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JUMO mTRON T Systembeschreibung

JUMO mTRON T Systembeschreibung

Mess-, regel- und automatisierungssystem
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Inhaltsverzeichnis
Mess-, Regel- und Automatisierungssystem
Com1
RS422/485 oder RS232,
Modbus Master/Slave
Com2
RS422/485 oder RS232,
Modbus Master/Slave
oder
PROFIBUS-DP Slave
- Webbrowser
- Setup-Programm
- PC-Auswerte-Software PCA3000
- PCA-Kommunikations-Software PCC
- Anlagenvisualisierungs-Software SVS3000
- Programmiersystem CODESYS
max. 100m
LAN
max.100m
JUMO mTRON T
Anschluss Barcode-Scanner
Anschluss Barcode-Scanner
B 705000.8
Systembeschreibung
2014-05-06/00575651
Com1
RS422/485 oder RS232,
Modbus Master/Slave,
Com2
RS422/485 oder RS232,
Modbus Master/Slave,
USB
Host und Device
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO mTRON T

  • Seite 1 JUMO mTRON T Mess-, Regel- und Automatisierungssystem Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave Com2 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave oder PROFIBUS-DP Slave max. 100m Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave, Anschluss Barcode-Scanner Com2 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave, Anschluss Barcode-Scanner...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Aufbau dieser Systembeschreibung ..........7 Das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem JUMO mTRON T ..... . . 8 1.2.1 Übersicht .
  • Seite 4 Inhalt 4.3.1 Allgemeines Zubehör ............29 4.3.2 Zentraleinheit .
  • Seite 5 Inhalt Systemerweiterung (Systemversion 02) ......... . . 71 Schulungsangebote/Seminare .
  • Seite 6 Inhalt...
  • Seite 7: Einleitung

    1 Einleitung Aufbau dieser Systembeschreibung Diese Systembeschreibung, die auch Bestandteil des Systemhandbuchs (Zubehör) ist, be- schreibt Eigenschaften, die das gesamte Mess-, Regel- und Automatisierungssystem betreffen oder für alle Module gleichermaßen zutreffend sind. Der komplette Informationsumfang für jedes Modul ist in den downloadbaren Betriebsanleitun- gen enthalten.
  • Seite 8: Das Mess-, Regel- Und Automatisierungssystem Jumo Mtron T

    1 Einleitung Das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem JUMO mTRON T 1.2.1 Übersicht Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave Com2 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave oder PROFIBUS-DP Slave max. 100m Com1 RS422/485 oder RS232, Modbus Master/Slave, Anschluss Barcode-Scanner Com2 RS422/485 oder RS232,...
  • Seite 9: Basismodule

    Basismodul, max. 30 Ein-/Ausgangsmodulen und Routermodulen kann ein kom- paktes und kostengünstiges zentrales oder dezentrales Mess-, Regel- und Automatisie- rungssystem aufgebaut werden (Visualisierung und Bedienung über Multifunktionspanel oder Anlagenvisualisierungssoftware JUMO SVS3000) • die Basismodule beinhalten das Prozessabbild der Applikation. Weiterhin speichern und si- chern sie alle Konfigurations- und Parameterdaten des Systems (außer Multifunktionspa-...
  • Seite 10: Ein-/Ausgangsmodule

    1 Einleitung 1.2.4 Ein-/Ausgangsmodule • für den elektrischen Anschluss haben die Module abnehmbare Klemmleisten mit Push-In- Technologie • alle Ein-/Ausgangsmodule arbeiten mit einer Spannungsversorgung von DC 24 V • durch das Setup-Programm, mit dem Multifunktionspanel oder über die optionale SPS wer- den die Module vom Anwender komfortabel konfiguriert und parametriert •...
  • Seite 11 1 Einleitung Relaismodul 4-Kanal • vier Relaisausgänge, die über den Systembus durch Digitalsignale angesteuert werden • jedes Relais ist mit einem Wechslerkontakt AC 230 V/3 A aus- gestattet • separate Klemmleiste pro Relaisausgang • automatische Konfiguration nach Tausch des Moduleinschubs im Servicefall •...
  • Seite 12: Sondermodule

