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Montage- und Betriebsanleitung Mess- und Regelgerät SlimFLEX 5a mit Web-Interface A2633 Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen. · Nicht wegwerfen. Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber. Die neueste Version einer Betriebsanleitung ist auf unserer Homepage verfügbar. 982227 Zielgruppe: geschulter Anwender...
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Ergänzende Anweisungen Allgemeine Gleichbehandlung Dieses Dokument verwendet die nach der Grammatik männliche Form in einem neutralen Sinn, um den Text leichter lesbar zu halten. Es spricht immer Frauen und Männer in gleicher Weise an. Die Leserinnen bitten wir um Verständnis für diese Vereinfachung im Text.
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung und Bedienkonzept..........6 1.1 Verbindung mit der Browser-Anwendung auf‐ nehmen................. 8 1.2 WLAN-Web-Schnittstelle..........8 Einleitung................10 2.1 Bestellnummern des Gerätes........11 Sicherheit und Verantwortung..........13 3.1 Kennzeichnung der Warnhinweise......13 3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise......... 14 3.3 Bestimmungsgemäße Verwendung......16 3.4 Benutzer-Qualifikation..........
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Inhaltsverzeichnis 7.3.1 Anmerkungen zum Kalibrieren ....... 42 7.4 Allgemeines Sensorkalibrieren........43 7.5 Analog-Sensor-Alarm..........44 7.5.1 Analog-Alarmkonfiguration........44 7.6 Sensor-Diagnose............45 7.6.1 pH-Redox-Treiberkarten-Diagnosefunktionen..46 7.6.2 CT-Treiberkarten-Diagnose (Leitfähigkeit, Kessel‐ bedingungen, Kondensat und Temperatur)..... 46 7.6.3 Diagnosefunktionen zur 4 ... 20-mA-Ausgangs-Trei‐ berkarte..............47 7.7 Konfigurieren von Digitaleingängen......
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Inhaltsverzeichnis 8.10.3 PID-Regelung............65 8.11 So richten Sie ein Relais als Alarmausgang ein..67 8.12 Ein Relais vorrangig einschalten (Einschalten erzwingen)..............67 8.13 Sensor-Waschen............68 8.14 Ein 4 ... 20-mA-Ausgänge......... 68 8.14.1 Zuordnen eines 4 ... 20-mA-Ausgangs zu einer Messwertabsenkung (z. B. bei Säurezugabe):..69 8.14.2 Zuordnen eines 4 ...
Die gedruckte Version einer Montage- und Betriebsanleitung aktu‐ alisiert sich naturgemäß nicht. Deswegen bitten wir Sie, sich regel‐ mäßig auf der Homepage www.prominent.com des Herstellers über neue elektronische Versionen der Montage- und Betriebsan‐ leitung zu informieren. Diese Versionen können z. B. Informationen über neue Fehlerabhilfen oder Ersatzteilumfänge enthalten.
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Einleitung und Bedienkonzept Taste Funktion Betätigung im Einstellmenü: Bewegt den Cursor nach rechts. Betätigung in der Daueranzeige: Zeigt weitere Informationen zu den Aus- und Eingangs‐ größen des Mess-/Regelgeräts. Zum Verringern eines angezeigten Zahlenwertes und zum Springen im Bedienmenü nach unten. Bewegt den Cursor nach links.
Einleitung und Bedienkonzept Funktion des Frontplatten-Displays Das Frontplatten-Display bietet Ihnen die Möglich‐ keit alle gemessenen Werte direkt am Mess-/ Regelgerät abzulesen, ohne dass Sie hierzu wei‐ tere Geräte benötigen. Grundsätzlich können Sie auch alle Einstellarbeiten für das Mess-/Regelgerät mit dem Frontplatten-Display und den Tasten an der Frontplatte durchführen.
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Einleitung und Bedienkonzept Die SSID ist der Name den Sie beim Herstellen einer WLAN-Ver‐ bindung sehen. Werksseitig ist voreingestellt, dass die letzten 3 Stellen des Namens identisch mit den letzten 3 Stellen der Serien‐ nummer des Mess-/Regelgeräts sind. Sollten Sie in einem Account sein, zu dem mehrere Mess-/Regelgeräte gehören.
Einleitung Einleitung Das Mess-/Regelgerät ist eine mehrparameterfähige Steuer- und Analyseinheit. Das Mess-/Regelgerät misst und regelt kontinuierlich die Leitfähig‐ keit und steuert die Biozidkonzentration und hält so Rohrleitungen und Wärmetauscher sauber. Das Mess-/Regelgerät wird im weiteren Verlauf dieser Anleitung einheitlich Mess-/Regelgerät genannt. Das Mess-/Regelgerät wurde für die kontinuierliche Messung und Regelung von Flüssigkeitsanalysen-Parametern in industriellen Wasseraufbereitungsprozessen entwickelt.
