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Inhalt 1 Informationen zum Dokument 2 Sicherheitshinweise 2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 2.2 Hinweise zur persönlichen Sicherheit 2.3 Sicherheits-Signalzeichen in diesem Dokument 2.4 Sicherheit bei M&C-Komponenten 2.5 Arbeiten an elektrischen und elektronischen Geräten 2.6 Keine Verwendung in EX-Umgebungen 3 Vorbemerkungen 4 Übersicht zum Produkt 4.1 Sensorenübersicht 5 Warenempfang 5.1 Typenschild und Seriennummer...
Die deutsche Betriebsanleitung ist die Originalbetriebsanleitung. Mit Veröffentlichung dieser Version verlieren alle älteren Versionen ihre Gültigkeit. Eingetragene Marken / Schutzrechte ist ein eingetragenes Markenzeichen der GENTWO® M&C Techgroup Germany GmbH. ist ein eingetragenes Markenzeichen der Viton® Dupont Performance Elastomers L.L.C.
Sicherheitshinweise Bitte beachten Sie nachfolgende grundlegende Sicherheitsvorkehrungen bei der Monta- ge, Inbetriebnahme und auch beim Betrieb von M&C-Komponenten. 2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Multigas Analysator V2.2 Gasanalysator ist nur für den Gebrauch in nicht explosionsge- fährdeten Bereichen ausgelegt. Der Gasanalysators kann nur betrieben werden unter den beschriebenen Bedingungen auf Seite 26 in Kapitel „7 Technische Daten Grundgerät“.
Bedeutet, dass hier Gefahr durch Körperkontakt mit elektrischer Spannung bestehen kann. Bei Durchströmung des menschlichen Elektrische Körpers mit elektrischem Strom kann es von unkontrollierten Bewe- Spannung! gungen über Herz-Rhythmus-Störungen bis zum Tod kommen. Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
2.4 Sicherheit bei M&C-Komponenten Alle Arbeiten an M&C-Komponenten dürfen nur von unterwiesenem Fach- und befugtem Personal durchgeführt werden. Bitte beachten Sie personal unbedingt anerkannte Regeln der Technik und vor Ort gültige Vorschriften zur persönlichen Sicherheit. M&C-Komponenten dürfen nur in den jeweils von M&C spezifizierten Bereichen einge- setzt werden.
2.5 Arbeiten an elektrischen und elektronischen Geräten Arbeiten an Geräten zur Verwendung an elektrischer Netzspannung dürfen nur von auto- risierten Fachkräften durchgeführt werden. Anerkannte Regeln der Technik und vor Ort gültige Normen sind unbedingt zu beachten. Achten Sie beim Anschluss des Gerätes auf die korrekte Netzspan- Hinweis nung gemäß...
Vorbemerkungen Vielen Dank, dass Sie sich für ein Produkt der M&C entschieden haben. Wir erwarten eine dauerhafte gute und sichere Funktion und freuen uns, wenn auch Sie diese positive Erfah- rung machen werden. M&C gehört im Gegensatz zu anderen Anbietern zu den premiumleistungsorientierten Anbietern der Branche.
Übersicht zum Produkt Der Multigas-Analysator der M&C-Premiumserie GENTWO® eignet sich für kontinuierliche Messungen von Gasen in Gasgemischen. Anwendungsgebiete sind insbesondere Ver- brennungsregelung, Prozessoptimierung, Inertisierungsüberwachung, Maßnahmen im Umweltschutz oder Labormessungen, jeweils in nicht explosionsgefährdeten Umgebungen. Modularität im Aufbau und Innovationen im Bedienkonzept zeichnen den Multigas-Ana- lysator aus.
4.1 Sensorenübersicht Paramagnetischer Sauerstoff-Sensor Der M&C-Sauerstoff-Transmitter nutzt die paramagnetischen Eigenschaften des Sauerstoffs. Das hier realisierte Hantel-Prinzip stellt eine physikalische, verschleißfreie und vielfach be- währte Messmethode dar. Es eignet sich für driftarme, langzeitstabile Messungen im Be- reich von 0 bis 100 Vol.-%. -Sauerstoff-Sensor ...
Warenempfang Der Multigas Analysator V2.2 wird in der Regel in einer Verpackungseinheit ausgeliefert. Die folgenden Teile befinden sich im Paket: Multigas Analysator V2.2 Betriebsanleitung 24 V DC Anschluss-Stecker oder 230 V Netzteil (siehe Bestellschein) Anschluss-Stecker digital/analog (siehe Bestellschein) ...
Messprinzipien Je nach Konfiguration des Analysators können verschiedene Messprinzipien zum Einsatz kommen. Die Konfiguration des Gerätes können Sie den Angaben auf dem Hinweis Typenschild entnehmen. 6.1 Paramagnetischer Sauerstoffsensor (PMA) Mit diesem Sensor lässt sich die Konzentration von Sauerstoff (O ) bestimmen. Das Mess- prinzip nutzt die magnetischen Eigenschaften der Gase.
6.1.1 PMA-Fließschema Abb. 3: Beheizter PMA-Transmitter mit Drucksensoren Die beiden Drucksensoren vor und hinter der Messzelle werden zur Bestimmung der Durchflussmenge genutzt. Multigas Analyzer V2.2 | 1.02.03 www.mc-techgroup.com...
6.1.2 Technische Daten des PMA-Sensors PMA-Sensor Messbereich 0-1…100 Vol.-% Nachweisgrenze 0,02 Vol.-% Einstellzeit für 90%-Wert < 3 s für die Messzelle bei 60 Nl/h Rauschen 0,2 % vom MB-Endwert Linearität < ±0.1 Vol.-% Messgenauigkeit nach Kalibrierung ±1 % vom MB-Endwert, nicht besser als 0,02 Vol.-% Nullpunktdrift <...
6.2 Elektrochemischer Sauerstoffsensor Dieser kompakte, schnell-ansprechende, langlebige Sensor misst den Sauerstoffgehalt in einem Gasgemisch, typisch bis zu 25 Vol.-% über eine elektrochemisch erzeugte Span- nung. Er ist RoHS-konform (bleifrei), voll CO -beständig und ungiftig. Dieser Sensor zeigt eine vernachlässigbare Querempfindlichkeit < 20 ppm für die meisten in Verbrennungs- prozessen vorkommenden Gase.
