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Mittenbetonte Messung - Canon Eos R5 Mark Ii Handbuch

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Kapitel 2 Belichtung
ellen Belichtungssteuerung (M) oder mit der Messwertspeicherung, damit Sie im Bildaufbau
nicht auf die Bildmitte festgelegt sind.
Wenn Sie Zeit und Blende in M festgelegt haben und ohne ISO Auto arbeiten, können Sie mit
einem Verschwenken des Spotbereichs eine Kontrastmessung vornehmen. Behalten Sie dazu
die Belichtungsanzeige unter dem Sucherbild im Auge, und wenn die Belichtung beim Ver-
schwenken im Bereich von +3 bis –3 Blenden bleibt, haben Sie eine gute Durchzeichnung in
Lichtern und Schatten.
Die Spotmessung ist für die bewusste Gestaltung ohne Zeitdruck gedacht. Wenn es schnell
gehen muss, sind Sie mit einer Belichtungsreihe und der Mehrfeldmessung auf der sicheren
Seite. Für die meisten Situationen wird sogar eine einfache und unveränderte Mehrfeldmes-
sung reichen.
Ein Vorteil der Spotmessung ist, dass Sie damit Bereiche des Bildes ganz bewusst bestimmten
Helligkeitszonen zuordnen können. Wenn Sie z. B. ein leuchtendes Gelb anmessen und die Mess-
anzeige bei ca. +1 ⅓ LW steht, wird die Farbe im Bild auch leuchtend wirken. Bei einem tiefen Blau
wird etwa –1 ⅓ LW zum Ziel führen, bei einem dunkleren Schattenbereich –2 bis –2 ⅔ LW.
Abbildung 2.18 Eine Spotmessung ignorierte hier das extreme Gegenlicht und sorgte für eine
stimmungsvolle Belichtung.
300 mm | ƒ5,6 | 1/750 s | ISO 200

2.2.4 Mittenbetonte Messung

Die mittenbetonte Messung ist im Grunde nur eine »weichere« Selektivmessung, denn auch
hier ist die Bildmitte ausschlaggebend. Der Bereich ist allerdings größer und die Außenbereiche
werden nicht ganz ignoriert. Die mittenbetonte Messung ist am besten vorhersagbar. Sie kön-
nen meist recht genau den Korrekturfaktor abschätzen, um den Sie das Foto heller oder dunkler
belichten müssen, damit es Ihrem Seheindruck nahekommt.
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