Betreiben Sie Ihr Modell nur dort, wo Sie niemanden stören oder gefährden, jedoch nicht auf öffentlichen Straßen,
Bahngleisen und in der Nähe von Hochspannungsleitungen.
Nicht bei jeder Versicherungsgesellschaft fällt der Umgang mit ferngesteuerten Automodellen automatisch unter den
Versicherungsschutz der Privat-Haftpfl icht-Versicherung. Bitte fragen Sie bei Ihrer Haftpfl icht-Versicherung nach und
schließen gegebenenfalls eine entsprechende Versicherung ab.
Es empfi ehlt sich der Beitritt in einen RC-Car-Club oder in den
Deutschen Minicar Club
Distelkoppel 12
22869 Schenefeld
Telefon: 040/41453990
Telefax: 040/41453991
E-Mail: schatzmeister@dmc-online.com
Internet: www.dmc-online.com
Durch den Beitritt besteht die Möglichkeit sich gegen Schaden, der durch Ihr Automodell verursacht werden kann, ver-
sichern zu lassen.
FERNSTEUERUNG
Die Akkus Ihrer Fernsteuerung entladen sich bei längerer Lagerung von selbst. Daher ist es unbedingt erforderlich, Sen-
der- und Empfängerakku vor Inbetriebnahme des Modells sachgemäß zu laden. Bei niedrigen Temperaturen nimmt die
Kapazität stark ab, daher sind die Betriebszeiten bei Kälte kürzer. Die Stromquellen müssen öfter gemessen werden.
Werden die Rudermaschinen merklich langsamer oder wandert der Zeiger des Messinstrumentes im Sender in den
roten Bereich, bzw. spricht das integrierte Computer-Alarmsystem an, dann den Betrieb einstellen und die Akkus laden.
Den Ladevorgang entnehmen Sie bitte der beiliegenden Bedienungsanleitung Ihres Ladegerätes.
Wenn die Akkus geladen sind, sollten Sie sich vor jeder Fahrt von der Funktion der Fernsteueranlage überzeugen und
von Zeit zu Zeit einen Reichweitetest durchführen. Dazu den Sender einschalten, ebenso den Empfänger. Senderan-
tenne nicht ausziehen. Aus entsprechendem Abstand vom Modell (ca. 25 - 30 m) kontrollieren, ob alle Rudermaschinen
einwandfrei und in der richtigen Richtung ausschlagen. Diese Überprüfung bei laufendem Motor wiederholen, während
ein Helfer das Automodell festhält.
Wenn die Akkus geladen sind, sollten Sie sich vor jeder Fahrt von der Funktion der Fernsteueranlage überzeugen und
von Zeit zu Zeit einen Reichweitetest durchführen. Dazu den Sender einschalten, ebenso den Empfänger. Senderan-
tenne nicht ausziehen. Aus entsprechendem Abstand vom Modell (ca. 25 - 30 m) kontrollieren, ob alle Rudermaschinen
einwandfrei und in der richtigen Richtung ausschlagen. Diese Überprüfung bei laufendem Motor wiederholen, während
ein Helfer das Automodell festhält.
Um unkontrollierte Bewegungen der an der Empfangsanlage angeschlossenen Servos zu vermeiden, bei der Inbetrieb-
nahme zuerst den Sender, dann den Empfänger einschalten, bzw. bei Einstellung des Fahrbetriebs erst den Empfänger
dann den Sender ausschalten.
Wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wird, also der Empfänger eingeschaltet ist, den dazugehörigen Sender je-
doch auf AUS, so kann der Empfänger durch andere Sender, Störungen usw., zum Ansprechen gebracht werden. Die
Rudermaschinen können dann in Anschlag laufen und wenn dies häufi g geschieht, die Empfängerbatterie durch die
hohe Belastung vorzeitig entleeren. Zum Steuern Ihres Automodells die Senderantenne ganz ausziehen.
Achten Sie auf eventuelle Doppelbelegung des Kanals. Sprechen Sie die Frequenzbelegung mit anderen Modellpiloten
ab.
