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INSTALLATIONSHANDBUCH
MULTIFUNKTIONALES
EINBRUCHMELDESYSTEM
Auf der Website
www.elkron.com
könnten eventuelle Aktualisierungen
der mit dem Produkt gelieferten Dokumentation zur Verfügung stehen
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Inhaltszusammenfassung für Elkron PRO MEDEA

  • Seite 1 INSTALLATIONSHANDBUCH MULTIFUNKTIONALES EINBRUCHMELDESYSTEM Auf der Website www.elkron.com könnten eventuelle Aktualisierungen der mit dem Produkt gelieferten Dokumentation zur Verfügung stehen...
  • Seite 2 Dienstleistungen bezieht, die noch nicht auf dem Markt sind. Diese Bezüge oder Informationen bedeuten in keiner Weise, dass das Unternehmen die Einführung dieser Produkte oder Dienstleistungen beabsichtigt. Elkron ist ein eingetragenes Warenzeichen von URMET S.p.A. Alle die in diesem Dokument genannten Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Eigentümer.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Inhalt Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Einleitung Aufbau dieses Handbuchs Verwendete Konventionen Glossar 8 Gesetzliche Bestimmungen und Zertifizierungen Die Norm EN 50131-1 IMQ-Zeichen Zertifizierungen von MEDEA Das System MEDEA Systemarchitektur Hauptmerkmale 1.2.1 Zentralen 1.2.2 Schnittstellen (Moduloptionen) 1.2.3 Erweiterungen 1.2.4 Tastaturen 1.2.5 Transponder-Lesegeräte 1.2.6 Steuergerät UC700-IT für ZigBee- und Wi-Fi-Module 1.2.7...
  • Seite 4 2.1.2 Batteriebemessung Wahl der Kabel 2.2.1 Kabel für Bus RS485 2.2.2 Kabel für Melder und Sirenen 2.2.3 Bemessung der Versorgungsleiter BUS RS485 2.3.1 Abmessungen und Topologien des BUSSES Zusätzliches Netzgerät Bemessung der Anschlüsse für Ein- und Ausgänge Wahl der Position der Zentrale Installation Installationsvorgang Verlegen der Kabel...
  • Seite 5 4.7.4 KP710D Position PrIO 4.7.5 DK700M-P Position PrIO 4.7.6 Anschlussplan Eingänge Anschluss der Ausgänge 4.8.1 Ruhezustand des Ausgangs: Spannung vorhanden und Spannung nicht vorhanden 4.8.2 Position der Ausgänge auf MEDEA 4.8.3 PrIO als Ausgang konfiguriert Sirenenanschluss 4.9.1 Allgemeiner Anschlussplan für selbstversorgte Sirene und interne Sirene 4.9.2 Anschlussplan Sirene an Erweiterung EP708 4.9.3...
  • Seite 6: Abbildungsverzeichnis

    Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 - Systemarchitektur ............................12 Abbildung 2 - Anschluss an einen lokalen PC ........................18 Abbildung 3 - Anschluss an Wachgesellschaft (numerisches Protokoll) ................... 18 Abbildung 4 - Internetanschluss ............................. 18 Abbildung 5 - Interaktion über Internet ........................... 19 Abbildung 6 - Elemente CPU MEDEA ............................
  • Seite 7 Abbildung 65 - ER700-RF Tamper-Anschluss ........................64 Abbildung 66 - KP710 Tamper ............................... 64 Abbildung 67 - DK700 Tamper-Anschluss ..........................65 Abbildung 68 - MEDEA/32 Position Eingänge ........................66 Abbildung 69 - MEDEA/64/160 Position Eingänge ........................67 Abbildung 70 - MEDEA/64/160 Position PrIO ......................... 67 Abbildung 71 - EP708 Position PrIO ............................
  • Seite 8: Tabellenverzeichnis

    Tabellenverzeichnis Tabelle 1 - Sicherheitsgrade EN 50131-1 ..........................10 Tabelle 2 - Umgebungsklassen EN50313-1 ........................... 11 Tabelle 3– Zugriffsebene EN 50313-1 ............................ 11 Tabelle 4 - Kombination CPU-Gehäuse ..........................13 Tabelle 5 - Merkmale CPU ..............................13 Tabelle 6 - Von der CPU steuerbare Geräte ........................... 15 Tabelle 7 - Max.
  • Seite 9: Einleitung

    Kapitel 7 Tabellen mit den technischen Merkmalen der Zentrale und der verschiedenen Geräte. Von der Website Elkron können zwei ergänzende Dokumente heruntergeladen werden, die Ihnen bei der Planung helfen können: • Wie ist eine Einbruchmeldeanlage aufgebaut, das Grundkenntnisse zu den Alarmanlagen erteilt: wie sind sie aufgebaut, was können sie, wie funktionieren sie und aus welchen Geräten setzen sie sich...
  • Seite 10: Glossar

    Glossar Logische Funktion: Es müssen alle Betriebsbedingungen zutreffen, damit das Ergebnis wahr ist. Offen Ein Eingang wird als offen bezeichnet, wenn er das Signal von einem Melder empfängt, der sich nicht mehr im Ruhemodus befindet, z. B. weil ein Einbruchsversuch erfolgt ist. Akronym von Alarm Transmission System, d.
  • Seite 11: Gesetzliche Bestimmungen Und Zertifizierungen

    Die Aktivierung des Melders löst die Verzögerungszeiten „Eingangszeit 1“ der Erster Eingang mit dem Melder verknüpften Sektoren aus. Während dieses Zeitraums wird die Aktivierung der als “Weg” konfigurierten Melder ignoriert, die mindestens einen Sektor gemeinsam haben. Beim Ablauf der Verzögerungszeit wird der Alarm ausgelöst.
  • Seite 12: Tabelle 1 - Sicherheitsgrade En 50131-1

    vorgesehen, dass Einbrecher geringe Kenntnisse über Einbruchmeldeanlagen besitzen und nur über eine begrenzte Anzahl leicht beschaffbarer Werkzeuge verfügen. Grad 1 Für Räumlichkeiten, die Objekte mit niedrigem Wert enthalten. Niedriges Risiko Die Anlage ist einfach konzipiert und verfügt über externe und/oder interne akustische Signalgeber, optische Signalgeber und eventuell über ein telefonisches Kommunikationsgerät für Sprachmitteilungen an andere Personen.
  • Seite 13: Imq-Zeichen

    Umwelteinflüsse, die normalerweise im Freien auftreten, wenn die Komponenten der Einbruchmeldeanlage der Witterung nicht vollständig ausgesetzt sind, oder in Klasse III Innenräumen mit extremen Umgebungsbedingungen. Außen (geschützt) HINWEIS: Es ist vorgesehen, dass die Temperatur zwischen -25°C und +50°C variiert und die relative Luftfeuchtigkeit im Durchschnitt circa 75 % beträgt, ohne Innen dass Kondensatbildung auftritt.
  • Seite 14: Das System Medea

