Programmierung und Handhabung von dazu geeigneten Sendern des FS20-Funkschalt- systems. Der „FS20 IRP“ ist für den Einsatz innerhalb des FS20-Funkschaltsystems vorgesehen. Der Anschluss an einen PC hat allein über eine USB-Schnittstelle zu erfolgen, die auch die Spannungsversorgung des „FS20 IRP“ übernimmt.
5. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Bedienungsanleitung ver- ursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, über- nehmen wir keine Haftung. In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/ Garantie! •...
Konfiguration von entsprechenden dazu geeigneten FS20- Sendern über eine PC-Software. Der „FS20 IRP“ setzt die über eine USB-Schnittstelle vom PC erhaltenen Daten in Infrarot- Signale um, die von den entsprechenden FS20-Sendern empfangen werden können. Dadurch entfällt die aufwändige Programmierung über verschiedene Tastenkombinationen, jede Taste ist über die PC-Software nach eigenen Vorstellungen programmierbar.
• Schließen Sie den „FS20 IRP“ über das mitgelieferte USB-Anschlusskabel an einen freien USB-Port (USB1.1 oder USB2.0) des PCs an. • Der „FS20 IRP“ wird daraufhin als neues Gerät erkannt und Windows fordert einen Gerätetreiber. Dieser befindet sich auf der mitgelieferten Programm-CD im Verzeichnis „FS20_IRP_Driver“.
Programmstart und Programmfenster • Starten Sie das Programm „FS20 IRP” aus dem Windows-Startmenü. • Zunächst prüft das Programm die Verbindung zum „FS20 IRP“. Hat das Programm die Hardware des „FS20 IRP“ erfolgreich erkannt, öffnet sich das Programmfenster, das unten im Bild dargestellt wird.
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Das heißt, jedes Tastenpaar ist einem Kanal zugeordnet. Die Befehle der Tasten sind so konfiguriert, dass mit der linken Taste eines Tastenpaares ein Aktor ausgeschaltet oder heruntergedimmt wird. Mit der rechten Taste wird ein Aktor eingeschaltet bzw. hochgedimmt. Als „Aktor“ wird dabei ein Gerät des FS20-Funkschaltsystems bezeichnet, das einen Schalt- oder Dimm-Befehl ausführen kann.
c) Hauscode • Über das Eingabefeld „Hauscode“ geben Sie den für die gesamte Fernbedienung geltenden Hauscode ein, sofern der vom Programm generierte Hauscode nicht übernommen werden soll. Bei den bereits erhältlichen FS20-Sendern (siehe Aufstellung in Kapitel 1) wird der Hauscode erst nach einem Hardware-Reset übernommen. Dies bedeutet, dass nach der Programmierung die Spannungsversorgung des Senders unter- brochen werden muss (Batterien herausnehmen oder Netzteil abstecken).
Hinweis: Die Software unterscheidet nicht zwischen unterschiedlichen FS20-Sendern, da Sender mit weniger als 20 Tasten die überzähligen Einstellungen ignorieren. Beispielsweise müssen für einen Sender „FS20 S8“ daher nur die ersten 8 Tasten konfiguriert werden, da alle weiteren Tasten vom Sender nicht beachtet werden.
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Befehlsübersicht für die einsetzbaren FS20-Befehle Befehl Bedeutung ein angelernter Dimmer dimmt innerhalb der angegebenen Zeit aus (ein Schalter schaltet sofort aus) Ein (auf Helligkeitsstufe 1) ein angelernter Dimmer dimmt innerhalb der angegebenen Zeit auf … diese Stufe (ein Schalter schaltet sofort ein) Ein (auf Helligkeitsstufe 16) Ein (auf alter Stufe) ein angelernter Dimmer dimmt innerhalb der angegebenen Zeit auf die...
Falls keine Daten empfangen werden, wird der Programmiermodus nach ca. 1 Minute verlassen. • Jetzt ist der FS20-Sender so vor dem „FS20 IRP“ zu positionieren, dass Sende- und Empfangsdiode direkten „Sichtkontakt“ haben, sich also direkt gegenüber liegen. Die maximale Reichweite des „FS20 IRP“ liegt bei etwa 30 cm, für eine sichere Übertragung sollte sich der FS20-Sender allerdings möglichst nahe am „FS20 IRP“...
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Falls nicht alle erwarteten Daten empfangen und kein Übertragungsfehler festgestellt wurde, verbleibt der FS20-Sender noch ca. 1 Minute im Programmiermodus und wartet auf weitere Daten. In beiden Fällen kann nach der Beendigung des Programmiermodus die Programmierung wiederholt werden. Hinweis: Der „FS20 S4U“...
