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Zusatzanleitung Vor Inbetriebnahme sorgfältig lesen! Für künftige Verwendung aufbewahren Diese Betriebs-, Montageanleitung ist ein Teil der Maschine. Lieferanten von Neu- und Gebrauchtmaschinen sind gehalten, schriftlich zu dokumentieren dass die Betriebs-, Montageanleitung mit der Maschine ausgeliefert und dem Kunden Version 6.10.00 übergeben wurde.
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Vorankündigung alle Verbesserungen und Änderungen, die wir an unseren Geräten für nötig erachten, vorzunehmen, jedoch ohne uns dazu zu verpflichten, diese Verbesserungen oder Änderungen auf bereits verkaufte Maschinen zu übertragen. Gerne beantworten wir Ihnen weitergehende Fragen. Mit freundlichen Grüßen, RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH...
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Benutzerhinweise Zu dieser Betriebsanleitung Bedeutung der Warnhinweise Hinweise zur Textdarstellung 1.3.1 Anleitungen und Anweisungen 1.3.2 Aufzählungen 1.3.3 Verweise 1.3.4 Menühierarchie, Tasten und Navigation 2 Aufbau und Funktion Übersicht der unterstützten Maschinen Display 2.2.1 Beschreibung des Betriebsbildes 2.2.2 Anzeigefelder 2.2.3 Anzeige der Dosierschieberzustände...
1. Benutzerhinweise Benutzerhinweise Zu dieser Betriebsanleitung Diese Betriebsanleitung ist Bestandteil der Maschinensteuerung. Die Betriebsanleitung enthält wichtige Hinweise für eine sichere, sachgerechte und wirtschaftliche Nutzung und Wartung der Maschinensteuerung. Ihre Beachtung hilft Gefahren zu vermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu vermindern und die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der damit gesteuerten Maschine zu erhöhen.
1. Benutzerhinweise WARNUNG! Art und Quelle der Gefahr Dieser Warnhinweis warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation für die Gesundheit von Personen. Die Missachtung dieser Warnhinweise führt zu schweren Verletzungen. Die beschriebenen Maßnahmen zur Vermeidung dieser Gefahr unbedingt beachten. VORSICHT! Art und Quelle der Gefahr Dieser Warnhinweis warnt vor einer möglicherweise gefährlichen Situation für die Gesundheit von Personen.
1. Benutzerhinweise 1.3.3 Verweise Verweise auf andere Textstellen im Dokument sind mit Absatznummer, Überschriftentext bzw. Seitenangabe dargestellt: • Beispiel: Beachten Sie auch 2 Aufbau und Funktion Verweise auf weitere Dokumente sind als Hinweis oder Anweisung ohne genaue Kapitel- oder Seitenangaben dargestellt: •...
2. Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion Dieses Kapitel beschränkt sich auf die Beschreibung der Funktionen der elektronischen Maschinensteuerung ohne Angabe eines bestimmten ISOBUS-Terminals. • Anweisungen Bedienung ISOBUS-Terminals entsprechenden Betriebsanleitung beachten. Übersicht der unterstützten Maschinen Einige Modelle sind nicht in allen Ländern verfügbar. •...
2. Aufbau und Funktion 2.2.1 Beschreibung des Betriebsbildes Die genaue Darstellung des Betriebsbildes hängt von den aktuell angewählten Einstellungen und dem Maschinentyp ab. Siehe Kapitel 2.1 - Übersicht der unterstützten Maschinen - Seite 10 und Kapitel 2.2.2 - Anzeigefelder - Seite 14 n AXIS-H AXIS EMC (+W) ISOBUS 5901803...
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2. Aufbau und Funktion Abb. 1: Display der Maschinensteuerung AXIS-H GPS-Signal [10] Wurfscheibendrehzahl rechts/links EMC-Status [11] Mengenveränderung rechts/links Anzeige Info Düngemittel (Name Dünger, [12] Aktuelle Ausbringmenge Arbeitsbreite und Wurfscheibentyp) Düngereinstellungen oder Schaltfläche: Anpassung in der Streutabelle Taskcontroller Position Dosierschieber rechts/links Schaltfläche: direkte Eingabe...
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2. Aufbau und Funktion Abb. 2: Display der Maschinensteuerung AXIS-M GPS-Signal Anzeige Wurf-Mineraldüngerstreuer EMC-Status [10] Zapfwellendrehzahl Anzeige Info Düngemittel (Name [11] Aktuelle Ausbringmenge Düngemittel, Arbeitsbreite Düngereinstellungen oder Wurfscheibentyp) Taskcontroller Schaltfläche: Anpassung in der Streutabelle Schaltfläche: direkte Eingabe Position Dosierschieber rechts/links Ausbringmenge Position Aufgabepunkt rechts/links [12] Angewählte Betriebsart...
2. Aufbau und Funktion 2.2.2 Anzeigefelder Die drei Anzeigefelder im Betriebsbild kan man individuell anpassen und wahlweise mit folgenden Werten belegen: • Fahrgeschwindigkeit • Fliessfaktor (FF) • ha Trip • kg Trip • m Trip • kg Rest • m Rest •...
2. Aufbau und Funktion Anzeige auswählen Auf das jeweilige Anzeigefeld im Touchscreen drücken. Das Display listet die möglichen Anzeigen auf. Den neuen Wert markieren, mit dem das Anzeigefeld belegt werden soll. Schaltfläche OK drücken. Das Display zeigt das Betriebsbild. Im jeweiligen Anzeigefeld ist der neue Wert eingetragen. 2.2.3 Anzeige der Dosierschieberzustände Abb.