    Das System MEDEA Systemarchitektur Abbildung 1 - Systemarchitektur Hauptmerkmale Bei den Einbruchmeldeanlagen MEDEA handelt es sich um modulare Systeme, die sich für kleine bis mittelgroße Anlagen im privaten, industriellen und Dienstleistungsbereich eignet. Abhängig von der Endkonfiguration sind die Systeme gemäß Norm EN 50131 nach Stufe 2 oder 3 zertifiziert.
  • Seite 15: Zentralen

    Zentralen 1.2.1 Die Zentralen setzen sich aus der Kombination einer in den Versionen MEDEA/32, MEDEA/64 und MEDEA/160 erhältlichen Hauptplatine (CPU) mit einem in den Ausführungen ABS und Metall erhältlichen Gehäuse zusammen. Gehäuse MEDEA/32 MEDEA/64 MEDEA/160 ■ ■ ■ ABS (Netzgerät 1,5 A, Batterie 7 Ah) ■...
  • Seite 16: Erweiterungen

    • EP708: fügt der Anlage 8 PrIO (mittels Programmierung konfigurierbarer leitungsgebundener Eingang/Ausgang) hinzu. • ER700-RF: gestattet den Anschluss von Funkgeräten von Elkron, die bei 868 MHz betrieben werden. Tastaturen 1.2.4 Gestatten das Ein- und Ausschalten der Einbruchmeldeanlage, die Analyse des Ereignisspeichers (Aktivierungen, Sabotage, Alarme, usw.) und die Konfiguration der Anlage (Ändern von Benutzern,...
  • Seite 17: Maximale Systemgröße

    Maximale Systemgröße Die Wahl der CPU bestimmt die maximale Geräteanzahl, die mit der maximalen Erweiterung des Systems MEDEA verwaltet werden kann. MEDEA/32 MEDEA/64 MEDEA/160 Eingänge + Ausgänge (in jeder beliebigen Kombination) Funkeingänge Tastaturen auf Bus Aktivatoren auf Bus Tastaturen RF 868 MHz Fernsteuerungen RF 868 MHz Sirenen RF 868 MHz IP-Kameras...
  • Seite 18: Funktionsweise

    Haustechnik geeigneten Geräten Alarmmeldungen ▲ ▲ ▲ Einbruch/Sabotage/Sprachstörungen ▲ ▲ Meldungen von Alarmen/Sabotagen/Störungen mit SMS ▲ Meldungen und/oder Interaktion mittels Cloud Elkron ▲ Meldungen oder Interaktion mittels numerischer Nachricht ▲ Befehl zur Aktivierung/Deaktivierung des Systems ▲ Befehl zur Aktivierung/Deaktivierung von Sektoren ▲...
  • Seite 19: Tabelle 8 - Funktionsweise System Medea

    ▲ Befehl für Eingangsisolierung/-einschluss ▲ Ereignisprotokoll-Lesebefehl ▲ Systemstatusabfrage Standortferne Konfiguration (mittels PC, Tablet, Smartphone ▲ und Cloud Elkron) ▲ Aktualisierung der Firmware der CPU Befehl zur Aktivierung von Sensoren mit Fotoapparat/Kamera ▲ ■ ▲ ■ Interaktion mit Haustechnikgeräten Tabelle 8 - Funktionsweise System MEDEA ▲...
  • Seite 20: Konnektivität Des Systems

    Konnektivität des Systems Anschluss an einen lokalen PC 1.5.1 Abbildung 2 - Anschluss an einen lokalen PC Anschluss an Wachgesellschaft mit numerischem Protokoll 1.5.2 Mobilfunknetz 1 11 MEDEA n te rfa ia 1 n te rfa ia n te rfa ia Festnetz Abbildung 3 - Anschluss an Wachgesellschaft (numerisches Protokoll) Internetanschluss...
  • Seite 21: Eigendiagnose

    Der Internetanschluss gestattet: Verbindung mit Alarmempfangszentrale Steuerung über App loud Fernkonfiguration Abbildung 5 - Interaktion über Internet Eigendiagnose Das System MEDEA führt kontinuierlich Kontrollen hinsichtlich Funktionsweise und Effizienz aus. Und zwar: • Kontrollen hinsichtlich der Versorgung (Netzspannung und Batteriestatus). • Kontrolle der Stromspannung des Systems.
  • Seite 22: Kontrolle Der Versorgung

    Kontrolle der Versorgung Spannung des Stromnetzes 1.7.1 Die Zentrale MEDEA kontrolliert unablässig, ob in der Zentrale Netzspannung bei 230 V~ vorliegt. Diese wird durch das Anliegen der Spannung des Netzgeräts erfasst. Das Ereignis „ tromausfall“ aktiviert einen imer, der die Übermittlung der Bena hri htigung verzögert Die Verzögerung dient der Verhinderung von Alarmen aufgrund kurzer Unterbrechungen oder Wiederherstellung der Netzspannung.
  • Seite 23: Batterieprüfung

    Batterieprüfung 1.7.2 Batterietest Beim Anliegen der Netzspannung wird regelmäßig der „Batterietest“ dur hgeführt Dieser est erfolgt: • 30 Sekunden nach der erfolgten Versorgung der Zentrale oder der Wiederkehr der Stromversorgung. • Bei jedem Ablauf des für den automatischen Test der Batterieladung eingegebenen Zeitintervalls. •...
  • Seite 24: Cpu Medea

    CPU MEDEA Hauptelemente 1.8.1 ACHTUNG! Für die Beschreibung der Anschlussstifte siehe Kapitel 4 - Anschlüsse. CPU MEDEA /32 CPU MEDEA /64 und CPU MEDEA /160 Abbildung 6 - Elemente CPU MEDEA Installationshandbuch MEDEA...
  • Seite 25: Tabelle 11 - Elemente Cpu Medea

    LEGENDE LAYOUT CPU-KARTE Ein = Normalbetrieb OPER Pluspol Versorgung (13,8 GRÜNE LED Ausgeschaltet = Karte nicht operativ V⎓ Blinkend = Systemstart Eingeschaltet = Karte nicht operativ BUS Datenübertragung/-empfang A GRÜNE LED Ausgeschaltet = Karte nicht operativ Blinkend = Normalbetrieb +3V3 ROTE LED BUS Datenübertragung/-empfang B Vers.
  • Seite 26: Erweiterung Ep708

