Bauart sowie in der von ihm in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der angeführten Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit APV – Technische Produkte GmbH abgestimmten Änderung des Anbaugeräts verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Bezeichnung der Anbaugerätereihe: Pneumatisches Sägerät Dünger-Edition...
Das Gerät bitte sofort bei Übernahme auf eventuelle Transportbeschädigungen überprüfen. Spätere Reklamationen aus Transportschäden können nicht mehr anerkannt werden. APV gewährt eine sechsmonatige Werksgarantie ab Ersteinsatzdatum. Diese Garantie gilt im Falle von Material- oder Konstruktionsfehlern und erstreckt sich nicht auf Teile, die durch – normalen oder übermäßigen –...
• das Gerät ohne unsere Zustimmung geändert, erweitert oder mit fremden Ersatzteilen bestückt wird. • das Gerät mit Wasser gereinigt wird. • der Streuer im Winterdienst eingesetzt wird. SICHERHEITSHINWEISE Dieses Kapitel enthält allgemeine Verhaltensregeln zum bestimmungsgemäßen Gebrauch des Geräts und sicherheitstechnische Hinweise, die Sie zu Ihrer Sicherheit unbedingt beachten sollten. Die Aufzählung ist sehr umfangreich, manche Hinweise betreffen nicht ausschließlich das gelieferte Gerät.
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• Bei Durchfahrt von niedrigen oder schmalen Hindernissen (z.B. Stromleitungen, Unterführungen, etc.) ist auf die Höhe und Breite des Geräts zu achten, um eine Kollision zu vermeiden. • Bei Geräten mit Handklappung immer auf gute eigene Standsicherheit achten! • Bei Verlust oder Bruch von Maschinenteilen sind diese sofort von geschultem Fachpersonal durch Originalersatzteile zu ersetzen.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass sich beim Fahrbetrieb auf der Straße, das Gerät nicht absenken kann (Absperrventil an der Traktorhydraulik oder ähnliches). • Der normgerechte Aufstieg zum Gerät muss hergestellt werden. Dieser Aufstieg ist bei APV erhältlich. • Die Anschlüsse an die Traktorhydraulik sind bei der Montage des Geräts durch den Betreiber...
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• Die Bestimmungen betreffend Montage sowie Anforderungen an den Traktor gemäß Betriebsanleitung sind zu beachten. • Die Sicht auf das aufgebaute Sä- und Streugerät und die gefährliche Bewegungszone muss zur Kontrolle des Vorganges gegeben sein. • Eingeklappte Rahmen und Aushubeinrichtungen in Transportstellung sichern! •...
• Während der Fahrt ist es streng verboten auf der Plattform oder auf deren Zugangsleiter zu stehen. • Auf das Gerät dürfen ausschließlich APV-Maschinen und Zubehör aufgebaut werden. HYDRAULIKANLAGE • Bei der Suche nach Leckstellen wegen Verletzungsgefahr geeignete Hilfsmittel verwenden! •...
• Öle, Fette und Filter gemäß den Landesvorschriften ordnungsgemäß entsorgen! • Das Anbaugerät muss bei Instandhaltungs- oder Wartungsarbeiten prinzipiell vom Zugfahrzeug getrennt sein. Sind Reparaturen oder Wartungen am Gerät erforderlich, die nur in Verbindung mit dem Zugfahrzeug durchgeführt werden können, sind diese Arbeiten durch ein deutlich sichtbares Hinweisschild „Achtung Wartungsarbeiten“...
Gehörschutz benutzen! Gehörschutz benutzen! Gerät nur mit montierter Abdeckung betreiben! Vorsicht bei austretender Hochdruckflüssigkeit! Hinweis in der Betriebsanleitung beachten! Gefahr durch fortgeschleuderte Teile; Sicherheitsabstand beachten! GEFAHRENKENNZEICHEN Gefahr durch fortgeschleuderte Teile; Genügend Abstand von heißen Flächen halten! Sicherheitsabstand beachten! Verletzungsgefahr bei drehenden Teilen. Nur mit Bei laufendem Motor niemals Schutz- montierten Abdeckungen arbeiten! einrichtungen öffnen oder entfernen!