2. Aufbau und Funktion 2.2.4 Anzeige der Teilbreiten Abb. 5: Anzeige der Teilbreitenzustände Wechseltaste Teilbreiten/Grenzstreuen Rechte Teilbreite mehrere Taste Rechte Teilbreite reduzieren Teilbreitenstufen reduziert Aktivierte Teilbreiten gesamte Arbeitsbreite Weitere Anzeige- und Einstellmöglichkeiten sind im Kapitel 4.13.4 Arbeiten mit Teilbreiten erläutert. 2.2.5 Anzeige des EMC-Status Status der EMC-Regelung:...
2. Aufbau und Funktion 2.3.1 Navigation Symbol Bedeutung nach links; vorherige Seite nach rechts; nächste Seite zurück zum vorherigen Menü zurück zum Hauptmenü Wechseln zwischen Betriebsbild und Menüfenster Abbruch, Dialogfenster schließen 2.3.2 Menüs Symbol Bedeutung Aus einem Menüfenster direkt ins Haupmenü wechseln Wechseln zwischen Betriebsbild und Menüfenster Arbeitsscheinwerfer SpreadLight Abdeckplane...
2. Aufbau und Funktion Symbol Bedeutung System/Test Information Wiegen-Tripzähler 2.3.3 Symbole Betriebsbild Symbol Bedeutung Streubetrieb und Regelung der Ausbringmenge starten Der Streubetrieb ist gestartet; Regelung der Ausbringmenge stoppen Wurfscheiben starten Die Wurfscheiben drehen; Wurfscheiben stoppen Rücksetzen der Mengenänderung auf die voreingestellte Ausbringmenge Wechseln zwischen Betriebsbild und Menüfenster Wechseln zwischen Grenzstreuen und Teilbreiten auf die linke, rechte oder beide Streuseiten...
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2. Aufbau und Funktion Symbol Bedeutung OptiPoint Pro ist aktiviert OptiPoint Pro nicht aktiviert: das Symbol wird nicht angezeigt OptiPoint pro aktiv im Vorgewendemodus Auswahl der Mehr-/Mindermenge auf die linke, rechte oder beide Streuseiten (%) Mengenänderung + (Plus) Mengenänderung - (Minus) Mengenänderung links + (Plus) Mengenänderung links - (Minus) Mengenänderung rechts + (Plus)
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2. Aufbau und Funktion Symbol Bedeutung Streuseite links inaktiv Streuseite links aktiv Streuseite rechts inaktiv Streuseite rechts aktiv Teilbreite links reduzieren (Minus) Im Grenzstreubetrieb: Längeres Drücken (>500 ms) deaktiviert eine komplette Streuseite sofort. Teilbreite links erhöhen (Plus) Teilbreite rechts reduzieren (Minus) Im Grenzstreubetrieb: Längeres Drücken (>500 ms) deaktiviert eine komplette Streuseite sofort.
2. Aufbau und Funktion 2.3.4 Andere Symbole Symbol Bedeutung Leerlaufmessung starten, im Hauptmenü Grenzstreumodus, im Betriebsbild Randstreumodus, im Betriebsbild Grenzstreumodus, im Hauptmenü Randstreumodus, im Hauptmenü Betriebsart AUTO km/h + AUTO kg Betriebsart AUTO km/h Betriebsart MAN km/h Betriebsart MAN Skala EMC Regelung deaktiviert Status EMC Verlust des GPS-Signals (GPS J1939)
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2. Aufbau und Funktion n AXIS H EMC 5901803 AXIS EMC (+W) ISOBUS...
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2. Aufbau und Funktion AXIS EMC (+W) ISOBUS 5901803...
3. Anbau und Installation Anbau und Installation Traktoranforderungen Vor Anbau der Maschinensteuerung prüfen, ob der Traktor folgende Anforderungen erfüllt: • Mindestspannung 11 V muss immer gewährleistet sein, auch wenn mehrere Verbraucher gleichzeitig angeschlossen sind (z. B. Klimaanlage, Licht). • AXIS EMC: Die Zapfwellendrehzahl muss die folgenden Werte betragen und muss eingehalten werden (Grundvoraussetzung für eine korrekte Arbeitsbreite).
4. Bedienung Bedienung VORSICHT! Verletzungsgefahr durch austretendes Düngemittel Bei einer Störung kann sich der Dosierschieber während der Fahrt zum Streuort unerwartet öffnen. Es besteht Rutsch- und Verletzungsgefahr für Personen durch austretendes Düngemittel. Vor der Fahrt zum Streuort die elektronische Maschinensteuerung unbedingt ausschalten. Die Einstellungen in den einzelnen Menüs sind sehr wichtig für die optimale, automatische Massenstromregelung (Funktion EMC).
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4. Bedienung n Hauptmenü aufrufen Die Funktionstaste Betriebsbild/Hauptmenü drücken. Siehe 2.3.2 Menüs. Im Display erscheint das Hauptmenü. n Untermenü durch den Touchscreen aufrufen Schaltfläche des gewünschten Untermenüs drücken. Fenster erscheinen, die zu unterschiedliche Aktionen auffordern. • Texteingabe • Werteingabe • Einstellungen über weitere Untermenüs Nicht alle Parameter werden gleichzeitig am Bildschirm dargestellt.
