Das Digitalmultimeter RE 3030 ist ein batteriebetriebe- nes, mobiles Pentype-Handmultimeter mit umfangrei- chen Messmöglichkeiten. Es zeichnet sich durch folgende Gebrauchseigenschaf- ten aus: - Messung von Gleich- und Wechselspannungen - Messung von Gleich- und Wechselströmen - Widerstandsmessung - Durchgangsprüfer mit akustischer Ausgabe für das Prüfen von Sicherungen, Verbindungen usw.
Defekte auftreten, die nicht durch Hinweise der Be- dienungsanleitung zu beseitigen sind, so öffnen Sie nie das Gerät selbst, sondern senden es an unseren Service ein. Bei unbefugtem Öffnen des Gerätes er- lischt die Garantie! 1. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Messgerät ist für die Messung von Gleich- und Wechselspannungen bis 600 V DC/AC, Gleich- und Wechselströmen bis 400 mA, von Widerständen bis 40 MΩ, akustische Durchgangsprüfung und Diodentest...
Seite 6
- Schließen Sie nie Spannungen an, die die in den tech- nischen Daten der einzelnen Bereiche aufgeführten Werte übersteigen. Maximalwerte sind dabei 600 V AC/DC zwischen den Messspitzen sowie zwischen den Messspitzen und Erde. Im mV-, Widerstands-, Durchgangsprüfer- und Diodentest-Bereich besteht ein Überlastschutz von 220 V DC/AC.
Seite 7
zum Umgang mit Spannungen oberhalb der o. g. Schutz- kleinspannungen! Weitere Sicherheitshinweise finden Sie bei der Beschrei- bung der einzelnen Messarten. Die Logos und Beschriftungen auf dem Gerät sollen Sie daran erinnern, dass Sie bei bestimmten Messungen auch bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten sollten. Hier einige Erläuterungen dazu: 600 V Um elektrische Unfälle und einen Schaden...
3. Vorbereitung zum Betrieb 3.1. Batterien einlegen/wechseln Das Gerät benötigt eine 23-A-/12-V-Batterie. Bei er- schöpfter Batterie erscheint im Display „ ”. Für eine ordnungsgemäße Funktion sollten Sie die Batterie dann so bald als möglich wechseln. Achtung! Beachten Sie die bereits gegebenen Sicherheitshin- weise! Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie alle Messspitzen von Messobjekten, bevor Sie die Rück-...
3.2. Verwendung von Messleitungen/Messspitzen Verwenden Sie nur die mitgelieferten Messleitungen und Messspitzen für den Betrieb des Messgerätes. 4. Funktionsbeschreibungen Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen, Bedienele- mente und Anzeigen des Multimeters. 4.1. Funktionswahlschalter Ermöglicht die Grund-Auswahl der Messarten (Span- nungsmessung AC/DC, Strommessung AC/DC und Wi- derstands-/Durchgangsmessung/Diodentest) und das Ein- und Ausschalten.
4.6. Display Das Display zeigt die Messwerte in 3 3/4 Stellen mit automatischer Polaritätsanzeige, Überlauf und Dezimal- punktsetzung an. 4.6.1 Überlaufanzeige Überschreitet der Messwert die Bereichsgrenze des ein- gestellten Messbereichs bei Spannungs- und Strom- messungen, so erscheint im Display die Anzeige „OL“. Beenden Sie dann sofort die Messung, um Überlast- schäden zu vermeiden.
sowie bei einem Kurzschluss des Messeingangs erfolgt sofort die Anzeige 000 bzw. bei Anschluss des Mess- objekts die exakte Messwertanzeige. Schwankungen der Anzeige ±1 Digit sind systembedingt und liegen in- nerhalb der Toleranz. Hat man den Widerstandsmessbereich, den Diodentest- oder den Durchgangs-Prüfungsbereich gewählt, er- scheint bei offenem Messeingang die Überlaufanzeige.