    1 Einleitung Digital-Ein-/-Ausgangsmodul 12-Kanal • zwölf Kanäle, die jeweils als Digitaleingang (DC 0/24 V) oder Digitalausgang (DC 0/24 V, 500 mA) konfiguriert werden kön- • externe Spannungsversorgung über frontseitige Klemme • automatische Konfiguration nach Tausch des Moduleinschubs im Servicefall • Abmessungen (B ×...
  • Seite 13: Bedienen, Visualisieren, Registrieren

    1 Einleitung 1.2.6 Bedienen, Visualisieren, Registrieren Multifunktionspanel 840 • Touchscreen mit Front aus Aluminium inkl. Designfolie (IP67) • TFT-Farbbildschirm 21,3 cm (8,4”), Auflösung 640 × 480 Pixel, 256 Farben, mit LED-Hintergrundbeleuchtung • als Mensch-Maschine-Schnittstelle ermöglicht es einen opti- malen und geordneten Einblick in die Prozesszustände und die Parameter des Systems •...
  • Seite 14: Netzteile

    1 Einleitung Bedienpanels 350, 570, 1040 • TFT-Farbbildschirm (64k Farben) mit Resistiv-Touch-Techno- logie • Bildschirmdiagonalen 8,9 cm (3,5''), 14,5 cm (5,7''), and 26,4 cm (10,4'') • Bildschirmauflösungen 320 × 240 Pixel und 640 × 480 Pixel • unterschiedliche Gehäuseausführungen (Kunststoff, Metall) •...
  • Seite 15: Pc-Programme

    1 Einleitung 1.2.8 PC-Programme Setup-Programm Setup-Programm zum Projektieren und Konfigurieren des gesam- ten Mess-, Regel- und Automatisierungssystems Optional kann eine vollwertige SPS freigeschaltet werden. Das Setup-Programm zeichnet sich aus durch: • anwenderfreundliche Konfiguration, Parametrierung und Inbe- triebnahme der Basis- und Ein-/Ausgangsmodule sowie des Multifunktionspanels •...
  • Seite 16 1 Einleitung Anlagenvisualisierungs-Software JUMO SVS3000 Anlagenvisualisierungs-Software zur Online-Visualisierung, Char- genprotokollierung sowie Bedienung des Mess-, Regel und Auto- matisierungssystems über einen vernetzten PC Diese Software ermöglicht eine rasche Einarbeitung und eine ein- fache Applikationserstellung. Durch vorgefertigte Masken (Pro- zess-, Gruppen-, Trendbilder) ist der Anwender in der Lage, sehr schnell eine individuelle Anwendung nach eigenen Anforderungen zu konfigurieren.
  • Seite 17: Inhalt Der Technischen Dokumentation

    1 Einleitung Inhalt der technischen Dokumentation Die Dokumentation für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem wendet sich an Anla- genhersteller und Anwender mit fachbezogener Ausbildung. Sie ist modular aufgebaut und be- steht aus unterschiedlichen Teilen. 1.3.1 Gerätedokumentation in gedruckter Form B 7050XX.4 Montageanleitung Die Montageanleitung in Papierform gehört zum Lieferumfang jedes Moduls.
  • Seite 18: Dokumentation Für Optionale Software

    1 Einleitung B 7050XX.2.0 Schnittstellenbeschreibung (Modbus-Schnittstelle) Sie liefert Informationen über die Kommunikation mit anderen Geräten oder übergeordneten Systemen unter Verwendung des Modbus-Protokolls (Modbus RTU, Modbus TCP). B 7050XX.4 Montageanleitung Die Montageanleitung beschreibt den Einbau des Gerätes und das Anschließen der Versor- gungs- und Signalleitungen.
  • Seite 19: Gerätedokumentation Im Internet

    Vorgehensweise beim Download: Schritt Tätigkeit Auf der JUMO-Internetseite im Suchfeld (oben rechts) die Nummer der betreffenden Pro- duktgruppe eingeben (z. B. 705001 für die Zentraleinheit) und die Suche starten. Die Ergebnisse der Suche werden aufgelistet. Podukt auswählen (auf den Link klicken).
  • Seite 20: Verfügbare Technische Dokumentation

