Drahtlose Vernetzung über 802.11b
Infrastrukturmodus
Die Verwendung eines drahtlosen Zugangspunkts als Verbindung zwischen einem
drahtlosen und einem festverdrahteten LAN wird als Infrastruktur bezeichnet. Der
drahtlose Zugangspunkt bildet die Brücke zwischen dem verdrahteten und dem
drahtlosen Netzwerk. Durch den Anschluß des Zugangspunkts an eine Schnittstelle
im verdrahteten Netzwerk erhalten alle drahtlos vernetzten Computer im
Funkversorgungsbereich Zugriff auf das verdrahtete Netzwerk. Der Zugriffspunkt
wird über eine SSI (Service Set Identifier, Dienstsatzkennung) konfiguriert. Die SSI
ist ein Art von Name für das drahtlose Netzwerk, über den die drahtlos vernetzten
Computer auf das Netzwerk zugreifen. Für den Netzzugangspunkt kann auch eine
Verschlüsselung eingerichtet werden; zudem kann er den Zugriff auf Computer mit
bestimmten MAC-Adressen beschränken. Zugriffspunkte verdoppeln praktisch den
zulässigen Abstand der Computer in einem drahtlosen LAN, da sie als zentraler
Routing-Punkt für den gesamten drahtlosen Netzverkehr der drahtlos vernetzten
Rechner dienen. Computer, die im Infrastrukturmodus miteinander vernetzt sind,
bilden ein sogenanntes BBS (Basic Service Set, Grunddienstgruppe). Bis zu 64
Einzelrechner gleichzeitig können zu einem BBS gehören, da jeder drahtlose
Zugriffspunkt maximal 64 Clients verkraftet. Die Abbildung unten veranschaulicht,
auf welche Weise der drahtlose Zugangspunkt den zulässigen Abstand zwischen
den drahtlos vernetzten Computern im BBS verdoppelt.
Notebook mit drahtlosem
Notebook-Netzwerkadapter
WAP
Grunddienstgruppe (BSS)
Notebook mit drahtlosem
Notebook-Netzwerkadapter
PC mit drahtlosem Desktop
PCI-Netzwerkadapter
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