    Erweiterung EP708 Hauptelemente 1.9.1 Abbildung 7 - Elemente Erweiterung ER708 Bez. Etikett Beschreibung Pluspol Stromversorgung (13,8 V⎓) BUS Datenübertragung/-empfang A BUS Datenübertragung/-empfang B Minuspol Stromversorgung (Gnd) TAMPER Tampereingang LED BUS-Versorgung (+13,8 V⎓) ON = Versorgung vorhanden LED Logik-Versorgung (+3,3 V⎓) +3V3 ON = Versorgung vorhanden SUMMER Summer für akustische Signalisierungen...
  • Seite 27: Led Prio

    LED PrIO 1.9.2 Die Anzeigen der LED L 1…L hängen davon ab, wie der entspre hende r konfiguriert wurde PrIO-Konfiguration LED-Status Bedeutung Masseeingang Eingang NC oder NO 5 Blinkzeichen Offener Eingang Masseeingang Einzelabgleicheingang 1 Blinkzeichen: Abgeglichener Eingang 5 Blinkzeichen Geöffneter Schaltkreis Masseeingang 1 Blinkzeichen: Abgeglichener Eingang...
  • Seite 28: Erweiterung Er700-Rf

    Erweiterung ER700-RF 1.10 Hauptelemente 1.10.1 Abbildung 8 - Elemente Erweiterung ER700-RF Bez. Etikett Beschreibung Pluspol Stromversorgung (13,8 V⎓) BUS Datenübertragung/-empfang A BUS Datenübertragung/-empfang B Minuspol Stromversorgung (Gnd) TAMPER Tampereingang + A B - BUS-Anschluss mittels Kabels mit Verbindern LED Kommunikation Funkkarte Blinken = Datenempfang von Funkkarte ON ( ekunden) = Vorgang „Lokalisieren“...
  • Seite 29: Zusätzliches Netzgerät Sa700

    Zusätzliches Netzgerät SA700 1.11 Abbildung 9 - Elemente Karte zusätzliches Netzgerät AS700 LEGENDE Pluspol Versorgung (13,8 V⎓) Bus Zentrale BUS Datenübertragung/-empfang A Bus Zentrale BUS Datenübertragung /-empfang B Bus Zentrale Minuspol Versorgung (Gnd) Bus Zentrale SUMMER Summer für akustische Signalisierungen LED Versorgung +5V vorhanden ALARM LED Alarm...
  • Seite 30: Verteiler Bus Srpt700

    Pluspol Versorgung im Ausgang (13,8 V⎓) Minuspol Versorgung im Ausgang (Gnd) Pluspol Versorgung 1,2 im Ausgang (13,8 V⎓) BUS Datenübertragung/-empfang A Bus 1, 2 im Ausgang BUS Datenübertragung/-empfang B Bus 1, 2 im Ausgang Minuspol Versorgung (Gnd) Bus 1, 2 im Ausgang Ausgang Versorgung ohne Backup (14,4 V⎓) Minuspol SR-Versorgung (Gnd) +BAT...
  • Seite 31: Schnittstelle Ilt700

    Schnittstelle ILT700 1.13 Hauptelemente 1.13.1 Abbildung 11 - Element Schnittstelle ILT700 Bez. Etikett Beschreibung L1 L2 Eingehende Telefonleitung Erdschluss T1 T2 Ausgehende Telefonleitung Rote LED besetzte Telefonleitung ON = Einschalten Relais RL1 Grüne LED Telefonleitung ON = Telefonleitung vorhanden Gelbe LED RING-Signal ON = RING-Signal erfasst Rote LED Erzeugung des ausgehenden DTMF-Tonsignals ON = ausgehendes DTMF-Tonsignal erzeugt...
  • Seite 32: Schnittstelle It700-Gsm

    Schnittstelle IT700-GSM 1.14 Hauptelemente 1.14.1 Abbildung 12 – Elemente Schnittstelle IT700-GSM Bez. Etikett Beschreibung SMA-Verbinder für Antenne LED Verbindungsstatus an das Mobiltelefonnetz Schnelles Blinken (1 Blinkzeichen pro Sekunde) = Schnittstelle nicht registriert Langsames Blinken (1 Blinkzeichen alle 4 Sekunden) = Schnittstelle im Netz registriert Fach für SIM Card (Format Nano-SIM) Tabelle 18 –...
  • Seite 33: Schnittstelle It700-4G

    Schnittstelle IT700-4G 1.15 Hauptelemente 1.15.1 Abbildung 13 – Elemente Schnittstelle IT700-GSM LEGENDE SMA-Verbinder für Antenne LED Verbindungsstatus an das Mobiltelefonnetz Eingeschaltet= Netzsuche, Anruf verbunden Blinkend= Schnittstelle im Netz registriert, Datenverbindung Fach für SIM Card (Format Nano-SIM) Tabelle 19 – Elemente Schnittstelle IT700-4G Installationshandbuch MEDEA...
  • Seite 34: Schnittstelle It700-Wifi

    Schnittstelle IT700-WiFi 1.16 Hauptelemente 1.16.1 Abbildung 14 – Elemente Schnittstelle IT700-Wi-Fi LEGENDE LED nicht verwendet Tabelle 20 – Elemente Schnittstelle IT700-Wi-Fi Steuergerät ZB/WF UC700-UT 1.17 Karte Halterung Karte Fach Abbildung 15 – Elemente Schnittstelle UC700-UT LEGENDE USB-Verbinde Typ C LED Versorgung +5V⎓ vorhanden OPT1 Verbinder für Schnittstellenoption OPT2...
  • Seite 35: Tastatur Kp710D

    Tastatur KP710D 1.18 Interne Hauptelemente 1.18.1 Abbildung 16 - Interne Elemente Tastatur KP710D Bez. Etikett Beschreibung Pluspol Stromversorgung (+13,8 V⎓) BUS Datenübertragung/-empfang A BUS Datenübertragung/-empfang B Minuspol Stromversorgung (Gnd) Pluspol Versorgung für PrIO (13 V⎓) PrIO programmierbarer Ein-/Ausgang 1 PrIO programmierbarer Ein-/Ausgang 2 Wasserwaage LED BUS Ausschluss des Tampers der Tastatur...
  • Seite 36: Steuerungen Und Symbole An Der Vorderseite

    Steuerungen und Symbole an der Vorderseite 1.18.2 Abbildung 17 - Elemente an der Vorderseite der Tastatur KP710D Bez. Element Beschreibung Status- und Alarmmeldungen Display LCD-Display mit 16 Zeichen x 2 Zeilen mit Hintergrundbeleuchtung …9 Alphanumerische Tasten Taste zur Anlagenaktivierung Taste zur Anlagendeaktivierung ...
  • Seite 37: Tabelle 24 - Meldungen Led Tastatur Kp710D

