Seite D - 3 ..... D - 40 Vorbemerkung Bevor Sie mit der Installation der R4-S-Rückspeiseeinheit beginnen, lesen Sie diese Anleitung bitte sorgfältig und beachten Sie unbedingt die darin enthaltenen Hinweise und Vorschläge. Diese Betriebsanleitung muß jedem Anwender zugänglich gemacht werden. Vor jeglichen Arbeiten muß...
60146 (DIN 0558) werden angewendet. Transport, Lagerung und Aufstellung Die Lagerung des COMBIVERT M4 hat in der Originalverpackung zu erfolgen. Sie ist vor Feuchtigkeit und übermäßiger Kälte- und Wärmeeinwirkung zu schüt- zen. Der Transport über größere Entfernungen hat in der Originalverpackung zu erfolgen.
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Isolations- geklemmt werden. Dies ist nach Norm zulässig, da alle Geräte im Rahmen der messungen Endkontrolle bei KEB einer Hochspannungsprüfung, wie in VDE 0160 (EN 50178) beschrieben, unterzogen werden. Bei Verwendung von Komponenten, die keine potentialgetrennten Ein-/Ausgän- ge verwenden ist es erforderlich, daß zwischen den zu verbindenen Komponen- Potential- ten Potentialgleichheit besteht (z.
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Sicherheits- und Anwendungshinweise Ein störungsfreier und sicherer Betrieb der Frequenzumrichter/Servos ist nur Störungen unter Beachtung der folgenden Anschlußhinweise zu erwarten. Bei Abweichun- vermeiden gen von diesen Vorgaben können im Einzelfall Fehlfunktionen und Schäden auftreten. • Netz- und Motornennspannung beachten. • Leistungs- und Steuerkabel getrennt verlegen (>15 cm). •...
Produktbeschreibung Produktbeschreibung Mit dem COMBIVERT M4 haben Sie einen Frequenzumrichter für höchste An- sprüche an Qualität und Dynamik erworben. Diese Betriebsanleitung beschreibt den Frequenzumrichter KEB COMBIVERT M4 im Bereich von: • 0,75 kW...1,5 kW, 230-V-Klasse • 0,75 kW...3,0 kW, 400-V-Klasse Bestimmungsgemäßer Gebrauch...
Installation Installation Montage des Gerätes 3.1.1 Abmessungen ä ß ß ä ß ß 2xPG 9 PG 16 2xPG 9 PG 16 PG 16 mit Anbaubremswiderstand M bei Gerätegröße 09/230-V-Klasse – 1phasiger Netzanschluß N bei Gerätegröße 10/400-V-Klasse O bei Gerätegröße 07/230- und 400-V-Klasse und bei Gerätegröße 09/400-V-Klasse D - 10...
Installation 3.1.2 Einbauhinweise Der COMBIVERT M4 ist für den senkrechten Einbau vorgesehen. Ein Mindestabstand von 15 cm zu benachbarten 15 cm Baugruppen ist einzuhalten. 3 cm 15 cm Um die Schutzart IP65 zu gewährleiten, ist es unbedingt erforderlich alle An- schlüsse mit PG-Verschraubungen auszuführen.
Installation Anschluß des Leistungsteiles Baugruppen und Klemmenleisten des COMBIVERT M4 RS232 Schnittstelle für Operator Steuerklemmen- (abhängig vom leiste X1 eingebauten Operator) Anbau Bremswiderstand PA PB u v w (Option), siehe 3.4 OHOH Leistungsteil- klemmenleiste X2 Netzanschluß X4 bei integriertem Filter...
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Das Vertauschen von Netz und Motoranschluß führt zur sofortigen Zerstörung des Gerätes! Auf Anschlußspannung und richtige Polung des Motors achten! Anschlußbild 1 OH OH Anschlußbild 2 OH OH 1 Netzsicherungen, 2 Hauptschütz, 3 Funkentstörfilter, 4 COMBIVERT M4, 5 Motor, 6 Gehäuse D - 13...
Installation Anschluß Elektromagnetbremse (kein Bremswiderstand) 15 V RLA / FLA RLB / FLB RLC / FLC Br+ Br- PA PB OH OH Der Filter ist optional mit einem Ausgang für den direkten Anschluß einer Brem- se (Br+, Br-) ausgestattet. Die Verdrahtung erfolgt gemäß obenstehendem Anschlußplan. Bei einer S-Steuerkarte sind die Anschlüsse RLA...RLC, bei einer C-Steuerkar- te FLA...FLC zu verwenden.
Installation Anschluß Bremswiderstand Um die Überhitzung eines Bremswiderstandes zu erfassen ist es unbe- dingt erforderlich den Temperaturschalter des Bremswiderstandes zu über- Achtung Brandgefahr! wachen. Die Überhitzung kann folgende Ursachen haben: • zu kurze Rampen oder zu lange Einschaltdauer • falsche Dimensionierung des Bremswiderstandes •...
