c) AM-HF-Abgleich: LW
Sender iiber kiinstliche Antenne an die Antennenbuchse.
AM-Sender
auf
142kHz.
Abstimmspannung
auf
1V
£1%.
LW-Osz. mit
© auf Maximum
abgleichen.
LW-VK
mit ©
auf
Maximum
abgleichen.
LW-Osz.
©
nochmals auf Max. abgleichen.
AM-Sender auf 355 kHz.
Sender suchen. Bereichskontroile 355 kHz miissen ein-
Stellbar sein.
AM-Sender auf 160 kHz.
Sender suchen und auf Maximum abstimmen.
LW-VK mit © auf Maximum
und Symmetrie abgleichen
AM-Sender auf 320 kHz.
Sender suchen und auf Maximum abstimmen.
LW-VK mit @ auf Maximum
abgleichen.
Der
LW-VK-Abgleich
ist wechselweise
zu
wiederholen,
bis keine Verbesserung mehr mdglich ist.
Vil. Eichung der AM-Abstimmanzeige
Gerat
, MW", AM-MeBsender,
1 MHz, 80%: amplitudenmodu-
liert.
Nullpunkt: Der Nullpunkt der AM-Abstimmanzeige mu8 nicht
gesondert
eingestellt
werden.
Bei
einem
HF-Pegel
von
0,1V
darf
nur
die
1.
Diode
der
13-fach LED-Anzeige
leuchten.
Endausschlag: HF-Pegel 500 mV
Regler R83 so einstellen,
daB die letzte LED
gerade noch
nicht !euchtet.
Die Eichung der AM-Abstimmanzeige
hat unbedingt vor der
Eichung der FM-Feldstarke
zu erfolgen, da die AM-Einstel-
lung den FM-Wert beeinfiu8t, nicht aber umgekehrt.
Vill. FM-HF-Abgleich
Der
FM-HF-Abgleich
setzt
ein
vorabgeglichenes
ZF-PLL-
Decoder-Steckmodul
voraus.
Nach
erfolgtem
Abgleich
ist
eine Uberpriifung des ZF-PLL-Decoder-Moduls
nach Punkt
IX. erforderlich.
Sendereinspeisung
symmetrisch an Antennenbuchse (300 2).
Gerat ,,U", AFC und Muting ,,aus".
Vor Beginn des Abgleichs ist an die Punkte Nv und WV
ein
symmetrisches
Gleichspannungsmillivoltmeter,
Bereich
1 Volt anzuschlieBen.
Parallel
zur
Feldstarkeanzeige
Voltmeter,
MeBbereich
300 mV anschlieBen.
Skalenzeiger auf Eichmarke 106 MHz.
MeBsender
auf
106
MHz
Mittenfrequenz,
+ 40kHz
Hub.
Mit Oszillatortrimmer
auf Symmetrie zwischen NV und
WwW einstellen.
ZF'Kreise G): () und
Kreis
wechsel-
weise
wiederholend
auf
Maximum
Feldstarke
abgleichen.
UKW-Eingangstrimmer (H) und Zwischenkreistrimmer
und
auf Maximum einstellen.
Skalenzeiger auf Eichmarke 88 MHz.
MeBsender
auf 88 MHz-Mittenfrequenz,
+ 40 kHz Hub. Mit
Oszillatorspule (@) auf Symmetrie
zwischen Ww und WwW
einstellen.
Kreis (@) und Zwischenkreise
©) und ©
auf Maximum
abgleichen.
Der
Oszillator-
und
HF-Kreis-Abgleich
ist wechselweise
zu
wiederholen, bis keine Verbesserung mehr méglich ist.
Der Abgleich ist mit 106 MHz zu beenden.
Nulldurchgang
und Feldstarke missen
bei kleinem Anten-
nenpegel
und 40 kHz Hub tibereinstimmen. Bei evt!. Nach-
gleich des Quadraturdemodulators ist der Abgleich mit dem
Nulldurchgang des Kreises @ zu beenden.
