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Windhager INFINITY PLUS Montage- Und Bedienungsanleitung
Windhager INFINITY PLUS Montage- Und Bedienungsanleitung

Windhager INFINITY PLUS Montage- Und Bedienungsanleitung

Heizkreis / solar regelung, bedienung über infowin touch / masterbedienung touch
MONTAGE- UND
BEDIENUNGSANLEITUNG
INFINITY PLUS
INFINITY PLUS WALL + INFINITY PLUS INTEGRATED
HEIZKREIS / SOLAR
REGELUNG
Infinity PLUS Wall
Bedienung über InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch
InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch
INFINITY PLUS
11/2025
024356/08 – v3.3.x
16,3°C
BioWIN
Heizkreis 2
65,2°C
5°C
Heizkreis 1
Warmwasser
24,4°C
54,7°C
Solar
102,3°C
DE
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Inhaltszusammenfassung für Windhager INFINITY PLUS

  • Seite 1 MONTAGE- UND BEDIENUNGSANLEITUNG INFINITY PLUS INFINITY PLUS WALL + INFINITY PLUS INTEGRATED HEIZKREIS / SOLAR REGELUNG Infinity PLUS Wall Bedienung über InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch 16,3°C BioWIN Heizkreis 2 Solar 102,3°C 65,2°C 5°C Heizkreis 1 Warmwasser 24,4°C 54,7°C InfoWIN Touch / Masterbedienung Touch INFINITY PLUS 11/2025 024356/08 –...
  • Seite 2 Inhaltsverzeichnis INHALTSVERZEICHNIS WICHTIGE INFORMATIONEN ..................... 4 Allgemeine Hinweise ........................4 Mitgeltende Dokumente..............................4 Sicherheitshinweise und andere Markierungen in dieser Dokumentation ..............4 Maßeinheiten ................................5 Sicherheit ............................. 6 Allgemeine Sicherheitshinweise..........................6 Allgemeine Aussagen zu Umgang und Gebrauch ......................6 Bestimmungsgemäße Verwendung ..........................6 Entsorgungshinweise ........................6 BEDIENUNG ........................
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis FÜR DEN ELEKTRIKER ......................46 Kabelquerschnitte und Kabellängen ....................46 Montage der Regelung Infinity PLUS Wall an die Wand ..............46 Elektrische Anschlüsse ......................... 47 13.1 Außenfühler ................................47 13.2 Anlege-Vorlauffühler für den Mischerkreis ......................48 13.3 Warmwasserfühler ..............................48 13.4 Anlege-Fühler für WW-Zirkulationspumpe ......................49 13.5 Motor für Mischer ..............................
  • Seite 4 Wichtige Informationen WICHTIGE INFORMATIONEN Sämtliche Inhalte dieses Dokumentes sind Eigentum von WINDHAGER und somit urheberrechtlich geschützt. Jede Ver- vielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Nutzung zu anderen Zwecken ist ohne schriftliche Genehmigung des Eigentü- mers untersagt. Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser! Die Regelung "Infinity PLUS Wall"...
  • Seite 5 Wichtige Informationen 1.2.2 Symbole, Art der Gefahr bzw. Bedeutung Symbol Art der Gefahr bzw. Bedeutung Symbol Art der Gefahr bzw. Bedeutung Verletzung Stromschlag Sachschaden Entsorgung (Geräte-, Folge-, Umweltschaden) Diese Symbol bedeutet, dass die gekenn- zeichneten Teile nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen.
  • Seite 6 Wichtige Informationen Sicherheit Der InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch und die Regelung Infinity PLUS samt Zubehör entsprechen dem neu- esten Stand der Technik und den einschlägigen Sicherheitsvorschriften. Diese Geräte werden mit elektrischem Strom betrieben. Unsachgemäße Installation oder unsachgemäße Reparatur kön- nen Lebensgefahr durch elektrischen Schlag verursachen. Die Installation darf nur von Fachpersonal mit ausreichender Qualifikation vorgenommen werden.
  • Seite 7 Bedienung BEDIENUNG Das InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch Display ist ein zentrales Anzeige- und Bediengerät mit Touch Bedienung für das Gerät, Heizkreise, Warmwasserkreis, Pufferspeicher, Solar usw. Die Grundfunktionen des InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch werden in einer eigenen Anleitung ausführlich beschrieben.
  • Seite 8 Bedienung Hauptmenü Bei der Masterbedienung Touch wird beim Einschalten statt einem Startscreen gleich das Hauptmenü angezeigt – Fig. 3. Im Hauptmenü werden die aktuelle Werte vom Gerät und/oder den Funktionsmodulen angezeigt. Durch Tippen auf oder durch „Wischen“ kann auf weitere Funktionsmodule gewechselt werden (Nur wenn diese vorhanden sind und in der Serviceebene durch ein geschultes Servicepersonal eingestellt worden sind).
  • Seite 9 Bedienung 4.3.2 Detailansicht Warmwasser 1 ... Einstellungen-Taste, es wird zur Einstellun- gen-Anzeige gewechselt (siehe Pkt. 4.4) Warmwasser 2 ... Weiter-Taste, wechseln zwischen Gerät und Funktionen Automatikbetrieb 3 ... Funktionsbezeichnung (siehe Pkt. 4.5) 4 ..Wechsel zum Hauptmenü (siehe Fig. 3) 55 °C 5 ...
