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SPEICHERPROGRAMMIERBARE STEUERUNGEN
FP0R
Benutzerhandbuch
ACGM0475V3DE
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Inhaltszusammenfassung für Panasonic FP0R

  • Seite 1 SPEICHERPROGRAMMIERBARE STEUERUNGEN FP0R Benutzerhandbuch ACGM0475V3DE...
  • Seite 2 Panasonic Electric Works Europe AG, im Folgenden kurz PEW genannt, weist darauf hin, dass Informationen und Hinweise in diesem Handbuch technischen Änderungen unterliegen können, da die Produkte von PEW ständig weiterentwickelt werden. PEW übernimmt keine Haftung für die in diesem Handbuch enthaltenen Druckfehler oder sonstige Ungenauigkeiten, es sei denn, dass PEW die Fehler oder Ungenauigkeiten nachweislich be- kannt sind oder diese PEW aufgrund grober Fahrlässigkeit unbekannt sind...
  • Seite 3: Warnhinweise In Diesem Handbuch

    Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfü- gige Verletzungen die Folge sein. HINWEIS bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann die Anlage oder etwas in ihrer Umgebung be- schädigt werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 4: Inhalt Dieses Handbuchs

     Übersicht der Systemvariablen  Speicherbereichstabellen  Programmierbeispiele  Detaillierte Informationen zu den Modulen, die Sie mit der FP0R verwenden können, finden Sie in den jeweiligen Hardware-Beschreibungen. Sämtliche Handbücher stehen auf der Internet-Seite von Panasonic (http://www.panasonic-electric-works.com) zum Download bereit. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 5: Sicherheitshinweise

    Geräte beschädigen. Schutz der Spannungsversorgung Verwenden Sie eine verdrillte Zweidrahtleitung.  Verwenden Sie getrennte Spannungsversorgungssysteme für die CPU,  Sensoren/Aktoren und Motorantriebe. Verwenden Sie eine Spannungsversorgung mit internem Schutzstrom-  kreis (FP-Spannungsversorgung). Da die Spannungsversorgung für das FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 6: Programmierung

    Stellen Sie den Betriebsartenwahlschalter auf PROG.  Programmierung Vor dem Herunterladen eines Programms unbedingt ein bereits vorhande- nes Programm auf der SPS löschen. A n l e i t u n g 1. Online  Online-Modus oder 2. Online  SPS löschen 3. [OK] FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 7: Datensicherheit

    Überschreiben schützen. Sollten Sie Ihr Passwort einmal vergessen, haben Sie jedoch keinen Schreibzugriff mehr auf das Programm. Wenn Sie das Passwort in der Software löschen, löschen Sie auch das Programm. Notieren Sie deshalb das Passwort und bewahren Sie es an einem sicheren Ort auf. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 8 Hinweise zur Programmierung Die Programmierbeispiele in diesem Handbuch sind für Control FPWIN Pro geschrieben. Beispiele für FPWIN GR finden Sie hier: FP0R-Benutzerhandbuch ARCT1F475E Die meisten Beispiele sind im Kontaktplan geschrieben. In Control FPWIN Pro können Sie jedoch auch die Programmiersprachen Strukturierter Text, Funktionsbausteinsprache, Ablaufsprache und Anweisungsliste verwenden.
  • Seite 9: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Überblick ..........................15 Produktmerkmale ..................... 15 Modultypen ...................... 18 1.2.1 CPU ....................... 18 1.2.2 E/A-Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R ..........19 1.2.3 Intelligente FP0-Module ................20 1.2.4 Koppelmodule der FP-Serie ............... 20 1.2.5 Spannungsversorgung ................21 1.2.6 Zubehör ....................22 Erweiterungsmöglichkeiten .................
  • Seite 10 5.1.2 Montage auf einer Hutschiene ..............60 5.1.3 Montage auf Modulträgern ................ 61 5.1.3.1 FP0-Modulträger Typ "Schmal" ............. 61 5.1.3.2 Modulträger Typ "Flach" .............. 63 Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R anschließen ..........65 Sicherheitshinweise zur Verdrahtung ..............66 Spannungsversorgung verdrahten ............... 68 5.4.1 Erdung ....................69 Ein- und Ausgänge verdrahten ................
  • Seite 11 6.7.2.4 Wichtige Hinweise für die Aufteilung der Speicherbereiche ..... 151 6.7.3 Höchste Teilnehmeradresse einstellen ............152 6.7.4 Zuweisung Koppelprozessor 0 und 1 bei SPS-Kopplung ......153 6.7.5 Monitorbetrieb ..................153 6.7.6 Übertragungszykluszeit ................156 6.7.6.1 Übertragungszykluszeit verkürzen ..........160 6.7.6.2 Fehlererkennungszeit bei Übertragungsfehler ....... 161 Modbus-RTU-Kommunikation ................162 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 12 7.4.3.3 Zählervergleichsausgang setzen ..........206 7.4.3.4 Zählervergleichsausgang zurücksetzen ........207 7.4.3.5 AUTO-TRAPEZ-Funktion ............. 208 7.4.3.6 Tipp-Betrieb und Positionierung ..........210 7.4.3.7 Tipp-Betrieb ................213 7.4.3.8 Positionierprofil ohne Rampen ............ 215 7.4.3.9 Linearinterpolation ..............216 7.4.3.10 Referenzpunktfahrt ..............217 Pulsweitenmodulation ..................218 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 13 11.2.2 CPU C16 (MIL-Stecker) ................. 244 11.2.3 CPU C32 (MIL-Stecker) ................. 245 11.2.4 Spannungsversorgung ................246 11.2.5 Montage auf einer Hutschiene ..............246 11.3 Adresszuweisung .................... 246 11.4 Bitmerker und Speicherbereiche für FP0R ............248 11.5 Systemregister ....................251 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 14 11.6.1 Fehlercodes E1 bis E8 ................260 11.6.2 Selbstdiagnosefehler ................261 11.6.3 MEWTOCOL-COM-Fehlercodes ..............262 11.7 MEWTOCOL-COM-Befehle ................263 11.8 Datentypen ....................264 11.8.1 Elementare Datentypen ................. 264 11.8.2 Generische Datentypen ................. 265 11.9 Binär-, Hex- und BCD-Code ................266 11.10 ASCII-Codes ....................267 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 15: Überblick

    Kapitel 1 Überblick 1.1 Produktmerkmale Die FP0R ist eine ultrakompakte SPS (speicherprogrammierbare Steue- rung) mit eingebautem schnellen Zähler und großer Speicherkapazität. Die Steuerung verwendet den umfassenden F-Befehlssatz und wird mit Control FPWIN Pro oder FPWIN GR programmiert. Control FPWIN Pro erlaubt die Programmierung nach IEC 61131-3.
  • Seite 16 Batteriefreie Backup-Funktion (CPU-Typ F32) CPU-Typ F32 bietet eine Backup-Funktion, für die keine Batterie benötigt wird. Gespeichert werden alle Arbeitsspeicherbereiche (interne Merker, Datenregister, Zeitgeber/Zähler). Die SPS ist damit praktisch wartungsfrei, da kein Batteriewechsel erforderlich ist. Weitere Informationen siehe S. 41. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 17: Verbessertes Online-Editieren

    Loader. Weitere Informationen siehe S. 220. FP0-Kompatibilität FP0-Programme sind dank des FP0-Kompatibilitätsmodus ohne weitere Anpassung auch auf der FP0R lauffähig. FP0-Module können problemlos durch FP0R-Module ersetzt werden, da sowohl die Abmessungen als auch die Pin-Belegungen gleich sind. Weitere Informationen siehe S. 25. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 18: Modultypen

    AFP0RC32CP (PNP): 0,2A RS485 AFP0RC32MP Transistor RS232C AFP0RT32CT (NPN): 0,2A (Batterie RS485 AFP0RT32MT integriert) Transistor RS232C AFP0RT32CP (PNP): 0,2A RS485 AFP0RT32MP Transistor RS232C AFP0RF32CT (NPN): 0,2A (FRAM RS485 AFP0RF32MT integriert) Transistor RS232C AFP0RF32CP (PNP): 0,2A RS485 AFP0RF32MP Gesamt (Ein-/Ausgänge) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 19: E/A-Erweiterungsmodule Der Serie Fp0/Fp0R

    Überblick 1.2.2 E/A-Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R Betriebs- Eingang Aus- Anschluss Artikelnr. spannung gang 8 (8/–) 24V DC MIL-Stecker FP0R-E8X – – ±COM-Konta 8 (4/4) 24V DC 24V DC Relais: Klemmen- FP0R-E8RS ±COM-Konta leiste 8 (–/8) 24V DC Relais: Klemmen- FP0R-E8YR –...
  • Seite 20: Intelligente Fp0-Module

    Ermöglicht den Einsatz 24V DC FP0-IOL FAF35E5 Koppelmodul der FP0 als MEW- NET-F-Slave (dezent- rale E/A). FP0-DP-Slave- Ermöglicht den An- 24V DC FP0-DPS2 ACGM0123 Modul schluss der SPS an PROFIBUS-DP und kann auch allein als dezent- rales E/A-Modul ver- wendet werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 21: Spannungsversorgung

    Mit USB- RS485-Schnittstelle erhältlich. 1.2.5 Spannungsversorgung Produktname Beschreibung Artikelnr. FP-Spannungsversorgung Betriebsspannung: 100–240V DC FP-PS24-024E Max. Ausgangsstrom: 1A (24V DC) Betriebsspannung: 100–240V DC FP-PS24-060E Max. Ausgangsstrom: 2,5A (24V DC) Betriebsspannung: 100–240V DC FP-PS24-120E Max. Ausgangsstrom: 5A (24V DC) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 22: Zubehör

    Seite, 2 Stück (blau, weiß oder mehrfarbig) AFP0521COL AFP0523D AFP0523BLU FP0-Spannungsversorgungskabel Ersatzteil (im Lieferumfang AFP0581 für Erweiterungsmodule von Erweiterungsmodulen der Serie FP0/FP0R ent- halten) FP0R/FP-Spannungsversorgungs Ersatzteil (im Lieferumfang AFPG805 kabel der CPU enthalten) Phoenix-Stecker (2 Stück) Steckverbinder; AFP0802 Ersatzteile (im Lieferumfang der Relaistypen enthalten) MIL-Stecker (2 Stück)
  • Seite 23: Erweiterungsmöglichkeiten

    Mit Erweiterungsmodulen lässt sich die Zahl der Ein- und Ausgänge erhö- hen. Allerdings ist die Zahl der Erweiterungsmodule pro CPU begrenzt. Es können maximal drei Erweiterungsmodule (E/A-Erweiterungsmodule oder intelligente Module) auf der rechten Seite der FP0R-CPU angebracht werden. Relais- und Transistorausgangstypen sind miteinander kombinier- bar.
  • Seite 24: Programmiersoftware Und Zubehör

     FPWIN GR, Version 2 oder neuer  FP Memory Loader (AFP8670/AFP8671) zur Übertragung von Program-  men und Systemregistern Programmierkabel Sie können Ihren PC über ein USB- oder RS232C-Kabel mit der FP0R ver- binden. Kabel Stecker Beschreibung Artikelnr. USB-Kabel 5-poliger Mini-B-Typ USB 2.0 Full...
  • Seite 25: Kompatibilität Von Fp0-Programmen

    USB-Kabel verwenden, das die genannten Spezifikationen erfüllt. Die ma- ximale Kabellänge beträgt 5m. 1.5 Kompatibilität von FP0-Programmen Damit Programme, die bereits auf einer FP0 im Einsatz sind, auf der FP0R weiter verwendet werden können, müssen sie entweder: 1. an die FP0R angepasst werden oder 2.
  • Seite 26 Überblick geschaltet. Das FP0-Programm kann auf einer FP0 oder auf einer FP0R im FP0-Modus (als SPS-Typ "FP0" einstellen) erstellt worden sein. Der FP0-Kompatibilitätsmodus wird von FPWIN Pro V6.10 oder neuer und von FPWIN GR V2.80 oder neuer unterstützt. Da die FP0R eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit hat, ist die A n m e r k u n g Zykluszeit im FP0-Kompatibilitätsmodus möglicherweise kürzer als...
  • Seite 27 Bytes wird während der sendenden Bytes Übertragung nicht verändert. Nach gespeichert. Immer der Übertragung wird der Wert 0 in wenn ein Byte über- den Sendepuffer geschrieben. tragen wurde, wird diese Zahl um eins verringert. Datenbegrenzung keine 2048 Byte beim Senden FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 28 Überblick 5. F169_PulseOutput_Jog, Tipp-Betrieb Hier gibt es zwei Unterschiede zwischen der FP0 und der FP0R: Zählermodus: Die Einstellung "Nicht zählen" wird von der FP0R nicht unterstützt. Wenn bei FP0-Pulsausgabefehlen die Einstellung "Nicht zählen" gewählt wurde, interpretiert die FP0R dies als "Vorwärtszählen".
  • Seite 29: Cpu-Typen

    Kapitel 2 CPU-Typen 2.1 Gerätebeschreibung CPU Vorderansicht Ansicht von rechts Ansicht von links FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 30 Wird die Betriebsart über die Software eingestellt, stimmen Schalters- tellung und tatsächliche Betriebsart möglicherweise nicht überein. Überprüfen Sie die Betriebsart anhand der Betriebsstatus-LEDs. Oder schalten Sie die FP0R aus und wieder ein und stellen dann die Betriebs- art mit dem Betriebsarten-Wahlschalter ein. E USB-Schnittstelle (5-poliger Mini-B-Typ) Zum Anschluss eines Programmiergeräts.
  • Seite 31 Zur Befestigung des Erweiterungsmoduls. Die Verriegelung wird außer- dem für die Installation auf einem FP0-Modulträger Typ "Flach" (Arti- kelnr. AFP0804) benötigt. { Anschluss für FP0/FP0R-Erweiterungsmodule Hier lässt sich ein FP0/FP0R-Erweiterungsmodul an den internen Schaltkreis anschließen. Der Anschluss befindet sich unter dem Aufkle- ber. } Hutschienenriegel Zur einfachen Anbringung des Moduls auf einer Hutschiene.
  • Seite 32: Technische Daten Cpu-Eingänge

    CPU-Typen 2.2 Technische Daten CPU-Eingänge Die technischen Daten in diesem Abschnitt gelten für sämtliche CPU-Typen der FP0R. Merkmal Beschreibung Galvanische Trennung Optokoppler Nenneingangsspannung 24V DC Betriebsspannung 21,6–26,4V DC Nenneingangsstrom 2,6mA Eingänge pro Bezugspoten- C10: 6 zial C14, C16: 8 C32, T32, F32: 16...
  • Seite 33: Interne Schaltung