    Die LEDs erteilen die folgenden Informationen: Symbol Beschreibung Meldung ON = Netzversorgung vorhanden Grünes LED Stromnetz vorhanden Blinkend = Netzversorgung fehlt OFF = kein Fehler Gelbe Led Fehler ON = Fehler liegt vor Blinkend = Fehlerspeicher OFF = Zentrale operativ Gelbe Led Wartung ON = Zentrale im Wartungsstatus OFF = Zeitprogrammierer deaktiviert...
  • Seite 38: Transponder-Lesegerät Dk700M-P

    Transponder-Lesegerät DK700M-P 1.19 Hauptelemente 1.19.1 Abbildung 18 - Elemente Transponder-Lesegerät DK700M-P Bez. Etikett Beschreibung Grüne LED Status Szenario 1/zugewiesene Bereiche Grüne LED Status Szenario 2/zugewiesene Bereiche Grüne LED Status Szenario 3/zugewiesene Bereiche Grüne LED Status Szenario 4/zugewiesene Bereiche Rote LED Systemmeldungen Position Näherungssensor PrIO 1 (gelber Draht) PrIO 2 (grüner Draht)
  • Seite 39: Projekt

    Projekt Bemessung der Netzgeräte und der Batterien Berechnung der Gesamtstromaufnahme des Systems 2.1.1 Die Gesamtstromaufnahme der Anlage zu kennen ist zum korrekten Bemessen von Netzgeräten und Batterien unerlässlich. Zur Berechnung wird folgendes Verfahren angewendet: • Alle nötigen Geräte mit ihrer Menge und maximalen Einheitsstromaufnahme im Ruhezustand auflisten (aus dem technischen Datenblatt ersichtlich), dann Menge und Stromaufnahme multiplizieren, um den Gesamtwert jedes einzelnen Geräts zu erhalten.
  • Seite 40: Wahl Der Kabel

    Wahl der Kabel Kabel für Bus RS485 2.2.1 Für den Bus RS485 ein mehrpoliges Kabel mit vier Leitern verwenden. Es wird die Verwendung eines verdrillten und geschirmten Kabels empfohlen. Die Leiter, die die Signale der Datenbusse A und B verbinden, müssen einen Mindestquerschnitt von 0,22 mm aufweisen.
  • Seite 41: Tabelle 27 - Widerstand Der Kupferleiter

    Die Formel zum Berechnen des Spannungsabfalls lautet: V = 2 x Länge x R cond disp wobei Spannungsabfall in Volt Länge Kabellänge (einadrig) in Metern Leiterwiderstand in Ohm/m cond der von allen über dieses Kabel versorgten Geräten maximal aufgenommene Strom in disp Ampere (aus den Datenblättern der Geräte zu entnehmen) Die Widerstandswerte von Kupferkabeln betragen:...
  • Seite 42: Bus Rs485 1

    BUS RS485 Abmessungen und Topologien des BUSSES 2.3.1 Der BUS verbindet die verschiedenen Geräte und gewährleistet ihre Stromversorgung und die Datenübertragung. Die Gesamtlänge des BUSSES muss so kurz wie möglich sein. Sollte der Anschluss sternförmig erfolgen, wird empfohlen, die Summe aller BUS-Abschnitte 500 m nicht übersteigen zu lassen. Bei Kaskadierungen können höhere Länge von bis zu 1000 m erreicht werden.
  • Seite 43: Zusätzliches Netzgerät

    Zusätzliches Netzgerät Das zusätzliche Netzgerät auf Bus SA700 ist eine Karte, die, entsprechend in dem getrennt erhältlichen Kunststoff- oder Metallgehäuse untergebracht, das Erhöhen der Stromverfügbarkeit und der Anzahl der an die Zentrale MEDEA angeschlossenen Geräte gestattet. Die Karte weist 2 Bus im Ausgang und einen weiteren Versorgungsausgang auf, die mittels des Jumpers galvanisch von der Zentralenversorgung getrennt werden können.
  • Seite 44: Installation

    Installation Installationsvorgang Die empfohlene Arbeitsfolge, um möglichst schnell und gleichzeitig mit dem besten Ergebnis eine Alarmanlage mit den Zentralen MEDEA zu installieren, sieht folgende Schritte vor: Verlegen der Kabel. Öffnen der vorgestanzten Öffnungen des Kunststoff- oder Metallgehäuses zum Durchführen der Kabel, für den Anschluss von Kabeldurchführungen und zur Installation von Außen- und Innenantennen.
  • Seite 45: Wandinstallation Der Zentrale Medea In Abs-Gehäuse

    Wandinstallation der Zentrale MEDEA in ABS-Gehäuse Öffnen des Deckels 3.3.1 Abbildung 21 - Öffnen des ABS-Gehäuses Öffnen der Durchgänge für die Kabel 3.3.2 Die Basis der Zentrale ist mit vorgestanzten Öffnungen für den Durchgang der notwendigen Kabel versehen (Versorgung, Bus, Melder, usw.). Die zu verwendenden Öffnungen mit Hilfe eines Schraubenziehers öffnen.
  • Seite 46: Wandmontage

    Wandmontage 3.3.3 An der Wand auf einer Höhe von ≤ m montieren Zur Befestigung mindestens Dübel mit einem Durchmesser von 6 mm eines für die Wandeigenschaften geeigneten Typs verwenden (nicht im Lieferumfang enthalten). Befestigungsöffnung für den Demontageschutz. Verwendung obligatorisch für Zertifizierung EN 50131 Grad 3 Abbildung 23 - Befestigungsöffnungen in ABS-Gehäuse Befestigen der Batterie...
  • Seite 47: Öffnen Der Durchgänge Für Die Kabel

    Öffnen der Durchgänge für die Kabel 3.4.2 Die Basis der Zentrale ist bereits mit hinteren Öffnungen für den Durchgang der Kabel versehen (Versorgung, Bus, usw.). Mit Hilfe eines Schraubenziehers an der oberen und unteren Seite des Gehäuses können die vorgestanzten Öffnungen für die äußeren Kabelkanäle geöffnet werden. 1 vorgestanzte 3 vorstanzte Öffnung für die...
  • Seite 48: Montage Der Erweiterungskarten In Der Zentrale

    Abbildung Metallgehäuse Alternativen Tamperinstallation Zeigt beiden Installationsmöglichkeiten. Öffnungs- und Demontageschut z. Dübel und Schraube im Öffnungsschutz Lieferumfang enthalten Abbildung 27 - Metallgehäuse - Alternativen der Tamperinstallation Montage der Erweiterungskarten in der Zentrale HINWEIS: Die Erweiterung EP708 kann nicht nur in der Zentrale, sondern auch in einem CP/EXP- Gehäuse (Zertifizierung EN 50131 Grad 3) oder einem CP/EP500-Gehäuse (ohne Zertifizierung) installiert werden.
  • Seite 49: Montage Der Erweiterungskarten Im Metallgehäuse

