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AVTMPFL40A-DE Rev. B Juni 2008 Betriebsanleitung Tragbares Fehlerortungsgerät PFL40A HOCHSPANNUNGSGERÄT Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Betrieb des Gerätes vollständig durch. Valley Forge Corporate Center 2621 Van Buren Avenue Norristown, PA 19403-2329 610-676-8500 www.megger.com...
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Betriebsanleitung Tragbares Fehlerortungsgerät PFL40A AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
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Spezifikationen können ohne Vorankündigung geändert werden. GARANTIE Für die von Megger gelieferten Produkte wird eine Garantie von einem Jahr ab Versand gegen Material- und Herstellungsfehler gewährt. Unsere Haftung beschränkt sich ausschließlich auf den Austausch oder die Reparatur – je nach unserem Ermessen - defekter Geräte. Für die zur Reparatur an unser Werk eingeschickten Geräte muss der Absender Versand- und Versicherungskosten tragen.
Inhaltsverzeichnis Nach Erhalt des Produktes............................1 1. BESTANDTEILE DES PFL..........................3 Kontrolpanel ............................3 Rückseitige Geräteanschlüsse .......................4 2. SICHERHEIT ..............................5 Sicherheit ist die Verantwortlichkeit des Benutzers................5 Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen ....................5 Sicherer Einsatz des PFL........................6 3. TESTVORBEREITUNG...........................9 Standortvorbereitung ..........................9 Anschlüsse an den Stromkreis ......................9 4. KABELPRÜFUNG............................13 Bedienung des Hauptmenüs ......................
Transportschäden zu überprüfen. Werden diese festgestellt, so besteht sehr wahrscheinlich ein Sicherheitsrisiko – versuchen Sie daher NICHT, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Bitte setzen Sie sich unverzüglich mit Megger in Verbindung. Tragbares Kabelfehlerortungssystem PFL 40 AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
9. Strommesser (30/300 mA Dualbereich) 10. 4kV (optionales Modul) Bereichsanzeige 11. +24V Anzeigelämpchen (erleuchtet, wenn sich der Leistungsschalter in der Stellung EIN befindet 12. 30 mA Bereichsanzeiger (nur im Prüfungsmodus aktiviert) Rückseitige Geräteanschlüsse Abbildung 1-2. Rückseitige Geräteanschlüsse 1. Externer Warnleuchtenkreis 2.
Betriebs beaufsichtigen. Wir eine Gerätestörung festgestellt, so ist das Gerät sofort auszuschalten und zur Reparatur an Megger einzuschicken. Allgemeine Sicherheitsvorkehrungen Das PFL40A und der Kabelabschnitt (der den Fehler enthält) sind beide Quellen sofort tödlich wirkender elektrischer Energiemengen. Daher müssen folgende Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden: Beachten Sie sämtliche am Gerät befindliche Sicherheitswarnungen.
Aufenthalt in der Nähe eines in Betrieb befindlichen Gerätes entstehen. Sicherer Einsatz des PFL Setzen niemals automatisch voraus, dass das PFL40A Hochspannungskabel bzw. der Kabelabschnitt nicht unter Strom stehen. Gehen Sie stets davon aus, dass freiliegende Leiter und Anschlüsse eine potentielle Stromschlagsgefahr darstellen.
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Gefahrenquelle darstellen. Stellen Sie vor jedem Einsatz ebenfalls sicher, dass das Filtermaterial des Luftansauggebläses (siehe Abb. 1-2, Nr.6) sauber und trocken ist. Megger empfiehlt beim Anschluss an und Trennen von Hochspannungsanschlüssen das Tragen von Gummihandschuhen geeigneter Schutzklasse. Die vorhandene Verriegelungsschaltung (deren Gebrauch dringend empfohlen wird) gewährt dem Bediener eine sichere Zugangskontrolle zum...