Installation Hinweise zur EMV-gerechten Verdrahtung • Um Störungseinkoppelung zu vermeiden, sind a) Netz-/Versorgungsleitungen, b) Motorleitungen von Frequenzumrichtern/Servostellern, c) Steuer- und Datenleitungen (Niedervoltebene <48 V), mit einem Abstand von mindestens 15 cm zu verlegen. • Um niederohmige HF-Verbindungen zu erhalten, müssen Erdungen und Schirmungen sowie sonstige metallische Verbindungen (z.
Einbau und Anschluß Einbau und Anschluß Steuerkarte Version C 4.1.1 Belegung der Klemmenleiste X1 22 23 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Legende zur Belegung der Klemmenleiste X1 ä l e i l ß...
Installation 4.1.2 Anschluß der Steuerung Um Fehlfunktionen durch Störspannungseinspeisung an den Steuereingängen zu vermeiden, sollten Sie folgende Hinweise beachten: • Abgeschirmte/verdrillte Leitungen verwenden • Schirm einseitig am Umrichter auf Erdpotential legen • Steuer- und Leistungskabel getrennt verlegen (ca.10...20 cm Abstand); Kreu- zungen im rechten Winkel verlegen 4.1.3 Digitale Eingänge...
Installation 4.1.5 Ausgänge +15V 30 V DC/1 A 30 V DC/1 A 21 22 23 Um undefinierte Zustände bei externer Versorgung zu vermeiden, sollte grund- sätzlich erst die Versorgung und dann der Umrichter eingeschaltet werden. Bei induktiver Last an den Relaisausgängen ist eine Schutzbeschaltung vorzu- sehen (z.
Installation 4.2.2 Anschluß der Steuerung Um Fehlfunktionen durch Störspannungseinspeisung an den Steuereingängen zu vermeiden, sollten Sie folgende Hinweise beachten: • Abgeschirmte/verdrillte Leitungen verwenden • Schirm einseitig am Umrichter auf Erdpotential legen • Steuer- und Leistungskabel getrennt verlegen (ca. 10...20 cm Abstand); Kreu- zungen im rechten Winkel verlegen 4.2.3 Digitale Eingänge...
Bedienung des Gerätes Bedienung des Gerätes Als Zubehör zur lokalen Bedienung der Frequenzumrichter COMBIVERT M4 ist ein Operator erforderlich. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, muß der Umrichter vor dem Aufstecken/Abziehen des Operators in den Status nOP (Reglerfreigabe Kl. X1.19 C-Version /Kl. X1.14 S-Version öffnen) gebracht werden. Bei Inbe- triebnahme des Umrichters ohne Operator, wird mit den zuletzt abgespeicher- ten Werten bzw.
Bedienung des Gerätes 5.1.2 Tastatur Beim Einschalten des KEB COMBIVERT M4 erscheint der Wert des Parame- ters CP.1. (Umschaltung der Tastaturfunktion siehe Drivemode) Mit der Funktionstaste FUNC. wird zwischen dem SPEED Parameterwert und Parameternummer gewechselt. Mit UP und DOWN wird die Parameternummer oder bei veränderbaren...
Bedienung des Gerätes Parameterübersicht Die CP-Parameter bilden eine von KEB definierte Auswahl von Parametern. Um Zugriff auf die gesamte Parameterpalette zu bekommen, benötigen Sie eine Applikationsanleitung. ö l – – – – – – e l l – – –...
Bedienung des Gerätes Betriebsanzeigen Die folgenden vier Parameter dienen zur Kontrolle des Frequenzumrichters wäh- rend des Betriebes. Istfrequenz Anzeige der aktuellen Ausgangsfrequenz in Hz. Die Drehrichtung des Umrichters wird dabei durch das Vorzeichen angezeigt. Beispiele: Ausgangsfrequenz 18,3 Hz, Drehrichtung vorwärts Ausgangsfrequenz 18,3 Hz, Drehrichtung rückwärts Statusanzeige Die Statusanzeige zeigt den aktuellen Betriebszustand des Umrichters an.
Bedienung des Gerätes Grundeinstellung des Antriebes Die folgenden Parameter bestimmen grundlegende Betriebsdaten des Antrie- bes. Sie sollten in jedem Fall überprüft bzw. auf die Applikation angepaßt wer- den. Bei der hier eingestellten Frequenz erreicht der Umrichter seine maximale Aus- Eckfrequenz gangsspannung.
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Bedienung des Gerätes Verzögerungszeit Der Parameter legt die benötigte Zeit fest, um von 100 auf 0 Hz zu verzögern. Die tatsächliche Verzögerungszeit verhält sich dabei proportional zur Frequenz- änderung. delta f x CP.7 = tatsächl. Beschleunigungszeit 100 Hz Einstellbereich: 0,01...300 s 100 Hz Auflösung: 0,01 s...
Bedienung des Gerätes Besondere Einstellungen Die folgenden Parameter dienen zur Optimierung des Antriebs und zur Anpas- sung an die Anwendung. Bei der Erstinbetriebnahme können diese Einstellun- gen ignoriert werden. Diese Funktion schützt den Frequenzumrichter vor dem Abschalten durch Über- max. strom während der Beschleunigung.