    Montage der Erweiterungskarten im Metallgehäuse 3.5.2 Im Metallgehäuse können bis zu 4 Erweiterungskarten EP708 montiert werden. Die Abbildung zeigt die vorgesehenen Positionen. Diese Positionen sind nach dem Anheben der CPU zugänglich. Öffnungen zur Befestigung mit Abstandshaltern und Schrauben Öffnungen zur Befestigung mit Abstandshaltern aus Metall und Schrauben...
  • Seite 50: Montage Der Cpu Medea Im Metallgehäuse

    Montage der CPU MEDEA im Metallgehäuse 3.6.2 Abbildung 31 - Montage der CPU MEDEA im Metallgehäuse Montage der Schnittstellen auf CPU-Karte Die vorgesehenen Schnittstellenkarten auf der Hauptplatine (CPU) montieren. Es können bis zu 3 Schnittstellen installiert werden, die unter ILT700 (max. 1, vorzugsweise auf OPT1), IT700-GSM oder IT700-4G (max.
  • Seite 51: Zubehörteile Für Mobilfunkschnittstellen

    Zubehörteile für Mobilfunkschnittstellen SIM-Karte 3.8.1 Wichtige Informationen zur SIM-Karte Die SIM-Karte muss getrennt bei einem Mobilfunkanbieter gekauft werden. Das Format ist Nano-SIM. Um sich über standortfernen PC oder APP mit der Zentrale zu verbinden kann alternativ zum LAN eine SIM-Karte des Typs DATEN + Sprache verwendet werden. ACHTUNG! Um den für Prepaid-SIM-Karten typischen Problemen bei fast aufgebrauchtem Guthaben abzuhelfen, wird eine SIM-Karte mit Abonnement empfohlen.
  • Seite 52: Montage Der Gsm/4G-Antenne Im Metallgehäuse

    Montage der GSM/4G-Antenne im Metallgehäuse 3.8.3 ANT2/4G Abbildung 34 - Montage und Anschluss der GSM-Antenne im Metallgehäuse ACHTUNG! Es wird empfohlen, den SMA-Anschluss der Antenne auf der Schnittstelle fest anzuziehen, ohne ihn dabei jedoch zu beschädigen (Anzugsmoment 0,9 Nm). Montage der Außenantennenoption 3.8.4 Sollte aufgrund der Position der Zentrale MEDEA die installierte vorgesehene Antenne kein angemessenes Signalniveau garantieren, wird empfohlen, die Antenne mit hoher Verstärkung ANT2/4G-...
  • Seite 53: Installation Der Tastatur Kp710D

    Installation der Tastatur KP710D Öffnen der Tastatur 3.9.1 Abbildung 36 - Öffnen Tastatur KP710D Wandmontage 3.9.2 Die Basis der Tastatur ist bereits mit vorgestanzten Öffnungen für den Durchgang des BUS-Kabels versehen. Mit einem Schraubenzieher die vorgestanzte Öffnung auf dem Boden der Tastatur öffnen oder alternativ dazu eine der vorgestanzten Öffnungen für Kabelkanäle.
  • Seite 54: Schließen Der Tastatur

    Die Tastatur kann direkt mit Dübeln an der Wand oder über einer aus 3 Modulen bestehenden rechteckigen Unterputzdose oder über einer runden Unterputzdose mit Durchmesser 60 mm unter Verwendung der verfügbaren Öffnungen installiert werden. Um ihre korrekte horizontale Positionierung zu erleichtern, die ist Basis der Tastatur mit Wasserwaage ausgestattet.
  • Seite 55: Installation Der Gehäuse Zur Erweiterung

    Installation der Gehäuse zur Erweiterung 3.11 HINWEIS: Die Gehäuse zur Erweiterung gestatten das Installieren der Erweiterungen EP708 und ER700- RF, die keinen Platz in der Zentrale finden. Zwei Modelle stehen zur Verfügung: CP/EXP (Zertifizierung Grad 3) für EP708 und ER700-RF und CP/EP500 (nicht zertifiziert) nur für EP708. Positionierung der Gehäuse 3.11.1 Die Gehäuse sollten wie folgt positioniert werden:...
  • Seite 56: Abbildung 42 - Cp/Exp-Gehäuse - Befestigungsöffnungen

    Befestigungsöffnung für Demontageschutz Verwendung für Zertifizierung EN 50131 Grad 3 obligatorisch. Abbildung 42 - CP/EXP-Gehäuse - Befestigungsöffnungen Die Gehäuse können direkt mit den Dübeln an der Wand oder auf einer Unterputzdose angebracht werden. Über Dose mit 3 Modulen Über 60 mm-Dose Über 60 mm-Dose Für die Zertifizierung gemäß...
  • Seite 57: Cp/Ep500-Gehäuse

    CP/EP500-Gehäuse 3.11.3 Abbildung 44 - CP/EP500-Gehäuse - Öffnen Das CP/EP500-Gehäuse ist nicht mit vorgestanzten Öffnungen versehen. Die Basis durchbohren, um die notwendigen Kabel durchzuführen. Abbildung 45 - CP/EP500-Gehäuse - Position Abbildung 46 - CP/EP500-Gehäuse - Befestigung auf Befestigungsöffnungen Unterputzdose mit 3 Modulen Abbildung 47 - CP/EP500-Gehäuse - Erweiterungsposition ACHTUNG! Das Anschließen und Trennen der Erweiterungskarten muss stets bei nicht versorgter Zentrale erfolgen (Hauptnetz und Batterie getrennt).
  • Seite 58: Anschlüsse

    Anschlüsse Allgemeine Hinweise ACHTUNG! Das Ende eines verkabelten Leiters darf an den Stellen, an denen der Leiter einem Kontaktdruck unterliegt, nicht durch Weichlöten gesichert werden. Daher darf der Endteil der an die Anschlussstifte der Geräte angeschlossenen Kabel nicht verzinnt werden. Wenn erforderlich, können anstelle der Schweißung zu Crimpkontakte verwendet werden.
  • Seite 59: Versorgungsanschluss Im Abs-Gehäuse

    Versorgungsanschluss im ABS-Gehäuse 4.2.1 Kurze Schelle für die obligatorische Befestigung der 230 V~-Kabel enthalten. Lieferumfang enthaltene 230 V~ 14,4 V⎓ Kabel Abbildung 49 - MEDEA in ABS-Gehäuse Versorgungsanschluss Hinweis: Netzgerät in KAT II 2500 V. Das Netzgerät, das nach der Installation Stoßspannungen über der projektmäßigen Überspannungskategorie ausgesetzt ist, erfordert einen zusätzlichen Schutz vor Stoßspannungen außerhalb des Geräts.
  • Seite 60: Versorgungsanschluss Im Metallgehäuse