Betätigen Sie zur Auslösung der Funktion die Taste „HOLD”. Jetzt wird der gerade angezeigte Wert im Display ge- speichert, im Display erscheint zur Kennzeichnung „DH”. Nochmaliges Betätigen der Taste „HOLD” führt zum Abschalten der Funktion. 5.4. AUTO-Range/Manuelle Messbereichseinstellung Im Normalbetrieb wählt das Messgerät selbständig den richtigen Messbereich entsprechend dem anliegenden Messsignal (im Display erscheint „AUTO”).
zugswertes wird dieser gespeichert. Bei den darauf fol- genden Messungen wird lediglich der Differenzwert zu diesem Bezugswert angezeigt. Wählen Sie bei größe- ren zu erwartenden Abweichungen den Messbereich manuell vor, da das Multimeter in dieser Messart keine automatische Messbereichsumschaltung vornimmt. - Das Verlassen dieses Messmodes erfolgt durch er- neutes Betätigen der Taste REL ∆.
nungen 5.2. beachten!) mit dem Messobjekt, bei Gleichspannungsmessung möglichst polrichtig (rot an Plus, schwarz an Minus). Bei negativer Eingangsspannung an der V/Ω- Messbuchse erscheint ein Minus vor dem Messwert. 4. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind exakt ausgeführt, kann eine defekte interne Siche- rung die Fehlerursache sein, die die Strommessbe- reiche absichert.
3. Erhalten Sie eine Überlaufanzeige („OL”), so schal- ten Sie, falls Sie sich durch manuelle Messbereichs- wahl im 40-mA-Bereich befinden, mit der Taste „RAN- GE” in den nächst höheren Bereich. Befindet sich das Gerät bereits im 400-mA-Bereich, so schalten Sie die Spannung am Messobjekt ab und trennen die Mess- spitzen vom Messobjekt.
reiche absichert. Näheres zum Sicherungswechsel finden Sie im Abschnitt „Sicherungswechsel”. Beachten Sie bei der Messung auch die folgenden Hinweise: - Bei Messungen oberhalb eines Messwiderstands von 30 MΩ braucht das Messgerät u. U. einige Sekunden, um einen stabilen Wert anzuzeigen. Dies ist im Mess- prinzip begründet und stellt keine Fehlfunktion dar.
4. Liegt der Widerstand des Messobjekts unter ca. 50 Ω, so ertönt der Summer und der ermittelte Widerstand wird angezeigt. 5. Erhalten Sie keine Anzeige und alle Verbindungen sind exakt ausgeführt, kann eine defekte interne Siche- rung die Fehlerursache sein, die die Strommessbe- reiche absichert.
terbrochen. 6. Zeigt das Display in beiden Anschlussrichtungen, also auch nach dem Tausch der Messleitungen, einen Spannungswert an, so ist die Halbleiterstrecke kurz- geschlossen. 7. Die Polarität des Bauelements ist wie folgt feststell- bar: Wenn Sie z. B. die Diode mit dem Messgerät verbun- den haben und das Gerät zeigt eine Spannung an, so liegt die rote Messspitze an der Anode.
Seite 20
kürzung der Lebensdauer von Kontakten, Batterien, Gehäuseteilen, Schaltern und elektronischen Bauteilen. Setzen Sie nur volle und auslaufgeschützte Gerätebat- terien, z. B. Alkaline-Typen, ein. Setzen Sie zur Reinigung keine ätzenden Chemikalien ein, um die Oberflächen, die Beschriftung und das Dis- play-Fenster nicht zu beschädigen. 12.
4. Drehen Sie die Abdeckkappe eine Viertel-Umdrehung und ziehen Sie die eventuell vorher gelöste Schrau- be wieder an. Die Spitze darf sich jetzt nicht aus dem Gehäuse ziehen lassen. 5. Arbeiten Sie erst dann wieder mit dem Gerät, nach- dem alle Montagearbeiten vollständig abgeschlos- sen sind.