4. Bedienung • Leerlaufmessung: Die Funktionstaste ermöglicht den manuellen Start der Leerlaufmessung. Siehe Kapitel 4.13.6.2 Manuelle Leerlaufmessung. • Grenzstreuart: Randstreuen oder Grenzstreuen. Dünger-Einstellungen In diesem Menü werden die Einstellungen zum Düngemittel und zum Streubetrieb vorgenommen. Menü Hauptmenü > Dünger Einstellungen aufrufen. Abb.
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4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung Application rate Eingabe Sollwert der Ausbringmenge in 4.4.1 Ausbringmenge Ausbr. (kg/ha) kg/ha Working width Festlegung der zu streuenden 4.4.2 Arbeitsbreite einstellen Arbeitsbreite (m) Arbeitsbreite Flow factor Eingabe Fließfaktor des verwendeten 4.4.3 Fließfaktor Fliessfaktor Düngemittels Drop point Eingabe des Aufgabepunkts Betriebsanleitung der Maschine Aufgabepunkt...
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4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung Boundary quantity Voreinstellung der Mengenreduzierung Eingabe in separatem Grenzstr.Menge (%) im Grenzstreumodus Eingabefenster TELIMAT Abspeichern der TELIMAT- Nur für AXIS-M Maschinen mit Einstellungen für Grenzstreuen TELIMAT Fertilisation method Auswahl mit Pfeiltasten Auswahlliste: Düngungsart Bestätigung durch Drücken der •...
4. Bedienung 4.4.1 Ausbringmenge In diesem Menü wird der Sollwert der gewünschten Ausbringmenge eingegeben. Ausbringmenge eingeben: Menü Dünger Einstellungen > Ausbr. (kg/ha) aufrufen. Im Display erscheint die momentan gültige Ausbringmenge. Den neuen Wert in das Eingabefeld eintragen. OK drücken. Der neue Wert ist in der Maschinensteuerung gespeichert. 4.4.2 Arbeitsbreite einstellen In diesem Menü...
4. Bedienung Über das Menü Abdrehprobe starten kann der Fließfaktor mithilfe der Maschinensteuerung ermittelt und eingetragen werden. Siehe Kapitel 4.4.5 Abdrehprobe Beim Wurf-Mineraldüngerstreuer AXIS-H EMC erfolgt die Ermittlung des Fließfaktors durch die EMC- Massenstromregelung. Jedoch ist eine manuelle Eingabe möglich. Die Fließfaktor-Berechnung hängt von der verwendeten Betriebsart ab.
4. Bedienung VORSICHT! Verletzungsgefahr durch automatische Verstellung des Aufgabepunkts Nach Betätigung der Start/Stop Funktionstaste stellt ein elektrischer Stellmotor (Speedservo) den Aufgabepunkt auf den voreingestellten Wert. Dies kann Verletzungen verursachen. Vor der Betätigung von Start/Stop sicherstellen, dass sich keine Personen im Gefahrenbereich der Maschine aufhalten.
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4. Bedienung Arbeitsgeschwindigkeit eingeben: Menü Dünger Einstellungen > Abdrehprobe starten aufrufen. Mittlere Arbeitsgeschwindigkeit eingeben. Dieser Wert wird für die Berechnung der Schieberstellung bei der Abdrehprobe benötigt. Schaltfläche Weiter drücken. Der neue Wert wird in der Maschinensteuerung gespeichert. Im Display erscheint die zweite Seite der Abdrehprobe. Teilbreite auswählen Streuerseite bestimmen, an der die Abdrehprobe durchgeführt werden soll.
4. Bedienung Abgedrehte Menge wiegen (Leergewicht des Auffangbehälters berücksichtigen). Gewicht unter dem Menüeintrag Abgedrehte Menge eingeben. OK drücken. Der neue Wert ist in der Maschinensteuerung gespeichert. Das Display zeigt das Menü Fließfaktor Berechnung. Der Fließfaktor muss zwischen 0,4 und 1,9 liegen. Fließfaktor festlegen.
4. Bedienung 4.4.7 Drehzahl n Zapfwelle Für eine optimale Leerlaufmessung die korrekten Eingaben im Menü Dünger Einstellungen prüfen. • Die Eingaben in den Menüeinträgen Wurfscheibe und Zapfwelle müssen mit den tatsächlichen Einstellungen der Maschine übereinstimmen. Die eingestellte Zapfwellendrehzahl ist in der Bedieneinheit werkseitig auf 750 U/min vorprogrammiert. Falls eine andere Zapfwellendrehzahl eingestellt wird, gespeicherten Wert in der Bedieneinheit ändern.
4. Bedienung Abb. 12: Einstellwerte Grenzstreumodus Randstreuen Grenzstreuen Menü Dünger Einstellungen aufrufen. Zum Reiter 2 wechseln. Grenzstreumodus Rand oder Grenze anwählen. Bei Bedarf Werte in den Menüs Drehzahl, Aufgabepunkt oder Mengenreduzierung gemäß den Angaben in der Streutabelle anpassen. 4.4.9 Grenzstreu-Menge In diesem Menü...
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4. Bedienung Weitenkennwert für das eingesetzte Düngemittel: siehe die Streutabelle der Maschine. Im Menü Dünger Einstellungen > Weitenkennwert den vorgegebenen Wert eingeben. Menü Dünger Einstellungen > OptiPoint berechnen aufrufen. Die erste Seite des Menüs OptiPoint berechnen erscheint. Die angegebene Fahrgeschwindigkeit bezieht sich auf die Fahrgeschwindigkeit im Bereich der Schaltpositionen! Siehe 4.13.11 GPS-Control.
