Seite 2
Inhalt Hersteller ..........................4 Sicherheitshinweise ......................4 2.1. Warnhinweise zu Verletzungsrisiken ................. 4 2.2. Warnungen vor Sachschäden ..................4 2.3. Zusätzliche Symbole in den Sicherheitshinweisen ............ 5 2.4. Hinweis auf zusätzliche Informationen..............5 2.5. Sachgemäße Verwendung von Sauerstoff..............5 2.5.1.
Seite 3
6.3.5. Einstellung der vertikalen Höhe am Motorarm ..........25 6.3.6. Korrektur der vertikalen Ausrichtung des Servicekopfes an einem Motorarm 6.3.7. Einstellung der Tragfähigkeit am Federarm ............ 28 6.3.8. Einstellung der vertikalen Hubhöhe an einem Federarm ....... 30 6.3.9. Montage der Bremsanzeiger (nur bei Überholung) ........32 6.3.10.
Seite 4
Adresse: C/ Sant Lluc, 69-81. 08918 - Badalona (Barcelona) SPANIEN Tel. +34 933 992 058 Fax +34 933 984 547 tedisel@tedisel.com www.tediselmedical.com 2. Sicherheitshinweise Wichtige Hinweise in dieser Betriebsanleitung sind mit grafischen Symbolen und Warnworten gekennzeichnet. 2.1. Warnungen vor Verletzungsgefahr Warnwörter wie GEFAHR, WARNUNG oder VORSICHT beschreiben den Grad der Verletzungsgefahr.
Seite 5
WARNUNG Bezieht sich auf eine potenzielle Gefahr, die, wenn sie nicht vermieden wird, zu Schäden am Gerät führen kann. 2.3. Zusätzliche Symbole in den Sicherheitshinweisen Brandgefahr Explosionsgefahr Warnt vor der Entzündung explosiver Gasgemische. Warnt vor Stromschlägen, die zu schweren Verletzungen oder Elektrische Gefahr sogar zum Tod führen können.
Seite 6
2.6. Patientenumgebung Die Abmessungen in der folgenden Abbildung veranschaulichen die Mindestausdehnung der Patientenumgebung in einem nicht eingeschränkten Bereich gemäß IEC 60601-1. Abb.1 Mindestausdehnung der PATIENTENUMGEBUNG 2.7. Kombination mit Produkten anderer Hersteller. Das Hängesystem wird mit dem Versorgungskopf kombiniert. Um gefährliche Überlastungen zu vermeiden, die zu einer Beschädigung oder zum Zusammenbruch des Versorgungskopfes und des Hängesystems führen können, muss die angegebene maximale Tragfähigkeit eingehalten werden.
Seite 7
Die für den Betrieb des Geräts verantwortliche Stelle ist für die Validierung des gesamten Systems zuständig. Falls erforderlich, ist ein Konformitätsbewertungsverfahren durchzuführen eine Konformitätserklärung gemäß Artikel Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 vorzulegen. Lesen Sie die vom externen Hersteller bereitgestellten Betriebsanweisungen, um die für den Betrieb des Endgeräts erforderlichen Informationen zu erhalten.
Seite 8
3.4. Gefahr eines Stromschlags Signalkabel (Netzwerk, Audio, Video usw.) müssen elektrisch vom Gerät und den Anschlüssen im Gebäude isoliert sein, um den Kontakt mit Strömen zu vermeiden, die zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen können. 3.5. Überlegungen zur grundlegenden Leistung und Sicherheit Um die GRUNDLEGENDE SICHERHEIT und die WESENTLICHE LEISTUNG zu gewährleisten, wird erwartet, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung die folgenden Bedingungen gegeben sind: - Die Steckdosen funktionieren ordnungsgemäß.