  • Seite 10 Bedienung Einstellungen-Anzeige 1 ... EIN/AUS Taste für Gerät 2 2 ... Anzeige von Info-, Fehler- und Alarm-Meldun- gen (siehe Pkt. 10 und Bedienungsanleitung InfoWIN Touch) Mo. 15.04.2024 / 08:00 3 ... Zeitprogramme (siehe Pkt. 4.6) 4 ..WW-Programm (Warmwasser-Programm und Kaminkehrer/ WW-Zirkulationsprogramm 1) –...
  • Seite 11 Bedienung Zeitprogramme Für jeden Heizkreis können drei individuelle Heizprogramme und optional ein Kühlprogramm eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Das Heizprogramm und Kühlprogramm ist ein Wochenprogramm (Mo bis So). Die Wochentage können einzeln verwendet oder zu Blöcken zusammengefasst werden.
  • Seite 12 Bedienung Hinweis! Eine hinzugefügte Heizzeit oder Kühlzeit wird nach dem Bestätigen sofort automatisch zu den vorhande- nen Heizzeiten bzw. Kühlzeit gereiht und die Temperatur auf 20 °C eingestellt. Programm 1 Programm 1 06:00 06:00 20 °C 20 °C 22:00 22:00 14 °C 14 °C Zeit und Temp.
  • Seite 13 Bedienung WW-Programm (Warmwasserprogramm) Das „WW-Programm“ ist nur bei Heizkreisen mit aktiver Warmwasserfunktion vorhanden – siehe Pkt. 16.1 und 18.1. Auf diesen Menüpunkt wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 21) zuerst auf die Einstellungen-Taste und dann auf „WW-Programm“ (Fig. 22) gedrückt wird. 16,3°C Mo.
  • Seite 14 Bedienung 4.7.2 WW-Zirkulationsprogramm Hinweis! Das WW-Zirkulationsprogramm wird nur angezeigt, wenn eine WW-Zirkulationspumpe vorhanden ist und diese in der Serviceebene (Pkt. 18.3 WW-Zirkulationspumpe) aktiviert ist. Für die Steuerung der Zirkulationspumpe steht das WW-Zirkulationsprogramm zur Verfügung. Je nach Einstellung in der Serviceebene (Pkt. 18.3 WW-Zirkulationspumpe) können Schaltzeiten und Temperaturen eingeben werden. Das WW-Zirkulationsprogramm ist ein Wochenprogramm (Mo bis So).
  • Seite 15 Bedienung Aufbau der Menüstruktur des InfoWIN Touch bzw. Masterbedienung Touch In dieser Anleitung beschrieben: Startscreen Detailansicht 1 Detailansicht Detailansicht Detailansicht Detailansicht Gerät Heizkreis 1 Warmwasser Solar Energy Pilot Hauptmenü Werte Infoebene Infoebene Infoebene Infoebene Infoebene Gerät Heizkreis 1 Warmwasser Solar Energy Pilot Betreiberebene Betreiberebene...
  • Seite 16 Bedienung Funktion Heizkreis Aufbau der Menüstruktur der Funktion Heizkreis für den Anlagenbetreiber Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Hauptmenü (siehe Pkt. 4.2) Detailansicht Heizkreis (siehe Pkt. 4.3) Raumtemperatur Raumtemperatur Sollwert Heizen Raumtemperatur Sollwert Kühlen Infoebene 1 Aussentemperatur Heizkreis Vorlauftemperatur Aktueller Wert (siehe Pkt. 6.6) Vorlauftemperatur Sollwert Heizkreispumpe Mischer...
  • Seite 17 Bedienung Funktion und Wirkungsweise Heizkreis Heizkreisregelung Die Regelung Infinity PLUS errechnet abhängig von den eingestellten Werten (Auslegungstemperatur, Raumtemperatur, etc.) außen- und raumtemperaturabhängig eine Vorlauf- bzw. Kesseltemperatur. Das Gerät und der Motormischer werden so gesteuert, dass dieser Sollwert möglichst genau erreicht wird. Bei Abweichungen zwischen errechneter und gemes- sener Vorlauftemperatur wird der Motormischer elektrisch auf- oder zugefahren, Wärmeerzeuger und Heizungspumpen ein- oder ausgeschaltet.
  • Seite 18 Bedienung Betriebswahl Wird bei der Detailansicht Heizkreis auf die Schnell-Auswahltaste Betriebswahl (Fig. 30) gedrückt, können die verschie- denen Betriebswahlmöglichkeiten ausgewählt werden – Fig. 31. Funktionsbeschreibung siehe Pkt. 6.7.1. Heizkreis 1 Betriebswahl Eco / Comfort 22,0 °C Standby Programm 1 Programm 2 Programm 3 bis Do.
  • Seite 19 Bedienung Infoebene – Funktion Heizkreis In die Infoebene der jeweiligen Funktion z.B. für Heizkreis 1 wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 35) zuerst auf die Taste zum Wechseln auf die Detailansicht Heizkreis 1 (Fig. 35) und dann in der Detailansicht auf Werte (Fig.