4. Bedienung Auf dieser Seite können die Parameterwerte manuell angepasst werden. Siehe 4.13.11 GPS- Control. Werte ändern Den gewünschten Listeneintrag aufrufen. Die neuen Werte eingeben. OK drücken. Schaltfläche Accept values - Werte übernehmen drücken. Die Berechnung von OptiPoint ist erfolgt. Die Maschinensteuerung wechselt auf das Fenster GPS-Control Info.
4. Bedienung Aktivierung von OptiPoint im Hauptmenü Wenn Funktionstasten Wurfscheibendrehzahl nicht angezeigt werden, können sie auch im Hauptmenü [3] aktiviert werden. OptiPoint im Betriebsbild aktiviert Abb. 15: OptiPoint im Hauptmenü aktiviert Bei aktivierter Funktionstaste „OPTI“ erhöhen sich einseitig die Menge und der Aufgabepunkt. Die geänderten Werte werden im Betriebsbild angezeigt.
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4. Bedienung Wenn die Funktionstasten der Wurfscheibendrehzhal im Betriebsbild nicht erscheinen, muss die Drehzahländerung aktiviert werden. Aktivieren der Drehzahländerung Masch. Einstellungen aufrufen. Seite Change speed Drehzahländerung [1] Haken setzen. Abb. 16: Drehzahländerung aktiviert Zurück aufs Betribsbild gehen. Funktionstasten erscheinen Betriebsbild. Abb.
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4. Bedienung Aktivierung der OptiPoint Pro + Funktion: Funktionstaste „OPTI“ betätigen, um den Vorgewendemodus zu aktivieren. Oder im Hauptmenü aktivierbar siehe Abb. 15 OptiPoint im Hauptmenü aktiviert. Betriebsbild erscheint entsprechenden Seite (links oder rechts) ein Hinweis, dass der Vorgewendemodus aktiv ist. Abb.
4. Bedienung Um Ecken besser ausstreuen zu können wurde das Feature CornerControl entwickelt. Beim Rand-/ Grenzstreuen ist auf der Rand-/Grenzstreuseite die Wurfweite des Düngers durch die verringerte Drehzahl der Wurfscheibe verringert. Das wird nun auch im Terminal durch einen asymmetrischen Boom abgebildet, welcher die reale asymmetrische Wurfweite darstellt.
4. Bedienung Dieses Menü dient lediglich der Information. • Die Betriebsanleitung des GPS Terminals beachten. Menü Dünger Einstellungen > GPS-Control Info aufrufen. Abb. 22: Menü GPS Control info - GPS-Control Info 4.4.13 Streutabellen In diesem Menü werden die Streutabellen angelegt und verwaltet. Die Auswahl einer Streutabelle hat Auswirkungen auf die Maschine, auf die Dünger-Einstellungen Maschinensteuerung.
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4. Bedienung Anzeige für eine mit Werten befüllte Streutabelle Anzeige für eine aktive Streutabelle Namensfeld der Streutabelle Leere Streutabelle Tabellennummer Abb. 23: Menü Fertiliser charts - Streutabellen Menü Dünger Einstellungen > Streutabellen aufrufen. Eine leere Streutabelle auswählen. Das Namensfeld setzt sich zusammen aus Düngemittelname, Arbeitsbreite und Wurfscheibentyp. Das Display zeigt das Auswahlfenster.
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4. Bedienung Bei der Auswahl einer vorhandenen Streutabelle werden alle Werte im Menü Dünger Einstellungen mit den gespeicherten Werten aus der gewählten Streutabelle überschrieben, darunter auch den Aufgabepunkt und die Normaldrehzahl. • Die Maschinensteuerung fährt den Aufgabepunkt auf den in der Streutabelle gespeicherten Wert.
4. Bedienung Im Touchscreen Schaltfläche Streutabelle [2] drücken. Den neuen Wert in das Eingabefeld eintragen. OK drücken. Die aktive Streutabelle öffnet. Der neue Wert ist in der Maschinensteuerung gespeichert. Abb. 24: Streutabelle über Touchscreen verwalten Schaltfläche Schaltfläche Ausbringmenge Streutabelle Maschinen-Einstellungen In diesem Menü...
4. Bedienung Abb. 26: Menü Masch. Einstellungen, Reiter 3 Nicht alle Parameter werden gleichzeitig am Bildschirm dargestellt. Mit dem Pfeil nach links/ rechts zum angrenzenden Menüfenster (Reiter) springen. Untermenü Bedeutung Beschreibung AUTO/MAN mode Festlegung der Betriebsart 4.5.1 AUTO/MAN Betrieb AUTO/MAN Betrieb Automatik oder Manuell MAN scale Einstellung des manuellen...
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4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung Sim GPS speed Nur für GPS J1939: Angabe der HINWEIS! Sim GPS Geschw. Fahrgeschwindigkeit beim Die eingegebene Verlust des GPS-Signals Fahrgeschwindigkeit unbedingt konstant halten. +/- appl. rate (%) Voreinstellung der Eingabe in separatem +/- Menge (%) Mengenveränderung Eingabefenster Task Control...
4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung Application rate correction Korrektur der Abweichungen zwischen eingegeber • Appl. corr L - Ausbr.-korr. L Ausbringmenge und tatsächlicher Ausbringmenge • Appl. corr R - Ausbr.-korr. R • Korrektur in Prozent wahlweise auf der rechten bzw. linken Seite CornerControl Aktivierung der Funktion Corner Control 45...