IX. ZF-PLL-Decoder
Hierfur gilt die bereits verdffentlichte Abgieichvorschrift fur
das ZF-PLL-Decoder Steckmodul Nr. 59800-650.00.
Beim Wechsel
des ZF-PLL-Decoder
ist ein ZF-Abgleich
nicht mehr notwendig, lediglich die beiden Kreise im UKW-
Mischteil @) und @) und Kreis @) im Modul
missen auf
Maximum
des Feldstarkeinstruments
nachgeglichen wer-
den (siehe hierzu Punkt VIII. FN-HF-Abgleich), auBerdem ist
anschtieBend das Ubersprechen neu abzugleichen.
Folgende
Punkte
mussen
jedoch
beachtet
werden!
Zum
Nachgleich
der
Ubersprechdampfung
ist ein
UKW-Sender
1 mV/300 2 erforderlich. Als Mindestausstattung
geniigt der
Stereocoder
SC5
und
ein
NF-Millivoltmeter
MV 4 bzw.
MV 5 o. a.
a) Einstellen der Mono-Stereo-Schaltschwelie
Gerat ,UKW"",
,MPX-Schalter ein", Sender 93 MHz mo-
duliert mit 19 kHz + 5,5 kHz Hub.
HF-Spannung 20 pV + 2 nV an 300 2
Regler R 25 vom Rechtsanschlag beginnend, soweit nach
links
drehen,
bis
Stereoanzeige
gerade
aufleuchtet.
Schalter MPX
auf ,aus". Stereoanzeige
muB verléschen.
b) Obersprechen
MeBsender
1 mV an 300 2, Stereo moduliert mit 3 Fre-
quenzen
— 40 Hz; 1,6 kHz; 12,5 kHz — links und 3 Fre-
quenzen —160Hz, 2kHz; 10kHz — rechts; Hub + 40kHz.
Regler
U2 (R42)
auf
Linksanschlag
(Masse) drehen.
6-fach-Ausgangspege!meBgerat fiir die Frequenzen
40 Hz,
1,6 kHz, 12,5 KHz an NF-Ausgang links, und fir die Fre-
quenzen
160Hz;
2kHz;
10kHz
an
NF-Ausgang
rechts
anschlieBen.
1. Abgleich:
Zuerst
Regler U1 (R51) dann
U2 (R42)
gemessen
am Ausgangspege!meBgerat fir 1,6 kHz und 2kHz auf
etwa
gleiches
Minimum
einstellen.
Nach
dem
Ab-
gleich von U2 darf U1 nicht mehr verstellt wenden.
2. Messung:
Ubersprechen links-rechts
bei fmog =
1,6 kHz > 40 dB
bei fmog =
12,5 kHz > 30 dB
Ubersprechen rechts-links
bei fmog =
2
kHz = 40 dB
bei fred = 10
kHz = 30dB
¢) Feldstarkeanzeige mit Flackerreduzierautomatik
a) Eichung des Feldstarke Null- und Endausschliges:
Gerat auf ,U", 93 MHz; 1,5 4V an 300 Q, Serder un-
moduliert,
Regler R18
so einstellen,
daB
die zweite
Diode des 13-fach LED-Bandes aufleuchtet.
Mit 1mV
HF-Spannung
Regier
R12
so
eiistellen,
daB die 11. LED der 13-fach Bandanzeige vol
leuch-
tet.
b) Uberpriifung der Flackerreduzierautomatik
Sender
AM-moduliert
mit
10Hz
90%
AM, 100 nV
HF-Pegel.
Gerat
soweit
verstimmen,
bis Tuic@scope
auf rot steht.
Abstimmanzeige darf nicht flackern.
AFC auf ,ein": Tunoscope
muB auf ,grin stpalten*
Nach dem Umschalten
muB8 die letzte Diodedl er 13-
fach LED-Anzeige fiir ca.
3 Sekunden
im Tkte der
10 Hz-Modulationsfrequenz flackern.
Nach
ca. 3 Sekunden
darf die Anzeige
nict
Mehr
flackern.