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SEW-Eurodrive MOVITRAC classic Produkthandbuch

SEW-Eurodrive MOVITRAC classic Produkthandbuch

Umrichter
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Inhaltsverzeichnis
*31964192_1024*
Antriebstechnik \ Antriebsautomatisierung \ Systemintegration \ Services
Produkthandbuch
Umrichter
®
MOVITRAC
classic
Ausgabe 10/2024
31964192/DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SEW-Eurodrive MOVITRAC classic

  • Seite 1 *31964192_1024* Antriebstechnik \ Antriebsautomatisierung \ Systemintegration \ Services Produkthandbuch Umrichter ® MOVITRAC classic Ausgabe 10/2024 31964192/DE...
  • Seite 2 SEW-EURODRIVE—Driving the world...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise ........................  7 Gebrauch der Dokumentation.................. 7 Mitgeltende Unterlagen.................... 7 Aufbau der Warnhinweise.................... 7 Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten................ 9 Mängelhaftungsansprüche.................... 9 Recycling, Aufbereitung, Wiederverwendung .............. 9 Produktnamen und Marken..................... 9 Urheberrechtsvermerk .................... 9 Sicherheitshinweise........................  10 Vorbemerkungen ...................... 10 Betreiberpflichten ...................... 10 Zielgruppe ........................ 11 IT-Sicherheit........................ 11 Bestimmungsgemäße Verwendung................ 12 Transport........................ 13 Sichere Arbeitsumgebung herstellen ................ 13 Aufstellung/Montage ..................... 16 Sichere Trennung ...................... 16 2.10...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 4.13 Diagnosemodul CDM11A ..................... 54 4.14 Bediengerät CBG01A .................... 55 4.15 Bediengerät CBG11A .................... 56 4.16 Bediengerät CBG21A .................... 57 4.17 Vorortbediengerät CBG22A .................. 58 4.18 Türeinbaurahmen COG11A .................. 60 4.19 Schnittstellenumsetzer USM21A .................. 61 4.20 Schirmblecherweiterung CLH21A................. 63 4.21 Unterbaubleche CLH31A und CLH41A mit Bremswiderständen........ 64 4.22 Unterbaubleche CLH51A und CLH61A für eine Hutschienenmontage ...... 64 4.23 Bremswiderstände BW../BW..-T ................... 65...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Umrichter ........................ 138 Typenschilder...................... 141 Typenbezeichnung...................... 143 Mechanische Installation......................  144 Installationshinweise .................... 144 Voraussetzungen für die Montage ................ 144 Mindestfreiraum und Einbaulage ................ 144 Schaltschrankrückwand vorbereiten ................ 145 Umrichter montieren .................... 146 Schirmblech montieren .................... 147 Schirmblecherweiterung CLH21A montieren.............. 148 Abdeckhaube abnehmen und anbringen .............. 149 Bremswiderstände montieren .................. 150 9.10 Netzdrossel montieren .................... 155 9.11 Netzfilter montieren..................... 156 9.12...
  • Seite 6 13.10 Gerätetausch ...................... 313 13.11 SEW-EURODRIVE-Service .................. 314 13.12 Außerbetriebnahme .................... 315 13.13 Langzeitlagerung ...................... 315 13.14 IT-Sicherheitsrichtlinien für eine gesicherte Entsorgung.......... 316 13.15 Entsorgung........................ 317 Inspektion und Wartung .......................  318 Anhang ...........................  319 15.1 Kurzzeichenlegende .................... 319 Ihr Kontakt zu SEW-EURODRIVE..................  321 Stichwortverzeichnis ......................  322 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 7: Allgemeine Hinweise

    Allgemeine Hinweise Gebrauch der Dokumentation Allgemeine Hinweise Gebrauch der Dokumentation Die vorliegende Dokumentation ist die Originalbetriebsanleitung. Diese Dokumentation ist Bestandteil des Produkts. Die Dokumentation wendet sich an alle Personen, die Arbeiten an dem Produkt ausführen. Stellen Sie die Dokumentation in einem leserlichen Zustand zur Verfügung. Stellen Sie sicher, dass die Anlagen- und Betriebsverantwortlichen sowie Personen, die unter eigener Verantwortung am Produkt arbeiten, die Dokumentation vollständig gelesen und verstanden haben.
  • Seite 8: Aufbau Der Abschnittsbezogenen Warnhinweise

    Allgemeine Hinweise Aufbau der Warnhinweise 1.3.2 Aufbau der abschnittsbezogenen Warnhinweise Die abschnittsbezogenen Warnhinweise gelten nicht nur für eine spezielle Handlung, sondern für mehrere Handlungen innerhalb eines Themas. Die verwendeten Gefah- rensymbole weisen entweder auf eine allgemeine oder spezifische Gefahr hin. Hier sehen Sie den formalen Aufbau eines abschnittsbezogenen Warnhinweises: SIGNALWORT! Art der Gefahr und ihre Quelle.
  • Seite 9: Dezimaltrennzeichen Bei Zahlenwerten

    Allgemeine Hinweise Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten Dezimaltrennzeichen bei Zahlenwerten Diese Dokumentation verwendet den Punkt als Dezimaltrennzeichen. Beispiel: 30.5 kg Mängelhaftungsansprüche Beachten Sie die Informationen in dieser Dokumentation. Dies ist die Voraussetzung für den störungsfreien Betrieb und die Erfüllung eventueller Mängelhaftungsansprü- che. Lesen Sie zuerst die Dokumentation, bevor Sie mit dem Produkt arbeiten! Recycling, Aufbereitung, Wiederverwendung SEW‑EURODRIVE achtet bei der Herstellung von Produkten darauf, den Neueinsatz von natürlichen Ressourcen im Sinne der Kreislaufwirtschaft so gering wie möglich zu...
  • Seite 10: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Vorbemerkungen Sicherheitshinweise Vorbemerkungen Die folgenden grundsätzlichen Sicherheitshinweise dienen dazu, Personen- und Sachschäden zu vermeiden und beziehen sich vorrangig auf den Einsatz der hier do- kumentierten Produkte. Wenn Sie zusätzlich weitere Komponenten verwenden, be- achten Sie auch deren Warn- und Sicherheitshinweise. Betreiberpflichten Stellen Sie als Betreiber sicher, dass die grundsätzlichen Sicherheitshinweise beach- tet und eingehalten werden.
  • Seite 11: Zielgruppe

    Sicherheitshinweise Zielgruppe Zielgruppe Fachkraft für me- Alle mechanischen Arbeiten dürfen ausschließlich von einer Fachkraft mit geeigneter chanische Arbei- Ausbildung ausgeführt werden. Fachkraft im Sinne dieser Dokumentation sind Perso- nen, die mit Aufbau, mechanischer Installation, Störungsbehebung und Instandhaltung des Produkts vertraut sind und über folgende Qualifikationen verfügen: •...
  • Seite 12: It-Sicherheit Der Umgebung

    Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung 2.4.3 IT-Sicherheit der Umgebung Bei Antriebs- und Steuerungskomponenten, die in ein Netzwerk eingebunden sind (z. B. Feldbus-, WLAN- oder Ethernet-Netzwerk), ist es möglich, auch von weiter ent- fernten Stellen Einstellungen vorzunehmen. Dadurch besteht die Gefahr, dass eine von außen nicht sichtbare Änderung der Parameter zu einem unerwarteten, aber nicht unkontrollierten Systemverhalten führen kann und die Betriebssicherheit, Systemver- fügbarkeit oder Datensicherheit negativ beeinflusst.
  • Seite 13: Einschränkungen Nach Europäischer Weee-Richtlinie 2012/19/Eu

    Sicherheitshinweise Transport 2.5.1 Einschränkungen nach europäischer WEEE-Richtlinie 2012/19/EU Optionen und Zubehör von SEW-EURODRIVE dürfen Sie nur in Verbindung mit Pro- dukten von SEW-EURODRIVE verwenden. 2.5.2 Hubwerksanwendungen Um Lebensgefahr durch ein herabstürzendes Hubwerk zu vermeiden, beachten Sie Folgendes beim Einsatz des Produkts in Hubwerksanwendungen: •...
  • Seite 14: Arbeiten Am Produkt Sicher Durchführen

    Sicherheitshinweise Sichere Arbeitsumgebung herstellen 2.7.1 Arbeiten am Produkt sicher durchführen Defektes oder beschädigtes Produkt Installieren Sie kein defektes oder beschädigtes Produkt. Um Verletzungen oder Sachschäden zu vermeiden, beachten Sie folgende Hinweise: • Prüfen Sie vor jedem Einbau das Produkt auf äußerliche Beschädigungen und tau- schen Sie ein beschädigtes Produkt aus.
  • Seite 15 Sicherheitshinweise Sichere Arbeitsumgebung herstellen Das Erlöschen der Bedien- oder Anzeige-Elemente ist kein Indikator dafür, dass das Produkt vom Versorgungsnetz getrennt und spannungsfrei ist. Spannungsführende Teile Halten Sie bei allen Arbeiten an elektrischen Komponenten die 5 Sicherheitsregeln ein. 1. Freischalten. 2. Gegen Wiedereinschalten sichern. 3.
  • Seite 16: Aufstellung/Montage

    Sicherheitshinweise Aufstellung/Montage Gefährliche Spannung durch aufgeladene Kondensatoren Durch aufgeladene Kondensatoren kann an den spannungsführenden Produktteilen und den Leistungsanschlüssen auch nach dem Trennen der Versorgungsspannung noch Spannung anliegen. Beachten Sie folgende Hinweise: • Halten Sie vor Elektroarbeiten und nach dem Trennen der Versorgungsspannung folgende Wartezeit ein: 10 Minuten.
  • Seite 17: Generatorischer Betrieb

    Sicherheitshinweise Inbetriebnahme/Betrieb 2.10.2 Generatorischer Betrieb Durch Bewegungsenergie der Anlage/Maschine wird der Antrieb als Generator betrie- ben. Sichern Sie die Abtriebswelle gegen Rotation, bevor Sie den Anschlusskasten öffnen. 2.11 Inbetriebnahme/Betrieb Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskästen geschlossen und verschraubt sind, bevor Sie die Versorgungsspannung anlegen.
  • Seite 18: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Modularer Automatisierungsbaukasten MOVI-C® Produktbeschreibung Modularer Automatisi erungsbauk asten MOVI-C® ® Modularer Automatisierungsbaukasten MOVI-C ® MOVI-C ist der modulare Automatisierungsbaukasten, der Anlagen- und Maschinen- ® automatisierung auf höchstem Niveau ermöglicht. MOVI-C beinhaltet Antriebstech- nik, Motion-Control, Steuerungstechnik und Visualisierung. ® Modular, durchgängig, skalierbar: Der Automatisierungsbaukasten MOVI-C ist Ihr One-Stop-Shop für alle Automatisierungsaufgaben.
  • Seite 19: Unser Versprechen

    Produktbeschreibung MOVITRAC® classic 3.1.3 Unser Versprechen ® SEW‑EURODRIVE bietet Ihnen 3 × 3 Gründe dafür, um die neue MOVI-C -Automati- sierungswelt zu betreten: • Einfachheit – DREI Schritte: Planen – Anschließen – Bewegen • Zukunftsfähigkeit – DREI Versprechen: passgenaue Lösungen – heute – und morgen • Beratung und Service –...
  • Seite 20 Produktbeschreibung MOVITRAC® classic 3.2.2 Optionen Optionen Kapitel Bediengerät CBG01A "Beschreibung und technische Daten" (→ 2 55) Bediengerät CBG11A "Beschreibung und technische Daten" (→ 2 56) Bediengerät CBG21A "Beschreibung und technische Daten" (→ 2 57) Vorortbediengerät CBG22A "Beschreibung und technische Daten" (→ 2 58) Diagnosemodul CDM11A "Beschreibung und technische Daten" (→ 2 54) HINWEIS: Für die Bediengeräte CBG11A, CBG21A und CBG22A ist das Diagnosemodul CDM11A als Adapter erforderlich.
  • Seite 21 Produktbeschreibung MOVITRAC® classic 3.2.4 Variantenübersicht Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Gerätevarianten. Über den Produktkonfigu- rator im Online Support von SEW‑EURODRIVE lassen sich Gerätevarianten einfach konfigurieren. Typbezeichnung Netzspannung in V Ausgangsstrom in A bei 400 V in kW MCC91A-0010-5E3-4-0.. 3 × AC 200 – 500 0.25 MCC91A-0016-5E3-4-0..
  • Seite 22: Movi-C ® Controller

    Produktbeschreibung MOVI-C® CONTROLLER MOVI-C® CONTROLL ® MOVI-C CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER Eigenschaften: UHX15A • Prozessor DualCore ARM • maximal 3 anschließbare Achsen ® PLUS • Systembus EtherCAT /SBus (maximale Anzahl der Teilnehmer: 128) • Device-Anschaltung über EtherNet/IP , Modbus TCP, PROFINET IO •...
  • Seite 23 Produktbeschreibung MOVI-C® CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER Eigenschaften: UHX45A • Prozessor DualCore ARM • maximal 8 anschließbare interpolierende Achsen • weitere 8 anschließbare Hilfsachsen ® PLUS • Systembus EtherCAT /SBus (maximale Anzahl der Teilnehmer: 128) X 80 L /A •...
  • Seite 24 Produktbeschreibung MOVI-C® CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER Eigenschaften: UHX86A • Prozessorauswahl je nach Applikation: – Intel Core i3 oder Celeron, 25 W, passiv gekühlt – Intel Core i3 oder i7, 45 W, aktiv gekühlt • durch Hypervisor-Technologie angebundenes zweites Betriebssystem mit 2 entsprechenden Ethernet-Schnittstellen (optional) •...
  • Seite 25: Technologien

    Produktbeschreibung Technologien Technologien ® Im modularen Automatisierungsbaukasten MOVI-C kommen bei Umrichtern ver- schiedene Technologien zum Einsatz. ® 3.4.1 MOVI-C CONTROLLER ® MOVI-C CONTROLLER sind die Steuerungen von SEW‑EURODRIVE. Sie sind opti- miert für Gateway-, Motion-, Automation- oder Cyber-Physical-Control-Aufgaben. MOVI-C® CONTROLLER können ganz klassisch über die Feldbussysteme PROFINET, EtherNet/IP oder Modbus TCP an die übergeordnete Steuerung einer Maschinenzelle bzw.
  • Seite 26 Produktbeschreibung Technologien Trends erkennen Durch kontinuierliche Überwachung und eine intelligente übersichtliche Darstellung können Sie Abweichungen erkennen und vorausschauend planen. Stillstände vermeiden Indem Sie mehr Transparenz über Zustand und Betriebsverhalten Ihrer Anlage und Antriebe haben, können Sie Ihre Sicherheit vor unplanmäßigen Ausfällen drastisch er- höhen.
  • Seite 27: Industrial Security

    Produktbeschreibung Technologien 3.4.6 Industrial Security Im Zuge der zunehmenden Vernetzung und damit der Zugriffe von außen, wächst die Bedeutung von Schutzkonzepten. Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen daher IT-Security-Mindeststandards einhalten und ihre Anlagen gegen Cyberangriffe schüt- zen. SEW?EURODRIVE wendet in allen relevanten Prozessschritten Methoden an zum Schutz von industriellen Anlagen konform der internationalen Normenreihe IEC 62443‑4-1.
  • Seite 28: Sollwertverarbeitung

    Produktbeschreibung Sollwertverarbeitung Lieferung und Materialfluss Auftragsstatus, Lieferavis, Lieferzeitenübersicht Inbetriebnahme und Instandhaltung ® Ersatzteile, Hol- und Bring-Service, Verwaltung der Softwarelizenzen, DriveRadar Suite Daten und Dokumente CAD-Daten für Produkte, Produktdokumentationen, Beschreibungsdateien für Kom- munikationssysteme, Beispielprogramme für SPS, CAE-Daten, z. B. EPLAN Sollwertverarbeitung ®...
  • Seite 29: Ansteuertopologien

    Produktbeschreibung Ansteuertopologien 3.5.2 FCB-Konzept Mit dem FCB-Konzept (Function Control Block) wird bei Umrichtern aus dem Automa- ® tisierungsbaukasten MOVI-C der modulare Firmware-Aufbau beschrieben mit dem si- chergestellt wird, dass verschiedenste Antriebsfunktionen flexibel und einfach per Steuerwort an- und abgewählt werden können. Alle Primärfunktionen, d. h. Funk- tionen, die den Motor bewegen oder regeln, sind als einzelne FCBs aufgebaut, die an- gewählt werden müssen, um eine bestimmte Aufgabe z.
  • Seite 30: Einachsautomation

    Produktbeschreibung Ansteuertopologien 3.6.2 Einachsautomation 3 x AC 400 V CBus CBus 49737116299 Die folgenden Geräte sind über Feldbus-Schnittstellen direkt an den übergeordneten Master angeschlossen: ® • Umrichter MOVIDRIVE technology ® • Umrichter MOVITRAC advanced ® • dezentrale Antriebseinheit MOVIGEAR performance ®...
  • Seite 31: Motion-Control Oder Modulautomatisierung

    Produktbeschreibung Ansteuertopologien 3.6.3 Motion-Control oder Modulautomatisierung 3 x AC 400 V EtherCAT ® /SBus PLUS CBus 49737171595 ® Wenn die Schaltschrankumrichter des Automatisierungsbaukastens MOVI-C direkt ® ® PLUS (ohne Gateway) mit demMOVI-C CONTROLLER über EtherCAT /SBus verbun- den, besteht eine real-time-fähige Verbindung. ®...
  • Seite 32: Motorregelung

    Produktbeschreibung Motorregelung Motorregelung 3.7.1 Betreibbare Motoren Zu den betreibbaren Motoren gehören: • Asynchronmotoren • Synchronmotoren Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Projektierung Gerät" (→ 2 87). 3.7.2 Regelverfahren Die Eigenschaften des am Umrichter angeschlossenen Motors werden durch die ver- wendeten Steuer- und Regelverfahren beeinflusst. Die U/f-Steuerung ist zum einfachen gesteuerten Betrieb von Asynchronmotoren ohne Geberrückführung vorgesehen.
  • Seite 33: Dc-Bremsung

    Produktbeschreibung Technologiefunktionen • reduzierte Motorverluste durch innovative Regelverfahren (Flussoptimierung) • Nutzung von Bremsenergie durch Rückspeisung 3.7.5 Gruppenantriebe ® Die Umrichter des Automatisierungsbaukastens MOVI-C ermöglichen ein paralleles Anschließen und Betreiben von mehreren Motoren mit identischer Drehzahl. 3.7.6 DC-Bremsung Mit DC-Bremsung bremst der Asynchronmotor über eine Stromeinprägung. Hierbei bremst der Motor ohne Bremswiderstand am Umrichter.
  • Seite 34: Technische Daten

    Technische Daten Kennzeichnungen Technische Daten Kennzeichnungen 4.1.1 Grundgerät Kennzeichen Definition Das CE-Kennzeichen erklärt die Übereinstimmung mit den folgenden euro- päischen Richtlinien: • Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU • EMV-Richtlinie 2014/30/EU • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG • Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten •...
  • Seite 35 Technische Daten Kennzeichnungen Kennzeichen Definition Das UL- und cUL-Kennzeichen erklärt die Erteilung der UL-Zulassung. cUL ist gleichberechtigt zur Zulassung nach CSA. 1) Bei Produkten mit funktionaler Sicherheit werden die Anforderungen aus der Niederspannungsrichtlinie durch die Maschinenrichtlinie erfüllt. 2) Die wählbaren Zulassungen UKCA (Großbritannien) und NM (Marokko) schließen sich aus. 4.1.2 Zubehör Bremswiderstände BW..
  • Seite 36 Technische Daten Kennzeichnungen Kennzeichen Definition Das China-RoHS-Kennzeichen erklärt die Übereinstimmung mit der Richtli- nie SJ/T 11364-2014 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter ge- fährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten und deren Verpackun- gen. Das UKCA-Kennzeichen erklärt die Übereinstimmung mit den folgenden britischen Richtlinien: •...
  • Seite 37 Technische Daten Kennzeichnungen Kennzeichen Definition Die Entsorgung dieses Produkts erfolgt in Übereinstimmung mit der WEEE- Richtlinie 2012/19/EU. Das China-RoHS-Kennzeichen erklärt die Übereinstimmung mit der Richtli- nie SJ/T 11364-2014 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter ge- fährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten und deren Verpackun- gen.
  • Seite 38: Allgemeine Technische Daten

