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Hitachi SJ200 Handbuch Seite 247

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Kurzschlußläufer
Stator
Tachometer
Thermokontakt
Thermistor
Drehstromnetz
Drehmoment
Transistor
Fehlerfall
Eine „Bezeichnung" für die Ausführung des Rotors bei Drehstrom-
motoren.
Die Wicklungen eines Motors die fest im Motor sind. Sie sind mit
dem Motoranschluss verbunden. Siehe auch Rotor.
1. Ein auf der Motorwelle befestigter Signalgeber, der die Drehzahl
als Analogsignal an das Drehzahlregelgerät weitergibt.
2. Ein Drehzahlmessgerät, dass die Drehzahl an der Motorwelle
optisch erfasst und anzeigt.
Eine elektromechanische Schutzeinrichtung die einen Kontakt öff-
net, wenn ein bestimmter Temperaturgrenzwert erreicht wird. Wär-
meschutzschalter werden benötigt, um die Motorwicklungen vor
Hitzeschäden zu schützen. Der Umrichter kann, durch verarbeiten
dieses Signals, den Motor bei Überhitzung abschalten. Siehe auch
Fehlerfall.
Ein Temperaturfühler der seinen Widerstand entsprechend der
Temperatur ändert. Der Schaltbereich von Thermistoren und
dessen Robustheit sind ideal für die Motortemperaturüberwa-
chung. Hitachi Umrichter haben eine eingebaute Thermistorüber-
wachung, welcher die Motorübertemperatur erfasst und den
Umrichterausgang abschaltet.
Ein Wechselspannungsnetz mit 3 Phasen und einer Phasenver-
schiebung von 120° wird als Drehstromnetz bezeichnet. Ein Null-
Leiter und ein Schutzleiter vervollständigen dies. Elektrische
Lasten müssen im „Dreieck" oder „Stern" angeschlossen werden.
Eine im „Stern" angeschlossene Last, wie ein Asynchronmotor, ist
eine symmetrische Last. Der Strom in allen 3 Phasen ist gleich.
Folglich ist der Strom im Null-Leiter theoretisch null. Dies ist der
Grund dafür das 3-phasige Geräte generell keinen Null-Leiter
haben. Dennoch ist eine Schutzleiterverbindung aus Sicherheits-
gründen sehr wichtig und vorgeschrieben.
Eine Rotationskraft, die von der Motorwelle ausgeübt wird. Die
Maßeinheit besteht aus dem Abstand (Radius des Achsabstand)
und der Kraft bezogen auf den Achsabstand. Werte werden häufig
in pound-feet, ounce-inches oder Newtonmeter (Nm) angegeben.
Ein dreipoliges Bauteil das als Signalverstärker dient und zum
Schalten und Regeln verwendet wird. Transistoren haben einen
linearen Arbeitsbereich, deshalb werden sie bei Umrichtern als
Hochleistungsschalter verwendet. Neueste Entwicklungen im Leis-
tungshalbleiterbereich haben Transistoren hergestellt, die in der
Lage sind hohe Spannungen und Ströme, mit einer hohen Ausfall-
sicherheit, zu verarbeiten. Die Sättigungsspannung nimmt, in Folge
der geringen Wärmeableitung, erwiesenermaßen ab. Hitachi
Umrichter verwenden modernste Halbleiter um einen hohen Leis-
tungsstand und eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
Siehe auch IGBT und Sättigungsspannung.
Ein Ereignis das den Umrichter veranlaßt den Betrieb zu stoppen
nennt man „Fehlerfall" (wie das Auslösen einer Sicherung). Der
Umrichter zeichnet diesen Vorgang in seinem Störspeicher auf.
Dies erfordert immer eine Fehlerquittierung.
SJ200 Umrichter
A–7

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