6.3 Zirkoniumdioxid-Sauerstoffsensor Dieser Sensortyp nutzt die Diffusionseigenschaften von Sauerstoff-Ionen an einem hoch-beheizten dotierten Yttrium-stabilisierten ZrO -Festelektrolyten. Das hierbei zwi- schen einer Platin-Arbeits-und Referenzelektrode erzeugte Potential ist als Nernst-Span- nung bekannt. Die logarithmische Kennlinie ermöglicht mit nachgeschalteter Linearisie- rung eine robuste In-situ Sauerstoffmessung von 0 bis 21 Vol.-%. Montiert in M&C-Messga- sentnahmesonden kann sie für Regelungsaufgaben bei Verbrennungsprozessen eingesetzt werden.
-Sensor Messgenauigkeit nach Kalibrierung 10 % vom Messwert, nicht besser als ±0,5 Vol.-% Messgasmenge 25 - 300 Nl/h Messgasdruck 0,8 bis 1,2 bar absolut Messgastemperatur Bis + 320 °C Prozessgas Umgebungstemperatur 5 °C bis + 50 °C Werkstoffe Messgas berührende Teile Edelstahl, Platin, ZrO 6.4 Wärmeleitdetektor (WLD) Dieser Sensortyp nutzt die thermischen Eigenschaften von Gasen.
6.4.1 Fließschema des WLD Abb. 8: Wärmeleitdetektor Fließbild mit p-Sensoren 6.4.2 Technische Daten des WLD Messbereich 0,5 - 100 Vol.-% Nachweisgrenze 0,1 Vol.-% Einstellzeit für 90%-Wert < 1 s für die Messzelle bei 60 l/h Rauschen < 1 % vom MB-Endwert Linearität <...
6.5 NDIR/NDUV/UVRAS-Messbänke (ULTRA.sens®, INFRA.sens®)* Das Messprinzip der NDIR/NDUV/UVRAS-Messbänke (ULTRA.sens®, INFRA.sens®)* beruht auf der Absorption von ultravioletter bzw. infraroter Strahlung in für verschiedene Gase spezifischen Wellenlängenbereichen. Dazu erzeugt eine breitbandige UV- bzw. Infra- rot-Lichtquelle eine Strahlungsleistung I0. Das Licht passiert eine von Messgas durchström- te Küvette bekannter Länge.
Abb. 10: NDIR-Messmodul NDIR-Photometers 6.5.1 Fließschema eines Im Beispiel ist eine 3-kanalige NDIR-Messbank dargestellt. Abb. 11: Fließschema einer 3-kanaligen NDIR-Messbank Multigas Analyzer V2.2 | 1.02.03 www.mc-techgroup.com...
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Technische Daten NDIR NDUV UVRAS Einfluss des Drucks (mit 0.15 % pro 10 hPa des Messwerts Druckkompensation) Betriebstemperatur 15 to + 45 °C 15 to + 45 °C*** 15 to + 45 °C Werkstoff messgas- Abhängig von der gewählten Ausführung: FKM (Viton®), rost- berührende Teile freier Stahl 1.4571, Aluminium mit/ohne Schutzbeschichtung, PVDF, PPS...
Technische Daten Grundgerät Multigas-Analysator Multigas V2.2 Grundgerät ohne Sensoren: 08A2210 Kurzgehäuse Artikel-Nr.: Grundgerät ohne Sensoren: 08A2200 Langgehäuse Artikel-Nr.: Aufwärmphase Ca. 30 min. je nach Konfiguration Einstellzeit für 90 %-Wert < 5 s je nach Sensor und Konfiguration Messgasdurchfluss 25 bis 120 Nl/h Messgaseingangsdruck 800 bis 1200 mbar abs.
Multigas-Analysator Multigas V2.2 Grundgerät ohne Sensoren: 08A2210 Kurzgehäuse Artikel-Nr.: Grundgerät ohne Sensoren: 08A2200 Langgehäuse Artikel-Nr.: Langgehäuse Gewicht Gewicht ca. 13 kg (je nach Konfiguration) Kurzgehäuse Gewicht Gewicht ca. 11 kg (je nach Konfiguration) * Viton® ist ein Warenzeichen der DuPont Performance Elastomere 7.1 Abmessungen Abb.
Abb. 14: Langgehäuse Seitenansicht mit Netzteil 7.2 Anschlüsse Abb. 15: 24 V Version: Rückplatte mit Anschlüssen (voll bestückt) Relaisausgänge mit 3-poligen Steckern Anschlüsse für 24 V DC (X33 und X34 nur für Option AutoCal) mA-Ausgang (Messwert) mit je einem Digitale Ausgänge (DO) mit je einem 8-poligen 2-poligen Stecker pro Kanal Stecker pro Kanal (4 x Ventilsteuerung nur für Option AutoCal)
Abb. 16: 230 V Version: Rückplatte mit Anschlüssen und Netzteil (voll bestückt) Netzschalter 115 bis 230 V Netzgerät mA-Ausgang (Messwert) mit je Digitale Ausgänge (DO) mit je einem 8-poligen Stecker einem 2-poligen Stecker pro Kanal pro Kanal (4 x Ventilsteuerung nur für Option AutoCal) Messgaseingang „1“...
7.3 Anschlüsse und Steckerbelegung Analogausgangsport: X11... X16: (DO1) Digitalausgangsport: X21... X26: (DO2) Anschluß (DO3) (DO4) (R1) Relaisausgangsport X31, X32: Anschluß (R2) Messgas EIN Messgas AUS Innengewinde Innengewinde Nur bestückt in der 24 V DC Gerätevariante Anzahl der Schnittstellen je nach Applikation (bis zu 3 Messgaswege) (up to three sample gas paths available) Nur bestückt bei Verwendung eines ZRO -Sensors...