    Technische Daten Allgemeine technische Daten Allgemeine technische Daten Störfestigkeit erfüllt EN 61800‑3; 2. Umgebung Störaussendung Grenzwertklasse C2 gemäß EN 61800‑3. Mit entsprechenden Maßnahmen kann der Entstörgrad verbessert werden. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "EMV-gerechte Installation ge- mäß EN 61800-3" (→ 2 113). Umgebungstemperatur ϑ...
  • Seite 39: Umweltbedingungen

    Technische Daten Umweltbedingungen Umweltbedingungen 4.3.1 Klimatische Bedingungen Langzeitlagerung wettergeschützt IEC 60721-3-1 Klasse 1K21, nicht kondensierend, keine Betauung abweichend zur Norm: Temperatur -25 °C – +70 °C Transport wettergeschützt IEC 60721-3-2 Klasse 2K11, nicht kondensierend, keine Betauung abweichend zur Norm: Temperatur -25 °C – +70 °C Betrieb ortsfester Einsatz, wettergeschützt IEC 60721-3-3 Klasse 3K22, nicht kondensierend, keine Betauung...
  • Seite 40: Mechanisch Aktive Stoffe

    Technische Daten Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 3 × AC 200 – 500 V 4.3.5 Mechanisch aktive Stoffe Langzeitlagerung wettergeschützt IEC 60721-3-1 Klasse 1S10, kein leitfähiger Staub Transport wettergeschützt IEC 60721-3-2 Klasse 2S1, kein leitfähiger Staub Betrieb ortsfester Einsatz, wettergeschützt IEC 60721-3-3 Klasse 3S5, kein leitfähiger Staub 4.3.6 Mechanische Bedingungen Bei den Angaben handelt es sich um Kennwerte für die Geräteprüfung.
  • Seite 41 Technische Daten Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 3 × AC 200 – 500 V Einheit MCC91A-..-5E3-4.. Baugröße 0010 0016 0020 0025 0032 0040 0055 Ausgangsdauerstrom bei f = 0 Hz – 75 % × I bei f = 4 kHz Ausgangsscheinleistung S Zwischenkreis-Nennspannung U DC 560 bei U = 400 V ZK_nenn...
  • Seite 42 Technische Daten Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 3 × AC 200 – 500 V Ausgang Einheit MCC91A-..-5.3-4.. Baugröße 0070 0095 0125 0160 0240 Ausgangsspannung U 0 – U Netz Motorleistung ASM P Ausgangsnennstrom I bei kleinstmöglicher 12.5 PWM-Frequenz Überlastfähigkeit – 150 %: max. 30 s bei f = 4 kHz Ausgangsdauerstrom bei f = 0 Hz –...
  • Seite 43: Technische Daten Grundgerät Mcc91A

    Technische Daten Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 1 × AC 200 – 240 V Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 1 × AC 200 – 240 V Alle technischen Daten beziehen sich auf eine Netznennspannung von AC 230 V. 4.5.1 Baugröße 0S Eingang Einheit MCC91A-..-2E1-4..
  • Seite 44 Technische Daten Technische Daten Grundgerät MCC91A.. 1 × AC 200 – 240 V Einheit MCC91A-..-2E1-4.. Baugröße 0017 0025 0034 0042 Entstörung – EMV-Filter Grenzwertkategorie C2 gemäß EN 61800‑3 Anschluss PE – Schraube M4 zulässige Anzahl der Netzein-/-ausschaltungen pro Minute Mindestausschaltzeit für Netz-Aus Masse 1) Für die Berechnung der thermischen Verlustleistung sind die Werte der "Leistungsaufnahme 24 V"...
  • Seite 45: Elektronikdaten

    Technische Daten Elektronikdaten Brems-Chopper Einheit MCC91A-..-2E1-4.. Baugröße 0055 0070 0093 minimaler Bremswiderstandswert R Ω BW_min Dauerleistung Brems-Chopper Spitzenleistung Brems-Chopper 150 % × Ausgangsscheinleistung S Anschlusskontakte X2 – "Steckverbinder " (→ 2 169) Allgemein Einheit MCC91A-..-2E1-4.. Baugröße 0055 0070 0093 Nennverlustleistung Leistungsteil Leistungsaufnahme 24 V Entstörung –...
  • Seite 46 Technische Daten Elektronikdaten 4.6.3 X25: Digitaleingang oder Digitalausgang DIO01 - DIO02 Wenn induktive Lasten an Ausgängen angeschlossen werden, müssen Sie ein exter- nes Schutzelement (Freilaufdiode) vorsehen. Spezifikation Anzahl Ausführung Typ 2 gemäß IEC 61131-2 Zykluszeit 2 ms Reaktionszeit 175 μs plus Zykluszeit maximaler Ausgangsstrom 50 mA Kurzschluss-Schutz Anschluss...
  • Seite 47 Technische Daten Elektronikdaten 4.6.6 X26: Bremsenansteuerung DB00 Spezifikation Anzahl Ausgangsspannung DC 24 V -10 %, +20 % Belastbarkeit 150 mA , 3.6 W (keine induktive Lasten) Anschluss X26:DB00 X26:GND Anschlusskontakte "Federzugklemme" (→ 2 169) maximale Leitungslänge zwischen Umrichter und 30 m Bremsenansteuerung 4.6.7 X26: Sensoreingang für Temperaturauswertung des Motors TF1 Spezifikation Anzahl Kaltleiter-Temperaturfühler (TF)
  • Seite 48: Gateway Cfx11A-E Für Ethernet/Ip Tm Und Modbus Tcp

    Technische Daten Gateway CFX11A-E für EtherNet/IP™ und Modbus TCP Gateway CFX11A-E für EtherNet/ IP™ und Modbus TC Gateway CFX11A-E für EtherNet/IP und Modbus TCP HINWEIS Das Gateway für EtherNet/IP und Modbus TCP steht als Option zur Verfügung. 4.7.1 Beschreibung Das Gateway ermöglicht die Anbindung des Umrichters an EtherNet/IP - oder Mod- bus-TCP-basierte übergeordnete Automatisierungs-, Projektierungs- und Visualisie- rungssysteme.
  • Seite 49: Gateway Cfx11A-N Für Profinet

    Technische Daten Gateway CFX11A-N für PROFINET 4.7.2 Technische Daten Gateway CFX11A-E für EtherNet/IP™ und Modbus TCP Umgebungstemperatur in Vorbereitung Applikationsprotokolle EtherNet/IP , Modbus TCP, HTTP, SNMP, DHCP, SEW-Application-Services Schutzart IP20 gemäß EN 60529 Leistungsaufnahme 3 W Netzwerkprotokolle ARP, Medienredundanz (DLR) Baudrate 100 MBaud/10 MBaud, Vollduplex/Halb- duplex Anschlusstechnik RJ45...
  • Seite 50 RJ45 Ethernet-Switch integriert Ethernet-Switch Switching-Technologie Cut through Ethernet-Switch Latenzzeit 5.5 µs Ethertype 8892 PROFINET Ethertype 88B5 Address Editor von SEW-EURODRIVE Name der GSD‑Datei GSDML-Vx.xy-SEW-MOVI-C- MOVITRAC-CFN-jjjmmdd-hhmmss SEW Engineering (Firmware-Update, Di- agnose) verwendete Portnummern Portübersicht, siehe Online Support Bestellnummer 28315022 Abmessungen in mm (B × H × T ) 53 × 158 × 39...
  • Seite 51: Gateway Cfx11A-S Für Ehercat /Sbus Plus

    Technische Daten Gateway CFX11A-S für EherCAT®/SBusPLUS Gateway CFX11A-S für EherCAT®/ SBusPLUS ® PLUS Gateway CFX11A-S für EherCAT /SBus HINWEIS ® PLUS Gateway CFX11A-S für EtherCAT /SBus steht als Option zur Verfügung. 4.9.1 Beschreibung ® PLUS Mit dem Gateway CFX11A-S wird eine leistungsfähige EtherCAT /SBus -Verbin- ®...
  • Seite 52: Kommunikationsmodul Cfc11A

    Technische Daten Kommunikationsmodul CFC11A ® PLUS Gateway CFX11A-S für EtherCAT /SBus maximale Leitungslänge 100 m Bestellnummer 28315030 Abmessungen in mm (B × H × T ) 53 × 158 × 39 4.10 Kommunikationsmodul CFC11A HINWEIS Das Kommunikationsmodul CFC11A steht als Option zur Verfügung. 4.10.1 Beschreibung Das Kommunikationsmodul CFC11A bildet für die Gateways CFX11A‑E, CFX11A‑N und CFX11A‑S die erweiterte Kommunikationsanbindung von bis zu 7 weiteren Um- richtern.
  • Seite 53: Technische Daten - Funktionale Sicherheit

    Technische Daten Technische Daten – Funktionale Sicherheit 4.12 Technische Daten – Funktionale Sicherheit 4.12.1 Sicherheits-Teilfunktion STO Die folgende Tabelle zeigt die technischen Daten der Sicherheits-Teilfunktion STO für Geräte mit der Sicherheitsoption CSO. Der sichere Digitaleingang F_STO_P entspricht Typ 3 gemäß IEC 61131‑2. Bezugspotenzial für F_STO_P ist STO_M (an Klemme X6:2 kontaktieren).
  • Seite 54: Diagnosemodul Cdm11A

    Technische Daten Diagnosemodul CDM11A Kennwerte EN 62061/EN 61800‑5‑2 EN ISO 13849-1 Gebrauchsdauer 20 Jahre, danach muss die Komponente durch eine neue Komponente er- setzt werden. Proof-Testintervall > 20 Jahre – sicherer Zustand Sicher abgeschaltetes Moment (STO) Sicherheits-Teilfunktion STO, SS1 gemäß EN 61800‑5‑2 1) Mit geeigneter externer Ansteuerung 4.13 Diagnosemodul CDM11A 4.13.1...
  • Seite 55: Bediengerät Cbg01A

    Technische Daten Bediengerät CBG01A 4.14 Bediengerät CBG01A 4.14.1 Beschreibung Das Bediengerät CBG01A ermöglicht die Bedienung, Parametrierung und Ausgabe der Fehlercodes der Umrichter. Das Bediengerät wird direkt auf das Grundgerät ge- steckt. Eigenschaften CBG01A: • 5-stellige 7-Segment-Anzeige • Ausgabe von Fehlercodes, Status und Betriebszu- stand •...
  • Seite 56: Bediengerät Cbg11A

    Technische Daten Bediengerät CBG11A 4.15 Bediengerät CBG11A 4.15.1 Beschreibung Das Bediengerät ermöglicht durch das Volltext-Display eine komfortable Inbetriebnah- me, Bedienung, Parametrierung und Diagnose der Umrichter des Automatisierungs- ® baukastens MOVI-C Das Bediengerät verfügt über eine Mini-USB-Schnittstelle mit Gateway-Funktion. Über ® diese Schnittstelle kann für das Engineering mit MOVISUITE eine Verbindung vom Umrichter zu einem PC aufgebaut werden.
  • Seite 57: Bediengerät Cbg21A

    Technische Daten Bediengerät CBG21A Bediengerät CBG11A Engineering-Schnittstelle USB-2.0-Mini-B, female Anschluss-Schnittstelle D-Sub 9-polig, female mechanische Festigkeit 3M5 gemäß DIN EN 60721‑3-3: 1995 5M1 gemäß DIN EN 60721‑3-5: 1997 4.16 Bediengerät CBG21A 4.16.1 Beschreibung Das Bediengerät ermöglicht durch das Volltext-Display eine komfortable Inbetriebnah- me, Bedienung, Parametrierung und Diagnose der Umrichter des Automatisierungs- ®...
  • Seite 58: Vorortbediengerät Cbg22A

    Technische Daten Vorortbediengerät CBG22A 4.16.2 Technische Daten Bediengerät CBG21A Sachnummer 28238133 Umgebungstemperatur -10  –  60 °C Schutzart IP40 gemäß EN 60529 Leistungsaufnahme 1.4 W Abmessungen in mm (B × H × T) 65 × 110 × 20 Bildschirmgröße in mm (B × H) 49 ×...
  • Seite 59 Technische Daten Vorortbediengerät CBG22A Um das Bediengerät direkt auf dem Umrichter aufzustecken, ist das Diagnosemodul CDM11A erforderlich. Das Vorortbediengerät CBG22A kann entweder direkt auf dem Umrichter aufgesteckt oder abgesetzt verwendet werden. Um das Bediengerät abgesetzt auf einem Bedien- tableau oder einer Schaltschranktür zu verwenden, steht der Türeinbaurahmen CO- G11A zur Verfügung.
  • Seite 60: Türeinbaurahmen Cog11A

    Technische Daten Türeinbaurahmen COG11A 4.18 Türeinbaurahmen COG11A 4.18.1 Beschreibung Der Türeinbaurahmen COG11A ermöglicht die Nutzung der Bediengeräte CBG11A, CBG21A und CBG22A abgesetzt vom Umrichter, z. B. an der Schaltschranktür oder einem Bedientableau. Das optionale Verbindungskabel UKS52A bringt zusätzlich einen Kontakt für einen Schalter oder Schlüsselschalter mit.
  • Seite 61: Schnittstellenumsetzer Usm21A

    Technische Daten Schnittstellenumsetzer USM21A Konfektionierte Kabel Verwenden Sie nur die bei SEW‑EURODRIVE erhältlichen Kabel. Kompatible Bedien- geräte: CBG11A, CBG21A, CBG22A. Verwenden Sie für das Bediengerät  CBG22A ausschließlich die Kabel vom Typ UKS52A. Länge Sachnummer 5 m 25721763 UKS22A variabel, 1 – 10 m 28149963 2 m 28152751 UKS52A 5 m...
  • Seite 62 Technische Daten Schnittstellenumsetzer USM21A 4.19.2 Technische Daten Schnittstellenumsetzer USM21A Sachnummer 28231449 Störfestigkeit erfüllt EN 61800-3 Umgebungstemperatur 0 – 40 °C Lagertemperatur -25 – 70 °C gemäß EN 60721‑3-3, Klasse Schutzart IP20 gemäß EN 60529 Schnittstellen RJ10-Buchse (Anschluss Gerät) USB-Buchse Typ B (Anschluss PC) Masse 200 g Abmessungen in mm (L × B × H) 92.5 × 43 × 25 Die Bestellung über Sachnummer 28231449 enthält folgende Teile: •...
  • Seite 63: Schirmblecherweiterung Clh21A

    Technische Daten Schirmblecherweiterung CLH21A 4.20 Schirmblecherweiterung CLH21A Die Schirmblecherweiterung CLH21A (Hutschiene an Standardschirmblech) dient der Montage von weiteren Klemmblöcken oder Modulen an das Umrichterschirmblech. An der Schirmblecherweiterung  CLH21A kann z. B. der Bremsgleichrichter von SEW‑EURODRIVE oder eine Rangierklemme befestigt werden. Die Schirmblecherweiterung kommt bei den Umrichtern der Baugröße 0S und 0L zum Einsatz (Sachnummer CLH21A: 28265572).
  • Seite 64: Unterbaubleche Clh31A Und Clh41A Mit Bremswiderständen

    Technische Daten Unterbaubleche CLH31A und CLH41A mit Bremswiderständen 4.21 Unterbaubleche CLH31A und CLH41A mit Bremswiderständen Eine platzsparende Lösung, um kleine Bremswider- stände im Schaltschrank unterzubringen, bieten die Unterbaubleche mit integrierten Bremswiderständen vom Typ CLH31A und CLH41A. Die Zuordnung zu den Umrichtern finden Sie im Kapitel "Technische Daten und Zuordnung zum Umrichter" (→ 2 66).
  • Seite 65: Bremswiderstände Bw

    Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T 4.23 Bremswiderstände BW../BW..-T 4.23.1 Beschreibung Die Bremswiderstände BW../BW..-T sind auf die technischen Merkmale des Umrich- ters abgestimmt. Es stehen Bremswiderstände mit unterschiedlichen Dauer- und Spit- zenbremsleistungen zur Verfügung. Der Schutz der Bremswiderstände gegen Überlastung und Übertemperatur kann mit einem kundenseitigen thermischen Überlastrelais erfolgen.
  • Seite 66 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T 4.23.3 Technische Daten und Zuordnung zum Umrichter Technische Daten Bremswiderstand Einheit BW120-001 BW100-002/ BW100-001 BW100-002 BW100-006- BW168-T BW268-T Sachnummer – 18176011 25664514 08281718 08281653 18204198 18201334 18204171 Spitzenbremsleistung 100 % ED 0.03 0.15 0.15 50 % ED 0.06 0.15 25 % ED...
  • Seite 67 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Technische Daten Bremswiderstand Einheit BW047-010-T BW147-T BW247-T Sachnummer – 17983207 18201342 18200842 Spitzenbremsleistung 14.6 100 % ED 50 % ED 25 % ED Belastbarkeit 12 % ED 6 % ED 11.4 14.6 Beachten Sie die generatorische Leistungsbegrenzung des Umrichters, siehe Kapitel "Technische Daten" (→ 2 34). Widerstandswert R Ω...
  • Seite 68 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Technische Daten Bremswiderstand Einheit BW027-016-T BW027-024-T BW027-042-T Sachnummer – 17983215 17983231 19155301 Spitzenbremsleistung 25.4 100 % ED 50 % ED 25 % ED 13.3 Belastbarkeit 12 % ED 14.4 23.9 6 % ED 15.2 22.8 25.4 Beachten Sie die generatorische Leistungsbegrenzung des Geräts, siehe Kapitel "Technische Daten" (→ 2 34). Widerstandswert R Ω...
  • Seite 69 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Technische Daten Meldekontakt BW..-T Meldekontakt BW..-T Einheit Allgemeine Elektronikdaten Querschnitt 0.75 – 2.5 Anziehdrehmoment Schaltleistung DC 2 A / DC 24 V (DC 11) und AC 2 A / AC 230 V (AC 11) Schaltkontakt (Öffner) – gemäß EN 60730 Technische Daten Bremswiderstände mit Unterbaublech CLH..A Bremswiderstand Einheit...
  • Seite 70 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Technische Daten Bremswiderstände mit Unterbaublech für Tragschienenmontage Bremswiderstand Einheit CLH51A/ CLH51A/ CLH51A/ CLH51A/ CLH61A/ CLH61A/ BW072-001 BW100-001 BW027-001 BW047-001 Sachnummer – 28290100 28290119 28290127 28290135 28290151 28290178 Belastbarkeit bei 100 % ED 0.025 Widerstandswert R Ω 100 ±10 % Auslösestrom des externen –...
  • Seite 71 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T 4.23.4 Maßbilder und Abmessungen Drahtwiderstand 9007218129604875 Bremswider- Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Kabelverschrau- stand bung BW100-006-T M25 + M12 BW047-010-T M25 + M12 BW147-T PG16 + M12 BW247-T PG16 + M12 BW027-016-T M25 + M12 BW027-024-T M25 + M12 BW168-T...
  • Seite 72 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Flachwiderstand 9007218129619467 Bremswider- Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Anschlusslänge in stand BW100-001 – – BW100-002 – – Widerstand BW120-001 27.5 Länge der Anschlüsse: 130 mm. ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 73 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Bremswiderstand mit Unterbaublech CLH..A CLH31A/CLH41A CLH51A/CLH61A 9007242148896651 Bremswiderstand mit Unterbaublech Hauptabmessungen in mm CLH31A CLH41A CLH51A mit Tragschienenmontage CLH61A mit Tragschienenmontage 318.5 288.5 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 74 Technische Daten Bremswiderstände BW../BW..-T Berührungsschutz BS.. Beschreibung Für die Bremswiderstände in Flachbauform ist ein Berührungsschutz BS.. erhältlich. Berührungsschutz Sachnummer Bremswiderstand BS003 8131511 BW100-001 BS005 813152X BW100-002 Maßblatt und Abmessungen 1455849867 [1] Tülle [2] Tragschienenbefestigung HS001 für Tragschienenmontage (zusätzlich bestell- bar, Sachnummer 8221944) Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Masse in kg...
  • Seite 75: Netzfilter Nf

    Technische Daten Netzfilter NF.. 4.24 Netzfilter NF.. 4.24.1 Beschreibung Netzfilter NF.. werden zur Unterdrückung elektromagnetischer Störungen zwischen Netz und Umrichter eingesetzt. Netzfilter sind erforderlich, um die Störaussendungen der Grenzwertklasse C2 gemäß EN 61800‑3 einzuhalten.. HINWEIS Zwischen Netzfilter NF.. und Umrichter darf nicht geschaltet werden. 4.24.2 Technische Daten Netzfilter...
  • Seite 76: Maßbilder Und Abmessungen

