Herunterladen Diese Seite drucken

Honeywell enCore ZM1 Handbuch

Vorschau ausblenden

Werbung

Inhaltsverzeichnis
Flow Computer
Geräteserie enCore
ZM1, MC1, FC1
Handbuch
Grundsystem mit SFBs
NFC-BS-DE c 2017-07-11
Stand 2017-07-11
Ab Grundsystem-Version 03-23

Werbung

Inhaltsverzeichnis
loading

  Andere Handbücher für Honeywell enCore ZM1

  Inhaltszusammenfassung für Honeywell enCore ZM1

  • Seite 1 Flow Computer Geräteserie enCore ZM1, MC1, FC1 Handbuch Grundsystem mit SFBs NFC-BS-DE c 2017-07-11 Stand 2017-07-11 Ab Grundsystem-Version 03-23...
  • Seite 2 +49 6134 605-0 E-Mail: info@elster.com www.elster-instromet.com Website: Technical Assistance Center Telefon: +49 231 937110-88 ElsterSupport@Honeywell.com E-Mail: www.elster-instromet.com Website: Seite 2 von 146 enCore FC G r u n d s y s t e m m i t S F B s...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Über diese Anleitung Übersicht über das Grundsystem E/A-Karten (aktuell in Arbeit) Systemeinstellungen (aktuell in Arbeit) Z e i t s e r v i c e Systemzeit ändern 5.1.1 Systemzeit am Bedienfeld synchronisieren 5.1.2 Datum und Uhrzeit am Bedienfeld verstellen 5.1.3 Mit enSuite „Datum und Uhrzeit ändern“...
  • Seite 4 Inhalt Intelligente Messgeräte (aktuell in Arbeit) E i n h e i t e n s e r v i c e Standardeinheiten ändern Neue Einheiten definieren Anzeigeformate physikalischer Größen anpassen Benutzer- und Rechteverwaltung Benutzerprofile und Benutzer verwalten Zugriffsrechte verwalten (nur Administratoren) 9.2.1 Rechte auf Parameterebene 9.2.2 Rechte auf Systemebene Benutzerprofile und ihre Berechtigungen in der Übersicht...
  • Seite 5 Inhalt 10.3.6 Wie kann ich eine Parametrierung vorab gemäß einem bestimmten Benutzerprofils filtern? (Virtuelle Anmeldung) 10.3.7 Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Parameter direkt am Gerät ändern zu können? 10.3.8 Wie ändere ich Parameter direkt am Gerät – am Beispiel einer benutzerdefinierten Anzeige 10.4 H i l f s m i t t e l...
  • Seite 6: Über Diese Anleitung

    Gas- und Flüssigkeitsmessung verwendet werden. Dazu gehören zum Beispiel der Zustandsmengenumwerter enCore ZM1, die Melde- und Überwachungseinheit enCore MC1 und der Flow Computer enCore FC1. Welche Funktionen ein Gerät im Einzelnen unterstützt, variiert nach Gerätetyp und ist im Detail in der Online-Hilfe beschrieben.
  • Seite 7 Über diese Anleitung Aufruf der Online-Hilfe In enSuite rufen Sie die allgemeine Hilfe über den Menüeintrag Hilfe – Online-Hilfe anzeigen auf. Die kontextsensitive Hilfe öffnen Sie direkt im Parametrierfenster aus dem gewünschten Zweig mit [F1]. Dieser Band wendet sich an Fachpersonal, das nach erfolgter Montage des Geräts und Installation der aktuellen enSuite-Version auf dem PC für Servicetätigkeiten folgender Aufgaben verantwortlich ist: •...
  • Seite 8: Übersicht Über Das Grundsystem

    2 Übersicht über das Grundsystem Das Grundsystem ist modular aufgebaut und besteht aus verschiedenen System Function Blocks (SFBs). Diese stellen Basisfunktionalitäten für den Betrieb von enCore-Geräten bereit und verwalten z. B. die System- ressourcen, die Gerätezeit, die E/A-Karten oder die Ankopplung an andere Geräte über digitale Protokolle.
  • Seite 9: A-Karten (Aktuell In Arbeit)

    3 E/A-Karten (aktuell in Arbeit) Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert. Detaillierte Informationen... • zu Ein- und Umbau der verschiedenen Prozesskarten sowie Anschlussschemata für typische Anwendungen finden Sie in der  „Betriebsanleitung“ des enCore FC-Handbuchs beschrieben. • zur Parametrierung finden Sie in der  Online-Hilfe. 4 Systemeinstellungen (aktuell in Arbeit) Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert.
  • Seite 10: E I T S E R V I C E

    Z e i t s e r vi c e ist ein SFB, der von allen enCore-Geräten verwendet Z e i t s e r v i c e wird. Er verwaltet die geräteinterne Zeit, die im Folgenden auch als Systemzeit bezeichnet wird.
  • Seite 11: Systemzeit Ändern

    Zeitservice ist in folgende Funktionsbereiche unterteilt: Z e i t s e r v i c e 5.1 Systemzeit ändern (S. 11)  5.2 Zeitumschaltung (Sommerzeit) (S. 27)  5.3 Zeitgesteuerte Aktionen (S. 32)  5.4 Anzeige und Bedienung (S. 34) ...
  • Seite 12: Systemzeit Am Bedienfeld Synchronisieren

    Zeitservice 5.1.1 Systemzeit am Bedienfeld synchronisieren Eine Änderung der Systemzeit gilt immer dann als Synchronisation, wenn die Differenz zwischen der alten und der neuen Systemzeit nicht größer ist als das parametrierte Zeitfenster (Max. Synchronisationsfenster). Der zeitliche Abstand, in dem Sie die Systemzeit erneut synchronisieren können, bestimmt der Parameter Synchronisationsintervall.
  • Seite 13 Zeitservice Wechseln Sie am enCore-Gerät ggf. in die Home-Anzeige ► Wenn die NTP-Zeitsynchronisation aktiviert ist, öffnen Sie die ► System – Zeitservice – Datum & gewünschte Anzeige mit Uhrzeit – Datum und Uhrzeit ändern. ODER Wenn die NTP-Zeitsynchronisation nicht aktiviert ist, öffnen Sie die gewünschte Anzeige mit System –...
  • Seite 14: Datum Und Uhrzeit Am Bedienfeld Verstellen

    Zeitservice Abb. 5-1: Systemzeit synchronisiert – Beispiel 5.1.2 Datum und Uhrzeit am Bedienfeld verstellen Sie können die Systemzeit über das Bedienfeld des enCore-Geräts entweder direkt am Gerät oder über das ferne Bedienfeld verstellen. Voraussetzung • Ein Benutzer ist mit dem Recht Gerätezeit ändern am Gerät angemeldet.
  • Seite 15 Zeitservice Abb. 5-2: Anzeige Datum & Zeit Stellen Sie das aktuelle Datum mithilfe der Auswahllisten. ► Stellen Sie die aktuelle Zeit mithilfe der Eingabefelder. ► Die Angabe Sommerzeit zeigt die aktuelle Zeiteinstellung des Geräts an: • nicht aktiv Die Systemzeit ist in Normalzeit. aktiv •...
  • Seite 16: Mit Ensuite „Datum Und Uhrzeit Ändern" (Aktion)

    Zeitservice Datum Um Ihre Änderungen zu übernehmen, klicken Sie auf die Aktion ► und Uhrzeit ändern. Am unteren Bildschirmrand wird kurz eine Statusmeldung eingeblendet. Eine rote Schriftfarbe signalisiert, dass das die Aktualisierung fehlge- schlagen ist. 5.1.3 Mit enSuite „Datum und Uhrzeit ändern“ (Aktion) Die geräteinterne Zeit können Sie mit enSuite mithilfe der enSuite-Aktion ändern.
  • Seite 17 Zeitservice Um die Systemzeit des Geräts mit der PC-Zeit zu synchronisieren, … … aktivieren Sie das Optionsfeld Lokale PC-Zeit verwenden – die ► aktuelle PC-Zeit wird in eckigen Klammer angezeigt. ODER Um die Systemzeit des Geräts selbst einzustellen, … … aktivieren Sie das Optionsfeld Angegebenes Datum und Uhrzeit ►...
  • Seite 18: Systemzeit Durch Externe Quellen Abgleichen