Seite 9
Krankenschwesterrufknopf Direkte Beleuchtung Indirekte Beleuchtung einschalten Bedienungsanleitung Medizinprodukt Elektroschrott CE-Zeichen Produktcode Eindeutige Identifikationsnummer Seriennummer Hersteller Herstellungsdatum Verweis auf die Bedienungsanleitung Beschädigungen an Oberflächen Brandgefahr Explosionsgefahr Gefährliche Spannung INF-241 9 von51 Version 5 | 09.04.2025...
Seite 10
Es wird insbesondere für die Ausstattung von Operationssälen, Aufwachräumen und Intensivstationen verwendet. Das vorliegende Handbuch bezieht sich auf das Modell COLUMN, das zum Produkt UMOS gehört. 5.1. Lagerbedingungen Die Einzelverpackung dieses Produkttyps besteht aus einer Luftpolsterfolie im Inneren und einem Karton außen.
Seite 11
Empfohlener Temperaturbereich: -10 °C bis 40 °C Empfohlener Feuchtigkeitsbereich: 30 % bis 75 % Luftdruck: 700 hPa bis 1.060 hPa 5.3. Lebensdauer Die Lebensdauer der Produkte der UMOS-Familie richtet sich nach der Lebensdauer der integrierten medizinischen Gasanschlüsse, die 8 Jahre beträgt. Es sind keine besonderen Anweisungen erforderlich, um die GRUNDLEGENDE SICHERHEIT und die WESENTLICHE LEISTUNG in Bezug auf ELEKTROMAGNETISCHE STÖRUNGEN während der VORGESEHENEN LEBENSDAUER aufrechtzuerhalten.
Seite 12
6.2. Vorbereitende Maßnahmen • Trennen Sie alle Pole des Hängesystems und des Servicekopfes vom Stromnetz und verhindern Sie, dass sie wieder angeschlossen werden. • Stellen Sie sicher, dass alle über den Servicekopf angeschlossenen Geräte vom Stromnetz getrennt sind. • Warten Sie, bis das Endgerät (z. B. Hochfrequenz-Chirurgiegerät, Flachbildschirm usw.) abgekühlt ist.
Seite 13
Abb.2 Öffnen der Seiten eines Servicekopfes Die Abbildung zeigt einen vertikalen Servicekopf, den gängigsten Typ. Bei einem horizontalen Servicekopf ist das Verfahren identisch. 6.3. Strukturelle und bewegungsbezogene Überprüfung Das gesamte Aufhängungssystem muss vollständig überprüft werden, wobei alle Parameter, die von den ursprünglich vorgesehenen abweichen, angepasst werden müssen.
Seite 14
6.3.1. Verfügbare Einstellungen der Drehanschläge Der Auslegerarm und das Fallrohr sind mit mindestens einem Drehanschlag ausgestattet, der eine Beschädigung der internen Kabel verhindert. Bei einem installierten Kugelanschlag ist der Drehbereich je nach installierter Bremse auf einen bestimmten Gradbereich beschränkt. Bei zwei installierten Kugelanschlägen kann der Drehbereich noch weiter eingeschränkt werden.
Seite 15
eine M16-Befestigungsschraube und zwei Kugelanschläge mit Ø 12,7 mm für jeden Auslegerarm oder motorisierten Arm. • Motorisierte oder federbetriebene Arme: Bei Versionen mit mittlerer Tragfähigkeit stellen Sie den Drehbereich des oberen Auslegerarms in Schritten von 15,0 Grad und den Drehbereich des unteren Auslegerarms in Schritten von 22,5 Grad ein.
Seite 16
Abb.4 Doppelarmsystem und Reibungslager zwischen den Armen Bei der Einstellung des Endanschlags wie in Abb. 4 dargestellt beträgt der Totpunktbereich 45°. Das bedeutet, dass der Federarm ③ einen maximalen Bewegungsbereich von ca. 315° hat. Wenn die minimale Einstellung am Endanschlag nicht definiert ist, während die Bremsen am Zwischenlager ⑪ und am Deckenlager ⑩...