    TRUE  FALSE 40s (Laststrom: 5mA) 0,2ms (Laststrom: 0,5mA) Externe Spannungs- Spannung 21,6–26,4V DC versorgung für inter- Strom C16: 30mA C16:35mA ne Schaltung C32, T32, F32: C32, T32, F32: (Kontakte + und -) 60mA 70mA Funklöschglied Zener-Diode Statusanzeige LEDs FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 34 Werte nicht überschritten werden. Umgebungstemperatur [°C] Zahl der Ausgänge pro Bezugspotenzial, die gleichzeitig TRUE sind Q Bei 24V DC W Bei 26,4V DC Interne Schaltung Q Interner Stromkreis T Last W Ausgangsstromkreis Y Externe Spannungsversorgung E Ausgangs-LED U Laststromversorgung R Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 35 FALSE  TRUE 10ms zeit TRUE  FALSE 8ms Mechanische Lebensdauer 20 000 000 Schaltvorgänge (Schaltfrequenz: 180 Schaltvorgänge/min) Elektrische Lebensdauer 100 000 Schaltvorgänge (Schaltfrequenz bei ma- ximalem Laststrom: 20 Schaltvorgänge/min) Funklöschglied – Statusanzeige LEDs Interne Schaltung Q Interner Stromkreis FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 36: Pin-Belegung

    CPU-Typen 2.4 Pin-Belegung C10RS, C10CRS, C10RM, C10CRM (Die Abbildung bezieht sich auf den Klemmenleistentyp.) Eingang Ausgang Q Spannungsversorgung FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 37 CPU-Typen C14RS, C14CRS, C14RM, C14CRM (Die Abbildung bezieht sich auf den Klemmenleistentyp.) Eingang Ausgang Q Spannungsversorgung C16T, C16CT Die Bezugspotenziale (COM) der Eingangsstromkreise sind intern verbun- den. Eingang Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 38 CPU-Typen C16P, C16CP Die Bezugspotenziale (COM) der Eingangsstromkreise sind intern verbun- den. Eingang Ausgang C32T, C32CT, T32CT, F32CT Sowohl die (+)-Kontakte als auch die (-)-Kontakte der Ausgangsstrom- kreise sind intern verbunden. Eingang Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 39: Datensicherung Und Uhr-/Kalenderfunktion

    Sowohl die (+)-Kontakte als auch die (-)-Kontakte der Ausgangsstrom- kreise sind intern verbunden. Eingang Ausgang 2.5 Datensicherung und Uhr-/Kalenderfunktion Die CPU FP0R-T32 verfügt über eine aufladbare Pufferbatterie. Diese Batte- rie bietet folgende Möglichkeiten: die Verwendung zusätzlicher Selbsthaltebereiche für Datenregister oder  andere Daten ...
  • Seite 40: Voraussichtliche Lebensdauer Der Pufferbatterie

    CPU hat die Umgebungstemperatur kaum Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie. Umgebungstemperatur Lebensdauer der Pufferbatterie 55°C 430 Tage (1 Jahr) 45°C 1200 Tage (3 Jahre) 40°C 2100 Tage (6 Jahre) 35°C 3300 Tage (9 Jahre) 10 Jahre 34°C Die integrierte Pufferbatterie kann nicht ausgetauscht werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 41: Pufferbatterie

    0°C <104s/Monat 25°C <51s/Monat 55°C <155s/Monat 2.5.1 Pufferbatterie Für folgende Speicherbereiche können zusätzliche selbsthaltende Bereiche festgelegt werden, die mit einer Pufferbatterie (FP0R-T32) oder mit dem integrierten FRAM (FP0R-F32) gespeichert werden: Zeitgeber/Zähler (T/C)  Interne Merker (R)  Datenregister (DT) ...
  • Seite 42: Uhr-/Kalenderfunktion

    2.5.2.2 Einstellungen für die Uhr-/Kalenderfunktion Die Werte für die Uhr bzw. den Kalender werden mit Hilfe der Pufferbatte- rie gespeichert. Diese Funktion wird nur vom CPU-Typ FP0R-T32 unterstützt. Es gibt keine Standardeinstellungen. Uhrzeit bzw. Datum können auf zwei verschiedene Arten eingestellt werden:...
  • Seite 43: Beispielprogramm Für Automatisches Anlaufen Zu Fester Uhrzeit

    In diesem Beispiel soll der Ausgang Y0 jeden Tag um 8.30 Uhr für jeweils 1 Sekunde aktiviert werden. Die Stunden-/Minutenangaben in Sonderdaten- register DT90053 werden verwendet, um das Signal zur festgelegten Zeit auszugeben. Der Wert von DT90053 wird mit der Systemvariable sys_wClockCalendarHourMin geschrieben. POE-Kopf FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 44: Beispielprogramm Für 30-Sekunden-Korrektur

    CPU-Typen KOP-Rumpf 2.5.2.4 Beispielprogramm für 30-Sekunden-Korrektur Dieses Programm führt eine Korrektur von 30 Sekunden aus, wenn R0 auf TRUE gesetzt wird. Wenn Sie eine Korrektur bzw. Rundung von 30 Sekun- den wünschen, können Sie dieses Programm verwenden. POE-Kopf KOP-Rumpf FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 45: Erweiterung

    FP0-Module (S. 20) und Koppelmodule der FP Serie (S. 20) angeschlos- sen werden. Die Erweiterungsmodule werden an der rechten Seite der CPU angebracht. Verwenden Sie den Erweiterungsanschluss und die Verriegelung an der Seite des Moduls. Siehe "Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R an- schließen" auf S. 65. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 46: Gerätebeschreibung Erweiterungsmodule

    Erweiterung 3.2 Gerätebeschreibung Erweiterungsmodule Typen mit Klemmenleiste Typen mit MIL-Stecker Ansicht von rechts (gilt für alle Erweiterungsmodule) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 47 T Ausgangs-LEDs Y Verriegelung für Erweiterungsmodule Zur Befestigung des Erweiterungsmoduls. U Anschluss für FP0/FP0R-Erweiterungsmodule Hier lässt sich ein FP0/FP0R-Erweiterungsmodul an den internen Schaltkreis anschließen. Der Anschluss befindet sich unter dem Aufkle- ber. O Hutschienenriegel Zur einfachen Anbringung des Moduls auf einer Hutschiene. Die Verrie- gelung wird außerdem für die Installation auf einem Modulträger Typ...
  • Seite 48: Technische Daten Erweiterungseingänge

    TRUE  FALSE Statusanzeige LEDs Sämtliche FP0-Erweiterungsmodule wurden durch neuere FP0R-Module mit verbesserten Eigenschaften ersetzt. Zahl der Eingänge, die gleichzeitig TRUE sind Wie viele Eingänge pro Bezugspotenzial gleichzeitig TRUE geschaltet sein dürfen, ist abhängig von der Umgebungstemperatur. Achten Sie darauf, dass die angegebenen Werte nicht überschritten werden.
  • Seite 49: Technische Daten Erweiterungsausgänge

    5V DC–24V DC 24V DC Schaltspannungsbereich 4,75–26,4V DC 21,6–26,4V DC Max. Laststrom 0,3A/Punkt (max. 1A/Bezugspotenzial) (0,1A für FP0-Modul) Max. Spitzenstrom 0,3A Ausgänge pro Bezugspotenzial E16T/E8Y: 8 E32/E16Y: 16 Leckstrom bei Signal FALSE 100A Maximaler Spannungsfall bei Signal 1,5V TRUE FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 50 Schaltung Funklöschglied Zener-Diode Statusanzeige LEDs Sämtliche FP0-Erweiterungsmodule wurden durch neuere FP0R-Module mit verbesserten Eigenschaften ersetzt. Zahl der Ausgänge, die gleichzeitig TRUE sind Wie viele Ausgänge pro Bezugspotenzial gleichzeitig TRUE geschaltet sein dürfen, ist abhängig von der Umgebungstemperatur. Achten Sie darauf, dass die angegebenen Werte nicht überschritten werden.
  • Seite 51 Erweiterung Interne Schaltung Q Interner Stromkreis T Last W Ausgangsstromkreis Y Externe Spannungsversorgung E Ausgangs-LED U Laststromversorgung R Ausgang Q Interner Stromkreis T Last W Ausgangsstromkreis Y Externe Spannungsversorgung E Ausgangs-LED U Laststromversorgung R Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 52: Pin-Belegung

    Erweiterung 3.5 Pin-Belegung E8RS, E8RM Eingang Ausgang Q Spannungsversorgung E16RS, E16RM, E8YRS Eingang (keine Eingänge bei E8YRS) Ausgang Q Spannungsversorgung FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 53 Die Bezugspotenziale (COM) der Eingangsstromkreise sind intern verbun- den. Eingang (keine Eingänge bei E8YT) Ausgang (keine Ausgänge bei E8X) E16X, E32T, E16YT Sowohl die (+)-Kontakte als auch die (-)-Kontakte der Ausgangsstrom- kreise sind intern verbunden. Eingang (keine Eingänge bei E16YT) Ausgang (keine Ausgänge bei E16X) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 54 E16P, E8YP Die Bezugspotenziale (COM) der Eingangsstromkreise sind intern verbun- den. Eingang (keine Eingänge bei E8YT) Ausgang Q Spannungsversorgung E32P, E16YP Sowohl die (+)-Kontakte als auch die (-)-Kontakte der Ausgangsstrom- kreise sind intern verbunden. Eingang (keine Eingänge bei E16YP) Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 55: Adresszuweisung

    A n m e r k u n g "Y" wird eine Kombination von Dezimal- (Q) und Hexadezimal- zahlen (W) verwendet: Bei der FP0R und der FP0 werden für Ein- und Ausgänge die  gleichen Zahlen verwendet, z.B. X20, Y20.
  • Seite 56: Cpu

    Die E/A-Adresszuweisung erfolgt automatisch, wenn ein Erweiterungsmodul angesteckt wird. Die E/A-Adressen von Erweiterungsmodulen sind abhän- gig vom Installationsort. Erweiterungsmodule der FP0/FP0R-Serie werden an der rechten Seite der CPU angebracht. Die E/A-Adressen werden in auf- steigender Reihenfolge vergeben, beginnend mit dem Modul unmittelbar neben der CPU.
  • Seite 57 Bei den Analogmodulen FP0-A80, FP0-TC4/TC8, FP0-A04V/I und A n m e r k u n g FP0-RTD6 werden die Daten der einzelnen Kanäle mittels eines An- wenderprogramms in 16-Bit-Daten (einschließlich Kanalauswahlbits) konvertiert und geladen. Siehe hierzu auch die Hard- ware-Beschreibung der Analogmodule. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 58: Installation Und Verdrahtung

    Einschaltströme verursachen. Halten Sie einen Abstand von mindestens 100mm zwischen diesen Geräten und der Steuerung ein. Elektrostatische Aufladung Fassen Sie an ein geerdetes Metallteil, bevor Sie die Steuerung berühren (besonders in trockenen Räumen). Elektrostatische Entladung kann Bau- teile und Geräte beschädigen. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 59 Montieren Sie die Steuerung nicht oberhalb von wärmeerzeugenden  Einrichtungen wie Heizgeräten, Transformatoren oder großen Wider- ständen. Platzbedarf Halten Sie zu Kabelkanälen und Maschinen unter- und oberhalb der  Steuerung für Wärmeabfuhr und Modulaustausch einen Abstand von mindestens 50mm ein. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 60: Montage Auf Einer Hutschiene

    Freiraum von mindestens 100mm vor der Steuerung. 5.1.2 Montage auf einer Hutschiene Die Montage auf einer Hutschiene ist einfach. A n l e i t u n g 1. Oberen Haken in die Hutschiene einhängen 2. Steuerung in Pfeilrichtung an die Hutschiene drücken FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 61: Montage Auf Modulträgern

    3. Steuerung von der Hutschiene abnehmen 5.1.3 Montage auf Modulträgern Verwenden Sie Flachkopfschrauben der Größe M4, um den Modulträger zu befestigen. Die Abbildungen unten zeigen die Abmessungen des Modulträ- gers. 5.1.3.1 FP0-Modulträger Typ "Schmal" Alternativ zur Hutschienenmontage ist eine Montage mit Modulträger AFP0803 möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 62 Demontage: Kombination von Modulträgern Wenn mehrere Modulträger verwendet werden, stecken Sie erst alle benö- tigten Modulträger aneinander. Ziehen Sie dann die vier Eckschrauben an. Das nachfolgende Diagramm zeigt eine Kombination der Montageplatten AFP0803 für die maximale Anzahl von Erweiterungsmodulen: FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 63: Modulträger Typ "Flach

    CPU ein Erweiterungsmodul angebracht ist. Installation A n l e i t u n g 1. Verriegelungen an Ober- und Unterseite der CPU nach außen schieben 2. Modul seitlich auf den Träger drücken 3. Verriegelungen nach innen schieben FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 64 A n l e i t u n g 1. Verriegelungen an Ober- und Unterseite der CPU nach außen schieben 2. Steuerung vom Modulträger abziehen Montage auf einer Hutschiene Der FP0-Modulträger Typ "Flach" kann mit der Steuerung seitlich auf einer Hutschiene angebracht werden. Q Hutschiene FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 65: Erweiterungsmodule Der Serie Fp0/Fp0R Anschließen

    Installation und Verdrahtung 5.2 Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R anschließen Die Erweiterungsmodule werden an der rechten Seite der CPU angebracht. Verwenden Sie den Erweiterungsanschluss und die Verriegelung an der Seite des Moduls. A n l e i t u n g 1.
  • Seite 66: Sicherheitshinweise Zur Verdrahtung

     viert werden, wenn alle Peripheriegeräte eingeschaltet sind. Wenn Sie den RUN-Modus der SPS stoppen, werden auch die Aus- A n m e r k u n g gänge nicht mehr angesteuert. Schalten Sie externe Geräte eben- falls aus. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 67 Hochspannungen erzeugen (z.B. Frequenzumrichter), erden Sie sie immer getrennt. Kurzzeitige Stromausfälle Bei einem kurzzeitigen Stromausfall läuft die FP0R für eine bestimmte Zeit weiter. Wir sprechen von einer Pufferung der Versorgungsspannung, die eine gewisse Funktionssicherheit garantiert. Dauert der Stromausfall je- doch länger als eine Pufferung möglich ist, wird der Betrieb der Steuerung...
  • Seite 68: Spannungsversorgung Verdrahten

