15. Anhang 15.1 Funktionsskizzen zur Neigungsverstellung 15.2 Funktionsskizze Tragwerk, Pilot, Antrieb und Akku E-Walk ist SELL: Smart – Effizient - Leicht - Leise Vorbemerkung Liebe Pilotinnen, im folgenden Text wird aufgrund der besseren Lesbarkeit jeweils nur die männliche Form gewählt. Selbstverständlich ist dieses Handbuch auch für Euch geschrieben! ...
Sorge tragen, dass sein Luftfahrzeug (Gleitschirm und Motorsystem) vor jedem Start auf seine Lufttüchtigkeit überprüft und ordnungsgemäß gewartet wurde. Der E-Walk darf nur unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der jeweiligen Länder geflogen werden. Dein E-Walk hat bereits während seiner Produktion mehrere sorgfältige Qualitätskontroll-Checks durchlaufen.
Autofahren und Anstellen an Startplätzen, wo im Zweifelsfall noch jede Menge Thermikhungrige den gleichen Plan haben. E-Walk ist fliegen mit Freunden in der Nähe, ohne den üblichen Aufwand an Zeit und Geld, in die Fluggebiete zu gelangen. E-Walk bietet die Chance, unseren Sport auch wirklich familientauglich zu machen, ohne einen Tag unterwegs zu sein, nur um im Zweifelsfall abzusaufen, und mit dem entsprechenden Frust anschließend die Familie...
Gegend haben wir uns natürlich informiert oder haben alles auf unserem elektronischen Helferlein). E-Walk ist also kein elektrisch betriebenes UL, es ist ein System, das uns das freie thermische Fliegen mit dem Gleitschirm überall ermöglichen soll, ohne Berg und Windenschlepp. Dafür soll E-Walk so leicht, einfach und bequem sein, dass es jeder Pilot erlernen, nutzen und nach dem Aufstieg in die Thermik einfach vergessen kann.
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Management noch nicht ausgereift war. Abb. 3: Getriebe mit Zahnrädern und -riemen Beim E-Walk haben wir alles dahingehend optimiert, so wenig Energie wie möglich zu verschenken. Ihr werdet das durch eine längere Flugdauer bei vergleichbarer gespeicherter Energie spüren – und das fühlt sich verdammt gut an! Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es wesentlich wichtiger ist, länger Zeit zu haben, um nach...
Smart sein, heißt auch leise sein – und das sind wir mit E-Walk. Bis zum heutigen Zeitpunkt stellen wir das leiseste Antriebssystem her, das jemals gemessen wurde. Und das wird Euch auch freuen, denn Antriebssysteme nerven verständlicherweise alle Nichtflieger in der näheren Umgebung. Je leiser Ihr seid, desto höher ist die Akzeptanz –...
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Abb. 4: Pilot von der Seite mit Akkupack vorne Die Energiedichte, also die Menge kWh pro kg Akkumasse, ist zwar geringer als bei Lithium-Polymer-Systemen, doch ist bei diesen Systemen eine extreme Überhitzung bis hin zur Selbstentzündung infolge Überlastung und Beschädigung nicht auszuschließen.
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15 kg, aber heute wie zukünftig bedeutet eine höhere Effizienz mehr Flugzeit und – höhe, die wir Euch mit E-Walk zur Verfügung stellen. Heute, beim E-Walk-01 starten wir mit einem Akkusystem, das 1,1 kWh (25 Ah bei 44 V) beinhaltet und 12 kg wiegt.
Für einen sicheren Betrieb jedes mechanisch-elektronischen (mechatronischen) Systems muss es eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine geben. Dies ist im Falle von E-Walk das Kontrollpanel (Abb. 5), das auf dem Deckel der Akkutasche vor dem Piloten befestigt ist. Das Kontrollpanel verarbeitet alle Signale der verschiedenen Komponenten, die einen sicheren Betrieb von E-Walk garantieren, und informiert den Piloten jederzeit über den Zustand der einzelnen Systeme und...
Propeller und Leinen oder legt sich auf die Nase, was alles keinen Spaß macht – außer, jemand stellt ein entsprechendes Video ins Netz... Da wir Euch mit E-Walk aber Spaß und nicht Stress an die Hand geben wollen, haben wir im Bereich Sicherheit, bzw. Assistenzsysteme, lange entwickelt, bis wir selber absolut davon überzeugt waren, dass auch ein wenig geübter oder unsicherer...
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Abb. 6: Zweihandschalter So wollten wir anfangs verhindern, dass mit einer Hand Gas gegeben wird und mit der anderen Hand in den Propeller gegriffen werden kann. Mittlerweile haben wir durch die aerodynamische Integration der Antriebseinheit ins Gurtzeug den Propeller soweit nach hinten verlegt, dass man ohnehin nicht mehr in den Propeller greifen kann.