  • Seite 20 Bedienung Betreiberebene – Funktion Heizkreis Für jeden Heizkreis, Gerät oder Funktion gibt es eine eigene Betreiberebene. Die Informationen und Einstellungen in der Betreiberebene sind für alle zugänglich. In die Betreiberebene wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 37) oder in der Detailansicht (Fig. 38) zuerst auf die Einstellungen-Taste und dann auf (Fig.
  • Seite 21 Bedienung 6.7.1 Betriebswahl In Menüpunkt „Betriebswahl“ können die verschiedenen Betriebswahlmöglichkeiten ausgewählt werden. Für jeden Heizkreis kann eine eigene Betriebswahl eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Navigation auf diesen Menüpunkt über „Einstellungen“ → „Betreiberebene“ → „Betriebswahl“ – siehe Pkt. 6.7. Heizkreis 1 Betriebswahl Standby...
  • Seite 22 Bedienung 6.7.1.1 Urlaubseinstellungen (Urlaubsprogramm bis Datum) Für jeden Heizkreis oder Warmwasserkreis kann ein „Urlaubsprogramm bis Datum“ eingestellt werden. Bei längerer Abwesenheit kann das „Urlaubsprogramm bis Datum“ aktiviert werden. Mit dem Einsteller „Urlaubsprogramm bis Datum“ (Fig. 46) kann zuerst ein oder mehrere Heizkreis und/oder der Warmwasserkreis ausgewählt werden (Fig. 47) und dann die Dauer eingestellt werden –...
  • Seite 23 Bedienung 6.7.2 Behaglichkeit Korrekturwert Für jeden Heizkreis kann ein eigener „Behaglichkeit Korrekturwert“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Mit „Behaglichkeit Korrekturwert“ kann der Raumtemperatur-Sollwert korrigiert werden, ohne die Grundeinstellungen zu verändern (ein wenig wärmer oder kühler).
  • Seite 24 Bedienung 6.7.3 Eco / Comfort Für jeden Heizkreis kann „Eco / Comfort“ eingestellt werden. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“. Die Funktion „Eco / Comfort“ dient einerseits der Energieeinsparung und andererseits der Komfortverbesse- rung.
  • Seite 25 Bedienung 6.7.4 Raumtemperatur Sollwerte Für jeden Heizkreis können „Raumtemperatur Sollwerte“ eingestellt werden. Diese „Raumtemperatur Sollwerte“ werden nur verwendet, wenn in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ auf „Mischer Radiatoren“ oder „Mischer Fussboden“ eingestellt ist. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“.
  • Seite 26 Bedienung 6.7.5 Vorlauftemperatur-Sollwerte Für jeden Heizkreis können „Vorlauftemperatur-Sollwerte“ eingestellt werden. Diese „Vorlauftemperatur-Sollwerte“ werden nur verwendet, wenn in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ auf „Vorlauf Regelung“ eingestellt ist. Der Wechsel auf einen anderen Heizkreis erfolgt durch Drücken auf die Tasten oder durch „Wischen“.
  • Seite 27 Bedienung 6.7.6 Zeitprogramme siehe Pkt. 4.6 Zeitprogramme auf Seite 11. 6.7.7 Kühlen bei Programm 1 - 3 aktiv Ist die Funktion aktiviert, wird vom Heiz-/Kühlkreis, entweder eine Wärmeanforderung oder eine Kälteanforderung erzeugt. Heizkreis 1 Kühlen bei Programm 1 - 3 aktiv Info Betreiber Service...
  • Seite 28 Bedienung Funktion Warmwasser Aufbau der Menüstruktur der Funktion Warmwasser für den Anlagenbetreiber Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Hauptmenü (siehe Pkt. 4.2) Detailansicht Warmwasser (siehe Pkt. 4.3) WW-Temperatur Aktueller Wert WW-Temperatur Sollwert Infoebene 1 WW-Ladepumpe Warmwasser WW-Zirkulationstemperatur Aktueller Wert (siehe Pkt. 7.5) WW-Zirkulationstemperatur Sollwert WW-Zirkulationspumpe Modulinfo...
  • Seite 29 Bedienung Funktion und Wirkungsweise Warmwasser Warmwasserladung, Pumpen-Nachlauf Für die Warmwasserladung ist ein Warmwasserfühler erforderlich und muss in Punkt 16.1 bei „Modulfunktionen“ → „Warm- wasser“ und in Punkt 18.1 bei „Modulfunktionen“ → „WW-Kreis“ aktiviert sein. Die gemessene Warmwassertemperatur, der Warmwassersollwert und das Warmwasserprogramm werden angezeigt. Sinkt die Warmwassertemperatur um 5 K unter den eingestellten Sollwert und gibt das Warmwasserprogramm die Warmwasserladung frei, wird die Warmwasserladung gestartet.
  • Seite 30 Bedienung WW-Ladung Wird bei der Detailansicht Warmwasser auf die Schnell-Auswahltaste WW-Ladung (Fig. 67) gedrückt, kann eine ein- malige Warmwasserladung während einer Warmwassersperrzeit (laut Warmwasserprogramm) gestartet werden. Durch Drücken und Schieben der Slider-Taste (Fig. 68) kann die Temperatur eingestellt werden. Funktionsbeschreibung siehe Pkt.
  • Seite 31 Bedienung Betreiberebene – Funktion Warmwasser Für jeden Heizkreis, Gerät oder Funktion gibt es eine eigene Betreiberebene. Die Informationen und Einstellungen in der Betreiberebene sind für alle zugänglich. In die Betreiberebene wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 71) oder in der Detailansicht (Fig. 72) zuerst auf die Einstellungen-Taste und dann auf (Fig.