    Steuerung gegen zu hohe Spannungen aus dem Netz zu schützen. Der in der Steuerung verwendete Spannungsregler ist nicht gal-  vanisch getrennt. Wenn die Spannungsversorgung über keinen Schutzstromkreis  verfügt, sollte eine andere Schutzeinrichtung, z.B. eine Siche- rung, zwischen Spannungsversorgung und CPU eingebaut wer- den. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 69: Isolierung Des Spannungsversorgungssystems

    Verwenden Sie zum Erden Erdungskabel mit einem Querschnitt von  mindestens 2mm . Der Erdleiter sollte einen Widerstand von weniger als 100 besitzen. Der Massepunkt sollte sich so nahe wie möglich an der Steuerung be-  finden. Das Erdungskabel sollte so kurz wie möglich sein. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 70 Spannungsversorgungskabel der FP0R mit integriertem 39V-Varistor Beispiel 2: Die Erdung darf nicht an der Funktionserde der FP0R erfolgen, wenn der Pluspol (+) der Stromversorgung geerdet ist. Bei einigen Computern ist der SG-Anschluss der RS232C-Schnittstelle mit der Steckerschirmung verbunden. Außerdem ist die Abschirmung der FP0R-TOOL-Schnittstelle mit der Funktionserde (PE) verbunden.
  • Seite 71: Ein- Und Ausgänge Verdrahten

    Installation und Verdrahtung Computer angeschlossen ist, dessen Pluspol (+) geerdet ist, ist der Minus- pol (-) der FP0R mit der Funktionserde verbunden. Ein dadurch erzeugter Kurzschluss kann die FP0R und benachbarte Geräteteile beschädigen. Spannungsversorgung Q Abschirmung W Kabel Computer 5.5 Ein- und Ausgänge verdrahten Ein- und Ausgangsleitungen müssen einen Abstand von mindes-...
  • Seite 72: Optoelektronische Sensoren Und Näherungssensoren

    Installation und Verdrahtung 5.5.1.1 Optoelektronische Sensoren und Näherungssensoren Relaisausgang Stromziehender Eingang: Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Merker E Spannungsversorgung für Sensor R Spannungsversorgung für Eingang T Eingang Stromliefernder Eingang: Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Merker E Spannungsversorgung für Sensor R Spannungsversorgung für Eingang...
  • Seite 73 Installation und Verdrahtung Offener Kollektor Stromziehender Ausgang (NPN): Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Ausgang E Spannungsversorgung für Eingang R Eingang Stromliefernder Ausgang (PNP): Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Ausgang E Spannungsversorgung für Eingang R Eingang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 74 Installation und Verdrahtung Universalausgang Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Ausgang E Spannungsversorgung für Eingang R Eingang Zweidrahtsensor Sensor FP0R Q Interner Stromkreis W Ausgang E Spannungsversorgung für Eingang R Eingang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 75: Hinweise Zur Verdrahtung Der Eingänge

    Reed-Schalter, muss die Einschaltspannung am Eingangskreis der Steuerung größer sein als 21,6V DC. Achten Sie hierauf besonders, wenn Sie mehrere Schalter in Serie schalten. Reed-Schalter mit LED FP0R Q LED W Kontakt E 21,6V R Eingang...
  • Seite 76 Endschalter mit LED-Anzeige ein Leckstrom fließt, empfehlen wir, einen Abschlusswiderstand zwischen Eingang und Bezugspotenzial (COM) zu schalten (siehe unten). Endschalter mit LED FP0R Interner Widerstand des Endschalters (k) Abschlusswiderstand k Q Interner Stromkreis W Spannungsversorgung für Eingang...
  • Seite 77: Ausgänge Verdrahten

    Bei induktiven Lasten sollte eine Schutzschaltung parallel zur Last geschal- tet werden. Bei Gleichspannung und Verwendung eines Relaisausgangsmoduls muss eine Diode parallel zur Last geschaltet werden. Induktive Lasten bei Wechselspannung (Relaisausgangstyp) FP0R Q Ausgang W Last E Funklöschglied, z.B. Wider- stand R: 50, Kapazität C: 0,47F...
  • Seite 78: Schutzschaltung Für Kapazitive Lasten

    Installation und Verdrahtung FP0R Ausgang Last Varistor Induktive Lasten bei Gleichspannung FP0R Q Ausgang W Last E Diode 5.5.2.2 Schutzschaltung für kapazitive Lasten Schützen Sie die Module vor großen Einschaltströmen, indem Sie eine Schutzschaltung mit der kapazitiven Last in Serie schalten (siehe unten).
  • Seite 79: Mil-Stecker Verdrahten

    E/A-Kabel mit 10-poligem MIL-Stecker, (2St.: 2  10 farbige AFP0523COLD Leitungen), 3m E/A-Kabel mit 40-poligem MIL-Stecker, blaue Leitungen, 1m AYT58403BLUED E/A-Kabel mit 40-poligem MIL-Stecker, blaue Leitungen, 3m AYT58406BLUED E/A-Kabel mit 40-poligem MIL-Stecker, farbige Leitungen ge- AYT58406COLD mäß DIN 47100, 3m FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 80: Verdrahtung

    Der Draht kann arbeitssparend gecrimpt werden, ohne dass die Isolierung entfernt werden muss. 1. Draht mit der Isolierung bis zum Anschlag einführen 2. Werkzeug leicht zusammendrücken 3. Gecrimpten Draht in das Steckergehäuse einführen 4. Wenn alle Drähte befestigt sind, Abdeckung auf den Stecker drücken FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 81: Klemmenleiste Verdrahten

    Nach der Verdrahtung darf das Kabel nicht belastet werden.   Wird das Kabel in der Buchse festgeklemmt, wenn die Schraube nach links gedreht wird, wurde das Kabel falsch eingeführt. Lösen Sie die Schraube und befestigen Sie das Kabel wie in der Abbildung gezeigt. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 82: Kabelschuhe Mit Passendem Isolierschlauch

    Das Anzugsdrehmoment sollte 0,22 bis 0,25Nm nicht übersteigen. Ver- wenden Sie einen Schraubendreher mit einer Spitze von 0,4 x 2,5. Verdrahtung A n l e i t u n g 1. Kabel abisolieren 2. Kabel in Klemmenleiste bis zum Anschlag einführen FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 83: Com-Schnittstelle Verdrahten

    Vermeiden Sie beim Abisolieren eine Beschädigung des Leiters.  Verdrillen Sie Kabelenden nicht, um sie zu verbinden.   Verwenden Sie keine Kabel mit Lötstellen. Diese können bei Vibration brechen. Nach der Verdrahtung darf das Kabel nicht belastet werden.  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 84 Querschnittsfläche [mm AWG28–16 0,08–1,25 Verwenden Sie nur verdrillte Zweidrahtleitungen. Es empfiehlt sich, den abgeschirmten Teil zu erden. Bei Verwendung eines Kabelschuhs siehe "Klemmenleiste verdrahten" auf S. 81. Verdrahtung A n l e i t u n g 1. Kabel abisolieren FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 85: Rs485-Verdrahtung

    Q Überbrücken Sie am Busabschluss (erster und letzter Teilnehmer) E-Kontakt und freien (-)-Kontakt. Der Draht sollte von einem Teilnehmer zum nächsten reichen. A n m e r k u n g Schließen Sie niemals zwei Drähte an eine Steuerung an, um zwei andere Steuerungen anzuschließen. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 86: Übertragungskabel

    A n m e r k u n g Verwenden Sie jeweils nur eine Art von Übertragungskabeln  (Kabeltypen nicht mischen). Erden Sie eine Seite der geschirmten Zweidrahtleitung.  Schließen Sie an Plus- und Minuspol der RS485-Schnittstelle  Drähte gleicher Querschnittsfläche (0,5mm FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 87: Kommunikation

    Master und einem oder mehreren Slaves zu regeln. Es wird zwischen 1:1- und 1:N-Kommunikation unterschieden. Ein 1:N-Netzwerk wird als C-NET bezeichnet. MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen einem Computer und der FP0R: MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen einem Computer und der FP0R 1 Befehl 2 Antwort Es gibt eine Master- und eine Slave-Funktion. Die befehlsausgebende Seite wird Master genannt.
  • Seite 88: Programmgesteuerte Kommunikation

    Daten werden in jenen Datenregisterbereichen (DT) gespeichert, die als Sende- und Empfangspuffer definiert wurden. Die programmgesteuerte Kommunikation ist in einem eigenen Ab- A n m e r k u n g schnitt ausführlich beschrieben, siehe "Programmgesteuerte Kom- munikation" auf S. 119. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 89: Sps-Kopplung

    Y0 daraufhin auf TRUE gesetzt wird. Die Konstante 100 wird in das Koppeldatenregister LD0 des Teilnehmers #1 geschrieben. Der Inhalt von LD0 der anderen Teilnehmer wird daraufhin ebenfalls zu 100 geändert. SPS-Kopplung von vier FP0R-Steuerungen # Teilnehmeradresse der SPS LD Koppeldatenregister FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 90: Modbus-Rtu-Master/Slave

    Datenaustausch zwischen einem Master und einem oder mehreren Slaves zu regeln. Es wird zwischen 1:1- und 1:N-Kommunikation unter- schieden. Modbus-RTU-Verbindung zwischen der FP0R und einem externen Gerät Q Befehl W Antwort Die Kommunikationsart Modbus RTU bietet eine Master- und eine Sla- ve-Funktion.
  • Seite 91: Namen Und Funktionen Der Schnittstellen

    CPU  Externes Gerät (unbenutzt) – – CPU  Externes Gerät Nachstehend sind die Werkseinstellungen angegeben. Sie können in den Systemregistern geändert werden. Schnittstellen-Parameter Werkseinstellung Baudrate 9600bit/s Datenlänge Parität Ungerade Stoppbits 1bit Stellen Sie die Teilnehmeradresse in den Systemregistern unter "TOOL-Schnittstelle" ein. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 92: Com-Schnittstelle

    E Daten senden (Ausgang) Übertragungsleitung (+) 6.2.3 USB-Schnittstelle An die USB-Schnittstelle kann ein Programmiergerät angeschlossen wer- den. Das USB-Kabel CABMINIUSB5D von Panasonic oder jedes andere Kabel vom Typ USB2.0 AB kann verwendet werden. Zur Verwendung der USB-Schnittstelle muss der USB-Treiber installiert werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 93: Einstellungen Für Die Usb-Schnittstelle

    Programmier-Software FPWIN Pro auf die Steuerung zugreifen. Dabei wird die USB-Schnittstelle als virtuelle serielle Schnittstelle betrach- tet, d.h., der PC betrachtet den USB-Anschluss der FP0R als Anschluss an die COM-Schnittstelle. Die Anschlussnummer für diese Schnittstelle ist fest, es sei denn, sie wird vom Benutzer geändert.
  • Seite 94: Installation Des Usb-Treibers

    Der PC erkennt den USB-Treiber automatisch. 3. Anweisungen des Installationsassistenten befolgen Anschlussnummer feststellen Der USB-Anschluss der FP0R an den PC wird wie ein Anschluss an die COM-Schnittstelle behandelt. Welcher COM-Schnittstelle der USB-Anschluss zugeordnet wird, ist abhängig von Ihrer PC-Umgebung. Daher müssen Sie die Anschlussnummer der COM-Schnittstelle feststellen.
  • Seite 95 Windows XP: Start  Systemeinstellungen  Registerkarte "Hard- ware"  Gerätemanager. 2. Auf "Anschlüsse (COM & LPT)" doppelklicken 3. Anschlussnummer feststellen Der Anschluss lautet "CP210x USB to UART Bridge Controller (COM n)". In der folgenden Abbildung handelt es sich um die Anschlussnummer 9. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 96: Kommunikation Mit Der Programmier-Software

    COM-Schnittstelle COM-Schnittstelle, die dem USB-Anschluss zugeordnet ist Baudrate 115200bit/s (Geschwindigkeit der USB-Verbindung ist 115200bit/s) Datenlänge 8 Bit Stoppbits 1 Bit Parität Ungerade Zur Konfiguration der COM-Schnittstelle siehe auch die Online-Hilfe A n m e r k u n g von Control FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 97: Neuinstallation Des Usb-Treibers

    Eine Neuinstallation des Treibers kann auch erforderlich sein, wenn die USB-Verbindung nicht einwandfrei funktioniert. Neuinstallation des USB-Treibers A n l e i t u n g 1. Auf "? CP210X USB to UART Bridge Controller" rechts klicken 2. "Löschen" wählen 3. USB-Treiber erneut installieren (siehe S. 94) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 98: Technische Daten Kommunikation

    Synchrone Übertragung Start-Stopp-Synchronisation Kommunikationsformat Datenlänge: 7 Bits/8 Bits Parität: Ohne/Ungerade/Gerade Stoppbits: 1 Bit/2 Bits Endezeichen: CR/CR+LF/Ohne/ETX Startzeichen: Kein STX/STX Datenübertragungsreihenfolge Zeichen für Zeichen, beginnend mit Bit 0. Kommunikationsart MEWTOCOL-COM-Master/Slave  Modemverbindung  Programmgesteuerter Modus  Modbus-RTU-Master/Slave  SPS-Kopplung  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 99: Beschreibung

    DIP-Schaltern an der Unterseite des Moduls den gleichen Wert ein. Ist ein C-NET-Adapter an die RS485-Schnittstelle angeschlossen, ist nur eine Baudrate von 19200bit/s möglich. Start- und Endezeichen können nur in der programmgesteuerten Kommunika- tion verwendet werden. Die Teilnehmeradressen werden in den Systemregistern eingestellt. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 100: Werkseinstellungen

    Programmier-Software vorgenommen. Im RUN-Modus: Verwenden Sie den Befehl SYS1, um die Kommunikationsparameter zu ändern. Siehe hierzu auch die Online-Hilfe von Control FPWIN Pro. Ein Umschalten zwischen Kommunikationsarten ist mit dem Befehl F159_MRTN (siehe S. 103) möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 101: Einstellen Der Systemregister Im Prog-Modus

    1 eingestellt. Bei einer 1:1-Verbindung müssen Sie diese Einstellung nicht ändern. Wenn Sie jedoch mit einer 1:N-Verbindung mehrere Steue- rungen verbinden möchten, müssen Sie unterschiedliche Teilnehmeradres- sen für die Steuerungen vergeben. Für die Einstellung der Teilnehmeradresse gibt es verschiedene Möglichkei- ten: dem SYS1-Befehl  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 102: Übertragungsgeschwindigkeit

