R33
6 Fahren mit dem Rollstuhl
6.1 Sicherheitshinweise
WARNUNG!
Unfallgefahr
Ungleicher Reifendruck kann das Fahrverhalten massiv
beeinflussen.
– Überprüfen Sie den Reifendruck vor jeder Fahrt.
VORSICHT!
Quetschgefahr
Zwischen Hinterrad und Radspritzschutz bzw.
Kleiderschutz kann der Abstand so klein sein, dass man
sich die Finger einklemmen kann.
– Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Rollstuhl
ausschließlich über die Greifringe antreiben.
VORSICHT!
Quetschgefahr
Zwischen Hinterrad und Feststellbremse kann der
Abstand so klein sein, dass man sich die Finger
einklemmen kann.
– Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Rollstuhl
ausschließlich über die Greifringe antreiben.
16
6.2 Bremsen während der Fahrt
Das Abbremsen während der Fahrt erfolgt durch Kraftübertragung der
Hände auf die Greifringe.
WARNUNG!
Sturzgefahr durch abruptes Bremsen
Werden während der Fahrt die Feststellbremsen
betätigen, wird die Fahrtrichtung unkontrollierbar und
der Rollstuhl kann abrupt abbremsen, was zur Kollision
oder zum Sturz führen kann.
– Während der Fahrt nie die Feststellbremsen anziehen.
WARNUNG!
Gefahr, aus dem Rollstuhl zu fallen
Wenn der Rollstuhl von einer Begleitperson durch
Ziehen an den Schiebegriffen sehr schnell gebremst
wird, kann der Benutzer aus dem Rollstuhl fallen.
– Verwenden Sie stets den Beckengurt, wenn
vorhanden.
– Vergewissern Sie sich, dass die Begleitperson eine
individuelle Schulung zum Transport von Personen
in Rollstühlen erhalten hat.
VORSICHT!
Verbrennungsgefahr der Handflächen
Wird über längere Zeit abgebremst, entsteht an
den Greifringen sehr viel Reibungswärme (speziell
MaxGrepp und Supergripp).
– Geeignete Handschuhe tragen.
1.
Halten Sie die Greifringe und üben Sie mit beiden Händen
gleichmäßig Druck aus, bis der Rollstuhl zum Stillstand kommt.
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