Tab. 3: Bestellnummern des Gerätes Teilenummer Bestellnummer Basisversion SlimFLEX 5a mit der unten genannten Ausrüstung 1095464 Basisversion SlimFLEX 5a mit der unten genannten Ausrüstung + 2 mA Aus‐ 1095443 gänge Basisversion SlimFLEX 5a mit der unten genannten Ausrüstung + pH und 1095465 Redox Sensoreingänge...
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Einleitung R3 – Dosierung 2, Leistungsrelais Wechsler, ohne Versorgung, Zuschaltfunktion der Pumpe, Universalsteuerkabel braun/ schwarz R4 – Dosierung 3, Leistungsrelais Wechsler, ohne Versorgung, Zuschaltfunktion der Pumpe UUniversalsteuerkabel braun/ schwarz R5 – Dosierung 4, Leistungsrelais Wechsler, ohne Versorgung, Zuschaltfunktion der Pumpe Universalsteuerkabel braun/ schwarz 6 digitale Eingänge für 2 Kontaktwassermesser und Pause, Messwasserfehler usw.
Sicherheit und Verantwortung Sicherheit und Verantwortung 3.1 Kennzeichnung der Warnhinweise Einleitung Diese Betriebsanleitung beschreibt die technischen Daten und Funktionen des Produktes. Die Betriebsanleitung gibt ausführliche Warnhinweise und ist in klare Handlungsschritte aufgegliedert. Warnhinweise und Hinweise gliedern sich nach dem folgenden Schema.
Sicherheit und Verantwortung HINWEIS! Art und Quelle der Gefahr Schädigung des Produkts oder seiner Umgebung. Maßnahme, die ergriffen werden muss, um diese Gefahr zu vermeiden. – Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn die Situation nicht gemieden wird, kann das Produkt oder etwas in seiner Umgebung beschädigt werden.
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Sicherheit und Verantwortung WARNUNG! Unbefugter Zugriff! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen. – Maßnahme: Sichern Sie das Gerät gegen unbefugten Zugriff WARNUNG! Bedienungsfehler! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen. – Das Gerät nur von genügend qualifizierten und sachkundigen Personal betreiben lassen –...
Sicherheit und Verantwortung 3.3 Bestimmungsgemäße Verwendung Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät ist dazu bestimmt, flüssige Medien zu messen und zu regeln. Die Kennzeichnung der Messgrößen wird in der Anzeige des Gerätes angezeigt und ist absolut verbindlich. Das Gerät darf nur entsprechend der in dieser Betriebsanleitung und der Betriebsanleitungen der Einzelkomponenten (wie z.
Sicherheit und Verantwortung 3.4 Benutzer-Qualifikation WARNUNG! Verletzungsgefahr bei unzureichender Qualifika‐ tion des Personals Der Betreiber der Anlage/des Gerätes ist für die Einhaltung der Qualifikationen verantwortlich. Wenn unqualifiziertes Personal Arbeiten an dem Gerät vornimmt oder sich im Gefahrenbereich des Gerätes aufhält, entstehen Gefahren, die schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen können.
Umgebungsbedingungen: Lagern und Transport Umgebungsbedingungen: Lagern und Transport Ä Kapitel Benutzer-Qualifikation: unterwiesene Person, siehe 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 17 Umgebungsbedingungen: Lagern und Transport Zulässige Umgebungstemperatur: - 20 ... 60 °C (- 4 ... 140°F) Feuchtigkeit: maximal 95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kon‐ densierend.
Montage und Installation Montage und Installation Benutzer-Qualifikation, mechanische Montage: ausgebildete Ä Kapitel 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ Fachkraft, siehe auf Seite 17 Benutzer-Qualifikation, elektrische Installation: Elektrofachkraft, siehe Ä Kapitel 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 17 Das Mess-/Regelgerät muss so installiert werden, dass der Netz‐ stecker leicht herausgezogen werden kann oder der Netztrenn‐...
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Montage und Installation A0491 Abb. 4: Wandhalterung anbauen Schrauben Sie die Wandhalterung mit Unterlegscheiben an, siehe Abb. 4 A0492 Abb. 5: Wandhalterung montieren Hängen Sie das Gehäuse unten (1) in die Wandhalterung ein Drücken Sie das Gehäuse mit leichtem Druck von oben (2) gegen die Wandhalterung Prüfen Sie dann, ob das Gehäuse von oben eingehängt ist und drücken Sie nach unten (3) bis es hörbar einrastet...
Montage und Installation 5.2 Schalttafelmontage VORSICHT! Dicke der Schalttafel Die Schalttafel muss so dick sein, dass sich die Schalttafel nach der Montage nicht durchbiegt. Bei Stahl mindestens 2 mm Dicke; Kunststoff entspre‐ chend dicker wählen. Nur so wird die Schutzart IP 54 erreicht. Das Gehäuse ragt im montierten Zustand ca.
Montage und Installation Brechen Sie jetzt die benötigten Gewindebohrungen der untere Reihe aus, wie für Ihre Verkabelung benötigt, siehe Klemmenplan. Schrauben Sie das Rückteil an die Schalttafel (mit den beige‐ legten PT-Schrauben). Stecken Sie das Flachbandkabel wieder auf. Bringen Sie das Vorderteil in die Parkposition. ð...