4. Bedienung Menü Bedeutung Beschreibung AUTO km/h + AUTO kg Auswahl automatischer Betrieb mit EMC Seite 81 Regelung oder automatischem Wiegen Nur bei MDS W oder AXIS M W AUTO km/h + Stat. kg Auswahl automatischer Betrieb mit statischem Seite 85 Wiegen Nur bei MDS W oder AXIS M W AUTO km/h...
4. Bedienung Funktionstasten während des Betriebs: • Menge +/Menge -: die Streumenge kann jederzeit um den Faktor der +/- Menge verändert werden. • C 100 %-Taste: zurück auf die Voreinstellungen. Mengenreduzierung festlegen: Menü Masch. Einstellungen > +/- Menge (%) aufrufen. Den prozentualen Wert eintragen, um den die Streumenge verändert werden soll.
4. Bedienung Vor der Einlagerung den Behälter der Maschine über die Maschinensteuerung komplett entleeren. Vollständige Entleerung: Beide Teilbreiten auswählen. Start/Stop drücken. Beide Dosierschieber öffnen sich. Der Aufgabepunkt fährt jeweils links und rechts auf den Wert 0. Taste Vollständige Entleerung drücken und gedrückt halten. Der Aufgabepunkt fährt zwischen den Werten 9,5 und 0 hin und her damit das Düngemittel ausfließt.
4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung Total data counter 4.7.1 Gesamtdatenzähler Anzeigeliste Gesamtdatenzähler • gestreute Menge in kg • gestreute Fläche in ha • Streuzeit in h • gefahrene Strecke in km Test/diagnosis Überprüfung von Aktuatoren und 4.7.2 Test/Diagnose Test/Diagnose Sensoren Service Serviceeinstellungen Passwortgeschützt;...
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4. Bedienung Dieses Menü dient lediglich der Information. Die Liste der Sensoren hängt von der Ausrüstung der Maschine ab. VORSICHT! Verletzungsgefahr durch sich bewegende Maschinenteile Während der Tests können sich Maschinenteile automatisch bewegen. Sicherstellen das sich keine Personen im Bereich der Maschine befinden. Untermenü...
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4. Bedienung Untermenü Bedeutung Beschreibung SpreadLight Überprüfung der Arbeitsscheinwerfer SpreadLight HillControl Überprüfen des Neigungssensors Beispiel HillControl Neigungssensor 60 n Beispiel Dosierschieber Menü Test/Diagnose > Dosierschieber aufrufen. Das Display zeigt den Status der Motoren/ Sensoren Testpunkte Dosierschieber. Die Anzeige Signal zeigt den Zustand des elektrischen Signals für die linke und rechte Seite getrennt.
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4. Bedienung Anzeige Status Selbsttest starten Angeschlossene LIN-Teilnehmer Menü System/Test > Test/Diagnose aufrufen. Menüeintrag LIN-Bus aufrufen. Das Display zeigt den Status der Aktoren/ Sensoren. Abb. 31: System/Test; Beispiel: Test/Diagnose Statusmeldung Linbus Teilnehmer Die LIN-Teilnehmer weisen unterschiedliche Zustände auf: • 0 = OK; kein Fehler an der Einrichtung •...
4. Bedienung Ist das HillControl Symbol im Dashboard [1] des Streuers erkennen heißt das, dass HillControl aktiv die Aufgabepunkte regelt. Beim Grenz- /Randstreuen wird es automatisch deaktiviert. Sobald Normalstreuen gewechselt wird, ist es wieder automatsch aktiviert. Abb. 32: HillControl Symbol im Betriebsbild 4.7.3 Service Für die Einstellungen im Menü...
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4. Bedienung Menü Hauptmenü > Wiegen-Tripzähler aufrufen. Abb. 33: Menü Weighing/Trip count. - Wiegen- Tripzähler Das Menü Menge wiegen erscheint nur bei AXIS W Maschinen. Untermenü Bedeutung Beschreibung Trip counter Anzeige der geleisteten Streumenge, 4.9.1 Trip-Zähler Trip-Zähler gestreuten Fläche und gestreuten Strecke Rest (kg, ha, m) Nur Wiegestreuer: Anzeige der...
4. Bedienung 4.9.1 Trip-Zähler In diesem Menü können die Werte der geleisteten Streuarbeit abgefragt, die Reststreumenge beobachtet und den Tripzähler durch Löschen zurückgesetzt werden. Menü Wiegen- Tripzähler > Trip-Zähler aufrufen. Das Menü Trip-Zähler erscheint. Während der Streuarbeit, also mit offenen Dosierschiebern, kann in das Menü Trip-Zähler gewechselt und so die aktuellen Werte abgelesen werden.
4. Bedienung Menü Wiegen-Tripzähler > Rest (kg, ha, m) aufrufen. Das Menü Rest (kg, ha, m) erscheint. Eingabefeld kg rest - kg Rest Anzeigefelder Appl. rate (kg/ha) Ausbringmenge, Working width (m) - Arbeitsbreite mögliche streuende Fläche und Strecke Abb. 35: Menü Rest (kg, ha, m) - Rest (kg, ha, m) Für Maschinen ohne Wiegezellen Den Behälter befüllen.
4. Bedienung 4.9.4 Menge wiegen In diesem Menü wird beim Start der Maschinensteuerung oder bei einer Befüllung des Behälters zwischen einer Wiederbefüllung oder Neuem Dünger gewählt. Wenn die Auswahl vorab getroffen wurde und seit der Auswahl mindestens 150 kg gestreut wurden, kann mit der Funktion Restmenge wiegen ein neuer Flißfaktor berechnet und übernommen werden.
