Ein- und Ausgänge ...............25 Technische Daten ..............27 Teil 2: Kommunikations-Befehle Beschreibung der Befehle für die serielle Kommunikation mit den Digitalen Wägezellen FIT und PW18i Teil 3: Dosiersteuerung Beschreibung der Befehle für die Dosiersteuerung mit den Digitalen Wägezellen FIT...
Jede Veränderung schließt eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus. Insbesondere sind jegliche Reparaturen untersagt. Reparaturen dürfen nur von HBM durchgeführt werden. Die komplette Werkseinstellung wird im Werk netzausfallsicher und nicht lösch- oder überschreibbar gespeichert und kann mit dem Befehl TDD0 jederzeit wieder eingestellt werden.
Diese Bedienungsanleitung gilt für die folgenden Ausführungen der Digitalen Wägezellen FIT und PW18i: FIT/H1SR2 FIT/H4SR2 PW18ISR2 FIT/H1LR2 FIT/H4LR2 PW18ILR2 FIT/H1DR2 FIT/H4DR2 PW18IDR2 FIT/H1SR5 FIT/H4SR5 PW18ISR5 FIT/H1LR5 FIT/H4LR5 PW18ILR5 FIT/H1DR5 FIT/H4DR5 PW18IDR5 Für die Digitalen Wägezellen FIT und PW18i wird im folgenden Text in der Regel die Abkürzung FIT verwendet.
FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 5 / 29 Charakteristische Merkmale • Hohe Überlastgrenzen • Hohe Torsions- und Biegesteifigkeit • Hohe Resonanzfrequenzen • Interne und externe Triggerfunktionen • 2 Grenzwertschalter mit Hysterese (L/D-Version) • Steuerung von Füll- und Dosierfunktionen (D-Version) •...
Anschlußkabeln ( Abb. 1 ) unter folgender Typbezeichnung geliefert: FIT/H1XYY/ZZK Das Edelstahlgehäuse erlaubt den Einsatz unter korrosiven Umgebungsbedingungen in der Schutzart IP 66. Alternativ ist eine Bauform ohne Edelstahlgehäuse, aber mit voller FIT-Funktionalität erhältlich ( Abb. 2 ) mit der Typbezeichnung: PW18iXYY/ZZK Sie ist gekennzeichnet durch einen Aluminium-Messkörper mit integrierter Elektronik und...
FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 7 / 29 In der Standardausführung (S) mit nur einem Anschlußkabel bzw. einem Anschlußstecker sind bereits alle Funktionen verfügbar, die zum dynamischenWiegen erforderlich sind einschließlich der externen Triggerfunktion. In der Grenzwertausführung (L) können zwei digitale Ausgänge bei Überschreitung von Grenzwertpegeln aktiviert werden und zwei digitale Eingänge zur Tarierung und zum Auslösen der Triggerfunktion genutzt...
Mechanischer Aufbau 4.1 Bauform FIT/H1... In der Bauform FIT/H1... ist die Wägezelle durch ein laserverschweißtes Edelstahlgehäuse vollständig geschützt (Abb. 3), die Abdichtung zwischen Lasteinleitungsteil (1) und Gehäuse ist durch eine Silikonmembran sichergestellt. Der zur Funktion notwendige Druckausgleich zwischen Innenraum der Wägezelle und Umgebung erfolgt über Entlüftungskanäle unter dem Lasteinleitungsteil.
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Falls das Typenschild nach dem Einbau nicht mehr zugänglich ist, sollten die Nummern aller FITs notiert werden. Damit ist eine Adresszuteilung bei der ersten Inbetriebnahme möglich. Alternativ kann vor Anschluß an die RS485-Leitung jede FIT einzeln mit einem PC verbunden werden, um unterschiedliche Adressen einzustellen. (siehe ADR-Befehl, Teil 2 dieser Bedienungsanleitung)
Die Tiefe der M6-Gewindebohrungen ist 7mm. Bitte beachten Sie bei der Auswahl der • Befestigungsschrauben dieses Maß. FIT-Wägezellen haben eine wirksame Überlastsicherung in Zug- und Druckrichtung. Bitte beachten Sie • die zulässigen Maximalwerte für exzentrische Belastung und berücksichtigen Sie auch Überlastungen durch Stöße.
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FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 11 / 29 Belastungsrichtung Lasteinleitung (Konstruktion durch Kunden) Mitte Plattform Plattform Nut für Überlastanschlag PW18i in Zugrichtung empfohlene Ebenheit: 0.1 Basisplatte (3) Alternative Lasteinleitung 1: Befestigung PW18i an Lasteinleitung: 4 x M6;...
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Falls das Typenschild nach dem Einbau nicht mehr zugänglich ist, sollten die Nummern aller FITs notiert werden. Damit ist eine Adresszuteilung bei der ersten Inbetriebnahme möglich. Alternativ kann vor Anschluß an die RS485-Leitung jede FIT einzeln mit einem PC verbunden werden, um unterschiedliche Adressen einzustellen. (siehe ADR-Befehl, Teil 2 dieser Bedienungsanleitung) Folgende Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Montage und Betrieb zu beachten:...
FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 13 / 29 Elektrischer Aufbau Die Elektronik der digitalen Wägezelle FIT besteht im wesentlichen aus folgenden Funktionsgruppen: • Single-point Wägezelle • Verstärker • Analog-Digital-Umsetzer (A/D) • Auswerteeinheit (µP) • netzausfallsicherer Parameter-Speicher (EEPROM) •...
