Betriebsanleitung
samos®PRO
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Elektroinstallation
ACHTUNG
Hinweise
BA000496/2008-08-18 (Rev. A)
Elektroinstallation
Anlage spannungsfrei schalten!
Während Sie die Geräte anschließen, könnte die Anlage unbeabsichtigterweise starten.
• Die Sicherheits-Steuerung samos®PRO erfüllt die EMV-Bestimmungen gemäß
Fachgrundnorm EN 61000-6-2 für den industriellen Bereich.
• Um EMV-Sicherheit zu gewährleisten, muss die Trageschiene mit FE verbunden werden.
• Der Schaltschrank bzw. das Montagegehäuse für die Sicherheits-Steuerung samos®PRO
muss mindestens die Schutzart IP 54 erfüllen.
• Montage gemäß EN 50274
• Elektroinstallation gemäß EN 60204-1
• Die Spannungsversorgung der Geräte muss gemäß EN 60204-1 einen kurzzeitigen
Netzausfall von 20 ms überbrücken.
• Die Spannungsversorgung muss den Vorschriften für Kleinspannungen mit sicherer
Trennung (SELV, PELV) gemäß EN 60664 und DIN 50178 (Ausrüstung von Starkstrom-
anlagen mit elektronischen Betriebsmitteln) entsprechen.
• Alle angeschlossenen Befehlsgeber und nachfolgende Steuerungen sowie Verdrahtung
und Verlegung müssen der geforderten Kategorie gemäß EN 954-1 und gemäß SIL3 nach
EN 62061 entsprechen und dem geforderten Sicherheitsniveau gemäß EN 954-1,
EN62061 oder EN 13489-1 entsprechen. Für nähere Angaben siehe Kapitel 12,
„Technische Daten".
• Sie müssen alle Module der Sicherheits-Steuerung samos®PRO, die angeschlossenen
Schutzeinrichtungen sowie die Spannungsversorgung(en) mit derselben Masse (GND)
verbinden. Der GND der RS232-Schnittstelle ist intern mit dem GND der Versorgung des
Controller-Moduls (A2) verbunden.
• Wird die RS232-Schnittstelle am Controller-Modul als Alternative zu einem Gateway
benutzt, beachten Sie die Beschärnkung der Kabellänge (max. 2500 pF). Außerdem muss
die Leitung mindestens in dem Schaltschrank geerdet und mit dem Controller-Modul
verbunden sein, in dem sich das Controller-Modul befindet.
• Führen Sie die Leitungen außerhalb des Schaltschranks so, dass ein Querschluss
zwischen diesen Leitungen ausgeschlossen werden kann, z. B. getrennt in separaten
Mantelleitungen oder in geschützten Bereichen.
• Um die Sicherheitsausgänge zu schützen und die Lebensdauer zu erhöhen, müssen die
externen Lasten mit z. B. Varistoren oder RC-Gliedern ausgerüstet werden. Hierbei ist zu
beachten, dass sich die Ansprechzeiten je nach Art der Schutzbeschaltung verlängern.
• Die Sicherheitsausgänge und die Schützkontrolle (EDM) müssen innerhalb des
Schaltschranks verdrahtet werden.
• Bei einem Modultausch muss die Klemmenzuordnung sichergestellt sein, z. B. durch
Beschriftung oder entsprechende Kabelführung.
• Montieren Sie die Rücksetz-Taste außerhalb des Gefahrbereichs, so dass es nicht von
einer Person betätigt werden kann, die sich im Gefahrbereich befindet. Außerdem muss
der Bediener den Gefahrbereich beim Betätigen des Befehlsgerätes der Rücksetz-Taste
vollständig überblicken können.
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Kapitel 7
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