    Moduls den gleichen Wert ein. Überprüfen Sie die Baudrateneinstellung vor der Installation. Die Werkseinstellung ist 115200bit/s. RS485-Baudratenschalter Q Unbenutzt SPS-Kopplung: Die Baudrate ist auf 115200bit/s festgelegt.  FP0-Kompatibilitätsmodus:  TOOL-Schnittstelle 9600 oder 19200bit/s COM-Schnittstelle 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600 oder 19200bit/s FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 103: Empfangspuffer

    FPWIN Pro.  Beim Einschalten der Steuerung wird die in den Systemregistern A n m e r k u n g festgelegte Kommunikationsart eingestellt. Eine Änderung der Kommunikationsarten Modbus RTU oder  SPS-Kopplung ist im RUN-Modus nicht möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 104: Mewtocol-Com

    Master und einem oder mehreren Slaves zu regeln. Es wird zwischen 1:1- und 1:N-Kommunikation unterschieden. Ein 1:N-Netzwerk wird als C-NET bezeichnet. MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen einem Computer und der FP0R Q Befehl W Antwort Es gibt eine Master- und eine Slave-Funktion. Die befehlsausgebende Seite wird Master genannt.
  • Seite 105 Systemregistern des Slaves erforderlich. Auf den Slaves wird kein Programm benötigt. Das Programm auf dem Master muss das Senden und Empfangen von Be- fehlen gemäß dem Protokoll MEWTOCOL-COM ausführen. MEWTOCOL-COM enthält alle Befehle, die zur Steuerung und Überwachung der SPS benötigt werden. Q Master W Slave FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 106: Kommunikationsablauf Für Mewtocol-Com-Slave

    MEWTOCOL-COM-Kommunikationsformat. Die Daten werden im ASCII-Format gesendet. Der Computer hat als erster das Senderecht. Das Recht zu senden wechselt zwischen Computer und SPS, und zwar jedes Mal, wenn eine Nachricht übermittelt wurde. MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen der FP0R und einem Computer. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 107: Befehls- Und Antwortformat

    Befehle müssen am Anfang der Nachricht immer ein "%"-Zeichen (ASCII-Code: 16#25) oder ein "<"-Zeichen (ASCII-Code: 16#3C) enthalten. Die FP0R unterstützt neben dem üblichen Startzeichen "%" auch ein Erweite- rungsstartzeichen ("<"), mit dem Datenblöcke von maximal 2048 Zeichen ge- sendet werden können. Mit dem Startzeichen "%" können maximal 118 Zeichen in einem Datenblock gesendet werden.
  • Seite 108 Parität. Der BCC beginnt am Startzeichen und prüft nacheinander jedes einzelne Zeichen mit einer exklusiven ODER-Verknüpfung und ersetzt das Endergebnis durch Textzeichen. Endezeichen Das Ende einer Nachricht enthält immer ein -Zeichen (ASCII-Code: 16#0D). Daten Bei einem Lesebefehl werden hier die gelesenen Daten gespeichert. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 109: Befehle

    Read data area Wortoperanden im Datenbereich lesen Write data area Wortoperanden im Datenbereich ändern Read timer/counter set Sollwert für Zeitgeber/Zähler lesen value area Write timer/counter set Sollwert für Zeitgeber/Zähler ändern value area Read timer/counter Istwert für Zeitgeber/Zähler lesen elapsed value area FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 110: Kommunikationsparameter Einstellen

    A n m e r k u n g STX". Der Wertebereich für die Teilnehmeradresse ist 1 bis 99.  Wenn Sie einen C-NET-Adapter verwenden, können maximal 32  Teilnehmer miteinander verbunden werden. Die Master-Funktion steht nur an der COM-Schnittstelle zur Ver-  fügung. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 111: Fp0-Kompatibilitätsmodus

     COM-Schnittstelle Kommunikationsart  Teilnehmeradresse  Baudrate  Kommunikationsformat   Modemverbindung (deaktivieren/aktivieren) Zur Einstellung der Kommunikationsparameter siehe S. 101. Wählen Sie als Endezeichen immer "CR", als Startzeichen "Kein A n m e r k u n g STX". FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 112: 1:1-Slave-Kommunikation

    MEWTOCOL-COM enthält alle Befehle, die zur Steuerung und Überwachung der SPS benötigt werden. Wird eine Software wie PCWAY auf dem Computer ausgeführt, können SPS-Daten gelesen und geschrieben werden, ohne dass sich der Benutzer Gedanken um das MEWTOCOL-COM-Protokoll machen muss. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 113: 1:1-Kommunikation Mit Einem Computer

    1:1-MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen einem Computer und der FP0R Q Befehl W Antwort 1:1-MEWTOCOL-COM-Verbindung zwischen einem Computer und der FP0R Es empfiehlt sich, den Computer an die TOOL-Schnittstelle der FP0R anzu- schließen. Panasonic bietet hierfür ein Verbindungskabel (Bestellnr. AFC8513D) mit einem 5-poligen mini-DIN- und einem 9-poligen Sub-D-Anschluss an.
  • Seite 114: 1:1-Kommunikation Mit Programmierbaren Gt-Bediengeräten

    Geräte geltenden Kommunikationseinstellungen vorzuneh- men, um die SPS über das Terminal zu bedienen. Es empfiehlt sich, den Computer an die TOOL-Schnittstelle der FP0R anzu- schließen. Panasonic bietet hierfür ein Verbindungskabel (Bestellnr. AFC8513D) mit einem 5-poligen mini-DIN- und einem 9-poligen Sub-D-Anschluss an.
  • Seite 115: 1:N-Slave-Kommunikation

    Kommunikation Verwendung der TOOL-Schnittstelle  Links: GT-Terminal, rechts: FP0R Verwendung der COM-Schnittstelle (RS232C)  Links: GT-Terminal, rechts: FP0R Siehe hierzu auch die Dokumentation zu den Terminals der W e i t e r e I n f o GT-Serie. 6.5.6 1:N-Slave-Kommunikation Für eine 1:N-Verbindung mit MEWTOCOL-COM zwischen einem Computer...
  • Seite 116: Systemregistereinstellungen

    COM1 gewählt werden. Nr. Name Einstellung 410 Teilnehmeradresse 1 bis 99 (mit C-NET-Adapter maximal 32 Teilneh- mer) 412 Kommunikationsart MEWTOCOL-COM-Master/Slave 413 Kommunikationsformat Datenlänge: 7 Bits/8 Bits Parität: Ohne/Ungerade/Gerade Stoppbits: 1 Bit/2 Bits Endezeichen: CR Startzeichen: Kein STX 415 Baudrate 2400–115200bit/s FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 117 MEWTOCOL-COM enthält alle Befehle, die zur Steuerung und Überwa- chung der SPS benötigt werden. Wird eine Software wie PCWAY auf dem Computer ausgeführt, können SPS-Daten gelesen und geschrieben werden, ohne dass sich der Benutzer Gedanken um das MEWTOCOL-COM-Protokoll machen muss. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 118: Beispielprogramm Für Die Master-Kommunikation

    Aus Gründen der Datenkonsistenz sollten Sie die gemeinsamen Daten von Master- und Slave-Projekt in der globalen Variablenliste einer Bibliothek halten, die von beiden Projekten verwendet wird. KOP-Rumpf Siehe hierzu auch die Online-Hilfe von Control FPWIN Pro. W e i t e r e I n f o FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 119: Programmgesteuerte Kommunikation

    SendCharacters und SendCharactersAndClearString verwenden den Befehl F159_MTRN implizit. (Siehe auch "Daten senden" auf S. 124.) Das Senden lässt sich mit dem Merker "Senden beendet" steuern. (Siehe auch "Programmgesteuerte Kommunikation" auf S. 119, "Bedeutung der Merker in der programmgesteuerten Kommunikation" auf S. 132.) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 120: Empfangen

      Auswertung des Merkers "Empfangen beendet" oder durch Ausfüh- rung von IsReceptionDone  Ausführung von IsReceptionDoneByTimeOut  direkte Auswertung des Empfangspuffers. (Siehe auch "Programmgesteuerte Kommunikation" auf S. 119, "Bedeutung der Merker in der programmgesteuerten Kommunikation" auf S. 132.) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 121: Kommunikationsparameter Einstellen

    Kommunikationsformat  Empfangspuffer  Zur Einstellung der Kommunikationsparameter siehe "Einstellen der Sys- temregister im PROG-Modus" auf S. 101. Die programmgesteuerte Kommunikation ist über die COM- und A n m e r k u n g über die TOOL-Schnittstelle möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 122: Empfangspuffer Festlegen

    Endezeichen werden nicht im Empfangspuffer gespeichert. Der Speicher- bereich für die empfangenen Daten beginnt mit dem zweiten Wort des Empfangspuffers (Offset 1). Offset 0 enthält die Anzahl der empfangenen Bytes. Der Anfangswert in Offset 0 ist 0.Der Empfangspuffer wird in den Systemregistern (siehe S. 101) festgelegt: FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 123: Fp0-Kompatibilitätsmodus

    Anfangsadresse Empfangspuffer  Größe des Empfangspuffer  Beachten Sie, dass die Wertebereiche der FP0 gelten, wenn die FP0R im FP0-Kompatibilitätsmodus verwendet wird. Zur Einstellung der Kommunikationsparameter siehe S. 101. Wählen Sie als Endezeichen immer "CR", als Startzeichen "Kein A n m e r k u n g STX".
  • Seite 124: Daten Senden

    Liefert den Wert des Merkers "Senden been- det". Wird auf TRUE gesetzt, wenn die ange- gebene Anzahl von Bytes gesendet wurde. sys_bIsComPort1TransmissionDone Diese Systemvariablen werden auf TRUE ge- setzt, wenn die angegebene Anzahl von Bytes sys_bIsComPort2TransmissionDone gesendet wurde. sys_bIsToolPortTransmissionDone FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 125: Sendepuffer Generieren

    Sendepuffers (Offset 1). Offset 0 enthält die Anzahl der zu sendenden Bytes. Es können maximal 2048 Bytes übertragen werden. Wenn F159_MTRN für die Datenübertragung verwendet wird, müssen die Daten mit einem Transferbefehl in den Sendepuffer kopiert werden, z.B. F10_BKMV. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 126: Daten Empfangen

    Bestimmt das Empfangsende durch eine Zeitsteuerung, z.B. bei Binärdaten ohne Endezeichen. sys_bIsComPort1ReceptionDone Diese Systemvariablen werden auf TRUE gesetzt, wenn das Endezeichen empfangen sys_bIsComPort2ReceptionDone wurde. sys_bIsToolPortReceptionDone Direkte Auswertung des Emp- fangspuffers.  Schritt 4: Daten im Empfangspuffer verarbeiten Verwenden Sie einen der folgenden Befehle: FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 127: Empfangspuffer Für Cpu Einstellen

    Legen Sie folgende Parameter fest: 1. Startadresse 2. Größe (Anzahl Worte) des Empfangspuffers Aufbau des Empfangspuffers Die eingekreisten Zahlen geben die Schreibreihenfolge an. Q Startadresse W Speicherbereich für die Anzahl der empfangenen Bytes E Speicherbereich für die empfangen Daten R Speichergröße FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 128 B e i s p i e l COM1 empfangen. Die Zeichen werden im Format ASCII HEX ohne Start- und Endezeichen gespeichert. Q Merker "Empfangen beendet" W Ausführungsbedingung E Empfang beginnt R Empfang wird fortgesetzt T Ausführung von F159_MTRN (n_Number=0) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 129 Um auf die Daten im Empfangspuffer zugreifen zu können, müssen Sie in der globalen Variablenliste eine Variable mit der gleichen Anfangsadresse und Größe definieren. In diesem Beispiel ist die Anfangsadresse DT200 (VAR_GLOBAL DT200_awReceivedBuffer) und die Größe des Empfangspuf- fers beträgt 5 (ARRAY [0..4] OF WORD). FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 130 Beim Zurücksetzen des Empfangspuffers wird die Anzahl der empfangenen Bytes in Offset 0 auf null und der Zeiger zu- rück auf Offset 1 gesetzt. Neue Daten werden ab Offset 1 in den Puffer geschrieben; vorhandene Daten werden überschrieben. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 131: Datenformat Der Übertragungsdaten

    Daten kein Endezeichen angehängt und in empfangenen Daten nicht erkannt. Ohne Endezeichen wird der Merker "Empfangen beendet" nicht auf TRUE gesetzt. Das Empfangsende kann nur mit Hilfe der Zeitfunktion IsReceptionDoneByTimeOut oder durch Auswertung der Daten im Empfangspuffer (siehe S. 127) bestimmt werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 132: Bedeutung Der Merker In Der Programmgesteuerten Kommunikation

    IsReceptionDone  Ausführung von IsReceptionDoneByTimeOut  direkte Auswertung des Empfangspuffers. Bei den Merkern handelt es sich um Sondermerker, die unter bestimmten Bedingungen auf TRUE oder FALSE gesetzt werden. Die Auswertung ist mit speziellen Funktionen oder Systemvariablen möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 133 Jeder Sendebefehl setzt den Merker "Senden beendet" auf FALSE; es ist dann kein Datenempfang mehr möglich. Der Merker "Senden beendet" kann mit der Funktion IsTransmissionDone ausgewertet werden. Oder verwenden Sie je nach Schnittstelle die Sys- temvariablen sys_bIsComPort1TransmissionDone oder sys_bIsToolPortTransmissionDone. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 134 Offset 1 zu stellen. Der Merker "Kommunikationsfehler" kann mit der Funktion IsCommunica- tionError ausgewertet werden. Oder verwenden Sie je nach Schnittstelle die Systemvariablen sys_bIsComPort1CommunicationErroroder sys_bIsToolPortCommunicationError. Schnittstelle TOOL COM1 Sondermerker R900E R9037 Funktion IsCommunicationError Systemvariable sys_bIsToolPort- sys_bIsComPort1- CommunicationError CommunicationError Bit-Status TRUE FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 135: Startzeichen: Kein Stx, Endezeichen: Cr

     Der Empfangspuffer wird zurückgesetzt.  Der Merker "Empfangen beendet" wird auf FALSE gesetzt.  Der Merker "Senden beendet" wird auf FALSE gesetzt.  Der Merker "Kommunikationsfehler" wird auf FALSE gesetzt.  Zeichen 1, 2 und 3 werden zum externen Gerät gesendet. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 136: Startzeichen: Stx, Endezeichen: Etx