  • Seite 32 Bedienung 7.6.1 Betriebswahl siehe Pkt. 7.3 Betriebswahl auf Seite 29. 7.6.2 WW-Ladefreigabe (Warmwasser-Ladefreigabe) Mit „WW-Ladefreigabe“ kann eine einmalige Warmwasserladung während einer Warmwassersperrzeit (laut Warmwasserprogramm) gestartet werden. Der Warmwasserspeicher wird, nachdem die Funktion gestartet wurde, einmalig auf die eingestellte „WW-Ladefreigabe Temperatur“ aufgeheizt. Hinweis! Die Funktion wird nur gestartet, wenn die aktuelle Warmwassertemperatur um 5 K unter dem eingestellten Sollwert liegt.
  • Seite 33 Bedienung 7.6.3 WW-Programm siehe Pkt. 4.7.1 WW-Programm (Warmwasserprogramm) auf Seite 13. 7.6.4 WW-Zirkulationsprogramm siehe Pkt. 4.7.2 WW-Zirkulationsprogramm auf Seite 14. 7.6.5 Warmwasser Hygiene-Programm Man sollte für eine regelmäßig Spülung bzw. Umwälzung des Wasserspeichers sorgen. Zusätzlich sollte man einmal in der Woche die Warmwassertemperatur auf mindestens 60 °C erhöhen. Hat man eine Trinkwasserzirkulationsleitung, sollte diese auch mit mindestens 60 °C warmen Wasser gespült werden.
  • Seite 34 Bedienung Funktion Solar Aufbau der Menüstruktur der Funktion Solar für den Anlagenbetreiber Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Detailansicht Solar (siehe Pkt. 4.3) Kollektortemperatur Rücklauftemperatur Hauptmenü Puffertemperatur oben (siehe Pkt. 4.2) Puffertemperatur TPS WW-Temperatur Aktueller Wert WW-Temperatur Solar Infoebene 1 Pumpensteuerung Drehzahl Solar Wärmemengenzähler (siehe Pkt.
  • Seite 35 Bedienung Betriebswahl Wird bei der Detailansicht Solar auf die Schnell-Auswahltaste Betriebswahl (Fig. 84) gedrückt, können die verschiedenen Betriebswahlmöglichkeiten ausgewählt werden – Fig. 85. Die Funktion kann ausgeschaltet oder auf Automatik gestellt werden. Solar Betriebswahl 75 °C 58 °C 105 °C 58 °C 46 °C Automatik...
  • Seite 36 Bedienung Betreiberebene – Funktion Solar Für jeden Heizkreis, Gerät oder Funktion gibt es eine eigene Betreiberebene. Die Informationen und Einstellungen in der Betreiberebene sind für alle zugänglich. In die Betreiberebene wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 88) oder in der Detailansicht (Fig. 89) zuerst auf die Einstellungen-Taste und dann auf (Fig.
  • Seite 37 Bedienung 8.5.1 Betriebswahl siehe Pkt. 8.3 Betriebswahl auf Seite 35. 8.5.2 WW-Temperatur Sollwert Das Warmwasser wir bis zu diesem "WW-Temperatur Sollwert" vorranging beladen. Werkseinstellung: 55 °C Einstellbereich: 10 bis 80 °C Solar WW-Temperatur Sollwert Info Betreiber Service 55 °C Betriebswahl 10 °C 80 °C WW-Temperatur Sollwert...
  • Seite 38 Bedienung Funktion Energy Pilot Aufbau der Menüstruktur der Funktion Energy Pilot für den Anlagenbetreiber Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Hauptmenü (siehe Pkt. 4.2) Detailansicht Energy Pilot (siehe Pkt. 4.3) Infoebene 1 Energiezähler PV-Überschuss Wirkleistung Energy Pilot Energiezähler PV-Überschuss Gesamtenergie (siehe Pkt. 9.4) Betreiberebene Einstellungen Energy Pilot...
  • Seite 39 Bedienung Funktion und Wirkungsweise Energy Pilot Der Energy Pilot kann – sofern vom Gerät bzw. der Wärmepumpe unterstützt – in der "Serviceebene" > "Einstellungen" aktiviert werden. PV-Überschuss: Die Funktion ist nur mit einem Stromzähler (SZPV) möglich. Der Energy Pilot erkennt einen Energieüberschuss der PV-Anlage und passt den Raumtemperatur-Sollwert, je nach Ein- stellung des „Energy Controller“, an.
  • Seite 40 Bedienung Auswahl des Heizkreises für Energy Controller Auf der Detailansicht Energy Pilot (Fig. 97) kann der Heizkreis ausgewählt werden, welcher in der Deatailansicht ange- zeigt wird und mit dem Energy Controller eingestellt werden kann – Fig. 98. Energy Pilot Heizkreis wählen Energy Controller: Heizkreis 2 70 % Heizkreis 1...
  • Seite 41 Es wird der Leistungsüberschuss der PV-Anlage verwendet. Die Regelung erfolgt anhand der tagesaktuellen Strompreise des Ener- Variable Stromtarife gieanbieters. Diese werden im Hauptmenü am Energy-Pilot-Button sowie in der Windhager-Heizungs-App „myComfort“ angezeigt. PV-Überschuss und variable Stromtarife Beide Funktionen sind gemeinsam aktiv. Warmwasser-Funktion bei Energy Pilot In der Detailansicht Energy Pilot (Fig.