    Zeitservice 5.1.4 Systemzeit durch externe Quellen abgleichen Beim Zeitabgleich mit externen Zeitquellen unterscheidet das enCore-Gerät grundsätzlich zwischen der Synchronisation und dem Verstellen der Systemzeit ( Kapitel 10.2.1 Warum unterscheidet der Zeitservice zwischen Synchronisation und Verstellung der Systemzeit?, S. 104). Optional kann eine Synchronisation entweder unbeschränkt häufig oder maximal einmal innerhalb eines bestimmten Abfrageintervalls (z.
  • Seite 19 Zeitservice Solange die primäre Zeitquelle ungestört ist, wird diese Quelle zur Synchronisation bzw. Stellen der Systemzeit verwendet. Importieren Sie für den Fehlerfall in den Parameter Sek. externe ► Zeitquelle ggf. eine weitere Zeitquelle. Beispiel Um die Zeit im Fehlerfall der primären Quelle per Modbus zu aktuali- sieren, importieren Sie als sekundäre Zeitquelle den Zeitstempel aus Grundsystem –...
  • Seite 20 Zeitservice Um zu verhindern, dass mehrere Synchronisationen in kurzer Zeit nach- einander ausgeführt werden, … … legen Sie im Parameter Synchronisationsintervall den zeitlichen ► Abstand fest, der minimal zwischen zwei Synchronisationen liegen muss – Standardwert ist 720 Minuten. Die Systemzeit wird innerhalb des angegebenen Intervalls maximal einmal synchronisiert.
  • Seite 21 Zeitservice … tragen Sie im Parameter Max. Synchronisationsfenster den Wert ► 1 5 (Sekunden) ein. … tragen Sie im Parameter Synchronisationsintervall den Wert 1 4 4 0 ► (Minuten) ein. Wählen Sie in der Auswahlliste Art der Zeitänderung den Eintrag Nur ►...
  • Seite 22 Zeitservice Diese Meldungen vom Typ Alarm oder Warnung gehen, sobald entweder die Zeit erfolgreich neu gestellt oder das enCore-Gerät aus- geschaltet wird. Legen Sie mit der Auswahlliste Meldung bei Ausfall externe Zeit- ► quelle(n) das Verhalten für den Fall fest, dass alle parametrierten externen Zeitquellen gestört sind: •...
  • Seite 23 Zeitservice Ablaufplan Die prinzipielle Funktionsweise und Zusammenwirken der einzelnen Parameter im Überblick: Abb. 5-3: Funktionsweise und Parametrierung der externen Zeitquellen in der Übersicht Zeitabgleich per NTP Über das Netzwerk des enCore-Geräts kann die Systemzeit per Network Time Protocol (kurz: NTP) gegen hochgenaue Zeitserver abgeglichen werden.
  • Seite 24 Zeitservice Standardmäßig fragt das enCore-Gerät einmal in einem bestimmten Intervall einen NTP-Server ab. Wenn dieser nicht innerhalb des angegebenen Timeouts antwortet oder ein Stratum besitzt, das als nicht zuverlässig eingestuft wird (Max. Stratum), kann das Gerät zwei weitere NTP-Server abfragen. Falls keiner der angegebenen NTP-Server antwortet, generiert das enCore- Gerät wahlweise einen Alarm oder eine Warnung, oder fährt ohne Meldung fort.
  • Seite 25 Zeitservice Tragen Sie im Parameter Abfrageintervall den zeitlichen Abstand ein, ► in dem das enCore-Gerät versucht, die Zeitinformationen von den NTP- Servern abzufragen – Standardwert ist 1440 Minuten (≙ 1 Tag). Um die Zeitsynchronisation über ein Signal zu aktivieren, ..
  • Seite 26 Zeitservice Zeitservice – NTP.aktiviert mit dem NTP-Zeitstempel aktualisiert. Dauer seit letzter Abfrage über Zusätzlich informiert der Exportwert die Zeitdauer seit der letzten Zeitabfrage. NTP-Zeitstempel als externe Zeitquelle verwenden Beachten Sie, dass die Systemzeit des enCore-Geräts erst dann über NTP aktualisiert wird, wenn Sie im Zeitservice den NTP- Exportwertt Zeitstempel entweder als Prim.
  • Seite 27: Zeitumschaltung (Sommerzeit)

    Zeitservice 5.2 Zeitumschaltung (Sommerzeit) Die Zeitumschaltung von Normalzeit (≙ „Winterzeit") auf Sommerzeit und umgekehrt kann nach den regionalen Regeln der Europäischen Union, der USA oder Mexico (Zentralzone), oder benutzerdefiniert nach POSIX- Standard für Zeitzoneninformationen erfolgen. Alternativ können Sie die Zeitumschaltung manuell am enCore-Gerät oder über eine externe Zeitquelle (Prim.
  • Seite 28 Zeitservice … benutzerdefiniert der Parameter Posix TZ-String •  Lesen Sie weiter im Abschnitt (3) Normal-/Sommerzeit benutzerdefiniert umschalten (S. 29). (1) Normal-/Sommerzeit manuell umschalten Im Kontextmenü des Parameters Sommerzeit aktiv legen Sie fest, ob die Zeitumschaltung manuell oder über eine Meldung erfolgt: Um die Zeitumschaltung beim Kommen bzw.
  • Seite 29 Zeitservice (2) Normal-/Sommerzeit automatisch nach Region umschalten Wählen Sie aus der Auswahlliste Region den Eintrag für die regional ► geltenden Regeln aus: Europäische Union • Am letzten Sonntag im März wird auf Sommerzeit umgeschaltet und am letzten Sonntag im Oktober wird auf Normalzeit zurück- geschaltet.
  • Seite 30 Zeitservice Wobei: <NZ> • Normalzeit <Offset1> Zeitangabe im Format: hh[:mm[:ss]] • <SZ> • Sommerzeit <Offset2> Zeitangabe im Format: hh[:mm[:ss]] • • (Trenner) <Regel> • Die Regel enthält die Informationen, um Beginn und Ende der Sommerzeit zu berechnen. Sie hat folgende Syntax: <Startdatum>[/<Uhrzeit>],<Enddatum>[/<Uhr- zeit>]...
  • Seite 31 Zeitservice Wobei: der <n>te Tag des Jahres (1 bis 365), der 29. Februar wird nicht mitgezählt − <n> Wobei: der <n>te Tag des Jahres (0 bis 365) • Die Angaben der Uhrzeit sind optional – als Standardzeit wird 02:00:00 verwendet. Beispiel Der Posix TZ-String ist mit dem Standardwert M3.5.0/02:00,M10.5.0/03:00 vorbelegt.
  • Seite 32: Zeitgesteuerte Aktionen

    Zeitservice 5.3 Zeitgesteuerte Aktionen Das enCore-Gerät stellt zeitbezogene Ereignisse vom Typ Signal zur Verfügung. Diese Ereignisse können Sie als Eingangssignal für zeitge- steuerte Aktionen in anderen SFBs oder AFBs verwenden. Damit können Sie wiederkehrende Aufgaben automatisieren, z. B. mit dem A F B N a c h - zyklisch neue Werte bilden.
  • Seite 33 Zeitservice Alle 3 Minuten • z. B. 12:00:03 Uhr … 12:00:06 Uhr … 12:00:09 Uhr … etc. Daraus folgt, dass die Zeit direkt nach einem Neustart des Geräts bis zum ersten Auslösen eines zyklischen Ereignis-Signals vom Hochlaufzeitpunkt abhängt und kürzer sein kann als der zuge- hörige Zyklus.
  • Seite 34: Anzeige Und Bedienung

    Zeitservice Tagesbeginn in enSuite parametrieren Ein Gastag dauert 24 h und beginnt standardmäßig um 6:00 Uhr. Wenn vertraglich ein anderer Tagesbeginn vereinbart ist, können Sie den Standardwert anpassen. Optional kann das enCore-Gerät einen weiteren Vertrag mit anderem Tagesbeginn verwalten: Um die Standardeinstellungen zu ändern, … …...
  • Seite 35: Anzeigen In Der Übersicht

    Zeitservice 5.4.1 Anzeigen in der Übersicht Die folgende Abbildung skizziert die hierarchische Anordnung und die Navi- gation durch die Anzeigen des Z e i t s e r v i c e Abhängig von Authentifizierung des Benutzers verzweigt die Hauptanzeige in die entsprechende Anzeige zum Ändern der Systemzeit.
  • Seite 36: Anzeigen Im Detail