7.4 Anschlüsse und Steckerbelegung mit AutoCal Analogausgangsport: X11... X16: (DO1) Digitalausgangsport: X21... X25: (DO2) Anschluß (DO3) (DO4) (R1) Relaisausgangsport X31, X32: Anschluß (R2) Messgas EIN Messgas AUS Innengewinde Innengewinde Nur bestückt in der 24 V DC Gerätevariante Anzahl der Schnittstellen je nach Applikation (bis zu 3 Messgaswege) (up to three sample gas paths available) Nur bestückt bei Verwendung eines ZRO -Sensors...
7.5 Systemfunktionen 7.5.1 Relaiszustände und -funktionen Die folgende Tabelle zeigt die Zustände und Funktionen von Relais R1 und R2. Relais Dargestellter Erklärung Zustand Abgefallen X31 = Alarm Der Alarmausgang stellt einen sogenannten Sam- melalarm dar, auf den verschiedene Einzelalarme in Reihe aufgeschaltet werden.
Bedienung 8.1 Benutzerinterface (HMI) Das Benutzerinterface, auch als HMI (Human-Machine-Interface) bezeichnet, stellt die Schnittstelle zwischen dem Analysator und dem Bediener her. Es folgt einem dem Smart- phone ähnlichen Bedienkonzept, basierend auf einem 7“ Touchscreen. Abb. 19: Erster Startbildschirm der 6-Kanal-Konfiguration Abb.
8.2 Bedienkonzept Das-Bedienkonzept wurden soweit als möglich intuitiv bedienbar gestaltet und basiert auf den Bedien-Gesten „Wischen“ und „Tippen“. Um dem konzeptionellen Anspruch an Trans- parenz, Logik und Wiedererkennbarkeit gerecht zu werden, sind nahezu alle Einstellungen und Anzeigen auf einer einzigen zweidimensionalen Ebene erreichbar. Bewusst wurde auf eine tief verschachtelte Menühierarchie verzichtet.
8.3 Menüstruktur Im Folgenden wird nun die Menüstruktur erläutert. Die Bilder können je nach Betriebszu- stand geringfügig abweichen. Diese Beschreibung ersetzt nicht, sich mit der Navigation durch die Menüs direkt am Gerät vertraut zu machen. Für einen Menüpunkt sind bis zu vier Seiten verfügbar. In der Systeminformation sind die vorhandenen Seiten durch graue und schwarze Punkte dargestellt.
8.3.1 Systeminformationszeile Am oberen Rand des Displays befindet sich die Systeminformationszeile. Auf der linken Seite der Systeminformationszeile wird die Online-Zeit dargestellt. Die Online-Zeit gibt die Zeit seit dem letzten Einschalten des Gerätes an. Dann folgt die Bezeichnung der aktuellen Menüseite in ausgeschriebener Form. Die nachfolgende Sei- tenanzeige zeigt neben der aktuellen Seite (Schwarzer Punkt), auch die Anzahl der vorhan- denen Seiten (graue Punkte) an.
8.3.2 Menüleiste Abb. 23: Menüleiste mit den Menüpunkten M1 bis M6 M&C Informations-Button M1 Home-Button M2, aktiv Data Logger-Button M3 Einstell-Button M4 Kalibrier-Button M5 Hilfe-Button M6 8.3.3 Zentrales Anzeigefeld Abb. 24: Zentrales Anzeigefeld M2/S2 Hinweisfeld Info-Button (verändert die Farbe abhängig vom Status) Kanal Nummer: Kanal Name Zoom-Button Messwert...
8.3.4 Sprachauswahl Diese Auswahlfunktion steht in allen Bildschirmen zur Verfügung. Tippen Sie auf das Flag- gensymbol. Es öffnet sich das Sprachen-Fenster. Hier wählen Sie die gewünschte Sprache aus. Tippen Sie auf das entsprechende Flaggensymbol und das Sprachen-Fenster schließt sich wieder und die HMI wechselt in die gewünschte Sprache. In einigen Software-Versionen werden nicht alle Sprachen unterstützt.
Bitte wischen Sie horizontal, um durch die Seiten zu navigieren. Wischen Sie nach links, erreichen Sie die nächste Seite. Mit einer Wischbewegung nach rechts gelangen Sie zur vorherigen Seite. Abb. 27: Navigieren durch die Seiten Die zweite Seite des ersten Menüpunktes erreichen Sie durch Wischen nach links. Diese Seite enthält Informationen über die aktuelle Software Version, den Typ und die Kompo- nenten des Analysators.
Sie gelangen zurück zum M1/S1 Bildschirm indem Sie auf den M&C-Button M1 tippen oder horizontal nach rechts wischen. Abb. 30: Zurück zum M1/S1 Bildschirm navigieren 8.3.6 M1/S3 - Gaslaufplan Diese Seite zeigt den Gaslaufplan des Multigas Analysator V2.2. Abb. 31: M1/S3 - Pneumatische Anschlüsse eines 5-Kanal Analysators 8.3.7 M1/S4 - Betriebsstundenzähler Der Betriebsstundenzähler zeigt die Tage und Stunden an, die das ganze Gerät und die einzelnen Kanäle in Betrieb sind.
Abb. 32: M1/S4 - Betriebsstundenzähler Der Betriebsstundenzähler des Analysators kann nicht vom Anwen- Hinweis der zurückgesetzt werden. 8.3.8 M2/S1, M2/S2 - Messwerte, Betriebsgrößen und Grenzwerte Sie erreichen den Startbildschirm, indem Sie auf den Home-Button M2 in der Menüleiste tippen. Diese Seite enthält die folgenden Informationen: Angezeigter Kanal mit Kanalname ...
Die zweite Seite M2/S2 zeigt weitere Informationen zu den Messbereiche und Messwerte. Auf dieser Seite ist der Info-Button grün, dass bedeutet das Gerät im Standardbetrieb läuft. Abb. 34: M2/S2 - Detaillierte Informationen zu den Messparametern Von diesem Bildschirm aus gelangen Sie zurück zum Startbildschirm durch Tippen des Home-Buttons oder durch horizontales wischen nach rechts.
Abb. 36: M2/S2 - Detaillierte Information während der Aufwärmphase Mit dem Zoom-Button auf dem M2/S2 Bildschirm können Sie die Angaben im Hauptbe- reich der dargestellten Seite vergrößert darstellen. Bitte tippen Sie auf den Zoom-Button links neben der Kanalinformation. In der vergrößerten Darstellung wird der Messwert und einige wenige Informationen ver- größert und durch den hellen Hintergrund hervorgehoben dargestellt.