Montage und Installation 5.3.2 Vorbereitung HINWEIS! Zugentlastung der Kabel Bei Schalttafelmontage müssen Sie die Kabel zur Zugentlastung bauseits in einem Kabelkanal führen. Planen Sie, welche Gewindebohrungen ausgebrochen werden sollen, markieren Sie die benötigten Gewindeboh‐ rungen. A0494 Abb. 7: Gewindebohrung ausbrechen Vermeiden Sie beim Ausbrechen der Gewindebohrungen, dass der Schraubendreher tief in das Gehäuse eindringt.
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Montage und Installation A0495 Abb. 8: Verschraubungen montieren 1. Blindstopfen 2. Überwurfmutter 3. Mehrfachdichteinsatz 4. Verschraubung 5. Befestigungsmutter Die entsprechenden Verschraubungen (4) mit den pas‐ senden Befestigungsmuttern (5) festschrauben und fest anziehen. Die Mehrfachdichteinsätze (3) je nach verwendetem Kabel‐ querschnitt in die Verschraubungen einsetzen. Führen Sie die Kabel in die Verschraubungen ein.
Montage und Installation 5.3.3 Klemmen anschließen An den Modulen befindet sich bei den Klemmen ein Feld mit Anschlussinformationen. Isolieren Sie die Kabelenden gemäß Abb. 9 ab und pressen Sie die passenden Aderendhülsen auf. Ziehen Sie die Klemmenblocks P1 bis P4 zum Installieren Um die Kabel zu installieren, stecken Sie den beigelegten Schraubendreher ganz in die viereckige Öffnung an der jeweiligen Klemme, um das Kabelende in den Klemmenblock...
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Montage und Installation A2634 Abb. 10: Hauptplatine Klemmenplan für Ä Kapitel 5.4.2 „Anschlüsse des Mess-/Regelgeräts“ auf Seite 27, siehe auch Ä Kapitel 5.4.3 „Klemmenplan, Pumpen und Relais“ auf Seite 28 und Ä Kapitel 5.4.4 „Klem‐ menplan für CTF, Normsignal-Eingang und Digitalen Kontakt-Eingang“ auf Seite 29...
Montage und Installation 5.4.2 Anschlüsse des Mess-/Regelgeräts Anschlussbenennung auf Funktion der Basisbaugruppe LAN-Anschluss, RJ-45-Stecker Digitaler Sensor, CTFS und Korrosionssensoren Modulsteckplatz 1 für 2-kanalige IO-Module Modulsteckplatz 3 für 2-kanalige IO-Module Digitaleingang für potenzialfreie Signale (z. B. Kontaktwassermesser, Status) Digitaleingang für potenzialfreie Signale (z. B. Kontaktwassermesser, Status) Digitaleingang für potenzialfreie Signale (z.
Montage und Installation 5.4.3 Klemmenplan, Pumpen und Relais A2635 Abb. 11: Klemmenplan, Pumpen und Relais, siehe auch Ä Kapitel 5.4.1 „Hauptplatine Klemmenplan“ auf Seite 25...
Montage und Installation 5.4.4 Klemmenplan für CTF, Normsignal-Eingang und Digitalen Kontakt-Eingang 40321197 A2636 Abb. 12: Klemmenplan für CTF, Normsignal-Eingang und Digitalen Kontakt-Eingang, siehe auch Ä Kapitel 5.4.1 „Hauptplatine Klemmenplan“ auf Seite 25...
Montage und Installation 5.4.5 Modul: 2x mV-Eingang/Temperatur-Eingang. Teilenummer 734131 Belegungsvarianten mV-Eingang Drahtbrücke Optional: SN6-Anschlussbuchse 40215017 A2413 Abb. 13: Modul: 2x mV-Eingang/Temperatur-Eingang. Teilenummer 734131 Ein Modul zur direkten Messung von zwei pH-Werten oder zwei Redox-Spannungen oder pH-Wert und Redox-Spannung über ein Koaxialkabel.
Montage und Installation 5.4.6 Modul: 2x Konduktive Leitfähigkeit/Temperatur-Sensor. Teilenummer 734223 Belegungsvarianten 2x Konduktive Leifähigkeit/ Kanal 1 Kanal 2 Temperatur A2385 Abb. 14: Modul: 2x Konduktive Leitfähigkeit/Temperatur-Sensor. Teilenummer 734223 Ein Modul zur direkten Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit nach dem konduktiven Prinzip. Zum direkten Anschluss von 2- Elektroden-Leitfähigkeitssensoren.
Montage und Installation Ein Modul zum Aufzeichnen von Messwerten, z. B. über einen Messwertschreiber, Ansteuern von Stellgliedern, z. B. Motorkugel‐ hahn. Maximale Bürde: 450 Ω bei 21,5 mA, (mA Ausgangsstrom im Alarmfall), 480 Ω bei 20,5 mA. Treiberspannung: 18 V, ohne Last. Maximale Kabellänge: 30 m, begrenzt durch die EMV-Spezifi‐...