  • Seite 42 Bedienung Betreiberebene – Funktion Energy Pilot Für jeden Heizkreis, Gerät oder Funktion gibt es eine eigene Betreiberebene. Die Informationen und Einstellungen in der Betreiberebene sind für alle zugänglich. In die Betreiberebene wird gewechselt, wenn im Hauptmenü (Fig. 105) oder in der Detailansicht (Fig. 106) zuerst auf die Einstellungen-Taste und dann auf (Fig.
  • Seite 43 Bedienung 9.7.1 Zeitprogramm Freigabezeit Energy Pilot Das Zeitprogramm Freigabezeit Energy Pilot ist ein Wochenprogramm (Mo bis So). Die Wochentage können einzeln verwendet oder zu Blöcken zusammengefasst werden. Jedem Tag bzw. Block können bis zu 6 Schaltzeiten zugeordnet werden. Wenn die Freigabezeit aktiv ist, Schaltzeit =1, dann wird der Errechnete Offsetwert an die Heizkreisregelung weiterge- geben.
  • Seite 44 Bedienung 9.7.3 Verzögerungszeit PV-Überschuss Warmwasser Es kann die Verzögerungszeit eingestellt werden, ab wann eine einmalige Warmwasserladung ausgelöst werden kann. Die Verzögerungszeit startet, sobald ein Leistungsüberschuss des Energiezählers erkannt wird. Energy Pilot Verzögerungszeit PV-Überschuss Warmwasser Info Betreiber Service 10 min Zeitprogramm Freigabezeit Energy Pilot 0 min 400 min Verzögerungszeit PV-Überschuss Heizkreis...
  • Seite 45 Störungsbehebung STÖRUNGSBEHEBUNG Die Regelung und das Windhager Gerät überwachen sich im Betrieb selbst. Abweichungen vom normalen Betrieb werden mit einer Fehler- oder Alarm-Meldung angezeigt. 10. Info-, Fehler- und Alarm-Meldungen Hinweis! Meldungen, die nicht in dieser Tabelle aufgelistet sind, sind von einem Gerät generiert worden. Diese Mel- dungen sind in der Bedienungsanleitung InfoWIN Touch des jeweiligen Gerätes beschrieben.
  • Seite 46 Für den Elektriker FÜR DEN ELEKTRIKER Des Gerät samt Regelung Infinity PLUS ist nur zur Aufstellung in trockenen Räumen geeignet (Schutzart IP 20). Die Elektroinstallation darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden. Die Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE, VDE, SEV sowie der örtlichen EVU´s sind zu beachten. GEFAHR Stromschlag Die Ausführung der gesamten Anlage muss den Anforderungen der regionalen Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Normen entsprechen.
  • Seite 47 Für den Elektriker Fig. 121 Maßskizze - Ansicht von hinten (1 : 5) 13. Elektrische Anschlüsse Die Verbindung zum Gerät erfolgt mit einem LAN/Netzwerk-Kabel. Die elektrische Verdrahtung ist bauseits herzustellen. Elektrische Anschlüsse nach den beiliegenden Anschlussplänen erstellen. Alle Kabel unten ins Gehäuse führen und mit Zugentlastung befestigen. Freimaßtoleranz: WN 001 Freimaßtoleranz: WN 001 Die Niederspannungsleitungen (230 VAC) müssen mit feindrähtigen PVC-Schlauchleitungen, Rundleitung Ø...
  • Seite 48 Für den Elektriker 13.2 Anlege-Vorlauffühler für den Mischerkreis Die Vorlauftemperatur ist zur Berechnung der Stellgröße des Mischers erforder- lich. Ist in der Funktion Heizkreis in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ → „Mischer Radiatoren“, „Mischer Fussboden“ oder „Vorlauf Regelung“ eine Mischerfunktion aktiviert, muss für die Funktion ein Anlege-Fühler angeschlossen sein –...
  • Seite 49 Für den Elektriker 13.4 Anlege-Fühler für WW-Zirkulationspumpe Der WW-Zirkulationsfühler ist notwendig für die Steuerung der WW-Zirkulationspumpe mit Temperatursteuerung. Ist in der Funktion Warmwasser in der „Serviceebene“ → „WW-Zirkulationspumpe“ → „Mit Temperatursteuerung“ aktiviert, muss für die Funktion ein Anlege-Fühler angeschlossen sein – siehe auch Pkt. 18.3. Fehlt der Fühler oder ist der Fühler defekt, wird die Fehlermeldung „Fehler 317 WW-Zirkulationsfühler defekt“...
  • Seite 50 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann FÜR DEN SERVICETECHNIKER/ HEIZUNGSFACHMANN 14. DIP-Schalter - Einstellung 1 2 3 4 nur bei der Regelung Infinity PLUS Wall möglich VORSICHT Sachschaden Die Regelung Infinity PLUS Wall hat, je nach Einstellen der DIP-Schalter verschiedene Funktionen z.B: Grund- modul, Erweiterungsmodul oder Solarmodul. Auslieferungszustand ist Grundmodul, Verstellen der Dip-Schal- 1 2 3 4 1 2 3 4 ter muss stromlos erfolgen (eine neue Einstellung wird erst nach dem wiedereinschalten erkannt).