8.3.9 M2/S3 - Ereignisliste Dieser Bildschirm zeigt die Gesamt-Ereignisliste in chronologischer Reihenfolge. Für jeden Kanal, der in ihrem Gerät vorhanden ist, kann eine Gesamt-Ereignisliste ausgewählt werden. Die Ereignisse sind farblich unterlegt. Die einzelnen Farben bedeuten folgendes: Grün: Gelb: Warnung/Grenzwert ausgelöst ...
8.3.10 M3/S1 - Datalogger/Historienspeicher Sie öffnen den Datalogger-Bildschirm, indem Sie auf M3, den dritten Menü-Button tippen. Diese Seite zeigt den grafischen Verlauf der aufgezeichneten Messdaten. Abb. 40: M3/S1 Datalogger Bildschirm Editier-Button Tippen Sie auf ein Editiersymbol, öffnet sich die Kalenderfunktion. Die Kalenderfunktion zeigt Monate, Tage und Stunden in einzelnen Auswahlrädern.
Über den „*.csv exportieren“-Button können aufgezeichnete Daten in einem Zeitraum von einer Stunde mit der ausgesuchten Startzeit, im Analysator gespeichert werden. Diese Da- ten können auch auf einem USB-Stick im CSV-Format gespeichert werden. Das CSV-For- mat kann in Tabellenprogrammen wie z.B. MS Excel geöffnet werden. Um Daten zu exportieren, wählen Sie bitte den Monat, Tag und die Stunde der gewünsch- ten Datenaufzeichnung aus.
Abb. 43: M4/S1 Editier-Buttons für Messbereichswahl und Grenzwerteinstellung Editier-Button für Messbereichswahl Editier-Button für Sensorbewertung Editier-Button für Grenzwerteinstellung GW1 Einstell-Button M4 Editier-Button für Grenzwerteinstellung GW2 Messbereichswahl Tippen Sie auf den Editier-Button neben der Messbereichsanzeige. Es öffnet sich ein Aus- wahlrad für den Messbereich und die Farbe des Editier-Symbols ändert sich zu einem grü- nen Häkchen.
In der Regel sind vier Messbereiche (MB) wählbar. MB1 ist der kleinstmögliche physikali- sche Messbereich und MB4 der größtmögliche physikalische Messbereich. MB1 und MB4 können nicht vom Bediener verändert werden. Die Anzeige und Einheit der Messbereiche ist von Konfiguration des Gerätes abhängig. Messbereiche PMA-Sensor [Vol.-%] 0.0 bis 1.00 0.0 bis 10.0...
Die relative Lage eines realen Steigungs- bzw. Offset-Wertes auf der Strecke Werks-Wert zum Range-Endwert (min. bzw. max.) wird bei aktivierter Bewertung in Prozent unterhalb des grünen Balkens dargestellt „%-Zahl für mx-Abweichung / %-Zahl für b-Abweichung“. Im Auslieferungszustand wird „0 / 0“ angezeigt. Ist die Sensor-Bewertung nicht aktiviert, werden keine Zahlen angezeigt.
Der Grenzwert GW2 kann ebenso wie GW1 geändert werden, indem Sie auf den entspre- chenden Editier-Button tippen. Auf dem Bildschirm werden die Auswahlräder mit den möglichen Grenzwerten gezeigt. Diese Grenzwerte bestehen aus Werten vor und nach dem Komma. Stellen Sie den ausgewählten Wert in das graue Kästen, das in der Mitte über beide Auswahlräder gezeichnet ist.
Abb. 48: M4/S2 mit „Restart“-Button Auswahlrad (Scroll bar) „Restart”-Button Tippen Sie auf den „Restart“-Button, dann öffnet sich der Bestätigungsbildschirm, indem sie den Neustart des Gerätes noch einmal bestätigen müssen. Der Neustart des Analysa- tors unterbricht die laufende Messung und löscht alle an diesem Tag aufgezeichneten Messwerte.
Analysator nicht alarmbereit nach Tippen auf „Online“ bzw. während der Parametereinstellung! Alarm- und Warnmeldungen werden nicht aktualisiert! ACHTUNG Gefährliche Situation! Schließen Sie den Parameterbildschirm unmittelbar nach der Änderung. Kein Zurückspringen des Einstellbildschirm zum M2/S1 Startbild- Hinweis schirm. Alle anderen Bildschirme wechseln nach 30 Minuten zum Startbildschirm M2/S1, wenn der Touchscreen nicht berührt wird.
Abb. 50: Grundeinstellungen für den ersten Kanal „Menüauswahl“-Button Auswahlrad zur Kanalauswahl Editierfeld Hervorgehobenes Feld Bitte geben Sie hier den neuen Kanalnamen ein. Abb. 51: Display-Tastatur Tippen Sie auf den „<Enter> = to save into database“-Button, um den Namen zu bestäti- gen.
Sie erreichen die Bildschirme der kanalspezifischen Einstellungen, indem Sie auf die Felder in der Liste tippen. Abb. 52: Liste der kanalspezifischen Parameter „Menüauswahl“-Button Liste der kanalspezifischen Einstellungen In der folgenden Liste finden Sie eine Auswahl der häufigsten Parametereinstellungen, die zu „1 = Kanal K1 - Kn“ gehören: Parameter-Bezeichnung Default-Wert* Menüauswahl: 1= Grundeinstellungen...
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Parameter-Bezeichnung Default-Wert* Kalibrierung: Steigung (mx) 1.000 Kalibrierung: Offset (+b) 0.000 Haltezeit [s] Digital-Out 2, Cal.Mode nach Kalibrierung Kalibrierung: Messbereich Nullgas von [Vol.-%*] -2.000* Kalibrierung: Messbereich Nullgas bis [Vol.-%*] 2.000* Kalibrierung: Messbereich Endgas von [Vol.-%*] 19.000* Kalibrierung: Messbereich Endgas bis [Vol.-%*] 24.000* Kalibrierung: Messbereich-Nr.