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Montage und Installation Die Größe des Kondensators lässt sich mit folgender Formel ermitteln: C=k * I k=0,1...2 (applikationsabhängig). Nur Kondensator der Klasse X2 verwenden. Einheiten: R = Ohm; U = Volt; I = Ampere; C = µF Werden Verbraucher geschaltet, die einen erhöhten Einschaltstrom haben (z.B.
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Ä Kapitel Benutzer-Qualifikation: geschulter Anwender, siehe 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 17 Öffnen Sie nach der erfolgten Montage und Installation die Absperrhähne an der Bypassarmatur. Prüfen Sie die gesamte Installation auf Undichtigkeiten. Entfernen Sie eingeschlossene Luftblasen auf der gesamten Installation.
Inbetriebnahme 6.2 Konfigurieren von Dosier- und Steuerungsprozessen Tab. 5: Konfigurieren Sie das Mess-/Regelgerät zu Ihrem Prozess. Stellen Sie folgende Parameter ein: Parameter Typische Werte für Kühlturmanwendungen Prozesssteuerung Messgrößen Prozess Inline Batch Kreislauf Steuerung EIN/AUS Proportional Regelgrößen Steuerungsparameter Steuerung der Dosierer Steuerung der Aktoren mA-Ausgänge Dosieren der Chemikalien...
Inbetriebnahme Übung Die nachfolgende Übung beschreibt, wie mit einem Mess-/Regel‐ gerät an das ein Messwertsimulator angeschlossen ist, die Konfi‐ guration durchgeführt wird. Hierbei werden Ein- und Ausgängen Werte und Aktionen zugewiesen. Diese geübte Vorgehensweise können Sie dann ebenfalls bei Ihrer echten Konfiguration ver‐ wenden, um die für Ihre spezielle Anwendung notwendigen Para‐...
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Inbetriebnahme Übung: Ordnen Sie dem Leitfähigkeit- Verwenden Sie zum Testen zwei Bechergläser [A] ein Sensor (LF) am Eingang 1. mit Leitungswasser Absalzventil (Motorkugelhahn) zu 2. mit Leitungswasser + eine Prise Kochsalz „Relay Outputs 2“ klicken. Klicken Sie auf „Diagnostic“ und wählen Sie „Setup“ aus. Klicken Sie auf „Events other“...
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Inbetriebnahme Klicken Sie im selben Menü auf Special Control und wählen „Prebleed“ (Zwangsabsalzen) und „Lockout“ (Absalzver‐ riegelung) aus. „Prebleed“ (Zwangsabsalzen) 30 Minuten und Geben Sie bei „Lockout“ (Absalzverriegelung) 120 Minuten ein und kli‐ „Submit“ . cken Sie dann auf „Configure“ und wählen Sie „Events“ aus. Klicken Sie auf „Event Cycle“...
Programmieren der Eingänge Programmieren der Eingänge Ä Kapitel Benutzer-Qualifikation: geschulter Anwender, siehe 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 17 In diesem Abschnitt werden folgende Tastenbetätigungen beschrieben Editieren der Einstellungen. Kalibrieren der Sensoren. Auffinden der Informationen. Um die Erstkonfiguration zu beschleunigen, emp‐ fehlen wir die Verwendung eines tragbaren Com‐ puters.
Programmieren der Eingänge Wiederholen Sie den Vorgang für jeden benötigten Eingang. [ESC] zum Verlassen des ð Danach drücken Sie die Taste [SYSTEM] . Menüs Wenn Sie einen seriellen Leitfähigkeitssensor (CTFS-Sensor) akti‐ vieren, dann müssen der Temperatur und dem Strömungsschalter zu diesem Zeitpunkt Eingangsbuchstaben zugeordnet sein. Die Zuordnung wird im Werk vorgenommen, wenn CTFS-Sensor bestellt wird.
Programmieren der Eingänge Wählen Sie mit der Taste ⇓ das Relais das Sie benennen [1:Relay1] ) und drücken Sie die Taste [OK] müssen an (z. B. um das Relais zu benennen. Sie können nur die Relais benennen die aktiviert sind. [Descriptor] an und drücken Wählen Sie mit der Taste ⇓...
Programmieren der Eingänge Die Einlaufzeiten müssen bei der Planung der Inbetriebnahme berücksichtigt werden. Die Einlaufzeit eines neuen Sensors kann 24 Stunden betragen. Kalibrieren mit pH-Kompensation: Kalibrieren Sie zuerst den pH-Sensor, dann erst den pH-kom‐ [z. B.] einen Sensor für freies Chlor. pensierten Sensor, Andernfalls sind die Kalibrierergebnisse falsch.