    Zeitservice 5.4.2 Anzeigen im Detail ist die Hauptanzeige. Die Einstiegsanzeige des Z e i t s e r v i c e Aufruf: System – Zeitservice Abb. 5-5: Hauptanzeige – Beispiel Seite 36 von 146 enCore FC G r u n d s y s t e m m i t S F B s...
  • Seite 37 Zeitservice Die Hauptanzeige und ihre Zielanzeigen Hauptanzeige  [<Zielanzeige>] Datum & Uhrzeit <Systemzeit Zielanzeige variiert: [(sz)]> Hyperlink wechselt (A) kein Benutzer mit dem Recht in Anzeige zum Gerätezeit ändern ist angemeldet: Ändern der  [3.1 Synchronisation] Systemzeit. Zeitsynch. um <xx> s Eingabe in Sekunden Nächstmögl.
  • Seite 38 Zeitservice Hauptanzeige  [<Zielanzeige>] NTP-Übersicht  [2.1 NTP-Übersicht] Hyperlink wechselt Letztes Update in Übersichts- Zeitstempel der letzten Zeitsynchroni- anzeige zur NTP- sation per NTP [(sz)] Zeitabfrage Letzte Abweichung Abweichung (in Sekunden) bei letzter Zeitabfrage per NTP Benutzer Server Name oder IP-Adresse des NTP- Servers der letzten Zeitabfrage Server Stratum Stratum-Wert des NTP-Servers der...
  • Seite 39 Zeitservice Hauptanzeige  [<Zielanzeige>] Letzte Abweichung (in Abweichung Sekunden) bei letzter Zeit- änderung Externe Quelle ext. Zeitquelle für letzte Zeitsyn- chronisation: ≙ Parameter • primär Prim. externe Zeitquelle (bevorzugt) ≙ Parameter • sekundär Sek. externe Zeitquelle Statusmeldungen bei manueller Zeitsynchronisation über NTP Sobald Sie die NTP-Zeitabfrage in der Anzeige NTP-Übersicht manuell mit der Aktion Aktualisieren...
  • Seite 40 Zeitservice Statusmeldung Bedeutung NTP-Anfrage erfolgreich Die Zeit wurde erfolgreich vom NTP-Server angefordert, die Systemzeit wurde ggf. mit der neuen Zeit synchronisiert. Kein NTP-Server konfiguriert Die Zeitabfrage über NTP ist zwar aktiviert (NTP: aktiviert), es ist jedoch kein Server 1..Server 3 parametriert. Ursache: •...
  • Seite 41: I L F S M I T T E L (Aktuell In Arbeit)

    H i l f s mi t t e l (aktuell in Arbeit) Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert. 6.1 Fahrtrichtungs-Manager (Gaszähler-Tools) Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert. 6.2 Zählervergleicher (Gaszähler-Tools) In vielen Anwendungsfällen wird ein Messgerät vom Typ „Zähler“ über zwei oder drei Kanäle an das enCore-Gerät angeschlossen.
  • Seite 42: Zählervergleicher Hf-Hf

    Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Zählervergleich Encoder-HF-HF Es gibt spezielle Anwendungen, bei denen der Zähler sowohl über ein Encoder-Zählwerk als auch über 2 zusätzliche HF-Geber verfügt. Wenn Sie in einem solchen Fall einen Zählervergleicher zwischen allen 3 Gebern realisieren wollen, parametrieren Sie zunächst einen HF-HF-Vergleicher für die Impulsgeber und lassen die Ergebnisse in einen NF-HF-Vergleicher mit dem Encoder- Zählwerk eingehen.
  • Seite 43 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Sobald einer der beiden HF-Geber die parametrierbare Vergleichsmenge erreicht oder überschritten hat, wird ein Vergleich durchgeführt und die Abweichung beider Geber ermittelt. Anschließend startet der Vergleich erneut. In der Parametrierung kann sowohl eine Vorwarngrenze Abweichung als auch eine Warngrenze Abweichung festgelegt werden, um eine 2-stufige Überwachung zu realisieren.
  • Seite 44 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Um zu erreichen, dass der Zählervergleich bei sehr kleinem Durchfluss nicht durchgeführt wird, sollte man eine Abschaltgrenze parametrieren. Der Zäh- lervergleich wird angehalten, wenn beide Durchflusswerte kleiner sind als die parametrierte Abschaltgrenze. In einer solchen Situation wird die Mel- Überwachung gestoppt generiert.
  • Seite 45 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Wählen Sie physikalische Größe und Einheit für Zähler und Durchfluss. ► Importieren Sie den Zähler-Exportwert des Eingangskanals, an den der ► HF-Geber mit dem höheren Impulswert angeschlossen ist, in den Parameter HF1-Zählereingang bevorz., z. B. für einen HF-Geber eines Gaszählers Karte 1.Z1+ Z1-.Menge Importieren Sie den zugehörigen Durchfluss-Exportwert in den Para-...
  • Seite 46: Zählervergleicher Nf-Hf

    Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Wenn für die Abweichung Warngrenze die Option Nicht verwen- det gewählt oder der Wert Null (0) parametriert ist, wird keine Überwachung einer Warngrenze durchgeführt. In diesem Fall wird jedes Mal, wenn die Vergleichsmenge erreicht ist, ggf. zu dem Geber umgeschaltet, der den höheren Durchfluss signalisiert hat;...
  • Seite 47 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) folgt ein NF-HF-Zählervergleicher einem anderen Algorithmus als ein HF- HF-Vergleicher. Auch der Zählervergleicher NF-HF stellt als Ergebnisse einen Ausgangs- zähler und einen Ausgangsdurchfluss zur Verfügung. Diese Exportwerte werden nachgeschalteten Funktionen für die weitere Verarbeitung zugewie- sen, z. B. einem .
  • Seite 48 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) stufige Überwachung mit unterschiedlichen Fehlerreaktionen erreicht wer- den. Stufe 1 Wenn die Differenz der Vergleichszähler die Abweichung Vorwarngrenze überschreitet, wird für den Geber mit der geringeren Menge eine Vorwar- nung generiert, ansonsten gibt es keine weiteren Fehlerreaktionen. Stufe 2 Bei Überschreiten der Warngrenze Abweichung gibt es folgende Fehler- reaktionen:...
  • Seite 49 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) schritten worden ist. Beim Rücksetzen werden sowohl NF-Vergleichs- zähler, HF-Vergleichszähler als auch die Abweichung auf den Wert Null (0) zurückgesetzt, d.h. der Vergleich startet neu. Um zu erreichen, dass der Zählervergleich bei sehr kleinem Durchfluss nicht durchgeführt wird, sollte man eine Abschaltgrenze parametrieren.
  • Seite 50 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Um einen neuen Zählervergleicher NF-HF anzulegen, klicken Sie auf ► das Hinzufügen-Symbol Eine neue Instanz vom Typ Zählervergleicher NF-HF ist angelegt.  Parametrieren Sie den Zählervergleicher entsprechend Ihrer Anwendung und Anforderungen: Wählen Sie physikalische Größe und Einheit für Zähler und Durchfluss. ►...
  • Seite 51 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) den Wert Qmax (in m³, falls Qmax in m³/h angegeben ist). Wenn hier der Wert Null (0) parametriert ist oder der Parameter auf Nicht verwendet steht, ist die Überwachung deaktiviert. Die Abweichung Vorwarngrenze sollte sinnvollerweise kleiner als •...
  • Seite 52: Weitere Hilfsmittel

    Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) vorschlagen klicken, wird der empfohlene Standardwert wieder neu berechnet und eingetragen. Durch Feinjustierung des Wertes für die Abweichung Warngrenze können Sie den Zählervergleich empfindlicher oder unempfindlicher einstellen. 6.3 Weitere Hilfsmittel Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert. 6.4 Anzeige und Bedienung 6.4.1 Anzeigen in der Übersicht Dieses Kapitel wird gerade aktualisiert.
  • Seite 53 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) sprechenden Hyperlinks in die zugehörigen Detailanzeigen, soweit vorhan- den. Im Beispiel ist ein Zählervergleicher HF-HF parametriert. Anzeige Übersicht im Detail Übersicht gefunden: ... Beschreibung mit  [<Zielanzeige>] (x ≙Anzahl der parametrierten HF-HF- Zählervergleicher ... <x/0> HF-HF-Zählervergleicher Zählervergleicher/0 ≙...
  • Seite 54 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Anzeige(n) Gaszähler-Tools im Detail Zählervergleicher HF-HF Name <Name des Die Auswahlliste enthält die (parametrierten) Zählervergleichers> Namen der Zählervergleicher HF-HF. Es wird immer die Detailanzeige des aktuell ausgewählten Zählervergleichers angezeigt. Um zur Detail- anzeige eines anderen Zählervergleichers zu springen, wählen Sie den entsprechenden Namen aus der Liste aus.
  • Seite 55 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Zählervergleicher HF-HF Qb (HF<x>) Ergebnisse des HF-HF-Zählervergleichers ange- zeigt. Die Angabe HF<x> zeigt Ihnen, welcher Geber momentan zum Bilden des jeweiligen Wertes verwendet wird. (HF1 bedeutet, dass der bevorzugte Geber verwendet wird, HF2 bezeich- net den Vergleichsgeber.) Abw.
  • Seite 56 Hilfsmittel (aktuell in Arbeit) Zählervergleicher HF-HF Rechte Seite: NF Ausfall oder HF Ausfall, Warnung NF-Abweichung oder Warnung HF- Abweichung, Vorwarnung NF-Abweichung oder Vorwarnung HF-Abweichung Die zugehörige Meldung steht an. Falls mehrere dieser Meldungen gleichzeitig anstehen, wird die Meldung mit der höchsten Priorität angezeigt (obige Liste ist in absteigender Reihenfolge der Priorität).
  • Seite 57: Anzeigen Im Detail - Weitere Hilfsmittel