PFL-Gehäuseerdung. Wird ein auf einem Messwagen befestigtes PFL40A verwendet, so ist das von Megger gelieferte Sicherheitserdungskabel zu verwenden, um die PFL40A Gehäuseerdungsklemme direkt mit der Fahrzeugerdungsklemme zu verbinden. Bei Einsatz eines tragbaren PFL40A ist das von Megger AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
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3.2.6 Verriegelungsschaltung. Der Benutzer muss einen geschlossenen elektrischen Stromkreispfad über Pins B/E der Verriegelungsbuchse herstellen, bevor das PFL40A korrekt funktioniert. Die Verbindung sollte mithilfe des Kontaktsteckers (mitgeliefert) vorgenommen werden, wobei ein verdrilltes isoliertes Doppelkabel, AWG18 oder mehr, 300 V, verwendet wird. Megger empfiehlt dem Benutzer, den Kurzschlussdraht aus dem Stecker zu entfernen und die Schaltung durch ein geeignetes Verriegelungssystem für den Prüfbereich zu führen.
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Der Kreis kann 3 A, 250 VAC, 60 W, 125 VA verarbeiten. 3.2.8 Stoßstrom Rücklauf. Erst nach vorschriftsmäßiger Erdung des PFL40A ist das Hochspannungskabel an das PFL40A anzuschließen. Dann ist die Stoßstrom-Rücklaufklemme (dünnes schwarzes Kabel, das in eine Abklemmgripzange mündet) mit dem konzentrischen Nullleiter des Kabelabschnitts zu verbinden.
Abschnitt 8 erfüllt. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass sich der EIN/AUS Schalter (Abb. 1-1, Nr.1) in der AUS-Stellung befindet. Schließen Sie das Netzeingangskabel zuerst an das PFL40A, dann an die Stromquelle an. 3.2.11 Entfernung des Sicherheitserdungs-Überbrückungskabels. Tragen Sie Gummihandschuhe einer geeigneten Schutzklasse und entfernen Sie, nachdem alle oben genannten Anschlüsse vorgenommen wurden, das...
KABELPRÜFUNG Bedienung des Hauptmenüs Das PFL System bietet dem Benutzer bis zu sechs separate Prüf- bzw. Kabelabschnittskonditionierungsmodi: Bogenreflexion Impulsstrom (Stoßstrom, IC) Impulsreflexion (Zeitbereichsreflektometer, TDR) Kabeldurchbrennen Dielektrische Prüfung (Beweisprüfung) Spannungsdecay Zur Auswahl einer der genannten Optionen ist die Hoch-/Runtertaste solange zu drücken, bis der Wähltastenpfeil (der die gewünschte Option anzeigt) zu blinken beginnt.
Typische Strategie zur Fehlerortung 4.2.1 Der wichtigste Aspekt bei der Ortung von Kabelfehlern ist die Entwicklung einer Strategie, die eine sichere und korrekte Bestimmung der Fehlerstelle gestattet. Die folgende Schrittfolge zeigt einen typischen Ansatz zur Fehlerortung. 1. Stellen Sie die Geräte auf, wobei darauf zu achten ist, dass die Sicherheitsrichtlinien Ihres Unternehmens und der Gerätehersteller eingehalten werden.
KABELPRÜFUNG Kehren Sie einige Minuten nach Erreichung einer stabilen Entladung zur Bogenreflexion zurück. 7. Nachdem die Vorortung des Fehlers mithilfe des Bogenreflexionstests erfolgt ist, läst sich der Fehler entweder mithilfe akustischer oder elektroakustischer Verfahren punktgenau lokalisieren. Stellen Sie das PFL auf Impulsstrom und die Entladespannung auf die in Schritt 5 notierte Endspannung ein.
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HOCHSPANNUNGSKABEL NICHT BERÜHREN, WENN DER LEISTUNGSSCHALTER AKTIVIERT IST. HOCHSPANNUNGSKABEL NICHT BERÜHREN, NACHDEM DAS SYSTEM EINGESCHALTET IST BIS SICHERGESTELLT WURDE, DASS DAS SYSTEM MIT EINEM SICHERHEITSERDUNGSSSTAB ENTLADEN WORDEN IST. 4.3.4 Stellen Sie das MTDR auf den BOGEN Modus ein (lesen Sie dazu die MTDR Betriebsanleitung in Anhang A).