Programmieren der Eingänge Drücken Sie [F1 RECAL] zum erneuten Kalibrieren des Sen‐ [F2 IGNORE] , um die Störung zu igno‐ sors oder drücken Sie rieren. [F2 IGNORE] wird der aktuelle Kalibrierwert beibe‐ ð Bei halten. Dies ist nicht empfehlenswert. Das Mess-/Regel‐ gerät führt dann mathematische Umrechnungen durch, damit Ihre Eingabe der Anzeige im Display entspricht.
Programmieren der Eingänge Blättern Sie nach unten zu wählen Sie mit der Taste ⇓ Ihren [OK] . Sensor an und drücken Sie die Taste ð Sie haben nun drei Auswahlmöglichkeiten: Editieren der oberen und unteren Alarmgrenzwerte, Ausschalten des Alarms, Einstellen einer Verzögerungszeit Das Mess-/Regelgerät meldet einen Alarm wenn sich der Sensor für die Anzahl der Minuten im Alarmzustand befindet, die Sie als Verzögerungszeit wählen.
Programmieren der Eingänge Drücken Sie die Taste [F3 MORE] , um die erste Diagnosein‐ formation für diesen Sensor abzurufen. Drücken Sie die Taste ⇓ um die weiteren Diagnoseinformati‐ onen aufzurufen. ð Liste von typischen Sensor-Diagnoseinformationen: Sensortyp Sensoreingangswert Verstärkungsfaktor Offset-Abgleich Letzter Alarm Aktueller Status 7.6.1 pH-Redox-Treiberkarten-Diagnosefunktionen Um Diagnoseinformalionen abzurufen, drücken Sie die Taste...
Programmieren der Eingänge Drücken Sie die Taste [OK] . [MENU] . Drücken Sie die Taste Blättern Sie zu dem benötigten Dosierer und drücken Sie die [OK] . Taste [F3] zwischen Falls nötig: Schalten Sie mit der Taste [Vol/Contact] um und stellen Sie dann mit den Tasten ⇑ oder ⇓...
Programmieren der Eingänge 7.8.1 Ändern oder Trennen eines Sensoreingangs, der mit einem Ausgangsrelais ver‐ knüpft ist Die Eingänge, die mit Ausgängen verknüpft sind, müssen von den Ausgängen getrennt werden, bevor die Eingänge deaktiviert werden können. [MENU] . Drücken Sie die Taste [SET FEED MODE] wenn eine Pumpe Blättern Sie zu [SET BLOWDOWN MODE] wenn das...
Programmieren der Eingänge Blättern Sie zu [INTERLOCK] und drücken Sie die Taste [OK] . [F1 REMOVE] . Drücken Sie die Taste ð Der Digitaleingang ist nun vom Ausgang getrennt. Wählen Sie eine neue Verrieglung, [OK] um die Änderung zu oder drücken Sie die Taste speichern, [ESC] um die Änderungen zu oder drücken Sie die Taste...
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Programmieren der Eingänge den gängigen CTF-Sensor als Beispiel dafür, wie dies vonstatten geht. Jeder Analogeingang, auch ein Phantomeingang, kann als manueller Eingang zum Protokollieren von Bediener-Testdaten verwendet werden. Wenn Sie das Wasser testen, können Sie den jeweiligen Wert auf diesem Mess-/Regelgerät protokollieren. Dieser Wert erhält einen Zeitstempel und ist zusammen mit allen Sensoren, Phantomeingängen und Relais Teil der gesamten histo‐...
Modulation, die PID-Regelung. Die Artikelnummer und der Identifizierungscode in der Bestellung an ProMinent legen die Sensoren und Ausgänge fest, die stan‐ dardmäßig im Werk konfiguriert wurden. Einige Sensoren können vorverdrahtet sein, z. B. pH- und Redox-Koaxialkabel, einige Leit‐...