    Versorgungsanschluss im Metallgehäuse 4.2.2 230 V~ Schellenhalter Schmelzsicherung 14,4 V⎓ Erdkabel mit im Lieferumfang Lieferumfang enthaltenem Faston enthaltene Kabel Abbildung 50 - MEDEA in Metallgehäuse Versorgungsanschluss ACHTUNG! Die Netzversorgungskabel an dem Schellenhalter mit den im Lieferumfang enthaltenen Schellen befestigen. Abbildung 51 - MEDEA in Metallgehäuse Erdanschluss Den Erdleiter (gelb-grüne Farbe) mit einem Ende ohne den im Lieferumfang enthaltenen Faston an die Klemmenleiste des Gehäuses anschließen.
  • Seite 61: Anschluss Der Backup-Batterie

    Anschluss der Backup-Batterie: Die Backup-Batterie in die Zentrale und die eventuellen zusätzlichen Netzteile einsetzen. Abbildung 52 - MEDEA Anschluss der Backup-Batterie 7,2 Ah für MEDEA /32 oder 9 Ah für MEDEA /64 und MEDEA /160 Zum Anschließen der Batterie mit 18 Ah der Zentrale im Metallgehäuse sind im Lieferumfang zwei Faston- Schraubverbinder-Adapter enthalten.
  • Seite 62: Anschluss Des Bus Rs485

    Lange Schelle im Lieferumfang für die obligatorische Befestigung der Batterie. Die Schelle verläuft durch die Öffnungen für den Durchgang der Kabel. 12 V7, 2Ah/9Ah Abbildung 54 - MEDEA in ABS-Gehäuse Batteriebefestigung ACHTUNG! Die Backup-Batterie darf erst an die CPU der Zentrale angeschlossen werden, wenn alle Anschlüsse hergestellt wurden.
  • Seite 63: Bus-Anschluss Erweiterungen

    BUS-Anschluss Erweiterungen 4.4.2 Alternativer BUS- Anschluss mit eigenem Kabel zur Zentrale MEDEA Abbildung 57 - ER700-RF BUS-Anschluss Abbildung 56 - EP708 BUS-Anschluss BUS-Anschluss Tastaturen 4.4.3 Abbildung 58 - KP710 D BUS-Anschluss BUS-Anschluss Transponder-Lesegerät 4.4.4 Abbildung 59 - DK700 Bus-Anschluss Installationshandbuch MEDEA...
  • Seite 64: Bus-Anschluss Unter Verwendung Des Busverteilers

    BUS-Anschluss unter Verwendung des Busverteilers 4.4.5 nte rfa ia 1 nte rfa ia n te rfa ia Abbildung 60 - SRPT700 Bus-Anschluss BUS-Anschluss unter Verwendung des zusätzlichen Netzgeräts 4.4.6 n te rfa ia 1 nte rfa ia n te rfa ia Versorgung über MEDEA Versorgung über SA700 Abbildung 61–...
  • Seite 65: Anschluss Tamper Und Sabotageeingang (Sab)

    nte rfa ia 1 nte rfa ia n terfa ia 1 , V Versorgung über MEDEA Versorgung über SA700 Abbildung 62– Anschluss SA700 nur Versorgung Anschluss Tamper und Sabotageeingang (SAB) Anschluss Tamper und SAB Zentrale 4.5.1 ACHTUNG! Der Sabotageeingang (SAB) ist durch einen Abgleichswiderstand von 15 kΩ nur in der Zentrale verschlossen.
  • Seite 66: Tamper-Anschluss Erweiterungen

    Tamper-Anschluss Erweiterungen 4.5.2 Eingang für Tamper-Anschluss, insbesondere der Tamper der Gehäuse für Erweiterungen. Tamper aktiviert Tamper deaktiviert Abbildung 64 - EP708 Tamper-Anschluss Abbildung 65 - ER700-RF Tamper-Anschluss Wird kein Mikroschalter angeschlossen, den TAMPER-Eingang der Erweiterung EP708 mit einer Polbrücke verschließen. Wird kein Mikroschalter angeschlossen, den TAMPER-Eingang der Erweiterung ER700-RF mit einer EXC- Polbrücke verschließen.
  • Seite 67: Tamper-Anschluss Dk700

    Tamper-Anschluss DK700 4.5.4 Beispiel des als Eingang mit Einzelabgleich konfigurierten Anschlusses Das gelbe Kabel durchschneiden (PrIO1) Abbildung 67 - DK700 Tamper-Anschluss PrIO Die PrIO sind programmierbare Kontakte, von denen jeder unabhängig als Eingang oder Ausgang konfiguriert werden kann. Wegen der Anschlussbedingungen siehe Absätze 4.7 Anschluss der Eingänge und 4.8.3 PrIO als Ausgang konfiguriert.
  • Seite 68: Medea Position Eingänge Und Prio

    Eingangstyp Merkmal NC (Öffner): Tandem (Schließer) Einzelabgleich Doppelabgleich Dreifachabgleich Sabotagemeldung ■ ■ ■ ■ (Kurzschluss Drähte) ■ Sabotagemeldung ■ ■ (Durchschneiden Drähte) ■ Fehler/Abdeckung ■ Alarm 1 / Alarm 2 Spannung im 13,8 V Ruhezustand * Spannung mit Alarm 13,8 V 5,6 V Eingang * Spannung mit Alarm 1...
  • Seite 69: Abbildung 69 - Medea/64/160 Position Eingänge

    Abbildung 69 - MEDEA/64/160 Position Eingänge Abbildung 70 - MEDEA/64/160 Position PrIO Installationshandbuch MEDEA...
  • Seite 70: Ep708 Position Prio

    EP708 Position PrIO 4.7.3 Abbildung 71 - EP708 Position PrIO KP710D Position PrIO 4.7.4 Abbildung 72 - KP710 D Position PrIO DK700M-P Position PrIO 4.7.5 Den gelben Draht Den grünen Draht (PrIO2) abschneiden (PrIO2) abschneiden und den Melder oder und den Melder oder die externe Taste die externe Taste anschließen...
  • Seite 71: Anschlussplan Eingänge

    Anschlussplan Eingänge 4.7.6 Alarm DETEKTOR DETEKTOR DETEKTOR Arbeitskontakt Ruhekontakt Einzelabgleich amper amper Alarm Alarm DETEKTOR DETEKTOR DETEKTOR Doppelabgleich Dreifachabgleich Tandem Tabelle 30 - Anschlussplan Eingänge HINWEIS: Wenn der Melder versorgt werden muss, auch den Kontakt -V anschließen (siehe Beispiel neben dem versorgten Melder mit Anschluss mit amper amper Alarm...
  • Seite 72: Anschluss Der Ausgänge