    Technische Daten Netzfilter NF.. 4.24.4 Maßbilder und Abmessungen 18891135115 Netzfilter Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Anschluss NF0055-503 – NF0120-503 – NF0220-503 – ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 77: Netzdrossel Nd

    Technische Daten Netzdrossel ND.. 4.25 Netzdrossel ND.. 4.25.1 Beschreibung Eine Netzdrossel ND.. kann optional verwendet werden: • zur Unterstützung des Überspannungsschutzes • zur Glättung des Netzstroms, Verminderung von Oberschwingungen • zum Schutz bei verzerrter Netzspannung • zur Begrenzung des Ladestroms bei mehreren eingangsseitig parallel geschalte- ten Umrichtern und einem gemeinsamen Netzschütz (Nennstrom der Netzdrossel = Summe der Umrichterströme) Schalten Sie eine Netzdrossel zur Begrenzung des Einschaltstroms vor:...
  • Seite 78: Maßblilder Und Abmessungen

    Technische Daten Netzdrossel ND.. 4.25.4 Technische Daten Netzdrossel Einheit ND0250-201 Sachnummer – 18001424 Netznennspannung (gemäß EN 1 × AC 200 – 240 50160) U Netz Netzfrequenz f 50 – 60 ± 5 % Netz Nennstrom I Nenninduktivität 1.17 Nennverlustleistung Umgebungstemperatur ϑ °C -10 – 40 Derating bei Umgebungstemperatur > 40 °C: -3 % I...
  • Seite 79 Technische Daten Netzdrossel ND.. 36108348299 Netzdrossel Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Anschluss ND0250-201 51.5 6.3 × 0.8 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 80: Ausgangsfilter Hf

    Technische Daten Ausgangsfilter HF.. 4.26 Ausgangsfilter HF.. 4.26.1 Beschreibung Der Ausgangsfilter HF.. ist ein Sinusfilter, mit dessen Hilfe die Ausgangsspannungen von Umrichtern geglättet werden: • Die Umladeströme in den Motorkabeln werden unterdrückt. • Die Motorwicklungsisolationen von Fremdmotoren, die nicht umrichtergeeignet sind, werden geschützt.
  • Seite 81 Technische Daten Ausgangsfilter HF.. 4.26.4 Maßbilder und Abmessungen 9007218523812619 Ausgangsfilter Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Anschluss HF0055-503 – HF0125-503 – HF0240-503 – ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 82: Ausgangsdrossel Hd

    Technische Daten Ausgangsdrossel HD.. 4.27 Ausgangsdrossel HD.. 4.27.1 Beschreibung Die Ausgangsdrossel HD.. unterdrückt die Störabstrahlung des ungeschirmten Motor- kabels. 4.27.2 Technische Daten Ausgangsdrossel Einheit HD0125-503 HD0240-503 Sachnummer – 17985153 17985188 Nennspannung 3 × 0 – 500 V Nennstrom I 12.5 Nennverlustleistung °C 0 – 45 Umgebungstemperatur ϑ...
  • Seite 83: Serienzubehör

    Technische Daten Serienzubehör 4.27.4 Maßbilder und Abmessungen 9007218145873675 Ausgangsdrossel Hauptabmessungen in mm Befestigungsmaße in mm Anschluss HD0125-503 62.5 72.5 HD0240-503 92.5 82.5 4.28 Serienzubehör Umrichter Schirmblech Anzahl Lieferumfang Beschreibung Sachnummer Zubehörpack Schirmblech Schirmblech für Motor- im Lieferumfang zur Schirmauf- Baugröße 0S, 0L 28306880 und Steuerleitungen enthalten...
  • Seite 84: Stecker

    Technische Daten Stecker 4.29 Stecker Die folgende Auflistung dient der Nachbestellung von Steckern. Darstellung Steckplatz Funktion Baugröße Sachnummer Netzanschluss, 1-phasig 25680498 Netzanschluss, 3-phasig 25680501 Netzanschluss, 1-phasig 25680536 Netzanschluss, 3-phasig 25680544 Motoranschluss 25680528 Motoranschluss 25680552 STO-E-Verbinder (mit Brücken) alle 28129458 ® Produkthandbuch –...
  • Seite 85: Maßbilder

    Technische Daten Maßbilder 4.30 Maßbilder 4.30.1 Baugröße 0S mit CLH21A, CLH31A, CLH51A CLH21A CLH31A CLH51A 21,5 CDM11A/CFC11A CDM11A/CFX11A-.. CFX11A CBG01A CBG11A/CBG21A/CBG22A 51830658443 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 86 Technische Daten Maßbilder 4.30.2 Baugröße 0L mit CLH21A, CLH41A, CLH61A 151,5 CLH21A CLH41A CLH61A 21,5 CDM11A/CFC11A CDM11A/CFX11A-.. CFX11A CBG01A CBG11A/CBG21A/CBG22A 51830656011 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 87: Projektierung Gerät

    Projektierung Gerät SEW-Workbench Projektierung Gerät SEW-Workbench Die SEW-Workbench ist die zentrale Projektierungssoftware für Umrichter von SEW‑EURODRIVE. Beginnend bei der Applikationseingabe, weiter über Getriebe-, Motoren- und Umrich- terberechnungen können alle erforderlichen Auslegungsaufgaben bearbeitet werden. Optimierung der verschiedenen Achszyklen einschließlich Zubehörauswahl und Feh- lercheck der gesamten Antriebssystemauslegung sind weitere Eigenschaften.
  • Seite 88: Schematischer Ablauf Einer Projektierung

    Projektierung Gerät Schematischer Ablauf einer Projektierung Schematischer Ablauf einer Projektierung Das folgende Ablaufdiagramm zeigt schematisch die Vorgehensweise bei der An- triebsbestimmung eines Positionierantriebs. Der Antrieb besteht aus einem Getriebe- motor, der von einem Umrichter gespeist wird. Erforderliche Informationen über die anzutreibende Maschine •...
  • Seite 89: Regelverfahren

    Projektierung Gerät Regelverfahren Regelverfahren Die Eigenschaften des am Umrichter angeschlossenen Motors werden durch die ver- wendeten Steuer- und Regelverfahren beeinflusst. 5.3.1 Die U/f-Steuerung ist zum einfachen gesteuerten Betrieb von Asynchronmotoren ohne Geberrückführung und Motoren mit LSPM-Technologie von SEW‑EURODRIVE vor- gesehen. Das Verfahren betreibt eine Asynchronmaschine an einer parametrierbaren Spannungsfrequenzkennlinie.
  • Seite 90 Projektierung Gerät Regelverfahren ® 5.3.3 ELSM ® Das Regelverfahren ELSM ermöglicht den geberlosen Betrieb von permanentmagne- terregten Synchronmotoren. Dieses Verfahren ist ausschließlich für Anwendungen im Bereich der horizontalen För- dertechnik mit einem einzigen Motor vorgesehen. Ein Einsatz in Hubwerken, Steig- strecken oder als Gruppenantrieb ist nicht zulässig.
  • Seite 91 Projektierung Gerät Regelverfahren Das Erreichen der Übergangsdrehzahl kann entweder durch einen externen Antrieb oder durch Drehzahlregelung des Umrichters im FCB 05 erfolgen. 5.3.4 Eigenschaften der Regelverfahren Überblick über die Regelverfahren PLUS ® ELSM feldorientiert, span- Spannung nungsgeführt, Stator- feldorientiert, Stromreg- Prinzip gesteuert flussregler, Drehmo- nach Kennlinie...
  • Seite 92 Projektierung Gerät Regelverfahren Kennwerte zur Genauigkeit von Drehmoment und Drehzahl SEW-EURODRIVE empfiehlt bei allen Regelverfahren die Ausgangsfrequenz von /10 nicht zu überschreiten. PLUS abhängig von der Genauigkeit der Motorparameter Genauigkeit HINWEIS: Je genauer die Motorparameter sind, desto genauer ist das des berechneten Drehmoment.
  • Seite 93: Antriebsauslegung Und Antriebsbestimmungen

    Für die Antriebsauswahl ist zu entscheiden, ob ein Asynchronmotor oder ein Syn- chronmotor eingesetzt werden soll. Hierbei steht Ihnen das umfangreiche Produkt- spektrum von SEW-EURODRIVE zur Verfügung. Die Grundlage für die Motorauswahl sind die Grenzkennlinien der Motoren im Umrich- terbetrieb. Die Grenzkennlinie gibt den Drehmomentverlauf des Motors in Abhängig- keit der Drehzahl an.
  • Seite 94 Projektierung Gerät Antriebsauslegung und Antriebsbestimmungen Die Umrichter takten die Gleichspannung des Zwischenkreises U auf die Zuleitung zum Motor. Diese Taktung erfolgt bei SEW‑EURODRIVE mit 4  kHz, 8  kHz oder 16  kHz. Dadurch wird der Motor mit Spannungsspitzen großer Amplitude und sehr kurzen Anstiegszeiten belastet.
  • Seite 95 Projektierung Gerät Antriebsauslegung und Antriebsbestimmungen Thermischer Motorschutz ohne Temperatursensor Der thermische Motorschutz ohne Temperatursensor ist eine Umrichterfunktion, die Motoren vor thermischer Überlastung schützen kann. Das Schutzniveau ähnelt dem eines thermischen Überlastrelais, wobei die verringerte Kühlung insbesondere bei kleineren Drehzahlen berücksichtigt wird. •...
  • Seite 96: Gruppenantrieb Und Mehrmotorenantrieb

    Projektierung Gerät Antriebsauslegung und Antriebsbestimmungen Der thermische Motorschutz ohne Temperatursensor besitzt kein Gedächtnis, d. h. er berücksichtigt nach einem Ein-/Ausschaltvorgang nicht die aktuelle Motortemperatur. Vermeiden Sie daher, dass ein überhitzter Motor durch Aus- und Einschalten des Um- richters sofort einer erneuten Überlastung ausgesetzt wird. SEW‑EURODRIVE emp- fiehlt, bei einer Fehlermeldung des thermischen Motorschutzes ohne Temperatursen- sor einen Fehlerreset durchzuführen, anstatt eines Ein- oder Ausschaltvorgangs.
  • Seite 97: Anschluss Von Explosionsgeschützten Drehstrommotoren

    Projektierung Gerät Antriebsauslegung und Antriebsbestimmungen Zulässige Leitungslänge bei Gruppen- und Mehrmotorenantrieben Beachten Sie die zulässige Länge aller parallel geschalteten Motorleitungen: ≤ ∑ = maximal zulässige Gesamtlänge der parallel geschalteten Motorleitungen = zulässige Motorleitungslänge = Leitungslänge des Umrichters zum Motor n = Anzahl der parallel geschalteten Motoren 5.4.3 Anschluss von explosionsgeschützten Drehstrommotoren Beachten Sie folgende Hinweise:...
  • Seite 98: Betrieb In Geräuschsensiblen Umgebungen

    Projektierung Gerät Empfehlungen zur Motor- und Umrichterauswahl Dreileiterbremse mit Beschleunigerspule (BE, BM, BMG) Bei diesem Bremsentyp werden die Bremsen mithilfe von Bremsenansteuergeräten angesteuert. 24-V-Haltebremse (BP, BK) Eine 24-V-Haltebremse kann in jedem Anwendungsfall über ein kundenseitiges Relais mit Varistorschutzbeschaltung oder über das Bremsensteuergerät BMV von SEW‑EURODRIVE angesteuert werden.
  • Seite 99 Die Werte für M und n in den Regelverfahren VFC , CFC, ® ELSM finden Sie auf der Homepage sew-eurodrive.de. PLUS Typische dynamische Grenzkennlinie eines Asynchronmotors im Regelverfahren VFC 9007238743734155 maximaler Drehmoment für die Motor-Umrichter-Kombination Drehzahl, bis der maximale Drehmoment M der Motor-Umrichter-Kombination zur Verfügung...
  • Seite 100: Motorauswahl Bei Asynchronmotoren

    Projektierung Gerät Empfehlungen zur Motor- und Umrichterauswahl ® Typische dynamische Grenzkennlinie eines Synchronmotors im Regelverfahren ELSM 9007238743740171 maximaler Drehmoment für die Motor-Umrichter-Kombination Drehzahl, bis der maximale Drehmoment M der Motor-Umrichter-Kombination zur Verfügung steht. 5.5.3 Motorauswahl bei Asynchronmotoren Geprüft werden muss zwingend die mechanische Beständigkeit des Motors gegen die Überlast, die eventuell die zulässigen Grenzwerte überschreitet.
  • Seite 101: Motorauswahl Bei Synchronmotoren

    Projektierung Gerät Empfehlungen zur Motor- und Umrichterauswahl Beachten Sie bei der Festlegung der Maximaldrehzahl, dass das Kippmoment M Feldschwächbereich quadratisch abnimmt. Asynchronmotoren im Regelverfahren U/f Das Regelverfahren U/f ist zum einfachen gesteuerten Betrieb von Asynchronmotoren ohne Geberrückführung vorgesehen. Das Verfahren betreibt eine Asynchronmaschine an einer parametrierbaren Spannungsfrequenzkennlinie.
  • Seite 102: Motor-Umrichter-Kennlinien

    CMP40/..50/..63 bei Drehzahlen oberhalb 4500 min • CMP71/..80/..100 bei Drehzahlen oberhalb 3000 min • CM3C63/..71/..80/..100 bei Drehzahlen oberhalb 3000 min SEW-EURODRIVE empfiehlt den Einsatz der folgenden Temperatursensoren: • KTY84 – 130 (Bezeichnung SEW-EURODRIVE: KY) • Pt1000 (Bezeichnung SEW-EURODRIVE: PK) Motor-Umrichter-Kennlinien...
  • Seite 103: Überlastfähigkeit

    Projektierung Gerät Auswahl eines Umrichters • thermische Auslastung Die Leistungshalbleiter sind im Betrieb von der maximal zulässigen Temperatur begrenzt. Die thermische Auslastung überwacht die Kühlkörpertemperatur der Leistungshalbleiter. • elektromechanische Auslastung (I t-Auslastung) Die elektromechanische Auslastung schützt die Komponenten, die im Vergleich zu den Leistungshalbleitern eine große thermische Zeitkonstante aufweisen.
  • Seite 104 Projektierung Gerät Auswahl eines Umrichters 5.7.2 Leistungsmindernde Faktoren Aufgrund folgender Betriebs- und Umgebungsbedingungen kann eine Reduzierung des Ausgangsstroms erforderlich sein. Derating aufgrund der Drehfeldfrequenz Bei dem angegebenen Ausgangsnennstrom I des Umrichters handelt es sich um den Effektivwert. Speziell bei langsamem und stehendem Drehfeld muss die erhöhte Be- lastung der Leistungshalbleiter betrachtet werden.
  • Seite 105 Projektierung Gerät Auswahl eines Umrichters Derating aufgrund der Netzspannung und Temperatur HINWEIS Bei Spannungen zwischen 400 – 500 V ist linear zu interpolieren. Die folgende Tabelle zeigt die Werte für das Derating in Abhängigkeit der Netzspan- nung U und Umgebungstemperatur T > 40 °C: Netz Dauerstrom I Dauer Umrichter : 3 ×...
  • Seite 106: Auswahl Des Bremswiderstands

    Projektierung Gerät Auswahl des Bremswiderstands Auswahl des Bremswiderstands 5.8.1 Allgemeiner Hinweis Der Einsatz eines Bremswiderstands ist nur dann erforderlich, wenn beim Betrieb ge- neratorische Betriebszustände erreicht werden. Im rein motorischen Betrieb ist kein Bremswiderstand erforderlich. 5.8.2 Derating aufgrund der Umgebungstemperatur Bei Umgebungstemperaturen von > 40 °C gilt folgendes Derating: •...
  • Seite 107 Projektierung Gerät Auswahl des Bremswiderstands Der Wert der durchschnittlichen Bremsleistung P kommt aus den Projektierungsdaten der Applikation. ∑ ∑ 9007219434177547 durchschnittliche Bremsleistung Bremsleistung Abschnitt i Bremszeit Abschnitt i Anzahl Bremsabschnitte Die minimal erforderliche Bremsleistung bei 100 % ED wird mit folgender Formel be- rechnet: 100% 20179441035...
  • Seite 108 Projektierung Gerät Auswahl des Bremswiderstands Drahtwiderstände, Rahmenwiderstände 10 % 25 % 40 % 60 % 100 % 9007242996955915 Einschaltdauer in % Überlastfaktor k 1.12 Stahlgitterwiderstände 10 % 100 % 18014401500012171 Einschaltdauer in % Überlastfaktor k 1.12 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 109 Projektierung Gerät Auswahl des Bremswiderstands Spitzenbremsleistung Die maximal erreichbare Spitzenbremsleistung wird durch den Widerstandswert und die Zwischenkreisspannung bestimmt. Sie wird wie folgt berechnet: DCL max maximale, durch den Bremswiderstand aufnehmbare Spitzenbremsleis- tung maximale Zwischenkreisspannung; siehe Kapitel "Technische Da- ZK_max ten" (→ 2 34). Bremswiderstandswert Die von der Applikation benötigte maximale Spitzenbremsleistung ergibt sich aus den generatorischen Abschnitten innerhalb eines Zyklus.
  • Seite 110: Zuleitung Zum Bremswiderstand

    Öffner bei Übertemperatur des Bremswider- stands. Die Verbindung Bremswiderstand/Umrichter wird dadurch nicht unterbro- chen. Bei thermischer Überlast muss der generatorische Betrieb beendet werden. SEW-EURODRIVE empfiehlt, das Anschlusskabel des Temperaturschalters ge- schirmt auszuführen. • Thermisches Überlastrelais Ein thermisches Überlastrelais wird im Schaltschrank eingebaut, an die Zuleitung...
  • Seite 111: Netz- Und Motorzuleitung

    Projektierung Gerät Netz- und Motorzuleitung Schaltbilder zu den oben beschriebenen Sachverhalten finden Sie im Kapitel "Elektri- sche Installation" > "Bremswiderstände BW.." (→ 2 180). 5.8.7 Parallelschalten von Bremswiderständen Es ist zulässig, mehrere identische Bremswiderstände parallel zu schalten. Dabei gilt: • Die Leistungsanschlüsse der Bremswiderstände müssen parallel an +R und -R an- geschlossen werden.
  • Seite 112: Motorzuleitung

    Projektierung Gerät Netz- und Motorzuleitung MCC91A-….-2E1.. Einheit Baugröße 0017 0025 0034 0042 0055 0070 0093 Netznennstrom AC I 11.1 14.8 Netz Netzzuleitung L1/L2/L3 ––mm Sicherung Leitungsschutzschalter/Mo- torschutzschalter HINWEIS Empfohlener Querschnitt Die Angaben stellen lediglich Empfehlungen dar. Sie ersetzten nicht eine genaue Projektierung der Zuleitung abhängig vom konkreten Einsatzfall und unter Berück- sichtigung der geltenden Vorschriften.
  • Seite 113: Emv-Gerechte Installation Gemäß En 61800-3

    Projektierung Gerät EMV-gerechte Installation gemäß EN 61800-3 MCX91A.-..-2.1.. Baugröße 0S – 0L 0017 – 0025 0034 – 0093 Maximale Motorleitungslänge in m für geschirmte Leitungen PWM-Frequenz 4 kHz in Vorbereitung 8 kHz 16 kHz MCX91A-..-2.1.. Baugröße 0S – 0L 0017 – 0025 0034 – 0093 Maximale Motorleitungslänge in m für ungeschirmte Leitung PWM-Frequenz 4 kHz in Vorbereitung...
  • Seite 114: Netzseitige Komponenten

    Projektierung Gerät Netzseitige Komponenten HINWEIS Wählen Sie bei der Inbetriebnahme die Verwendung eines Ausgangsfilters. HINWEIS Die EMV-Grenzwerte zur Störaussendung sind bei Spannungsnetzen ohne geerde- ten Sternpunkt (IT-Netze) nicht spezifiziert. Die Wirksamkeit von Filtern ist stark ein- geschränkt. 5.11 Netzseitige Komponenten 5.11.1 Netzsicherungen und Leitungsschutzschalter Netzsicherungen und Leitungsschutzschalter dienen zur Absicherung der Netzzulei-...
  • Seite 115: Fehlerstrom-Schutzschalter Auswählen