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Ein Sensoreingang ist als Analysator oder Monitor verwendbar, aber damit der Sensoreingang einen Dosierer oder ein Ventil steuern kann, muss der Sensoreingang mit einem Ausgang ver‐ knüpft werden. Die Verknüpfung wird im Konfigurationsprozess bewerkstelligt.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) 8.3 Benennen des Ausgangs Ä Kapitel 8.2 „Aktivieren und Konfigurieren eines Relais“ auf Seite 53 wurde gezeigt, wie ein Relais aktiviert wird. Der nächste Schritt ist die Benennung des Relais. Wählen Sie einen Namen, mit dem sich das Relais leicht identifi‐ zieren lässt: Absalzen, Säure, LJ25X, Heidelberg usw.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) [Event-Other] gibt es: [Prebleed/Lockout] (Vorablassen/Blockieren). – Diese Option wird nicht als separate Option angezeigt. Die Einstellung der Option ist in Konfigurieren eines [Event-Other] -Relais beschrieben. 8.4 Konfigurieren des Absalzrelais R2 Wenn Sie ein Relais noch nicht benannt oder aktiviert haben, dann holen Sie dies bitte jetzt nach.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) 8.5.1 Dosierung, basierend auf einem Kontaktwasserzähler Bei einer Kontaktwasserzähler-Dosierung können Sie wählen, wie lange eine Pumpe oder ein Dosierer laufen soll, basierend auf einer bestimmten, auf einem Kontaktwasserzähler aufgelaufenen Anzahl von Gallonen oder Litern. Sie können die Sollwerte zum Einstellen der Chemikalienzufuhr jederzeit ändern.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Drücken Sie zum Speichern die Taste [OK] . 8.5.3 Dosierung, basierend auf Absalzen und/oder Dosieren Absalzen, dann Dosieren: Vor diesen Programmschritten müssen Sie ein Absalzrelais akti‐ vieren. Es gibt zwei Dosierbetriebsarten, die darauf basieren, wie lange das Absalzventil geöffnet ist.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Blättern Sie nach unten zu dem Relais das Sie verwenden [F1 SELECT] . möchten und drücken Sie die Taste [F2 SETPNT] . Drücken Sie die Taste Verwenden Sie die Pfeiltasten, um den %-Wert zu bear‐ beiten.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Verwenden Sie die Pfeiltasten zum Auswählen des täglichen, wöchentlichen und 28-Tage-Zyklus. [F1] . Drücken Sie zum Auswählen die Taste Diese Menüs sind für die Impulsrelais-Ereigniskonfiguration iden‐ tisch. [Event-Other] 8.6 Konfigurieren eines Relais vom Typ 8.6.1 Zeitpläne, Vor- oder Zwangsabsalzen, Blockieren und mit einem Sensor Ereignisse werden typisch dafür verwendet, Biozide nach einem vorbestimmen Zeitplan zuzugeben, wobei Wochen- oder Tages‐...
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Drücken Sie die Taste [F1] zum Auswählen von [LOCKOUT] . Mit den Pfeiltasten können Sie die Absalzsperrezeit bear‐ beiten. Der Wert der Absalzsperrezeit muss die Förderzeit der Pumpe beinhalten. Die Absalzsperrezeit ist nicht die Zeit‐ dauer nach dem Anhalten der Pumpe.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) 8.6.2.2 Entfernen oder Bearbeiten eines Ereignisses Diese Vorgehensweise gilt für alle Relais. [MENU] . Drücken Sie die Taste [BIOTIMING EVENTS] und drü‐ Blättern Sie nach unten zu [OK] . cken Sie die Taste Blättern Sie nach unten zu dem Relais und drücken Sie die [OK] .
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Drücken Sie die Taste [F1] um die Verriegelung auszu‐ wählen. ð Der Block █ signalisiert, dass dieser Eingang aktuell aus‐ gewählt ist. Von diesem Bildschirm aus können Sie mehrere Verriege‐ lungen auswählen oder entfernen. Nachdem Sie eine Verrie‐ gelung ausgewählt haben, können Sie die Verriegelung mit [F1] entfernen.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Die Auswahlmöglichkeit „Stelleingriff“ ermöglicht das Invertieren der Ausgangssteuerung. Dies kann nützlich sein, wenn das einzige verfügbare Absalzventil ein Arbeitskontakt-Magnetschalter ist oder andere Steuerungselemente das invertierte Steuersignal benö‐ tigen. Wenn Sie in einer pH-Regelung oder bei einer von der Leit‐ fähigkeit abhängigen Inhibitorzugabe von Säure auf Lauge umschalten müssen, dann können Sie die Steuerung mit diesen Schritten invertieren.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Steuerungsarten vom Typ [EVENTS-OTHER] : Vorablassen/ Blockieren, Alarmausgang, Sensor-Waschen. Tipp zu Spezialsteuerungen: Bei Verwendung der Steuerungsarten "Zeitgesteuerter Zyklusbetrieb", "zeitliche Modulation" oder PID- Regelung werden zum Abstimmen der Regelschleife die besten Ergebnisse erzielt, wenn Sie stets nur eine Variable ändern und zwei oder drei Zyklen abwarten, um zu beobachten, wie sich diese Änderung auswirkt.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) 8.10.2 Zeitliche Modulation/Pulsweiten Modulation Ansteuerung für Relais vom Die Relais P6 ... P9 müssen auf den EIN/AUS-Modus eingestellt Dosiertyp. sein. Die zeitliche Modulation hat einstellbare Einschalt- und Aus‐ schalt-Sollwerte, eine Dauer sowie eine Richtung und ermöglicht das Erhöhen oder Verringern der Variablen.
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Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) ln den meisten Anwendungen zur Wasseraufbereitung verbessert eine volle PID-Regelung die Steuerung bzw. die Regelung des Prozesses nicht merklich. Die PID-Regelung ist schwierig einzu‐ richten und zu optimieren. Eine Umsetzung, bei der nur der Pro‐ portionalanteil einer PID-Regelung verwendet wird ist jedoch ein‐...
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Drücken Sie die Taste [F2] . [ESC] zum Speichern und Verlassen. Drücken Sie die Taste 8.11 So richten Sie ein Relais als Alarmausgang ein Ein Alarmrelais ändert seinen Zustand immer dann, wenn das Mess-/Regelgerät einen Alarmzustand auf der Alarmseite signal‐...