KABELPRÜFUNG beobachten, die Prüfspannung erhöhen und einen erneuten Impuls abfeuern. 4.3.12 Wird auf dem MTDR Bildschirm eine nach unten gerichtete Reflexion beobachtet, so ist der Cursor so zu verstellen, dass er sich am vorderen Rand der negativen Reflexion befindet. Lesen Sie die Entfernung zum Fehler oben am Bildschirm ab.
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Das Impulsstromverfahren kann normalerweise bei einer beliebigen Spannung durchgeführt werden, die über der Durchschlagsspannung liegt, die beim Beweisprüfungs- oder Brenntest entziffert wurde. Die Ausgangsspannung wird langsam auf das Prüfniveau hochgefahren, ohne dass dabei die empfohlene Prüftestbemessung des Kabels überschritten wird. Nach dem Durchschlag fällt der vom Spannungsmesser angezeigte Wert kurzzeitig ab und der vom Strommesser angezeigte Wert steigt kurzzeitig mit jedem Impuls, was anzeigt, dass mit jedem Impuls ein Energietransfer (über den Bogen) erfolgt.
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Bediener auf die über dem Kabelabschnitt liegenden Bodenfläche in der Nähe des durch Vorortung bestimmten Fehlerstandorts und hält einen Detektor, wie z.B. das MPP1003, in der Hand. Das PFL40A sendet wiederholt Impulsstöße aus. Jedes Mal, wenn der Fehler durchschlägt, misst der Detektor elektromagnetische und akustische Transienten.
Beschusszyklus, indem Sie die rechte Pfeiltaste drücken. Wählen Sie auf der nächsten Seite die gewünschte Spannung. Betätigen Sie die rechte Pfeiltaste, um mit dem Beschuss zu beginnen. Sie können die Spannung jederzeit mithilfe des Spannungsreglers ändern und die Verzögerung lässt sich im Bereich von 0 bis 30 Sekunden beliebig mithilfe der Hoch- /Runter-Tasten verstellen.
KABELPRÜFUNG 4.5.4 Mithilfe der Hoch-/Runter-Pfeiltasten IMPULSECHO (TDR) auswählen. Dies wird durch einen Pfeil neben der blinkenden Aufschrift IMPULSECHO (TDR) auf der Hauptmenü-Steuerung angezeigt. Betätigen Sie die rechte Pfeiltaste, um Ihre Auswahl einzugeben. 4.5.5 GEBEN Sie am MTDR die GESCHWINDIGKEIT vor, falls ein anderer als der Standardwert benötigt wird.
DC Testgerät. Diese Prüfung wird vorgenommen um zu bestimmen, ob die Kabelisolierung gut oder schlecht ist. In diesem Modus kann das PFL40A einen zeitlich begrenzten „Einwirk“-Test vornehmen sowie die an die Fehlerstelle gelieferte Energie vermindern, falls der Kabelabschnitt versagt.
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Abständen von 1 mA und dann gibt es noch zwei höhere Niveaus, 10 mA und 50 mA. Im dielektrischen Prüfmodus ist die Stromversorgung des PFL40A für einen maximalen Strom von 25 mA konfiguriert. Die Stromversorgung steigt langsam auf dieses Niveau an, daher ist bei der Einstellung des Geräts auf die gewünschte Prüfspannung der...
Zu diesem Zeitpunkt sollte lediglich die Sicherheitserdung angeschlossen sein, wobei sich der Leistungsschalter in der Aus-Stellung befindet. Schließen Sie den Spannungskoppler direkt an das PFL40A an. Schließen Sie den Verriegelungsstecker des Spannungskopplers mithilfe des mitgelieferten Kabels an die Verriegelungsbuchse des PFL40A an.
