P
ROGRAMMIERVERFAHREN
Zur Übertragung der Programmierinformation an den Lokdecoder gibt es mehrere Verfahren: den
Address-Only-Mode, die Registerprogramnmierung, den Paged-Mode und die direkte CV-Program-
mierung.
Der Address-Only-Mode kann nur die Adresse einer Lok verändern. Er ist gedacht für einfache Lok-
empfänger, die keine weiteren Programmierfunktionen unterstützen.
Die Registerprogrammierung (physical-register-mode) ist das älteste Programmierverfahren. Es
stehen mit diesem Verfahren maximal acht Speicherstellen zur Verfügung. Sehr schnell stellte sich
aber heraus, dass mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der Lokdecoder acht Speicherstellen nicht
mehr ausreichen, um alle gewünschten Einstellungen unterzubringen (z.B. Die Informationen für die
Geschwindigkeitstabelle).
Der Paged-Modus (paged-mode) war aus heutiger Sicht die ‚Reparaturlösung' für dieses Problem.
Mit Hilfe von zwei Registern, nämlich REG5 und REG6, wurden weitere Speicherstellen zugänglich ge-
macht. Der Programmiervorgang erfolgt dabei in zwei Schritten: Im ersten Schritt wird über das REG5
dem Lokempfänger die Speicherstelle mitgeteilt, die programmiert werden soll, im zweiten Schritt
wird über das REG6 der zu speichernde Wert übertragen. Ein umständliches Verfahren, das nicht lange
Bestand hatte.
Die direkte CV-Programmierung (direct-mode) löst das Problem auf elegantere Weise. Die Pro-
grammierinformation wird in einem Schritt zusammen mit der Nummer der Speicherstelle übertragen.
Für Sie ist wichtig, dass die Lokmaus 2
Einstellung C9 legen Sie fest, welche Programmierverfahren die Lokmaus 2
Lok ausführen soll (siehe Seite 17).
Welches Programmierverfahren, welche Speicherstellen und welche Werte Sie bei einem Deco-
der programmieren können, ist je nach Decodertyp unterschiedlich! Lesen Sie bitte sorgfältig in
der Anleitung des Decoders nach!
Hinweis: Wie Sie Weichendecoder programmieren, lesen Sie bitte in der Anleitung der Weichen-
decoder nach.
K
Ü
URZSCHLUSS UND
Tritt an der Anlage ein Kurzschluss oder eine Überlastung auf, so zeigt die Lokmaus 2
abwechselnd blinkende senkrechte Striche im Display an. Die Stromversorgung der Anlage wird abge-
schaltet. Beseitigen Sie die Störung oder Überlastung. Mit einem Druck auf die Taste ‚STOP' schalten Sie
dann mit einer Verzögerung von etwa einer Sekunde die Anlage wieder ein.
D
B
10762
ER
OOSTER
Einen Booster benötigen Sie dann, wenn die Anlage öfter abschaltet, ohne dass ein Kurzschluss aufge-
treten ist, also keine Lok oder Wagen entgleist sind oder sich Fehler in der Verdrahtung eingeschlichen
haben. In diesem Fall liegt eine Überlastung durch zu viele Verbraucher wie z.B. Lokomotiven und
beleuchtete Wagen vor. Der Booster stellt in Verbindung mit einem weiteren Trafo weitere Energie zur
Verfügung und behebt dadurch die Überlastung. Jeder Booster muss seine Energie aus einem eigenen
Transformator 10718 beziehen.
Booster und Verstärker bzw. zwei Booster dürfen nicht an den selben Transformator angeschlos-
sen werden!
Anschluss eines oder mehrerer Booster 10762
Teilen Sie die Anlage in verschiedene Versorgungsabschnitte auf und zwar so, dass sich in jedem Ver-
alle vier Programmierverfahren unterstützt! Über die Menü-
®
BERLASTUNG
bei Programmierung einer
®
dies durch
®
www.roco.cc
D
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