    Farbcode für Widerstände 15 kΩ, Toleranz 1% 5,11 kΩ, Toleranz 1% 10 kΩ, Toleranz 1% Tabelle 31 - Farbcodes für Widerstände Anschluss der Ausgänge Es stehen zwei Ausgangstypen zur Verfügung: mit Relais und elektrisch. An die Systemausgänge können Alarmgeräte (Sirenen und Blinklichter), Meldegeräte (LED oder Summer) oder auch andere Geräte angeschlossen werden.
  • Seite 73: Position Der Ausgänge Auf Medea

    Elektrischer Ausgang Programmiert als Spannung vorhanden Programmiert als Spannung nicht vorhanden (positive Sicherheit) Im Ruhezustand Aktiviert Im Ruhezustand Aktiviert Tabelle 33 - Ruhezustände elektrische Ausgänge Position der Ausgänge auf MEDEA 4.8.2 Versorgung für selbstversorgte Außensirenen +13,8 V⎓ Erdung Ausgang 1 (Relais), Öffnerkontakt Ausgang 1 (Relais), Schließerkontakt Ausgang 1 (Relais), gemeinsamer Kontakt Ausgang 2 (elektrisch)
  • Seite 74: Sirenenanschluss

    Sirenenanschluss Allgemeiner Anschlussplan für selbstversorgte Sirene und interne Sirene 4.9.1 Tamper Tamper Steuerung TC SIRENE MIT UNABHÄNGIGER Alarm VERSORGUNG Versorgung – Versorgung + Versorgung – INTERNE SIRENE Versorgung + Abbildung 76 - Allgemeiner Anschlussplan Sirenen Max. nutzbarer Strom für die Versorgung der internen Sirene 500 mA. Anschlussplan Sirene an Erweiterung EP708 4.9.2 Tamper...
  • Seite 75: Anschlussplan Für Sirene Hpa800 Und Interne Sirene

    Anschlussplan für Sirene HPA800 und interne Sirene 4.9.3 BEISPIEL 1 INTERNE SIRENE 15 K NC1 +V1 ZENTRALE MEDEA Sirene in Standardkonfiguration (Eingänge nicht abgeglichen, positive Referenz). Das Relais 1 der Zentrale MEDEA muss als Einbruch oder Einbruch/Sabotage, normalerweise erregt programmiert sein. Der Wert des für den SAB-Eingang der Zentrale MEDEA vorgesehenen Abgleichswiderstands beträgt 15 kΩ...
  • Seite 76 BEISPIEL 2 Anschluss einer Sirene HPA800 mit Meldung des Anlagenstatus oder Alarmspeicher und Innensirene INTERNE SIRENE 15 K NC1 +V1 ZENTRALE MEDEA Sirene in Standardkonfiguration (Eingänge nicht abgeglichen, positive Referenz). Das Relais 1 der Zentrale MEDEA muss als Einbruch oder Einbruch/Sabotage, normalerweise erregt programmiert sein.
  • Seite 77 BEISPIEL 3 Anschluss einer Sirene HPA800 mit Meldung des Anlagenstatus oder Alarmspeichers unter Verwendung der Eingänge der Außensirene als abgeglichen und interne Sirene INTERNE SIRENE 15 K NC1 +V1 ZENTRALE MEDEA Sirene mit abgeglichenen Eingängen (B4 OFF), positive Referenz. Das Relais 1 der Zentrale MEDEA muss als Einbruch oder Einbruch/Sabotage, normalerweise erregt programmiert sein.
  • Seite 78: Anschluss Telefonschnittstelle Ilt700

    Anschluss Telefonschnittstelle ILT700 4.10 Anschlüsse 4.10.1 ACHTUNG! Die Schnittstelle muss das erste Gerät sein, das an die eingehende Telefonleitung angeschlossen wird (alle anderen eventuellen Geräte - Fax, Anrufbeantworter, Telefone und eventuelle Telefonzentrale - sind nach der Zentrale anzuschließen). Diese Art des Anschlusses garantiert, dass die Zentrale im Falle der Notwendigkeit immer auf eine Telefonleitung zurückgreifen und gegebenenfalls alle anderen angeschlossenen Geräte ausschließen kann.
  • Seite 79: Anschlusstypologien Mit Traditioneller Leitung (Pstn)

    Anschlusstypologien mit traditioneller Leitung (PSTN) 4.10.2 Anschluss an die einfache Festnetzleitung ZUSÄTZLICHER LEITUNG SCHUTZ Abbildung 79 - Anschlussplan Festnetzleitung Anschluss an die Festnetzleitung mit ADSL FILTER ZUSÄTZLICHER LEITUNG ADSL SCHUTZ MODEM ADSL Abbildung 80 - Anschlussplan Festnetzleitung mit ADSL Installationshandbuch MEDEA...
  • Seite 80: Inbetriebnahme

    INBETRIEBNAHME In diesem Kapitel werden alle Arbeiten für die Inbetriebnahme der Alarmanlage erläutert diese können beginnen, nachdem alle Geräte eingebaut und alle Anschlüsse hergestellt wurden. Nach Abschluss der in diesem Kapitel beschriebenen Arbeiten kann die Systemprogrammierung vorgenommen werden; die entsprechenden Anweisungen sind im Programmierhandbuch enthalten. Stromversorgung des Systems Vor dem Einschalten der Stromversorgung überprüfen ob die Systemanschlüsse ordnungsgemäß...
  • Seite 81: Wartung

    WARTUNG Versetzen in den Wartungsstatus Um das System in den Wartungsstatus zu versetzen, wie folgt vorgehen. 1. Das System vollständig deaktivieren. 2. Mit dem Master-Code (Standard 111111) den Techniker-Code aktivieren und dann das Master-Menü verlassen. 3. Über MEDEA Control den Techniker-Code (Standard 000000) eingeben, um Zugriff auf die Zentrale zu erhalten.
  • Seite 82: Reset Auf Werkseitige Parameter

    Reset auf werkseitige Parameter Die Reset-Vorgänge gestatten es, einen oder mehrere Parameter im Bedarfsfall wieder auf die werkseitigen Werte zurückzustellen. Die werkseitigen Werte der Parameter sind im Programmierhandbuch aufgeführt. In der Tabelle sind die verschiedenen verfügbaren Resettypen mit ihren Ausführungsbedingungen und Wirkungen angegeben.
  • Seite 83: Partieller Reset Über Tastatur Und Konfigurator

    Partieller Reset über Tastatur und Konfigurator 6.4.1 Der partielle Reset ist nur über Tastatur und Konfigurator möglich. Zum Ausführen des Resets: Den Techniker-Code eingeben, nachdem dieser mittels des Master-Codes aktiviert wurde Die aste ▼ betätigen, bis auf dem Display WARTUNG erscheint. Die Taste OK drü...
  • Seite 84: Reset Von Benutzercodes Über Konfigurator (Medea Control)