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Wert ein. Stellen Sie die Ausgangsspannung langsam ein und beobachten Sie dabei den Strommesser. Warten Sie, bis sich der Strommesser auf einen Wert einpegelt, sodass die Ausgangsspannung bekannt ist. Denken Sie daran – das Voltmeter zeigt die Ausgangsspannung des PFL40A, nicht des Spannungskopplers. AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
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4.8.11 Bei der Konfigurierung zur Prüfung im Spannungsdecay-Modus konfiguriert sich die PFL40A automatisch selbst für den Bereich 0 – 40 4.8.12 Nach Auftreten des Transient sind der linke und der rechte Kursor bei zwei aufeinander folgenden Nulldurchgängen zu regulieren. 4.8.13 Lesen Sie die Entfernung zum Fehler oben am MTDR Bildschirm ab.
Diese Warnung erscheint dann, wenn eine Aktivierung der Hochspannungsnetzversorgung versucht wurde, während sich der Hauptkonfigurationsschalter nicht in der richtigen Stellung befand. Alle mit dem Gerät ausgeführten Arbeitsoperationen müssen sofort abgebrochen und das Gerät muss zur Reparatur an Megger eingeschickt werden. AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
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SPANNUNGSKOPPLER ANGESCHLOSSEN (falls vorhanden) Bei installiertem Spannungskoppler wurde eine andere Arbeitsoperation als Spannungsdecay versucht. Spannungskoppler entfernen und Gerät neu starten. SPANNUNGSKOPPLER ANSCHLIESSEN (falls vorhanden) Ohne Spannungskoppler wurde eine Decayprüfung versucht. Spannungskoppler anschließen. ÜBERSTROMAUSLÖSUNG Der bereitgestellte Versorgungsstrom übersteigt den bei der dielektrischen Prüfung vom Überstrom-Auslöseschalter eingestellten Grenzwert.
Nach Abschluss der Tests ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, jegliche Hochspannungsenergie, die noch im Kabelabschnitt und dem PFL40A gespeichert ist, vollständig zu entladen. Bitte führen die folgenden Schritte in der genannten Reihenfolge aus. Verlassen Sie mithilfe der Hauptmenü-Steuerung sämtliche Testmodi, bis Sie zum Hauptmenü-Bildschirm zurück gelangen.
Vor dem Abschalten des Leistungsschalters ist die Taste (Netzversorgung ausgesetzt) am MTDR zu betätigen, um das MTDR auf das Herunterfahren vorzubereiten. Ziehen Sie das Netzkabel aus der Eingangsstromversorgung heraus. 6.10 Lösen Sie abschließend das Sicherheitserdungskabel. AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
WARTUNG Vor der Wartung -Vorsichtsmaßnahmen 7.1.1 Vor Ausführung von Wartungsarbeiten am PFL sind diese gesamte Betriebsanleitung zu lesen und alle Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Damit das PFL in einem funktionsbereiten Zustand bleibt wird empfohlen, in jeweils sechsmonatigen Abständen ein Routinewartungsprogramm zu absolvieren. In sehr stark verschmutzten oder schwierigen Umgebungsbereichen kann eine häufigere Routinewartung erforderlich sein.
Megger bietet einen kompletten Reparatur- und Kalibrierungsservice an und empfiehlt seinen Kunden, von diesem Service für Routinewartungen oder bei Gerätestörungen Gebrauch zu machen. Ist ein Service erforderlich, so verständigen Sie bitte Ihren Megger-Vertreter, von dem Sie weitere Angaben, eine Genehmigungsnummer zur Produkteinsendung (RA-Nr.) sowie Versandhinweise erhalten.
Optionale Module/optionales Zubehör CBL100HV Ausgangskabeltrommel mit tragbarer Konfiguration mit 100 ft (30 m) Hochspannungs- und Sicherheitserdungs-Verlängerungskabeln, Kat.- Nr. CBL100HV Megger Pin Pointer (wird zur Fehlerverlaufssuche verwendet), Kat.-Nr. MPP1000 Serie Spannungsdecay-Modul Sicherheitserdungs-Überwachungsgerät, mit 50’ (15m) Erdungsüberwachungskabel 100’ (30m) Erdungsüberwacher auf Rolle ebenfalls erhältlich...