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Bearbeiten Sie mit den Pfeil-Tasten die Einstellungen nach Bedarf. Die Unterstreichung unter einer Ziffer ist der Cursor. [F3 START] . Drücken Sie die Taste Wenn Sie das Relais vor Ablauf der Zeit stoppen möchten, [F3 CANCEL] .
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) 8.14.1 Zuordnen eines 4 ... 20-mA-Ausgangs zu einer Messwertabsenkung (z. B. bei Säurezugabe): [MENU] . Drücken Sie die Taste [l/O SETUP] . Blättern Sie zur Auswahl [OK] . Drücken Sie die Taste Blättern Sie zum gewünschten Ausgang, z.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Drücken Sie die Taste [F1] . Stellen Sie den oberen pH-Wert ein. [F1] . Drücken Sie die Taste [ESC] zum Speichern und Verlassen Drücken Sie die Taste [F1] zum Fortfahren mit der Konfiguration des Aus‐ oder gangs.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Sie können den Leerlaufalarm ein- oder ausschalten und anschlie‐ ßend den Ausgang so einrichten, dass der Ausgang auf 0 % (4 mA) abfällt oder seinen Wert beibehält, wenn die Stopp‐ taste im Tastenfeld gedrückt wird. Auf diese Weise können Sie ver‐ anlassen, dass der Ausgang zu einer Pumpe abgeschaltet wird oder weiterhin einen Wert an ein DCS übermittelt.
Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Verwenden Sie die Pfeiltasten, um den Prozentsatz einzu‐ stellen (0 ... 100 % ist 4 ... 20 mA). [F1] . Drücken Sie die Taste [F2] . Drücken Sie die Taste [F2] um zur nächsten Anzeige zu Drücken Sie die Taste wechseln, da wir nicht den Ausgang mit einem beliebigen Sensortyp im manuellen Modus steuern.
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Programmieren der Steuerausgänge (Relais und 4 ... 20 mA) Wenn die Kalibrierung nicht erfolgreich war (Kalibriergrenzen +/- 0,5 mA bei 4 mA und +/- 15 % vom Bereich (etwa +/-2,4 mA)), wird [SENSOR FAULT OVERRANGE] angezeigt. Ziehen Sie nach einem Fehler drei Auswahlmöglichkeiten in Betracht: [RECAL] zum erneuten Kalibrieren, [IGNORE] zum Ignorieren des Fehlers und zum Akzeptieren...
Systemmenü Systemmenü [MENU] Das Systemmenü wird aufgerufen, indem Sie die Taste [OK] . ln den fol‐ drücken, gefolgt von der Taste ⇑ und der Taste genden Abschnitten werden die verfügbaren Optionen und das Editieren der Informationen beschrieben. Die nachstehenden Opti‐ onen erscheinen in der Reihenfolge, in der die Optionen angezeigt werden, wenn Sie die Taste ⇓...
Systemmenü Wenn Ihr Mess-/Regelgerät mit einem lokalen Netzwerk (LAN) ver‐ bunden ist. muss die IP-Adresse des Mess-/Regelgeräts entspre‐ chend dem Standortschema geändert werden. Diese Adresse wird z. B. von der IT-Abteilung des Standorts vergeben. Geben Sie diese IP-Adresse auf die hier gezeigte Weise ein. [MENU] .
Systemmenü 9.2 Systemeinrichtung Die Systemeinrichtung bietet 9 Optionen: Standortname. Name des Mess-/Regelgerätes. Kennwörter Tastenfeld. Metrische Einheiten. Sonntag = erster Tag der Woche. Anzahl der Systeme. Alarm bei Stopps. Systemneustart. Zurücksetzen auf Werkseinstellung. 9.2.1 Standortname/Name des Mess-/Regelgeräts Die können diesem Gerät zwei getrennte Namen geben. Diese Namen erscheinen in jeder herunter geladenen Datendatei und helfen bei der Beschreibung dieser Dokumente.
Systemmenü ändern, aber keine Systemparameter bearbeiten. Der Admin- Benutzer kann alle Benutzerparameter bearbeiten. Es gibt kein mfg-Passwort. Wenn Sie Ihr Passwort vergessen, dann kann der Hersteller die Passwortliste zurücksetzen. Alle Benutzer müssen dann ihre Passwörter zurücksetzen. Benutzer Standard-Passwort Bediener 1 Bediener 2 Bediener 3 Bediener 4...
Systemmenü 9.3 Uhrzeit und Datum [MENU] . Drücken Sie die Taste [SYSTEM] . Blättern Sie zur Auswahl [OK] . Drücken Sie die Taste [TIME&DATE] . Blättern Sie zur Auswahl [OK] . Drücken Sie die Taste Stellen Sie mit den Pfeil-Tasten die Uhrzeit ein. [F3] und den Pfeil-Tasten das Stellen Sie mit der Taste Datum ein.
