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Verwendung Der Bedienelemente; Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen Beim Mikroskopieren; Auswahl Des Fluoreszenzmoduls - Olympus Bx-Rfaa Bedienungsanleitung

Motorisches auflichtfluoreszenzsystem
Inhaltsverzeichnis

VERWENDUNG DER BEDIENELEMENTE

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Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen beim Mikroskopieren
1. Sicherstellen, daß Spannung und Frequenz des Vorschaltgeräts den Angaben auf dem Typenschild entsprechen.
2. Darauf achten, daß das Netzkabel und die Verbindungskabel richtig angeschlossen sind.
3. Wenn nur im Phasenkontrast oder im Durchlicht/differentiellen Interferenzkontrast mikroskopiert werden soll, eine
Fluoreszenzmodulposition des Revolvers leer lassen. Dadurch ist eine Original-Farbwiedergabe möglich.
4. Die Leuchtfeldblende öffnen, bis sie das Sehfeld gerade umgibt. Bei einer Dezentrierung den Sechskant-Schrauben-
dreher verwenden, um die Leuchtfeldblende zu zentrieren.
5. Immersionsobjektive stets mit Immersionsöl verwenden.
6. Bei Verwendung eines Objektivs mit Korrekturring, z. B. des UPlanApo40X oder des PlanApo40X, können Unterschiede
bei der Deckglaskorrektur durch Anpassen des Korrekturrings ausgeglichen werden.
Korrekturvorgang
7. Den Verschluß einschwenken, um die Mikroskopie kurzzeitig zu unterbrechen.
(Durch häufiges Ein- und Ausschalten des Quecksilberbrenners wird dessen Lebensdauer erheblich verkürzt.)
8. Ausbleichen von Objekten:
Dieses System verfügt über sehr helles Anregungslicht, um auch dunkle Fluoreszenzobjekte deutlich sichtbar darzu-
stellen.
Infolgedessen kann die Farbe des Objekts bei längerem Mikroskopieren mit leistungsstarken Objektiven schneller als
gewöhnlich ausbleichen, wodurch sich der Kontrast der Fluoreszenzbilder verschlechtert.
In diesem Fall die Helligkeit des Anregungslichts etwas verringern, um den Ausbleichvorgang zu verlangsamen und
das Fluoreszenzbild zu verbessern.
Graufilter oder die Aperturblende verwenden, um die Helligkeit des Anregungslichts zu verringern, sofern die Mikros-
kopie dadurch nicht beeinträchtigt wird, oder die Belichtung des Objekts mit dem Verschluß auf das notwendige Maß
beschränken.
Handelsübliche Mittel zum Schutz gegen Ausbleichen (DABCO usw.) können das Ausbleichen der Farben ebenfalls
verzögern. Die Verwendung dieser Mittel empfiehlt sich besonders für häufiges Mikroskopieren bei starker Vergröße-
rung.
# Zu beachten ist, daß die Mittel zum Schutz vor Ausbleichen nicht für jedes Objekt geeignet sind.
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Auswahl der Fluoreszenzmodule
Das zum verwendeten Fluoreszenzfarbstoff passende Fluoreszenzmodul auswählen.
# Niemals das Hellfeldmodul U-MBF3 zusammen mit einem Fluoreszenzmodul montieren oder verwenden. Die
besonders starke Helligkeit des U-MBF3 könnte zur Verletzung der Augen führen. Falls ein derartiges Modul mit
einem Fluoreszenzmodul kombiniert werden soll, das mit eingebautem Graufilter ausgestattete Auflichtmodul
U-MBFL3 verwenden oder das U-MBF3 mit einem 3%-Graufilter versehen.
}Verwendung von Fluoreszenzmodulen entsprechend der Anregungswellenlänge
Olympus hat einige Kombinationen von Fluoreszenzmodulen und passenden Filtern vorbereitet, die sich je nach
Wellenlänge unterscheiden.
Normalerweise wird die Breitband-Kombination (W) verwendet. In manchen Fällen sind jedoch Super-Breitband
(SW)- oder Schmalband (N)-Kombinationen besser geeignet.
@Besonders schwache Fluoreszenz
(nur B- und G-Anregung)
² Objekte mit starker Eigenfluoreszenz
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Den Korrekturring drehen und das Bild mit dem Feintrieb scharfstellen. Ein Ausgleich ist für
Deckglaskorrekturwerte von 0, 1 1 bis 0,23 mm möglich.
Die Super-Breitband-Kombination (SW) verwenden.
}Mit der SWB2-Kombination kann der Bildkontrast durch
starke Eigenfluoreszenz verringert werden.
Die Schmalband-Kombination (N) verwenden.
}Die Helligkeit der Fluoreszenz wird etwas beeinträchtigt.
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