Wie manchem von Euch noch in eigener Erinnerung ist, oder auch beim Nachwuchs erlebt, war das erste Kinderfahrrad mit Stützrädern ausgestattet. Die Stützräder beim Fahrrad sollten vor allem Knie und Hände schützen – der Aluring beim E-Walk entfaltet seine Schutzfunktion vor allem für Euren Geldbeutel.
Abb. 7: Aluring Mit dem Aluring verliert Ihr zwar ein wenig an Gleitleistung und die Geräuschentwicklung nimmt infolge der durch den Aluring verwirbelten Luft etwas zu, aber dies ist gerade am Anfang zu verkraften, und wenn es nur ein abendlicher Genussflug bei Nullwind sein soll, ist der Aluring die sichere Methode, in die Luft zu kommen.
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Abb. 8: Leinenschutzbügel entfaltet Abb 9: Leinenschutzbügel zusammengefaltet und transportbereit Der Leinenschutzbügel ist so aufgebaut, dass er auch zum Streckenfliegen verwendet werden kann, dh. er ist zusammenfaltbar und kann im Packsack verstaut werden (Abb. 9). ...
Abb. 10: Cult-E – Bergfliegen Abb. 11: Cult-E – E-Walken Für das komfortable Fliegen mit E-Walk war es erforderlich, ein speziell dafür optimiertes Gurtzeug zu entwickeln. Das Cult-E ist vom Cult 3 abgeleitet. Die gesamte Tragstruktur entspricht dem Cult 3, ebenso Position und Aufhängung der Rettung.
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Abb. 12: Rückenschale mit Befestigungspunkten Die Antriebseinheit wird auf der Rückenschale befestigt. Die Rückenschale hat vier Befestigungspunkte für die Motoreinheit, siehe Abb. 12. Sie verbinden die Basisplatte der Motoreinheit mit der Rückenschale. Die Motoreinheit wird entsprechend auf die Rückenschale gelegt und die Verbindung wird durch die Schnellverschlüsse hergestellt (Abb.
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Schulterbereich angeordnete Gewebeband auf der Rückenschale festgezogen und mit dem Klettverschluss geschlossen (Abb. 14). Abb. 14: Einbau Rückenschale und Motoreinheit in das Cult-E. Die von der Motoreinheit ausgehenden Kabel zum Akku und zur Kontrollbox werden durch die dafür vorgesehene Öffnung am Gurtzeug nach vorne durchgeführt (Abb. 15).
4.2 Neigungsverstellung: Einhängen der Auslösemechanik Schließlich muss noch der Auslösemechanismus der Neigungsverstellung mit dem im Gurtzeug verlaufenden Zugseil, das zum Beinstrecker führt, verbunden werden. Dazu ist der Schraubschäkel zu öffnen und in der Öse des Verriegelungsmechanismus einzuhängen und wieder zu schließen (Abb. 16). Abb.
4.3 Befestigung Aluring oder Leinenschutzbügel Im Anschluss an die Montage der Motoreinheit kann bei Bedarf der Aluring an der Hülse der Antriebswelle befestigt werden. Dazu werden die beiden Halbschalen der Befestigungseinheit im hinteren Drittel der Hülse (siehe Passung) positioniert und mit den beiden Flügelschrauben fixiert (Abb.
Abb. 19: Propeller aufgesteckt und gesichert 4.5 Laden des Akkus Der Akku wird mit dem mitgelieferten Ladegerät geladen. Ladegerät und Akkusystem sind so aufeinander abgestimmt, dass die Akkus einerseits so schnell wie möglich, aber auch so schonend wie nötig für eine lange Lebensdauer geladen werden (Abb. 20).
Ladegerät einschalten, der Ladevorgang startet automatisch. Dieser dauert bei leerem Akku etwa 2,5 Stunden. Das Ende des Ladevorgangs wird durch ein Signal vom Ladegerät angezeigt. Tennen des Akkus vom Ladegerät, Ausschalten des Ladegerätes. 4.6 Anschließen des Kontrollpanels Die Stecker an den Verbindungskabeln zur Motoreinheit werden in die Buchsen des Kontrollpanels gesteckt und mit den Rändelschrauben gesichert.
Gewicht habt. Achtet dabei von vornherein auf eine aufrechte Haltung beim Laufen, da eine ausgeprägte Neigung nach vorne, wie man das bei einem dynamischen Startlauf ohne Motor machen sollte, beim Starten mit E-Walk nicht geeignet ist. Dadurch wird die Propellerachse zu stark angestellt, was den wirksamen Propellerschub reduziert und den Start erheblich erschwert (Abb.
Nehmt den Gasgriff in die eine und die Zweihandschaltung in die andere Hand, aktiviert das System mit der Zweihandschaltung, Mit einem Ausfallschritt gegen den zu erwartenden Propellerschub stehend, könnt Ihr nun über den Gasgriff den Motor vorsichtig starten. Mit steigender Drehzahl werdet Ihr den zunehmenden Schub spüren.