  • Seite 51 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 15. Aufbau der Menüstruktur der Funktion Heizkreis für Serviceebene Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Hauptmenü (siehe Pkt. 4.2) Detailansicht Heizkreis (siehe Pkt. 4.3) Infoebene Heizkreis (siehe Pkt. 6.6) Betreiberebene Einstellungen Heizkreis (siehe Pkt. 4.4) (siehe Pkt. 6.7) Modulfunktionen Auslegungstemperaturen Serviceebene Raumtemperatureinfluss...
  • Seite 52 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16. Serviceebene – Funktion Heizkreis Die Serviceebene stellt alle Anlagenparameter für den Heizungsfachmann zur Verfügung. VORSICHT Sachschaden Änderungen in der Serviceebene dürfen nur durch geschultes Servicepersonal durchgeführt werden. Navigation zur Serviceebene über Einstellungen-Taste → → drücken und 5 sec die Taste „OK“ Betreiberebene gedrückt halten.
  • Seite 53 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Menüpunkte der Serviceebene für Funktion Heizkreis In der Serviceebene gibt es folgende Menüpunkte: – Modulfunktionen – Auslegungstemperaturen – Raumtemperatureinfluss – Heizgrenzen – Kühlgrenzen – WW-Ladung max. Ladevorrang – Kesseltemp.-Überhöhung Heizkreis – Estrichausheizprogramm – Energy Pilot 16.1 Modulfunktionen Im Menüpunkt „Serviceebene“...
  • Seite 54 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Modulfunktionen → Heizkreis Mit dieser Einstellung wird die Heizkreisart festgelegt. Die Heizkreisfunktion kann wie folgt sein: inaktiv Mischer Radiatoren Mischer Fussboden Vorlauf Regelung Ist die „Modulfunktionen“ → „Heizkreis“ auf „Mischer Radiatoren“, „Mischer Fussboden“ oder „Vorlauf Rege- lung“ eingestellt, muss ein Vorlauffühler angeschlossen sein. Fehlt der Fühler, wird die Fehlermeldung „Fehler 296 Vorlauffühler defekt“...
  • Seite 55 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Modulfunktionen → Kühlen (optionale, nur bei z.B. einer Wärmepumpe) Einstellung, ob eine Kühlfunktion vorhanden ist. Kühlen Nein Fig. 142 Modulfunktionen → Solar (nur bei Infi nity PLUS integrated) Einstellung, ob eine Solaranlage im Regelungssystem vorhanden ist. Solar Nein Fig.
  • Seite 56 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16.2 Auslegungstemperaturen Im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Auslegungstemperaturen“ werden die Werte für die Heizkreisregelung eingestellt. Die Regelung verwendet diese Werte für die Berechnung der Vorlauftemperatur. Heizkreis 1 Heizkreis 1 Auslegungstemperaturen Auslegungstemperaturen Heizkurve Niveau Kühlkurve Aussentemperatur 2 30 °C Heizkurve Neigung 1,10 Kühlkurve Vorlauftemperatur 2...
  • Seite 57 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16.3 Raumtemperatureinfl uss Die Einsteller im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Raumtemperatureinfluss“ sind sehr wichtige Werte für den energiesparenden Betrieb einer Heizanlage. Grundsätzlich wird empfohlen den Raumtemperatureinfluss zu verwenden. Damit kann die gewünschte Raumtemperatur viel genauer geregelt werden. Über- heizen der Räume und somit höherer Energieverbrauch (+6 % pro 1 °C Überheizung) wird vermieden.
  • Seite 58 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16.4 Heizgrenzen In diesem Menüpunkt „Serviceebene“ → „Heizgrenzen“ können die Heizgrenzen für den Heizkreis festgelegt werden. Diese Funktionen verhindern den unnötigen Betrieb des Heizkreises und können so Energie, insbesondere Hilfsenergie (Strom), sparen. Heizkreis 1 Heizgrenzen TA Absenkbetrieb 5,0 °C TA Heizbetrieb 20,0 °C...
  • Seite 59 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Heizgrenzen → Vorlauf max. Die Vorlauftemperatur wird auf den eingestellten Wert begrenzt. Berechnete Vorlauftemperatur-Sollwerte über diesem Wert werden für die Regelung nicht verwendet. VORSICHT Sachschaden Diese Einstellung dient nicht als Sicherheitsfunktion! Bei einem Fußbodenheizkreis ist zusätzlich bauseits ein Wächterthermostat erforderlich.
  • Seite 60 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16.6 WW-Ladung max. Ladevorrang Mit dem Einsteller „Serviceebene“ → „WW-Ladung max. Ladevorrang“ kann die maximale Warmwasser-Ladevor- rangzeit eingestellt werden. Dauert die Warmwasserladung länger als die eingestellte Vorrangzeit, wird der Heizkreis freigegeben und die Warmwasserladung im Parallelbetrieb fortgeführt. Die Einstellung 0 min.
  • Seite 61 Fußbodenheizung. Für das normgerechte Ausheizen sind die Funktionen Funktionsheizen und Belegreifheizen vorgesehen. VORSICHT Sachschaden Das Estrichausheizprogramm darf nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Tägliches lüften, protokollieren und überprüfen der Anlage ist erforderlich. Windhager übernimmt keine Garantie für mögliche Schäden (z.B. Risse, Restfeuchte, usw.) Heizkreis 1 Heizkreis 1...
