Seite 1
/ Perfect Charging / Perfect Welding / Solar Energy Serviceanleitung Service Menüs SnapINverter Netzgekoppelter Wechselrichter Service manual Service menus SnapINverter Grid-connected inverter 42,0410,2015 007-06072017...
Inhaltsverzeichnis Allgemeines ............................... Allgemeines ............................Sicherheit .............................. In ein Service Menü einsteigen........................In ein Service Menü einsteigen......................Setup-Menüeinträge einstellen allgemein..................... Service Menü Basic ........................... Zugriffs-Code für das Service Menü Basic ................... Übersicht der Menüpunkte im Service Menü Basic ................MPP Tracker 1 ............................MPP Tracker 2 ............................
Die „Service Menüs“ sind Setup-Menüs für Installateure und Service-Techniker. Die „Ser- vice Menüs“ befinden sich in einer separaten Menüebene, die nur durch Eingeben eines Zugriffs-Codes aufgerufen werden kann. Der jeweilige Zugriffs-Code wird von Fronius zur Verfügung gestellt. In dieser Anleitung werden folgende „Service Menüs“ beschrieben: Service Menü Basic Service Menü...
In ein Service Menü einsteigen In ein Service Taste ‘Menü‘ so lange drücken G R A P H Menü einsteigen bis der linke Screen erscheint Die Menüebene wird angezeigt Die nicht belegte Taste ‘Menü / Esc‘ 5x drücken Im Menü ‘Code‘ wird ‘Zugangs-Code‘ ange- zeigt, die erste Stelle blinkt Den Zugangs-Code für das gewünsch- te Service Menü...
Setup-Menüein- In den Menüpunkt SETUP einsteigen träge einstellen Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den gewünschten Eintrag anwählen allgemein Taste ‘Enter‘ drücken Die erste Stelle eines einzustellenden Die zur Verfügung stehenden Einstel- Wertes blinkt: lungen werden angezeigt: Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ eine Mittels Tasten ‘auf‘...
Einstellung der Funktionen gemäß Bedienungsanleitung des Wechselrichters max. und min. Spannungswerte und max. Einspeiseleistung werden im Anzeige- modus TOTAL auf Null zurückgesetzt Fronius Galvo Fronius Primo US -15 Fronius Symo S Fronius Eco Fronius Symo M -8k2 Fronius Symo US -12...
Seite 9
Dyn. Peak Manager f,g,l Fixspannung 80 - 800 V c,d, 150 - 800 V i,j, f,g,l MPPT2 Startspannung 80 - 800 V c,d, 150 - 800 V i,j, USB Logbuch Auto Signal Eingang Funktionsweise Ext Sig. S0-Meter Auslöseart Ext. Stop (sichtbar durch Aus- wahl von „Ext Sig.“) Warning...
Signal Eingang Aktivierung und Einstellung des Signal Eingang Auswahlmöglichkeiten Funktionsweise / Auslöseart / Anschluss Type (Auslöseart und Anschluss Type nur sichtbar durch Auswahl „Ext Sig.“) Funktionsweise Ext Sig. Meldeeingang S0-Meter Ausgabe der Information vom Leistungszähler im Hausnetz Funktionsweise deaktiviert Auslöseart Ext.
Erdungsüberwachung zum Aktivieren und Deaktivieren der Erdungsüberwachung Auswahlmöglichkeiten Off / Warning / Error / Warn Err Erdungsüberwachung deaktiviert Warning Bei einem Erdungsfehler wird am Display in regelmäßigen Ab- ständen eine Warnung angezeigt, dass die Erdung nicht mehr vorhanden ist (keine Einspeiseunterbrechung). Error Der Wechselrichter generiert bei einem Erdungsfehler eine Fehlermeldung mit sofortiger Abschaltung des Wechselrichters.
Einstellbereich 600 - 10000 Einheit kOhm Temperaturwar- zur Aktivierung / Deaktivierung der Übertemperatur-Warnung pro Event; nung die Übertemperatur-Warnung wird verschickt und am Display angezeigt. Auswahlmöglichkeiten ON / OFF TOTAL Reset Setzt im Menüpunkt LOG die max. und die min. Spannungswerte sowie die max. einge- speiste Leistung auf Null zurück.