    Intelligente Messgeräte (aktuell in Arbeit) Fahrtrichtungs-Manager Name <Name des Die Auswahlliste enthält die (parametrierten) Fahrtrichtungs-Managers> Namen der Fahrtrichtungs-Manager. Es wird immer die Detailanzeige des aktuell ausgewählten Fahrtrichtungs-Managers angezeigt. […] muss noch vervollständigt werden 6.4.3 Anzeigen im Detail - Weitere Hilfsmittel (z.
  • Seite 58: I N H E I T E N S E R V I C E

    E i n h e i t e n s e r vi c e In jedem enCore-Gerät werden viele Werte verarbeitet und als Import- und Exportwerte bereitgestellt, die physikalische Größen darstellen. Der S F B verwaltet diese physikalischen Größen und ihre E i n h e i t e n - S e r v i c e jeweiligen Einheiten im Gerät.
  • Seite 59: Standardeinheiten Ändern

    Einheitenservice sowie den Konventionen und Regeln des US-amerikanischen Nationalen Institut für Standards und Technologie (NIST) Folgende Anpassungen können Sie im vornehmen: E i n h e i t e n s e r v i c e 8.1 Standardeinheiten ändern (S.
  • Seite 60 Einheitenservice diese Einheit aufgrund einer geänderten Standardeinheit automatisch angepasst werden würde. Welche Einheit für eine physikalische Größe als Standardeinheit verwendet wird, ist parametrierbar: Standardeinheit in enSuite ändern Grundsystem – Einheiten-Service. Öffnen Sie den Zweig ► Auf der Registerkarte Parameter werden im Bereich Standard- ...
  • Seite 61: Neue Einheiten Definieren

    Einheitenservice 8.2 Neue Einheiten definieren Wenn Sie für eine physikalische Größe eine zusätzliche standardmäßig nicht bereitgestellte Einheit benötigen, können Sie diese auf Basis einer vor- definierten Einheit leicht neu definieren. Eine benutzerdefinierte Einheit ist z. B. auch dann sinnvoll, wenn Sie … •...
  • Seite 62 Einheitenservice … Symbol ein eindeutiges Formelzeichen an. ► Nach dem Speichern identifizieren Sie die benutzerdefinierte Einheit  anhand von Name und Symbol. Sie werden in den Auswahllisten zusammen im Format <Name> (<Symbol>) angezeigt – bei vorde- finierten Einheiten wird hingegen nur das Symbol angezeigt. …...
  • Seite 63: Anzeigeformate Physikalischer Größen Anpassen

    Einheitenservice Name Z e n t i m e t e r Symbol Abgeleitet von Gradient m 1 0 0 Offset n Im Einseitensatz der physikalischen Größen steht die neue Einheit  Zentimeter (cm) zur Verfügung. Benutzerdefinierte Einheit löschen Sie können benutzerdefinierte Einheiten löschen, indem Sie die Zeile Bereich <Name>...
  • Seite 64 Einheitenservice Dabei ist die Mantisse m eine rationale Zahl. In der Normdar- stellung hat die Mantisse nur eine signifikante Vorkommastelle. Der Exponent ist eine ganze Zahl. Die Anzeige einer Zahl in Exponentialdarstellung erfolgt am Gerät in der Normdarstellung und im Format: <m>E<e>...
  • Seite 65 Einheitenservice Wählen Sie die physikalische Größe aus der Auswahlliste aus, für die ► Sie das Anzeigeformat einer Einheit anpassen möchten. In der Tabelle werden alle zugehörigen (vordefinierten) Einheiten mit  Formatstrings aufgelistet. Markieren Sie Zeile mit der gewünschten Einheit. ► (2) Um das Anzeigeformat für eine benutzerdefinierte Einheit zu ändern, …...
  • Seite 66 Einheitenservice gewünschte Anzahl <1 bis 6> Nachkommastellen aus. Ggf. werden Füllnullen angehängt. Um den Wert in exponentieller Schreibweise am Gerät anzuzeigen, … … aktivieren Sie das Optionsfeld Exponentialdarstellung (normali- ► siert). Um eine feste Anzahl Stellen nach dem Komma anzuzeigen, wählen ►...
  • Seite 67 Einheitenservice Beschreibung Formatstring Beispielwert Anzeige am Gerät 321,1234567 Zählerstand mit 000000000000.000 000000000321,123 12 VK und 3 NK 321,1234567 Zählerstand als 000000000000. 000000000321 Ganzzahl mit 12 Stellen 321,1234567 Messwert mit .000 321,123 3 NK und allen signifikanten VK 0,00001234567890 Wert in E mit .00000E 1,23457E-05 5 NK...
  • Seite 68: Benutzer- Und Rechteverwaltung

    9 Benutzer- und Rechteverwaltung Die Benutzer- und Rechteverwaltung von enCore-Geräten ermöglicht es, sehr detailliert festzulegen, welche Änderungen Benutzer am Gerät durch- führen dürfen. Rechte werden zentral über Benutzerprofile verwaltet. Jedem Profil können verschiedene Benutzer zugeordnet werden. Da die Benutzer die Rechte ihres Profils erben, wirken sich Änderungen an Rechten eines Benutzerprofils immer automatisch auf alle Benutzer dieses Profils aus.
  • Seite 69 Benutzer- und Rechteverwaltung  Kapitel 9.2.1 Rechte auf Parameterebene (S. 76) • Rechte auf Systemebene Diese Rechte legen fest, welche Systemeinstellungen des Geräts geändert werden dürfen. Dazu gehört z. B. das Ändern der Geräte- zeit.  Kapitel 9.2.2 Rechte auf Systemebene (S.
  • Seite 70: Benutzerprofile Und Benutzer Verwalten

    Benutzer- und Rechteverwaltung 9.1 Benutzerprofile und Benutzer verwalten Das enCore Berechtigungskonzept basiert auf einer rollenbasierten Zugriff- steuerung. Bis zu 6 verschiedene Rollen können mit 6 Benutzerprofilen abgebildet werden, die in jeder Parametrierung vorhanden sind. Die Rechte werden pro Profil zugeordnet. In der folgenden Abbildung erhalten Sie einen ersten Überblick über die Benutzerprofile;...
  • Seite 71 Benutzer- und Rechteverwaltung selbst haben alle Benutzerrechte auf Parameter- und Systemebene. Zusätzlich verwalten Administratoren die Benutzer der anderen Benutzer- profile und jeweils ihr eigenes. Das Administratorenprofil kann nur vom Hauptadministrator verwaltet werden. Der Hauptadministrator ist immer vorhanden, wird jedoch in der Administratorenliste nicht angezeigt.
  • Seite 72 Benutzer- und Rechteverwaltung Benutzer in enSuite verwalten Voraussetzung • Die gewünschte Offline-Parametrierung ist im Expertenmodus geöffnet. • Nur Administratoren bzw. Hauptbenutzer des Benutzerprofils können Benutzer verwalten. Benutzer – Öffnen Sie das gewünschte Benutzerprofil im Zweig ► Benutzerverwaltung.<Profilname>[ Profil], z. B. Benutzer- verwaltung.Benutzerprofil 1 Auf der Registerkarte Benutzergruppe werden alle Benutzer dieses...
  • Seite 73 Benutzer- und Rechteverwaltung Nicht zulässig sind Sonderzeichen wie z. B. ␣-.*[{|#,\. • Sobald Ihre Eingabe zulässig ist, aktiviert enSuite die Schaltfläche [OK].  Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit [OK]. ► Der Benutzer wird mit den Zugangsdaten <Benutzername> und leerem  Passwort neu angelegt.
  • Seite 74: Zugriffsrechte Verwalten (Nur Administratoren)