    Projektierung Gerät Netzseitige Komponenten 5.11.4 Netzdrossel ND.. Eine Netzdrossel ND.. kann optional verwendet werden: • zur Unterstützung des Überspannungsschutzes • zur Glättung des Netzstroms, Verminderung von Oberschwingungen • zum Schutz bei verzerrter Netzspannung • zur Begrenzung des Ladestroms bei mehreren eingangsseitig parallel geschalte- ten Umrichtern und einem gemeinsamen Netzschütz (Nennstrom der Netzdrossel = Summe der Umrichterströme) Schalten Sie eine Netzdrossel zur Begrenzung des Einschaltstroms vor:...
  • Seite 116: Ausgangsseitige Komponenten

    Projektierung Gerät Ausgangsseitige Komponenten 5.12 Ausgangsseitige Komponenten 5.12.1 Ausgangsdrossel HD.. Zur Unterdrückung der Störabstrahlung bei Verwendung von ungeschirmten Motorka- beln empfiehlt SEW‑EURODRIVE die Verwendung von Ausgangsdrosseln. 5.12.2 Ausgangsfilter HF.. Beachten Sie beim Einsatz eines Ausgangsfilters folgende Hinweise: PLUS • Ausgangsfilter dürfen nur in den Umrichterbetriebsarten U/f und VFC einge- setzt werden.
  • Seite 117 Projektierung Gerät Ausgangsseitige Komponenten Derating Das Derating bezieht sich auf die Stromabhängigkeit der folgenden Betriebsparame- ter. • Betriebsparameter: Netzspannung, Taktfrequenz, Umgebungstemperatur – Unter Beachtung der zulässigen Regelverfahren benötigen die Ausgangsfilter kein Derating, das über das des Umrichters hinausgeht. • Betriebsparameter: Ausgangsfrequenz Ausgangsfrequenz Zulässiger Filternennstrom I/I 0 – 10 Hz...
  • Seite 118 Projektierung Gerät Ausgangsseitige Komponenten Schaltbild L1 L2 L3 -Uz +Uz W +R -R U1 V1 W1 U U2 V2 W2 33412335115 [1] Versorgungsnetz [2] Umrichter [3] Ausgangsfilter [4] Motor ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 119: Auswahl Der 24-V-Versorgungsspannung

    Projektierung Gerät Auswahl der 24-V-Versorgungsspannung 5.13 Auswahl der 24-V-Versorgungsspannung 5.13.1 Beschreibung Die Umrichter MCC91A.. haben eine interne 24-V-Spannungsversorgung. Das interne 24-V-Schaltnetzteil hat eine verfügbare Leistung von 7.3  W. Sobald ein Gateway auf einen Umrichter gesteckt wird, muss dieses mit externer 24-V-Versor- gungsspannung gestützt werden.
  • Seite 120: Energiesparfunktionen

    Projektierung Gerät Energiesparfunktionen 5.14 Energiesparfunktionen 5.14.1 Flussoptimierung Die Flussoptimierung ist eine Funktion, die den Betrieb eines Asynchronmotors im Re- PLUS gelverfahren VFC mit minimalen Verlusten ermöglicht. Dabei wird der magnetische Fluss abhängig vom Drehmoment-Sollwert so geführt, dass der Motor mit minimalem Strom betrieben wird.
  • Seite 121: Liste Der Fcbs

    Projektierung Gerät FCB-Konzept Ein Wechsel zwischen verschiedenen FCBs ist jederzeit möglich. Die Umschaltung auf einen anderen FCB erfolgt mit einer maximalen Verzögerung von 0.5 ms. Den FCBs sind unterschiedliche Prioritäten zugeordnet. Wenn ein FCB ausgewählt wird, der eine höhere Priorität hat als der gerade aktive, wird der FCB mit der höheren Priorität aktiviert.
  • Seite 122 Projektierung Gerät FCB-Konzept FCB 05 Drehzahlregelung Der Umrichter verfügt über die Möglichkeit, als drehzahlgeregelte Achse betrieben zu werden. Der Anwender kann Profilwerte für Beschleunigung, Verzögerung und Ruck als Rah- menbedingung für die Drehzahlregelung vorgeben. Der tatsächliche Drehzahl-Sollwert für den Antriebsregler wird im Reglertakt mit den vorgegebenen Grenzwerten von einem im Umrichter integrierten Profilgenerator erzeugt.
  • Seite 123 Projektierung Gerät FCB-Konzept FCB 13 Stopp an Applikationsgrenzen Wenn der FCB 13 aktiviert wird, stoppt der Antrieb drehzahlgeregelt mit der eingestell- ten Applikationsgrenze-Verzögerung. FCB 14 Notstopp Wenn der FCB 14 aktiviert ist, stoppt der Antrieb mit der eingestellten Notstoppverzö- gerung. Die Notstoppverzögerung soll immer größer oder gleich der "Applikationsgrenze Ver- zögerung"...
  • Seite 124: Sollwerte Und Begrenzungen In Den Fcbs

    Projektierung Gerät FCB-Konzept 5.15.3 Sollwerte und Begrenzungen in den FCBs Sollwertverschaltung Die folgende Tabelle zeigt, welche Sollwerte von welchen FCBs verwendet werden. Parameter Position – – – – – Geschwindigkeit – – Drehmoment – – – Beschleunigungsvorsteuerung – – – –...
  • Seite 125: Ul-Gerechte Installation

    Projektierung Gerät UL-gerechte Installation HINWEIS Im Regelverfahren U/f wird der Profilwert "Maximales Drehmoment Q1 – Q4" nicht verwendet. Grenzwerte Die folgende Tabelle zeigt, welche Grenzwerte von welchen FCBs verwendet werden: Parameter Geschwindigkeit positiv – ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ – –...
  • Seite 126: Projektierung Funktionale Sicherheit

    Projektierung Funktionale Sicherheit Begriffsbestimmungen Projektierung Funktionale Sicherheit Begriffsbestimmungen • Der nachfolgend verwendete Begriff "sicher" bezieht sich jeweils auf die Einord- nung als sichere Funktion auf Basis EN ISO 13849-1. • Die Sicherheits-Teilfunktion SS1 wird gemäß der aktuell gültigen EN  61800‑5‑2 folgendermaßen beschrieben: –...
  • Seite 127: Schematische Darstellung Des Sicherheitskonzepts Mit Sicherheitsoption Cso

    Projektierung Funktionale Sicherheit Integrierte Sicherheitstechnik • Anstelle einer galvanischen Trennung des Antriebs vom Versorgungsnetz durch Schütze oder Schalter wird durch die hier beschriebene Abschaltung des STO- Eingangs die Ansteuerung der Leistungshalbleiter in der Endstufe sicher verhin- dert. Dadurch wird die Drehfelderzeugung für den jeweiligen Motor abgeschaltet, obwohl die Netzspannung weiter anliegt.
  • Seite 128 Projektierung Funktionale Sicherheit Integrierte Sicherheitstechnik 6.2.5 Sicherheits-Teilfunktionen gemäß EN 61800-5-2 STO (Safe Torque Off) – Sicher abgeschaltetes Drehmoment Bei aktiver Sicherheits-Teilfunktion STO ist die Energiezufuhr zum Motor unterbro- chen, der Antrieb kann kein Drehmoment erzeugen. Die Sicherheits-Teilfunktion STO entspricht einem ungesteuerten Stillsetzen gemäß EN 60204‑1, Stoppkategorie 0. 18014400480354315 = Sicherheits-Teilfunktion STO aktiv = Geschwindigkeit...
  • Seite 129: Einschränkungen

    Projektierung Funktionale Sicherheit Integrierte Sicherheitstechnik Die Sicherheits-Teilfunktion SS1‑t entspricht dem gesteuerten Stillsetzen des Antriebs gemäß EN 60204‑1, Stoppkategorie 1. ∆t 18014400480359435 = Sicherheits-Teilfunktion SS1-t überwacht = Sicherheits-Teilfunktion STO aktiv = Geschwindigkeit = Zeit = Zeitpunkt, an dem SS1-t aktiviert und die Motorverzögerung ausgelöst wird. = Zeitpunkt, an dem STO aktiviert wird.
  • Seite 130: Sicherheitstechnische Auflagen

    Projektierung Funktionale Sicherheit Sicherheitstechnische Auflagen • Bei Verwendung der Funktion SS1-t wird die Verzögerungsrampe des Antriebs nicht sicherheitsgerichtet überwacht. Im Fehlerfall kann die Abbremsung des An- triebs während der Verzögerungszeit versagen oder schlimmstenfalls kann der An- trieb beschleunigen. In diesem Fall erfolgt erst nach Ablauf der eingestellten Ver- zögerungszeit die sicherheitsgerichtete Abschaltung über die STO-Funktion.
  • Seite 131: Zulässige Geräte

    Projektierung Funktionale Sicherheit Sicherheitstechnische Auflagen Bei Installation und Betrieb des Geräts in sicherheitsgerichteten Anwendungen sind folgende Anforderungen zwingend einzuhalten: • Verwendung der zulässigen Geräte • Anforderungen an die Installation • Anforderungen an externe Sicherheitssteuerungen und Sicherheitsschaltgeräte • Anforderungen an die Inbetriebnahme •...
  • Seite 132: Anforderungen An Den Betrieb Der Sicherheits-Teilfunktion Sto

    Projektierung Funktionale Sicherheit Sicherheitstechnische Auflagen – die externe Sicherheitssteuerung detektiert einen Querschluss eines Fremdpo- tenzials zu den STO-Steuerleitungen. • Für die Auslegung der Sicherheitskreise sind die für die Sicherheitskomponenten spezifizierten Werte zwingend einzuhalten. • Die STO-Signale dürfen nicht für Rückmeldungen verwendet werden. •...
  • Seite 133: Anforderungen An Die Externe Sicherheitssteuerung

    Projektierung Funktionale Sicherheit Sicherheitstechnische Auflagen > 700 ms > 700 ms 15205932683 maximal 12 Monate bei PL d/SIL 2 interne Diagnose High: kein STO Low: STO aktiv • Um nach einem Geräte-Reset (z. B. nach Einschalten der Versorgungsspannung) eine vollständige Testabdeckung zu erreichen, darf der Testübergang (STO aktiv →...
  • Seite 134 Projektierung Funktionale Sicherheit Sicherheitstechnische Auflagen • Zum Stillsetzen des Antriebs im Notfall gemäß EN 60204-1 müssen Not-Halt-Be- fehlsgeber folgendermaßen am STO-Eingang des Geräts (Sicherheitsoption CSO) angeschlossen werden: – über ein Sicherheitsschaltgerät – über eine Sicherheitssteuerung • Um den Schutz vor unerwartetem Wiederanlauf gemäß EN ISO 14118 zu gewähr- leisten, muss das sichere Steuerungssystem so konzipiert sein und angeschlos- sen werden, dass das Rückstellen des Befehlsgeräts allein zu keinem Wiederan- lauf führt.
  • Seite 135: Reaktionszeiten

    Projektierung Funktionale Sicherheit Reaktionszeiten 6.3.7 Abnahme Der Anlagenhersteller muss zur Bestimmung der Sicherheit einer Maschine oder An- lage eine Gesamtbetrachtung durchführen. Die Wirksamkeit jeder Risikominderung muss geprüft werden. Es muss auch geprüft werden, ob die geforderte Sicherheitsin- tegrität (SIL und/oder PL) für jede implementierte Sicherheitsfunktion erreicht wird. Zum Nachweis der erreichten Sicherheitsintegrität kann z. ...
  • Seite 136: Konfektionierte Kabel

    Konfektionierte Kabel Bedeutung der Symbole Konfektionierte Kabel Bedeutung der Symbole Symbol Bedeutung Anschlusskabel: Stecker → Stecker für feste Verlegung Verlängerung Anschlusskabel: Stecker → Stecker für feste Verle- gung Anschlusskabel: Stecker → Geberanschlussdeckel für feste Verle- gung Anschlusskabel: Stecker → Geberanschlussdeckel für Schleppket- tenverlegung Anschlusskabel: Stecker →...
  • Seite 137 Konfektionierte Kabel Leistungskabel Motor-/Bremsmotorkabel ../SH.. Ausführung Motorseite Umrichter- seite schlepp- feste Ver- fähige legung Verle- gung Steckertyp/ Steckertyp/ Kabeltyp Kabelquerschnitt Sachnummer Größe Größe 4 × 1.5 mm  + 3 × 1 mm  + – 18191290 4 × 0.34 mm SH1 / M23 4 × 2.5 mm  + 3 × 1 mm  + –...
  • Seite 138: Geräteaufbau

    Geräteaufbau Umrichter Geräteaufbau Umrichter 8.1.1 Baugröße 0S [12] [10] [11] 50036604299 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 139 Geräteaufbau Umrichter Ansicht von oben X1: Anschluss Netz X6: Anschluss sichere Abschaltung, STO (optional) Ansicht von vorn X33: Schnittstelle für CDM11A, CBG01A oder Gateway CFX11A-. oder Kommunikationsmodul CFC11A X25: Signalklemmen, siehe Kapitel "Grundgerät" (→ 2 183) S4: Umschaltung Analogeingang V/mA X26: Signalklemmen, siehe Kapitel "Grundgerät" (→ 2 183) Schirmblech Signal- und Leistungsleitungen Befestigung für optionalen Kabelbinder für Signalleitung XK1: Klemmstelle für Wago-Verbindungsklemme mit Hebeln (3 Leiter)
  • Seite 140 Geräteaufbau Umrichter 8.1.2 Baugröße 0L [14] [10] [11] [12] [13] 50036601867 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 141: Typenschilder

    Geräteaufbau Typenschilder Ansicht von oben X1: Anschluss Netz X6: Anschluss sichere Abschaltung, STO (optional) Ansicht von vorn X33: Schnittstelle für CDM11A, CBG01A oder Gateway CFX11A-. oder Kommunikationsmodul CFC11A X25: Signalklemmen, siehe Kapitel "Grundgerät" (→ 2 183) S4: Umschaltung Analogeingang V/mA X26: Signalklemmen, siehe Kapitel "Grundgerät" (→ 2 183) Schirmblech Signal- und Leistungsleitungen Befestigung für optionalen Kabelbinder für Signalleitung XK1: Klemmstelle für Wago-Verbindungsklemme mit Hebeln (3 Leiter)
  • Seite 142: Beispiel Kurztypenschild

    MCC91A-0025-5E3-4-000/000/CSO 50623676171 [1] Gerätestatus 8.2.3 Beispiel Gesamttypenschild Type: MCC91A-0010-5E3-4-000/CSO SO#: 01.10234567890.0001.23 D-76646 Bruchsal Made in Germany MOVITRAC classic Digital Services Umrichter IP 20 R-R-s2w-MCC90A0100-500 Inverter 9007244774099083 [1] Seriennummer [2] Freitextzeile, siehe Produkthandbuch > Kapitel "Produktbeschreibung" > "Tech- nologien" > "Freitext auf Typenschild"...
  • Seite 143: Typenbezeichnung

    Geräteaufbau Typenbezeichnung Typenbezeichnung Beispiel: MCC91A-0125-5E3-4-000 Produktfamilie ® MOVITRAC Gerätetyp C = Classic Baureihe 91 = mit DC-24-V-Schaltnetzteil Version A = Versionsstand der Gerätereihe 0125 Leistungsklasse 0125 = Ausgangsnennstrom, z. B. 0125 = 12.5 A Anschluss-Spannung 2 = AC 200 – 240 V 5 = AC 200 –...
  • Seite 144: Mechanische Installation

    Mechanische Installation Installationshinweise Mechanische Installation Installationshinweise Der Umrichter ist der Schutzart entsprechend ausschließlich für den Schaltschrankein- bau vorgesehen. Beachten Sie folgende Hinweise: • Installieren Sie das Gerät nur auf einer ebenen, erschütterungsarmen und verwin- dungssteifen Unterkonstruktion. • Beachten Sie das Gewicht des Geräts und die zulässigen Anziehdrehmomente des Befestigungsmaterials.
  • Seite 145: Schaltschrankrückwand Vorbereiten

    Mechanische Installation Schaltschrankrückwand vorbereiten Schaltschrankrückwand vorbereiten 45519361291 Umrichter Abmessungen der Gerätegrundplatte in mm Baugröße 0S Baugröße 0L Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Bohren Sie die Löcher gemäß dem folgenden Bohrbild. 2. Schneiden Sie das Innengewinde in die Löcher gemäß der eingesetzten Schrau- bengröße.
  • Seite 146: Umrichter Montieren

    Mechanische Installation Umrichter montieren Umrichter montieren Die Befestigungsschraube [1] ist in die vorbereitete Gewindebohrung in der Montage- platte des Schaltschranks eingeschraubt, aber nicht festgezogen. 45680948107 Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Setzen Sie den Umrichter mit den Langloch der Gerätegrundplatte von oben in die Befestigungsschraube [1].
  • Seite 147: Schirmblech Montieren

    Mechanische Installation Schirmblech montieren Schirmblech montieren Das Schirmblech ermöglicht die Installation der Leitungen für Motor, Bremsen und Bremswiderstände sowie der Steuer- und Signalleitungen. Bei den Umrichtern ist das Schirmblech für Motor-, Bremsen- und Bremswiderstandsleitung im Lieferumfang ent- halten. 9007244935686667 [1] Befestigungsschrauben für Schirmblech [2] Schirmbügel für Steuer-, Signal- und Motorleitungen [3] zusätzliche Befestigungsmöglichkeit für Schirmblech Gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 148: Schirmblecherweiterung Clh21A Montieren

    Mechanische Installation Schirmblecherweiterung CLH21A montieren Schirmblecherweiterung CLH21A montieren Die Schirmblecherweiterung CLH21A (Hutschiene an Standardschirmblech) dient der Montage von weiteren Klemmblöcken oder Modulen an das Umrichterschirmblech. An der Schirmblecherweiterung  CLH21A kann z. B. der Bremsgleichrichter von SEW‑EURODRIVE oder eine Rangierklemme befestigt werden. 49906007179 [1] Schirmblecherweiterung [2] Befestigungsschraube...
  • Seite 149: Abdeckhaube Abnehmen Und Anbringen

    Mechanische Installation Abdeckhaube abnehmen und anbringen Abdeckhaube abnehmen und anbringen Der Umrichter ist mit einer Abdeckhaube [1] versehen. 45680943243 Abdeckhaube abnehmen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Die Abdeckhaube [1] ist unten mit einem Rastmechanismus versehen. Um den Rastmechanismus zu lösen, ziehen Sie das untere Ende der Abdeckhaube vom Umrichter weg.
  • Seite 150: Bremswiderstände Montieren

    Mechanische Installation Bremswiderstände montieren Bremswiderstände montieren Die Oberflächen der Bremswiderstände erreichen bei Belastung mit der Nennleistung Temperaturen von bis zu 250 °C. Der Einbauort des Bremswiderstands muss entspre- chend der hohen Temperaturen ausgelegt sein. Deswegen werden die Bremswider- stände üblicherweise außerhalb des Schaltschranks montiert. Bei unzulässiger Monta- ge droht ein Wärmestau im Bremswiderstand aufgrund verminderter Konvektion.
  • Seite 151 Mechanische Installation Bremswiderstände montieren 9.9.3 Bremswiderstände BW120-001 und BW100-002/M montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Die Montage der Bremswiderstände erfolgt ausschließlich in aufrechter Position neben einem Umrichter. • Der seitliche Mindestabstand zu benachbarten Bauteilen und Wänden kann entge- gen der allgemein zulässigen Montage der Bremswiderstände auf 10 mm reduziert werden.
  • Seite 152: Bremswiderstände In Flachbauform Ohne Unterbaublech Montieren

    Mechanische Installation Bremswiderstände montieren 9.9.4 Bremswiderstände in Flachbauform ohne Unterbaublech montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Verwenden Sie für die Montage im Lieferumfang enthaltene Abstandsbolzen. • Die Abstandsbolzen müssen einen Abstand zwischen Bremswiderstand und Mon- tageplatte sicherstellen. 51750612619 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 153: Bremswiderstände Mit Unterbaublech Clh31A Und Clh41A Montieren

    Mechanische Installation Bremswiderstände montieren 9.9.5 Bremswiderstände mit Unterbaublech CLH31A und CLH41A montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Achten Sie bei der Montage darauf, dass keine Anschlussdrähte gequetscht wer- den. • Verwenden Sie zur Montage von Umrichter und Unterbaublech in den Schalt- schrank die im Lieferumfang enthaltenen Befestigungsbolzen.
  • Seite 154: Bremswiderstände Mit Unterbaublech Clh51A Und Clh61A Montieren