Service Menü Error Counter Zugriffs-Code für 3 7 7 6 7 das Service Menü Error Counter Übersicht der Die Menüpunkte im Service Menü Error Counter können mittels Tasten ‘auf‘ und ‘ab‘ aus- Menüpunkte im gewählt werden. Service Menü Er- ror Counter Um einen Menüpunkt aufzurufen, Taste ‘Enter‘...
Voreingestellte Netzparameter sind vom eingestellten Länder-Setup abhängig. Die Para- meter wurden so gewählt, dass der Wechselrichter den jeweils gültigen Normen entspricht. In besonderen Fällen können geschulte Elektro-Fachkräfte oder Fronius Service Partner (FSP) im Service Menü Pro voreingestellte länderspezifische Grenzwerte an örtliche Netz- verhältnisse anpassen.
Seite 17
Freq. Inner Limit Max n [Hz] Freq IL Max TripTime n [cyl] Freq. Inner Limit Min n [Hz] Freq IL Min TripTime n [cyl] Alt Freq Mode Alt Freq IL Max n [Hz] Alt Freq IL Max TT n [cyl] Alt Freq IL Min n [Hz] Alt Freq IL Min TT...
Seite 18
Const. Q Abs Const. Q Abs TimeC. Ch Cos φ (P) 0-0 Ch Cos φ (P) 0-1 Ch Cos φ (P) 1-0 Ch Cos φ (P) 1-1 Ch Cos φ (P) 2-0 Ch Cos φ (P) 2-1 Ch Cos φ (P) 3-0 Ch Cos φ...
Seite 19
Freq dep. Power Red GFDPR ON/OFF On DisHyst Enable Limit 50 - 52 Hz Enable Limit Under F. 49,7 - 49,9 Hz Initial Delay 0 - 60 s Derating Gradient 0,01 - 100%/Hz 2) Derating Gradient 0,01 - 100%/Hz 2) U.F.
Seite 20
Low V Ride Through LVFRT ON/OFF d,e,f,g,h,i,j,k,l DeadBand Low 0 - 100 % DeadBand High 100 - 200 % LVFRT K-Faktor 0 - 10 DC-Injection DC-I. InnerLimit Mode Absolute Relative DC-I. InnerLimit 0 - 10 A Absolute DC-I. InnerLimit 0 - 10 % Relative DC-I.
Power Ramp Rate Power-Ramp-Up- Mode Power-Ramp-Up 0,00 -100 %/s Power-Ramp-Down- Mode Power-Ramp-Down 0,05 -75 %/s Fail-Safe DM FailSafe Mode Permeant DM FailSafe Behaviour x Disconn. Initial Start Time 1 - 900 s Reconnect Time 1 - 900 s Die Anzeige der Menüpunkte hängt vom jeweiligen Länder-Setup ab. Spannungs-Gren- „Inner Limit“...
U OL Max TripTime Auslösezeit für Überschreitung des oberen äußeren Netzspannungs-Grenzwertes in U Outer Limit Min Unterer äußerer Netzspannungs-Grenzwert in V U OL Min Trip Time Auslösezeit für Unterschreitung des unteren äußeren Netzspannungs-Grenzwertes in U Reconnect max Oberer Spannungs-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach Trennung auf Grund einer unzulässigen Parameterabweichung U Reconnect min Unterer Spannungs-Grenzwert für das Wiederzuschalten an das öffentliche Netz nach...
Freq IL Min TripTime Auslösezeit für Unterschreitung des unteren inneren Netzfrequenz-Grenzwertes in Alt Freq Mode zum Aktivieren / Deaktivieren alternativer Frequenz-Grenzwerte ON / OFF Alt Freq IL Max Alternativer oberer innerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz Alt Freq IL Max TT Auslösezeit für Überschreitung des alternativen oberen inneren Netzfrequenz-Gren- zwertes in cyl Alt Freq IL Min...