    Benutzer- und Rechteverwaltung 9.2 Zugriffsrechte verwalten (nur Administratoren) Zugriffsrechte bestimmen, welche Parameter oder Systemeinstellungen ein Benutzer am Gerät ändern darf oder nicht. Die Zugriffsrechte werden aus- schließlich von Administratoren im Expertenmodus verwaltet. Rechte werden pro Benutzerprofil vergeben. Zusätzlich können Änderungen am Gerät durch folgende Sicherungseinstellungen geschützt werden: •...
  • Seite 75 Benutzer- und Rechteverwaltung zusätzlich unter dem Schutz des Eichschalters stehen. ( Kapitel 9.2.2 Rechte auf Systemebene, S. 79) Bei Geräten, die im Bereich des gesetzlichen Messwesens eingesetzt werden, stammen diese zusätzlichen Sicherungseinstellungen aus einer Zulassungsdatei, die die Vorgaben der benannten Stelle (Notified Body) für die zugelassene Anwendung widerspiegelt.
  • Seite 76: Rechte Auf Parameterebene

    Benutzer- und Rechteverwaltung Generell gilt: Nur wenn ein Symbol aktiviert ist, hat das zugehörige Benutzerprofil das entsprechende Recht (Button 1 bis 5) bzw. gilt diese (amtliche) Sicherheitseinstellung (Button 6 bis 7). 9.2.1 Rechte auf Parameterebene Auf Parameterebene wird in enSuite standardmäßig nur eine reduzierte Symbolleiste angezeigt, in der die Rechte für die Benutzerprofile ausgeblendet sind.
  • Seite 77 Benutzer- und Rechteverwaltung Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzerrechte bearbeiten. ► In der gesamten Parametrierung wird in der Spalte Rechte bzw.  Berechtigung die erweiterte Symbolleiste zur Rechtevergabe ein- geblendet und Sie können die Rechte für die Benutzerprofile 1 bis 5 zuweisen.
  • Seite 78 Benutzer- und Rechteverwaltung Um einem Benutzerprofil das Recht zu geben, einen ganzen Bereich zu ändern, … … aktivieren Sie in der Bereichszeile den gewünschten Button des ► Benutzerprofils bzw. der Benutzerprofile. Alle Parameter in diesem Bereich erben diese Einstellung, hier am ...
  • Seite 79: Rechte Auf Systemebene

    Benutzer- und Rechteverwaltung Sobald die Parametrierung mit den geänderten Benutzerrechten und Sicherungseinstellungen zum Gerät übertragen wurde, sind sie wirk- sam. Beispiel Um in einem hypothetischen Beispiel den einzelnen Profilen das Recht zu geben, folgende Parameter zu ändern: • Benutzerprofil 1: Q bagatell, Qmin-Alarmgrenze und Qmax- Alarmgrenze •...
  • Seite 80 Benutzer- und Rechteverwaltung bzw. welche Aktionen durchgeführt werden können. Diese Einstellungen und Aktionen können zusätzlich unter dem Schutz des Eichschalters stehen. Rechte auf Systemebene in enSuite verwalten Voraussetzungen • Die gewünschte Offline-Parametrierung ist im Expertenmodus geöffnet. • Der Benutzer, der die Parametrierung zum Gerät übertragen wird, hat Administratorrechte.
  • Seite 81 Benutzer- und Rechteverwaltung Eichtechn. Logbuch/ Unter diesem Recht sind 2 verschiedene Aktionen amtl. Archive löschen zusammengefasst: (1) Das Eichtechnische Logbuch löschen: Das eichtechnische Logbuch hat eine Tiefe von maximal 1000 Einträgen. Sobald das eichtechnische Logbuch voll ist, können Parameter mit dem Zugriffs- recht bei geschlossenem Eichschalter nicht mehr geändert werden –...
  • Seite 82 Benutzer- und Rechteverwaltung Anzeigen ändern Parametrierung mit geänderten Anzeigen zum Gerät übertragen. Geändert werden können vordefinierte Standardan- zeigen, wenn diese nicht schreibgeschützt sind; schreibgeschützte Anzeigen sind mit einem Schloss gekennzeichnet. Zudem können benutzerdefinierte Anzeigen erstellt, bearbeitet und auch wieder gelöscht werden.
  • Seite 83 Benutzer- und Rechteverwaltung Aufruf in enSuite Meine Geräte – <Gerät>, Aktion Firmware- Konfiguration, (Navigationszweig) [Firmware-Änderungen durchführen] ODER [Zustand vor dem letzten Update restaurieren] Amtliche Firmware Auch alle amtlich zugelassenen Firmware-Module (in ändern Spalte Amtlich ist das Kontrollkästchen aktiviert) können aktualisiert bzw. ihr letzter Stand wieder herge- stellt werden.
  • Seite 84 Benutzer- und Rechteverwaltung • NF-HF-Zählervergleicher: Vergleichszähler und Abweichung zurücksetzen Aufruf am Gerät System – Tools, Zählervergleicher NF-HF weiter…, zurücksetzen Tabelle 9-1: Aktionen für weitere Benutzerrechte Um einem Profil das Recht zur Ausführung einer Aktion zu geben, ► aktivieren Sie in der Spalte Berechtigung das zugehörige Profilsymbol. ...
  • Seite 85: Benutzerprofile Und Ihre Berechtigungen In Der Übersicht

    Benutzer- und Rechteverwaltung 9.3 Benutzerprofile und ihre Berechtigungen in der Übersicht Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die verschiedenen Berechtigungen des Administratorprofils sowie der Benutzerprofile 1 bis 5: Recht Administratorprofil Benutzerprofil 1 - 5 su1 - su5 Admin. Benutzer Das eigene Passwort ändern ...
  • Seite 86 Benutzer- und Rechteverwaltung Benutzer eine Sitzung gestartet (exklusiver Servicemodus), die erst bei der Abmeldung des Benutzers beendet wird. Während der gesamten Sitzung kann der Benutzer gemäß seiner Rechte auf Systemebene die zugehörigen Einstellungen ändern und im Gerät speichern ( Kapitel 9.2.2 Rechte auf Systemebene, S.
  • Seite 87 Benutzer- und Rechteverwaltung Änderungen am Gerät erfolgen immer in drei Schritten: Am Gerät anmelden (S. 87)  Änderungen oder Aktionen am Gerät durchführen (S. 89)  Vom Gerät abmelden (S. 90)  Am Gerät anmelden Öffnen Sie den Anmeldedialog via Grundanzeige System –...
  • Seite 88 Benutzer- und Rechteverwaltung Achtung! Über das ferne Bedienfeld ist Ihre Passworteingabe sichtbar! Beachten Sie, dass Ihre Passworteingabe für andere Benutzer sichtbar ist, wenn diese über das ferne Bedienfeld auf das Gerät zugreifen. Das ferne Bedienfeld ist eine 1:1-Wiedergabe der Geräteanzeige, d. h. jede Tastatureingabe kann live mitgelesen werden: Abb.
  • Seite 89 Benutzer- und Rechteverwaltung Änderungen oder Aktionen am Gerät durchführen Voraussetzung • Der Benutzer ist am Gerät angemeldet.  Abschnitt Am Gerät anmelden (S. 87) Während der Sitzung können Sie in der Hauptanzeige der Benutzer- ► verwaltung folgende Aktionen ausführen, unabhängig davon, ob Sie lokal oder über das ferne Bedienfeld auf das Gerät zugreifen: Abmelden •...
  • Seite 90 Benutzer- und Rechteverwaltung Abb. 9-9: Editierbare Felder und Aktion bei Recht Gerätezeit ändern – Beispiel Nehmen Sie in den verschiedenen Anzeigen die gewünschten ► Änderungen vor. Um Parameteränderungen im Gerät zu speichern, wechseln Sie zurück ► in die Anmeldeanzeige mit System –...
  • Seite 91 Benutzer- und Rechteverwaltung Wechseln Sie über die Grundanzeige in die Anzeige System – ► Benutzer. Beenden Sie Ihre Sitzung mit Abmelden. ► Die Sitzung ist beendet. Andere Benutzer können sich am Gerät an- melden Mechanismen um exklusiven Zugriff zu beenden Um zu verhindern, dass ein Gerät versehentlich für weitere Service-Tätigkeiten gesperrt ist, stellt das Gerät folgende Mecha- nismen bereit:...
  • Seite 92: Passwort Ändern

    Benutzer- und Rechteverwaltung 9.4.1 Passwort ändern enSuite legt einen neuen Benutzer immer mit einem leeren Passwort an. Jeder Benutzer kann sein Passwort nach erfolgreicher Anmeldung am Gerät ändern. Passwort am Gerät ändern System – Benutzer mit dem gewünschten Melden Sie sich unter ►...
  • Seite 93: Anzeige Und Bedienung