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Bedienung des Gerätes Drehzahlsuche Beim Aufschalten des Frequenzumrichters auf einen auslaufenden Motor, kann durch die unterschiedlichen Drehfeldfrequenzen ein Fehler ausgelöst werden. Bei eingeschalteter Drehzahlsuche sucht der Umrichter die aktuelle Motor- drehzahl, paßt seine Ausgangsfrequenz an und beschleunigt mit der eingestell- ten Rampe auf den vorgegebenen Sollwert.
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Bedienung des Gerätes Schlupf- Schlupfkompensation gleicht die durch Laständerung hervorgerufenen Dreh- kompensation zahländerungen aus. Um die Funktion zu aktivieren, stellen Sie einen Wert von ca. 1.00 ein und optimieren Sie gemäß u. a. Beispielen. Einstellbereich: -2,50...2,50 Auflösung: 0,01 Werkseinstellung: 0,00 (off) Kundeneinstellung: ....
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Bedienung des Gerätes DC-Bremsung Bei der DC-Bremsung wird der Motor nicht über die Rampe verzögert. Das schnel- le Abbremsen erfolgt durch eine Gleichspannung, die auf die Motorwicklung gegeben wird. Dieser Parameter legt fest, wie die DC-Bremsung ausgelöst wird. t l a e t l t i e ä...
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Bedienung des Gerätes DC-Bremszeit Der Relaisausgang (Klemme X1.1...X1.3) ist werksseitig als Störmelderelais eingestellt. Mit diesem Parameter läßt sich die Funktion des Ausgangs auf eine beliebige Funktion aus u. a. Tabelle einstellen. l l e l l e r ö r ö Ü...
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Bedienung des Gerätes Frequenzpegel Dieser Parameter bestimmt den Schaltpunkt für den Relaisausgang • X1.21...X1.23 (nur C-Version) • X1.1...X1.3 (nur S-Version bei CP.22 Wert "20" oder "21" Nach dem Schalten des Relais kann sich die Frequenz innerhalb eines 0,5 Hz großen Fensters bewegen, ohne daß das Relais abfällt. Einstellbereich: 0,0...409.58 Hz Auflösung:...
Bedienung des Gerätes Der Drivemode Der Drivemode ist eine Betriebsart des KEB COMBIVERT M4 zur Inbetriebnah- me des Antriebs auf dem Operator. Nach Schalten der Reglerfreigabe erfolgt die Sollwert- und Drehrichtungsvorgabe ausschließlich über die Tastatur. Zur Aktivierung des Drivemodus ist das entsprechende Passwort in CP. 0 einzuge- ben.
Fehlerdiagnose Fehlerdiagnose Fehlermeldungen werden beim KEB COMBIVERT M4 immer mit einem "E." und dem entsprechendem Fehler in der Anzeige dargestellt. Im folgenden wer- den die Anzeigen und ihre Ursache beschrieben. Tritt auf, wenn die Zwischenkreisspannung unter den zugelassenen Wert sinkt.
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Fehlerdiagnose Ladeshuntfehler Ladeshunt nicht überbrückt, tritt kurzzeitig während der Einschaltphase auf, muß jedoch sofort selbständig zurückgesetzt werden. Bleibt die Fehlermeldung be- stehen, können folgende Ursachen in Frage kommen: • falsche oder zu geringe Eingangsspannung • hohe Verluste in der Versorgungsleitung •...
Glossar Glossar Elektromagnetische Verträglichkeit; die Richtlinien zur Verringerung der von Geräten ausgehenden Störungen sowie die Betriebssicherheit von gestörten Geräten. Energiesparfunktion Wenn Motoren im Leerlauf arbeiten, kann bei Erreichen dieses Zustandes die Spannung abgesenkt und dadurch Energie eingespart werden. Frequenzabhängiger Relais- oder Transistorausgang, der abhängig von einer voreingestellten Fre- Schalter quenz schaltet.
1. Stillstand des Antriebes gewährleisten – Frequenzumrichter 2. Steuerung deaktivieren – COMBIVERT M4, Klemme ST 3. Netzanschluß trennen – Hauptschütz Bei dem Abbau des COMBIVERT M4 ist unbedingt auf die Kondensatorentlade- zeit zu achten! Vor dem Arbeiten an der Anlage ist unbedingt die Spannungsfreiheit durch...
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Zur Konformität gemäß UL und CUL für einen Einsatz auf dem Nordamerikanischen Markt sind folgende zusätzliche Hinweise unbedingt zu beachten: • der KEB COMBIVERT ist für einen Einsatz am Netz mit einem max. Kurzschlussstrom von I = 10 kA (symetrisch) bei max.
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Telefon 00 49 / 52 63 / 4 01 - 0 • Fax 00 49 / 52 63 / 4 01 - 1 16 Internet: www.keb.de • E-mail: info@keb.de KEB Antriebstechnik GmbH & Co. KG Wildbacher Str. 5 • D - 08289 Schneeberg Telefon 0049 / 37 72 / 67 - 0 •...