NL U OL Min TripTime Vorgabe der Abschaltzeit des äußeren minimalen Abschaltwert NL Uinner Limit Min Vorgabe des inneren minimalen Abschaltwert NL U IL Min TripTime Vorgabe der Abschaltzeit des inneren minimalen Abschaltwert NL Uinner Limit Max Vorgabe des inneren maximalen Abschaltwert NL U IL Max TripTime Vorgabe der Abschaltzeit des inneren maximalen Abschaltwert NL Uouter Limit Max...
Seite 26
Ch Cosφ (P) TimeC. Zeitkonstante mit welcher ein neuer Sollwert, der (jeweiligen) Regelung ausgeregelt wird. - Ausgeregelt nach ~3mal der Zeitkonstante Ch Cosφ (P) U-LockIn Vorgabe eines Spannungswertes; bei Überschreiten dieses Spannungswertes wird die Cosφ (P) Kennlinie aktiviert. 80 - 120 % Ch Cosφ...
Freq dep. Power Frequency Dependent Power Reduction (von der Netzfrequenz abhängige Leistungsreduktion) Bei aktivierter Funktion GFDPR wird bei Überschreiten eines definierten Netzfrequenz- Grenzwertes die Wirkleistung entsprechend eines definierten Gradienten reduziert. WICHTIG! Eine detaillierte Erklärung zu den Einstellungen finden Sie im Kapitel „Advan- ced Grid Features“: GFDPR - Netzfrequenz-abhängige Leistungs-Reduktion P (f).
Seite 28
Frequency Test Time zum Einstellen der Wartezeit, nach der der Wechselrichter die Leistung wieder erhöht (nachdem sich die Netzfrequenz auf Grund der Leistungsreduktion wieder innerhalb des erlaubten Frequenzbereiches zwischen Disable Limit Max. und Disable Limit Min. befin- det). 0 - 600 s Disable Limit Min.
Volt. dep. Power Voltage Dependent Power Reduction (von der Netzspannung abhängige Leistungsreduktion) Bei aktivierter Funktion GVDPR wird bei Überschreiten eines definierten Netzspannungs- Grenzwertes die maximale Wirkleistung reduziert. Die Reduktion erfolgt mit einem definierten Gradienten entsprechend der Phase mit der höchsten Spannung. WICHTIG! Eine detaillierte Erklärung zu den Einstellungen finden Sie im Kapitel „Advan- ced Grid Features“: GVDPR - Netzspannungs-abhängige Leistungs-Reduktion P(U).
Auswahlmöglichkeiten Softstart On/Off / Softstart Gradient Softstart On/Off zum Aktivieren oder Deaktivieren der Softstart-Funktion Funktion deaktiviert On acFlt Funktion aktiviert; Der Softstart Gradient kommt nur bei einem vorherigen AC- Fehler zur Anwendung. Funktion aktiviert; Der Softstart-Gradient kommt nach jeder Zuschaltung zum Hochfahren der Leistung zur Anwendung.
Grid Quality Fac- Der voreingestellte Wert entspricht der aus der Norm geforderten Güte des Prüfschwing- kreises. Je niedriger der Wert, desto geringer die Rückwirkung auf das Stromnetz. Je hö- her der Wert, desto größer die Einflussnahme auf das Netz. Einstellbereich 0 - 10 Rate of change of Mit dieser Funktion kann die RoCoF (Rate of Change of Frequency) Abschaltung aktiviert...
Initial Start Time, Initial Start Time Reconnect Time Netzüberwachungs-Zeit vor dem Hochstart des Wechselrichters in s 1 - 900 s Reconnect Time Netzüberwachungs-Zeit vor dem Hochstart des Wechselrichters nach einem Netzfehler in s 1 - 900 s...
"Advanced Grid Features": Blindleistungsmodus Allgemeines zum Durch das am Wechselrichter eingestellte Ländersetup werden Betriebsarten und Einstel- Blindleistungs- lungen entsprechend den lokalen Normen und Richtlinien vorgegeben. modus In manchen Situationen kann es jedoch sinnvoll sein, die voreingestellten länderspezifi- schen Betriebsmodi und Einstellungen speziell an die Stromnetzsituation vor Ort anzupas- sen.