Seite 17
6.3.2. Einstellung der Drehanschläge 6.3.2.1. Einstellung für nicht motorisierte Arme Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie die Position der Drehanschläge für die Drehungen an nicht motorisierten Auslegerarmen eingestellt wird. Abb.5 Einstellung der Drehanschläge, nicht motorisierte Arme • Lösen Sie die Befestigungsschraube ① aus der Gewindebohrung ②. •...
Seite 18
• Entfernen Sie mit einem teleskopischen Magnetwerkzeug den Kugelanschlag ③ aus der Gewindebohrung ② und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort auf. • Drehen Sie den Auslegerarm in die gewünschte Endanschlagposition und setzen Sie dann 1 Kugelanschlag ③ in die Gewindebohrung ② ein. •...
Seite 19
Abb.6 Einstellung der Drehanschläge, motorisierten und federbetätigten Arme • Lösen Sie die Befestigungsschraube ① aus der Gewindebohrung ②. INF-241 19 von51 Version 5 | 09.04.2025...
Seite 20
• Drehen Sie den Arm oder das Fallrohr, bis der Kugelanschlag ③ in der Gewindebohrung ② sichtbar ist. • Entfernen Sie den Kugelanschlag ③ mit einem teleskopischen Magnetaufnehmer aus der Gewindebohrung ② und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort auf. •...
Seite 21
Abb.7 Einstellung der Reibungsbremse Mechanische Bremsen (Reibungsbremsen) halten den Auslegerarm ② in jeder eingestellten Position. Stellen Sie die Bremskraft so ein, dass der Auslegerarm ② in jeder Position stabil bleibt und dennoch bequem eingestellt werden kann. Kollisionsgefahr Wenn die Bremsen nicht richtig eingestellt sind, kann sich der Auslegerarm unkontrolliert bewegen.
Seite 22
Endvorrichtung in jeder eingestellten Position stabil bleibt und dennoch bequem eingestellt werden kann. In der folgenden Abbildung sehen Sie das Einstellschema für den Servicekopf. Abb.8 Einstellung der Reibungsbremse an Fallrohr, COLUMN ROTATION und nicht motorisierten Armen Verwenden Sie einen geeigneten Schlitzschraubendreher.
Seite 23
• Um die Bremskraft zu verringern, setzen Sie den Schlitzschraubendreher in die Bremsschrauben ① ein und drehen Sie ihn nach links (gegen den Uhrzeigersinn). • Führen Sie einen Funktionstest durch. 6.3.4.2. Motorisierter oder federbetätigter Arm (mit Reibungslager) Die Bremsschraube (Reibungsbremse) wird für alle verschiedenen Versionen des Aufhängungssystems auf die gleiche Weise eingestellt.
Seite 24
6.3.4.3. Motorisierter oder federnder Arm (mit Lager) Die Bremsschrauben (Reibungsbremsen) werden für alle verschiedenen Versionen des Hängesystems auf die gleiche Weise eingestellt. Bei Fallrohren mit einer Dreheinheit mit Lager halten mechanische Bremsen ① (3 Reibungsbremsen) das Endgerät (z. B. den Servicekopf) in der eingestellten Position. Stellen Sie die Bremskraft so ein, dass das jeweilige Endgerät (z.
Seite 25
6.3.5. Einstellung der vertikalen Hubhöhe am Motorarm Die vereinfachte Darstellung zeigt den Ausleger und den Motorarm ohne montierte Kabel. Die Einstellung ist für alle Versionen identisch. Der Motorarm hat einen vertikalen Hub von + 20 Grad nach oben und – 30 Grad nach unten. Der vertikale Hub kann sowohl nach oben als auch nach unten begrenzt werden.
Seite 26
• Verwenden Sie einen Inbusschlüssel (Größe 2,5) und lösen Sie 2 M4 x 6 mm Senkkopf- Inbusschrauben ⑦ – ISO 7380 – 10.9. • Schieben Sie die Leiterplatte mit den Endschaltern ⑤/⑥ bis zum Anschlag ⑧, bis der Endschalter ⑤ oder ⑪ hörbar einrastet, und ziehen Sie dann die 2 Senkkopf-Inbusschrauben M4 x 6 mm ⑦ –...
