Tabelle 65. Details zu Systemsicherheit (fortgesetzt)
Option
TME-MT/TDX-Schlüsselteilung
auf Wert ungleich Null
TDX Secure Arbitration Mode
(SEAM)-Loader
Intel(R) SGX
Netzschalter
Netzstromwiederherstellung
Verzögerung bei
Netzstromwiederherstellung
Benutzerdefinierte Verzögerung
von 120 bis 600 s
Variabler UEFI-Zugriff
In-Band Benutzeroberfläche
SMM Security Mitigation
Sicherer Start
74
Vor-Betriebssystem-Verwaltungsanwendungen
Beschreibung
Wenn die auf einen Wert ungleich Null festgelegte TME-MT/TDX-Schlüsselteilung auf 1, 2, 1,2,
3,4, 5 oder 6 gesetzt ist, wird dadurch die Anzahl der Bits für die TDX-Nutzung festgelegt,
während der Rest von TME-MT verwendet wird. Die Standardeinstellung ist 1.
Dieses SW-Modul wird in einem neuen CPU Secure Arbitration Mode (SEAM) als gleichrangiger
Virtual Machine Manager (VMM) ausgeführt. Dieses SEAM-Modul unterstützt den TD-Einstieg
und -Ausstieg mithilfe der vorhandenen Virtualisierungsinfrastruktur. Eine Einstellung auf
Deaktiviert standardmäßig.
Ermöglicht das Festlegen der Option Intel Software Guard Extension (SGX). Um die
Option Intel SGX zu aktivieren, muss der Prozessor SGX-fähig sein, die Speicherbelegung
muss kompatibel sein (mindestens x8 identische DIMM1 bis DIMM8 pro CPU-Sockel, nicht
unterstützt auf Konfiguration mit persistentem Speicher), der Speicher-Betriebsmodus muss
im Optimizer-Modus eingestellt sein, die Speicherverschlüsselung muss aktiviert sein und Node
Interleaving muss deaktiviert sein. Diese Option ist standardmäßig auf Off gesetzt. Wenn diese
Option auf Aus festgelegt ist, deaktiviert das BIOS die SGX-Technologie. Wenn diese Option
auf Ein eingestellt ist, aktiviert das BIOS die SGX-Technologie.
Aktiviert oder deaktiviert den Netzschalter auf der Vorderseite des System. Diese Option ist
standardmäßig auf Enabled festgelegt.
Ermöglicht das Festlegen der Reaktion des Systems, nachdem die Netzstromversorgung des
System wiederhergestellt wurde. In der Standardeinstellung ist diese Option auf Enabled
(Aktiviert).
ANMERKUNG:
Das Hostsystem wird erst eingeschaltet, wenn iDRAC Root of Trust
(RoT) abgeschlossen ist. Das Einschalten des Hosts wird nach dem Anlegen der
Wechselspannung um mindestens 90 Sekunden verzögert.
Legt die Zeitverzögerung für die Systemeinschaltung fest, nachdem die Netzstromversorgung
des Systems wiederhergestellt wurde. In der Standardeinstellung ist diese Option auf System
(Sofort) gesetzt. In der Standardeinstellung ist diese Option auf Immediate (Sofort). Wenn
diese Option auf Sofort festgelegt ist, gibt es keine Verzögerung für das Hochfahren. Wenn
diese Option auf Zufällig eingestellt ist, erzeugt das System eine zufällige Verzögerung
für das Hochfahren. Wenn diese Option auf Benutzerdefiniert eingestellt ist, wird die
Verzögerungszeit bis zum Hochfahren des Systems manuell festgelegt.
Legt die Option User Defined Delay (Benutzerdefinierte Verzögerung) fest, wenn die
Option User Defined (Benutzerdefiniert) für AC Power Recovery Delay (Verzögerung
bei Netzstromwiederherstellung) gewählt ist. Für die tatsächliche AC-Recovery-Zeit muss
die Root-of-Trust-Zeit von iDRAC (ca. 50 Sekunden) hinzugefügt werden.
Bietet unterschiedliche Grade von UEFI-Sicherungsvariablen. Wenn die Option auf Standard
(Standardeinstellung) gesetzt ist, sind die UEFI-Variablen gemäß der UEFI-Spezifikation im
Betriebssystem aufrufbar. Wenn die Option auf Controlled (Kontrolliert) gesetzt ist, werden
die ausgewählten UEFI-Variablen in der Umgebung geschützt und neue UEFI-Starteinträge
werden an das Ende der aktuellen Startreihenfolge gezwungen.
Bei der Einstellung Deaktiviert blendet diese Einstellung Geräte der Management Engine (ME),
HECI-Geräte und IPMI-Geräte des Systems gegenüber dem Betriebssystem aus. Dadurch wird
verhindert, dass der Betriebssystem vom Ändern des ME Power Capping Einstellungen und
blockiert den Zugriff auf alle In-Band -Management Tools. Alle Management verwaltet werden
sollte über Out-of-Band-. Diese Option ist standardmäßig auf Enabled eingestellt.
ANMERKUNG:
BIOS-Aktualisierung erfordert HECI Geräte in Betrieb sein und DUP
Aktualisierungen erfordern IPMI-Schnittstelle in Betrieb sein. Diese Einstellung muss so
eingestellt werden Aktiviert zu vermeiden Aktualisierungsfehler.
Aktiviert oder deaktiviert die UEFI SMM Security Mitigation-Schutzmaßnahmen. Eine
Einstellung auf Deaktiviert standardmäßig.
Ermöglicht den sicheren Start, indem das BIOS jedes Vorstart-Image mit den Zertifikaten in der
Sicherungsstartrichtlinie bzw. Regel für sicheren Start authentifiziert. „Secure Start" (Sicherer
Start) ist in der Standardeinstellung deaktiviert. Sicherer Start ist standardmäßig auf Standard
festgelegt.