= Nenn-Scheinleistung [VA] cos phi = Leistungsfaktor = operative Blindleistungsgrenze des Wechselrichters [%] Beispiel für Fronius Galvo Innerhalb dieses Arbeitsbereiches können beispielsweise fixe Werte oder Kurven festge- legt werden, die das Blindleistungsverhalten des Wechselrichters definieren. Der Blindleis- tungsbetrieb ist nur bei vorhandener DC-Versorgung möglich.
φ = -0,85 cos φ = +0,85 = -n VAr = +n VAr = -n Q = Blindleistung [VAr] P = Wirkleistung [W] = Nenn-Scheinleistung [VA] cos φ = Leistungsfaktor = operative Blindleistungsgrenze des Wechselrichters [%] Beispiel für Fronius Galvo...
Lock-In / Lock- Der Kennlinien-Betrieb zum Austausch von Blindleistung kann auch über die Lock-In / Out für den Kenn- Lock-Out Parameter aktiviert und deaktiviert werden. linien-Betrieb Bei Überschreiten einer definierten Einschaltschwelle (Lock-In) wird der Kennlinien-Be- trieb aktiviert und der Wechselrichter speist Blindleistung entsprechend der jeweiligen Kennlinie ein.
"Advanced Grid Features": GFDPR - Netzfrequenz- abhängige Leistungsreduktion P(f) GFDPR - Funkti- GFDPR = Grid Frequency Dependent Power Reduction onsbeschreibung (von der Netzfrequenz abhängige Leistungsreduktion) Bei aktivierter Funktion GFDPR wird bei Überschreiten eines definierten Netzfrequenz- Grenzwertes die Wirkleistung entsprechend einem definierten Gradienten reduziert. Befindet sich die Netzfrequenz nach erfolgter Leistungsreduktion wieder innerhalb eines zulässigen Frequenzbereiches, kann die Rückkehr zur vollen Leistung je nach Länder-Se- tup wie folgt erfolgen:...
GFDPR - Anwen- Beispiel: dungsbeispiel mit Alt. Ret. Grad Thr. = 25 % „alt. Return Grad. 1“ und „Alt. Ret. Nennleistung Grad Thr.“ Momentanleistung zum Zeitpunkt P [W] der Grenzwert-Überschreitung reduzierte Leistung Derating Gradient Frequency Test Time Return Gradient 1 alt.
Seite 47
Die Netzfrequenz kehrt bei P in den zulässigen Bereich zurück. Nach Ablauf der von der Norm vorgegebenen Verzögerungszeit (2) wird die Leistung mit einem Nennleistungsbezogenen Gradienten (3) auf den Ausgangswert P erhöht. Danach wird die Leistung mit einem anderen Nennleistungsbezogenen Gradienten (4) auf die Gerätenennleistung P erhöht.
"Advanced Grid Features": GVDPR - Netzspan- nungsabhängige Leistungsreduktion P(U) GVDPR - Funkti- GVDPR = Gradual Voltage Dependent Power Reduction onsbeschreibung (von der Netzspannung abhängige Leistungsreduktion) Um ein auf Grund diverser Normen und Richtlinien bedingtes Abschalten des Wechselrich- ters bei zu hoher Netzspannung weitgehend zu verhindern, kann mit der Funktion GVDPR die Einspeiseleistung entsprechend der höchsten Phasenspannung etwas reduziert wer- den.
"Advanced Grid Features": LVFRT - Dynamische Netzstützung während temporärer Netzspannungs- einbrüchen LVFRT - Funkti- LVFRT = Low Voltage Fault Ride Through onsbeschreibung (dynamische Netzstützung bei Spannungseinbrüchen im Hoch- und Höchstspannungs- netz, um eine ungewollte Abschaltung großer Einspeiseleistungen und damit Netzzusam- menbrüche zu vermeiden) Wechselrichter mit LVFRT stützen im Fall eines Spannungseinbruches das Netz.
LVFRT - K-Faktor Der K-Faktor sowie die obere und untere Spannungsgrenze definieren den Spannungspe- gel, in welchem die Blindstromeinspeisung aktiviert wird und ebenso, wie hoch dieser Stromwert sein soll. Bei einem K-Faktor = 0 speist der Wechselrichter bei einem Spannungsabfall keinen zu- sätzlichen Blindstrom ins Netz.