    1 gesetzt. Neue Daten werden ab Offset 1 in den Puffer geschrie- ben; vorhandene Daten werden überschrieben. 6.6.5.2 Startzeichen: STX, Endezeichen: ETX Empfangen: Q Von externem Gerät empfangene Daten R Empfangspuffer W Merker "Empfangen beendet" T Anzahl der empfangenen Bytes E Ausführung F159_MTRN Y Zeiger FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 137 Offset 1 gesetzt. Neue Daten werden ab Offset 1 in den Puf- fer geschrieben; vorhandene Daten werden überschrieben. Werden vom externen Gerät zwei Startzeichen empfangen,  überschreiben die auf das zweite Startzeichen folgenden Daten die Daten im Empfangspuffer. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 138 5. Wenn die angegebene Anzahl von Bytes gesendet wurde, wird der Mer- ker "Senden beendet" auf TRUE gesetzt. 6. Nun kann F159_MTRN erneut ausgeführt werden. Wenn F159_MTRN ausgeführt wird: Schritte 1 bis 5 werden wiederholt. Diesmal werden die Zeichen c, d und e gesendet. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 139: 1:1-Kommunikation

    A n m e r k u n g 6.6.7 1:N-Kommunikation Die FP0R und externe Geräte werden über ein RS485-Kabel miteinander verbunden. Die Datenübertragung erfolgt mit Hilfe eines für die externen Geräte passenden Protokolls und mit dem Befehl F159_MTRN (oder einem Befehl, der F159_MTRN implizit verwendet).
  • Seite 140: Programmieren Im Fp0-Kompatibilitätsmodus

    (421) Worte) Die Einstellungen an der SPS und am angeschlossenen externen Gerät müssen übereinstimmen. 6.6.8 Programmieren im FP0-Kompatibilitätsmodus In Control FPWIN Pro muss als SPS-Typ "FP0" eingestellt sein. Im FP0-Kompatibilitätsmodus wird anstelle des Befehls F159_MTRN der Befehl F144_TRNS verwendet. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 141: Sps-Kopplung

    Programmen der anderen Teilnehmer gemeldet, deren Aus- gang Y0 daraufhin auf TRUE gesetzt wird. Die Konstante 100 wird in das Koppeldatenregister LD0 des Teilnehmers #1 geschrieben. Der Inhalt von LD0 der anderen Teilnehmer wird daraufhin ebenfalls zu 100 geän- dert. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 142: Kommunikationsparameter Einstellen

    Kommunikation SPS-Kopplung von vier FP0R-Steuerungen # Teilnehmeradresse der SPS LD Koppeldatenregister Für die SPS-Kopplung geeignete Steuerungen von Panasonic  FP0R (RS485-Typ) FP7 (mit RS485-Kommunikationskassette)  FP  (mit RS485-Kommunikationskassette)  FP-X (mit RS485-Kommunikationskassette)  FP2-MCU (mit RS485-Kommunikationskassette)  6.7.1 Kommunikationsparameter einstellen Nehmen Sie folgende Einstellungen für die Kommunikationsschnittstelle...
  • Seite 143 Die Teilnehmeradressen sollten mit 1 beginnen und lückenlos in  aufsteigender Reihenfolge vergeben werden. Wenn weniger als 16 Steuerungen miteinander verbunden werden, kann die Über- tragungszeit verkürzt werden, indem die höchste Teilnehmerad- resse angegeben wird. Siehe "Höchste Teilnehmeradresse ein- stellen" auf S. 152. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 144: Speicherbereichaufteilung Für Koppelmerker Und -Datenregister

    Sen- de-/Empfangsbereich der Steuerungen Anfangsadresse Koppelmer- 0-63 ker für Sendebereich - ab dieser Wortadresse senden Größe Sendebereich für 0-64 Worte Koppelmerker - Anzahl der zu sendenden Worte Anfangsadresse Koppelda- 0-127 tenregister für Sendebereich - ab dieser Wortadresse senden FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 145 FPWIN Pro. Verwendung von Koppelprozessor 1 Sie können entweder SPS-Koppelprozessor 0 oder 1 verwenden. Wählen Sie für Systemregister 46 die Einstellung "Invers", wenn Sie Koppelpro- zessor 1 verwenden möchten. Siehe "Zuweisung Koppelprozessor 0 und 1 bei SPS-Kopplung" auf S. 153. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 146: Beispiel Für Koppelprozessor 0

    Anfangsadresse Koppelmerker für Sendebereich - ab dieser Wortadresse senden Größe Sendebereich für Koppelmerker - Anzahl der zu sendenden Worte Der Wert in diesem Systemregister muss bei allen Teilnehmern gleich sein. Zuweisung der Koppeldatenregister Sendebereich Empfangsbereich # Teilnehmeradresse der SPS FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 147: Systemregister Einstellen

    6.7.2.2 Beispiel für Koppelprozessor 1 Wählen Sie für Systemregister 46 die Einstellung "Invers", wenn Sie Kop- pelprozessor 1 verwenden möchten. Siehe "Zuweisung Koppelprozessor 0 und 1 bei SPS-Kopplung" auf S. 153. Zuweisung der Koppelmerker Sendebereich Empfangsbereich # Teilnehmeradresse der SPS FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 148 Teilnehmer 2, 3 und 4 übermittelt werden. Der Empfangsbereich von Teil- nehmer 1 kann Daten von den Sendebereichen der Teilnehmer 2 und 3 empfangen. Der Koppelbereich von Teilnehmer 4 wurde vollständig als Empfangsbereich definiert und kann von den Teilnehmern 1, 2 und 3 aus- schließlich Daten empfangen. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 149: Teilweise Nutzung Der Koppelbereiche

    42 Anfangsadresse Koppelmerker für Sendebereich - ab dieser Wortadresse senden 43 Größe Sendebereich für Koppelmerker - Anzahl der zu sendenden Worte Bei den oben gewählten Einstellungen können 14 Worte (224 Bit) von WL50 bis WL63 als interne Merker genutzt werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 150 44 Anfangsadresse Koppeldatenregister für Sendebereich - ab dieser Wort- adresse senden 45 Größe Sendebereich für Koppeldatenregister - Anzahl der zu sendenden Worte Bei den oben gewählten Einstellungen können 28 Worte von LD100 bis LD127 als interne Datenregister genutzt werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 151: Wichtige Hinweise Für Die Aufteilung Der Speicherbereiche

    40 Anzahl Koppelmerker - gemeinsam genutzter Sende-/Empfangsbereich der Steuerungen 42 Anfangsadresse Koppelmerker für Sendebereich - ab dieser Wortadresse senden 43 Größe Sendebereich für Koppelmerker - Anzahl der zu sendenden Worte Ungültige Speicherzuweisungen Folgende Speicherzuweisungen sind weder für Koppelmerker noch für Koppeldatenregister zulässig: FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 152: Höchste Teilnehmeradresse Einstellen

    (Die Voreinstellung beträgt 16.) Stellen Sie bei allen verbundenen Steuerungen den gleichen Wert ein. Die höchste Teilnehmeradresse wird für Koppelprozessor 0 in Systemregis- ter 47 und für Koppelprozessor 1 in Systemregister 57 eingestellt. Beispieleinstellungen Gesamtzahl der Teilnehmer Teilnehmeradresse Höchste Teilnehmeradresse Gleiche Einstellung für jeden Teilnehmer FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 153: Zuweisung Koppelprozessor 0 Und 1 Bei Sps-Kopplung

    Einstellung, um den Status der einzelnen Merker anzuzeigen. Weitere Statusinformationen über den SPS-Verbund (z.B. die Übertra- gungszykluszeit oder die Anzahl der aufgetretenen Fehler) erhalten Sie, wenn Sie Monitor  SPS-Koppelstatus wählen. Eine Fernprogrammierung von anderen verbundenen Steuerungen ist nicht möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 154 Betrieb unter-  brochen wurde, R9067 sys_bIsPlcLink0Station8Active wenn ein Fehler auftrat  R9068 sys_bIsPlcLink0Station9Active oder R9069 sys_bIsPlcLink0Station10Active wenn nicht im  SPS-Koppelmodus R906A 11 sys_bIsPlcLink0Statio11Active R906B 12 sys_bIsPlcLink0Station12Active R906C 13 sys_bIsPlcLink0Station13Active R906D 14 sys_bIsPlcLink0Station14Active R906E sys_bIsPlcLink0Station15Active R906F sys_bIsPlcLink0Station16Active FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 155: Merker "Übertragungsfehler" R9050

    Dieser Merker wird gesetzt, wenn während der Übertragung ein Fehler auf- tritt. Merker Teilnehmer Systemvariable Bedingungen für TRUE/FALSE R9050 1–16 sys_bIsPlcLink0- TRUE: TransmissionError bei einem Übertragungsfehler oder  wenn die Systemregistereinstel-  lungen für den Koppelbereich feh- lerhaft sind FALSE: wenn es keine Übertragungsprob-  leme gibt FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 156: Übertragungszykluszeit

    Wenn keine Teilnehmer zugeschaltet werden, ist Tlk = 0. Tlc = 10  Ttx Ttx = 1/Übertragungsgeschwindigkeit  1000  11ms  0,096ms bei 115200bit/s Twt = Standardeinstellung 400ms (kann mit SYS1-Befehl geändert wer- den) Tls = 7  Ttx FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 157 Tpc = Ttx  Pcm = 0,096  71  6,82ms Ts (je Teilnehmer) = 5 + 6,82 = 11,82ms Tlt = 0,096  (13 + 2  16) = 4,32ms Daraus folgt eine maximale Übertragungszykluszeit von: T max. = 11,82 16 + 4,32+ 5 = 198,44ms FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 158 Tpc = Ttx  Pcm = 0,096  119  11,43ms Ts (je Teilnehmer) = 5 + 11,43ms = 16,43ms Tlt = 0,096  (13 + 2  8) = 2,79ms Daraus folgt eine maximale Übertragungszykluszeit von: T max. = 16,43  8 + 2,79 + 5 = 139,23ms FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 159 Tpc = Ttx  Pcm = 0,096  31  2,976ms Ts (je Teilnehmer) = 1 + 2,976 = 3,976ms Tlt = 0,096  (13 + 2  2)  1,632ms Daraus folgt eine maximale Übertragungszykluszeit von: T max. = 3,976  2 + 1,632 + 1 = 10,584ms FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 160: Übertragungszykluszeit Verkürzen

    Gleichung verkürzt werden. Somit können Sie mit SYS1 die Zunah- me der Übertragungszykluszeit minimieren. B e i s p i e l Mit SYS1 das Abfrageintervall für die Zuschaltprüfung von der Stan- dardeinstellung 400ms auf 100ms verkürzen. KOP-Rumpf FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 161: Fehlererkennungszeit Bei Übertragungsfehler

    Steuerung bei den anderen Teilnehmern ausge- schaltet wird. Mit dem Befehl SYS1 kann diese Zeit verkürzt werden. B e i s p i e l Mit SYS1 die Ansprechzeit für den Merker "Übertragungsstatus" von 6,4s auf 100ms verkürzen. KOP-Rumpf FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 162: Modbus-Rtu-Kommunikation

    6.8 Modbus-RTU-Kommunikation Das Modbus-RTU-Protokoll ermöglicht die Kommunikation zwischen der FP0R und anderen Geräten (wie z. B. der Steuerung FP-e, den Bediengerä- ten der GT-Serie und den KT-Temperaturreglern von Panasonic oder auch Modbus-Geräten anderer Hersteller). Der Master und die Slaves tauschen Befehle (vom Master zum Slave) und Antworten (vom Slave zum Master) aus.
  • Seite 163: Modbus-Rtu-Master-Funktion

    0 = Rundruf (Broadcast) Funktion 8 Bit Daten Je nach Befehl 16 Bit Ende Übertragungsdauer für 3,5 Zeichen (je nach Baudrate). Siehe auch "Wartezeit zur Bestimmung des Empfangsen- des". FPWIN Pro unterstützt nicht den Adressbereich von 0–247 des Modbus-RTU-Protokolls. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 164: Antwort Im Fehlerzustand

    3,3ms 19200 1,7ms 38400 0,8ms 57600 0,6ms 115200 0,3ms Unterstützte Befehle Vom Master Code Name Name für FP0R Modbus-Referenz-Nr. ausführbare (dezimal) (Modbus-Bezeichnung) Befehle F146_READ Read Coil Status Ausgang Y oder internen Merker R lesen F146_READ Read Input Status Eingang X lesen...
  • Seite 165: Modbus-Referenznummern Und Fp0R-Adressen

    Kommunikation Vom Master Code Name Name für FP0R Modbus-Referenz-Nr. ausführbare (dezimal) (Modbus-Bezeichnung) Befehle F145_WRITE Force Single Coil Zustand eines Ausgangs Y oder eines internen Merkers R ändern F145_WRITE Preset Single Re- Daten in ein Da- gister tenregister DT schreiben Kann nicht Diagnose Prüfschleife...
  • Seite 166: Kommunikationsparameter Einstellen

    Modbus-Master-Funktion. Wählen Sie im Systemregister 412 für die COM-Schnittstelle die Einstellung "Modbus-RTU-Master/Slave". POE-Kopf Aus Gründen der Datenkonsistenz sollten Sie die gemeinsamen Daten von Master- und Slave-Projekt in der globalen Variablenliste einer Bibliothek halten, die von beiden Projekten verwendet wird. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 167 Kommunikation KOP-Rumpf Einzelheiten zu den Modbus-Parametern und zur Kommunikation mit A n m e r k u n g den Befehlen F145_WRITE und F146_READ finden Sie in der Onli- ne-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 168: Schneller Zähler Und Pulsausgabe

    Kapitel 7 Schneller Zähler und Pulsausgabe 7.1 Überblick Die FP0R verfügt über eine integrierte schnelle Logik, die drei Funktionen unterstützt: schnelles Zählen, Pulsausgabe und PWM-Ausgabe (Pulswei- tenmodulation). Schnelle-Zähler-Funktion Der schnelle Zähler zählt Eingangsimpulse, die z.B. von Sensoren oder Drehwinkelgebern stammen. Sobald der Sollwert erreicht ist, wird der festgelegte Ausgang auf TRUE oder FALSE gesetzt.
  • Seite 169 W Wird die Pulsweite verkleinert, sinkt die Temperatur. Linearinterpolationsbefehl F175_PulseOutput_Linear oder PulseOut- A n m e r k u n g put_Linear_FB: Für den Sollwert (Verfahrstrecke) steht ein Wer- tebereich von -8 388 608 bis +8 388 607 (24-Bit-Binärzahl) zur Verfügung. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 170: Technische Daten Und Betriebseinschränkungen