Seite 27
6.3.6. Korrektur der vertikalen Ausrichtung des Servicekopfes an einem Motorarm Nach der Montage einer Endvorrichtung (z. B. einer medizinischen Vorrichtung usw.) kann es erforderlich sein, diese Endvorrichtung vertikal auszurichten. Abb.12 Einstellung der Tragkraft des Motorarms und Verschließen der hinteren unteren Abdeckung •...
Seite 28
Die vertikale Ausrichtung kann sich während des Gebrauchs allmählich verändern, wenn die Befestigungsschraube M4 ⑦ – DIN 914 nicht richtig angezogen wurde. In diesem Fall bleibt der Bedienkopf oder die CEMOR-Monitorhalterung nicht mehr stabil in der eingestellten Position. Ziehen Sie die Feststellschraube M4 ⑦ – DIN 914 mit 2 Nm fest. •...
Seite 29
Abb.13 Einstellung der Tragkraft des Federarms und Verschließen der hinteren unteren Abdeckung Stellen Sie die Tragfähigkeit des Federarms so ein, dass der Federarm mit Servicekopf oder die CEMOR- Monitorhalterung und das Endgerät (z. B. Flachbildschirm, medizinisches Gerät usw.) in jeder eingestellten Position stationär bleiben.
Seite 30
• Setzen Sie den Inbusschlüssel in die Einstellschraube ④ ein. • Heben Sie den Federarm um ca. 10 Grad über die Horizontale (0-Grad-Position) an, um die Spannung an der Einstellschraube ④ zu verringern. • Wenn sich der Federarm nach unten bewegt, ist die Tragfähigkeit zu gering. •...
Seite 31
Abb.14 Einstellung der vertikalen Höhe an einem Federarm • Verwenden Sie einen Inbusschlüssel (Größe 10) und einen Sternschlüssel (Größe 18). • Lösen und drehen Sie die Sechskantmutter M12 ④ – ISO 4035 zurück. • Setzen Sie den Inbusschlüssel in die Einstellschraube ⑤ ein. •...
Seite 32
6.3.8.1. Öffnen/Schließen der vorderen oberen Abdeckung So öffnen Sie die vordere obere Abdeckung: • Stecken Sie einen geeigneten Schraubendreher nacheinander in die beiden Öffnungen ② und lösen Sie dann die beiden Verriegelungen ①. • Heben Sie die vordere obere Abdeckung ③ an, bis sie einrastet. So schließen Sie die obere Frontabdeckung •...
Seite 33
• Für die Montage müssen Sie die oben genannten Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Abb.15 Demontage der Bremsführung 6.3.9.2. Bremsanzeigen an motorisierten und federbetätigten Armen Bei Auslieferung des Systems ab Werk sind folgende Optionen montiert: Abb.16 Montage der Bremsanzeiger Die Abbildung zeigt einen Auslegerarm ⑤ mit einem Federarm ④. Das Montageverfahren für die XL- Auslegerarmversion mit Federarm ④...
Seite 34
So verfügt ein System mit Doppelarm über 4 Bremsanzeiger ⑩, während die Version mit Einzelarm nur 2 Bremsanzeiger hat. • Lösen Sie vorsichtig die 2/4 Kunststoffabdeckungen ① an den 4 Verriegelungen ②, entfernen Sie sie und bewahren Sie sie an einem sicheren Ort auf. •...
Seite 35
Abb.17 Montage des Indirektbeleuchtungsmoduls Die indirekte Beleuchtung ⑨ des Auslegerarms ⑤ (Längen ab 800 mm und 1000 mm für das Modell XL) ist oben am Arm montiert. Abbildung 17 zeigt eine vereinfachte Darstellung nur mit Auslegerarm und Federarm ⑤ ohne vorkonfektionierte Kabel. •...