    1 Einleitung Verfügbare technische Dokumentation Für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystem stehen die nachfolgend genannten Doku- mente zur Verfügung. 1.4.1 Allgemein Produkt Dokumentation Art gedruckt PDF-Datei Mess-, Typenblatt T 705000 Regel- und Systemhandbuch B 705000.0 Automatisierungs- Anleitung Setup-Programm B 705000.6 system Systembeschreibung B 705000.8...
  • Seite 21: Sondermodule

    1 Einleitung Produkt Dokumentation Art gedruckt PDF-Datei Digital-Ein-/ Typenblatt T 705030 -Ausgangsmodul Betriebsanleitung B 705030.0 12-Kanal Montageanleitung B 705030.4 1.4.4 Sondermodule Produkt Dokumentation Art gedruckt PDF-Datei Routermodul Typenblatt T 705040 Montageanleitung B 705040.4 1.4.5 Bedienen, Visualisierung, Registrieren Produkt Dokumentation Art gedruckt PDF-Datei Multifunktions-...
  • Seite 22 1 Einleitung...
  • Seite 23: Sicherheitshinweise

    2 Sicherheitshinweise Warnende Zeichen GEFAHR! Dieses Zeichen weist darauf hin, dass ein Personenschaden durch Stromschlag eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. WARNUNG! Dieses Zeichen in Verbindung mit dem Signalwort weist darauf hin, dass ein Personenscha- den eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. VORSICHT! Dieses Zeichen in Verbindung mit dem Signalwort weist darauf hin, dass ein Sachschaden oder ein Datenverlust auftritt, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getrof-...
  • Seite 24: Bestimmungsgemäße Verwendung

    2 Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung Die beschriebenen Module sind für Mess-, Regel- und Automatisierungsaufgaben in industri- eller Umgebung bestimmt, wie sie in den technischen Daten spezifiziert sind. Eine andere oder darüber hinausgehende Nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Die Module sind entsprechend den gültigen Normen und Richtlinien sowie den geltenden si- cherheitstechnischen Regeln gebaut.
  • Seite 25: Warenannahme, Lagerung Und Transport

    3 Warenannahme, Lagerung und Transport Prüfung der Lieferung • Auf unbeschädigte Verpackung und Inhalt achten • Den Lieferinhalt anhand der Lieferpapiere und der Bestellangaben auf Vollständigkeit prü- • Beschädigungen sofort dem Lieferanten mitteilen • Beschädigte Teile bis zur Klärung mit dem Lieferanten aufbewahren Hinweise zu Lagerung und Transport •...
  • Seite 26: Entsorgung

    3 Warenannahme, Lagerung und Transport VORSICHT! In nicht ESD-geschützter Umgebung treten elektrostatische Aufladungen auf. Elektrostatische Entladungen können in Baugruppen oder Bauteilen Schäden anrichten. Für den Transport nur dafür vorgesehene ESD-Verpackungen verwenden. Entsorgung Entsorgung des Gerätes ENTSORGUNG! Das Gerät oder ersetzte Teile gehören nach Beendigung der Nutzen nicht in die Mülltonne, denn es besteht aus Werkstoffen, die von darauf spezialisierten Recycling-Betrieben wie- derverwendet werden können.
  • Seite 27: Geräteausführung Identifizieren

    4 Geräteausführung identifizieren Typenschilder Nachfolgend werden Lage und Inhalt der Typenschilder am Beispiel des Mehrkanal-Reglermo- duls 705010 erklärt. Lage Das Typenschild (B) ist auf dem Modulgehäuse aufgeklebt. Weitere Typenschilder mit reduzierter Information befinden sich auf dem Moduleinschub (A) und innerhalb des Modulgehäuses (C; hier nicht dargestellt). Diese doppelte Kennzeichnung durch die Typenschilder (A) und (C) ist wichtig bei einem Austausch eines Moduleinschubs oder bei einer Nachrüstung von optionalen Baugruppen.
  • Seite 28 4 Geräteausführung identifizieren Teile-Nr. (TN) Die Teile-Nr. kennzeichnet einen Artikel im Katalog eindeutig. Sie ist wichtig für die Kommuni- kation zwischen Kunden und Verkauf. Fabrikations-Nummer (F-Nr) Der Fabrikations-Nummer beinhaltet u. a. das Produktionsdatum (Jahr/Woche). Beispiel: F-Nr = 0070033801211010006 Es handelt sich hierbei um die Zeichen an den Stellen 12, 13, 14, 15 (von links). Das Gerät wurde demnach in der 1.
  • Seite 29: Lieferumfang