    10s 50kHz 25s 15kHz 15kHz (2 Kanäle) 10kHz (3 Kanäle) Zur Mindest-Eingangspulsweite siehe S. 179. Bei Änderung der Pulsausgabegeschwindigkeit, gleichzeitiger Ausführung einer Nockensteuerung, Zählervergleichsfunktion oder eines anderen Inter- rupt-Programms kann die maximale Zählgeschwindigkeit niedriger sein als an- gegeben. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 171: Kontrollmerker Und Speicherbereiche

    Zählervergleichsausgang zurücksetzen F178_HighSpeedCounter_Measure: Eingangspulsmessung  7.2.2 Pulsausgabefunktion Für jeden Pulsausgabe- und Positioniermodus stehen bestimmte schnelle Zählerkanäle, Eingänge und Ausgänge zur Verfügung. Die Pulsausgabefunktion steht nur bei Transistortypen zur Verfü- A n m e r k u n g gung. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 172 Der Referenzpunkt-Sucheingang wird im Steuercode für die Pulsausgabe akti- viert/deaktiviert. Siehe S. 201. Leistungsmerkmale Anzahl Kanäle Maximale Ausgangsfrequenz 50kHz Linearinterpolation 50kHz Bei Änderung der Pulsausgabegeschwindigkeit, gleichzeitiger Ausführung einer Zählervergleichsfunktion, eines anderen Zähl- oder Pulsausgabeprozesses oder Interrupt-Programms kann die maximale Ausgangsfrequenz niedriger sein als angegeben. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 173: Pulsweitenmodulation

     F175_PulseOutput_Linear: Linearinterpolation  F177_PulseOutput_Home: Referenzpunktfahrt  7.2.3 Pulsweitenmodulation Die Pulsweitenmodulation verwendet zwei bestimmte Kanäle und Pulsaus- gänge. Die Pulsweitenmodulation steht nur bei Transistortypen zur Verfü- A n m e r k u n g gung. Ausgangsadressen Kanal PWM-Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 174: Maximale Zählgeschwindigkeit Und Ausgangsfrequenz

    Die folgende vereinfachte Übersicht liefert einige Richt- werte. Bei Änderung der Pulsausgabegeschwindigkeit, gleichzeitiger Aus- A n m e r k u n g führung einer Nockensteuerung, Zählervergleichsfunktion oder eines anderen Interrupt-Programms kann die maximale Zählgeschwindig- keit niedriger sein als angegeben. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 175: Maximale Zählgeschwindigkeit

                        Kanal wird verwendet Referenznummern zum Lesen der Tabellenfortsetzung (siehe nächste Seite). Bei Kombination mit Pulsausgabefunktion: Trapezsteuerung, keine Geschwindigkeitsänderung (50kHz) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 176: Maximale Ausgangsfrequenz

    Kanal wird verwendet  Bei Verwendung der Linearinterpolation: Selbst, wenn alle Kanäle für die Interpolation verwendet werden, beträgt die maximale Ausgangsfrequenz 50kHz für jeden Kanal. Linearinterpolation Maximale Ausgangsfrequenz [kHz] Kanal 0 Kanal 2    Kanal wird verwendet  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 177: Schnelle-Zähler-Funktion

    3. Auf "Schnelle Zähler, Impulserkennung, Interrupteingänge" doppelkli- cken 4. Gewünschte Eingänge für den jeweiligen Kanal wählen 7.3.1 Betriebsarten der Zählereingänge Betriebsart des Eingangssignale Eingangs Vorwärtszählen Schneller Zählereingang: X0 (X1, X3, X4, X6, X7) Zählerwert Rückwärtszählen Schneller Zählereingang: X0 (X1, X3, X4, X6, X7) Zählerwert FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 178 Eingangs Inkrementalgeber Vorwärtszähleingang Rückwärtszähleingang Q Schneller Zählereingang: X0+X1 (X3+X4 oder X6+X7) W Zählerwert Vorwärtszählen/ Rückwärtszählen (Differenzialverfahren) Q Schneller Zählereingang: X0+X1 (X3+X4 oder X6+X7) W Zählerwert Aufsteigend Absteigend Richtungsänderung Q Schneller Zählereingang: X0+X1 (X3+X4 oder X6+X7) W Zählerwert Aufsteigend Absteigend FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 179: Mindest-Eingangspulsweite

    (stei- gende Flanke) und bei (fallende Flanke) bei zurück- gesetzt. Der Rücksetzeingang lässt sich mit Bit 2 von sys_wHscOrPulseControlCode aktivieren/deaktivieren. 7.3.2 Mindest-Eingangspulsweite Für die Periode T (1/Frequenz) ist eine Mindest-Eingangspulsweite von T/2 (Einphaseneingang) oder T/4 (Zweiphaseneingang) erforderlich. Einphasig Zweiphasig FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 180: E/A-Adresszuweisung

    Hsc_TargetValueMatch_Set und F167_HighSpeedCounter_Reset oder Hsc_TargetValueMatch_Reset können die Ausgänge festgelegt werden, die auf TRUE oder FALSE gesetzt werden sollen. Mögliche Ausgänge: Y0 bis Y7 Verwendung von Kanal 0 mit Vorwärtszähl- und Rücksetzeingang FP0R: Q Zähleingang X0 W Rücksetzeingang X2 E TRUE/FALSE-Ausgang bei Yn Yn Ausgang, der auf TRUE oder FALSE gesetzt wird, wenn der Sollwert erreicht ist: Y0–Y7...
  • Seite 181: Befehle Und Systemvariablen

    Hsc_TargetValueMatch_Set, um den Ausgang auf TRUE zu setzen. Ver- wenden Sie F167_HighSpeedCounter_Reset oder Hsc_TargetValueMatch_Reset, um den Ausgang auf FALSE zu setzen. Der Befehl F178_HighSpeedCounter_Measure misst die Anzahl der Ein- gangspulse innerhalb einer angegebenen Zähl- und Pulsperiode. FP0R: Systemvariablen für vorgesehene Speicherbereiche Beschreibung Systemvariable Adresse Schneller Zähler: Kontroll-...
  • Seite 182: Steuercode Für Schnellen Zähler Schreiben

    Operationen, die vom Steuercode für die Pulsausgabe ausgeführt werden: Schnelle Zählerbefehle abbrechen (Bit 3)  Rücksetzeingang (Hardware-Reset) des schnellen Zählers aktivie-  ren/deaktivieren (Bit 2) Zählen aktivieren/deaktivieren (Bit 1)  Istwert des schnellen Zählers auf 0 zurücksetzen (Software-Reset) (Bit  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 183 Wenn Bit 2 des Steuercodes auf TRUE gesetzt wird, ist es nicht möglich, den in den Systemregistern angegebenen Eingang zurückzusetzen. Das Zählen wird fortgesetzt, auch wenn der Rücksetzeingang auf TRUE gesetzt wurde. Der Rücksetzeingang bleibt deaktiviert bis Bit 2 auf 0 zurückgesetzt wird. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 184 W Bit 0 im Steuercode des schnellen Zählers (Istwert zurücksetzen) Wenn Bit 0 des Steuercodes auf TRUE gesetzt ist, wird der Istwert auf 0 zurückgesetzt. Der Istwert behält den Wert 0 bei bis Bit 0 wieder auf FALSE zurückgesetzt wird. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 185: Steuercode-Einstellungen

    A n m e r k u n g ren/deaktivieren) können Sie den in den Systemregistern festgeleg- ten Rücksetzeingang deaktivieren. Programmierbeispiele finden Sie in der Online-Hilfe von Control FPWIN W e i t e r e I n f o Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 186: Istwert Des Schnellen Zählers Schreiben Und Lesen

    Wenn der Istwert eines schnellen Zählers dem Sollwert entspricht, setzt ein Interrupt-Prozess den angegebenen Ausgang sofort auf TRUE. Tool-Befehl: Hsc_TargetValueMatch_Set F-Befehl: F166_HighSpeedCounter_Set Merkmale der Funktion "Zählervergleichsausgang setzen" 10000 Sollwert Istwert des schnellen Zählers Ausführungsbedingung Kontrollmerker des schnellen Zählers SPS-Ausgang FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 187: Zählervergleichsausgang Zurücksetzen

    -200 Sollwert Istwert des schnellen Zählers Ausführungsbedingung Kontrollmerker des schnellen Zählers SPS-Ausgang Der SPS-Ausgang schaltet auf FALSE, wenn der Istwert dem Sollwert ent- spricht. Außerdem wird der Kontrollmerker des schnellen Zählers auf FALSE gesetzt und der Befehl wird deaktiviert. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 188: Merkmale Der Eingangspulsmessung

    Die folgenden Programmierbeispiele zeigen die Verwendung des Steuer- codes und der schnellen Zählerbefehle. Die FPWIN-Pro-Projekte in KOP oder ST stehen auf der Internet-Seite von Panasonic (http://www.panasonic-electric-works.com/eu/downloadcenter.htm) zum Download bereit. Die Programmierbeispiele für dieses Kapitel finden Sie in der Datei pe_63403_0001_sample_high_speed.zip.
  • Seite 189: Positionierung Mit Nur Einer Geschwindigkeit

    Motor Förderband Wenn X5 auf TRUE gesetzt wird, wird Y0 auf TRUE gesetzt und das Förder- band setzt sich in Bewegung. Wenn der Istwert (sys_diHscChannel0ElapsedValue) den Wert 5000 erreicht, wird Y0 auf FALSE gesetzt und das Förderband hält an. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 190 Schneller Zähler und Pulsausgabe Geschwindigkeitsdiagramm x Anzahl der Pulse y Geschwindigkeit Systemregistereinstellungen Ein Programmierbeispiel mit POE-Kopf und -Rumpf finden Sie im Down- W e i t e r e I n f o load-Bereich unserer Homepage. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 191: Positionierung Mit Zwei Oder Mehr Geschwindigkeiten

    Förderband setzt sich in Bewegung. Wenn der Istwert (sys_diHscChannel0ElapsedValue) den Wert 4500 erreicht, wird Y1 auf FALSE gesetzt und das Förderband wird langsamer. Wenn der Istwert den Wert 5000 erreicht, wird Y0 auf FALSE gesetzt und das Förderband hält an. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 192: Pulsausgabefunktion

    Positioniervorgänge eingesetzt werden. Die Pulsausgabefunktion steht nur bei Transistortypen zur Verfü- A n m e r k u n g gung. Systemregister einstellen Bei Pulsausgabe darf der verwendete Kanal nicht von einer schnellen Zäh- lerfunktion genutzt werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 193: Pulsausgabeart Und Positioniermodus

    Die Pulsausgabeart und der Positioniermodus werden durch Variablen im Positionierungsbefehl angegeben. Rechts-/Linkslauf Q Rechtslaufpuls: Y0 (Y2) W Linkslaufpuls Y1 (Y3) E Vorwärtszählen R Rückwärtszählen Die Ansteuerung erfolgt über zwei Pulse: einen positiven (im Uhrzeigersinn, d.h. rechts drehend) und einen negativen (entgegen dem Uhrzeigersinn, d.h. links drehend). FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 194 Q Pulsausgang: Y0 (Y2) W Richtungsanzeigeausgang Y1 (Y3) E Vorwärtszählen R Rückwärtszählen Die Positionssteuerung erfolgt über einen Pulsausgang, der die Geschwin- digkeit vorgibt, und einen Pulsausgang, der die Drehrichtung über TRUE/FALSE-Signale steuert. Die Vorwärtsbewegung wird ausgeführt, wenn das Richtungsanzeigesignal TRUE ist. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 195: Relativwertpositionierung

    Versatz zwischen dem internen Positionswert (Istwert) und der mechanischen Position der Achse. Zur Herstellung des Positionsbezuges muss der interne Wert mit dem realen Positionswert der Achse synchroni- siert werden. Die Synchronisation erfolgt durch Übernahme eines Positi- onswertes an einem bekannten Punkt (Referenzpunkt). FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 196: Tipp-Betrieb

    Pulsausgabe speichert (sys_wHscOrPulseControlCode), zunächst auf TRUE und dann wieder auf FALSE. Die für die einzelnen Kanäle zur Verfügung stehenden Ein- und A n m e r k u n g Ausgänge entnehmen Sie bitte den technischen Daten. Siehe "Pulsausgabefunktion" auf S. 171. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 197 Es können bis zu zwei Antriebe angeschlossen werden. Mit Kanal Motorantrieb Referenzpunkteingang Referenzpunkt-Sucheingang z.B. X0 z.B. X1 (s. Anmerkung) Pulsausgang Richtungsanzeigeausgang Jeder Eingang, der nicht in anderen Anwendungen benötigt wird, A n m e r k u n g kann als Referenzpunkt-Sucheingang verwendet werden. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 198: Befehle Und Systemvariablen

    PulseOutput_Jog_FB PulseOutput_Jog_TargetValue_FB Tipp-Betrieb (Tipp-Betrieb mit Trig- F171_PulseOutput_Jog_Positioning ger-Eingang) Tool-Befehle: Wenn der Positionierungstrigger-Eingang auf PulseOutput_Jog_Positioning0_FB TRUE gesetzt wird, wird die zuvor festgelegte PulseOutput_Jog_Positioning1_FB Zahl von Pulsen ausgegeben. Ehe der Sollwert erreicht ist und die Pulsausgabe endet, wird eine Abbremsung ausgeführt. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 199 Linkslauf Richtung Für F175_PulseOutput_Linear Für die Interpolation verwenden Sie paarweise Kanal 0 und 1 oder A n m e r k u n g Kanal 2 und 3. Sie können nur 0 oder 2 angeben (für C14T: nur 0). FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 200: Systemvariablen Für Vorgesehene Speicherbereiche

    DDT90408 grenzwert für Kanal AreaStartingPosition sys_diPulseChannel1AccelerationForbidden- DDT90418 AreaStartingPosition sys_diPulseChannel2AccelerationForbidden- DDT90428 AreaStartingPosition sys_diPulseChannel3AccelerationForbidden- DDT90438 AreaStartingPosition Pulsausgabe: Steu- sys_wPulseChannel0ControlCode DT90380 ercodeanzeige für sys_wPulseChannel1ControlCode DT90381 Kanal sys_wPulseChannel2ControlCode DT90382 sys_wPulseChannel3ControlCode DT90383 Steuercode schneller sys_wHscOrPulseControlCode DT90052 Zähler und Pulsaus- gabe Für F171_PulseOutput_Jog_Positioning, F171_PulseOutput_Trapezoidal, F172_PulseOutput_Jog FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 201: Steuercode Für Die Pulsausgabe Schreiben