2 = System Die Systemparameter sind die zweite Gruppe, die eingestellt werden kann. Bitte tippen Sie auf den Einstell-Button M4, um von den Kanaleinstellungen zu den Syste- meinstellungen zu gelangen. Die Seite M4/S1 öffnet sich. Durch horizontales Wischen er- reichen Sie die Seite M4/S2 mit dem Auswahlrad.
4 = Updates Um die Firmwareversionen ihres Analysators zu aktualisieren, öffnen Sie bitte den „Updates“-Bildschirm. Abb. 54: Auswahlrad mit „4=Updates“ im grauen Rahmen Abb. 55: Informations- und Update-Buttons „Hardware Versionen auslesen“-Button „Hardware updaten“-Button „HMI (APK) updaten“-Button Die aktuellen Hardware und Software Versionen aller Komponenten in ihrem Gerät kön- nen Sie durch Tippen auf den „1 = Hardware Versionen auslesen“-Button aufrufen.
Abb. 56: Fenster zur Bestätigung der Softwareaktualisierung Bitte hierzu einen USB-Stick mit der korrekten Software-Version rückseitig in den USB-Port stecken und den Start des Updates bestätigen. Der aktuell laufende Messbetrieb wird hierdurch beendet. Nach einem Software-Update ist ggf. auch ein Update der Datenbank notwendig.
Abb. 58: Werkseinstellungen auswählen Kalibrierung zurücksetzen Auslieferungszustand wiederherstellen 6 = Datenbank (DB) aktualisieren Abb. 59: Datenbankeinstellungen Mit dem „1 = DB Update“-Button können Datenbank-Files importiert werden. Mit dem Button „2 = DB Backup“ können Daten exportiert werden. Die exportierten Dateien tragen die Endung exp (statt csv).
Speichern Sie Ihre Daten in einen Flash-Speicher bevor Sie den Analysator ausschalten. Dies stellt sicher, dass alle Ereignisse des Hinweis aktuellen Tages gespeichert werden, auch wenn der Analysator ausgeschaltet ist. Der Ringpuffer, der den Messwerten zugeordnet ist, besteht aus einer Reihe von einzelnen Tagesdateien.
Um eine neue IP-Adresse einzugeben, tippen Sie bitte auf den ersten Zahlenblock. Die Display-Tastatur öffnet sich. Dort geben Sie die ersten Zahlen ein und bestätigen ihre Ein- gabe mit dem „Next“-Button. Nach jedem der drei ersten Zahlenblöcke bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „Next“.
Abb. 62: Supervisor Einstellungsbildschirm Wenn Sie bei diesem Einstellungsbildschirm auf das versteckte Hinweis Passwort „Online“ klicken, dann gelangen Sie auf die M2/S1 Seite. A = PDF1 updaten Über diese Funktion kann eine von M&C auf einem speziell formatierten USB-Stick bereit- gestellte Dokumentation dauerhaft in den Analysator hochgeladen werden.
B = Diagnose Abb. 64: Auswahlrad mit „B=Diagnose“ im grauen Rahmen Abb. 65: Diagnosen-Diagramm Verstecktes Passwort IO1, IO2, 3A1, 3A2 Hardware Komponenten SM1 und SM2 Hardware Komponenten MIR1 und MIR2 Hardware Komponenten Einstellungen können nur von qualifiziertem Fachpersonal vorge- Fachperso- nommen werden.
Abb. 66: IO1-Komponenten: DO1 bis 4, Relais-Ausgänge R1, R2 und mA-Ausgang Auf diesem Bildschirm ist die IO1 Komponente hervorgehoben und es werden auf der linken Seite die zugehörigen DO- und Relais-Ausgänge mit dem mA-Ausgang dargestellt. Die Schalter sind aktiv und können durch an- („1“) oder ausschalten („0“) getestet werden. Der Wert des mA-Ausgangs kann geändert werden, indem Sie auf den angezeigten Wert tippen und auf der Display-Tastatur den neuen mA-Wert eingeben.
Tippen Sie auf den Home-Button M2, um den internen Datenbus zu re-initialisieren und alle DO- bzw. R-Stati auf die Ursprungswerte Hinweis zurück zusetzen. Eine Re-initialisierungsphase von 60 s startet. Dieses Zurücksetzen ist notwendig, um die Testdaten zu löschen. C = Service ...
Abb. 70: Justierung der Druck- und Flowsensoren nicht möglich Auswahlrad zur Kanalauswahl Eingeblendeter Hinweis, falls Justierung dieses Kanals nicht möglich ist Abb. 71: Justierung der Druck- und Flowsensoren Dieser Bildschirm zeigt die Ist- und Sollwerte von Temperatur, Druck und Durchfluss. Auf dieser Seite können Korrekturwerte für diese Größen angegeben werden.
8.3.14 M6/S1 Hilfe-Button Tippen Sie auf den Hilfe-Button, dann öffnet sich ein Fenster mit technischer Dokumentation. Mit den Zoom-Buttons am unteren Rand des Bildschirmes können Sie das Dokument ver- größern, verkleinern oder die Seitenansicht auf Bildschirmgröße anpassen. Sie blättern durch die technische Dokumentation durch auf- und abwischen. Multigas Analyzer V2.2 | 1.02.03 www.mc-techgroup.com...
Montage- und Installationshinweise 9.1 Generelles Der Multigas Analysator V2.2 ist in ein 19” Gehäuse eingebaut und für den stationären Ein- satz bestimmt. Die richtige Installation sowie eine optimale Messgasaufbereitung mit z.B. vorgeschaltetem Kühler und Feinfilter garantieren eine lange Funktionsfähigkeit und ein Minimum an Wartung.
10 Inbetriebnahme und Betrieb des Analysators 10.1 Vorbereitungen zur Inbetriebnahme Vor einer Erstinbetriebnahme sind alle anlagen- und prozessspezifischen Sicherheitsmaß- nahmen zu beachten. Beim Anschluss auf die richtige Netzspannung gemäß Typenschil- dangaben achten. Gerätezerstörung durch falsche Netzspannung! ACHTUNG Richtige Netzspannung gemäß Typenschildangabe beachten! 10.2 Inbetriebnahme und Betrieb Der Analysator befindet sich nach dem Start in einer Aufwärmphase (Warmup).