    Mechanische Installation Bremswiderstände montieren 9.9.6 Bremswiderstände mit Unterbaublech CLH51A und CLH61A montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Achten Sie bei der Montage darauf, dass keine Anschlussdrähte gequetscht wer- den. • Verwenden Sie zur Montage von Umrichter und Unterbaublech in den Schalt- schrank die im Lieferumfang enthaltenen Befestigungsbolzen.
  • Seite 155: Netzdrossel Montieren

    Mechanische Installation Netzdrossel montieren 9.10 Netzdrossel montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Montieren Sie die Netzdrossel in der Nähe des Umrichters, jedoch außerhalb des Mindestfreiraums für die Kühlung. Die Netzdrossel darf nicht durch die Abluft des Umrichters erwärmt werden. • Montieren Sie die Netzdrossel vor dem Netzfilter.
  • Seite 156: Netzfilter Montieren

    Mechanische Installation Netzfilter montieren 9.11 Netzfilter montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Montieren Sie den Netzfilter in der Nähe des Umrichters, jedoch außerhalb des Mindestfreiraums für die Kühlung. Der Netzfilter darf nicht durch die Abluft des Umrichters erwärmt werden. • Montieren Sie Netzfilter und Umrichter möglichst flächig und gut leitend auf einer gemeinsamen Montageplatte.
  • Seite 157: Ausgangsfilter Montieren

    Mechanische Installation Ausgangsfilter montieren 9.12 Ausgangsfilter montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Montieren Sie den Ausgangsfilter in der Nähe des Umrichters, jedoch außerhalb des Mindestfreiraums für die Kühlung. Die Abluft des Ausgangsfilters darf nicht die Zuluft des Umrichters erwärmen. • Montieren Sie Ausgangsfilter und Umrichter möglichst flächig und gut leitend auf einer gemeinsamen Montageplatte.
  • Seite 158: Ausgangsdrossel Montieren

    Mechanische Installation Ausgangsdrossel montieren 9.13 Ausgangsdrossel montieren Beachten Sie folgende Hinweise: • Montieren Sie den Ausgangsdrossel in der Nähe des Umrichters, jedoch außer- halb des Mindestfreiraums für die Kühlung. Die Abluft des Ausgangsdrossels darf nicht die Zuluft des Umrichters erwärmen. •...
  • Seite 159: Bediengerät Montieren

    Mechanische Installation Bediengerät montieren 9.14 Bediengerät montieren Die folgende Vorgehensweise zeigt die Montage der Bediengeräte am Beispiel vom Bediengerät CBG21A. 9.14.1 Bediengerät anbringen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Setzen Sie das Bediengerät in die untere Aussparung der Frontseite [1]. Achten Sie darauf, dass die Haltenasen in den Vertiefungen am Umrichter sitzen.
  • Seite 160 Mechanische Installation Bediengerät montieren 9.14.2 Bediengerät abnehmen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Drücken und halten Sie die rote Entriegelungstaste [1] des Bediengeräts nach un- ten. 2. Kippen Sie die Oberseite des Bediengeräts nach vorne. 3. Nehmen Sie das Bediengerät aus der Aussparung der Frontseite. 49740571147 ®...
  • Seite 161: Vorortbediengerät Cbg22A Montieren

    Mechanische Installation Vorortbediengerät CBG22A montieren 9.15 Vorortbediengerät CBG22A montieren Montieren Sie das Vorortbediengerät abgesetzt vom Umichter mit dem Kabel UKS52A mit zusätzlichem Kontakt für einen Schlüsselschalter, beispielsweise in einem Türein- baurahmen  COG11A. Der Schlüsselschalter aktiviert den Handbetrieb im Vorortbe- diengerät. 9007250463743243 ®...
  • Seite 162: Türeinbaurahmen Cog11A Montieren

    Mechanische Installation Türeinbaurahmen COG11A montieren 9.16 Türeinbaurahmen COG11A montieren 18014433169265931 Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Befestigen Sie die Bohrschablone auf der Montagefläche [1]. 2. Körnen Sie die 5‑mm-Bohrungen  [4] für die Schrauben  [3] und die 40‑mm-Boh- rung [2] für den D‑Sub-Steckverbinder mit Hilfe der Bohrschablone. 3.
  • Seite 163: Elektrische Installation

    Elektrische Installation Installationsplanung unter EMV-Gesichtspunkten Elektrische Installation 10.1 Installationsplanung unter EMV-Gesichtspunkten Sie können die Anlage bezüglich elektromagnetischer Verträglichkeit optimieren oder bereits bestehende EMV-Störungen beseitigen. Die Hinweise des Kapitels sind keine Vorschriften, sondern Empfehlungen zur Ver- besserung der elektromagnetischen Verträglichkeit. Weitere Hinweise zur EMV-gerechten Installation finden Sie im Band Praxis der An- triebstechnik „EMV in der Antriebstechnik –...
  • Seite 164: Leitungsverlegung

    Elektrische Installation Installationsplanung unter EMV-Gesichtspunkten 10.1.5 Leitungsverlegung Beachten Sie folgende Hinweise: • Verlegen Sie Leistungskabel, wie Motorleitung und Bremsleitung, getrennt von der Netzzuleitung und den Steuerleitungen. • Verlegen Sie alle Leitungen so dicht wie möglich am Bezugspotenzial, wie z. B. der Montageplatte.
  • Seite 165 Elektrische Installation Installationsplanung unter EMV-Gesichtspunkten Leistungsanschluss Motor und Bremse Beachten Sie folgende Hinweise: • SEW‑EURODRIVE empfiehlt die Verwendung von geschirmten Motor- und Brem- senleitungen. Beim Einsatz ungeschirmten Motorleitungen empfiehlt SEW‑EURODRIVE die Verwendung von Ausgangsfiltern HF.. oder Ausgangsdros- seln HD.. . • Legen Sie das Schirmgeflecht aller Leitungen beidseitig über den gesamten Um- fang großflächig auf.
  • Seite 166 Elektrische Installation Installationsplanung unter EMV-Gesichtspunkten 10.1.7 Installationsbeispiel [10] [11] [12] [12] [12] [13] [12] [10] 50698269835 [1] Verzinkte Montageplatte [8] Bremswiderstand [2] Netzfilter [9] Bremswiderstandsleitung [3] Umrichter [10] Motorleitung [4] PE-Schiene [11] Erdungsschelle [5] HF-Verbindung PE-Schiene/Montageplatte [12] HF-Verbindung zwischen leit- fähigen Kabelführungen [6] Netzzuleitung [7] Schirmblech für Steuer-, Signal- und Motorlei-...
  • Seite 167: Installationsvorschriften

    Elektrische Installation Installationsvorschriften 10.2 Installationsvorschriften 10.2.1 Allgemeine Hinweise Beachten Sie folgende Hinweise: • Verhindern Sie ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Motors durch geeignete Maß- nahmen. Weiterhin müssen Sie je nach Anwendung zusätzliche Sicherheitsvor- kehrungen vorsehen, um Gefährdungen von Mensch und Maschine zu vermeiden. •...
  • Seite 168: Einsatz In It-Netzen

    Elektrische Installation Installationsvorschriften 10.2.3 Einsatz in IT-Netzen EMV-Kondensatoren deaktivieren Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Schalten Sie den Umrichter spannungsfrei. 2. Prüfen Sie die Spannungsfreiheit des Umrichters. 3. Brechen Sie die Kunststoffisolierungen EMC heraus. 4. Drehen Sie seitlich am Umrichter die Befestigungsschrauben [1] und [2] aus. 5.
  • Seite 169: Zulässige Anziehdrehmomente Der Anschlussklemmen

    Leiterquerschnitt im mm länge in starr flexibel minimal maximal minimal maximal Baugröße 0S Baugröße 0L Schraub- klemme Baugröße 0S Baugröße 0L 1) SEW-EURODRIVE empfiehlt bei Installation mit Schraubklemmen und flexibler Leitung den Einsatz von Aderendhülsen. ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 170 Elektrische Installation Installationsvorschriften Einzelader, mit Aderendhülse, flexibel, mit oder ohne Kunststoffkragen Umrichter Klemme Klemmen- Abisolier- Leiterquerschnitt im mm länge in Kunststoffkragen ohne minimal maximal minimal maximal Baugröße 0S 0.25 0.25 Baugröße 0L 0.25 0.25 Schraub- klemme Baugröße 0S 0.25 0.25 Baugröße 0L 0.25 0.25...
  • Seite 171: Netzschütz Verwenden

    Elektrische Installation Installationsvorschriften 10.2.7 Netzschütz verwenden Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Platzieren Sie das Netzschütz immer vor dem Netzfilter (falls vorhanden). 2. Verwenden Sie als Netzschütz mindestens einen Schütz der Gebrauchskategorie AC-3 (EN 60947-4-1). 3. ACHTUNG!  Sachbeschädigung durch Unterschreiten der Mindestausschaltzeit des Netzschützes.
  • Seite 172: Installation Mit Sicherer Trennung

    Elektrische Installation Installationsvorschriften 10.2.8 Hinweise zum PE-Anschluss Beim Umrichter kann im Betrieb ein Ableitstrom > 3.5 mA auftreten. Um die gefährli- chen Körperströmen gemäß EN 61800‑5-1 zu vermeiden, beachten Sie folgende Ka- belquerschnitte: • Netzzuleitung < 10 mm Verlegen Sie einen zweiten PE-Leiter mit dem Kabelquerschnitt der Netzzuleitung parallel zum Schutzleiter über getrennte Klemmen oder verwenden Sie einen Kup- ferschutzleiter mit einem Kabelquerschnitt von 10 mm •...
  • Seite 173: 24-V-Versorgungsspannung

    Elektrische Installation 24-V-Versorgungsspannung 10.3 24-V-Versorgungsspannung Die Umrichter MCC91A.. haben eine interne 24-V-Spannungsversorgung. Das interne 24-V-Schaltnetzteil hat eine verfügbare Leistung von 7.3 W. Sobald ein Gateway auf einen Umrichter gesteckt wird, muss das Gateway mit exter- ner 24-V-Spannungsversorgung gestützt werden. Alle weiteren Umrichter die über ein Kommunikationsmodul CFC11A an einem Gateway angeschlossen sind, werden über das Gateway versorgt und benötigen keine zusätzliche 24-V-Spannungsversorgung.
  • Seite 174: Temperaturauswertung

    Elektrische Installation Temperaturauswertung 10.5 Temperaturauswertung WARNUNG Gefährliche Spannungen an den Klemmen des Umrichters/Versorgungsmoduls beim Anschluss eines ungeeigneten Temperatursensors. Tod oder schwere Verletzungen durch Stromschlag. • Um die Anforderungen für die sichere Trennung nicht zu verletzen, schließen Sie an die Temperaturauswertung nur Temperatursensoren mit sicherer Trennung zur Motorwicklung an.
  • Seite 175: Gateways, Kommunikationsmodule Und Kabelführung

    Elektrische Installation Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung 10.8 Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Nehmen Sie die (Signal-)Klemmenabdeckung ab und montieren Sie diese nach unten versetzt. 50301967883 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 176 Elektrische Installation Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung 2. Installieren Sie das Gateway [2] auf der Forderseite des Umrichters und schrau- ben Sie die Befestigungsschraube fest. 50301970315 3. Montieren Sie den Kabelklipp [3] als Kabelführung für die Netzwerkkabel auf die Blende [1]. ð...
  • Seite 177 Elektrische Installation Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung 5. Um die Netzwerkkabel [4] zu fixieren, verwenden Sie den Kabelklipp [3] oder Lö- cher in der Klemmenabdeckung. 50301972747 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 178 Elektrische Installation Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung 6. Installieren Sie das Kommunikationsmodul [1] auf der Forderseite des Umrichters und schrauben Sie die Befestigungsschraube fest. 51197239051 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 179 Elektrische Installation Gateways, Kommunikationsmodule und Kabelführung 7. Verbinden Sie das Gateway mit den Kommunikationsmodulen mit dem mitgeliefer- ten Flachbandkabel [5] und verlegen Sie dieses, wie folgt: 50677427595 8. Bringen Sie bei allen Kommunikationsmodulen die durchsichtige Frontblende [6] wieder an. ® Produkthandbuch –...
  • Seite 180: Bremswiderstände Bw

    Elektrische Installation Bremswiderstände BW.. 10.9 Bremswiderstände BW.. 10.9.1 Bremswiderstände gegen thermische Überlastung schützen Der Schutz der Bremswiderstände gegen Überlastung und Übertemperatur kann bei Bremswiderständen BW..-T mit einem integrierten Temperaturschalter und bei Brems- widerständen BW.. mit einem externen thermischen Überlastrelais erfolgen. Schaltung 1 Schaltung 1 mit integriertem Temperaturschalter mit externem Überlastrelais...
  • Seite 181 Elektrische Installation Bremswiderstände BW.. Beachten Sie, dass bei Flachbauwiderstand der interne thermische Schutz nur bei Netzspannungen ≥ 380 V wirksam ist. Bei Netzspannungen < 380 V kann der Schutz der Bremswiderstände gegen Überlastung und Übertemperatur nur anderweitig si- chergestellt werden, z. B  mit einem kundenseitigen thermischen Überlastrelais. Umrichter der Baugröße 0S, 0L Es gibt 3 folgende Schaltungen: Schaltung 1...
  • Seite 182: Bremswiderstände Anschließen

    Elektrische Installation Netzdrossel ND.. Spricht der interne Temperaturschalter an, beachten Sie Folgendes: • Die SPS muss die Netzversorgung trennen. • Im Umrichter erfolgt keine direkte Reaktion. Bei Schaltung 2 ist es möglich, dass die SPS trotz des Ansprechens des thermischen Schutzschalters den aktuellen Fahrzyklus zu Ende fährt.
  • Seite 183: 10.12 Klemmenbelegung

    Elektrische Installation Klemmenbelegung 10.12 Klemmenbelegung HINWEIS Das geräteinterne Bezugspotenzial wird mit GND bezeichnet. Alle Bezugspotenziale GND sind intern mit PE verbunden. HINWEIS Die Belegung "reserviert" bedeutet, dass an diesen Anschluss kein Kabel ange- schlossen werden darf. HINWEIS Die technischen Daten der Anschlüsse von Leistungs- und Steuerelektronik finden Sie im Produkthandbuch >...
  • Seite 184: 10.13 Elektrische Installation - Funktionale Sicherheit

    Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit Alle Umrichter Klemme Kontakt Funktion X25:REF1 +10-V-Referenzspannungsausgang X25:AI1 analoger Eingang Spannung oder Strom (Umschaltung über S4) X25:GND Bezugspotenzial X25:AIO1 analoger Ein-/Ausgang X25:VO24 DC-24-V-Spannungsausgang X25:DIO01 digitaler Ein-/Ausgang X25:DIO02 digitaler Ein-/Ausgang X26:DI01 digitaler Eingang 1 X26:DI02 digitaler Eingang 2 X26:DI03...
  • Seite 185 Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit Für die grundlegende Auswahl, Installation und Anwendung der Sicherheitskompo- nenten, wie z.  B. Sicherheitsschaltgerät und Not-Halt-Schalter, sowie der zulässigen Anschlussvarianten sind übergeordnet alle sicherheitstechnischen Auflagen der Kapi- tel "Integrierte Sicherheitstechnik", "Sicherheitstechnische Auflagen" und "Anschluss- varianten"...
  • Seite 186 Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit Einsatz von Sicherheitssteuerungen Der Ausschalttestimpuls der verwendeten sicheren digitalen Ausgänge (F‑DO) muss ≤ 1 ms sein und ein erneuter Ausschalttestimpuls darf frühestens nach 2 ms erfolgen. <1 ms 9007214469079819 High HINWEIS • SEW‑EURODRIVE empfiehlt, die Dunkeltests (Ausschalttests) auf Grund von To- leranzen in den Sicherheitssteuerungen auf 0.8 ms einzustellen.
  • Seite 187 Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit • Eine Berechnung auf der Basis der technischen Daten des Geräts muss für jeden Anwendungsfall von Gruppenabschaltungen gesondert durchgeführt werden. • Es dürfen maximal 20  Geräte in einer Gruppenabschaltung verwendet werden. Über die Klemme X6 können aufgrund der Stromtragfähigkeit maximal 10 Geräte miteinander verbunden werden.
  • Seite 188 Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit HINWEIS Die Versorgungsspannung 24V_Out (X6:5) darf nicht zur Versorgung der externen Sicherheitseinrichtung verwendet werden! Einpolig P-schaltend F_STO_P F-DO_P F_STO_M F_STO_P F_STO_M 24V_OUT 9007232451610251 STO-Klemme X6 externe Sicherheitseinrichtung STO-Gruppenabschaltung zweipolig, PM‑schaltend F_STO_P F-DO_P F_STO_M F-DO_M F_STO_P F_STO_M...
  • Seite 189 Elektrische Installation Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit STO-Gruppenabschaltung einpolig, P‑schaltend F_STO_P F-DO_P F_STO_M F_STO_P F_STO_M 24V_OUT F_STO_P F_STO_M F_STO_P F_STO_M 24V_OUT 9007232451723915 [1] STO-Klemme X6 [2] externe Sicherheitssteuerung ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 190: 10.14 Anschlussbilder

    Elektrische Installation Anschlussbilder 10.14 Anschlussbilder 10.14.1 Leistungsanschluss Leistungsanschluss mit Netzschütz 3-phasig Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Verdrahtung der Leistungsanschlüsse mit Netzschütz, Netzdrossel, Netzfilter und Ausgangsdrossel oder Ausgangsfilter. L1 L2 L3 L1´ L2´ L3´ L1 L2 L3 L1´ L2´ L3´ MCC91A-..
  • Seite 191 Elektrische Installation Anschlussbilder Leistungsanschluss mit Netzschütz 1-phasig Das folgende Bild zeigt beispielhaft die Verdrahtung der Leistungsanschlüsse mit Netzschütz, Netzdrossel und Ausgangsdrossel oder Ausgangsfilter. L1´ MCC91A-.. U1 V1 W1 UDC U2 V2 W2 45657111947 Nur bei Ausgangsfilter HF.. [1] Sicherungen [2] Netzschütz [3] Netzdrossel (optional) [4] Bremswiderstand (optional) [5] Ausgangsdrossel oder Ausgangsfilter (beides optional)
  • Seite 192: Bremsenansteuerungsanschluss

    Elektrische Installation Anschlussbilder Leistungsanschluss ohne Netzschütz ACHTUNG Betrieb ohne Netzschütz Ohne die erforderlichen Maßnahmen kann der Betrieb eines Umrichters mit ange- schlossenem Bremswiderstand ohne Netzschütz zu schweren Sachschäden führen. • Erforderliche Maßnahmen sowie die Umrichter, die ohne Netzschütz betrieben werden können, finden Sie im Kapitel "Elektrische Installation" > "Installationsvor- schriften" (→ 2 167) >...
  • Seite 193 Elektrische Installation Anschlussbilder HINWEIS Die Auswahl der Bremsenansteuerungen und die gezeigten Anschlussbilder stellen nur einen Teil der tatsächlichen Möglichkeiten dar. Weitere Informationen finden Sie in den Katalogen und den Betriebsanleitungen der Motoren. Bremsenansteuerung BMK. Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 BMK 1.5 BMK 3.0...
  • Seite 194 Elektrische Installation Anschlussbilder Bremsenansteuerung BMV – 2 Spulen Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 DC 24 V 14373482507 Bremsenansteuerung BMV – 1 Spule Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 DC 24 V 9007213628235915 ®...
  • Seite 195 Elektrische Installation Anschlussbilder Bremsenansteuerung BMS, BME Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 14324554891 Bremsenansteuerung BMP Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 14324544523 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 196 Elektrische Installation Anschlussbilder Bremsenansteuerung BG, BGE Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DB00 14324565259 Bremsenansteuerung BSG Die Bedeutung der Symbole finden Sie im Kapitel "Legende" (→ 2 192). DC 24 V DB00 14324597131 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 197: 10.15 Pc-Anschluss

    Elektrische Installation PC-Anschluss 10.15 PC-Anschluss Beachten Sie die Hinweise im Produkthandbuch > Kapitel "Elektrische Installation" > "PC-Anschluss" inklusive der Unterkapitel. ® 10.15.1 Anbindung über MOVI-C CONTROLLER Das folgende Bild zeigt die Anbindung von Umrichtern an die Engineering-Software ® MOVISUITE mithilfe eines PCs: L/ A L/ A L/ A...
  • Seite 198: Anbindung Über Cdm11A Und Usm21A