    Bei Rückfragen bitte an den Lieferanten wenden! Zubehör Kostenpflichtig und separat zu bestellen sind: 4.3.1 Allgemeines Zubehör Artikel Teile-Nr. Systemhandbuch JUMO mTRON T deutsch 00569517 MiniDVD mit Setup-Programm (Vollversion), Programmiersoftware CODESYS V3 00569494 und ausführlicher Dokumentation; inkl. USB-Kabel PC-Auswerte-Software PCA3000 00431882 Freigabe automatischer Ausdruck für PC-Auswerte-Software PCA3000...
  • Seite 30: Reglermodul

    4 Geräteausführung identifizieren 4.3.3 Reglermodul Zubehör Artikel Teile-Nr. Baugruppen für Optionssteckplätze (Nachrüstplatinen): Analogeingang 00569497 Relais (Wechsler) 00569498 2 Relais (Schließer mit gemeinsamem Pol) 00569499 Analogausgang 00569500 2 Digitaleingänge 00569501 Halbleiterrelais 1 A 00569502 2 Open-Collector-Ausgänge 00569503...
  • Seite 31: Montage

    5 Montage Allgemeines zur Montage/Demontage GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 und beim Relaismodul 705015 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor der Montage/Demontage dieser Module oder vor dem Herausnehmen des Modulein- schubs sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten und die Klemmleisten vom Modul ab- zuziehen.
  • Seite 32: Reihenfolge Der Module

    5 Montage Reihenfolge der Module 5.2.1 System mit zentraler Modulanordnung Beispiel: Zentraleinheit mit Ein-/Ausgangsmodulen Hierfür ist die Zentraleinheit (A) erforderlich. Sie enthält alle Konfigurations-, Parameter- und Prozessdaten des gesamten Systems sowie gegebenenfalls die kundenspezifische SPS-Ap- plikation. Alle Module werden rechts daneben in beliebiger Reihenfolge angereiht. Sie werden auf die Hutschiene aufgeschnappt und nach links gegen die Zentraleinheit bzw.
  • Seite 33: System Mit Dezentraler Modulanordnung

    5 Montage 5.2.2 System mit dezentraler Modulanordnung Beispiel: Module auf mehreren Hutschienen Für den Aufbau eines dezentralen Mess-, Regel- und Automatisierungssystems ist ein Router- modul (A) erforderlich. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn nicht alle Module auf eine Hut- schiene passen oder wenn Module in einem Abstand von mehr als 100 m von der Zentraleinheit oder einem vorgelagerten Routermodul entfernt montiert werden müssen.
  • Seite 34: Montage/Demontage Auf Hutschiene

    5 Montage Montage/Demontage auf Hutschiene Alle Module des Systems sind für die Montage auf Hutschiene nach DIN EN 60715 (35 mm × 7,5 mm × 1 mm) vorgesehen. Links, am Anfang der Hutschiene muss immer montiert sein: • eine Zentraleinheit oder •...
  • Seite 35: Basismodule

    5 Montage 5.3.1 Basismodule Montage eines Basismoduls am Beispiel einer Zentraleinheit 705001 (A2) (A1) Endhalter montieren (B3) (B4) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Zentraleinheit (A) von unten in die Hutschiene einhängen und nach oben drücken (A1). Zentraleinheit (A) nach hinten schwenken, bis sie einrastet (A2). Endhalter (B) auf die Hutschiene setzen und nach rechts gegen die Zentraleinheit schieben (B3).
  • Seite 36 5 Montage Demontage eines Basismoduls am Beispiel einer Zentraleinheit 705001 (C) (D) (D2) (B4) (B4) (C3) Zentraleinheit von der Hutschiene nehmen (A6) (E1) (A5) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Gegebenenfalls Anschlusskabel entfernen (Setup, LAN, Bus Out). Gegebenenfalls verdrahtete Anschlussklemme (E) der Zentraleinheit (A) mit einem Schraubendreher lösen und nach vorn abziehen (E1).
  • Seite 37 5 Montage Schritt Tätigkeit Abdeckung (C) nach rechts schieben (C3), bis die seitlichen Kontakte des benachbarten Moduls freiliegen. Danach Abdeckung mit einem Schraubendreher unten entriegeln, nach oben drücken und von der Hutschiene abnehmen. Hinweis: Die Abdeckung muss nicht von der Hutschiene abgenommen werden, wenn seit- lich genügend Platz ist, um sie mindestens 10 mm nach rechts zu schieben.
  • Seite 38: Ein-/Ausgangsmodule