ZSE kann eine automatische Einschalt-Null-Funktion aktiviert werden. Ebenso ist eine automatische Zerotracking-Funktion (ZTR) vorhanden. Für eine Linearisierung der Waagenkennlinie steht der Befehl (LIC) zur Verfügung (mit einem Polynom 3. Ordnung ). Die Polynomparameter können über das HBM-PC-Programm AED_Panel 32 bestimmt werden.
über den Befehl COF eingestellt. Eine automatische Meßwertausgabe kann ebenfalls über den Befehl COF gewählt werden. In der FIT sind zwei Typen von Digitalfiltern realisiert, die über den Befehl FMD umgeschaltet werden. Bei FMD0 sind Filter auch unter 1Hz-Grenzfrequenz verfügbar. Im Filtermode FMD1 werden schnell einschwingende Filter mit hoher Dämpfung im Sperrbereich aktiviert.
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Seite 16 / 29 FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Der Ausgabespeicher enthält solange den Wert ‚Überlauf‘ (ASCII: -1638400; 2 Byte binär: -32767), bis ein neuer Meßwert gebildet worden ist. Nach dem Auslesen des Meßwertspeichers über den Befehl MAV? wird dieser Speicher wieder auf ‚Überlauf‘...
5.4 Digitale Schaltfunktionen 5.4.1 Eingänge Alle Versionen der Fit-Elektronik (S, L, D) bieten im Kabel 1 einen digitalen Eingang. Zwei weitere potential- getrennte Schalteingänge sind bei L- und D- Versionen im Kabel 2 enthalten. Die Eingänge können durch den Softwarebefehl IMD verschiedenen Funktionen zugeordnet werden: IMD0 Der Status der Eingänge hat keinen Einfluß...
Im Meßprozeß spielt es keine Rolle, welche der beiden Leitungen eine Funktion ausgelöst hat. 5.4.2 Ausgänge (nur L- und D- Version) Die Ausgänge Out 1 und Out 2 der FIT-Wägezelle können wahlweise als Grenzwertausgänge (Befehl LIV) oder als digitale Ausgänge, die über den Befehl POR setzbar sind, verwendet werden.
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FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 19 / 29 5.4.3 Dosierfunktionen (nur D-Version) Die bisher beschriebenen Funktionen stehen auch in der D- Version zur Verfügung, dazu muß IMD auf 0 oder 1 eingestellt sein. Die Betriebsart IMD2 aktiviert die Dosiersteuerung, die alle Ein- und Ausgänge mit speziellen Funktio- nen belegt.
Bilder gelten sinngemäß auch für die Verschaltung dieser Kabel. Beide Versionen werden im folgenden Text kurz als FIT-Wägezellen bezeichnet. Hinweise zum Kabelanschluss: Das Gehäuse der FIT-Wägezelle ist mit dem Schirm beider Kabel verbunden (1 Kabel bei S-Version). Für • einen EMV-gerechten Anschluß (EMV = Elektro-Magnetische Verträglichkeit) muß am Kabelende der Schirm mit dem Gehäuse des angeschlossenen Gerätes bzw.
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FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 21 / 29 Dosier- funktion Start Break Alarm Fertig Feinstrom Grobstrom Abb. 10: Anschlußbelegung FIT Break Start Abb. 11: Anschlußbelegung PW18i FIT_T1_D_021111_.DOC...
Anforderungen an die Spannungsquelle: Die Versorgungsspannung muß ausreichend gesiebt sein (Effektivwert abzgl. Restwelligkeit > 6V). • Die Fit-Elektronik verfügt über einen verlustarmen Regler, der im Betrieb eine Leistung von 2W aufnimmt. • Die Stromaufnahme ist daher von der Höhe der Versorgungsspannung abhängig:...
Falls das Typenschild nach dem Einbau nicht mehr zugänglich ist, sollten die Nummern aller FITs notiert werden. Damit ist eine Adresszuteilung bei der ersten Inbetriebnahme möglich. Alternativ kann vor Anschluß an die RS485-Leitung jede FIT einzeln mit einem PC verbunden werden, um unterschiedliche Adressen einzustellen. (siehe ADR-Befehl, Teil 2 dieser Bedienungsanleitung)
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(Lötansicht) (Lötansicht) +6..+30V blau grau weiss 7 GND Schirm Erdung / Gehäuse Abb. 14 : Anschluß einer FIT an die Versorgungsspannung und einen Rechner über RS-232 Die Verdrahtung bei der RS485-Version erfolgt sinngemäß mit den Leitungen Ra,Rb,Ta,Tb, GND1 und Ub1...
FIT / PW18i / Teil 1 / Aufbau und Funktionen Seite 25 / 29 6.4 Ein- und Ausgänge 6.4.1 Daten der Eingänge Das Steuersignal ist zwischen dem Eingang und der angegebenen Bezugsmasse anzulegen. Der Eingang in Kabel 1 kann direkt mit einem Logiksignal (HCMOS) angesteuert werden, toleriert aber Spannungen bis 12 V.
6.4.2 Daten der Ausgänge Der Ausgangstreiber der FIT-Schaltausgänge ist ein SPS-kompatibler High-Side-Treiber (Halbleiterschalter). Die Schaltung ist gegenüber der FIT-Messelektronik potentialgetrennt und muß durch die externe Betriebsspannung Ub2 versorgt werden. Bei Aktivieren eines Ausgangs wird ein positiver Pegel auf die entsprechende Ausgangsleitung gegeben, die Spannung ist abhängig von Ub2. Der Verbraucher ist zwischen den Ausgang und den Minuspol der Spannungsversorgung zu schalten.