    Elektrische Installation PC-Anschluss 10.15.2 Anbindung über CDM11A und USM21A Das folgende Bild zeigt die Anbindung vom Umrichter an die Engineering-Software ® MOVISUITE über das Diagnosemodul CDM11A und den Schnittstellenumsetzter USM21A: 49807658635 Schnittstellenumsetzer USM21A, Sachnummer: 28231449 Serielles Schnittstellenkabel mit einem RJ10-Stecker und einem 9-poligen D- Sub-Stecker, Sachnummer 18123864.
  • Seite 199: Anbindung Über Gateway

    Elektrische Installation PC-Anschluss 10.15.3 Anbindung über Gateway Das folgende Bild zeigt die Anbindung vom Umrichter an die Engineering-Software ® MOVISUITE über Gateway: 49807663499 Ethernet-Kabel • Aktivieren Sie bei einem Gateway CFX11A-E oder CFX11A-N bei Kommunikation/ Netzwerktyp "Ethernet". • Aktivieren Sie bei einem Gateway CFX11A-S bei Kommunikation/Netzwerktyp ®...
  • Seite 200: Anbindung Über Bediengerät

    Elektrische Installation PC-Anschluss 10.15.4 Anbindung über Bediengerät Das folgende Bild zeigt die Anbindung vom Umrichter an die Engineering-Software ® MOVISUITE über das Bediengerät CBG11A oder CBG21A. Für die Anbindung des Bediengeräts ist das Diagnosemodul CDM11A erforderlich. 49807661067 USB-Kabel, Typ USB A-Mini-B, 25643517 Bediengerät, hier beispielhaft CBG21A, aufgesteckt auf Diagnosemodul CDM11A ®...
  • Seite 201: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahmehinweise Inbetriebnahme 11.1 Inbetriebnahmehinweise Führen Sie vor der Inbetriebnahme folgende Handlungsschritte aus:   WARNUNG!  Stromschlag durch gefährliche Spannungen. Tod oder schwere Verletzungen. Schalten Sie das Gerät spannungsfrei. Beachten Sie die 5 Sicherheitsregeln im Kapitel "Elektroarbeiten sicher durchführen". Warten Sie anschließend 10 Minuten.  ...
  • Seite 202 Inbetriebnahme Inbetriebnahmehinweise   WARNUNG!  Gefahr durch abstürzendes Hubwerk. Tod oder schwere Verlet- zungen. ® Verwenden Sie die Funktion "Bremse öffnen/DynaStop deaktivieren bei FCB01" nicht bei Hubwerken oder Anwendungen mit potenziell abstürzenden Lasten. Sperren Sie die Funktion wie folgt. ð Sperren Sie die Funktion mit dem Parameter Funktionen > Antriebsfunktionen ®...
  • Seite 203: Voraussetzungen Für Die Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Voraussetzungen für die Inbetriebnahme 11.2 Voraussetzungen für die Inbetriebnahme Für die Inbetriebnahme gelten folgende Voraussetzungen: • Sie haben den Umrichter vorschriftsmäßig mechanisch und elektrisch installiert. • Sie haben den Umrichter und die angeschlossenen Antriebe korrekt projektiert. • Sie haben durch geeignete Maßnahmen sichergestellt, dass die Antriebe nicht un- beabsichtigt anlaufen.
  • Seite 204: Automatische Konfiguration Nach Auslieferung

    Inbetriebnahme Automatische Konfiguration nach Auslieferung 11.4 Automatische Konfiguration nach Auslieferung Der Umrichter befindet sich einmalig nach der Auslieferung im Zustand "Fabrikneu" und bietet die Möglichkeit einer automatisierten Inbetriebnahme. Dieser Zustand kann zu einem späteren Zeitpunkt nicht wiederhergestellt werden. Bevor der Umrichter an Spannung eingeschaltet wird, montieren Sie zuerst alle Optio- nen, die für den späteren Betrieb erforderlich sind, um die automatisierte Inbetriebnah- me durchzufüren.
  • Seite 205: Automatische Konfiguration Bei Gateway-Betrieb

    Inbetriebnahme Automatische Konfiguration nach Auslieferung Analogeingang und konfigurierbarer Analogeingang/Analogausgang Eingang 0 – 10 V Wenn kein Digitaleingang "Geschwindigkeits-Festsollwert Bit.." angewählt ist, wird der Analogeingang AI1 als Drehzahlsoll- wertquelle übernommen. Dabei gilt die eingestellte Zähler- oder Nennerskalierung in Anwendereinheiten. Default: Geschwindigkeitssollwert (Anwendereinheiten) = AI1- Wert ×...
  • Seite 206: Anzahl Der Gefundenen Achsen Speichern

    Inbetriebnahme Automatische Konfiguration nach Auslieferung Die Quelle der Sollwerte wird zusätzlich auf die Standardbussystem umgeschaltet und alle Umrichter im unterlagerten Gateway-Betrieb werden automatisch addressiert. 50686916363 11.4.3 Anzahl der gefundenen Achsen speichern Gehen Sie folgendermaßen vor: ü Die Autoadressierung ist erfolgreich abgeschlossen. 1.
  • Seite 207: Einstellen Von Ethercat®-Id

    Inbetriebnahme Einstellen von EtherCAT®-ID Einstellen EtherCAT® ® 11.5 Einstellen von EtherCAT ® Das Einstellen einer der EtherCAT -ID ist nicht zwingend erforderlich. Eine automati- sche Adressierung der Slaves findet durch den Master standardmäßig statt. Die ® EtherCAT -ID muss am Umrichter nur dann eingestellt werden, wenn die Verwendung ®...
  • Seite 208: Inbetriebnahme Mit Engineering-Software Movisuite

    Daten erfolgen. Bei einem Fremdmotor wählen Sie diesen aus und geben die entsprechenden Motor- nenndaten ein. SEW-EURODRIVE empfiehlt, bei Fremdmotoren eine Motorparame- termessung mithilfe des FCB 25 durchzuführen. Die Engineering-Software ist intuitiv bedienbar und wird in diesem Dokument nicht weiter beschrieben.
  • Seite 209 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG01A 11.7.2 Bediengerät CBG01A Das folgende Bild zeigt das Bediengerät CBG01A: 9007231988017931 5-stellige 7-Segment-Anzeige Taste <Esc> a = Navigieren im Menü b = Bedienbereich Handbetrieb Pfeiltasten <links/rechts> Taste <RUN> Taste <OK> Taste <STOP> Pfeiltasten <aufwärts/abwärts> Funktion wählen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 210 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG01A Verwendete Symbole Über dem Display des Bediengeräts sind die auswählbaren Funktionen mithilfe von Piktogrammen dargestellt. Umrichterstatus, FCB-Nummer, Fehlernummer Istdrehzahl in min Iststrom in A Zwischenkreisspannung in V Festsollwerte – Beschleunigung/Applikationsgrenze – Be- schleunigung in (min × s) Festsollwerte –...
  • Seite 211 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG01A 11.7.3 Ablauf für Motorinbetriebnahme Ein leistungsgleicher universeller Motordatensatz ist bereits ab Werk vorgeladen. Wird eine bessere Regelperformance benötigt oder weicht der angeschlossene Motor von der Umrichterleistung ab, müssen die Inbetriebnahme durchgeführt und die Motorda- ten eingegeben werden. In den einzelnen Schritten machen Sie die folgenden Anga- ben entsprechend dem Typenschild des angeschlossenen Motors.
  • Seite 212 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG01A ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 213: Inbetriebnahme Mit Bediengerät Cbg11A

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG11A 11.8 Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG11A 11.8.1 Hinweise Mit dem Bediengerät CBG11A können Sie folgende Motoren in Betrieb nehmen: • Asynchronmotoren: – mit oder ohne Bremse – mit oder ohne Motorsensor (TF, TH, KY und PK) Die Inbetriebnahme anderer Motoren können Sie nur mit dem Bediengerät CBG21A ®...
  • Seite 214: Inbetriebnahme Mit Bediengerät Cbg21A

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG21A 1. Wechseln Sie zwischen den Stellen innerhalb einer Zahl mit den Pfeiltasten <links/ rechts>. 2. Die editierbare Stelle der Zahl ist unterstrichen. 3. Ändern Sie den Wert der Zahl mit den Pfeiltasten <aufwärts/abwärts>. 4. Quittieren Sie die Zahl mit der Taste <OK>. Verwendete Symbole Über dem Display des Bediengeräts sind die auswählbaren Funktionen mithilfe von Piktogrammen dargestellt.
  • Seite 215 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG21A 11.9.2 Bediengerät CBG21A Das folgende Bild zeigt das Bediengerät CBG21A: 9007225148764555 Farbdisplay 4 Funktionstasten, die kontextabhängig belegt werden. Die zugewiesenen Funktionen werden über den Tasten im Farbdisplay angezeigt. a = Fest belegt mit Zurück/Weiter b = Navigieren im Menü c = Bedienbereich Handbetrieb Pfeiltasten <aufwärts/abwärts>...
  • Seite 216 Inbetriebnahme Inbetriebnahme mit Bediengerät CBG21A Verwendete Symbole Über dem Display des Bediengeräts sind die auswählbaren Funktionen mithilfe von Piktogrammen dargestellt. Inbetriebnahme Handbetrieb Optimierung Antriebsstrang Applikation Diagnose Parameter Datenhaltung Einstellungen Bediengerät Startmenü ® MOVISAFE CS.. Gateway zurück weiter 11.9.3 Ablauf für Motorinbetriebnahme Gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 217: 11.10 Inbetriebnahme Von Fremdmotoren

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme von Fremdmotoren 11.10 Inbetriebnahme von Fremdmotoren Asynchronmotoren Bei der Inbetriebnahme müssen die Typenschilddaten des Motors eingegeben wer- den: • Motornenndrehzahl • Motornennfrequenz • Motornennspannung • Motornennstrom • Leistungsfaktor cos φ • Motornennleistung Anhand der Typenschilddaten werden die für eine Inbetriebnahme erforderlichen Pa- rameter berechnet und der Motor in Betrieb genommen.
  • Seite 218: 11.11 Ansteuermöglichkeiten

    Inbetriebnahme Ansteuermöglichkeiten • Motornennfrequenz • optional: – Polzahl – mechanische Leistung – Leistungsfaktor SEW‑EURODRIVE empfiehlt nach der Typenschilddaten-Inbetriebnahme die Parame- termessung mit FCB25 durchzuführen. 1) Geführte Inbetriebnahme in Vorbereitung. 11.11 Ansteuermöglichkeiten ® Die folgende Beschreibung setzt den Einsatz der Engineering-Software MOVISUITE voraus.
  • Seite 219 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Beachten Sie die Hinweise im Produkthandbuch > Kapitel "Inbetriebnahme" > "An- wendungsbezogene Inbetriebnahme" inklusive der Unterkapitel. 11.12.1 Hubwerk Stellen Sie folgende Parameter ein: • Vorspannung Hubwerk (Index 8404.9): Dieser Parameter bestimmt das Verhalten des Integrators bei Wiedereintritt in die Regelung. Beispiel: Bei Sperrung der End- stufe (z. ...
  • Seite 220 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme 11.12.2 3-Wire-Control 3-Wire-Control ist eine Ansteuermethode für einen Betrieb mit Tastern. Die Freigabe erfolgt flankengesteuert über die Drehrichtungsanwahl. Wenn Sie die Drehrichtung po- sitiv und negativ gleichzeitig aktivieren oder wenn Sie das Freigabe-Stoppsignal weg- nehmen, wird mit dem FCB 13 (Applikationsstopp) gestoppt. Die Geschwindigkeits- Sollwertquelle kann frei gewählt werden.
  • Seite 221 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Taktdiagramm DI01 DI01 DI02 DI03 DI03 VO24 DI02 10 V REF1 9007250051243147 Beschleunigung entsprechend der Quelle Verzögerung Applikationsgrenze (FCB 13) DI01 3-Wire-Control - Drehrichtung positiv DI02 3-Wire-Control - Freigabe/Stopp DI03 3-Wire-Control - Drehrichtung negativ Sollwert Analogeingang Motordrehzahl Start-Stopp-Drehzahl ®...
  • Seite 222 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme 11.12.3 Funktion "Motorpotenziometer" Bei der Funktion "Motorpotenziometer" reagiert der Umrichter auf Signalpegel. Werden jeweils die Digitaleingänge „Motorpotenziometer auf/ab“ betätigt, ändert sich die Geschwindigkeit mit dem Profilwert "max. Beschleunigung" (Index 8377.21) oder "max. Verzögerung" (Index 8377.31). Der letzte Motorpotenziometer Sollwert bleibt auch bei Netz-Aus erhalten sofern die Funktion "Sollwert speichern"...
  • Seite 223: Priorisierte Klemmensteuerung

    Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Taktdiagramm Applikationsgrenze positiv Minimalgeschwindigkeit FCB 05: Festsollwerte Drehrichtung positiv FCB 05: Festsollwerte Drehrichtung negativ Motorpotenziometer auf Motorpotenziometer ab 9007235325647371 Endstufenfreigabe über "FCB05 – Festsollwerte Drehrichtung positiv" Motor fährt bis zur eingestellten Minimaldrehzahl hoch. Motor hält die Minimaldrehzahl. "Motorpotenziometer auf"...
  • Seite 224 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Mit der priorisierten Klemmensteuerung können Sie folgende Funktionen realisieren: • Sollwertumschaltung: Automatik/Handumschaltung • Sollwertumschaltung: Busanbindung/Klemmensteuerung • Sollwertumschaltung: Gerätegrundfunktion/priorisierte Klemmensteuerung HINWEIS Bei Antrieben mit sicherer Feldbuskommunikation bleibt die STO-Funktion bei der Aktivierung der priorisierten Klemmensteuerung aktiv. • Bei Antrieben mit sicherer Feldbuskommunikation empfiehlt SEW‑EURODRIVE, den Einsatz der priorisierten Klemmensteuerung zu unterlassen.
  • Seite 225 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Signal Beschreibung am Digitaleingang • Signalpegel priorisierte Klemmensteuerung – Wenn Sie bei aktivierter priorisierter Klemmensteuerung das Signal "Drehri- Drehrichtung nega- chung negativ" setzen, startet der Antrieb in negativer Drehrichtung mit der Ge- schwindigkeit 1. Wenn die Signale "Drehrichtung positiv" und "Drehrichtung negativ" gleichzeitig gesetzt sind, verzögert der Antrieb bis zum Stillstand.
  • Seite 226 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Optional können Sie einen zusätzlichen Digitaleingang für den Fehler-Reset und/oder die Geschwindigkeit 2 nutzen. Parameter, Sollwerte Die folgenden Parameter und Sollwerte für die priorisierte Klemmensteuerung finden ® Sie in der Engineering-Software MOVISUITE > "Funktionen" > "Sollwerte" > "Priori- sierte Klemmensteuerung".
  • Seite 227 Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme Aktivierung Wenn Sie das Signal "Aktivierung" setzen, wird die priorisierte Klemmensteuerung ak- tiviert. ® • Die bisherigen Sollwertvorgaben (z. B. von MOVIKIT , Feldbusansteuerung, Gerä- tegrundfunktionen …) werden deaktiviert. • Der Umrichter setzt anliegende Fehler (z. B. Feldbusfehler usw.) einmalig zurück. •...
  • Seite 228: Skalierung Von Analogeingängen Und Analogausgängen

    Inbetriebnahme Anwendungsbezogene Inbetriebnahme HINWEIS Wenn beide Signale "Drehrichtung positiv" und "Drehrichtung negativ" gesetzt sind, wird der Antrieb gestoppt und bleibt bestromt. • Der Antrieb verzögert bis zum Stillstand. • Der Antrieb bleibt weiterhin bestromt. • Die Endstufe des Umrichters wird nicht gesperrt. •...
  • Seite 229: Betrieb

    Betrieb Handbetrieb mit dem Vorortbediengerät CBG22A Betrieb 12.1 Handbetrieb mit dem Vorortbediengerät CBG22A Mit dem Vorortbediengerät CBG22A können Sie die Antriebseinheit oder das Gerät mithilfe der Symbolik und den Funktionen am Farbdisplay intuitiv bedienen und Fehler auslesen. Weitere Informationen finden Sie im Produkthandbuch > Kapitel "Betrieb" > "Hand- betrieb mit Vorortbediengerät CBG22A"...
  • Seite 230 Betrieb Handbetrieb mit dem Vorortbediengerät CBG22A Tasten Das folgende Bild zeigt die Tasten des Vorortbediengeräts CBG22A: 9007233260688395 a = Navigieren im Menü b = Bedienbereich Handbetrieb Pfeiltasten <aufwärts/abwärts> Taste <RESET> Taste <OK> Informationstaste <i> Pfeiltasten <links/rechts> Taste <STOP> Feld aktivieren Gehen Sie folgendermaßen vor: 1.
  • Seite 231 Betrieb Handbetrieb mit dem Vorortbediengerät CBG22A Verwendete Symbole Über dem Display des Vorortbediengeräts sind die auswählbaren Funktionen mithilfe von Piktogrammen dargestellt. Startmenü Monitoring ® MOVISAFE CS.. DIP-Schalter Prozessdaten digitale Ein-/Ausgänge Betriebs- und Energiedaten Geräteinformation Fehlerspeicher Gateway-Betrieb Einstellungen Hauptmenü direkter Steuermodus aktiv indirekter Steuermodus aktiv Handbetrieb ®...
  • Seite 232: It-Sicherheit

    Betrieb IT-Sicherheit 12.2 IT-Sicherheit 12.2.1 Härtungsmaßnahmen Führen Sie die folgenden Härtungsmaßnahmen durch: • Prüfen Sie regelmäßig, ob für Ihre Produkte Updates verfügbar sind. • Melden Zwischenfälle IT-Sicherheit betreffend E‑Mail cert@sew‑eurodrive.com. • Prüfen Sie regelmäßig, welche Security Advisories im Online Support von SEW‑EURODRIVE verfügbar sind.
  • Seite 233: Service

    Service Fehlermeldungen auswerten Service 13.1 Fehlermeldungen auswerten ® 13.1.1 MOVISUITE Der folgende Abschnitt zeigt beispielhaft die Auswertung einer Fehlermeldung in ® MOVISUITE ® 1. Öffnen Sie in MOVISUITE den Parameterbaum. 2. Wählen Sie im Parameterbaum den Knoten "Status" [7]. ð Die aktuellen Fehlermeldungen finden Sie in der Gruppe "Fehlerstatus" [5]. ð...
  • Seite 234: Fehlerreaktionen

    Service Fehlerreaktionen Fehlermeldung quittieren Sie durch: • Gerät ausschalten und wieder einschalten. • "Reset-Befehl" über die Steuerung oder SPS senden. 13.3 Fehlerreaktionen Die folgende Tabelle beschreibt die folgenden Fehlerreaktionen: Fehlerreaktion Beschreibung Keine Reaktion Der Umrichter ignoriert das Ereignis Warnung mit Self-Reset Der Umrichter setzt eine Warnmeldung mit Self-Reset ab.
  • Seite 235 Service Fehlermeldungen mit parametrierbarer Reaktion Parametrierbare Fehler Beschreibung Index- Mögliche Fehlerreaktion • keine Reaktion Schleppfehler Positionierung Hier kann eingestellt werden, wie 8622.3 das Gerät auf einen Schleppfeh- • Warnung ler (Überschreitung des Schlepp- • Applikationsstopp (+ES) fehlerfensters, Index 8509.4) rea- gieren soll.
  • Seite 236 Service Fehlermeldungen mit parametrierbarer Reaktion Parametrierbare Fehler Beschreibung Index- Mögliche Fehlerreaktion • keine Reaktion Vorwarnung Motortemperatur Motortemperatur aktueller Para- 8622.8 – aktueller Parametersatz metersatz – Vorwarnung. • Warnung • Applikationsstopp (+ES) • Notstopp (+ES) • Endstufe sperren. 8622.10 • keine Reaktion elektromechanische Auslas- Hier kann eingestellt werden, wie tung –...
  • Seite 237: Reaktionen Auf Fehlerquittierung

