Im Anschluss kann das Modul in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut werden. Achten Sie dabei auf die korrekte Einstellung
der mechanischen Position auf dem Leistungsmodul (siehe "Modultausch") sowie den Anzugsmomenten der Schrauben und
Muttern.
Ladegerät wieder in Betrieb nehmen
Vorgehensweise:
- Prüfen Sie, ob sich Anschlussstecker oder Schrauben gelöst haben. Ziehen Sie diese ggf. fest.
- Schließen Sie die Gehäusetüren und befestigen diese mit den Schrauben wieder am Gehäuse.
- Regelprüfungen am Ladegerät durchführen (je nach Bedarf DGUV V3, TRBS 2131, VDE 0701-0702).
- Setzen Sie das Batterieladegerät wieder in Betrieb und überprüfen Sie den fehlerfreien Betrieb.
8.4 Prozessorkarte
Die Prozessorkarte dient als zentrale Steuereinheit im Batterieladegerät und kommuniziert über die CAN-Schnittstelle mit den in
Reihe angeschlossenen Leistungsmodulen. Auf der Prozessorkarte sind die Kennlinientabellen zum Laden der Batterie hinterlegt.
Rückseitig befindet sich eine Pufferbatterie zur Versorgung der integrierten Echtzeituhr. Beim Anschluss aller Stecker ist auf die
korrekte Ausrichtung zu achten, die durch Aussparungen in der Prozessorkarte vorgegeben ist.
Die Ladeanzeige erfolgt über die LED-Karte und optional zusätzlich über das Grafikdisplay (Touchscreen). Die Bedien- und
Anzeigeeinheit auf der Gehäusetür beinhaltet den Pause-Taster und die USB-Karte. Hierüber wird ein Update der Firmware sowie
eine Auslesung der Ladehistorie ermöglicht.
Serviceanleitung
Modul vorsichtig seitlich herausziehen
FILON FUTURE
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