    Zählen aktivieren/deaktivieren   Istwert des schnellen Zählers zurücksetzen (Software-Reset) Schnelle Zähler- und Positionierbefehle abbrechen (nur FP0R)  Referenzpunkt-Sucheingang setzen/zurücksetzen Zum Abbremsen im Referenzpunktbereich geben Sie einen Referenzpunkt- eingang an und setzen Bit 4 des Sonderdatenregisters, in dem der Steuer- code für die Pulsausgabe gespeichert wird (sys_wHscOrPulseControlCode),...
  • Seite 202: Zählen Aktivieren/Deaktivieren

    W Bit 1 im Steuercode der Pulsausgabe (Zählen) Wenn Bit 1 des Steuercodes auf TRUE gesetzt ist, wird das Zählen unter- bunden und der Istwert behält den aktuellen Wert bei. Das Zählen wird fortgesetzt, wenn Bit 1 auf FALSE zurückgesetzt wird. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 203 Wenn Sie Bit 2 des Datenregisters, in dem der Steuercode für die Pulsaus- gabe gespeichert wird (sys_wHscOrPulseControlCode), auf TRUE setzen, wird die Ausführung der Pulsausgabebefehle abgebrochen und der Kon- trollmerker des schnellen Zählers auf FALSE gesetzt. Setzen Sie Bit 2 auf FALSE zurück, um die Ausführung der Befehle wieder zu aktivieren. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 204 Kanalnummer: 2 (fest) Startsignal für Positionierung: deaktiviert Anforderung für gebremsten Halt: deaktiviert Referenzpunkt-Sucheingang: FALSE Hex 9 entspricht der Binärzahl 1001 Pulsausgabe: Stopp (Bit 3) Positionierbefehl abbrechen (Bit 2) Zählen: Erlauben (Bit 1) Istwert auf 0 zurücksetzen: Ja (Bit 0) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 205: Istwert Des Steuercodes Für Die Pulsausgabe Schreiben Und Lesen

    SPS-Typen geltende Informations- und Steuerbefehle, um den Istwert der schnellen Zähler und der Pulsausgabe zu lesen und zu schreiben. Systemvariablen für vorgesehene Speicherbereiche: Programmierbeispiele finden Sie in der Online-Hilfe von Control FPWIN W e i t e r e I n f o Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 206: Zählervergleichsausgang Setzen

    Außerdem wird der Merker "Auswertung aktiv" auf FALSE ge- setzt und der Befehl deaktiviert. Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 207: Zählervergleichsausgang Zurücksetzen

    Außerdem wird der Merker "Auswertung aktiv" auf FALSE gesetzt und der Befehl deaktiviert. Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 208: Auto-Trapez-Funktion

    Steigung der Bremsrampe.  Typ 1: Die Differenz zwischen der Maximalgeschwindigkeit von 50kHz und der Endgeschwindigkeit bestimmt die Steigung der Bremsrampe. Die Diffe- renz zwischen der Maximalgeschwindigkeit von 50kHz und der An- fangsgeschwindigkeit bestimmt die Steigung der Beschleunigungsram- FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 209: Sollgeschwindigkeit Während Der Pulsausgabe Ändern

    U Bremszeit E 2. Änderung I Kontrollmerker für Pulsausgabe R Beschleunigungszeit O Ausführungsbedingung T Beschleunigung Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 210: Tipp-Betrieb Und Positionierung

    Typ 1: Die Sollgeschwindigkeit lässt sich einmal ändern, wenn der Positio- nierungstrigger-Eingang auf TRUE gesetzt wird. Tool-Befehl: PulseOutput_Jog_Positioning0_FB, PulseOut- put_Jog_Positioning1_FB F-Befehl: F171_PulseOutput_Jog_Positioning Merkmale der Pulsausgabe Q Anfangs- und Endgeschwindigkeit T Bremszeit W Sollgeschwindigkeit Y Ausführungsbedingung E Sollwert U Positionierungstrigger-Eingang R Beschleunigungszeit I Kontrollmerker für Pulsausgabe FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 211 Geschwindigkeit lässt sich nur innerhalb des für die Sollgeschwindigkeit festgelegten Bereichs ändern. Sollgeschwindigkeit wird nicht geändert: Sollgeschwindigkeit wird geändert: Q Anfangs- und Endgeschwindigkeit T Bremszeit W Sollgeschwindigkeit Y Ausführungsbedingung E Sollwert U Positionierungstrigger-Eingang R Beschleunigungszeit I Kontrollmerker für Pulsausgabe FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 212 W Sollgeschwindigkeit 1 U Bremszeit E Sollgeschwindigkeit 2 I Ausführungsbedingung R Sollwert O Positionierungstrigger-Eingang T Beschleunigungszeit Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 213: Tipp-Betrieb

    Solange die Ausführungsbedingung TRUE ist, erfolgt die Pulsausgabe entsprechend den Werten im strukturierten Datentyp. Ein gebremster Halt beginnt, sobald die Ausführungsbedingung FALSE ist. Q Anfangs- und Endgeschwindigkeit R Kontrollmerker für Pulsausgabe W Änderung der Sollgeschwindigkeit T Gebremster Halt E Ausführungsbedingung FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 214 R Kontrollmerker für Pulsausgabe W Änderung der Sollgeschwindigkeit T Sollwert E Ausführungsbedingung Y Bremszeit Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 215: Positionierprofil Ohne Rampen

    Sollwert erreicht ist usw. Die Pulsausgabe stoppt, wenn der letzte Sollwert erreicht ist.  Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 216: Linearinterpolation

    Beide Achsen werden so gesteuert, dass eine lineare Bewegung bis zur Sollposition erzielt wird. Weitere Informationen und ein Programmierbeispiel finden Sie in der On- W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 217: Referenzpunktfahrt

    Der Referenzpunkteingang wird aktiviert, unabhängig davon, ob ein Referenzpunkt-Sucheingang vorhanden ist, ob der Bremsvorgang be- reits eingesetzt hat oder ob der Bremsvorgang abgeschlossen ist. Ohne Referenzpunkteingang: Mit Referenzpunkteingang: Q Anfangsgeschwindigkeit R Referenzpunkteingang: TRUE W Sollgeschwindigkeit T Suchgeschwindigkeit E Referenzpunkteingang: TRUE Y Referenzpunkteingang jederzeit aktivierbar FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 218: Pulsweitenmodulation

    POE-Rumpf einfügen: Verwenden Sie dazu das Dialogfeld "Va- riablen" ohne eine Variable im POE-Kopf zu deklarieren. Hinweise zur Ver- wendung von Systemvariablen finden Sie in der Online-Hilfe von FPWIN Pro. Systemregister einstellen Wählen Sie in den Systemregistern den gewünschten PWM-Ausgang für die Pulsweitenmodulation. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 219 W e i t e r e I n f o line-Hilfe von FPWIN Pro. Kanäle und Pulsausgänge Kanal Pulsausgang Systemvariablen für vorgesehene Speicherbereiche Beschreibung Systemvariable Adresse Pulsausgabe: 0 sys_bIsPulseChannel0Active R9120 Kontrollmerker für Kanal 1 sys_bIsPulseChannel1Active R9121 2 sys_bIsPulseChannel2Active R9122 3 sys_bIsPulseChannel3Active R9123 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 220: Sicherheitsfunktionen

    Zeigen Sie etwa 2s auf die LEDs, wenn Sie eine Quick-Info wünschen. Zu den Optionen im Dialogfeld siehe Sicherheitseinstellungen in der Onli- W e i t e r e I n f o ne-Hilfe von Control FPWIN Pro. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 221: Programmleseschutz

    FP Memory Loader können Sie das Hochladen von Program- men auf den FP Memory Loader und die Übertragung von Program- men von Steuerung zu Steuerung mittels FP Memory Loader aus- schließen. Siehe hierzu "FP Memory Loader" auf S. 222. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 222: Sps-Schutz (Passwortschutz)

    Sie den Programmleseschutz aktivieren. Diese Funktion empfiehlt sich für alle Benutzer, die Originalprogramme auf dem PC verwalten. In Control FPWIN Pro wird mit Online  Sicherheitseinstellungen das Dialogfeld "Sicherheitseinstellungen" geöffnet, das zwei Einstellmöglichkei- ten für den FP Memory Loader enthält: Programmleseschutz  Übertragungsschutz  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 223: Programmleseschutz

    Ziel-SPS übertragen. Die Ziel-SPS ist nun doppelt geschützt. E Die Programmübertragung auf einen PC erfordert eine Passworteingabe. R Die Übertragung auf den FP Memory Loader ist auch dann nicht möglich, wenn Ausgangs- und Ziel-SPS das gleiche Passwort haben ("01234567"). FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 224: Übertragungsschutz

    W Programme können nur übertragen werden, wenn die Ziel-SPS das gleiche Passwort hat ("01234587"). E Die Programmübertragung auf eine SPS, die ein anderes Passwort hat ("abcdefgh"), ist nicht möglich. R Die Programmübertragung auf eine SPS, die kein Passwort hat ("-----"), ist nicht möglich. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 225 Übertragung Kein Passwort gesetzt Passwort wurde gelöscht 8-stelliges Passwort gesetzt, "Übertragung Passwort wurde mit neuem nur bei übereinstimmenden Passwörtern" 8-stelligen Passwort überschrieben deaktiviert 8-stelliges Passwort gesetzt, "Übertragung Passwort wurde nicht geändert nur bei übereinstimmenden Passwörtern" (Übertragung nicht möglich) aktiviert FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 226: Andere Funktionen

    9.1 F-ROM Speicher beschreiben (P13_EPWT) Mit dem Befehl P13_EPWT können Datenregister im Umfang von 32765 Worten in den eingebauten F-ROM-Speicher der FP0R geschrieben werden. Es sind bis zu 10000 Schreibvorgänge möglich. Darüber hinaus kann ein fehlerfreier Betrieb nicht mehr garantiert werden.
  • Seite 227: Eingangszeitkonstanten

    Siehe hierzu das Programmierhandbuch oder die Online-Hilfe von A n m e r k u n g Control FPWIN Pro. Je nach CPU-Typ können für folgende Eingänge Zeitkonstanten festgelegt werden: Eingänge CPU-Typ C10/C14/C16 C32/T32/F32 X0–X3   X4–X7   X8–XB –  XC–XF  – FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 228: Fehlerbehebung

    Status-LEDs an der CPU LED-Status Beschreibung Pro- gramm PROG. ERROR/ ALARM Normal Normaler Betrieb Läuft PROG-Modus Steht Blinkt Blinkt Forcen von Läuft Ein-/Ausgängen im RUN-Modus Fehler Blinkt Selbstdiagnosefehler Läuft aufgetreten Blinkt Selbstdiagnosefehler Steht aufgetreten Situationsab- Situations- System-Watchdog- Steht hängig abhängig Timer abgelaufen FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 229: Betrieb Im Fehlerzustand

    Es gibt drei Möglichkeiten, den Fehler zu löschen: Im PROG-Modus im Dialogfeld "SPS-Status" die Schaltfläche "Löschen"  wählen Im PROG-Modus die Spannungsversorgung aus- und wieder einschalten  (der Inhalt des Arbeitsspeichers wird bis auf die selbsthaltenden Daten vollständig gelöscht) Den Befehl F148_ERR (Selbstdiagnosefehler setzen) ausführen  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 230: Error/Alarm-Led Leuchtet

    Schalten Sie den Betriebsarten-Wahlschalter von PROG auf RUN. Wenn  die ERROR/ALARM-LED leuchtet, ist die Programmausführungszeit zu lang.  Verursachen Sprungbefehle wie JP oder LOOP möglicherweise eine Endlosschleife?  Werden Interrupt-Befehle in zu kurzen Abständen ausgeführt, die die Abarbeitung des Hauptprogramms unterbinden? FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 231: Alle Leds Sind Aus

    Überwachen sie die Ausgänge mit Control FPWIN Pro.   Wenn der überwachte Ausgang TRUE ist, sind die Ausgänge vermut- lich mehrfach belegt. Erzwingen Sie mit Control FPWIN Pro den Ausgangszustand TRUE.   Wenn die Ausgangs-LED leuchtet, prüfen Sie die Eingangsseite. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 232  Prüfen Sie, ob eine Mehrfachbelegung von Ausgängen vorliegt und prüfen Sie die Verwendung der Ausgänge im Programm.  Wird der Programmbereich der Eingänge z.B. durch Sprungbefehle wie MC oder JP übersprungen?  Prüfen Sie, ob die E/A-Adressliste mit den gesteckten Modulen über- einstimmt. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 233: Sps Passwortgeschützt

    Wenn das Umschalten vom PROG- in den RUN-Modus nicht möglich ist, hat ein Syntax- oder Selbstdiagnosefehler den Stillstand der Steuerung verur- sacht. Überprüfen Sie, ob die ERROR oder ALARM-LED leuchtet.  Suchen Sie den Syntaxfehler mit Monitor  SPS-Status oder  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 234: Anhang

    100M messer 500V DC) Ausgänge  Ausgänge (ver- – Min. 100M schiedener Bezugspotenziale) Eingänge  Spannungsver- Min. Min. sorgungsanschluss/ 100M 100M Funktionserde Ausgänge  Spannungsver- Min. Min. sorgungsanschluss/ 100M 100M Funktionserde Funktionserde  Span- Min. Min. 100M 100M nungsversorgungsanschluss FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 235: Beschreibung

    Verschmutzungsgrad Gewicht C10: 100g, C14: 105g, C16: 85g, C32: 115g, T32: 115g, F32: 120g 11.1.2 Leistungsdaten Merkmal C10, C14, C16 C32, T32, F32 Programmart/Programmabarbeitung Panasonic AWL-Interpreter/zyklisch Programm- Interner Speicher F-ROM speicherart Programmspeicher- 16000 32000 größe (Schritte) Online-Editieren-Modus Möglich (gesamtes Programm)
  • Seite 236 Alle Bereiche (32765 Worte) auf Flash- Automatisch bei Strom- Zähler: 16 (C1008–C1023) ausfall Interne Merker: 128 (R2480–R255F) Datenregister: 315 Worte DT12000–DT12314 DT32450– DT32764 Sicherung durch Pufferbatterie (nur T32: Alle Bereiche (integrierte Puffer- T32 und F32) batterie) F32: Alle Bereiche FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 237 Zustand. Beim nächsten Einschalten werden die Werte auf 0 zurückgesetzt. Wir empfehlen ein Programm, das beim Einschalten prüft, ob die Daten auf 0 gesetzt wurden. Genauigkeit: bei 0C: Fehler <104s/Monat, bei 25C: Fehler <51s/Monat, bei 55C: Fehler <155s/Monat FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 238: Technische Daten Kommunikation