BETRIEBSANLEIUNG AUFBAU UND ARBEITSWEISE Der XD 4200 M1 ist ein Sä- und Streugerät mit 4200 Litern Fassungsvermögen. Für die Ausbringung von Dünger wird am Behälter ein Systemdruck angelegt, wodurch eine optimale Verteilung dessen gewährleistet wird. Gleichzeitig wird eine Reduktion des Energieverbrauchs der selbstfahrenden Arbeitsmaschine bewirkt.
Das Lochbild der Kontraplatte ist unter Punkt 9 ersichtlich. ACHTUNG! Um den XD 4200 M1 auf eine selbstfahrende Arbeitsmaschine aufzubauen, muss sichergestellt werden, dass die Maschine eine Last von maximal 5 Tonnen aufnehmen kann! Ist dies nicht der Fall, können beide Geräte beschädigt werden! MONTAGE DER PRALLBLECHE Die gewünschte Anzahl an Prallbleche wird auf dem vorhandenen Gestänge der selbstfahrenden...
MONTAGE DER SAATGUTSCHLÄUCHE UND –ROHRE Saatgutschläuche mit einem Innendurchmesser von 50 mm bzw. Saatgutrohre mit einem Außendurchmesser von 50 mm sind am Gestänge der selbstfahrenden Arbeitsmaschine mittels Kabelbinder bzw. Schlauchschellen anzubringen. Bei der Verlegung ist auf folgendes zu achten: • An den Klappungspunkten sind flexible Schläuche zu verwenden, ansonsten sind Rohre zu bevorzugen.
GEBLÄSEANTRIEB HYDRAULISCH 6.6.1 ANSCHLUSS DES GEBLÄSES Beim XD 4200 M1 wird das hydraulische Gebläse direkt von der Hydraulik der selbstfahrenden Arbeitsmaschine angetrieben. Dafür sind 3 Hydraulikschläuche vorgesehen, 2 Stk. für Druckleitung, 1 Stk. Tankleitung. Um die maximalen Mengen zu erreichen, muss ein Volumenstrom von max 125 l/min und 200 bar bereitgestellt werden.
Abbildung 11 ACHTUNG! Beachten Sie die Betriebsanleitung der selbstfahrenden Arbeitsmaschine, damit der richtige Kupplungsstecker für die Rücklaufleitung verwendet wird. ACHTUNG! Vor jeder Inbetriebnahme des Geräts ist unbedingt zu kontrollieren, ob - der Anschluss an die Hydraulik des selbstfahrenden Arbeitsgeräts korrekt ausgeführt wurde. - alle Einstellungen an der selbstfahrenden Arbeitsmaschine betreffend dem Gerät korrekt sind.
Die Gebläsedrehzahl steigt proportional mit dem Öldurchfluss an. Der jeweilige Einstellvorgang der Ölmenge/Gebläsedrehzahl ist von dem Zugfahrzeug abhängig, an das das Sä- und Streugerät angeschlossen wird – siehe Punkt 6.6.2.1 und 6.6.2.2. Für beide Einstellvarianten gilt: ACHTUNG! Einstellungen nur gültig für die jeweilig verwendete selbstfahrende Arbeitsmaschine. Wird ein anderes Trägerfahrzeug verwendet, ist das Gebläse neu einzustellen.
Grundlage einer optimalen Verteilung des Sä- und Streuguts ist die richtige Zusammenstellung der Säräder auf den Säwellen. Grundsätzlich sind bei APV 3 Arten von Säräder erhältlich: 1. Flexibles/grobverzahntes Särad 12x80ccm = 960ccm (Abbildung 14): Anwendungsbereich: große Ausbringmengen, Sä- oder Streugut mit großer Körnung (z.B.: Grasmischungen, Roggen, Gerste, Weizen,...
ACHTUNG! Es ist darauf zu achten, die Kombination der Säräder so zu wählen, dass die Säwellendrehzahl beider Motoren im Idealfall zwischen 20 % und 80 % liegt (am Terminal kontrollieren). So ist auch bei geschwindigkeitsabhängiger Ausbringung bei sehr geringen bzw. hohen Geschwindigkeiten ein gutes Nachregeln und homogenes Fördern des Sä- oder Streuguts gewährleistet! 6.7.2...