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-4 bis 122°F (-20 bis 50°C) bei Betrieb -22 bis 158°F (-30 bis 70°C) bei Lagerung Luftfeuchte: <95 Prozent, nicht kondensierend Abmessungen: In die Steuertafel des PFL40A integriert Gewicht: Im Gewicht des PFL40A Systems berücksichtigt Mitgeliefertes Zubehör: Software, die gestattet, Verlaufsbilder von und in einen PC zu laden und den MTDR-Betrieb an einem PC zur Verlaufsanalyse und –...
MTDR Analysator betrachtung zu emulieren Kontrollpanel Startet und beendet alle Tests. Test-Taste: Mit den Pfeiltasten wird die gewünschte Auswahl Navigationstasten: markiert. Mit der Eingabetaste (Mitte) wird die Auswahl aktiviert. Zurück-Taste: Kehrt zur Startseite zurück. Zum Ignorieren zweimal betätigen. Bereichsänderungs- Gestattet dem Benutzer, den aktiven taste: Bildschirmbereich auszuwählen.
Datenübertragungsschnittstellen USB-Ports: USB-Anschlüsse; für Druckerkabel und USB-Stick. Neun Pin serieller COMMs Anschluss; PC-Schnittstelle. SERIELLER Anschluss Startseite Startseite – Modi-Optionen Für den BOGEN Reflexionsmodus auswählen Für den TDR Modus auswählen AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
MTDR Analysator Für den Stromimpulsmodus (Stossstrom) Modus auswählen Für den Spannungsdecaymodus (optional) auswählen Zur Eingabe von Präferenzen auswählen Zum Zugriff auf den Dateimanager auswählen Funktionssymbole Speichern-Symbol. Wird zum Speichern von Präferenzen verwendet oder führt bei Aufruf aus einem beliebigen Testmodus-Bildschirm zum Menü...
Drucken-Symbol. Druckt den gewählten Bericht aus. Der Drucker muss an eine Standard-USB-Schnittstelle anschließbar sein und das HP PCL Protokoll unterstützen. USB-Symbol. Wird gewählt, um Dateien oder Berichte vom MTDR auf einen externen USB-Stick zu senden. Vergrößern-Symbol. Wird ausgewählt, um bestimmte Bereiche des angezeigten Verlaufbilds zu vergrößern.
MTDR Analysator Zeit die Impulsamplitude an, die für den gewählten Bereich automatisch eingestellt wird. Dieser Amplitude kann vom Benutzer verändert werden. Zeigt den Teststatus an: Unterbrochen, kontinuierliche Probenentnahme oder Bereit. Verlaufsanzeigersteuerung Blaue Umran- dung zeigt aktiven Bereich Gepunktete Linie zeigt Verlauf ist zur Auswahl bereit Kleine...
TDR – Erfassung mehrere Verlaufsbilder Basislinienverlauf bei geöffneten Kabelende Zweites Verlaufsbild bei kurzgeschlossenem Kabelende Basislinienverlauf zur automat. Erkennung des Prüfleitungsanfangs. Hinweis: Bei bekannter Kabellänge lässt sich die Geschwindig- keit ändern. Platzieren Sie den rechten Kursor am Kabelende und beginnen Sie mit der Geschwindigkeitsänderung. Wenn der für den rechten Kursor angezeigte Abstand der bekannten Kabellänge gleicht, ist die Geschwindigkeit auf den korrekten Wert eingestellt.
MTDR Analysator Bogenreflexion – Teststeuerung Abstand zwischen den Kursors zeigt die Entfernung zur Störung Wellenformen scrollen. Bediener kann durch bis zu 16 Wellenformen Durch Drücken scrollen, die für jeden Test erfasst wurden. sehen Mittlere Wellenformen. Zeigt den Sie die für die Durchschnittswert dieser 16 gewählte Funktion...
Impulsstrom (Stoßstrom) Das Impulsstromverfahren ist normalerweise eine effektive Methode zur Vorortung eines hohen-widerstands Fehlers (Bogenwiderstand über 200 Ohm). Das Impulsstromverfahren gleicht dem Bogenreflexionsverfahren dahingehend, dass bei beiden Verfahren große Energieimpulse durch das Kabel geschickt werden, die zum Durchschlag des Fehlers dienen. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Bogenreflexion die Spannungswellen beobachtet werden, die durch die Reflexion der MTDR-Impulse durch den Bogen an der Fehlerstelle ausgelöst werden.
