Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von Zubehör. Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise Der ME50 entspricht dem Stand der Technik und ist betriebssicher. Von dem Gerät können Restgefahren ausgehen, wenn es von ungeschultem Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient wird.
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• Achten Sie beim Reinigen darauf, dass keine Flüssigkeit in das Gerät oder an die Anschlüsse gelangt. Restgefahren Der Leistungs- und Lieferumfang des ME50 deckt nur einen Teilbereich der Messtechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Messtechnik sind zusätz- lich vom Anlagenplaner/Ausrüster/Betreiber so zu planen, zu realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden.
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ME50 Sollten Restgefahren beim Arbeiten mit der Clip-Elektronik auftreten, wird in dieser Anleitung mit folgenden Symbolen darauf hingewiesen: GEFAHR Symbol: Bedeutung: Höchste Gefahrenstufe Weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die − wenn die Sicher- heitsbestimmungen nicht beachtet werden − Tod oder schwere Körperverlet- zung zur Folge haben wird.
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Jede Veränderung schließt eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus. Insbesondere sind jegliche Reparaturen, Lötarbeiten an den Platinen unter- sagt. Bei Austausch gesamter Baugruppen sind nur Originalteile von HBM zu verwenden. Qualifiziertes Personal Dieses Gerät ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entsprechend der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend ausgeführten...
ME50 Europakarten − Messverstärker ME50 Die Europakarte ME50 ist ein 4,8-kHz-Trägerfrequenz Messverstärker für in- duktive Aufnehmer. In der Standardausführung wird eine Al-Frontplatte (4TE breit) geliefert. Auf besondere Bestellung kann an ihrer Stelle ein Kunst- stoffgriff montiert werden. Die Einschubkarten werden grundsätzlich ohne Gehäuse und ohne Netzteil geliefert, so dass in einer schon vorhandenen 19”...
ME50 Anschlussbelegung 2.1 Aufnehmeranschluss Der Anschluss von induktiven Aufnehmern erfolgt in 5-Leiterschaltung. Kontakt Messdiagonale ... . . Brückenspeisespannung ..Brückenspeisespannung ..Fühlerleitung zu 28a .
ME50 Bedienen Werden die werkseitigen Einstellungen, wie z.B. Messbereich oder Nullab- gleich, beibehalten, beschränkt sich die Bedienung auf folgende Punkte: 3.1 Messbereich anwählen In werkseitiger Einstellung ist immer Messbereich 1 ("80mV/V) angeschaltet. Die Anwahl von Messbereich 2 (werksseitig eingestellt auf "8mV/V) kann in- tern über DIP-Schalter 24/4 oder extern durch Schließen eines 1-poligen Um-...
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ME50 ME50 Abb.3.1 Frontansicht ME50 A0244-1.1 de...
ME50 Individuelle Einstellmöglichkeiten Auf der Messverstärkerkarte können verschiedene Werkseinstellungen geän- dert werden. Die problemlose Anpassung kann durch DIP-Schalter auf der Platine oder auch über extern anschließbare Schaltelemente vom Anwender selbst oder, bei Bestellung, ab Werk vorgenommen werden. 4.1 Einstellen der Betriebsfunktion...
R=50 kΩ Kontakt 24c 4.5 Kalibriersignal Der Messverstärker ME50 arbeitet in der Fünfleitertechnik, d.h. Kalibriersignal und Nullkompensationssignal werden aus der rückgeführten Brückenspeises- pannung gebildet und sind somit unabhängig vom Aufnehmer, Anschlusska- bel und Kontaktwiderstand. Bei Bedarf lässt sich mit einem internen Kalibrier- signal von +8 mV/V bei Messbereichen >8 mV/V die Empfindlichkeit des...
0...2 Hz (−1 dB); = 2,5 Hz (−3 dB) 4.7 Synchronisierung Werden mehrere Messverstärker ME50 gemeinsam (im gleichen Gehäuse) betrieben, so ist einer davon als Master zu schalten, dessen Trägerfrequenz den Takt vorgibt, die übrigen Verstärker sind als Slave zu schalten. Zur Syn- chronisierung sind die Kontakte 12c und 15c aller Verstärker zu verbinden.
ME50 Optionen 5.1 Konstanthalter Bei Anschluss des Messverstärkers an eine symmetrische, ungeregelte Spei- sespannung "15,6...25,0 V kann der Steckbaustein KM001 eingesetzt wer- den. Das Modul versorgt den Messverstärker intern mit den beiden stabilisier- ten Speisespannungen. Beim Einbau des Moduls KM001 ist auf den Markierungspunkt zu achten (Brücke 3 und Brücke 4 auf Pin 1 und 2).
Sicherheitsbarrieren SD01A eingesetzt werden. Sie entsprechen den Anfor- derungen der Schutzart EEx ia IIC nach DIN EN 50 014 und DIN EN 50 020 (siehe Datenblatt). 5.5 Zusatzeinheiten Für den Messverstärker ME50 stehen folgende Zusatzkarten zu Verfügung: − Nullsetzautomatik NE02 − Spitzenwert−/Momentanwertspeicher SE03 − Grenzwertschalter GE04...
Besonders beim Einsatz in Produktionsbetrieben mit sehr stark gestörten Ver- sorgungsnetzen sind bestimmte Vorschriften bei der elektrischen Installation zu beachten. Die wichtigsten Punkte sind in einem HBM-Merkblatt aufgeführt. Eine umfassende Zusammenstellung finden Sie in den Installationsrichtlinien VDI/VDE 3551. In welchem Umfang bestimmte Maßnahmen angewendet wer- den müssen, hängt von den speziellen Einsatzbedingungen ab.
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ME50 Technische Daten (Fortsetzung) Rauschen, zurückgerechnet auf den Eingang µV/V 500Hz:<8(S/S);2Hz:<0,08(S/S) Linearitätsabweichung bezogen auf Nennspannung <0,05; typ. 0,02 Temperatureinfluss pro 10 K im Nenntemperaturbereich auf die Messempfindlichkeit <0,15; typ. 0,1 auf den Nullpunkt am Verstärkerausgang µV/V <8; typ.4 <0,05 % des mit R-Abgleich unterdrückten Tarawertes...
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Sie stellen keine Eigenschaftszusicherung im Sinne des §459, Abs. 2, BGB dar und begründen keine Haftung. Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH Postfach 10 01 51, D-64201 Darmstadt Im Tiefen See 45, D-64293 Darmstadt Tel.: 061 51/ 8 03-0; Fax: 061 51/ 8039100 E−mail: support@hbm.com www.hbm.com A0244−1.1 de...