4. Bedienung Beim Restmenge wiegen müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein: • Die Maschine steht waagerecht und frei vom Boden. • Der Traktor steht still. • Die Maschinensteuerung ist eingeschaltet. Menü Wiegen-Tripzähler > Menge wiegen aufrufen. Schaltfläche Restmenge wiegen drücken. Der Fließaktor wird neu berechnet.
4. Bedienung Menü Hauptmenü > SpreadLight aufrufen. Im Menüeintrag SpreadLight AUTO [3] Haken setzen. Die Arbeitsscheinwerfer schalten ein, wenn die Dosierschieber öffnen. Ausschaltdauer [1] in Sekunden eingeben. Die Arbeitsscheinwerfer schalten nach der eingegebenen Dauer aus, wenn die Dosierschieber geschlossen sind. Bereich von 0 bis 100 Sekunden.
4. Bedienung Abdeckplane öffnen. Vorgang stoppen. Abdeckplane schließen. Anzeige Öffnungsvorgang. Abb. 38: Menü Abdeckplane VORSICHT! Sachschaden durch ungenügenden Freiraum Das Öffnen und Schließen der Abdeckplane fordert genügend Freiraum über dem Maschinenbehälter. Wenn der Freiraum zu klein ist, kann die Abdeckplane zerreißen. Das Gestänge der Abdeckplane kann kaputt gehen und die Abdeckplane Schäden an der Umgebung anrichten.
4. Bedienung Menü Einstellungen des Terminalsystems aufrufen. Menü Einheit aufrufen. Gewünschtes Einheitssystem in der Liste auswählen. OK drücken. Alle Werte der unterschiedlichen Menüs sind umgerechnet. Menü/Wert Umrechnungsfaktor metrisch auf imperial kg Rest 1 x 2,2046 lb.-mass (lbs Rest) ha Rest 1 x 2,4710 ac (ac Rest) Arbeitsbreite (m) 1 x 3,2808 ft...
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4. Bedienung n CCI A3 Joystick Abb. 39: CCI A3 Joystick, Vorder- und Rückseite Lichtsensor Kunststoff-Grid (austauschbar) Display/Touchpanel Ebenentaster n Bedienebenen des CCI A3 Joysticks Mit dem Ebenentaster wird zwischen drei Bedienebenen gewechselt. Die jeweils aktive Ebene wird durch die Position eines Leuchtstreifens am unteren Rand des Displays angezeigt. 5901803 AXIS EMC (+W) ISOBUS...
4. Bedienung Abb. 40: CCI A3 Joystick, Anzeige Bedienebene Ebene 1 aktiv Ebene 3 aktiv Ebene 2 aktiv n Tastenbelegung des CCI A3 Joysticks Der angebotene Joystick ist werkseitig mit bestimmten Funktionen vorprogrammiert. Bedeutung und Funktion der Symbole. siehe 2.3 Bibliothek der verwendeten Symbole. Die Tastenbelegung ist je nach Maschinentyp unterschiedlich.
4. Bedienung Tastenbelegung Ebene 1 Tastenbelegung Ebene 3 Tastenbelegung Ebene 2 Um die Tastenbelegung auf den drei Ebenen anzupassen, die Anweisungen in der Bedienungsanleitung des Joysticks beachten. 4.12.3 WLAN Modul n Sonderausstattung Für die Kommunikation zwischen einem Smartphone und dem Jobrechner kann ein WLAN-Modul verwendet werden.
4. Bedienung Nähere Informationen zur Montage des WLAN-Moduls und Kommunikation mit dem Smartphone finden man in der Montageanleitung des WLAN-Moduls. • Das WLAN-Passwort lautet: quantron. 4.13 Streubetrieb Die Maschinensteuerung unterstützt bei der Einstellung der Maschine vor der Arbeit. Während der Streuarbeit sind ebenfalls Funktionen der Maschinensteuerung im Hintergrund aktiv.
4. Bedienung TELIMAT mit hydraulischer Fernbedienung und TELIMAT-Sensoren Sind TELIMAT-Sensoren angeschlossen und aktiviert, wird im Display das TELIMAT-Symbol angezeigt, wenn die TELIMAT Grenzstreueinrichtung hydraulisch in Arbeitsposition gebracht wurde. Wird die TELIMAT-Einrichtung zurück in Ruheposition gebracht, wird das TELIMAT- Symbol wieder ausgeblendet.
4. Bedienung 4.13.4 Arbeiten mit Teilbreiten n Streuart im Betriebsbild anzeigen Die Maschinensteuerung bietet 4 unterschiedliche Streuarten für den Streubetrieb mit der Maschine AXIS EMC. Diese Einstellungen sind direkt im Betriebsbild möglich. Sie können während des Streubetriebs zwischen den Streuarten wechseln und damit den Feldanforderungen optimal anpassen.
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4. Bedienung Abb. 43: Betriebsbild: Teilbreiten mit 4 Stufen Die rechte Streuseite ist auf 2 Stufen Funktionstasten Streubreite links erhöhen reduziert. oder reduzieren Funktionstasten Streubreite rechts erhöhen Die linke Streuseite streut auf die komplette oder reduzieren Halbseite. • Jede Teilbreite kann schrittweise reduziert oder erhöht werden. Funktionstaste Streubreite links reduzieren oder Streubreite rechts reduzieren drücken.