  • Seite 62 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann T-Abkühlphase: Der Wert des Einstellers „Serviceebene“ → „Estrichausheizprogramm“ → „T-Abkühlphase“ wird nur in Verbindung mit der Funktion Belegreifheizen verwendet. Der Vorlauftemperatur-Sollwert wird jede Stunde um einen berechneten Wert reduziert (Rampenfunktion). Wert für die stündliche Sollwertreduktion = T-Abkühlphase / Dauer T-Änderung / 24 Beispiel: Sollwerterhöhung = 10 / 1 / 24 = 0,4.
  • Seite 63 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Funktion Starten: Nach dem Start der Funktion wird die Heizkreispumpe eingeschaltet, der Motormischer bleibt geschlossen. Nach 10 min. wird die Vorlauftemperatur gemessen und der Wert als Start- und Endtemperatursollwert gespeichert. Der Vorlauftemperatur-Sollwert wird auf 25 °C gestellt. Der Heizkreis wird für die eingestellte Dauer „Dauer T-Änderung“ mit dieser Temperatur betrieben.
  • Seite 64 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 16.8.4 Fehlerbehandlung Vorlauffühler defekt: Ist kein Vorlauffühler angeschlossen, kann die Funktion nicht gestartet werden. Fällt der Fühler infolge Kurzschluss oder Unterbruch aus, wird die Funktion beendet bzw. kann nicht gestartet werden. Stromausfall: Bei Stromausfall wird die Funktion an der Stelle fortgesetzt, wo der Stromausfall auftrat. Sollwert wird überschritten: Wird der Vorlaufsollwert bzw.
  • Seite 65 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 17. Aufbau der Menüstruktur der Funktion Warmwasser für Serviceebene Detailansicht Startscreen Warmwasser (siehe Pkt. 4.1) (siehe Pkt. 4.3) Hauptmenü Infoebene (siehe Pkt. 4.2) Warmwasser (siehe Pkt. 7.5) Betreiberebene Einstellungen Warmwasser (siehe Pkt. 4.4) (siehe Pkt. 7.6) Serviceebene Modulfunktionen Warmwasser Kessel EIN/AUS...
  • Seite 66 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 18. Serviceebene – Funktion Warmwasser Die Serviceebene stellt alle Anlagenparameter für den Heizungsfachmann zur Verfügung. VORSICHT Sachschaden Änderungen in der Serviceebene dürfen nur durch geschultes Servicepersonal durchgeführt werden. Navigation zur Serviceebene über Einstellungen-Taste → → drücken und 5 sec die Taste „OK“ Betreiberebene gedrückt halten.
  • Seite 67 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Menüpunkte der Serviceebene für Funktion Warmwasser In der Serviceebene gibt es folgende Menüpunkte: – Modulfunktionen – WW-Temperatur Maximalwert – WW-Zirkulationspumpe – Zirkulationspumpenlaufzeit 18.1 Modulfunktionen Im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ kann die Warmwasserladung eingestellt werden. Hinweis! WW-Kreis wird "inaktiv" angezeigt, wenn in der Funktion Heizkreis bei "Modulfunktion" → " Warmwasser" auf "Nein"...
  • Seite 68 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Modulfunktionen → WW-Überhöhung Wird auf den Sollwert der WW-Funktion aufaddiert, bevor die Anforderung an den Wärmeerzeuger gesendet wird. WW-Überhöhung 10 K Werkseinstellung: 10 K 30 K Einstellbereich: 5 bis 30 K Fig. 162 Modulfunktionen → WW-Kreis Der Warmwasserkreis kann wie folgt eingestellt werden: Infinity PLUS Wall Infinity PLUS integrated inaktiv...
  • Seite 69 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 18.2 WW-Temperatur Maximalwert Im Menüpunkt „Serviceebene“ → „WW-Temperatur Maximalwert“ kann der höchstzulässige Wert für die WW-Ladung im Nachlauf und für die WW-Ladung mit Solar eingestellt werden. WW-Temperatur Maximalwert 60 °C Werkseinstellung: 60 °C 50 °C 90 °C Einstellbereich: 50 bis 90 °C Fig.
  • Seite 70 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Einschaltbedingungen: Die Pumpe wird eingeschaltet: – am Beginn der Freigabezeit – wenn die WW-Zirkulationstemperatur um 2 K unter den eingestellten Sollwert laut Zeitprogramm sinkt – unabhängig von der WW-Zirkulationstemperatur, wenn die Ausschaltzeit abgelaufen ist. Ist die Ausschaltzeit auf 0 min.
  • Seite 71 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 19. Aufbau der Menüstruktur der Funktion Solar für Serviceebene Startscreen (siehe Pkt. 4.1) Hauptmenü (siehe Pkt. 4.2) Detailansicht Solar (siehe Pkt. 4.3) Infoebene Solar (siehe Pkt. 8.4) Betreiberebene Einstellungen Solar (siehe Pkt. 4.4) (siehe Pkt. 8.5) Serviceebene Modulfunktionen Solar Kessel EIN/AUS...