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Der Messmodus wird unterbrochen während das Parametermenü geöffnet ist. Innerhalb von M4/S2 wird bei Aufruf der folgenden Wahlrad-Funktio- nen der Messbetrieb des Analysators unterbrochen: 4 = Updates 7 = IP config 8 = Datum/Uhrzeit ACHTUNG B = Diagnose Es werden in diesem Zeitraum keine Messergebnisse gespeichert oder ausgegeben.
10.3 Systemmeldungen bestätigen In vielen Anwendungen laufen die Analysatoren im 24/7-Dauerbetrieb und werden nicht regelmäßig vor Ort inspiziert. Tritt im Betrieb eine Fehlermeldung z.B. durch einem Durch- flussfehler auf, wird diese Meldung im M2/S2 Bildschirm angezeigt (siehe Seite 37 Kapi- tel „8.3.3 Zentrales Anzeigefeld“).
11 Kalibrieren 11.1 Allgemeines Der Multigas Analysator V2.2 verfügt neben der manuellen auch ab Softwareversion 2.24 über die automatische Kalibrierfunktion AutoCal. Um eine Kalibrierung durchzuführen, be- nötigen Sie ein Testgas mit einer bekannten Gaskonzentration. Während der Kalibrierung eines Sensors wird der dem Wert der Gaskonzentration im angelegten Prüfgas entspre- chende mA-Ausgang ausgegeben.
Abb. 74: Manuelle Kalibrierung (ManuCal) Start-Button Auswahlrad zur Testgaswahl Messbereich der Kalibrierung steht in Klammern Hinweisfeld Editier-Button Testgas Konzentration Kalibrier-Button M5 Maximaler Kalibrierbereich Der Messbereich in dem kalibriert werden soll, steht neben dem aktuellen Messbereich in Klammern. In Abb. 74 ist der aktuelle Messbereich „3“ und der Messbereich der Kalibrie- rung „1“.
Beispiel: Ablauf der manuellen Kalibrierung mit Endgas Abb. 76: Manuelle Kalibrierung mit Endgas In Abb. 76 ist die Sauerstoffkonzentration des Testgases 20,96 Vol.-%. Die Konzentrationen des anliegenden Messgases und des Testgases müssen im maximalen Kalibrierbereich liegen. Wenn Sie die Testgas-Konzentration ändern, dann müssen Sie den Hinweis maximalen Kalibrierbereich an die neue Testgas-Konzentration anpassen.
Die Testgasverbindungen müssen manuell angeschlossen und Hinweis getrennt werden. Mit Tippen auf den „1. Step“-Button, bestätigen Sie, dass ihr Testgas korrekt angeschlossen ist. Abb. 78: Zweiter Schritt der manuellen Kalibrierung Die Beschriftung des Buttons ändert sich auf „2. Step“. Warten Sie bis sich der Messwert auf dem Bildschirm stabilisiert hat, dann bestätigen Sie diesen Schritt indem Sie auf den „2.
Abb. 80: Ende der manuellen Kalibrierung Manuelle Kalibrierung mit Null- oder Endgas kann jederzeit wieder- holt werden. Hinweis Wählen Sie ein weiteres Testgas aus, dann scrollen Sie das Auswahlrad auf Null- oder Endgas. Mit Bestätigung von „beendet“ wird das Statusrelais R2 auf IO2 (Relaisausgang Anschluss X32) zurückgesetzt, d.h.
Abbruch einer manuellen Kalibrierung Abb. 82: Abbruch einer manuellen Kalibrierung Vor Übernahme der Kalibrierwerte kann der Kalibriervorgang abgebrochen werden, in- dem das Auswahlrad auf „-----“ gestellt wird. Die Beschriftung des grünen Buttons ändert sich zu „Abbruch“. Tippen Sie auf den grünen Button, dann schließt sich dieser Bildschirm und es öffnet sich der Bildschirm M2/S1.
Abb. 84: Datalogger-Bildschirm mit rotem Kalibriersymbol Im Datalogger-Bildschirm erscheint das rote Kalibriersymbol, das den fehlgeschlagenen Kalibrierversuch darstellt. Tippen Sie auf das rote Kalibriersymbol, dann öffnet sich der Bild- schirm aus Abb. 85. Abb. 85: Detailbildschirm einer Kalibrierung Ein Bildschirm mit detaillierten Informationen über den fehlgeschlagenen Kalibriervor- gang wird geöffnet.
AutoCal kann nur für einen im Gerät vorhandenen Kanal festgelegt Hinweis werden. Automatische Kalibrierung für mehrere Kanäle ist nicht möglich. Zur automatischen Kalibrierung folgen Sie diesen Schritten. Die Zahlen beziehen sich auf ‚Abb. 86: AutoCal-Aktivierung und Eingabe der Parameter‘: : Aktivieren Sie AutoCal auf der Seite M4/S2 Systemeinstellungen. Geben Sie ...
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: Stellen Sie die Haltezeit der Magnetventile ein. Durch eine Verzögerung der Magnetventilumschaltung werden unterschiedlich lange Gaswege ausgeglichen. Durch die Haltezeit der Magnetventile können Gaslaufzeiten durch verschieden lange Zuleitungen ausgeglichen werden. Dies stellt Hinweis sicher, dass die für den korrekten Ablauf bereitzustellenden Gase auch tatsächlich am zu kalibrierenden Sensor ankommen.
Abb. 87: Diagnosen-Diagramm: Öffnen der Ausgangskarte „IOAC 0“ von Kanal K2 Abb. 88: Diagnosen-Diagramm: Geöffnete Ausgangskarte zu Kanal K2 11.3.1 AutoCal bei externer Montage der Magnetventile In der Regel werden zum Umschalten von Mess- und Prüfgas sowie für das Aufschalten von Null- und Spangas Magnetventile verwendet, die nicht Teil des Analysators sind.
Abb. 89: Schaltbild für externe Montage der Magnetventile Magnetventile, ggf. Ansaugfilter und Pumpe werden außerhalb des Analysators montiert. Y2 und Y3 dienen der Zuführung von Prüfgasen. 11.3.2 AutoCal bei interner Montage der Magnetventile In Sonderausführungen werden die Magnetventile im Analysator verbaut und intern an- gesteuert.