Abbildung 18 Abbildung 19 Abbildung 20 Abbildung 21 Abbildung 22 ENTLEEREN DES GERÄTS 6.8.1 DOSIEREINHEITEN ENTLEEREN Das Entleeren der Dosiereinheiten ist notwendig, wenn z.B. die Säwellen im gefüllten Zustand des Behälters zu tauschen sind. Jede Dosiereinheiten wird separat wie folgt entleert: •...
• Ist der Behälter des Sä- und Streugeräts leer, werden die Abdrehklappen wieder in umgekehrter Reihenfolge geschlossen, ggf. die Säwellen gem. Punkt 6.7.2 eingebaut und die Absperrschieber gem. Punkt 6.8.4 fertig demontiert. 6.8.3 MONTAGE DES ABSPERRSCHIEBERS Jede Dosiereinheit besitzt einen separaten Absperrschieber. Durch die Montage des Absperrschiebers wird der Behälter von der Säwelle getrennt, wodurch Arbeiten in der Dosiereinheit bei gefülltem Behälter möglich sind (z.B.
1: Schrauben der Abdeckung 2: Steckschlüssel 3: Spalt unter Abdeckung 4: Absperrschieber kippt nach vorne 5: Griff des Absperrschiebers Abbildung 28 6.8.4 DEMONTAGE DES ABSPERRSCHIEBERS Sind die Arbeiten in der Dosiereinheit beendet, wird der Absperrschieber wieder demontiert. Dies erfolgt in umgekehrten Reihenfolge zu der Montageanleitung (siehe 6.8.3).
• 1: Rührwerk Das Zahnrad für den Säwellenantrieb [4] muss wieder 2: Säwelle aufgesteckt werden und mit dem Klappsplint [4] gesichert 3, 4, 5: Klappsplint werden. • Die Abdeckung des Antriebes wird wieder aufgesetzt und die 2 Muttern und 2 Schrauben angezogen. Durch diese Vorgehensweise dreht sich die Säwelle bei stillstehendem Rührwerk.
Diese Übersetzung ins Schnelle darf nur bei sehr rieselfähigem Materialien vorgenommen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Säwelle nicht vollständig mit dem Saatgut befüllen werden kann. Hier kann sich die Säwelle maximal 130 U/min drehen. Bei dieser Übersetzung hat der Antriebsmotor weniger Leistungsreserven. Dadurch kann die Fehlermeldung „Motor überlastet“...
6.12 BESEN EINSTELLUNG UNTEN Um den unteren Besen zu verstellen, wird wie folgt vorgegangen: • Der Behälter muss gem. Punkt 6.8.2 vollständig entleert werden, oder der Absperrschieber gem. Punkt 6.8.3 montiert sein. • Absperrschieber muss seiner Parkposition genommen werden. • Über den Saatgutausgängen befinden sich 4 Schrauben mit einem TX25...
6.13 FÜLLSTANDSSENSOR Zur Überwachung des Füllstandes ist im Behälter ein Sensor angebracht. Sobald der Füllstandssensor nicht mit Sä- oder Streugut bedeckt ist, wird eine Fehlermeldung am Steuermodul ausgegeben. Der Sensor kann nach Bedarf in der Höhe verstellt werden. Dafür muss vorab überlegt werden, welche Menge an Sä- und Streugut im Behälter verbleiben soll, nachdem das Signal durch den Füllstandsensor ausgegeben wurde.
ACHTUNG! Die Überschreitung der maximalen Gebläsedrehzahl muss unbedingt vermieden werden, um Schäden an der Hydraulikmotordichtung zu verhindern. 6.15 DRUCKÜBERWACHUNG Während dem Betrieb wird anhand von 3 Messanschlüssen der Druck 1x im Behälter und 2x bei den Dosiereinheiten kontrolliert. Zusätzlich werden dadurch Leckagen am Behälter oder in der Drucküberwachung, Handlingfehler und Verstopfungen aufgezeigt.
Nach folgender Formel wird die Ausbringmenge bestimmt: Gewünschte Ausbringmenge [kg/ha] x Fahrgeschwindigkeit [km/h] x Arbeitsbreite [m] = Gewicht [kg/min] Beispiel: 5 [kg/ha] x 12 [km/h] x 12 [m] = 1,2 [kg/min] TIPP! Nach Arbeitsbeginn sollte die Ausbringung am Feld kontrolliert werden. Insbesondere die Fahrgeschwindigkeit, die Ausbringmenge und Verteilung der Prallbleche bedürfen einer Kontrolle.
