfängerbatterie wird das Modell leichter
und dadurch besser in den Fahrleistungen.
Der Empfänger und die Servos haben eine Betriebsspannung von 4,8 - 6 V. Wenn als Stromversorgung die Antriebsbat-
terie mit 7,2 V genommen wird, muss die Spannung auf 4,8 - 6 V herabgesetzt werden, dies wird durch das BEC-System
erreicht. Bei Fernsteueranlagen ohne BEC-System muss das BEC-Schalterkabel, Best.-Nr. 3028 in Verbindung mit dem
Adapterkabel, Best.-Nr. 3029.10 verwendet werden.
GM-Racing CARISMA GT14 - R14
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