MTDR Analysator Kalibrieren der MTDR Leitungslänge – Linke Kursorverschiebung Divergenzpunkt Abstand gleicht der MTDR Leitungslänge 1. Mit Prüfleitungen an der richtigen Stelle und geöffnet – TDR Modus zur Erfassung eines Verlaufs verwenden. Der linke Kursor wird automatisch am Anfang des ausgehenden Impulses (linke Seite des ersten Reflexionimpulses) platziert.
Fehlersuche Problem Impulse werden nicht reflektiert Es werden keine reflektierten Impulse beobachtet. Symptome Der Fehler liegt außerhalb des Instrumenten-Messbereichs. Mögliche Ursache Der Fehler liegt außerhalb der Ansprechempfindlichkeit des Instruments. Das CFL System oder der Bogenreflexionsfilter sind nicht im Bogenreflexionsmodus. Es liegen falsche Anschlüsse vor. Im Bogenreflexionsmodus: Die Spannung führt evtl.
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MTDR Analysator Problem Echos Maßnahme Um ein Echo von einer Störung zu unterscheiden ist der Abstand zwischen Erstimpuls und erster Reflexion zu messen und dann vom Erstimpuls zur zweiten Reflexion (vermutetes Echo). Beträgt der Abstand zur zweiten Reflexion genau das Doppelte des Abstands zur ersten Reflexion, so handelt es sich wahrscheinlich um ein Echo, da Echos gleichmäßige Abstände aufweisen.
Anhang B CBL100HV KABELTROMMELN Anschlüsse 50’ (15 M) CBL100HV HOCHSPANNUNGSKABEL HOCHSPANNUNGS- KABELTROMMEL (100’, 30 M) PRÜFLEITUNG 50’ (15 M) STOSSSTROM- PFL GEHÄUSE- RÜCKLAUF ERDUNGSKABEL SCHALTUNGSANSCHLUSS LOKALE KABELTROMMEL ERDUNG SICHERHEITS- ERDUNGSKABEL (100’, 30 M) ANSCHLUSSÖSE Abbildung B-1. Hochspannungs- und Erdungskabeltrommelanschlüsse. AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
HS-Kabels, indem Sie den Stecker fest in die Buchse hineindrücken. 2. Platzieren Sie die CBL100HV Kabeltrommel in einem Abstand von bis zu 50 ft (15 m) zum PFL40A. Rollen Sie soviel HS-Kabel und Erdungskabel ab, AVTMPFL40A-DE Rev B Juni 2008...
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CBL100HV KABELTROMMELN wie zum Erreichen und Anschließen des Kabels beim Test erforderlich ist. Stellen Sie folgende Anschlüsse her: a. Schließen Sie das SICHERHEITSERDUNGSKABEL an den LOKALEN ERDUNGSANSCHLUSS an. b. Schließen Sie das STOSSTROM RÜCKLAUF Testkabel an die KABELABSCHNITTSERDUNG (geerdete Abschirmung des zu testenden Kabels) an.
Anhang C COMLink (Version 1.08) Einleitung COMLink ist Meggers Softwareprogramm zum Einsatz mit Ihrem MTDR Analysator. COMLink gestattet die bidirektionale Übertragung von Testdaten (Wellenformen) zwischen dem MTDR und einem Personalcomputer (PC). Die COMLink Software besteht aus zwei Programmen— dem COMLink, das die Schnittstelle zum MTDR darstellt, und dem COM32, das die Kommunikation mit dem MTDR gestattet.
