Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör. Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise Der ME50S6 entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von dem Gerät können Restgefahren ausgehen, wenn es von ungeschultem Per- sonal unsachgemäß eingesetzt und bedient wird.
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• Achten Sie beim Reinigen darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gerät oder an die Anschlüsse gelangt. Restgefahren Der Leistungs- und Lieferumfang des ME50S6 deckt nur einen Teilbereich der Messtechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Messtechnik sind zusätz- lich vom Anlagenplaner/Ausrüster/Betreiber so zu planen, zu realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden.
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Bedeutung: CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht (die Konformitätser- klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc). Symbol: Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung Nicht mehr gebrauchsfähige Altgeräte sind gemäß den nationalen und örtli- chen Vorschriften für Umweltschutz und Rohstoffrückgewinnung getrennt von...
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Jede Veränderung schließt eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus. Insbesondere sind jegliche Reparaturen, Lötarbeiten an den Platinen unter- sagt. Bei Austausch gesamter Baugruppen sind nur Originalteile von HBM zu verwenden. Qualifiziertes Personal Dieses Gerät ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entsprechend der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend ausgeführten...
ME50S6 Europakarten − Messverstärker ME50S6 Die Europakarte ME50S6 ist ein 4,8-kHz-Trägerfrequenz Messverstärker für DMS−Aufnehmer. Die Einschubkarten werden grundsätzlich ohne Gehäuse und ohne Netzteil geliefert, so dass in einer schon vorhandenen 19” Mechanik ein individueller Aufbau möglich ist. Durch die geringe Breite der Einschubkarten (4TE = 20,32 mm) können bis zu 21 Karten in ein 19”-Gehäuse eingeschoben...
ME50S6 Anschlussbelegung 2.1 Aufnehmeranschluss Der Anschluss von DMS-Aufnehmern erfolgt in 6-Leiterschaltung. Bei Aufnehmern in 4-Leitertechnik entfallen die Fühlerleitungen (gr +gn). In diesem Fall müssen die Kontakte 32a+c bzw. 28a+c am Stecker gebrückt werden. Für Kabellängen >50 m muss am Aufnehmer statt der Rückführbrücken je ein Widerstand mit dem halben Wert des Brückenwiderstandes (RB/2) eingelötet...
ME50S6 Bedienen Werden die werkseitigen Einstellungen, wie z.B. Messbereich oder Nullab- gleich, beibehalten, beschränkt sich die Bedienung auf folgende Punkte: 3.1 Messbereich wählen In werkseitiger Einstellung ist immer Messbereich 1 ("1 mV/V) angeschaltet. Die Anwahl von Messbereich 2 (werksseitig eingestellt auf "0,2 mV/V) kann intern über DIP-Schalter 24/4 oder extern durch Schließen eines 1-poligen...
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ME50S6 ME50 Abb. 3.1: Frontansicht ME50S6 A0260−3.0 en/de/fr...
ME50S6 Individuelle Einstellmöglichkeiten Auf der Messverstärkerkarte können verschiedene Werkseinstellungen geän- dert werden. Die problemlose Anpassung kann durch DIP-Schalter auf der Platine oder auch über extern anschließbare Schaltelemente vom Anwender selbst oder, bei Bestellung, ab Werk vorgenommen werden. 4.1 Einstellen der Betriebsfunktion...
R=50 kΩ Kontakt 24c 4.5 Kalibriersignal Der Messverstärker ME50S6 arbeitet in der Sechsleitertechnik, d.h. Kalibrier- signal und Nullkompensationssignal werden aus der rückgeführten Brücken- speisespannung gebildet und sind somit unabhängig vom Aufnehmer, An- schlusskabel und Kontaktwiderstand. Bei Bedarf lässt sich mit einem internen Kalibriersignal von +1 mV/V bei Messbereichen >1 mV/V die Empfindlichkeit...
ME50S6 4.7 Synchronisierung Werden mehrere Messverstärker ME50S6 gemeinsam (im gleichen Gehäuse) betrieben, so ist einer davon als Master zu schalten, dessen Trägerfrequenz den Takt vorgibt, die übrigen Verstärker sind als Slave zu schalten. Zur Syn- chronisierung sind die Kontakte 12c und 15c aller Verstärker zu verbinden.
ME50S6 Optionen 5.1 Konstanthalter Bei Anschluss des Messverstärkers an eine symmetrische, ungeregelte Spei- sespannung "15,6...25,0 V kann der Steckbaustein KM001 eingesetzt wer- den. Das Modul versorgt den Messverstärker intern mit den beiden stabilisier- ten Speisespannungen. Beim Einbau des Moduls KM001 ist auf den Markierungspunkt zu achten (Brücke 3 und Brücke 4 auf Pin 1 und 2).
Sicherheitsbarrieren SD01A eingesetzt werden. Sie entsprechen den Anfor- derungen der Schutzart EEx ia IIC nach DIN EN 50 014 und DIN EN 50 020 (siehe Datenblatt). 5.5 Zusatzeinheiten Für den Messverstärker ME50S6 stehen folgende Zusatzkarten zu Verfügung: − Nullsetzautomatik NE02 − Spitzenwert-/Momentanwertspeicher SE03 − Grenzwertschalter GE04...
Besonders beim Einsatz in Produktionsbetrieben mit sehr stark gestörten Ver- sorgungsnetzen sind bestimmte Vorschriften bei der elektrischen Installation zu beachten. Die wichtigsten Punkte sind in einem HBM-Merkblatt aufgeführt. Eine umfassende Zusammenstellung finden Sie in den Installationsrichtlinien VDI/VDE 3551. In welchem Umfang bestimmte Maßnahmen angewendet wer- den müssen, hängt von den speziellen Einsatzbedingungen ab.
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Elles n’établissent aucune assurance formelle au terme de la loi et n’engagent pas notre responsabilité. Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH Im Tiefen See 45 S 64293 Darmstadt S Germany Tel. +49 6151 803−0 S Fax: +49 6151 803−9100 Email: info@hbm.com S www.hbm.com...