9. Handhabung • Schützen Sie das Produkt vor Feuchtigkeit, Kälte, Hitze, Staub und starker Sonnenein- strahlung. • Zerlegen Sie das Produkt niemals. Lassen Sie eine evtl. nötige Reparatur ausschließlich von einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. • Durch den Fall aus bereits geringer Höhe wird das Produkt beschädigt. 10.
Gehäuseseite und das kürzere Anschlussbeinchen gekennzeichnet. Die Fotodiode kann bei manchen Sendern so bestückt werden, dass diese auch im montierten Zustand programmierbar sind, andere hingegen sind zuerst mit dem „FS20 IRP“ zu program- mieren und dann wieder zu montieren.
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Handsender „FS20 S20-2“ Der „FS20 S20-2“ ist eine überarbeitete Version des „FS20 S20“, bei dessen Entwicklung die Fotodiode bereits im Platinenlayout (D7) berücksichtigt wurde. Die Fotodiode ist (nach Entfernen der Batterien und Herausdrehen der drei Gehäuse- schrauben und Abnehmen des Gehäuseunterteils) nur noch an den entsprechenden Anschlusspads anzulöten und es ist ein Loch in den oberen Teil des Gehäuses zu bohren.
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Handsender „FS20 S8-2“ Der „FS20 S8-2“ ist ebenfalls eine überarbeitete Version des Vorgängers „FS20 S8“, daher ist auch hier die Fotodiode bereits im Platinenlayout (D4) berücksichtigt. Der Einbau erfolgt anhand der Abbildung oben wie beim „FS20 S20-2“.
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Will man keine Öffnung in das Gehäuse einarbeiten, kann hier die Programmierung besonders einfach bei abgenommenem Tastenfeld bzw. geöffnetem Gehäuse durchgeführt werden. Andernfalls arbeitet man gegenüber der Spitze der Fotodiode eine kleine Bohrung (ein Durchmesser von 2 mm reicht aus) ein, um den „FS20 IRP“ direkt durch diese hindurch senden zu lassen.
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Unterputz-Sender „FS20 S4U“ Wollen Sie einen bereits in Betrieb befindlichen Unterputz-Sender umrü- sten, ist dieser zuerst vollständig vom Stromnetz und den angeschlosse- nen Installationsschaltern zu trennen. Erst danach darf das Gehäuse vorsichtig demontiert werden. Dazu sind die beiden Rastnasen auf der Anschluss-Seite vorsichtig einzudrücken, um den Gehäusedeckel abnehmen zu können.
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Wer hier das Einbringen einer Öffnung in das Gehäuse vermeiden will, kann den Bewegungs- melder nach Einlegen der Batterien auch im zerlegten Zustand vom „FS20 IRP“ aus program- mieren. Ansonsten ist seitlich am Gehäuse oder auf der Rückwand gegenüber der Fotodiode eine Bohrung einzubringen, die man von innen mit transparentem Klebeband gegen das Eindringen von Staub abdecken sollte.
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Funk-Dämmerungsschalter „FS20 SD“ Die Fotodiode wird, wie in der Abbildung oben zu sehen, direkt an den Widerstand R4 (Katode der IR-Diode) und den Kondensator C9 (Anode der IR-Diode) gelötet. Um einen problemlosen Einbau in das zugehörige Gehäuse zu ermöglichen, sollte die Fotodiode auf die andere Platinenseite gebogen werden.
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2-/4-Kanal-Sendemodul „FS20 S4M“ Bei dem universellen Sendemodul kann die Fotodiode, je nach Anwendungsfall, seitlich heraussehen oder, ähnlich wie beim „FS20 SD“, nach oben abgewinkelt werden. Die Abbildung oben zeigt, wo man die Fotodiode an R7 (Katode der IR-Diode) und den Massekontakt von C5 (Anode der IR-Diode) anlötet.
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Funk-Regensensor „FS20 SR“ Der Funk-Regensensor „FS20 SR“ erfordert neben dem gezeigten Ein- löten der Fotodiode auf der Platinenunterseite auch das rechts gezeigte „Umlegen“ einer Draht- brücke. Der Funk-Regensensor „FS20 SR“ ist in einem wasserdichten IP65-Gehäuse untergebracht, womit sich hier natürlich ein nachträgliches Anbohren des Gehäuses verbietet. Daher ist auch dieser Sensor vor der Montage der Platine in das Gehäuse zu programmieren.