  • Seite 72 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 20. Serviceebene – Funktion Solar Die Serviceebene stellt alle Anlagenparameter für den Heizungsfachmann zur Verfügung. VORSICHT Sachschaden Änderungen in der Serviceebene dürfen nur durch geschultes Servicepersonal durchgeführt werden. Navigation zur Serviceebene über Einstellungen-Taste → → drücken und 5 sec die Taste „OK“ Betreiberebene gedrückt halten.
  • Seite 73 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Menüpunkte der Serviceebene für Funktion Solar In der Serviceebene gibt es folgende Menüpunkte: – Modulfunktionen – Kollektortemperatur – Solarpumpe – Steuersignal invertiert 20.1 Modulfunktionen Im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ kann die Solarfunktionen eingestellt werden. Solar Modulfunktionen Hydraulikschema Solar Fig.
  • Seite 74 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 20.2 Kollektortemperatur Im Menüpunkt „Serviceebene“ → „Kollektortemperatur“ können die Minimal- und Maxmialwerte der Kollektortempe- ratur eingestellt werden. Diese werden zur Regelung der Solarpumpe benötigt (siehe Pkt. 22.6 Funktionsbeschreibung Solar). Solar Minimalwert Kollektortemperatur Werkseinstellung: 25 °C Einstellbereich: 20 bis 50 °C Minimalwert 25 °C Maximalwert...
  • Seite 75 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 21. Aktorentest Im Aktorentest können die verschiedenen Aktoren getestet werden. VORSICHT Sachschaden Aktorentest darf nur durch geschultes Servicepersonal durchgeführt werden. Navigation zum Aktorentest über Einstellungen-Taste → drücken. Jedes Gerät und jede Funktion wie, Aktorentest Heizkreis, Warmwasser, Solar usw. werden zum Auswählen angezeigt. 16,3°C Mo.
  • Seite 76 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 22. Funktionsbeschreibungen 22.1 Funktionsbeschreibung Warmwasser Für die Warmwasserladung kann ein Ladeventil oder eine WW-Ladepumpe verwendet werden. Ist keine Warmwasserladung vorgesehen, muss bei der Funktion Warmwasser in der „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „WW-Kreis“ auf „in- aktiv“ gestellt werden – siehe 18.1 auf Seite 67. 22.1.1 Verhalten während der Nachlaufzeit Das Verhalten während der Nachlaufzeit und die Dauer des Pumpennachlaufs ist abhängig von der Anlagenkonfiguration...
  • Seite 77 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann Frostschutz Anlagentemperatur: Diese Funktion ist nur in Verbindung mit einem Vorlauftemperaturwert oder Kesseltemperaturwert (Temperaturwert über den Datenbus) aktiv. Sinkt die Vorlauftemperatur oder die Kesseltemperatur unter 10 °C, werden die Frostschutz-Funktionen aktiviert. Abhängig von der Betriebswahl wird der Heizkreis mit dem Absenktemperatur-Sollwert oder mit dem Frostschutzsoll- wert betrieben.
  • Seite 78 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 22.6 Funktionsbeschreibung Solar Nur bei Infinity PLUS integrated: Für die Pufferbeladung mit einer thermischen Solaranlage muss in der Serviceebene von Heizkreis 1 unter „Serviceebene“ → „Modulfunktionen“ → „Solar“ auf „EIN“ gestellt werden. Die Solarpumpe wird aktiviert, wenn – die Kollektortemperatur über die minimale Kollektortemperatur + 5 K steigt, –...
  • Seite 79 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 23. Technische Daten Regelung Infinity PLUS Betriebsspannung 230 VAC ± 10 % Gerätesicherung 6,3 A Leistungsaufnahme – Betrieb max. (ohne ext. Versorgte Komponenten) – Standby max. Gerät ist für Dauerbetrieb ausgelegt (Frostschutz), kein Standby Umgebungstemperatur – Betrieb 0 °C – + 50 °C –...
  • Seite 80 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 24. Fühler Außenfühler (Type ZAF 200) Fühlerelement: NTC, 5000 Ω bei 25°C Messbereich: -40 °C bis 50 °C Messgenauigkeit: -20 °C bis 50 °C ± 2 K Umgebungstemperatur: -50 °C bis 70 °C Anlegefühler MES 008 (Type ZVF 210), Kessel- und Warmwasserfühler MES 009M (Type ZTF 222) Fühlerelement: NTC, 5000 Ω...
  • Seite 81 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 25. Anschlussplan 25.1 Grundmodul – 1-2 Heizkreise, 1 Warmwasser- und 1 Zirkulationskreis...
  • Seite 82 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 25.2 Erweiterlungsmodul – 1-2 Heizkreise, 1 Warmwasser- und 1 Zirkulationskreis...
  • Seite 83 Für den Servicetechniker/Heizungsfachmann 25.3 Solarmodul...
  • Seite 84 GARANTIEBEDINGUNGEN Grundvoraussetzung für Garantie ist die fachgerechte Installation des Gerätes samt Zubehör und die Inbetriebnahme durch den Windhager-Kundendienst oder den Kundendienst-Partner, ohne die jeglicher Anspruch auf Garantieleistung durch den Hersteller entfällt. Funktionsmängel, die auf falsche Bedienung oder Einstellung sowie die Verwendung von Brennstoff minderer, bzw. nicht empfohlener Qualität zurückzuführen sind, fallen nicht unter Garantie.