    Benutzer- und Rechteverwaltung Zulässige Passwörter Beachten Sie bei der Wahl eines neuen Passworts: • Ein Passwort kann aus 3 bis 10 zulässigen Zeichen bestehen – alternativ sind leere Passwörter (0 Zeichen) mit Ausnahme des Hauptadministratorpassworts erlaubt. • Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unter- schieden.
  • Seite 94 Benutzer- und Rechteverwaltung Hauptanzeige Abb. 9-11: Hauptanzeige – Anmelden am Gerät (Status: keine lokaler oder ferner Benutzer angemeldet) Die Hauptanzeige – Anmeldeansicht Anmeldeansicht – Status: es ist kein Benutzer am Gerät angemeldet Benutzername <Name> ggf. vorbelegten Benutzer- namen ändern Passwort [******] ggf.
  • Seite 95 Benutzer- und Rechteverwaltung Die Hauptanzeige: Ansicht zum Abmelden des fernen Benutzers Abmeldeansicht – Status: ein ferner Benutzer ist am Gerät angemeldet Ferner Benutzer <Name> Name des Benutzers, der über das Netzwerk am Gerät angemeldet ist und aktuell eine Aktion ausführt. [Fernen Benutzer abmelden] Um vor Ort Service-Tätigkeiten am Gerät...
  • Seite 96 Benutzer- und Rechteverwaltung Die Hauptanzeige: Ansicht zum Abmelden des lokalen Benutzers Ansicht Abmelden Benutzername <Name> Name des lokal angemeldeten Benutzers Abmelden Benutzer am Gerät abmelden. Aktion wechselt in die  Anmeldeansicht (S. 94). Parameteränderungen Aktuelle Parameteränderungen speichern übernehmen und im Gerät aktivieren. Parameteränderungen Aktuelle Parameteränderungen verwerfen.
  • Seite 97 Benutzer- und Rechteverwaltung Die Hauptanzeige: Ansicht zum Passwort ändern Ansicht Abmelden Benutzername <Name> Name des lokal angemeldeten Benutzers Neues Passwort Neues Passwort eingeben. PW wiederholen Neues Passwort aus Sicherheitsgründen erneut eingeben. Passwort übernehmen Nach erfolgreicher Überprüfung ist das neue Passwort sofort gültig. ...
  • Seite 98: Faq

    10 FAQ Dieses Kapitel enthält die wichtigsten Einstellungen und Fragestellungen, um Sie bei regelmäßig anfallenden Aufgaben zu unterstützen: 10.1.1 Wo finde ich die MAC-Adresse in der Geräteanzeige?  (S. 99) 10.1.2 Welche Standardgateway(s) und DNS-Server setzt der  Normalmodus? (S. 100) Zeitservice 10.2.1 Warum unterscheidet der Zeitservice zwischen ...
  • Seite 99: 0 . 1 E / A

    Hilfsmittel 10.4.1 Wie parametriere ich einen Zählervergleicher Encoder-HF-  (S. 121) 10.4.2 Wie setze ich einen Zählervergleich über das Bedienfeld des  Gerätes zurück? (S. 123) 10.4.3 Was sind die Unterschiede in der Funktion von NF-HF- und  HF-HF-Zählervergleicher? (S. 124) Einheitenservice 10.5.1 Wie stelle ich einen Zählerstand in der Form ...
  • Seite 100: Welche Standardgateway(S) Und Dns-Server Setzt Der Normalmodus

    Klicken Sie auf die gewünschte Netzwerkkomponente (CPU3 oder ► ESER4). In der Anzeige Ethernet I/F wird in der ersten Zeile Karte der Name sowie die MAC-Adresse der Karte angezeigt. Abb. 10-1: MAC-Adresse einer CPU3 – Beispiel 10.1.2 Welche Standardgateway(s) und DNS-Server setzt der Normalmodus? Hintergrund Damit die Datenkommunikation im lokalen Netzwerk und in ein anderes...
  • Seite 101 Generell gilt • Typischerweise läuft ein DNS-Server auf dem Standardgateway und hat typischerweise die IP-Adresse des Standardgateways. • Jedes enCore-Gerät hat mindestens 1 LAN-Schnittstelle, die von der CPU-Karte zur Verfügung gestellt wird (ETH0). Bei einem Gerät mit 1/3 Baubreite kann zusätzlich 1 ESER4-Karte (ETH1), bei 1/2 Baubreite zusätzlich 2 ESER4-Karten mit je 1 weiteren LAN- Schnittstelle (ETH1, ETH2) eingebaut werden.
  • Seite 102 Die Abfragereihenfolge bei mehreren LAN-Schnittstellen ist: LAN (CPU)  LAN (1. ESER4)  LAN (2. ESER4) Beispiel Um bei einem enCore-Gerät mit 1/3 Baubreite die LAN-Schnittstelle der ESER4 für die Kommunikation zu einer Zentrale in einem anderen lokalen Netz verwenden möchten, parametrieren Sie das Standardgateway (und DNS-Server)...
  • Seite 103 E/A-Konfiguration Netzwerkeinstellungen und ihre Bedeutung LAN (CPU) LAN (1. ESER4) feste IP DHCP ESER4 hinzufügen Konfiguration: 0.0.0.0 IP-Adresse: Netzwerkmaske: 0.0.0.0 0.0.0.0 Standardgateway: DNS-Server: 0.0.0.0 Bedeutung Standardgateway und DNS-Server der LAN-Schnittstelle der CPU sind inaktiv und die der ESER4 werden auto- matisch ermittelt.
  • Seite 104: 0 . 2 Z E I T S E R V I C E

    1 0 . 2 Z e i t s e r v i c e 10.2.1 Warum unterscheidet der Z e i t s e r v i c e zwischen Synchronisation und Verstellung der Systemzeit? In enCore-Geräten sind einige Prozesse auf eine genaue Zeitbasis angewiesen, z.
  • Seite 105 Zeitquelle übereinstimmt. Gleichzeit gilt sie aus eichtechnischer Sicht als unkritisch und wird deshalb nicht im Logbuch protokoliert. • Verstellen der Systemzeit interpretiert eine Zeitänderung dann als Z e i t s e r v i c e Verstellen der Systemzeit, wenn die Systemzeit von der neuen Zeit einer externen Quelle mehr abweicht als das parametrierbare Zeitfenster (Max.
  • Seite 106: Benutzer- Und Rechteverwaltung

    Bei einer begründbaren Notwendigkeit erhalten Sie ein aktuelles Tages- passwort von unserem Elster-Support: Tel.: +49 231 937110-88 E-Mail: ElsterSupport@Honeywell.com Seite 106 von 146 enCore FC G r u n d s y s t e m m i t S F B s...
  • Seite 107: Wie Kann Ich Mir Eine Liste Der (Amtlich) Gesicherten Parameter Am Gerät Ansehen

    10.3.2 Wie kann ich mir eine Liste der (amtlich) gesicherten Parameter am Gerät ansehen? Hintergrund Bei enCore-Geräten, die im Bereich des gesetzlichen Messwesens eingesetzt werden, definiert die Zulassung, welche Parameter rechtlich relevant sind und daher speziell gesichert werden müssen. Solche Parameter stehen entweder unter dem Schutz des Eichschalters oder das Ändern ihrer Werte wird im eichtechnischen Logbuch...
  • Seite 108 Abb. 10-2: Prüfsumme über gesicherte Parameter des gewählten Softwarebausteins – Beispiel Wechseln Sie mit Param. gesichert in die Anzeige Gesicherte ► Parameter. In der Anzeige Gesicherte Parameter werden seitenweise folgende Details zu einem rechtlich relevanten Parameter angezeigt – die Reihenfolge der Parameter entspricht der Parametrierreihenfolge in enSuite.
  • Seite 109 funktional zusammenhängenden Gruppen. Der Einsprung zu dieser hierarchisch geordneten Liste erfolgt zentral über einen eigenen Menüpunkt (s.u.). Die Struktur der Anzeige der gesicherten Parameter entspricht dabei exakt der Struktur, in der die Parameter auch im Datenbuch präsentiert werden. Das ermöglicht eine gezielte Überprüfung der Einstellungen der gesicherten Parameter in Gerät und Datenbuch.
  • Seite 110: Woran Erkenne Ich, Ob Ein Encore-Gerät Zulassungskonform Betrieben Wird

    auch die Prüfsumme über die zugehörigen Parameter ändert. 10.3.3 Woran erkenne ich, ob ein enCore-Gerät zulassungskonform betrieben wird? Hintergrund Auf Basis der eichtechnischen Anforderungen an das Gerät definiert die amtliche Zulassungsdatei, welche Parameter rechtlich relevant sind und wie sie gesichert sind ( oder ).
  • Seite 111 Abb. 10-4: Informationen zur Zulassungsdatei in der 3. Zeile Ob die aktuelle Parametrierung die Vorgaben der Zulassungsdatei erfüllt oder nicht, signalisiert das Gerät mithilfe der Schriftfarbe, in der der Name der Zulassungsdatei angezeigt wird: • blaue Schriftfarbe Die Sicherungseinstellungen der Parameter im Gerät erfüllen die Auflagen der Zulassungsdatei.
  • Seite 112: Wie Kann Ich Die Konformität Mit Einer Amtlichen Zulassung Herstellen