Systemmenü Drücken Sie die Taste [F1] , um die Änderungen zu spei‐ chern. [ESC] gelangen Sie zur Hauptanzeigen. Mit der Taste 9.7 Aktionsprotokoll Die jüngsten Aktivitäten erscheinen zuerst. [MENU] . Drücken Sie die Taste [SYSTEM] . Blättern Sie zur Auswahl [OK] .
Systemmenü 9.9 Konfigurationen [RELAY FUSE] : Bei Ausfall wird ein Alarm angezeigt. [HOME INPUTS] : Sie können einstellen, welche I/O-Punkte im Standardmenü angezeigt werden. Siehe Kapitel [HMI Firmware] : Die Firmware-Version gibt das Ausgabedatum der Betriebssoftware für das Tastenfeld und das Display an (16.04.06.00 bedeutet 2016-April-6).
Technische Daten Technische Daten 11.1 Technische Daten und Sensoren Parameter Wert Messbereich der mV-Sensoren: 0 ... 14 pH - 1500 mV ... 1500 mV Redox Temperatur 0 ... 150 °C mit Pt100/Pt1000-Sensoren Auflösung pH 0,01 Auflösung der Redox-Spannung 1 mV Auflösung der Temperatur 0,1 °C Genauigkeit...
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Technische Daten Komponente Nennwert/Typ Lieferant Teilenummer Mess-/Regelgerät, komplett 100 ... 230 VAC, 50/60 Hz, 0,5 ... 0,26 A ProMinent AGIb Keine externe Last Mess-/Regelgerät, komplett 100 ... 230 VAC, 50/60 Hz, 7,8 A ProMinent AGIb Mit externer Last Leistungsrelais R1, R2 und 6,3 AT bei 250 VAC, 5 x 20 mm, träge, Glassi‐...
Firmware-Upgrade von einem USB- Falls nötig, kann die Firmware Ihres Mess- und Regelgeräts aktua‐ Stick aus aufspielen lisiert werden. Beschaffen Sie sich bei ProMinent die Hex-Datei. Stecken Sie den USB-Stick mit der neuen Hex-Datei in den USB-Port hinter der Abdeckung der Kommunikations‐ leuchten.
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Erfassen von Daten USB: Speichern des Programms Ein Programm ist eine Liste von Anweisungen, die der Benutzer bearbeiten kann. Alle Sollwerte, Kalibrierungen und Namen von I/O-Punkten sind im Programm gespeichert. Um eine Kopie Ihres aktuellen Programms auf einem USB- Stick zu speichern, stecken Sie einen USB-Stick in den USB- Port hinter der Abdeckung der Kommunikationsleuchten.
Altteileentsorgung Altteileentsorgung Ä Kapitel Benutzer-Qualifikation: unterwiesene Person, siehe 3.4 „Benutzer-Qualifikation“ auf Seite 17 HINWEIS! Vorschriften Altteileentsorgung – Beachten Sie die zurzeit für Sie gültigen natio‐ nalen Vorschriften und Rechtsnormen Der Hersteller nimmt die dekontaminierten Altgeräte bei ausrei‐ chender Frankierung der Sendung zurück. Bevor Sie das Gerät einschicken, müssen Sie das Gerät dekonta‐...
Eingehaltene Normen und Konformitätserklärung Eingehaltene Normen und Konformitätserklärung Die CE-Konformitätserklärung für den Regler finden Sie als Down‐ load auf der Homepage. EN 61010-1 - Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte– Teil 1: Allgemeine Anforde‐ rungen EN 61326-1 - Elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte– EMV-Anforderungen (für Geräte der Klasse A und B) DIN EN 50581 - Technische Dokumentation zur Beurteilung von Elektro- und Elektronikgeräten hinsichtlich der Beschränkung...
Glossar Glossar Steilheit des pH-Sensors Die Steilheit oder Empfindlichkeit eines pH-Sensors ist definiert als der Quotient der abgegebenen Spannung in mV pro pH-Stufe. Theoretisch sollte ein pH-Sensor bei 25 °C eine Spannung von +59,16 mV pro pH-Stufe generieren. Mit der Zeit flacht die Steilheit ab, anfangs langsam, später immer schneller.
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Glossar Temperatur: Aus / Manuell / Automa‐ Bei der Einstellung „Aus“ wird der Temperatureinfluss des Pro‐ tisch zesswassers auf die pH-Messung auf den festen Temperaturwert von 25 °C berechnet. Eine Temperaturmessung findet nicht statt. „Manuell“ muss manuell die zuvor ermittelte Bei der Einstellung Prozesstemperatur in den Regler eingegeben werden.
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Glossar Nachkommastellen Die Funktion zeigt den pH-Wert in der Anzeige mit einer oder zwei Nachkommastellen an. Eine Anpassung der Anzeige auf eine Nachkommastelle ist dann sinnvoll, wenn die Änderung des 1/100- Wertes nicht wichtig oder unruhig ist. Werkseinstellung: 2 Nachkommastellen...