4. Bedienung Abb. 44: Automatische Teilbreitenschaltung Feldrand Fahrgasse im Feld Vorgewendefahrgasse Teilbreiten 1 bis 4: Teilbreitenreduzierung auf der rechten Seite n Mit reduzierten Teilbreiten streuen: VariSpread pro Man kann auf einer oder beiden Seiten mit Teilbreiten streuen und damit die gesamte Streubreite den Feldanforderungen anpassen.
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4. Bedienung Abb. 45: Betriebsbild: Stufenlose Teilbreitenschaltung Die rechte Streuseite ist auf mehrere Stufen Funktionstasten Streubreite links erhöhen reduziert. oder reduzieren Funktionstasten Streubreite rechts erhöhen Die linke Streuseite streut auf die komplette oder reduzieren Halbseite. • Jede Teilbreite kann schrittweise reduziert oder erhöht werden. •...
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4. Bedienung Abb. 46: Automatische Teilbreitenschaltung Feldrand Teilbreiten weitere Vorgewendefahrgasse Teilbreitenreduzierung Teilbreiten 1 bis 4: Teilbreitenreduzierung Fahrgasse im Feld auf der rechten Seite AXIS EMC (+W) ISOBUS 5901803...
4. Bedienung n Streubetrieb mit einer Teilbreite und im Grenzstreumodus n VariSpread V8 Während des Streubetriebs können die Teilbreiten schrittweise verändern und das Grenzstreuen deaktiviert werden. Das untere Bild zeigt das Betriebsbild mit aktivierten Grenzstreufunktion und aktivierter Teilbreite an. Abb. 47: Betriebsbild eine Teilbreite links, Grenzstreuseite rechts Streuseite rechts in Grenzstreumodus Streuseite rechts ist aktiviert Streumenge reduzieren...
4. Bedienung Die Funktion Grenzstreuen ist im Automatikbetrieb mit GPS-Control auch möglich. Die Grenzstreuseite muss immer manuell bedient werden. • Siehe 4.13.11 GPS-Control. 4.13.5 Streuen mit automatischer Betriebsart (AUTO km/h + AUTO kg) Die Betriebsart AUTO km/h + AUTO kg ermöglicht das kontinuierliche Regeln der Ausbringmenge während des Streubetriebs.
4. Bedienung Start/Stop drücken Die Streuarbeit startet. Wir empfehlen, den Fließfaktor im Betriebsbild anzeigen zu lassen (siehe 2.2.2 Anzeigefelder), um die Massenstromregelung während der Streuarbeit zu beobachten. 4.13.6 Leerlaufmessung n Automatische Leerlaufmessung Um eine hohe Regelgenauigkeit zu erreichen, muss die EMC-Regelung das Drehmoment der leeren Wurfscheibe in regelmäßigen Abständen messen und abspeichern.
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4. Bedienung Wenn die Alarmmeldung immer wieder erscheint: • Montierte Wurfscheibe mit im Menü Dünger Einstellungen eingegebenem Typ vergleichen. Ggfs. Typ anpassen. • Wurfscheibe auf festen Sitz prüfen. Hutmutter nachziehen • Wurfscheibe auf Schaden prüfen. Wurfscheibe austauschen. • Wurfscheiben-Drehzahl überprüfen Wenn die Leerlaufmessung beendet ist, setzt die Maschinensteuerung die Leerlaufzeit in der Anzeige im Betriebsbild auf 19:59 Minuten.
4. Bedienung n Manuelle Leerlaufmessung Bei ungewöhnlicher Fließfaktorveränderung Leerlaufmessung manuell starten. Im Hauptmenü Taste Leerlaufmessung drücken. Die Leerlaufmessung startet manuell. Problemen Regelverhalten Fließfaktors (Verstopfungen, ...), nach Fehlerbehebung im Stand zum Menü Düngereinstellungen wechseln und den Fließfaktor 1,0 eingeben. Fließfaktor zurücksetzen Falls der Fliessfaktor unter den Mindestwert (0,4 bzw.
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4. Bedienung Bei Erstbefüllung mit neuer Düngersorte, Neuer Dünger [2] auswählen. Streuer muss waagerecht stehen. Der Fließfaktor wird bei der Auswahl Neuer Dünger [2] auf 1,0 FF zurückgesetzt. Bei Wiederbefüllung: Wiederbefüllung [1] auswählen. Refill fertiliser Wiederbefüllung Neuer Dünger n Betriebsart AUTO km/h + Stat. kg In dieser Betriebsart wird der Fließfaktor statisch über die Wiegezellen ermittelt.
4. Bedienung Bei Erstbefüllung mit neuer Düngersorte, Neuer Dünger [2] auswählen. Streuer muss waagerecht stehen. Der Fließfaktor wird bei der Auswahl Neuer Dünger auf 1,0 FF zurückgesetzt. Refill Weigh remain. Wiederbefüllung quant. fertiliser Restmenge Neuer Dünger wiegen Fließfaktor neu berechnen Nach >...
4. Bedienung Den Behälter mit Düngemittel befüllen. Für ein optimales Streuergebnis in der Betriebsart AUTO km/h eine Abdrehprobe durchführen. Eine Abdrehprobe zur Fließfaktorbestimmung durchführen oder Fließfaktor aus der Streutabelle entnehmen und Fließfaktor manuell eingeben. WARNUNG! Gefahr durch fortgeschleudertes Düngemittel Fortgeschleudertes Düngemittel kann zu schweren Verletzungen führen. Alle Personen vor dem Einschalten der Wurfscheiben aus der Wurfzone der Maschine verweisen.