Abb. 90: AutoCal mit Null- und Spangas 11.3.4 Beispiel 2: AutoZero mit Nullgas (Ansaugpumpe) Als Nullgas wird in diesem Beispiel Umgebungsluft verwendet. Die Umgebungsluft wird über ein Feinfilter (F1) und eine Pumpe (M1) angesaugt. In der Umgebungsluft darf keine Konzentration der Gase enthalten sein, die gemessen werden sollen.
Als Nullgas wird in diesem Beispiel Umgebungsluft verwendet. Die Umgebungsluft wird über ein Feinfilter (F1) und eine Pumpe (M1) angesaugt. Magnetventil Y1 schaltet den Pro- zessgasein- und ausgang während des Kalibrierens kurz, Y2 dient der Zuführung von Nullgas. 11.3.5 Beispiel 3: AutoZero mit Nullgas (Druckluft/N Abb.
Abb. 93: AutoCal-Start ohne Zykluseinstellung Start-Button Auswahl Kalibrierung Kanalauswahl Hierzu das Auswahlrädchen auf den nominierten Geräte-Kanal stellen, das Auswahlräd- chen auf AutoCal stellen und dann auf den Start-Button tippen. Alle Ventile zur Um- schaltung zwischen Mess- und Prüfgas(en) schalten identisch zum vordefinierten zeitges- teuerten Ablauf.
11.3.6 Einstellung des mA-Verhaltens bei der Kalibrierung Zur besseren Integration des GENTWO Multigas-Analysators in externe Regelprozesse ist das Verhalten der mA-Ausgänge während eines Kalibriervorgangs für alle Gerätekanäle einstellbar (ab HMI-Software-Version 2.24.005). Drei Einstellung des mA-Verhaltens beim Kalibrieren können gewählt werden. Der mA-Aus- gang folgt der Konzentration der angelegten Prüfgase (Einstellung 0), ein zuvor definierter...
Abb. 96: Parameterenstellungen bei AutoCal Abb. 97: AutoCal-Einstellungen: Ausschnitt 11.4 Justierung der Druck- und Durchflusssensoren Druck- und Durchflusssensoren können auf der Seite M5/S2 justiert werden. Sie erreichen diese Seite, indem Sie auf den Kalibrier-Button tippen und dann nach links wischen. Bei einigen Kanälen ist eine Justierung der Druck und Durchflusssen- Hinweis soren nicht möglich.
Tippen Sie auf die Soll-Werte der Temperatur, des Druckes oder des Durchflusses, um die Werte zu verändern. Die Ist-Werte werden sich dann auf den neu-eingestellten Soll-Wert ändern. Bitte beachten Sie, dass bei einigen Gerätekonfigurationen die Hinweis Temperatur fest eingestellt ist und nicht verändert werden kann. Bei nicht beströmtem Analysator kann eine Kalibrierung der Drucksensoren P-IN und P-OUT anhand des barometrischen Druckes vorgenommen werden.
Beispiel 1 Zur Bestimmung des Rest-Sauerstoffgehaltes in einer 100 %-igen Kohlendioxid (CO Schutzgasatmosphäre bei 20 °C kann man die Werte der Querempfindlichkeiten aus der Tabelle am Ende dieses Kapitels entnehmen. Dort ist für die Querempfindlichkeiten von bei 20 °C ein Wert von -0,27 abzulesen. Das heißt, dass bei einer Kalibrierung mit Stick- stoff der Nullpunkt auf +0,27 % eingestellt werden muss, um die Anzeigenmissweisung zu kompensieren.
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Die Querempfindlichkeiten in der folgenden Tabelle beziehen sich Hinweis auf 100 Vol.-% des angegebenen Gases bei einer Temperatur von +20 °C und +50 °C. Die folgende Tabelle zeigt die Querempfindlichkeiten der wichtigsten Gase bei 20 °C und 50 °C. Alle Werte beziehen sich auf eine Nullpunktkalibrierung mit 100 Vol.-% N und eine Endwertkalibrierung mit 100 Vol.-% O .
11.5.3 Querempfindlichkeiten: ZrO -Sensor Der ZrO -Sensor ist querempfindlich gegenüber allen unverbrannten Kohlenwasserstoffen (z.B. COH ). Falls unverbrannte Kohlenwasserstoffe vorhanden sind, dann führt dies zu ei- nem Minderbefund des ZrO -Sensors. 11.5.4 Querempfindlichkeiten: Wärmeleitfähigkeitsdetektor (WLD) Für nähere Informationen nehmen Sie bitte mit M&C Kontakt auf. 11.5.5 Querempfindlichkeiten: NDIR/NDUV/UVRAS-Messbänke Im Anwendungsbereich der NDUV-Messungen gibt es vorteilhaft keine Querempfindlich- keiten zu Wasserdampf.
12 Wartung Beachten Sie vor jeglicher Wartungsarbeit die anlagen- und prozessspezifi- schen Sicherheitsmaßnahmen! Fach- Reparatur und Wartungsarbeiten müssen von geschultem und personal autorisiertem Personal durchgeführt werden. Vor Wartungsarbeiten an elektrischen Teilen ist die Netzspannung allpolig abzuschalten! Elektrische Spannung! Dies gilt auch für eventuell angeschlossene Alarm- und Steuerstromkreise.
13 Optionen- und Ersatzteilliste Option: Fronteinbaufilter Artikel-Nr. Bezeichnung Bemerkung 04F2100 Fronteinbaufilter FPF+ Werkstoff der mediumberührten Teile: PTFE, Glas, FPM Die folgenden Positionen nur in Verbindung mit dem vorgenannten Fronteinbaufil- ter FPF+ 90F0002 Filterelement Typ F-2T. Länge: 75 mm, Werkstoff: PTFE, Filterfeinheit: 2 μm 90F0004 Filterelement Typ F-20T.
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Option: Durchflussmesser Artikel-Nr. Bezeichnung Bemerkung 09F4000 Durchflussmesser zum Fronteinbau 7-70 l/h Luft, Messbereich kalibriert bei 1 bar abs., 20 °C, Werkstoff der mediumberührten Teile: PVDF, Glas, Hastelloy C4, FPM Der Durchflussmesser ist mit einem Feinregulierventil im Eingang zur genauen Durchfluss- werteinstellung ausgestattet.