WARTUNG UND PFLEGE Um das Gerät auch nach langer Betriebsdauer in gutem Zustand zu erhalten, sollten nachstehend angeführte Hinweise beachtet werden: ALLGEMEINE WARTUNGSHINWEISE • In Punkt 4 finden Sie einige grundlegende Sicherheitsvorschriften für die Wartung. • Bei Austausch der Hydraulikschlauchleitungen müssen Originalersatzteile verwendet werden, die den technischen Anforderungen des Geräteherstellers entsprechen.
Viele Teile des Geräts bestehen aus Stahl bzw. Edelstahl und können von einem Entsorgungsbetrieb abgenommen und recycelt werden. TECHNISCHE DATEN Stand alone Bezeichnung XD 4200 M1 Arbeitsbreite bis 36 m mit Verrohrung Abmessungen geschlossen mit Plattform [mm] 1900 x 1850 x 2950...
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Querschnitt Nummer Beschreibung Farbe Funktion Gerätekabel rot-gelb PWM Säwelle I & 1.2.1 Säwellenmotor I schwarz PWM Säwelle II 1.2.2 Säwellenmotor II Gerätekabel schwarz 2.2.1 Säwellenmotor I Masse 2.2.2 Säwellenmotor II schwarz Abdrehtaster schwarz 0,75 Gerätekabel 0,75 Gebläsedrehzahlsensor braun 0,34 +12 V Sensorversorgung Füllstandssensor I &...
11.3 BERECHNUNG DER GEWICHTSVERHÄLTNISSE VON ACHSLASTEN AN DER ZUGMASCHINE UND BALLASTIERUNG Wenn Sie mit einem Gerät, das an der 3-Punktaufhängung befestigt ist fahren wollen, müssen Sie sich vergewissern, dass Sie mit dem Anbaugerät das höchstzulässige Gesamtgewicht, die zulässigen Achslasten und die Reifentragfähigkeiten des Traktors nicht überschreiten. Die Vorderachse des Traktors muss mindestens mit 20 % des Eigengewichtes belastet sein.
Berechnung des tatsächlichen Gesamtgewichtes G Wird mit dem Heckanbaugerät (GH) die erforderliche Mindestballastierung Heck (GH min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Heckanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastierung Heck erhöht werden! Tragen Sie nun das errechnete Gesamtgewicht und das in der Betriebsanleitung des Traktors stehende zulässige Gesamtgewicht in die Tabelle unter Punkt 11.4 ein.
AUSSERBETRIEBNAHME, LAGERUNG UND ENTSORGUNG 12.1 AUSSERBETRIEBNAHME DER MASCHINE Damit das Sä- und Streugerät auch bei längerer Betriebspause voll funktionsfähig bleibt, ist es wichtig, Vorkehrungen bei der Außerbetriebnahme zu treffen: • Es ist unbedingt zu kontrollieren, dass die Hydraulik drucklos ist. •...
ZUBEHÖR 13.1 KABELVERLÄNGERUNG 5 M (6-POLIG) Diese Kabelverlängerung wird erforderlich, wenn Bodenbearbeitungsmaschine länger ist als das ab Werk verbaute 6 m Kabel, oder um ein praktisches Verlegen des Kabels zu ermöglichen. Bestellnummer: 00410-2-015 Abbildung 52 13.2 KABELVERLÄNGERUNG 2 M (6-POLIG) Diese Kabelverlängerung wird...
13.4 FREMDKÖRPERSIEB (KEIN ZUBEHÖR – FIX VERBAUT) ACHTUNG! Die Montage und Demontage des Fremdkörpersiebes darf ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal bei ausgeschaltetem Antrieb mit stillstehendem Motor und vom Zugfahrzeug getrennt vorgenommen werden! Unter dem Behälterdeckel ist ein Fremdkörpersieb verbaut (siehe Abbildung 55). Das Sieb ist drehbar gelagert und kann bei Wartungsarbeiten herausgeklappt werden (siehe Abbildung 56).