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roco Lokmaus 2 Handbuch Seite 14

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sorgungsabschnitt möglichst gleich viele Verbraucher befinden. Sie berechnen den Stromverbrauch in
D
einem Abschnitt wie folgt:
â stehende Lokomotiven mit Licht ca. 100 mA
â fahrende Loks je nach Größe und Last ca. 300 bis 600 mA
â beleuchteter Wagen je Glühlämpchen ca. 30 mA
â Digitalkupplung oder Rauchgenerator ca. 100 mA
Übersteigt der Stromverbrauch 2.500 mA (2,5 A), dann ist der Abschnitt überlastet und muss aufge-
teilt werden. Beachten Sie auch, dass gerade bei Glühbirnen große Toleranzen in der Stromaufnahme
möglich sind. Setzen Sie Digital-Weichenantriebe 42624 ein oder schließen Sie andere Weichendecoder
direkt an den Fahrstromkreis an, dann müssen Sie etwa 500 mA Reserve für den Schaltstrom der Wei-
chen einrechnen.
Für den Fahrbetrieb oder das Schalten von Weichen ist diese Aufteilung völlig ohne Bedeutung. Zu
jeder Zeit und an jeder Stelle der Anlage stehen immer die gleiche Steuerinformationen bereit. Deshalb
brauchen Sie nicht zu wissen, im Bereich welches Boosters sich eine Lokomotive befindet, um sie
anzusprechen.
Zum Einbau des Boosters schalten Sie die Anlage aus. Teilen Sie die Anlage in Versorgungsabschnitte
auf. Trennen Sie an den entsprechenden Stellen die Gleise elektrisch voneinander (beidseitig!) entwe-
der mit den ROCO Kunststoff-Schienenverbindern 42611, mit Trenngleisen oder indem Sie die Schie-
nenprofile aufsägen. Bauen Sie in den neuen Versorgungsabschnitt ein Anschluss-Gleisstück 42517 ein
oder verwenden Sie das Anschlusskabel 22217. Schließen Sie es am Booster an den Ausgang ‚track out'
an. Verbinden Sie den Booster über sein zweipoliges Anschlusskabel mit seinem Transformator. Jetzt
verbinden Sie noch den Booster mit dem beiliegenden Spezialkabel mit dem Verstärker, in dem Sie es
beim Verstärker in die Buchse ‚Booster out' und beim Booster in die Buchse ‚Booster in' stecken. Die
vollständige Verdrahtung zeigt die Abbildung 3 auf Seite 36.
An die Buchse ‚Booster out' des Boosters können Sie, falls erforderlich, weitere Booster anschließen.
Maximal ist der Anschluss von vier Boostern an den Verstärker möglich.
WICHTIG: Achten Sie darauf, dass an den Übergangsstellen die Gleise die gleiche Polarität ha-
ben, damit es beim Überfahren der Trennstellen keinen Kurzschluss gibt. Tritt ein Kurzschluss auf,
dann drehen Sie den Stecker des Anschlussgleises um 180°.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass das Anschlussgleis keinen Kondensator enthält.
B
ENUTZUNG EINER
Die zweite Generation des Digitalsystems von ROCO erlaubt (wie auch bereits die erste Generation)
keine Benutzung einer analogen Lokomotive im Digitalsystem. Die Benutzung einer analogen Lok führt
nämlich zu einem stark störenden, hochfrequenten Geräusch. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass im
Analogbetrieb auf einer Digitalanlage bei manchen ROCO-Lokomotiven mit N-Motoren (diese sind
auch in kleinere H0-Lokomotiven eingebaut), der Motor beschädigt wird.
Auf keinen Fall dürfen Sie parallel zur Digitalsteuerung einen normalen Trafo an den gleiche
Stromkreis anschließen. Dadurch wird der Digital-Verstärker zerstört!
Lokomotiven, die Sie schon besitzen, können Sie auch nachträglich mit einem Lokdecoder ausrüsten.
Bei Lokomotiven mit einer Digitalschnittstelle geht das sehr einfach und schnell, weil der Decoder nur in
einen Stecksockel innerhalb der Lokomotive eingesteckt werden muss. Mechanische Arbeiten an diesen
Loks sind nicht erforderlich, weil auch der Platz für den Decoder schon vorgesehen ist. Der Einbau des
Decoders ist außerdem in den Anleitungen dieser Loks beschrieben.
Bei Lokomotiven ohne eingebaute Digitalschnittstelle ist die Nachrüstung mit einem Decoder meistens
ebenfalls möglich. Bei diesen Loks sollten Sie sich an eine Fachwerkstatt wenden, weil manchmal auch
mechanische und elektrische Arbeiten erforderlich sind.
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L
D
OK OHNE
IGITALDECODER IM
D
IGITALSYSTEM MIT DER
L
2
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OKMAUS

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