    Sonderfall: Nach dem Neustart liegen die Prüfergebnisse noch nicht vor Nach dem Neustart beginnt ein Gerät mit der Auswertung der Zulassungsdatei und der Berechnung der Prüfsummen. Je nach Auslastung des Systems kann dieser Vorgang einige Sekunden dauern. In diesem besonderen Fall liegt noch kein Prüfergebnis vor. Bis die erste Prüfung abgeschlossen ist, zeigt das Gerät in der Anzeige Software-Status folgende Informationen an: zu Letzter Test ein Fragezeichen ?
  • Seite 113 • die minimalen Anforderungen … … so gilt eine Parametrierung dann als konform zur Zulassungs- datei, wenn sie mindestens die Sicherungseinstellungen der Zu- lassungsdatei erfüllt. D. h. die Sicherungseinstellungen dürfen nicht gelockert, sie können jedoch weiter verschärft werden. Schreibt die Zulassungsdatei z. B. vor, dass ein Parameter minimal mit dem eichtechnischen Logbuch geschützt sein muss, dann kann dieser Parameter verschärfend unter den Schutz des Eichschalters gestellt werden;...
  • Seite 114 Wechseln Sie ggf. auf die Registerkarte AFB Konfiguration. ► Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Zulassung wählen die Zu- ► lassungsdatei des Geräts aus. Warnung: „Die Zulassungs-Anforderungen könnten inkonsistent sein" Bevor enSuite eine Parametrierung zum Gerät überträgt, prüft es vorab, ob die Zulassungsanforderungen der Parametrierung mit den Anforderungen des Geräts übereinstimmen.
  • Seite 115: Woran Erkenne Ich Den Status Des Eichschalters

    Damit sind die Sicherungseinstellungen der Parametrierung zulassungskonform und es sind keine weiteren Schritte notwendig. • bei minimalen Anforderungen … … können Sie im angezeigten Dialog wahlweise festlegen, ob enSuite die Anforderungen exakt oder minimal in der Para- metrierung umsetzt. In beiden Fällen sind die Sicherungsein- stellungen anschließend konform zur Zulassungsdatei.
  • Seite 116: Wie Kann Ich Eine Parametrierung Vorab Gemäß Einem Bestimmten Benutzerprofils Filtern? (Virtuelle Anmeldung)

    10.3.6 Wie kann ich eine Parametrierung vorab gemäß einem bestimmten Benutzerprofils filtern? (Virtuelle Anmeldung) Hintergrund Bei der Offline-Parametrierung öffnet enSuite eine Parametrierung standard- mäßig mit Administratorrechten, sodass alle Parameter angezeigt und – auf- grund der erweiterten Berechtigungen von Administratoren – auch editierbar sind.
  • Seite 117 Öffnen Sie die Parametrierung im Knoten <Gerät>. ► Auf der Registerkarte Konfiguration werden im oberen Bereich die  Felder für die virtuelle Anmeldung angezeigt. Die Felder sind evtl. mit den Einstellungen der letzten virtuellen Anmeldung vorbelegt. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Virtuelle Anmeldung verwenden. ►...
  • Seite 118: Welche Voraussetzungen Müssen Erfüllt Sein, Um Parameter Direkt Am Gerät Ändern Zu Können

    ODER Um alle Parameter unabhängig von ihren Zugriffrechten anzuzeigen, … … deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Virtuelle Anmeldung ver- ► wenden. Die Filtereinstellungen sind gelöscht.  In der geöffneten Parametrierung werden alle Parameter angezeigt und sind editierbar. 10.3.7 Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Parameter direkt am Gerät ändern zu können? Generell müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, damit ein authentifizierter Benutzer einen Parameter am Gerät ändern kann:...
  • Seite 119: Wie Ändere Ich Parameter Direkt Am Gerät - Am Beispiel Einer Benutzerdefinierten Anzeige

    10.3.8 Wie ändere ich Parameter direkt am Gerät – am Beispiel einer benutzerdefinierten Anzeige Hintergrund Wie Sie Parameter am Gerät ändern können, beschreibt diese FAQ beispiel- haft an einem Gasvektor und einer benutzerdefinierten Anzeige: Wenn Sie im einen konstanten Gasvektor ver- A F B G a s b e s c h a f f e n h e i t wenden, dann besteht die Möglichkeit, dass ein authentifizierter Benutzer die Werte der Gaskomponenten direkt am Gerät anpasst, falls sich die reale...
  • Seite 120 • Es gibt am Gerät eine Anzeige, in der diese Parameter geändert werden können (im Beispiel die benutzerdefinierte Anzeige <Gasvektor> ( Abbildung unten). • Der Benutzer hat die Rechte, die Parameter zu ändern. (enSuite <Gerät> – [<Gruppe> –] <AFB Gasbeschaffenheit> – Gaskomponenten, Registerkarte Parameter, Spalte Rechte) Melden Sie sich mit Ihren Benutzerdaten am Gerät via Grundanzeige –...
  • Seite 121: H I L F S M I T T E L

    führt seine Berechnungen auf Basis der geänderten Gas- h e i t zusammensetzung durch. Um alle Änderungen zu verwerfen, … klicken Sie auf Parameteränderungen verwerfen. ► Alle geänderten Werte sind gelöscht, die noch nicht mit der Aktion Parameteränderungen übernehmen dauerhaft im Gerät gespeichert wurden.
  • Seite 122 im letzten Schritt parametrierten Zählervergleichers HF-HF, also z. B. Zählervergleicher (HF-HF).Vergleicher 1.Ausgangs-Zähler und Zählervergleicher (HF-HF).Vergleicher 1.Ausgangs-Durchfluss. Achten Sie darauf, dass beide Werte zu demselben HF-HF-Zähler- vergleicher gehören, falls mehrere in Ihrer Parametrierung angelegt sind. Ein Zählervergleicher Encoder-HF-HF ist parametriert, durch Hinter- ...
  • Seite 123: Wie Setze Ich Einen Zählervergleich Über Das Bedienfeld Des Gerätes Zurück

    10.4.2 Wie setze ich einen Zählervergleich über das Bedienfeld des Gerätes zurück? Ein manuelles Zurücksetzen des Zählervergleiches ist sowohl für Zählerver- gleicher vom Typ NF-HF als auch für Zählervergleicher vom Typ HF-HF möglich. Rücksetzen eines Zählervergleichers NF-HF Bei einem Zählervergleicher NF-HF werden beim Rücksetzen sowohl NF- Vergleichszähler, HF-Vergleichszähler als auch die Abweichung auf den Wert Null (0) zurückgesetzt, d.h.
  • Seite 124: Was Sind Die Unterschiede In Der Funktion Von Nf-Hf- Und

    Vorgehen am Gerät Um einen Zählervergleicher zurückzusetzen, gehen Sie folgendermaßen vor: Melden Sie sich am Gerät an; zusätzliche Voraussetzung ist, dass Sie ► das Recht Allgemeine Systemeinstellungen ändern haben ( Kapi- tel 9 Benutzer- und Rechteverwaltung, S. 47). Wechseln Sie in die Anzeige System –...
  • Seite 125: Einheitenservice

    gleichsmenge geflossen ist. Der Vergleich wird jedes Mal neu gestartet. Eine anstehende Abweichungswarnung geht automatisch wieder, wenn ein nächster Vergleich durchgeführt wird, ohne dass die Warngrenze für die Überwachung überschritten ist. 10.5 Einheitenservice 10.5.1 Wie stelle ich einen Zählerstand in der Form 1234567,8 ×...
  • Seite 126 Name Volumenzähler Symbol 100 m Physikalische Volumenzähler (Normzustand) Größe ODER Volumenzähler (Betriebszustand) Abgeleitet von *“ ableiten) (nicht von der Standardeinheit „m Gradient m Offset n Format-String 0000000.0 Im Einseitensatz der gewählten physikalischen Größe steht die neue  Einheit Volumenzähler (100 m ) zur Verfügung.
  • Seite 127 … wechseln Sie in die gewünschte Umwertung, z. B. <Gerät> – ► Umwertung. Öffnen Sie die Registerkarte Exportwerte. ► Wählen Sie im Bereich Betriebszustand jeweils für die Exportwerte V ► S und V ges in der Spalte Einheit aus der Auswahlliste den Eintrag Volumenzähler (100 m ) aus.
  • Seite 128: Anhang