    Service Reaktionen auf Fehlerquittierung Parametrierbare Fehler Beschreibung Index- Mögliche Fehlerreaktion 8622.21 • Warnung Timeout Applikations-Heart- Hier kann eingestellt werden, wie beat das Gerät auf einen Timeout des • Applikationsstopp (+ES) Applikation-Heartbeats reagieren • Notstopp (+ES) soll. • Endstufe sperren. 13.5 Reaktionen auf Fehlerquittierung 13.5.1 Fehlerquittierung...
  • Seite 238 Service Status- und Betriebsanzeigen der 7-Segment-Anzeige Anzeige Beschreibung Zustand Bemerkung/Aktion STO aktiv • Status: nicht bereit Funktion Safe Torque Off ist aktiv. blinkend • Endstufe ist gesperrt. • Busverbindung prüfen. Synchronisation mit dem • Kommunikation ist mög- blinkend Bus ist nicht in Ordnung. lich.
  • Seite 239 Service Status- und Betriebsanzeigen der 7-Segment-Anzeige Anzeige Beschreibung Zustand Bemerkung/Aktion ® Auto-Configuration Daten werden über die Motor wird über die MOVILINK DDI- ® MOVILINK DDI-Schnittstel- Schnittstelle in Betrieb genommen. le an den Umrichter übertra- gen. Default-Stopp Weitere Informationen fin- Antriebsfunktion (FCB) "Default den Sie in der Beschreibung Stopp"...
  • Seite 240: Fehleranzeigen Der 7-Segment-Anzeige (Cdm11A Erforderllich)

    Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs 13.6.3 Fehleranzeigen der 7-Segment-Anzeige (CDM11A erforderllich) Der Umrichter erkennt auftretende Fehler und zeigt sie als Fehlercode an. Jeder Feh- ler ist durch seinen Fehlercode und den dazugehörigen Attributen eindeutig definiert: • Fehlerreaktion • Endzustand nach Ausführung der Fehlerreaktion •...
  • Seite 241 Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs 13.7.2 Allgemeine LEDs LED "DRIVE" Die folgenden Frequenzen beziehen sich immer auf eine Periodendauer, also eine Ein- und Ausphase der LED und nicht auf das komplette Muster. Bei Zuständen, in denen die LED mehrfarbig leuchtet, wird folgendes Muster verwendet: Farbe 1 → aus → ...
  • Seite 242: Gateway-Spezifische Leds Für Profinet Io Und Ethernet/Ip™ Oder Modbus Tcp

    Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs Betriebszustand Bedeutung Maßnahme Gelb betriebsbereit Das Gerät ist betriebsbereit, – wartet auf Freigabe. Blinkt, 1 Hz Zustand Handbe- trieb/Vor-Ort-Be- trieb/priorisierte Klemmensteue- rung Grün Gerät freigegeben Die Endstufe ist freigege- – ben. Blinkt, 1 Hz Zustand Handbe- trieb/Vor-Ort-Be- trieb/priorisierte...
  • Seite 243 Setzen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück. • Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers tauschen Sie das Gerät oder kontaktieren Sie den Service von SEW-EURODRIVE. Rot/Grün Das Gerät führt einen LED-Test durch. – Blinkt Dieser Zustand darf nur während des Hochlaufs kurzzeitig aktiv sein.
  • Seite 244 Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs LED "BF" Diese LED zeigt den Zustand der PROFINET-Schnittstelle an. Der Zustand umfasst Kommunikationsverbindung, Busfehler und Prozessdaten-Konfiguration. Zustand Mögliche Ursache Maßnahme Fehlerfreier Betriebszustand. – Das PROFINET‑Device ist im Daten- austausch mit dem PROFINET‑Control- ler (Zustand Data Exchange). Die Verbindung zum PROFINET‑Con- Prüfen Sie den PROFINET-An- troller ist ausgefallen.
  • Seite 245 Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs Zustand Mögliche Ursache Maßnahme Die Timeout-Zeit der steuernden Ver- • Prüfen Sie den Feldbusan- schluss. bindung ist abgelaufen. Blinkt • Prüfen Sie den Master/Scanner. Der Zustand wird durch Wiederanlauf der Kommunikation zurückgesetzt. • Prüfen Sie alle Ethernet-Verbin- dungen.
  • Seite 246 Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs LED "GATEWAY" Zustand Bedeutung Hinweise Grün Betrieb/OK kein Fehler/keine Warnung Leuchtet Grün Feldbus-Warnung Warnung 45.51 PDO OK Blinkt mit 1 Hz, 50 % an Gelb Gateway-Warnung alle Warnungen außer 45.x, aber mit PDO OK 45.5 und 45.9 Leuchtet Gelb Prozessdaten gestört oder gestoppt...
  • Seite 247: Gateway-Spezifische Leds Für Ethercat

    Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs ® PLUS 13.7.4 Gateway-spezifische LEDs für EtherCAT /SBus LED "DRIVE" Informationen hierzu finden Sie im Kapitel "LED "DRIVE"" (→ 2 241). LED "RUN" Zustand Bedeutung Zustand "INIT" Die Schnittstelle befindet sich im Zustand "INIT". Grün Zustand "PRE_OPERATIONAL" Blinkt Die Mailbox-Kommunikation ist möglich.
  • Seite 248 Service Status- und Betriebsanzeigen der LEDs LED "LNK/ACT" Zustand Bedeutung Kein Link vorhanden. Keine physikalische Verbindung zu einem Nachbargerät erkannt. Grün Link vorhanden, keine Busaktivität. Leuchtet Eine physikalische Verbindung zu einem Nachbargerät wurde erkannt. Es werden keine Daten über den Ethernet-Port ausgetauscht. Grün Link vorhanden, Busaktivität.
  • Seite 249: Fehlerbeschreibung Grundgerät

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Zustand Bedeutung Gelb Erwartete Teilnehmeranzahl ist ungleich der gefundenen Teilnehmeranzahl. Blinkt mit 1 Hz, 150 ms Initialisierung des Systems 13.8 Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.1 Fehler 1 Endstufenüberwachung Fehler: 1.1 (0101hex | 257dec) Beschreibung: Überstrom an Motorausgangsklemmen Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Am Motorausgang liegt ein Kurzschluss vor.
  • Seite 250: Fehler 3 Erdschluss

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 1.5 (0105hex | 261dec) Beschreibung: Unerwartete Abschaltung Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Endstufe wurde gesperrt. Die genaue Fehler- – Fehler quittieren. ursache konnte nicht ermittelt werden. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- den Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 251: Fehler 6 Netzfehler

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 4.2 (0402hex | 1026dec) Beschreibung: Defekter Brems-Chopper Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Der Brems-Choppers ist defekt. Wenden Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE. 13.8.4 Fehler 6 Netzfehler Fehler: 6.1 (0601hex | 1537dec) Beschreibung: Netzphasenausfall Reaktion: Netzphasenausfall Ursache Maßnahme Eine Netzphase fehlt.
  • Seite 252: Fehler 8 Drehzahlüberwachung

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.6 Fehler 8 Drehzahlüberwachung Fehler: 8.1 (0801hex | 2049dec) Beschreibung: Drehzahlüberwachung – Motorisch Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Der Drehzahlregler arbeitet an der Stellgrenze – Verzögerungszeit der Drehzahlüberwachung (mechanische Überlastung oder Phasenausfall erhöhen. am Netz oder Motor). – Last verringern. –...
  • Seite 253: Fehler 9 Regelverfahren

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.7 Fehler 9 Regelverfahren Fehler: 9.1 (0901hex | 2305dec) Beschreibung: Magnetisierung des Motors nicht möglich Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die benutzerdefinierte Stromgrenze oder die End- – Endstufenauslastung durch Verringerung der stufenüberwachung haben den möglichen Maxi- PWM-Frequenz oder der Belastung reduzieren. malstrom so weit reduziert, dass der erforderliche –...
  • Seite 254 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 9.5 (0905hex | 2309dec) Beschreibung: Maximale Ausgangsfrequenz überschritten Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die maximale Ausgangsfrequenz wurde über- – Maximaldrehzahl/Maximalgeschwindigkeit redu- schritten. zieren. – Sollwert reduzieren. Fehler: 9.6 (0906hex | 2310dec) Beschreibung: Maximale Modelldrehzahl überschritten Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Drehzahl, die im Regelverfahren ELSM®...
  • Seite 255 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 9.11 (090Bhex | 2315dec) Beschreibung: Stillstandsstromfunktion nicht möglich Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Regelverfahren ELSM® kann die Stillstandss- Ausmessung der Rotorlage aktivieren und die An- tromfunktion nur dann verwendet werden, wenn triebsfunktion "FCB 25 Motorparametermessung" die Rotorlage ausgemessen werden kann. ausführen.
  • Seite 256 Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Init-Task wurde ein Fehler festgestellt. Der Re- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den turn-Code ist ungleich 0. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.2 (0A02hex | 2562dec) Beschreibung: Unzulässiger Programmbefehl Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Data-Flexibility-Programm wurde ein unbe- Programm prüfen.
  • Seite 257 Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Ein Überlauf des Data-Flexibility-Stacks wurde Programm prüfen. Wenden Sie sich an den festgestellt. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.5 (0A05hex | 2565dec) Beschreibung: Division durch 0 Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme In der Programmstelle wurde durch 0 dividiert.
  • Seite 258 Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Das Programm benötigt mehr Laufzeit als es kon- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den figuriert wurde. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.20 (0A14hex | 2580dec) Beschreibung: Applikationsfehler – Warnung Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Im Applikationsprogramm wurde ein Fehler fest- Programm prüfen.
  • Seite 259 Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Applikationsprogramm wurde ein Fehler fest- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den gestellt. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.22 (0A16hex | 2582dec) Beschreibung: Applikationsfehler – Notstopp + Endstufensperre Reaktion: Notstopp + Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Applikationsprogramm wurde ein Fehler fest- Programm prüfen.
  • Seite 260: Fehler 11 Temperaturüberwachung

    Reaktion: Endstufensperre mit Self-Reset Ursache Maßnahme Im Applikationsprogramm wurde ein Fehler fest- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den gestellt. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.99 (0A63hex | 2659dec) Beschreibung: Unbekannter Fehler Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Ein unbekannter Fehler der Data-Flexibility wurde Wenden Sie sich an den Service von SEW- festgestellt.
  • Seite 261 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 11.2 (0B02hex | 2818dec) Beschreibung: Kühlkörperauslastung – Vorwarnung Reaktion: Kühlkörperauslastung – Vorwarnung Ursache Maßnahme Der Kühlkörper des Geräts ist thermisch stark be- – Belastung reduzieren. lastet. Die Vorwarnschwelle wurde erreicht. – PWM-Frequenz verringern. – Umgebungstemperatur verringern. Die Luftzirkulation ist gestört.
  • Seite 262 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 11.6 (0B06hex | 2822dec) Beschreibung: Elektromechanische Auslastung – Vorwarnung Reaktion: Elektromechanische Auslastung – Vorwarnung Ursache Maßnahme Die elektromechanischen Komponenten des Ge- Belastung reduzieren. räts sind durch hohen Dauerstrom stark belastet. Die Vorwarnschwelle wurde erreicht. Fehler: 11.7 (0B07hex | 2823dec) Beschreibung: Drahtbruch am Temperatursensor des Kühlkörpers Reaktion: Endstufensperre Ursache...
  • Seite 263: Fehler 12 Bremse

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.10 Fehler 12 Bremse Fehler: 12.1 (0C01hex | 3073dec) Beschreibung: Bremsenausgangsfehler Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Es ist keine Bremse angeschlossen. – Anschluss der Bremse prüfen. – Inbetriebnahme prüfen. Die Bremsleitung wurde im eingeschalteten Zu- Anschluss der Bremse prüfen. stand getrennt.
  • Seite 264 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 16.3 (1003hex | 4099dec) Beschreibung: Thermisches Motormodell nicht möglich Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Inbetriebnahme des thermischen Modells Inbetriebnahme erneut durchführen. wurde noch nicht abgeschlossen oder dessen Parametrierung ist ungültig. Fehler: 16.5 (1005hex | 4101dec) Beschreibung: Stromgrenze kleiner als Magnetisierungsstrom des Motors Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 265 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 16.8 (1008hex | 4104dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 1 – Inbetriebnahmefehler Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Bei der Inbetriebnahme des Temperatursensors Inbetriebnahmeparameter prüfen. vom Motor 1 wurde ein Fehler festgestellt. Fehler: 16.9 (1009hex | 4105dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 2 – Inbetriebnahmefehler Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 266 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 16.13 (100Dhex | 4109dec) Beschreibung: Mehrere Motorschutzmodelle aktiv Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme In einer der thermischen Motorüberwachungen – Inbetriebnahme erneut durchführen. sind mehrere Motorschutzmodelle aktiv. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- den Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 267 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 16.24 (1018hex | 4120dec) Beschreibung: Drehzahlregler-Abtastzeit mit PWM-Frequenz oder Regelverfahren nicht möglich Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Die eingestellte Drehzahlregler-Abtastzeit un- – PWM-Frequenz passend zu Abtastzeit einstel- gleich 2 ms ist mit der eingestellten PWM-Fre- len.
  • Seite 268: Fehler 17 Interner Rechnerfehler

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 16.30 (101Ehex | 4126dec) Beschreibung: Konfigurationsstatus EtherCAT®-EEPROM fehlerhaft Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Das EtherCAT®/SBusPLUS-EEPROM ist fehler- Wenden Sie sich an den Service von SEW- haft konfiguriert. EURODRIVE. Fehler: 16.55 (1037hex | 4151dec) Beschreibung: PID-Controller – Quelle des Istwerts nicht festgelegt Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 269: Fehler 18 Softwarefehler

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.13 Fehler 18 Softwarefehler Fehler: 18.1 (1201hex | 4609dec) Beschreibung: Fehler in der Motormanagement-Schnittstelle Reaktion: Endstufensperre Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache Maßnahme Auf der Motormanagement-Schnittstelle wurde – Gerät ausschalten und wieder einschalten. ein Fehler festgestellt. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- den Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 270 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 18.8 (1208hex | 4616dec) Beschreibung: Ungültiger Fehlercode Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Ein ungültiger Fehlercode wurde angefordert. – Gerät ausschalten und wieder einschalten. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- den Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 271: Fehler 19 Prozessdaten

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 18.14 (120Ehex | 4622dec) Beschreibung: Fehler im Energiemanagement Reaktion: Endstufensperre Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache Maßnahme Eine Applikation, mit der Versorgungsspannun- – Gerät ausschalten und wieder einschalten. gen abgeschaltet oder zugeschaltet werden (z. B. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- Standby-Betrieb), konnte nicht gestoppt oder ge- den Sie sich an den Service von SEW- startet werden.
  • Seite 272: Fehler 20 Geräteüberwachung

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 19.8 (1308hex | 4872dec) Beschreibung: Antriebsstrangumschaltung nicht erlaubt Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Es wurde eine Antriebsstrangumschaltung bei Endstufe vor der Antriebsstrangumschaltung nicht gesperrter Endstufe angefordert. sperren. Fehler: 19.9 (1309hex | 4873dec) Beschreibung: Ruck-Sollwertverletzung Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Ruckzeit ist nicht plausibel.
  • Seite 273 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 20.2 (1402hex | 5122dec) Beschreibung: Versorgungsspannung überlastet Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Strombelastung auf den Strompfaden der – Alle externen Verbraucher entfernen: DC-24-V-Versorgungsspannung innerhalb des – an den Digitalausgänge des Grundgeräts Geräts ist zu hoch. Die Signalausgänge des Ge- –...
  • Seite 274 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 20.10 (140Ahex | 5130dec) Beschreibung: Lüfter – Fehler in der Versorgungsspannung Reaktion: Notstopp + Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Versorgungsspannung des Lüfters ist nicht Wenden Sie sich an den Service von SEW- vorhanden. EURODRIVE. Fehler: 20.11 (140Bhex | 5131dec) Beschreibung: STO –...
  • Seite 275: Fehler 23 Leistungsteil

    Wert bei der Auslieferung zurückge- setzt werden. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers Gerät/ Speichermodul tauschen. Wenden Sie sich an den Service von SEW-EURODRIVE. – Grundinitialisierung duchführen. Wenden Sie sich dazu an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 276 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 25.6 (1906hex | 6406dec) Beschreibung: Inkompatible Gerätekonfiguration Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Gerät wurde der Datensatz eines anderen Ge- – Fehler durch einen manuellen Fehler-Reset räts kopiert, das sich in Gerätefamilie, Leistung quittieren. Dazu unter [Diagnose] > [Status] > oder Spannung vom aktuellen Gerät unterschei- [Fehlerstatus] im Parameter "Manueller Fehler- det.
  • Seite 277 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 25.7 (1907hex | 6407dec) Beschreibung: Nichtflüchtiges Speichersystem – Initialisierungsfehler Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Initialisierung des nichtflüchtigen Speicher- – Gerät ausschalten und wieder einschalten. systems ist fehlgeschlagen. – Auslieferungszustand herstellen. Beachten Sie, dass dadurch alle Daten im nichtflüchtigen Spei- cher auf den Wert bei der Auslieferung zurückge- setzt werden.
  • Seite 278 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 25.15 (190Fhex | 6415dec) Beschreibung: Abgleichdaten Steuerelektronik – Versionskonflikt Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Abgleichdaten der Steuerelektronik haben Wenden Sie sich an den Service von SEW- eine falsche Version. EURODRIVE. Fehler: 25.16 (1910hex | 6416dec) Beschreibung: Abgleichdaten Leistungsteil – CRC-Fehler Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 279 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 25.21 (1915hex | 6421dec) Beschreibung: Grundgerätespeicher – Laufzeitfehler Reaktion: Notstopp + Endstufensperre Ursache Maßnahme Im Grundgerätespeicher wurde ein Laufzeitfehler Wenden Sie sich an den Service von SEW- festgestellt. EURODRIVE. Fehler: 25.30 (191Ehex | 6430dec) Beschreibung: Tauschbares Speichermodul – Initialisierungsfehler Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 280: Fehler 26 Externer Fehler

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 25.62 (193Ehex | 6462dec) Beschreibung: Wiederherstellungspunkt nicht verfügbar Reaktion: Endstufensperre Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache Maßnahme Ein Wiederherstellungspunkt, mit dem die Para- – Gerät ausschalten und Gateway CFX11x oder metereinstellungen z. B. eines MOVIKIT®-Soft- Kommunikationsmodul CFC11x entfernen. In die- waremoduls wiederhergestellt werden können, sem Fall wird das Gerät als Binärvariante betrie- wurde nicht angelegt.
  • Seite 281: Fehler 28 Fcb-Antriebsfunktionen

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 26.4 (1A04hex | 6660dec) Beschreibung: Fehler Temperaturüberwachung des externen Bremswiderstands Reaktion: Fehlerreaktion externer Bremswiderstand Ursache Maßnahme Der angeschlossene Temperaturschalter des ex- – Einbaulage des Bremswiderstands prüfen. ternen Bremswiderstands hat ausgelöst. – Bremswiderstand reinigen. – Projektierung des Bremswiderstands prüfen. –...
  • Seite 282 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 28.12 (1C0Chex | 7180dec) Beschreibung: FCB 25 – Timeout Statorwiderstandsmessung Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Motorparametermessung wurde beim dre- – Motor stoppen. henden Motor aktiviert. – Motorparametermessung beim stehenden Mo- tor starten. Fehler: 28.13 (1C0Dhex | 7181dec) Beschreibung: FCB 25 –...
  • Seite 283 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.20 Fehler 29 HW-Endschalter Fehler: 29.1 (1D01hex | 7425dec) Beschreibung: Endschalter positiv angefahren Reaktion: HW-Endschalter – Aktueller Antriebsstrang Ursache Maßnahme Der positive Hardware-Endschalter wurde ange- – Verdrahtung des Hardware-Endschalters prü- fahren. fen. – Zielposition prüfen. – Hardware-Endschalter in entgegengesetzter Richtung verlassen.
  • Seite 284: Fehler 31 Thermischer Motorschutz

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.21 Fehler 31 Thermischer Motorschutz Fehler: 31.1 (1F01hex | 7937dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 1 – Drahtbruch Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Am Temperatursensor des Motors wurde ein Verdrahtung des Temperatursensors prüfen. Drahtbruch festgestellt. Fehler: 31.2 (1F02hex | 7938dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 1 –...
  • Seite 285 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 31.6 (1F06hex | 7942dec) Beschreibung: Temperaturmodell Motor 1 – Vorwarnung Reaktion: Thermischer Motorschutz 1 – Vorwarnschwelle Ursache Maßnahme Die Motortemperatur, die über das Motormodell Prüfen, ob der Motor überlastet ist. ermittelt wurde, hat die Vorwarnschwelle über- schritten.
  • Seite 286 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 31.12 (1F0Chex | 7948dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 2 – Kurzschluss Reaktion: Applikationshalt + Endstufensperre Ursache Maßnahme Am Temperatursensor des Motors liegt ein Kurz- Verdrahtung des Temperatursensors prüfen. schluss vor. Fehler: 31.13 (1F0Dhex | 7949dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 2 – Übertemperatur Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 287 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 31.18 (1F12hex | 7954dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 2 – Timeout Kommunikation Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Kommunikation zum Temperatursensor (z. B. Verdrahtung des Temperatursensors prüfen. über MOVILINK® DDI) ist gestört. Fehler: 31.19 (1F13hex | 7955dec) Beschreibung: Temperatursensor Motor 2 – Zu tiefe Temperatur Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 288: Fehler 32 Kommunikation