    5 Montage 5.3.2 Ein-/Ausgangsmodule Ein-/Ausgangsmodule können in beliebiger Reihenfolge rechts neben einem Basismodul oder einem Routermodul angeordnet werden. Montage am Beispiel eines Mehrkanal-Reglermoduls 705010 (A1) (A2) Montagebeispiel (A3) (B4) (C5) (D6) (D7) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Mehrkanal-Reglermodul (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). Mehrkanal-Reglermodul (A) nach unten schwenken, bis es einrastet (A2).
  • Seite 39 5 Montage Schritt Tätigkeit Nach der Abdeckung den Endhalter (D) auf die Hutschiene setzen und nach links gegen die Abdeckung schieben (D6). Den Endhalter (D) mit einem Schraubendreher befestigen (D7). Dabei darauf achten, dass Endhalter und Abdeckung fest am letzten Modul anliegen.
  • Seite 40 5 Montage Demontage am Beispiel eines Mehrkanal-Reglermoduls 705010 (C) (D) (D1) (A4) (B3) (C2) Mehrkanal-Reglermodul von der Hutschiene nehmen (A8) (E5) (A6) (F7) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Endhalter (D) mit einem Schraubendreher vollständig lösen (D1), von unten nach oben drücken, nach vorn schwenken und von der Hutschiene abnehmen. Hinweis: Der Endhalter muss nicht von der Hutschiene abgenommen werden, wenn seit- lich genügend Platz ist, um ihn mindestens 20 mm nach rechts zu schieben.
  • Seite 41 5 Montage Schritt Tätigkeit Module (B) - rechts neben dem auszutauschenden Mehrkanal-Reglermodul (A) - mindes- tens 20 mm nach rechts schieben (B3). Diese Module sind von Spannungsversorgung und Systembus getrennt. Mehrkanal-Reglermodul (A) nach rechts schieben (A4), bis die seitlichen Kontakte des benachbarten Moduls (hier: Zentraleinheit) - links neben dem auszutauschenden Mehrka- nal-Reglermodul - freiliegen.
  • Seite 42: Sondermodule

    5 Montage 5.3.3 Sondermodule Montage am Beispiel eines Routermoduls 705040 (A1) (B3) (B4) (A2) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Routermodul (A) von oben in die Hutschiene einhängen (A1). Routermodul (A) nach unten schwenken, bis es einrastet (A2). Endhalter (B) auf die Hutschiene setzen und nach rechts gegen das Routermodul schieben (B3).
  • Seite 43 5 Montage Demontage am Beispiel eines Routermoduls 705040 (B2) (A3) Routermodul von der Hutschiene nehmen (A6) (D1) (A4) (C5) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Gegebenenfalls Anschlusskabel entfernen (Bus In, Bus Out1, Bus Out2). Das Routermodul, alle Module - rechts neben dem Routermodul - sowie gegebenenfalls weitere über Bus Out1 oder Bus Out2 angeschlossene Geräte (Routermodule, Multi- funktionspanel) sind vom Systembus getrennt.
  • Seite 44 5 Montage Schritt Tätigkeit Routermodul (A) nach links schieben (A3), bis die seitlichen Kontakte - auf der rechten Seite des Routermoduls - freiliegen. Passenden Schraubendreher (C) in den Entriegelungsschlitz des Routermoduls stecken (A4) und nach oben drücken (C5). Routermodul (A) nach oben aus der Hutschiene schwenken (A6) und entnehmen.
  • Seite 45: Einbau In Schalttafel

    5 Montage Einbau in Schalttafel 5.4.1 Multifunktionspanel Einbau eines Multifunktionspanels 840 (705060) (B2) (C3) (C3) (C3) (C3) (D4) (A1) (B2) (C3) (C3) (C3) (C3) Vorgehensweise: Schritt Tätigkeit Das Gerät (A) von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen (A1), bis die beiden seitli- chen Federkugeln (B) einschnappen (B2).
  • Seite 46: Austausch Von Moduleinschüben