4. Bedienung Nur AXIS-H: Wurfscheibenstart drücken. Start/Stop drücken Die Streuarbeit startet. Eeingegebene Geschwindigkeit während der Streuarbeit unbedingt einhalten. 4.13.10 Streuen mit Betriebsart MAN Skala In der Betriebsart MAN Skala können Sie während des Streubetriebs die Dosierschieberöffnung manuell verändern. Im manuellen Betrieb arbeiten Sie nur: •...
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4. Bedienung Abb. 50: Betriebsbild MAN Skala Anzeige Sollwert Skalenpostition Mengenveränderung Dosierschieber Anzeige aktuelle Skalenposition Dosierschieber Menü Masch. Einstellungen > AUTO/MAN Betrieb aufrufen. Menüeintrag MAN Skala anwählen. Das Display zeigt das Fenster Schieberöffnung. Skalenwert für die Dosierschieberöffnung eintragen. OK drücken. Zum Betriebsbild wechseln.
4. Bedienung 4.13.11 GPS-Control Die Maschinensteuerung ist kombinierbar mit einem ISOBUS Terminal mit SectionControl. Diverse Daten werden zwischen den beiden Geräten ausgetauscht, um die Schaltung zu automatisieren. Das ISOBUS Terminal mit SectionControl übermittelt an die Maschinensteuerung die Vorgaben zum Öffnen und Schließen der Dosierschieber. Das Symbol A neben den Streukeilen signalisiert die aktivierte Automatikfunktion.
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4. Bedienung Abb. 51: Anzeige Streubetrieb am Betriebsbild mit GPS Control Die Funktionen OptiPoint berechnet den optimalen Ein- und Ausschaltpunkt für die Streuarbeit im Vorgewende anhand der Einstellungen in der Maschinensteuerung; siehe 4.4.10 OptiPoint berechnen. Für eine richtige Einstellung der Funktion OptiPoint den richtigen Weitenkennwert für das eingesetzte Düngemittel eingeben.
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4. Bedienung Um die Einschaltposition im Feld zu verändern, den Wert Abstand ein (m) anpassen. • Ein kleinerer Wert des Abstandes bedeutet, die Einschaltposition verlagert sich zur Feldgrenze hin. • Ein größerer Wert bedeutet, die Einschaltposition verlagert sich in das Feldinnere. n Abstand aus (m) Der Parameter Abstand aus (m) bezeichnet den Ausschaltabstand [B] in Bezug zur Feldgrenze [C].
5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Bedeutung der Alarmmeldungen Auf dem Display des ISOBUS-Terminals können verschiedene Alarmmeldungen angezeigt werden. Nr. Meldung im Display Bedeutung und mögliche Ursache Fehler an Dosiereinrichtung, anhalten ! Der Motor für die Dosiereinrichtung kann den anzufahrenden Sollwert nicht erreichen: •...
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5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Nr. Meldung im Display Bedeutung und mögliche Ursache 17 Fehler an AGP-Verstellung Die Verstellung des Aufgabepunkts kann den anzufahrenden Sollwert nicht erreichen. • Störung zum Beispiel an der Spannungsversorgung • Keine Lagerückmeldung 18 Fehler an AGP-Verstellung Die Verstellung des Aufgabepunkts kann den anzufahrenden Sollwert nicht erreichen.
5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Nr. Meldung im Display Bedeutung und mögliche Ursache 29 Rührwerksmotor ist überlastet Das Rührwerk ist blockiert. • Blockade • Anschluss fehlerhaft 30 Vor Öffnen der Dosierschieber müssen die Korrekte Bedienung Software Wurfscheiben gestartet werden • Wurfscheiben starten •...
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5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Nr. Meldung im Display Bedeutung und mögliche Ursache 52 Fehler an Abdeckplane Die Position der Abdeckplane konnte nicht erreicht werden. • Blockade • Aktuator defekt 53 Defekt an Abdeckplane Der Aktuator für die Abdeckplane kann den anzufahrenden Sollwert nicht erreichen.
5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen Nr. Meldung im Display Bedeutung und mögliche Ursache 89 Wurfscheibendrehzahl zu hoch Alarm des Wurfscheibensensors • Die maximale Drehzahl ist erreicht. • Die eingestellte Drehzahl überschreitet den maximal zulässigen Wert. 90 AXMAT-Stopp Die AXMAT Funktion ist automatisch deaktiviert und regelt nicht mehr.
5. Alarmmeldungen und mögliche Ursachen 5.2.1 Alarmmeldung quittieren Alarmmeldung quittieren: Ursache der Alarmmeldung beseitigen. Die Betriebsanleitung des Wurf-Mineraldüngerstreuers beachten. Siehe auch 5.1 Bedeutung der Alarmmeldungen. Mit dem grünen Haken die Alarmmeldung quittieren. Die anderen Meldungen mit gelber Umrandung über unterschiedliche Tasten quittieren: Enter Start/Stop Die Anweisungen am Bildschirm folgen.
Garantiezeit nicht. Transportfehler sind keine Werksfehler und fallen deshalb nicht unter die Gewährleistungspflicht des Herstellers. • Ein Anspruch auf Ersatz von Schäden, die nicht an den RAUCH-Geräten selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen. Hierzu gehört auch, dass eine Haftung für Folgeschäden aufgrund von Streufehlern ausgeschlossen ist. Eigenmächtige Veränderungen an den RAUCH-Geräten können zu Folgeschäden führen und schließen eine Haftung des Lieferanten für diese Schäden aus.