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.22 Fehler 32 Kommunikation Fehler: 32.1 (2001hex | 8193dec) Beschreibung: Timeout CBus-Kommunikation Reaktion: Feldbus – Timeout-Reaktion Ursache Maßnahme Bei der Kommunikation über die CBus-Kommuni- – Verdrahtung des Systembusses prüfen. kationsoption ist ein Timeout in der Prozessda- – Sicherstellen, dass die Kommunikationsoption tenübertragung aufgetreten.
  • Seite 289: Fehler 33 Systeminitialisierung

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 32.12 (200Chex | 8204dec) Beschreibung: Timeout Handbetrieb Reaktion: Handbetrieb – Timeout-Reaktion Ursache Maßnahme Die Kommunikationsverbindung zum Umrichter – Prüfen, ob zu viele Programme auf dem Engi- im Handbetrieb wurde unterbrochen. neering-PC aktiv sind. – Timeout-Zeit im Handbetrieb erhöhen. Ein neues Scope-Projekt wurde erstellt.
  • Seite 290 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 33.8 (2108hex | 8456dec) Beschreibung: Konfiguration des Software-Funktionsbausteins fehlerhaft Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme In der Konfiguration des Software-Funktionsbau- Wenden Sie sich an den Service von SEW- steins wurde ein Fehler festgestellt. EURODRIVE. Fehler: 33.9 (2109hex | 8457dec) Beschreibung: Hardwarekompatibilitätsfehler des Leistungsteils Reaktion: Endstufensperre Ursache...
  • Seite 291 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 33.13 (210Dhex | 8461dec) Beschreibung: Speichermodul entfernt Reaktion: Endstufensperre Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache Maßnahme Bei einem Gerät, das für den Betrieb mit einem Gerät ausschalten, Speichermodul einstecken tauschbaren Speichermodul parametriert ist, wur- und Gerät wieder einschalten. de das Speichermodul entfernt.
  • Seite 292: Fehler 34 Prozessdatenkonfiguration

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 33.22 (2116hex | 8470dec) Beschreibung: Funktionsstand zu niedrig Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Der Parametersatz, der ins Gerät geladen wer- – Firmware-Update durchführen. den soll, erfordert einen höheren Funktionsstand. – Einen Parametersatz verwenden, der zum Ge- rät passt. –...
  • Seite 293 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 35.2 (2302hex | 8962dec) Beschreibung: Applikationslevel zu niedrig Reaktion: Notstopp + Endstufensperre Ursache Maßnahme Das aktivierte Softwaremodul erfordert ein höhe- Benötigtes Applikationslevel ermitteln (Parameter res Applikationslevel. "Applikationslevel – Benötigtes Level") und des- sen Aktivierungsschlüssel eintragen. Fehler: 35.3 (2303hex | 8963dec) Beschreibung: Technologielevel zu niedrig Reaktion: Notstopp + Endstufensperre Ursache...
  • Seite 294 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät 13.8.26 Fehler 44 Subkomponente Leistungsteil Fehler: 44.2 (2C02hex | 11266dec) Beschreibung: Überstrom an der Phase U Reaktion: Remote – Kritischer Fehler Ursache Maßnahme Der angeschlossene Motor ist zu groß. Kleineren Motor anschließen. Die Beschleunigung ist zu hoch. Beschleunigung verringern.
  • Seite 295: Fehler 51 Analogverarbeitung

    Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 44.4 (2C04hex | 11268dec) Beschreibung: Überstrom an der Phase W Reaktion: Remote – Kritischer Fehler Ursache Maßnahme Der angeschlossene Motor ist zu groß. Kleineren Motor anschließen. Die Beschleunigung ist zu hoch. Beschleunigung verringern. Es liegt ein Kurzschluss vor. –...
  • Seite 296 Service Fehlerbeschreibung Grundgerät Fehler: 52.2 (3402hex | 13314dec) Beschreibung: Unzulässige Funktion aktivert Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme Die Ex-Schutzfunktion und die Funktion "Still- Funktion "Stillstandstrom" deaktivieren. standsstrom" können nicht gleichzeitig aktiviert sein. Fehler: 52.3 (3403hex | 13315dec) Beschreibung: Umrichternennstrom zu groß Reaktion: Endstufensperre Ursache Maßnahme...
  • Seite 297: Fehlerbeschreibung Gateway

    Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Im Init-Task wurde ein Fehler festgestellt. Der Re- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den turn-Code ist ungleich 0. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.2 (0A02hex | 2562dec) Beschreibung: Unzulässiger Programmbefehl Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Im Data-Flexibility-Programm wurde ein unbe- Programm prüfen.
  • Seite 298 Beschreibung: Division durch 0 Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme In der Programmstelle wurde durch 0 dividiert. Programm prüfen. Wenden Sie sich an den Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.6 (0A06hex | 2566dec) Beschreibung: Runtime-Fehler Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Der Watchdog hat einen Fehler festgestellt. Die Programm prüfen.
  • Seite 299 Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Das Programm benötigt mehr Laufzeit als es kon- Programm prüfen. Wenden Sie sich an den figuriert wurde. Service von SEW-EURODRIVE. Fehler: 10.99 (0A63hex | 2659dec) Beschreibung: Unbekannter Fehler Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Ein unbekannter Fehler der Data-Flexibility wurde Wenden Sie sich an den Service von SEW- festgestellt.
  • Seite 300 Service Fehlerbeschreibung Gateway 13.9.2 Fehler 16 Inbetriebnahme Fehler: 16.30 (101Ehex | 4126dec) Beschreibung: Konfigurationsstatus EtherCAT®-EEPROM fehlerhaft Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Das EtherCAT®/SBusPLUS-EEPROM ist fehler- Wenden Sie sich an den Service von SEW- haft konfiguriert. EURODRIVE. 13.9.3 Fehler 17 Interner Rechnerfehler Fehler: 17.7 (1107hex | 4359dec) Beschreibung: Ausnahmefehler Reaktion: Warnung...
  • Seite 301 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 18.4 (1204hex | 4612dec) Beschreibung: Task-System – Fehler Reaktion: Warnung Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache Maßnahme Bei der Abarbeitung des internen Task-Systems – Gerät ausschalten und wieder einschalten. wurde ein Fehler festgestellt. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- den Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 302 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 18.10 (120Ahex | 4618dec) Beschreibung: Fehler Watchdog Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Der Watchdog hat einen Fehler festgestellt. Die – Gerät ausschalten und wieder einschalten. Software arbeitet nicht in der vorgesehenen Zy- – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers wen- kluszeit.
  • Seite 303 Wert bei der Auslieferung zurückge- setzt werden. – Bei wiederholtem Auftreten des Fehlers Gerät/ Speichermodul tauschen. Wenden Sie sich an den Service von SEW-EURODRIVE. – Grundinitialisierung duchführen. Wenden Sie sich dazu an den Service von SEW- EURODRIVE.
  • Seite 304 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 25.6 (1906hex | 6406dec) Beschreibung: Inkompatible Gerätekonfiguration Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Im Gerät wurde der Datensatz eines anderen Ge- – Fehler durch einen manuellen Fehler-Reset räts kopiert, das sich in Gerätefamilie, Leistung quittieren. Dazu unter [Diagnose] > [Status] > oder Spannung vom aktuellen Gerät unterschei- [Fehlerstatus] im Parameter "Manueller Fehler- det.
  • Seite 305 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 25.7 (1907hex | 6407dec) Beschreibung: Nichtflüchtiges Speichersystem – Initialisierungsfehler Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Die Initialisierung des nichtflüchtigen Speicher- – Gerät ausschalten und wieder einschalten. systems ist fehlgeschlagen. – Auslieferungszustand herstellen. Beachten Sie, dass dadurch alle Daten im nichtflüchtigen Spei- cher auf den Wert bei der Auslieferung zurückge- setzt werden.
  • Seite 306 Service Fehlerbeschreibung Gateway 13.9.7 Fehler 32 Kommunikation Fehler: 32.2 (2002hex | 8194dec) Beschreibung: Timeout EtherCAT®/SBusPLUS-Kommunikation Reaktion: Feldbus – Timeout-Reaktion Ursache Maßnahme Bei der EtherCAT®/SBusPLUS-Kommunikation – Verdrahtung des Systembusses und Modulbus- ist ein Timeout in der Prozessdatenübertragung ses prüfen. aufgetreten. – Sicherstellen, dass die EtherCAT®/SBusPLUS- Konfiguration im Controller korrekt eingestellt ist.
  • Seite 307 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 32.16 (2010hex | 8208dec) Beschreibung: Timeout CBus PE-Daten Reaktion: Prozessdatensperre Gatewayteilnehmer Ursache Maßnahme Einer oder mehrere Teilnehmer am CBus melden – Verkabelung CBus prüfen. sich nicht mehr. – Prüfen, ob CBus-Teilnehmer eingeschaltet sind. 13.9.8 Fehler 33 Systeminitialisierung Fehler: 33.2 (2102hex | 8450dec) Beschreibung: Firmware –...
  • Seite 308 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 33.11 (210Bhex | 8459dec) Beschreibung: Hardwarekompatibilitätsfehler Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Die Firmware ist mit dem Gerät nicht kompatibel. Wenden Sie sich an den Service von SEW- EURODRIVE. Fehler: 33.14 (210Ehex | 8462dec) Beschreibung: EtherCAT® Slave Controller nicht ansprechbar Reaktion: Warnung Systemzustand: Fehlerquittierung mit CPU-Reset Ursache...
  • Seite 309 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 33.19 (2113hex | 8467dec) Beschreibung: Timeout CBus-Autoadressierung Reaktion: Prozessdatensperre Gatewayteilnehmer Ursache Maßnahme Beim Gerätestart wurde die Autoadressierung – Verbindung zwischen Kommunikationsmodule nicht ordnungsgemäß innerhalb der Timeout-Zeit und Gateway prüfen. abgeschlossen. Es wurde keine Adresse zuge- – Funktion des Kommunikationsmoduls und Ga- wiesen.
  • Seite 310 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 34.3 (2203hex | 8707dec) Beschreibung: Anzahl konfigurierter Prozessdaten zu niedrig Reaktion: Warnung mit Self-Reset Ursache Maßnahme Von der Steuerung werden zu wenige Prozessda- – Gültige Prozessdatenkonfiguration wählen. ten übertragen. – Anzahl der Achsen reduzieren, die an das Ga- teway angeschlossen sind.
  • Seite 311 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 35.3 (2303hex | 8963dec) Beschreibung: Technologielevel zu niedrig Reaktion: Warnung Ursache Maßnahme Eine aktivierte Technologiefunktion benötigt ein Benötigtes Technologielevel ermitteln (Parameter höheres Technologielevel. " Technologielevel – Benötigtes Level") und des- sen Aktivierungsschlüssel eintragen. Fehler: 35.4 (2304hex | 8964dec) Beschreibung: Technologielevel –...
  • Seite 312 Service Fehlerbeschreibung Gateway Fehler: 45.3 (2D03hex | 11523dec) Beschreibung: Timeout Prozessausgangsdaten Reaktion: Feldbus – Timeout-Reaktion Ursache Maßnahme Bei der Feldbuskommunikation ist ein Timeout in – Die Kommunikationsverbindung zwischen dem der Prozessdatenübertragung aufgetreten. Feldbus-Master und der Feldbus-Schnittstelle auf Unterbrechung prüfen. – Projektierung des Feldbus-Masters prüfen. –...
  • Seite 313: 13.10 Gerätetausch

    Service Gerätetausch Fehler: 45.50 (2D32hex | 11570dec) Beschreibung: Warnung Reaktion: Warnung mit Self-Reset Ursache Maßnahme Die Feldbus-Schnittstelle hat eine Warnung ge- Warnung der Subkomponente Feldbus-Schnitt- meldet. stelle beachten. Von dieser Warnung die genaue Ursache entnehmen und die entsprechenden Maßnahmen zur Behebung ausführen. Fehler: 45.51 (2D33hex | 11571dec) Beschreibung: Fehler Reaktion: Feldbus –...
  • Seite 314: 13.11 Sew-Eurodrive-Service

    13.11.1 Gerät zur Reparatur einschicken Wenn ein Fehler nicht behebbar ist, wenden Sie sich bitte an den Service von SEW‑EURODRIVE, siehe Kapitel "Ihr Kontakt zu SEW-EURODRIVE" (→ 2 321). Bei Rücksprache mit dem SEW-Elektronikservice geben Sie bitte immer die Ziffern des Statusetiketts mit an. Unser Service kann Ihnen dann effektiver helfen.
  • Seite 315: Außerbetriebnahme

    Service Außerbetriebnahme 13.12 Außerbetriebnahme WARNUNG Stromschlag durch nicht vollständig entladene Kondensatoren. Tod oder schwere Verletzungen. • Halten Sie nach der Netzausschaltung eine Mindestausschaltzeit von 10 Minuten ein. Um das Gerät außer Betrieb zu nehmen, schalten Sie das Gerät mit geeigneten Maß- nahmen spannungsfrei.
  • Seite 316: 13.14 It-Sicherheitsrichtlinien Für Eine Gesicherte Entsorgung

    Service IT-Sicherheitsrichtlinien für eine gesicherte Entsorgung 13.14 IT-Sicherheitsrichtlinien für eine gesicherte Entsorgung 13.14.1 Entfernen des Produkts aus seiner vorgesehenen Umgebung Falls die auf dem Produkt gespeicherten Daten als relevant für die IT-Sicherheit ein- gestuft werden, entfernen Sie sie gemäß dem Abschnitt "Sicheres Entfernen der im Produkt gespeicherten Daten." (→ 2 316) 13.14.2 Entfernung von Referenz- und Konfigurationsdaten in der Umgebung Referenzdateien, Konfigurationsdateien, Logdateien und andere zum Produkt gehö-...
  • Seite 317: 13.15 Entsorgung

    Service Entsorgung Die Daten des Produkts sind zum Teil auf entnehmbaren Speichermedien gespei- chert. Falls die Daten auf dem entnehmbaren Speichermedium aus Sicht des Betrei- bers als sensible Daten klassifiziert werden und für eine spätere Verwendung nicht vorgesehen sind, setzen Sie das Gerät vor der Entsorgung auf die Werkseinstellung- en zurück.
  • Seite 318: Inspektion Und Wartung

    Prüfung der folgenden Komponenten: • Anschlusskabel: Wenn Beschädigungen oder Ermüdungserscheinungen auftreten, tauschen Sie die beschädigten Kabel. • Kühlrippen: Um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten, entfernen Sie auftretende Ab- lagerungen. HINWEIS Reparaturen an den Umrichtern darf nur SEW-EURODRIVE durchführen. ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 319: Anhang

    Anhang Kurzzeichenlegende Anhang 15.1 Kurzzeichenlegende In der folgenden Tabelle finden Sie die in der Dokumentation verwendeten Abkürzun- gen und Kurzzeichen mit deren Einheit und Bedeutung. Kurzzeichen Ein- Bedeutung heit – Asynchronmotor BG.. – Baugröße des Umrichters μF Kapazität maximale Ausgangsfrequenz maximale Eingangsfrequenz (Gebereingang) Netzfrequenz Netz...
  • Seite 320 Anhang Kurzzeichenlegende Kurzzeichen Ein- Bedeutung heit – Synchronmotor Ausgangsspannung des Umrichters Versorgungsspannung der Bremse Spannungsfall Fall Netznennspannung (Filter, Drossel) Anschluss-Spannung Netz Zwischenkreis-Nennspannung ZK_nenn Zwischenkreisspannung DC 24 V zur Versorgung von STO_P1 und STO_P2 Versorgungsspannung der Geber DC-12-V-Versorgungsspannung der Geber S12VG DC-24-V-Versorgungsspannung der Geber S24VG Spannungsversorgung für Elektronik und Bremse...
  • Seite 321: Ihr Kontakt Zu Sew-Eurodrive

    Ihr Kontakt zu SEW-EURODRIVE Ihr Kontakt zu SEW-EURODRIVE Die weltweiten Kontaktdaten und Standorte finden Sie auf der Webseite von SEW‑EURODRIVE über folgenden Link oder den abgebildeten QR-Code. https://www.sew-eurodrive.de/contacts-worldwide ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 322: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis Numerisch Außerbetriebnahme ........... 315 Auswahl des Bremswiderstands ...... 106 24-V-Versorgungsspannung ...... 173 7-Segment-Anzeige...........  240 Betriebsanzeigen..........  237 Bediengerät CBG.......... 229 Fehlertabelle.......... 237 Bediengerät CBG01A ........ 209 Bediengerät CBG11A ........ 213 Symbole............ 214 Abdeckungen Bediengerät CBG21A ........ 215 Abdeckhaube .......... 149 Symbole............ 216 Ableitstrom ............ 172 Berührungsschutz BS.......... 74 Abmessungen .............
  • Seite 323 Stichwortverzeichnis Technische Daten ..........  66 Sicherheitshinweise ........ 16 Zuordnung zum Umrichter...... 66 Temperaturfühler .......... 174 Zulässige Spannungsnetze ...... 167 ® ELSM -Regelverfahren........ 32, 90 CLH21A EMV-gerechte Installation Schirmblecherweiterung CLH21A .... 86 Installationsbeispiel........ 166 CLH41A Energiesparfunktion .......... 32 Unterbaublech CLH41A .........  86 Energiesparfunktionen ........ 120 Unterbaublech CLH61A .........  86 Standbybetrieb.......... 120 Teilmagnetisierung ........ 120 Explosionsgeschützte Drehstrommotoren ... 97...
  • Seite 324 Stichwortverzeichnis Gesamttypenschild Hinweise ............ 183 Gerätestatus.......... 142 Klemmensteuerung.......... 29 Seriennummer.......... 142 Kommunikationsmodul CFC11A...... 52 gespeicherte Daten entfernen ...... 316 Kurzzeichenlegende .......... 319 Gruppenantrieb und Mehrmotorenantrieb ...  96 Gruppenantriebe .......... 33 Lagertemperatur .......... 62 Langzeitlagerung .......... 315 Handbetrieb mit Bediengerät CBG22A .....  229 Hinweise RUN .............. 247 Bedeutung Gefahrensymbole...... 8 LED-Anzeigen Installation ............
  • Seite 325 Stichwortverzeichnis Motorregelung .............  32 Gruppenantrieb und Mehrmotorenantrieb .. 96 Motorschutz ............ 32 Regelverfahren .......... 89 Motorschutz ohne Temperaturfühler .... 95 SEW-Workbench .......... 87 Motorschutzschalter ..........  114 Projektierungsbeispiel........ 119 ® MOVIKIT Drive...........  28 ® MOVISUITE Reaktionen auf Fehler-Reset ...... 237 Fehlermeldungen auswerten...... 233 Reaktionszeiten Allgemeines .......... 135 Netzdrossel ND..
  • Seite 326 Zählerfunktion .......... 33 Langzeitlagerung..........  315 Technologien ............ 25 ® MOVISUITE .......... 233 Teilmagnetisierung .......... 120 Reset von Fehlermeldungen ...... 233 Temperaturauswertung........ 174 SEW-EURODRIVE-Service ...... 314 Temperaturfühler .......... 174 SEW-Workbench .......... 87 Temperaturschalter.......... 65 Sichere Trennung ........ 16, 172 Thermische Überlastung Sicherheitshinweise Bremswiderstand .......... 110 Aufstellung............ 16 Tools .............. 27 Generatorischer Betrieb .........
  • Seite 327 Stichwortverzeichnis Zubehör Schirmblecherweiterung ......... 63 Zielgruppe ............ 11 Serienzubehör .......... 83 Zulässige Spannungsnetze ....... 167 ® Produkthandbuch – MOVITRAC classic...
  • Seite 332 SEW-EURODRIVE—Driving the world SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Ernst-Blickle-Str. 42 76646 BRUCHSAL GERMANY Tel. +49 7251 75-0 Fax +49 7251 75-1970 sew@sew-eurodrive.com www.sew-eurodrive.com...

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