    11 Anhang 11.1 Nomenklatur 11.1.1 Physikalische Größen und vordefinierte Einheitensätze Die folgende Tabelle listet alle physikalischen Größen mit den zugeordneten Einheiten bzw. Einheitensätzen auf, die in enCore-Geräten definiert sind. Die Einheit, die als Basis für die Umrechnung von Werten in andere Einheiten verwendet wird, ist jeweils in fetter Schriftart hervorgehoben: Sym.
  • Seite 129 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Fläche Quadratmeter – Quadratfuß 1,076391041670972E1 Quadratzoll 1,5500031000062E3 Grad ° Winkelmaß – Volumen (Norm- Kubikmeter – zustand), Kubikhektometer 10^6 m 1E-6 Volumen (Betriebs- Liter 1000,0 zustand) Kubikfuß 3,53146667214886E1 Volumenzähler (Normzustand), Kubikhektofuß 10^6 ft 353146667214886E-5 Volumenzähler (Betrieb-...
  • Seite 130 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Megajoule Gigajoule 3,6E−03 Kalorien 8,59845227858985E5 Kilokalorien kcal 8,59845227858985E2 Megakalorien Mcal 8,59845227858985E−1 Gigakalorien Gcal 8,59845227858985E−4 British thermal unit 3,41214163312794E3 Stoffmengen- Molprozent mol % – anteil 1E−2 Prozent – Prozentanteil Promille ‰ Parts per million („Teile pro Million“) Parts per billion („Teile pro Milliarde“)
  • Seite 131 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Relativdruck – Millibar mbar 1000 Hektopascal 1000 Kilopascal Megapascal Kilogramm pro kg/cm 1,01971621297793 Quadratzentimeter Pound per square 1,450377377302168E1 inch („Pfund pro Quadratzoll“) Differentialdruck Millibar mbar 1000 Hektopascal 1000 Kilopascal Megapascal Kilogramm pro kg/cm 1,01971621297793 Quadratzentimeter...
  • Seite 132 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Grad Rankine °Ra 1,8 (+ 491,67) Frequenz Hertz – Stromstärke Milliampere – Widerstand Ω – Spannung Volt – Millivolt 1000 Anzahl Impulse pro 1/m3 Impulswertigkeit – (Volumen) Kubikmeter Anzahl Impulse pro 1/10^6 m 10^6 Kubikmeter Anzahl Impulse pro...
  • Seite 133 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Anzahl Impulse pro 1/lb 0,45359237017463226 Pfund Anzahl Impulse pro 1/kWh – Impulswertigkeit (Energie) Kilowattstunde Anzahl Impulse pro 1/MJ 2,77777777777777778E− Megajoule Anzahl Impulse pro 2,77777777777777778E− Joule Anzahl Impulse pro 1/kJ 2,77777777777777778E− Kilojoule Anzahl Impulse pro 1/GJ 2.77777777777777778E2...
  • Seite 134 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Kubikmeter pro /min 1,66666666666667E−2 Minute Kubikmeter pro 2,7777777777778E−4 Sekunde Liter pro Tag 2,4E4 Liter pro Stunde 1000,0 Liter pro Minute l/min 1,66666666666667E1 Liter pro Sekunde 2,7777777777778E−1 10^6 Kubikfuß pro 10^6 ft 8,47552001315736E−4 Kubikfuß...
  • Seite 135 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Durchfluss Kilogramm pro kg/h – Stunde Kilogramm pro kg/min 1,666666666666667E−2 Minute Kilogramm pro kg/s 2,77777777777777778E− Sekunde Tonne pro Sekunde 2,77777777777777778E− Tonne pro Minute t/min 1,666666666666667E−5 Tonne pro Stunde 1E−3 Tonne pro Tag 2,4E-2 Pfund pro Tag lb/d...
  • Seite 136 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Kilokalorien pro kcal/h 8,59845227858985E2 Stunde Kilokalorien pro Tag kcal/d 2,063628546861565E4 Gigakalorien pro Tag Gcal/d 2,063628546861565E−2 British thermal unit BTU/s 9,47817120313317E−1 pro Sekunde British thermal unit BTU/h 3,41214163312794E3 pro Stunde British thermal unit BTU/d 8,189139919507056E4 pro Tag...
  • Seite 137 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Brennwert Kilowattstunde pro kWh/kg – Kilogramm (Energie/Masse) Megajoule pro MJ/kg Kilogramm Brennwert Kilojoule pro Mol kJ/mol (Energie/mol) Wattstunde pro Mol – Wh/mol Dichte Kilogramm pro kg/m3 – Kubikmeter Gramm pro 1000 Kubikmeter Milligramm pro mg/m...
  • Seite 138 Anhang Sym. Physikalische Einheit Zeichen Umrechungsfaktor Größe [+ Offset] Pfund-Kraft-Stunde lbf h/ft 5,80150938565868E−6 pro Quadratfuß Quadratmeter pro m2/s – kinematische Viskosität Sekunde Quadratzentimeter pro Sekunde Zentistokes Quadratfuß pro 1,076391041670972E1 Sekunde Quadratzoll pro 1,5500031000062E3 Sekunde Temperatur– 1/Kelvin – koeffizient 1/Grad Celsius 1/°C 1/Fahrenheit 1/°F...
  • Seite 139: Syntax Von Formatstrings Für Die Anzeige

    Anhang 11.1.2 Syntax von Formatstrings für die Anzeige Mithilfe von Formatstrings wird das Anzeigeformat von Einheiten definiert. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Syntax des Formatstrings. Format-String Beschreibung • 0 … Der Wert wird mit einer festen Anzahl 000000000000 Vorkommastellen angezeigt, ggf.
  • Seite 140 Anhang Format-String Beschreibung • Dezimalpunkt (.) Platzhalter für das Dezimaltrennzeichen • Ob im Gerät als Dezimaltrennzeichen ein Komma (,) oder ein Punkt (.) angezeigt wird, bestimmt die Spracheinstellung in der Home- Anzeige. • 0 … 000000 Der Wert wird mit einer festen Anzahl Nach- kommastellen angezeigt, ggf.
  • Seite 141: Kennzeichnung Von Ereignissen

    Anhang 11.1.3 Kennzeichnung von Ereignissen Kennzeichnung Bedeutung Meldung vom Typ Warnung kommt <gelbe Schriftfarbe> Meldung vom Typ Warnung geht <gelbe Schriftfarbe> Signal vom Typ Hinweis <schwarze Schriftfarbe> Signal vom Typ Warnung <gelbe Schriftfarbe> Signal vom Typ Alarm <rote Schriftfarbe> Meldung oder Signal vom Typ Hinweis <schwarze Schriftfarbe>...
  • Seite 142: Warnungen Und Alarme

    Anhang 11.2 Warnungen und Alarme Das Gerät verwaltet die Warn- und Alarmmeldungen in der Störungsliste und protokolliert sie im Logbuch. Welche Warn- und Alarmmeldungen im Einzelnen auftreten, ist abhängig von den enthaltenen Funktionsblöcken und der Parametrierung des Geräts. 11.2.1 Störungsmeldungen des Z e i t s e r v i c e Das enCore-Gerät verwaltet die Warn- und Alarmmeldungen des in der Störungsliste und im Logbuch unter Zeitservice:...
  • Seite 143 Anhang Bezeichner Ursache wiesenem Zeitstellen ist der Wert Warnung parametriert. ( 5.1.4 Systemzeit durch externe Quellen abgleichen, S. 18) Alarm Zeitstellen Folgende Bedingungen sind erfüllt: • Die Systemzeit weicht stärker von der externen Uhrzeit ab als Max. Synchronisationsfenster. Es ist jedoch nur die Synchronisation und nicht das Stellen der Systemzeit erlaubt, d.
  • Seite 144 Anhang Bezeichner Ursache • Keiner der parametrierten NTP-Server (Server 1 bis Server 3) antwortet innerhalb des parametrierten Timeouts. • Im Fehlerfall wird eine Warnung generiert, d. h. der Parameter Meldung bei Timeout hat den Wert Warnung.  Abschnitt Zeitabgleich per NTP (S.
  • Seite 145: Index

    12 Index Abmeldung Gasvektor ändern 119 Aktionsende (enSuite) Grundsystem (automatisch 91 Übersicht 8 Fernen Benutzer abmelden (manuell) 91 Inaktivitätstimeout 91 Anzeigen Inaktivitätstimeout 91 in der Übersicht 35 Anzeigen (Zeitservice) im Detail 36 Authentifizierungsmodus Network Time Protocol Siehe Eichschalter 86 Passwort 86 Nomenklatur 128 NTP 23 Benutzer...
  • Seite 146 Index Zeitquelle, externe 18 Seite 146 von 146 Grundsystem mit SFBs enCore FC...

Diese Anleitung auch für:

Encore mc1Encore fc1