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Gewährleistung; Wissenswertes Über Markisenstoffe - Warema Typ W5 Bedienungsanleitung Und Wartungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
5
Gewährleistung
Es gilt die gesetzliche Verjährungsfrist für Gewährleis-
tungsansprüche. Voraussetzung ist die regelmäßige War-
tung. Von der Gewährleistung ausgenommen sind
Verschleißteile und dem Stand der Technik entsprechen-
de optische Veränderungen (z.B. Ausbleichen von Ober-
flächen durch UV-Strahlen).
Verschleißteile sind
Lagerteile
Laufwagen/Gleiter
Zugbänder/Zahnriemen
Umlenkrollen
5.1
Wissenswertes über Markisenstoffe
Technische Gewebe können in der Produktion und Kon-
fektion Merkmale aufweisen, die für den Bediener als
„Mängel" erscheinen.
Nachfolgend beschriebene Schönheitsfehler haben kei-
nen Einfluss auf die Gebrauchstauglichkeit und Haltbar-
keit des Markisenstoffes:
Knickfalten (Graubruch)
Bei der Konfektion (Zuschneiden und Vernähen) und beim
Falten der Stoffe kann diese Erscheinung entstehen. Im
Knick kann es dabei zu Oberflächeneffekten (Pigmentver-
schiebung) kommen. Im Gegenlicht betrachtet entsteht
der Eindruck (speziell bei hellen Farben), als wären
Schmutzstreifen vorhanden.
Kreide- bzw. Schreibeffekt
Dies sind helle Streifen des Imprägniermittels auf der
Gewebeoberfläche. Sie entstehen durch die Handhabung
bei Konfektion und Zusammenbau der Anlagen. Beson-
ders bei dunklen Stofffarben sind diese Effekte, trotz sorg-
fältiger Behandlung der Stoffe, nicht völlig zu vermeiden.
[B816792_3] - DE / 30.01.2012
Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich
Beim Auf- und Abrollen des Stoffes auf der Welle wird im
Saum-, Naht- und Bahnenbereich der Stoff mehr ge-
spannt, als zwischen den Nähten. Dadurch entstehende
Stoffspannungen können Welligkeiten (z.B. Waffel- oder
Fischgrätmuster) auslösen, die sich in den Stoff „eingra-
ben". Die Wellen sind im ausgefahrenen Zustand sichtbar.
Wabenbildung
Bedingt durch die Fertigungstechnik kommt es je nach
Witterungsbedingungen und Tuchgröße zur so genannten
Wabenbildung. Dieser Effekt kann durch ungünstigen
Lichteinfall verstärkt sichtbar werden. Diese Wabenbil-
dung wird durch die Einwirkung von Nässe (Luftfeuchtig-
keit, Regen) zusätzlich beschleunigt und verstärkt. Wird
das so „weich" gewordene Tuch nass eingefahren, prägen
sich Waben und Falten in besonderem Maß ein.
Webfehler
Beim Ausspinnen der Garne, beim Zetteln in der Weberei
und beim Weben selbst wird nur unter Spannung gearbei-
tet. Das Garn kann reißen. Dies führt zu Knotstellen. Un-
gleichmäßige
Lichtpunkt oder Noppe wahrgenommen.
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Gewährleistung
Fadenstärken
werden
Technische Änderungen behalten wir uns vor.
im
Tuch
als

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Diese Anleitung auch für:

Typ w6Typ w7Typ w8

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