Verwendung verschiedener Drehzahlgeber:
Für die Drehzahlerfassung werden meist induktive Sensoren mit 2 Anschlüssen verwendet.
Das Ausgangssignal ist Sinusförmig. Bei der Auswertung wird auf die steigende Flanke
getriggert und danach der nächste Nulldurchgang ausgewertet.
An der Nockenwelle werden meist Hallgeber verwendet. Diese Geber haben 3 Anschlüsse
und geben ein Digitales Signal ab. Im Ruhezustand ist die Spannung 5 Volt und beim
durchlaufen eines Fensters 0 Volt. Die Spannung muss während der Zahnlücke des
Drehzahlgebers oder während dem Signal des Bezugsmarkengebers auf 0 Volt sein.
Ansonsten wird Zylinder 1 nicht erkannt.
Drehzahlerfassung Variante 1:
Die einfachste Art ist eine Zahnscheibe mit fehlenden Zähnen ( z.B. 60-2 Zähne ). Bei
dieser Methode wir nur ein Kurbelwellensensor ( meist Induktiv ) verwendet.
Drehzahlerfassung Variante 2:
Es wird eine Zahnscheibe ohne fehlende Zähne verwendet. Bei dieser Methode wird
zusätzlich ein Kurbelwellensensor als Bezugsmarkengeber verwendet.
Drehzahlerfassung Variante 3:
Es wird ein Nockenwellensensor und eine Zahnscheibe mit fehlenden Zähnen verwendet.
Drehzahlerfassung Variante 4:
Es wird ein Nockenwellensensor und eine Zahnscheibe ohne fehlende Zähne verwendet
und ein zus. Kurbelwellensensor verwendet.
Mögliche Zündungsvarianten:
Verteilerzündung
Wasted Spark
Einzelspulenzündung
Sequentielle Einspritzung
Die Lage des zus. Kurbelwellengebers oder der Zahnlücke muss ca. 60-120 Grad vor OT
liegen.
Mögliche Zahnscheiben Kombinationen:
Teeth / Missing Teeth
135 ( Audi 5 Zyl, 62 Grad)
132 ( Porsche 944T, 58 Grad )
116 ( BMW M3 E30, 100 Grad )
60 (Porsche 964, 84 Grad )
60 (Opel Calibra Turbo, 120Grad)
48
36
30
24
18
15
12
Variante 1
Variante 2
X
X
-
-
0
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
53
Variante 3
X
X
X
X
-
X
-
X
1
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Variante 4
X
X
X
X
2
X
X
X
X
X
X
X
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