    5 Montage Austausch von Moduleinschüben 5.5.1 Ein-/Ausgangsmodule GEFAHR! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 und beim Relaismodul 705015 können die Lastkreise von Relais- oder Halbleiterrelais-Ausgängen mit einer gefährlichen elektrischen Spannung (z. B. 230 V) betrieben werden. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Vor dem Abnehmen der verdrahteten Klemmleisten sind die Lastkreise spannungsfrei zu schalten.
  • Seite 47 5 Montage VORSICHT! Für den Austausch dürfen nur Moduleinschübe des gleichen Typs verwendet werden. Anderenfalls kann die Funktion des Systems beeinträchtigt werden. Die Moduleinschübe sind anhand des Typenschilds eindeutig zu identifizieren. VORSICHT! Beim Mehrkanal-Reglermodul 705010 beinhaltet ein neuer Moduleinschub möglicherweise nachgerüstete und noch nicht konfigurierte Ein- oder Ausgänge.
  • Seite 48: Sondermodule

    5 Montage 5.5.2 Sondermodule Moduleinschub eines Routermoduls 705040 austauschen Zu Servicezwecken kann das Gehäuse (D) im System verbleiben, lediglich der Moduleinschub (B) wird ausgetauscht. Dank der Hot-Connect-Funktionalität des Routermoduls kann dies bei entsprechender Konfiguration (Alias-Geräteadresse) sogar im laufenden Betrieb erfolgen. Der neue Moduleinschub trägt auch ein neues Typenschild (F), das sich zumindest in der Fa- brikationsnummer von dem alten unterscheidet und nicht mehr mit den Typenschildern (E) und (C) des Gehäuses (D) identisch ist.
  • Seite 49 5 Montage Moduleinschub einbauen Schritt Tätigkeit Neues Typenschild anstelle des alten Typenschilds (C) in das Gehäuse kleben. Neuen Moduleinschub (B) an den geriffelten Flächen oben und unten fassen und in das Ge- häuse (D) einsetzen. Hierbei darauf achten, dass die Platine des Moduleinschubs in die Führungsschienen des Gehäuses gleitet.
  • Seite 50 5 Montage...
  • Seite 51: Elektrischer Anschluss

    6 Elektrischer Anschluss Installationshinweise HINWEIS! Diese Installationshinweise gelten für das gesamte Mess-, Regel- und Automatisierungssys- tem und treffen teilweise nur für das eine oder andere Modul zu. Den Zusammenhang stellt der jeweilige Anschlussplan dar. Anforderungen an das Personal • Arbeiten an Modulen dürfen nur im beschriebenen Umfang und ebenso wie der elektrische Anschluss ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 52 6 Elektrischer Anschluss Verweise auf andere Stellen • Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführ- ten Normen und Vorschriften. • Bei der Zentraleinheit 705001 sind USB-Device-Schnittstelle und Spannungsversorgung nicht galvanisch getrennt. Bitte generell die Angaben zur galvanischen Trennung beach- ten.
  • Seite 53: Galvanische Trennung

    6 Elektrischer Anschluss Galvanische Trennung Basismodule Systembus Zentraleinheit 705001 USB Device Systembus Out 1 AC 1500 V Ethernet AC 1500 V Com 1 AC 30, DC 50 V Com 2 AC 30, DC 50 V Ein-/Ausgangsmodule Mehrkanal-Reglermodul 705010 Analogeingang 1 AC 30 V, DC 50 V Analogeingang 2 AC 30 V, DC 50 V...
  • Seite 54 6 Elektrischer Anschluss Systembus Analog-Eingangsmodul 4-Kanal 705020 Analogeingang 1 AC 30 V, DC 50V AC 30 V, DC 50V Analogeingang 4 AC 30 V, DC 50V Digitaleingang Analog-Eingangsmodul 8-Kanal 705021 Analogeingang 1...8 AC 30 V, DC 50V Digitaleingang AC 30 V, DC 50V Digital-Ein-/-Ausgangsmodul 12-Kanal 705030 Digitaleingang/...
  • Seite 55: Spannungsversorgung