Softwareinstallation HINWEIS: Das COMLink verwendet abwechselnd DART/MTDR. Zur Installation von COMLink - die COMLink CD in Ihr CD-ROM Laufwerk einlegen und die Bildschirmanweisungen befolgen. Abbildung C-1. COMLink Installationsbildschirm Anschluss des PC an das MTDR Sie können das MTDR vor oder nach dem Anschluss an den PC einschalten, achten Sie jedoch darauf, dass das MTDR vorschriftsmäßig und fest an den PC angeschlossen ist (über das RS232 serielle Kabel) bevor Sie COMLink starten.
COMLink COMLink Startseite Beim Öffnen des COMLink Programms erscheint zuerst die Startseite. Im Dropdown-Menü Select Device (Gerät wählen) ist das DART (MTDR) Gerät zu wählen. Abbildung C-2. COMLink Startseite Gerät wählen (Select Device) Nach der Auswahl von DART (MTDR) als Ferngerät zeigt das COMLink Programm anfangs die Registerkarte Login (Anmeldung).
Abbildung C-3. Bestätigungsschirm bei erfolgreicher Verbindung Ist Ihre Anmeldung erfolgreich, so zeigt der Bildschirm die Katalognummer 654000, die MTDR-Seriennummer und die Softwareversion an. Der Name der Login -Registerkarte ändert sich ebenfalls in Logout (Abmeldung). Ist Ihre Anmeldung nicht erfolgreich, so wird der Button Remote Device (Ferngerät) deaktiviert.
COMLink Abbildung C-5. MTDR Wellenform-Betrachter (Viewer) Übertragung von Wellenformen aus dem MTDR Mit COMLink können Sie Wellenformen auf Ihren PC (mit dem Befehl: Get from DART (MTDR)) oder zum DART (MTDR) (mit Befehl: Send to DART (MTDR)) übertragen. Dies kann mithilfe eines USB-Sticks oder über ein serielles Kabel wie unten beschrieben erfolgen.
Abbildung C-6. Dateitransfer-Menü Der MTDR Wellenform-Betrachter (Viewer) Klicken Sie in der Menüleiste oben am Bildschirm auf File (Datei) und dann auf Load (Laden), um eine im PC gespeicherte Wellenform zu betrachten. Daraufhin erscheint das Dialogfenster Select Wave Form (Wellenform auswählen). Durchsuchen Sie den Ordner, der die von Ihnen gewünschte Wellenform enthält und öffnen Sie diese arc, .srg, .tdr oder .dec Datei mit Doppelklick.
COMLink Abbildung C-7. MTDR Wellenform-Betrachter (Viewer) Die oben am Viewer befindlichen Steuerungen gestatten Ihnen, die Ansicht durch Veränderung gewisser Variabler zu verändern. Linker Kursor (gelb) und rechter Kursor (rot) lassen sich entweder durch Klicken und Ziehen oder durch Klicken und mithilfe der linken und rechten Pfeiltasten Ihrer Tastatur bewegen.
Sie können ebenfalls die TDR, ARC oder DART (MTDR) Verläufe – wenn verfügbar – für die Wellenform betrachten; entweder einzeln oder gleichzeitig. Klicken Sie auf die Registerkarte Options (Optionen) für das gewünschte Verfahren und dann auf das Kontrollkästchen Visible (Sichtbar), um den Verlauf zu zeigen.
COMLink Kommunikationsfunktionen Die MTDR und die COMLink Software müssen stets dieselben Kommunikationsparameter benutzen. Sollte es erforderlich sein, die Kommunikationsparameter für das COMLink zu ändern, so können Sie das von dem Registerreiter Maintenance (Wartung) aus vornehmen. Klicken Sie auf Maintenance (Wartung), um zum Registerreiter Wartung zu gelangen, und wählen Sie dann DART (MTDR) aus der Dropdown-Liste Select Device (Gerät auswählen).
COM32 COM32 gestattet die Kommunikation mit dem Ferngerät. Mit COMLink erfolgen Starten und Beenden des COM32. Wenn Sie den Kommunikationsstatus ansehen wollen, so klicken Sie auf START, PROGRAMS (PROGRAMME), COMLink, COM32. Das daraufhin erscheinende Fenster zeigt alle Befehle und Antworten, die zwischen COMLink, COM32 und dem Ferngerät ausgetauscht werden.