ALLgEMEINE BEMERkUNgEN ZU DEN WäRMEPUMPEN, IHRER INsTALLATION
UND IHREM EINsATZ.
die kaltwasser- oder Heißwasserzentralen sind für die Heizung und kühlung im fußbodenbetrieb oder zur Speisung
unserer terminals der kaltWaSSeR Produktlinie in Übereinstimmung mit unseren technischen Spezifikationen
ausgelegt.
ALLgEMEINE AUsFÜHRUNg DER THERMODYNAMIsCHEN HEIZUNgsANLAgE
für den einsatz einer Wärmepumpe zur Heißwassererzeugung gelten andere Regeln als bei einem herkömmlichen
Heizkessel; der unterschied liegt vor allem in:
²
niedrigeren temperaturen,
²
geringeren temperaturabweichungen, (t°)
²
unterschiedlichen emittern,
²
von der Maschine auferlegten Wasserdurchsatzmengen.
²
einer Regelung an der Wasserrücklauftemperatur und nicht an der ausgangstemperatur.
die von einer Wärmepumpe erzeugten Heißwassertemperaturen sind niedriger als bei einem Heizkessel (max.
von 45°c bis 55°c: siehe grenzwerte).
die Emitter sind dementsprechend ausgelegt und haben größere austauschflächen.
die Temperaturabweichung (t°) bei einer anlage mit einer PAC+ beträgt 5° anstatt 20° bei einem Heizkessel,
bei der berechnung der Rohrleitungen müssen also größere durchsatzmengen berücksichtigt werden.
es muss der konstante und der nennwasserdurchsatz berücksichtigt werden.
Eine Wärmepumpe arbeitet bei konstanter Wasserdurchsatzmenge: es gilt, soweit dies möglich ist,
anlagen zu entwickeln, die keine endregelungselemente wie beispielsweise dreiwegeventile oder thermostatventile
enthalten. andernfalls müssen die durchsatzmengen entkoppelt werden, indem ein Primärkreislauf mit einer
Mischflasche errichtet wird.
Die Nennwassermenge berücksichtigen.
es muss die Wasserdurchsatzmenge berücksichtigt werden, die dem Heizmodus entspricht.
Sicherstellen, dass diese durchsatzmenge gleich der berechnungsnenndurchsatzmenge aller emitter +/-10% ist.
durch eine unzureichende durchsatzmenge werden die Maschinenleistungen beeinträchtigt, ihre lebensdauer
reduziert, und sie kann zu Sicherheitsschaltungen führen (Alarm E01). Eine zu große Durchsatzmenge reduziert t°
und führt zu mangelndem komfort bei dem benutzer.
die durchsatzwerte sind in der tabelle der technischen daten wie auch auf dem typenschild des gerätes
angegeben.
das Wasservolumen der anlage muss groß genug sein, um einen kurzzeitbetrieb des kompressors zu vermeiden
und betriebszeiten zu sichern, mit denen eine lange lebensdauer des kompressors gewährleistet werden kann.
generell müssen mindestens 15 liter Wasser pro kW installierter leistung vorhanden sein; d.h.:
²
100 liter bei dem Modell PAC+ 08,
²
150 liter bei dem Modell PAC+ 10,
²
225 liter bei dem Modell PAC+ 12.
Die Maschine ist standardmäßig mit einem Ausdehnungsgefäß versehen, das für ein
Wasservolumen berechnet ist. Bei einem größeren Volumen ist die Installation eines
leitungswasser:
Höchsttemperatur = 55°c; max. Wasservolumen = 330 l
Höchsttemperatur = 45°c; max. Wasservolumen = 450 l
zusätzlichen Ausdehnungsgefäßes vorzusehen.
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