Seite 36
6.3.11. Korrektur der vertikalen Ausrichtung der CEMOR-Monitorhalterung oder des Servicekopfes Nach der Montage eines Endgeräts (z. B. Flachbildschirm, medizinisches Gerät usw.) besteht die Gefahr, dass der Servicekopf oder die CEMOR-Monitorhalterung aufgrund des Gewichts des Endgeräts nicht mehr exakt vertikal ausgerichtet ist. Abb.18 Korrektur der vertikalen Ausrichtung des Servicekopfes oder der CEMOR-Monitorhalterung •...
Seite 37
Die vertikale Ausrichtung kann sich während des Gebrauchs allmählich verändern, wenn die Befestigungsschraube M4 ⑥ – DIN 914 nicht richtig angezogen wurde. In diesem Fall bleibt der Bedienkopf oder die CEMOR-Monitorhalterung nicht mehr stabil in der eingestellten Position. Ziehen Sie die Feststellschraube M4 ⑥ – DIN 914 mit 2 Nm fest. •...
Seite 38
Überprüfung der Anschlüsse: Jährlich Schutzhandschuhe A) Überprüfen Sie jede Schlauchverbindung am geriffelten Stutzen und am T-Stück. B) Stellen Sie sicher, dass die Anschlüsse fest sitzen und kein Spiel haben. C) Tasten Sie die Anschlüsse ab, um sicherzustellen, dass sie nicht verrutschen oder unnötige Bewegungen ausführen.
Seite 39
Wartungsprotokoll: Immer Wartungsprotokoll A) Tragen Sie nach jeder Inspektion oder jedem Eingriff alle Details wie Datum, Feststellungen, durchgeführte Maßnahmen, Name des Technikers und ausgetauschte Teile in ein Dokument oder ein Verwaltungssystem ein. B) Bewahren Sie dieses Protokoll für zukünftige Nachschläge und Audits gut organisiert und zugänglich auf.
Seite 40
Abb.19 Demontage/Montage des Servicekopfes am Fallrohr. • Lösen Sie die 4 Zylinderschrauben M8 ①, mit denen der Servicekopf befestigt ist. • Der Servicekopf ist nun gelöst. • Entfernen Sie die zu ersetzenden Schläuche. • Führen Sie die neuen Schläuche ① vorsichtig durch das Aufhängungssystem und zur Schnittstellenplatte, wie in Abbildung 20 dargestellt.
Seite 41
• Schließen Sie die neuen Schläuche am Ursprungsort (Schnittstellenplatte) an. Montieren Sie anschließend den Versorgungskopf wieder. • Richten Sie den Versorgungskopf aus, ohne Spannung auf die Versorgungsschläuche ① auszuüben. • Bringen Sie den Versorgungskopf mit Hilfe der Arbeitsplattform vor das Fallrohr des Armsystems. •...
Seite 42
Abzweigun Flexibler Schlauch Klemme mit einem Ring Gasanschlus Halterung für Geriffelte Gasanschlus Spitze Abb.21 Interne Komponenten des Gaskreislaufs Abb.22 Beispiel für den Anschluss von Gasschläuchen und das Anästhesiegas-Evakuierungssystem INF-241 42 von51 Version 5 | 09.04.2025...
Seite 43
6.5. Wartungsplan Zu prüfendes Beschreibung Häufigkeit Inspektionsmethode Element Struktur Festigkeit und Tragfähigkeit Jährlich Sichtprüfung auf Anzeichen von sicherstellen* Verschleiß oder Korrosion Zustand und Stabilität prüfen (1) Servicestütze Sicherstellen, dass die Säule Jährlich Sichtprüfung und Überprüfung fest und in Position bleibt* der Stabilität Ablagen und Funktionsfähigkeit und...