    6 Elektrischer Anschluss HINWEIS! Die externe Spannungsversorgung für das Digital-Ein-/-Ausgangsmodul 12-Kanal und die Spannungsversorgung zur Ansteuerung der Digitaleingänge dieses Moduls müssen über eine gemeinsame Trennvorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet werden (gemeinsamer Stromkreis). Spannungsversorgung Die Spannungsversorgung DC 24 V wird von einem externen Netzteil geliefert und über das Basismodul (Zentraleinheit) oder ein Routermodul eingespeist.
  • Seite 56 6 Elektrischer Anschluss VORSICHT! Lange Anschlussleitungen können bei hoher Strombelastung (max. 8 A) zu einem erheb- lichen Spannungsabfall führen. Dies kann eine Unterschreitung der minimal zulässigen Eingangsspannung von DC 19,2 V zur Folge haben. Zur Vermeidung ist gegebenenfalls die Ausgangsspannung des Netzteils zu erhöhen. Dabei ist darauf zu achten, dass die maximal zulässige Eingangsspannung von DC 30 V an keinem Modul überschritten wird.
  • Seite 57: Strombelastung

    6 Elektrischer Anschluss Strombelastung VORSICHT! Die maximale Strombelastung der Steckanschlüsse beträgt 8 A. Bei Überschreitung dieser Stromgrenze kann das System beschädigt werden. Module auf mehrere Hutschienen und ggf. auch Netzteile aufteilen. Ermittlung des maximalen Stroms ohne Setup-Programm In den Technischen Daten ist die Stromaufnahme für jedes Modul angegeben. Die Ströme kön- nen addiert werden, bis der Maximalwert von 8 A erreicht ist (Basismodul und daran ange- schlossene Ein-/Ausgangsmodule).
  • Seite 58 6 Elektrischer Anschluss VORSICHT! Die Stromaufnahme des Systems kann die Strombelastbarkeit der verwendeten Netzteile überschreiten. Die Netzteile können beschädigt werden. Netzteile ausreichend groß dimensionieren.
  • Seite 59: Systembus

    6 Elektrischer Anschluss Systembus Seitlicher Systembus Der seitliche Systembus verbindet Basismodul oder Routermodul mit den auf derselben Hut- schiene angeordneten Ein-/Ausgangsmodulen. Links am Anfang der Hutschiene muss immer • ein Basismodul oder • ein Routermodul montiert sein. Kennzeichnend ist, dass deren Steckanschlüsse ausschließlich nach rechts ab- gehen;...
  • Seite 60 6 Elektrischer Anschluss Systembusanschlüsse eines Multifunktionspanels 840 Systembus In Systembus Out Systembus zwischen Basismodul, Routermodul und Multifunktionspanel Um das Basismodul mit einem Multifunktionspanel oder einem Routermodul zu verbinden, wird eine Verbindung über die RJ45-Buchsen hergestellt (Bus Out - Bus In). Dafür ist ein handels- übliches Netzwerkkabel zu verwenden (Patch- oder Crossover-Kabel), das mindestens der Ka- tegorie 5 entspricht und einen S/FTP-Schirm besitzt.
  • Seite 61 6 Elektrischer Anschluss Routermodul mit nachgeschalteten Modulen Netzwerkkabel (Patch- oder Crossover- Kabel), mindestens CAT5 (S/FTP); Entfer- nung je Verbindung bis zu 100 m Multifunktionspanel; anstelle eines Router- Routermodul ohne nachgestaltete Module moduls zur Erhöhung der Reichweite Routermodul mit nachgeschalteten Modulen...
  • Seite 62 6 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 63: Inbetriebnahme Und Konfiguration

    7 Inbetriebnahme und Konfiguration Für das Mess-, Regel- und Automatisierungssystems steht ein Setup-Programm zur Verfü- gung. Mit ihm muss der Anwender das System in Betrieb nehmen, indem er zunächst die Pro- jekt-Konfiguration durchführt. Dazu zählen zum Beispiel: • Anlegen eines Projektes und Auswahl des ersten Moduls (z. B. Zentraleinheit) •...
  • Seite 64: Setup-Programm