    Reset von Benutzercodes über Konfigurator (MEDEA CONTROL) 6.4.4 Um den Reset eines einzelnen Benutzercodes durchzuführen, wie folgt vorgehen: Über den Konfigurator (mit Hilfe des Techniker-Codes): 1. Den Konfigurator öffnen 2. Im Menü PROGRAMMIERUNG → CODES→ Wählen Sie den Einzelcode öffnen 3.
  • Seite 85: Löschen Von Funkgeräten Aus Dem Einzelnen Empfänger Er700-Rf

    Als Standard ist DHCP aktiviert. Durch Verstellen des DIP 1 SW2 auf ON kann man sich nach Belieben mit statischer IP-Adresse 192.168.1.100 oder DHCP verbinden (die erfasste Adresse kann aus dem Netzwerk, mit dem sie verbunden ist, ersehen werden) Ist die Zentrale Teil eines LAN oder WI-FI-Netzwerks (Option) und mit dem Internet verbunden, verbindet sie sich nach einigen Minuten direkt mit der Cloud (Led CLOUD auf der Karte eingeschaltet), ohne mit einem Konto registriert zu sein.
  • Seite 86: Ersetzen Der Batterie

    Ersetzen der Batterie Wenn die Batterie der Zentrale die Ladung nicht mehr aufrecht erhalten kann, muss sie durch eine gleichwertige ersetzt werden, um den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems nicht zu beeinträchtigen. Ersetzen Sie die Batterie wie folgt: Den Wartungsstatus aktivieren (siehe Abschnitt 6.1 Versetzen in den Wartungsstatus) und das Gerät, das die Batterie enthält, öffnen.
  • Seite 87: Technische Eigenschaften

    Technische Eigenschaften CPU MEDEA MEDEA/32 MEDEA/64 MEDEA/160 Nennversorgungsspannung 14,4V⎓ 14,4V⎓ 14,4V⎓ Betriebsspannung 13,0 V⎓..15,0 V⎓ 13,0 V⎓..15,0 V⎓ 13,0 V⎓..15,0 V⎓ Max. Stromaufnahme 130 mA 135 mA 135 mA Nennspannung der Batterieaufladung 13,8 V⎓ 13,8 V⎓ 13,8 V⎓ Max. Strom zum Aufladen der Batterie 0,7 A 1,1 A 1,1 A...
  • Seite 88: Max. Anzahl Master-Benutzer 1

    MEDEA/32 MEDEA/64 MEDEA/160 PrIO Anschlüsse BUS RS485 Ethernet-Port (LAN) USB-Port Typ A USB-Port Typ B ■ ■ ■ Chip RTC-Uhr Erhalten von Datum/Uhrzeit bei ■ ■ Versorgungsausfall ■ ■ Bedruckte herausziehbare Anschlussstifte Polarisierte Slots, für Moduloptionen Verbinder für RF-Erweiterung Betriebstemperatur -10°C +40°C -10°C +40°C -10°C +40°C...
  • Seite 89: Max. Benutzeranzahl

    MEDEA/32 MEDEA/64 MEDEA/160 Max. Benutzeranzahl Max. Anzahl möglicher Codekombinationen von 10.000 bis 1.000.000 ERWEITERBARKEIT EP708 (liniengebundene Erweiterungen I/O) ER700-RF (Funkerweiterungen) ER700-ZB (ZigBee-Erweiterung) Tastaturen auf BUS Transponder-Lesegeräte auf BUS IT700-GSM (Schnittstelle für Mobilfunk ■ ■ ■ GSM/GPRS) ■ ■ ■ IT700-4G (Schnittstelle für Mobilfunk 4G) ■...
  • Seite 90: Abs-Gehäuse

    ABS-Gehäuse Netzgerät PS515 Eingangsspannung: 220-240 V~ +10 % -15 % 50/60 Hz (PS Typ A) Ausgangsspannung: 14,4 V⎓ Stromaufnahme: 0,6 A Stromleistung: 1,5 A Ripple: Max. 100 mVpp Schmelzsicherung: T2AL 250 Schutzgrad: II 2500 V Batteriefach 12V 7,2 Ah / 12V 9Ah Abmessungen (B x H x T): 335 x 235 x 98 mm Gewicht...
  • Seite 91: Erweiterung Er700-Rf

    Erweiterung ER700-RF Nennversorgungsspannung 13,8 V⎓ 1 …1 , V⎓ Betriebsspannung Aufnahme 58 mA Verwaltbare Geräte in RF Detektoren: Max. 28 Sirenen: Max. 4 Tastaturen Max. 4 Fernsteuerungen: Max. 8 Abmessungen (B x H), in mm 89 x75 Maximale Buslänge 500 Meter (Kabel Querschn.
  • Seite 92: Schnittstelle It700-4G

    Schnittstelle IT700-4G Technische Eigenschaften Nennversorgungsspannung 13,8 V ⎓ Betriebsspannung 10 ÷ 14,5 V ⎓ Standby: 24 mA Spitze 70 mA Nennstromverbrauch bei 13,8 V ⎓ Übertragung: Max. 95 mA LTE-FDD B2/B3/B7/B8/B20 Verwendete Frequenzen UMTS-HSPA+ B1/B8 GSM/GPRS/EDGE 900/1800 MHz Bei Empfang bis zu 10 Mbps Datenübertragung LTE CAT1 Bei Übertragung bis zu 5 Mbps SIM-Karten-Format...
  • Seite 93: Tastatur Kp710D

    Tastatur KP710D 7.10 Nennversorgungsspannung 13,8 V⎓ Betriebsspannung 10 ÷ 14,5 V⎓ Ruhezustand (Hintergrundbeleuchtung aus): 27mA Nennstromverbrauch bei 13,8 V⎓ Durchschnittliche Hintergrundbeleuchtung: 40 mA (Einzelabgleich) Max. Hintergrundbeleuchtung: 60 mA PrIO (Eingang/Ausgang frei programmierbar) Max. Schaltleistung an Anschlussstift PrIO 40 mA Max. Schaltleistung von Anschlussstift +V1 100 mA Anschluss an die Anlage BUS RS485...
  • Seite 94 RICHTLINIE 2012/19/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES VOM 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) Das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern auf dem Produkt oder dessen Verpackung gibt an, dass das Produkt nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden darf. Es liegt daher in Ihrer Verantwortung, Ihre Altgeräte zu entsorgen, indem Sie diese bei einer geeigneten Sammelstelle für das Recycling für Elektro- und Elektronik-Altgeräte abgeben.
  • Seite 96 Tel. +39 011.3986711 - Fax +39 011.3986703 www.elkron.com info@elkron.it Elkron ist ein eingetragenes Warenzeichen von URMET S.p.A. Via Bologna, 188/C - 10154 Torino (TO) – Italy www.urmet.com Installationshandbuch MEDEA MADE IN ITALY...

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