    Synchrone Übertragung Start-Stopp-Synchronisation Kommunikationsformat Datenlänge: 7 Bits/8 Bits Parität: Ohne/Ungerade/Gerade Stoppbits: 1 Bit/2 Bits Endezeichen: CR/CR+LF/Ohne/ETX Startzeichen: Kein STX/STX Datenübertragungsreihenfolge Zeichen für Zeichen, beginnend mit Bit 0. Kommunikationsart MEWTOCOL-COM-Master/Slave  Modemverbindung  Programmgesteuerter Modus  Modbus-RTU-Master/Slave  SPS-Kopplung  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 239 DIP-Schaltern an der Unterseite des Moduls den gleichen Wert ein. Ist ein C-NET-Adapter an die RS485-Schnittstelle angeschlossen, ist nur eine Baudrate von 19200bit/s möglich. Start- und Endezeichen können nur in der programmgesteuerten Kommunika- tion verwendet werden. Die Teilnehmeradressen werden in den Systemregistern eingestellt. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 240 Eine zu große Potenzialdifferenz beschädigt die angeschlossenen Geräte. Werkseinstellungen Schnittstelle Baudrate Datenlänge Parität Stoppbits TOOL-Schnittstelle 9600bit/s 8 Bit Ungerade 1 Bit COM-Schnittstelle (RS232C) 9600bit/s 8 Bit Ungerade 1 Bit COM-Schnittstelle (RS485) 115200bit/s 8 Bit Ungerade 1 Bit FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 241: Technische Daten Spannungsversorgung

    40mVSS gemessen bei 20MHz, 50 Abschluss Überspannungs- Ja, U1£35V schutz Überstromschutz Reduzierung der Ausgangsspannung bei Überlast bis ca. 17V. Bei noch niederohmigerem Anschluss Umschaltung in Hiccup-Modus zum Schutz vor Brandgefahr beim Verbraucher. Lebensdauer der Elkos Min. 50000h bei einer Zulufttemperatur von Tu=50°C FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 242: Stromaufnahme

    FP0R-E8YT/P 15mA – – 26mA FP0R-E16X 10mA – 75,2mA – FP0R-E16R 20mA 100mA 37,6mA – FP0R-E16T/P – 37,6mA 26mA FP0R-E16YT/P 25mA – – 52mA FP0R-E32T/P 35mA – 75,2mA FP0R-E32RS 40mA 200mA 69mA – FP0-Analogmodul FP0-A04V 20mA 100mA – – 20mA FP0-A04I 130mA...
  • Seite 243: Abmessungen

    Anhang 11.2 Abmessungen 11.2.1 CPU C10/C14 (Klemmenleiste) FP0RC10CRS/14CRS, FP0RC10RS/14RS Die gleichen Abmessungen gelten für folgende Erweiterungsmodule der Se- rie FP0/FP0R: FP0R-E8RS   FP0R-E16RS. Mit Klemmenleiste und Stromversorgungskabel Q Maximale Installationsmaße FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 244: Cpu C16 (Mil-Stecker)

    Anhang 11.2.2 CPU C16 (MIL-Stecker) FP0RC16CT/P, FP0RC16T/P Die gleichen Abmessungen gelten für folgende Erweiterungsmodule der Se- rie FP0/FP0R: FP0R-E32T, FP0R-E32P  FP0R-E16X, FP0R-E16YT, FP0R-E16YP, FP0R-E16T, FP0R-E16P  FP0R-E8X, FP0R-E8YT, FP0R-E8YP  Mit MIL-Stecker und Stromversorgungskabel Q Maximale Installationsmaße FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 245: Cpu C32 (Mil-Stecker)

    Anhang 11.2.3 CPU C32 (MIL-Stecker) FP0RC32CT/P, FP0RT32CT/P, FP0RF32CT/P, FP0RT32T/P Mit MIL-Stecker und Spannungsversorgungskabel Q Maximale Installationsmaße FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 246: Spannungsversorgung

    Anhang 11.2.4 Spannungsversorgung FP-PS24-024E/FP-PS24-060E/FP-PS24-120E 11.2.5 Montage auf einer Hutschiene 11.3 Adresszuweisung FP0R-CPU CPU-Typ E/A-Adressen Eingänge X0–X5 Ausgänge Y0–Y3 Eingänge X0–X7 Ausgänge Y0–Y5 Eingänge X0–X7 Ausgänge Y0–Y7 C32/T32/F32 Eingänge X0–XF Ausgänge Y0–YF FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 247 Anhang Erweiterungsmodule der Serie FP0/FP0R Die E/A-Adresszuweisung erfolgt automatisch, wenn ein Erweiterungsmodul angesteckt wird. Die E/A-Adressen von Erweiterungsmodulen sind abhän- gig vom Installationsort. Modultyp E/A Kanal Modulnummer (Installationsort) E/A-Erweiterungsmodul der Serie FP0/FP0R FP0R-E8X Eingang – X20–X27 X40–X47 X60–X67 FP0R-E8R Eingang –...
  • Seite 248: Bitmerker Und Speicherbereiche Für Fp0R

    A n m e r k u n g FP0-RTD6 werden die Daten der einzelnen Kanäle mittels eines Anwenderprogramms in 16-Bit-Daten (einschließlich Kanalaus- wahlbits) konvertiert und geladen. Siehe hierzu auch die Hard- ware-Beschreibung der Analogmodule. 11.4 Bitmerker und Speicherbereiche für FP0R Merker [Bits] Speichergröße Verfügbarer Adressbereich Funktion Eingänge 1760 X0–X109F...
  • Seite 249: Speicherbereich [Worte]

    Zeitgeber-/ Zählernummer ge- speichert. Istwerte für 1024 EV0–EV1023 %MW4.0– Datenspeicher für Zeitgeber/ %MW4.1023 Zeitgeber- und Zähler Zähleristwerte. Die Werte werden anhand der Zeitgeber-/ Zählernummer ge- speichert. Sonderda- DT90000– %MW5.90000– Datenspeicher für tenregister DT90439 %MW5.90439 Einstellungen und Fehlercodes. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 250: Speicherbereich [Doppelworte]

    Abschalten der Steuerung oder beim Umschalten vom RUN- in den PROG-Modus gespeichert. C10/C14/C16/C32: Die selbsthaltenden und nicht selbsthaltenden Bereiche sind nicht veränderbar. Angaben zur Größe der einzelnen Bereiche finden Sie in den Leistungsdaten. T32/F32: Die selbsthaltenden und nicht selbsthaltenden Bereiche können in den System- registern verändert werden. T32: FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 251: Systemregister

    Merker und Register ein. Selbsthaltebereiche werden nicht ge- löscht und auf 0 gesetzt, wenn die SPS in den PROG-Modus oder ausge- schaltet wird. Der Speicherbereich für Zeitgeberkontakte und Zählerkontakte wird mit Systemregister 5 aufgeteilt. Geben Sie die Anfangsadresse für die Zähler- kontakte an. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 252: Überprüfen Und Einstellen Der Systemregister

    Modemkommunikation verwendet werden soll. Beachten Sie, dass die Standardeinstellung MEWTOCOL-COM Master/Slave ist. 11.5.3 Überprüfen und Einstellen der Systemregister A n l e i t u n g Projekt- und Systemregister auf die Steuerung übertragen. 1. Im Navigator auf "SPS" doppelklicken 2. Auf “Systemregister” doppelklicken FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 253: Nur Systemregister Übertragen

    Diese Einstellungen sind wirksam, wenn die optionale Pufferbatterie installiert ist.  Werte nicht ändern, wenn keine Batterie verwendet wird. Andernfalls ist die Funktionsweise der  Selbsthaltebereiche möglicherweise gestört. Abhängig vom SPS-Typ (Typ 16k/32k) Abhängig vom SPS-Typ (Fest bei C10, C14, C16, C32, variabel bei T32, F32) FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 254: Zeitüberwachung

    51 Koppelprozessor 1 - Anzahl Koppeldatenregister - gemeinsam genutzter 0–128 Worte Sende-/Empfangsbereich der Steuerungen 54 Koppelprozessor 1 - Anfangsadresse Koppeldatenregister für Sendebereich - 128–255 ab dieser Wortadresse senden 55 Koppelprozessor 1 - Größe Sendebereich für Koppeldatenregister - Anzahl 0–127 Worte der zu sendenden Worte FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 255: Schnelle Zähler, Impulserkennung, Interrupteingänge

    (X7) Schneller Zähler: Kanal 5 Unbenutzt Vorwärtszähleingang (X7)  Rückwärtszähleingang (X7)  Pulsausgang: Kanal 0 (nur Unbenutzt Pulsausgang (Y0, Y1)  Transistortypen) Pulsausgang (Y0, Y1), Referenzpunkteingang (X4)  Pulsausgang (Y0, Y1), Referenzpunkteingang (X4),  Positionierungstrigger-Eingang (X0) PWM-Ausgang (Y0)  FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 256 X4Interrupt 4 lende Flanke 404/ Interrupteingang: Unbenutzt Steigende Flanke/Fallende Flanke/Steigende und fal- X5Interrupt 5 lende Flanke 404/ Interrupteingang: Unbenutzt Steigende Flanke/Fallende Flanke/Steigende und fal- X6Interrupt 6 lende Flanke 404/ Interrupteingang: Unbenutzt Steigende Flanke/Fallende Flanke/Steigende und fal- X7Interrupt 7 lende Flanke FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 257 Für C16: Kanal 0 = Y6, Kanal 1 = Y7 Für C32/T32/F32: Kanal 0 = Y8, Kanal 1 = Y9, Kanal 2 = YA, Ka- nal 3 = YB Wird einer dieser Ausgänge als Referenzpunktausgang verwendet, steht er nicht mehr als Pulsausgang zur Verfügung. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 258 413 Paritätsprüfung Ungerade Ohne/Ungerade/Gerade 413 Stoppbits 1 Bit 1 Bit/2 Bit 413 Startzeichen Kein STX Kein STX/STX 413 Endezeichen/Empfangsende- CR/CR+LF/Ohne bedingung 420 Anfangsadresse Empfangspuffer 0 0–12312 (Typ 16k) 0–32762 (Typ 32k) 421 Größe Empfangspuffer 0-2048 412 Modemverbindung Deaktivieren Deaktivieren/Aktivieren FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 259: Com1-Schnittstelle

    Anfangsadresse 0–12312 (Typ 16k) Empfangspuffer 0–32762 (Typ 32k) Größe Empfangs- 0-2048 puffer Modemverbindung Deaktivieren Deaktivieren/Aktivieren Kommunikationsformat und Baudrate sind bei SPS-Kopplung unveränderbar: Datenlänge: 8 Bits Parität: Ungerade Stoppbits: 1 Bit Endezeichen: Startzeichen: Kein STX Andere Systemregistereinstellungen werden ignoriert. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 260: Fehlercodes

    Ein Operand in einem Befehl, der Operanden gleichen Typs erfordert, ist ungültig. Wechseln Sie in den PROG-Modus und beheben Sie den Fehler. In FPWIN Pro werden diese Fehler vom Compiler abgefangen. Sie A n m e r k u n g sind daher unkritisch. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 261: Selbstdiagnosefehler

    23 können Sie einstellen, ob der Betrieb bei diesem Fehler angehalten oder fortgesetzt werden soll. E100–E299 Selbstdiagnose-Fehler E100– Stoppt Der im Befehl F148_ERR gesetzte Selbst- E199 entsprechend diagnosefehler ist aufgetreten. Prüfen Sie F148_ERR den Fehlercode mit Monitor  E200–E299 Läuft weiter SPS-Status oder FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 262: Mewtocol-Com-Fehlercodes

    Ein Schreibfehler ist aufgetreten. ROM oder IC-Speicherkarte ist nicht installiert.  ROM oder IC-Speicherkarte entspricht nicht den Spezifikationen. Schutzverletzung Schreibversuch in Programm oder Systemregister mit Schreibschutz (Passwort, DIP-Schaltereinstellung usw.) oder im ROM-Betrieb. Adressfehler Fehler im Adressformat oder in der Bereichsangabe. FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 263: Mewtocol-Com-Befehle

    Preset data area Gleiches Wort in jedes Register des angegebenen Datenbereichs (Kopierbefehl) schreiben Read system register Systemregister lesen Write system register Systemregistereinstellungen ändern Read the status of PLC SPS-Zustand und ggf. Fehlercode lesen Remote control SPS-Modus (RUN-/PROG-Modus) umschalten Abort Kommunikation abbrechen FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 264: Datentypen

    DT#2099-12-31-23:59:59 DATE Datum D#2001-01-01–D#2099-12-31 32 Bits D#2001-01-01 TIME_OF_DAY Uhrzeit TOD#00:00:00–TOD#23:59:5 32 Bits TOD#00:00:00 STRING Zeichenfolge 1–32767 Bytes (ASCII), je 2 Worte für variabler Länge nach Speichergröße der SPS den Kopf + (n+1)/2 Worte für die Zeichen Abhängig vom SPS-Typ FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 265: Hierarchie Der Generischen Datentypen

    DINT, UDINT, DWORD, REAL, DATE, TOD, STRING WORD ANY_NOT_BOOL INT, UINT, DINT, UDINT, DWORD, REAL, DATE, TOD, WORD ANY_NUM INT, UINT DINT, UDINT, REAL ANY_INT INT, UINT DINT, UDINT ANY_BIT BOOL WORD DWORD ANY_BIT_NOT_BOOL WORD DWORD ANY_DATE DATE, TOD, DT FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 266: Binär-, Hex- Und Bcd-Code

    · · · · · · · · 00FF 0000 0000 1111 1111 0000 0010 0101 0101 · · · · · · · · · · · · 9999 270F 0010 0111 0000 1111 1001 1001 1001 1001 FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 267: Ascii-Codes

    Anhang 11.10 ASCII-Codes FP0R-Benutzerhandbuch...
  • Seite 268 ACGM0475V1.1DE 11/2010 Fehlerkorrekturen 01/2012  RS485-CPU-Typen mit RS485-Spezifikationen und ACGM0475V2DE Verdrahtungshinweisen hinzugefügt  Umstellung FP0-Erweiterungsmodule zu FP0R-Erweiterungsmodulen  durchgeführt Artikelnummer des Crimpwerkzeug von AXY5200 zu AXY5200FP geändert  Beschreibung des FP0-Kompatibilitätsmodus überarbeitet  Technische Daten für Ein- und Ausgänge der CPU geändert ...
  • Seite 269 ACGM0475V3DE 10/2014...

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