    7 Inbetriebnahme und Konfiguration Setup-Programm Das Setup-Programm (Zubehör) wird auf einem PC installiert und über USB- oder LAN-Schnitt- stelle mit dem Basismodul (z. B. Zentraleinheit) verbunden. So lässt sich das gesamte System komfortabel konfigurieren, parametrieren und bedienen. Die Setup-Daten werden vom Basis- modul über den Systembus zu den maximal 30 angeschlossenen Ein-/Ausgangsmodulen übertragen, auch wenn diese über ein Routermodul angeschlossen sind.
  • Seite 65: Multifunktionspanel 840

    7 Inbetriebnahme und Konfiguration Multifunktionspanel 840 Das Multifunktionspanel 840 mit TFT-Touchscreen dient zur leichten und übersichtlichen Mess- datenvisualisierung, Bedienung, Konfiguration und Parametrierung des Systems. Der TFT-Farbbildschirm hat eine Bildschirmdiagonale von 21,3 cm (8,4“), eine Auflösung von 640 × 480 Pixel, 256 Farben und LED-Hintergrundbeleuchtung. Als Mensch-Maschine-Schnittstelle ermöglicht das Panel einen optimalen und geordneten Ein- blick in die Prozesszustände und die Parameter des Systems.
  • Seite 66 7 Inbetriebnahme und Konfiguration...
  • Seite 67: Anhang

    8 Anhang Allgemeine technische Daten 8.1.1 Richtlinien • 2006/95/EG Niederspannungsrichtlinie • 2004/108/EG Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit 8.1.2 Elektrische Sicherheit • nach DIN EN 61010-1 • Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 8.1.3 Schutzart nach DIN EN 60529 • Module IP20 • Multifunktionspanel frontseitig IP67, rückseitig IP20 8.1.4 Schutzklasse...
  • Seite 68: Umgebungsanforderungen

    8 Anhang 8.1.7 Umgebungsanforderungen Multifunktionspanel 840 • Verwendung in Innenräumen • Umgebungstemperatur: -20 ... +55°C • Lagertemperatur: -30 ... +70°C Feuchte ≤ 90 % rel. Feuchte ohne Betauung • • Aufstellhöhe: Max. 2000 m über NN Module • Verwendung in Innenräumen •...
  • Seite 69: Mechanische Prüfungen

    8 Anhang 8.1.10 Mechanische Prüfungen Module für Hutschienenmontage Klassifizierung nach DIN EN 60721-3-3, Tabelle 6, Klasse 3M2 Sinusförmige Schwingungen, ortsfest Prüfverfahren nach DIN EN 60068-2-6, Prüfung Fc Amplitude der Auslenkung 1,5 mm Amplitude der Beschleunigung 5 m/s (~ 0,5 g) 2 Hz ≤...
  • Seite 70 8 Anhang Multifunktionspanel • Schwingprüfung nach DIN EN 50178, Tabelle 14 Sinusförmige Schwingung, orts- fest Prüfverfahren nach DIN EN 60068-2-6, Prüfung Fc Amplitude der Auslenkung 0,075 mm Amplitude der Beschleunigung 10 m/s (~ 1 g) 10 Hz ≤ f ≤ 57 Hz Frequenzbereich der Auslenkung Übergangsfrequenz 57 Hz...
  • Seite 71: Erweiterte Benutzerverwaltung

    8 Anhang Systemerweiterung (Systemversion 02) Durch eine Erweiterung des Setup-Programms und der Systemsoftware bietet das Mess-, Re- gel- und Automatisierungssystem mTRON T neue Funktionen, die zum Beispiel zur Verwen- dung in der Verfahrenstechnik vorgesehen sind: • Programmgeber mit Verfahrenschritten •...
  • Seite 72 Kurs steht eine ausführliche Kursbeschreibung einschließlich Zielgruppe, Lernziele und ei- ner Inhaltsbeschreibung zur Verfügung. Näheres über den Bereich Schulung, die einzelnen Seminare bzw. die Anmeldeformalitäten er- halten Sie bei JUMO GmbH & Co. KG Schulungsabteilung Manfred Schleicher Moritz-Juchheim-Straße 1...
  • Seite 74 JUMO GmbH & Co. KG Moritz-Juchheim-Straße 1 Technischer Support Deutschland: 36039 Fulda, Germany Telefon: +49 661 6003-727 Telefon: +49 661 6003-9135 Telefax: +49 661 6003-508 Telefax: +49 661 6003-881 E-Mail: mail@jumo.net E-Mail: service@jumo.net Internet: www.jumo.net Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany...

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