Seite 44
Flexible Gasschläuche Überprüfung und Zweimal Leckageerkennung. Zustandsprüfung* jährlich Siehe Punkt 6.4 Verfahren zur Es wird empfohlen, das Gerät Inspektion und zum Austausch vor der Überprüfung vom von flexiblen Schläuchen für Stromnetz zu trennen. medizinische Gase Austausch von Austausch von flexiblen 8 Jahre Gasschläuchen* flexiblen...
Seite 45
Arm und LED-Spot für Nachtbeleuchtung an Säule Krankenschwesterruf Funktionsfähigkeit des Halbjährlich Simulation eines Anrufs und Rufsystems Reaktion des Systems. Sicherstellung einer effektiven Kommunikation mit dem Pflegepersonal Schalter Überprüfung der Jährlich Funktionsprüfung. Beleuchtungssteuerung Funktionsfähigkeit überprüfen RJ45-Anschlüsse Überprüfung der Sprach- und Jährlich Anschluss an Geräte und Test der Datenanschlüsse Datenübertragung...
Seite 46
*Wenn bei der Inspektion festgestellt wird, dass einer der oben genannten Punkte nicht erfüllt ist, muss das System als Vorsichtsmaßnahme sofort außer Betrieb genommen werden, um größere Schäden an Personen und Geräten zu vermeiden. Benachrichtigen Sie unverzüglich den Lieferanten des Systems. (1) Überprüfung des Zustands und der Robustheit: •...
Seite 47
7. Reinigung Führen Sie diesen Vorgang mit leicht angefeuchteten Reinigungsinstrumenten durch, um sicherzustellen, dass keine Flüssigkeit in das Gerät eindringt. Da kein Teil oder keine Komponente des Systems invasiv ist, ist eine Sterilisation nicht erforderlich. Es dürfen keine abrasiven oder sehr harten Reinigungsmittel verwendet werden, die die Außenverkleidung beschädigen könnten,...
Seite 48
Gerät für den Dauerbetrieb vorgesehen. 9.2. Referenznormen Das Gerät erfüllt die Sicherheitsanforderungen der folgenden Normen und Richtlinien: ISO 11197: Medizinische Versorgungseinheiten IEC 60601-1: Medizinische elektrische Geräte. Teil 1. Allgemeine Festlegungen für die grundlegende Sicherheit und die wesentlichen Funktionen. IEC 60601-1-2: Medizinische elektrische Geräte. Teil 1-2. Allgemeine Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Funktionen.
Seite 49
erforderlich ist) bietet dieses Gerät möglicherweise keinen ausreichenden Schutz für Funkkommunikationsdienste. Benutzer muss möglicherweise Maßnahmen Schadensminderung ergreifen, z. B. das Gerät an einen anderen Standort verlegen oder neu ausrichten. Störfestigkeit Prüfniveau gemäß Konformitätsstufe Umgebung/Richtlinien IEC 60601 Elektrostatische ±8 kV ±8 kV Kontaktentladung Die Böden sollten aus Holz, Entladung (ESD) Kontaktentladung...
Seite 50
UN ist die Betrieb auch bei Wechselspannung Stromausfällen benötigt, des Netzes vor wird empfohlen, die Anwendung des Deckenversorgungseinheit Prüfwerts. über ein Gerät mit unterbrechungsfreier Stromversorgung oder eine Batterie zu versorgen. Kurze 100 % für 5 s Die Qualität der Unterbrechungen der Versorgungsspannung sollte Versorgungsspannung Anmerkung:...
Seite 51
Induzierte HF- AM-Modulation 1 kHz 3 Vrms 150 kHz bis 80 MHz 3 Vrms Störungen gemäß Tiefe 80 % 6 Vrms ISM-Band 6 Vrms IEC 61000-4-6 Induzierte AF- Störungen gemäß IEC 61000-4-3 Nennleistung des Senders Sicherheitsabstand in Abhängigkeit von der Sendefrequenz Umgebung/Richtlinien (m) 150 kHz bis 80 80 MHz bis 800...