VORBEREITUNG DER R/C-ANLAGE
Vor Inbetriebnahme Ihrer Fernlenkanlage sollten Sie folgende Punkte überprüfen:
1.
Ist die Senderbatterie aufgeladen bzw. sind frische Trockenbatterien im Sender eingelegt?
2.
Ist die Empfängerbatterie aufgeladen bzw. sind frische Trockenbatterien in der Empfänger-Batteriehalterung einge-
legt? Eine schwache, nicht geladene Batterie kann dazu führen, dass das Fahrzeug nicht mehr richtig reagiert.
3.
Funktioniert das Lenkservo einwandfrei und in der richtigen Richtung?
4.
Funktioniert das Gasservo einwandfrei und in der richtigen Richtung?
5.
Als erste Maßnahme muss die Neutral-(Mittel)-Stellung des Lenk- und Gasservo festgelegt werden. Lenkservo an
Kanal I, Gasservo an Kanal II und Empfängerbatterie an Batt.-Kanal des Empfängers anschließen, Schalter dabei
in Stellung OFF (AUS), Batterieschalter des Senders in Stellung ON (EIN) schieben. Lenk- und Drossel-Trimmer
des Senders in Stellung CENTER (Mitte) bringen.
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GM-Racing CARISMA GT14 - R14
VORSPUR - NACHSPUR
Vorspur gibt dem Fahrzeug mehr Stabilität beim Beschleunigen, aber weniger Lenkung am Kurveneingang. Nachspur
hingegen läßt das Fahrzeug besser einlenken, die Stabilität beim Beschleunigen bzw. Geradeausfahrt ist geringer.
Die Werkseinstellung ist 1° Vorspur an der Vorderachse und 3° Vorspur an der Hinterachse. Die Spur an der Vorderach-
se kann durch Verstellen der Gewindestangen an der Lenkung eingestellt werden, an der Hinterachse müssen Sie die
hinteren Querlenkerhalter tauschen.
SLIPPER-EINSTELLUNG
Die CARISMA GT14 Modelle sind mit einem einstellbaren Slipper
(Rutschkupplung) ausgestattet. Der Slipper ist in erster Linie dazu da,
plötzliche Stöße und Schläge auf den Antriebsstrang zu verhindern, v.a.
wenn Tuningmotoren Verwendung fi nden. Darüber hinaus kann aber
auch das Drehmoment des Motors auf rutschigen Untergründen redu-
ziert werden, damit die Räder nicht übermäßig durchdrehen.
Wenn Sie die Mutter mit dem beiliegenden Werkzeug im Uhrzeigersinn
(rechtherum) drehen, wird der Slipper mehr gesperrt, d.h. er kann weni-
ger durchrutschen (für griffi ge Strecken). Drehen Sie die Mutter gegen
den Uhrzeigersinn (linksherum), wird der Slipper weniger gesperrt (für
rutschige Strecken).
Um die Einstellung zu überprüfen, stellen Sie Ihren CARISMA auf den
Boden und schubsen in rückwärts an. Während er noch rückwärts rollt, geben Sie kurz Vollgas. Mit dem Standardmotor
sollte der Slipper nur ganz kurz durchrutschen, mit Tuningmotoren maximal ca. 5cm.
WARTUNG DES MOTORS
Der Motor sollte nach ca. 10 Fahrten gereinigt und die Motorkohlen überprüft werden. Regelmäßige Wartung erhöht
nicht nur die Lebensdauer des Motors, auch die Leistung bleibt über einen längeren Zeitraum konstant. Um den Motor
zu warten, müssen Sie ihn zuerst ausbauen. Ziehen Sie die Stecker vom Fahrtenregler ab und lösen das Ritzel und die
zwei Motorbefestigungsschrauben. Entfernen Sie nun die Kohlenfedern und ziehen die Motorkohlen aus dem Schacht.
Sind sie schon stark eingelaufen, sollten sie ersetzt werden. Ansonsten reicht eine Reinigung mit geeignetem Motor-
spray. Vor dem Einbau sollten Sie die Motorlager noch frisch einölen.
GM-Racing CARISMA GT14 - R14
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