Wie helfen Ihnen gerne bei der Fehlerbeseitigung. Bitte kontaktieren Hilfe? Sie M&C oder ihren M&C Vertragshändler. 14.2 AK-Protokoll Dieses Protokoll ist ein Auszug aus dem Dokument „GenTwo® AK-Protokollbeschreibung“, Version 1.00.00, Softwareversion 1.00.010. Hinweis Die AK-Protokollbeschreibung ist als separates Dokument erhältlich.
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14.3 Modbus-Protokoll Dieses Protokoll ist ein Auszug aus dem Dokument „GenTwo® Modbus-Protokollbeschrei- bung mit Anwendungen“, Version 1.00.00, Softwareversion 2.00.100. Die Modbus-Protokollbeschreibung ist als separates Dokument Hinweis erhältlich. Multigas Analyzer V2.2 | 1.02.03 www.mc-techgroup.com...
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14.4 Ergänzungsinformationen Weiterführende Produktdokumentationen können im Internetkatalog eingesehen und abgerufen werden: www.mc-techgroup.com 14.5 Richtlinienerfüllung / Konformitätserklärung CE-Kennzeichnung Das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Produkt erfüllt die im Folgenden aufge- führten EU-Richtlinien: EMV-Richtlinie Die Anforderungen der EG-Richtlinie 2014/30/EU „Elektromagnetische Verträglichkeit“ werden erfüllt. Niederspannungsrichtlinie Die Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU „Niederspannungsrichtlinie“...
Konformitätserklärung Die EU-Konformitätserklärung steht auf der M&C-Homepage als Download zur Verfügung oder kann direkt bei M&C angefordert werden. 14.6 Zertifikate Zertifikate sind verfügbar auf unserer Webseite: www.mc-techgroup.com 14.7 Garantie Bei einem Ausfall des Gerätes wenden Sie sich bitte direkt an M&C, bzw. an Ihren M&C-Ver- tragshändler (je nach Bezugsquelle).
14.10 Transport, Herstellerwartung Im Falle notwendiger z. B. innerbetrieblicher Transporte verpacken Sie das Gerät möglichst in der Originalverpackung. Ist diese nicht mehr vorhanden, verwenden Sie alternativ z. B. einen anderen stabilen Verpackungskarton. Wir empfehlen, diesen Karton in jedem Fall auf geeignete Weise auszupolstern. Soll das Gerät etwa zur Durchführung von Wartungen an M&C zurückgesandt werden, schicken Sie dieses bitte in transportgeeigneter Verpackung an die weiter vorne angege- bene M&C-Anschrift.
15 Über Uns 15.1 Unternehmensgruppe M&C Die Unternehmensgruppe M&C ist mit Ihrem deutschen Stammsitz und Aktivitäten auf allen Weltmärkten einer der wichtigsten, renommiertesten und auch größten Marktteilnehmer. Sowohl Unternehmen als auch Produkte, Spezialsysteme und sonstige Leistungen gehö- ren etabliert und kontinuierlich zur Spitze unserer Branche. Darauf sind wir sehr stolz. Un- sere Kernleistung sind qualifizierte Lösungen auch und gerade für komplexere oder schwierige Messaufgaben.
15.2 Das M&C-Leistungsprogramm Neben den Angeboten an nationalen wie internationalen Serviceleistungen und der Projektie- rung und dem Bau von Spezialsystemen bietet M&C in der Hauptsache ein interessantes Produkt- programm an. Dieses ist in Breite, Tiefe, Qualität und zugrundeliegendem Anwendungswissen deutlich anders zu bewerten als Angebote anderer Anbieter. M&C bietet dabei die folgenden Produktgruppen an, die kombiniert vollständige Lösungen für alle industriellen Einsatzbereiche ergeben.
15.3 Sonstige technische Beratungsleistungen M&C verfügt wie kaum ein weiteres Unternehmen der Branche über ein breites und tief- gehendes Anwendungswissen. Wir sind stolz darauf, dass uns Kunden immer wieder die- se Kernbefähigung bestätigen. M&C bietet Auslegungsberatungen sowohl für Produkte und Geräte wie auch für kom- plette Spezialsysteme an.
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Abbildungen Abb. 1: Typenschild auf der Rückseite des Gerätes Abb. 2: Beheizter PMA-Transmitter mit Messzelle Abb. 3: Beheizter PMA-Transmitter mit Drucksensoren Abb. 4: Elektrochemischer Sauerstoffsensor mit Durchflusskammer Abb. 5: Elektrochemischer Sauerstoffsensor Abb. 6: ZrO -Sauerstoffsensor - prinzipieller Aufbau Abb. 7: Wärmeleitdetektor Abb.
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Abb. 43: M4/S1 Editier-Buttons für Messbereichswahl und Grenzwerteinstellung Abb. 44: Auswahlrad zur Wahl des Messbereiches Abb. 45: Sensorbewertung Abb. 46: Auswahlräder zur Wahl des Grenzwertes GW1 Abb. 47: Auswahlräder zur Wahl des Grenzwertes GW2 Abb. 48: M4/S2 mit „Restart“-Button Abb. 49: Kanal Einstellungen Abb.
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Abb. 87: Diagnosen-Diagramm: Öffnen der Ausgangskarte „IOAC 0“ von Kanal K2 Abb. 88: Diagnosen-Diagramm: Geöffnete Ausgangskarte zu Kanal K2 Abb. 89: Schaltbild für externe Montage der Magnetventile Abb. 90: AutoCal mit Null- und Spangas Abb. 91: AutoZero mit Nullgas (Ansaugpumpe) Abb.
Ihr direkter Kontakt zu M&C in Deutschland M&C TechGroup Germany GmbH Rehhecke 79, 40885 Ratingen +49 2102 935 - 888 Telefon Service & Reparatur: service@mc-techgroup.com E-Mail Service & Reparatur: Ihr Kontakt zu M&C weltweit Eine detaillierte Übersicht zu unseren weltweiten Ansprechpartnern finden Sie hier: http://www.mc-techgroup.com/de/kontakt ...