Verbindung Schirm / Gurtzeug: Befestigt beide Tragegurte in den entsprechenden Karabinern. Das könnt Ihr auch nach dem Befestigen des Akkus machen; jetzt ist das Bücken aber noch etwas leichter. Nicht vergessen, den Beschleuniger einzuhängen. Akku: Klinkt den Akku in die dafür vorgesehenen Halterungen am Schultergurt und in den Karabinern ein.
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Dann werden Motoreinheit und Akkupack mit den roten Hauptsteckern verbunden. Daraufhin zeigen die fünf LED`s LOW-BATTERY-HIGH den Ladezustand des Akkus an (3 grün, 1 orange, 1 rot). Bei frisch geladenem Akku müssen alle 5 LED`s leuchten (Abb. 5). Das System wird aktiviert, indem der Knopf des Zweihandschalters für mindestens 3 s gedrückt wird.
System spannungsfrei und eine ungewollte Aktivierung des Antriebs, auch bei gedrücktem Zweihandschalter und Gasgriff, kann nicht passieren. Habt Ihr den Ablauf eingeübt, steht einem erfolgreichen Start mit Eurem E-Walk nichts mehr im Wege. Neben dem Check der Systemkomponenten von E-Walk ist der Rest der Ausrüstung wie beim normalen Bergfliegen zu überprüfen, bevor der Start begonnen werden...
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Abb. 26: Abheben mit E-Walk Abb. 27: Erreichen der Fluglage nach Schwenken der Motoreinheit Fliegen in Richtung auf die vermutete Thermikquelle und reduzieren der Drehzahl, sobald Steigen nutzbar ist. Bei erneutem Sinken die Drehzahl wieder soweit erhöhen, bis zumindest ein Nullschieber erreicht ist.
Ein Herumquälen des Schirmes auf die rechte Seite könnte im Extremfall einen Strömungsabriss verursachen. 9. Verhalten in besonderen Situationen Durch den Betrieb von E-Walk kann es zu Situationen kommen, in denen erweiterte Verhaltensregeln im Vergleich zum normalen Bergfliegen gelten. Diese orientieren ...
Motoreinheit (Abb. 30) Rückenschale (Abb. 31) Akkupack in Akkutasche (Abb. 32) Kontrollpanel (Abb. 33) Gasgriff mit Kabel und Stecker (Abb. 34) Zweihandschalter mit Kabel und Stecker (Abb. 35) E-Walk-Kappe, E-Walk-T-Shirt und 1 Tube Antifaltencreme gegen Langzeiteffekt infolge Dauergrinsen (Abb. 36) ...
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Abb. 29: Cult-E Abb. 30: Motoreinheit Abb. 31: Rückenschale Abb. 32: Akkueinheit in Akkutasche ...
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Abb. 33: Kontrollpanel Abb. 34: Gasgriff mit Kabel und Stecker Abb. 35: Zweihandschalter mit Kabel Abb. 36: E-Walk Kappe und T-Shirt, und Stecker Antifaltencreme wegen Dauergrinsen ...
Zahnriemen: Wechsel nach 400 h Betriebsdauer o Propeller: Überprüfung nach jeweils 100 h Betriebsdauer 12. Geltungsbereich Wie bei allen technischen Gerätschaften könnt Ihr E-Walk nur in gewissen Grenzen sicher nutzen. So ist beispielsweise ein Betrieb nach einer Wasserlandung nicht mehr möglich…...
Kabel auf mechanische Beschädigung untersuchen. 14. Entsorgung Die Komponenten von E-Walk müssen kontrolliert entsorgt werden: Motoreinheit: zurück an skywalk GmbH & CoKG, wird demontiert und gezielt wieder verwertet oder entsorgt. Akkupack: ebenfalls zurück an skywalk GmbH & CoKG, wird demontiert, teilweise wieder verwertet oder getrennt entsorgt.
15.2 Funktionsskizze Tragwerk, Pilot, Antrieb und Akku: Tragwerk Antrieb, im Gurtzeug integriert Pilot Akkupack Propeller Verzeichnis der Abbildungen: 1. E-Walk 2. Antriebseinheit E-Walk 3. Getriebe mit Zahnrädern und Zahnriemen 4. Pilot von der Seite mit Akkupack vorne 5. Kontrollpanel 6. Zweihandschaltung 7. Aluring ...
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23. Standschubtest 24. Akku eingehängt und angeschlossen 25. System aktiviert mit Zweihandschalter, Anzeige blau 26. Abheben mit E-Walk 27. Erreichen der Fluglage nach Schenken der Motoreinheit 28. Letzte rote LED leuchtet, rote ERROR-LED blinkt zusätzlich 29. Cult-E zum Bergfliegen und E-Walken 30.