ST3
Guard
AG
AG
C200
ST4
Sense+
100n
ST5
PRUEF
ST6
D203
ST7
BZW06-5V6B
Sense-
IC205
1
15
2
B
10
CD4053
I-VERST.
9
R205
3
900
0,1%
4
R206
5
9k
B
0,1%
IC205
CD4053
C202
4p7 ker
+6VA
8
2
-
1
IC202
3
A
+
TL072
4
-8VA
AG
I/U-Wandler
ein High-Pegel auf der RTS-Leitung des
Prozessors einen aktiven Ausgangspegel
von -12 V und ein Low-Pegel einen passi-
ven Ausgangspegel von +12 V dar. R 612
dient hierbei als Pull-up-Widerstand auf
+12 V.
Die Eingangsleitung RX (Pin 3 der 9-po-
ligen Sub-D-Buchse) steuert bei einem
positiven Pegel über die Schaltstufe T 601
und R 606 bis R 608 den Optokoppler
IC 604 durch, der seinerseits den RXD-Pin
des Prozessors auf GND zieht. D 603
schützt den Transistor T 601 vor negativen
Spannungen. Ein Eingangspegel > +0,7 V
bedeutet am RXD-Pin ein Low-Pegel,
während alle anderen Eingangsspannungen
ein High-Potential bedeuten.
Die Beschaltung der Eingangsleitung
CTS (Pin 7 der 9-poligen Sub-D-Buchse)
ist identisch der Beschaltung der RX-Ein-
gangsleitung und braucht somit keine wei-
tere Erläuterung.
Die beiden Spannungen +12 V und -12 V
werden mit Hilfe der Dioden D 600 und
D 601 und den Siebelkos C 602 und C 603
aus der galvanisch getrennten 9-V-Wech-
selspannung des Netzteils gewonnen.
Messsignalerzeugung (Bild 6)
Das 32-MHz-Taktsignal für den gesam-
ten Messzweig wird von dem integrierten
Quarzoszillator Q 1 bereitgestellt. Durch
Mehrfachteilung werden aus diesem Takt
0
die 4 um jeweils 90
gegeneinander ver-
schobenen 1-kHz-Rechtecksignale erzeugt.
R231
R232
10M
100k
+6VA
8
2
Puffer
-
1
IC200
R228
3
A
100k
+
TL072
4
-8VA
AG
+6VA
8
6
AG
-
7
IC202
C210
5
B
+
TL072
100n
4
-8VA
AG
IC204
A
12
14
13
IC204
CD4053
11
AG
AG
Dabei bildet das 1-kHz-0
gangsbasis für das Messsignal. Die übri-
gen 1-kHz-Signale werden für den phasen-
selektiven Gleichrichter und die Ablauf-
steuerung des AD-Wandlers benötigt.
Das 32-MHz-Rechteck-Signal gelangt
auf den 4-Bit-Binärzähler IC 101, an des-
sen Ausgang Q D der durch 16 geteilte
Takt von 2 MHz bereitsteht, der wiederum
auf das als Teiler durch 20 geschaltete
IC 102 gelangt. An dessen Ausgang Q C
liegt jetzt ein Rechteck-Signal von 100 kHz
mit einem Puls-Pausen-Verhältnis von 2 : 3
an, das auf die Teilerkette IC 103 A, B
gelangt, die nach 2facher Teilung jeweils
durch 5 einen Takt von 4 kHz für das
Schieberegister generiert. Dieser 4-kHz-
Takt mit einem Puls-Pausen-Verhältnis von
2 : 3 wird nochmals durch 4 geteilt.
Am Ausgang Q A des IC 103 B liegt nun
ein 1-kHz-Rechteck-Signal mit einem Puls-
Pausen-Verhältnis von 1 : 1 an, das mit
dem 4-kHz-Takt durch das Schieberegis-
ter IC 104 geschoben wird. An den Aus-
gängen Q A, Q B, Q C und Q D dieses
Schieberegisters liegen somit die vier 1-kHz-
Rechteck-Signale mit je 90
schiebung an.
Messsignalformung (Bild 7)
Das 1-kHz-0
auf die in Abbildung 7 gezeigte Messsig-
nalformung. Mit Hilfe der Pegelverschie-
bung R 102, R 103 und den Begrenzungs-
dioden D 100, D 101 wird die Amplitude
R204
5k
Spindel
8
R203
6
10k
-
IC200
5
B
+
TL072
4
D204
BZW06-5V6B
Kompensation
AG
8
AG
2
IC204
-
IC201
1
15
3
A
+
NE5532
2
CD4053
A
4
10
Differenzverstarker
U/I-WAHL
8
6
9
-
IC201
3
4
5
B
+
NE5532
5
A
4
CD4053
o
-Signal die Aus-
o
-Phasenver-
o
-Rechteck-Signal gelangt
+6VA
Bild 8:
Messsignalauswahl
C201
7
10p ker
-8VA
+6VA
R207
R208
1
4k52
9k
0,1%
0,1%
7
2
-8VA
-
IC203
3
+
NE5534
4
AG
+6VA
16
+6VA
IC204
7
CD4053
6
7
-8VA
AG
AG
-8VA
des Rechteck-Signals auf ±600 mV be-
grenzt. Im Anschluss an eine 3,3fache Ver-
stärkung steht am Ausgang des Verstär-
kers IC 100 A ein Rechteck-Signal mit
einer Amplitude von ±2 V zur Verfügung.
Mit Hilfe des Bandpasses 4. Ordnung, auf-
gebaut mit IC 100 B, C und Zusatzbe-
schaltung, entsteht daraus ein Sinus-Sig-
nal mit einer Frequenz von 1 kHz.
Am Ausgang des Abschwächers IC 100 D
liegt somit ein 1-kHz-Sinus-Signal mit ei-
nem Spitzenwert von ca. 2 V an, dem mit
Hilfe des CMOS-Schalters IC 205 noch
eine BIAS-Spannung von 2 V überlagert
werden kann. Dies ist z. B. notwendig,
wenn gepolte Bauteile zu messen sind, bei
denen keine negativen Spannungen auftre-
ten dürfen (z. B. bei Elkos).
Das Messsignal gelangt anschließend
über die Widerstände R 114, 115 und die
Ausgangsbuchsen ST 5 und ST 6 zum
Prüfling.
Messsignalauswahl (Bild 8)
Über die Sense-Leitungen an ST 4 und
ST 7 oder, falls diese nicht genutzt werden,
über die Koppelwiderstände R 200 und
R 201 gelangt die über dem Prüfling anlie-
gende Spannung zur Messsignalauswahl.
Hierbei wird die anliegende Spannung mit
Hilfe des Kondensators C 200 gleichspan-
nungsmäßig entkoppelt und auf den Puffer
IC 200 A geführt, der mit den Widerstän-
den R 202, R 228, R 231 und R 232 gegen
ESD-Impulse bis 8 kV geschützt ist. Das
+6VA
6
MSIG
Messignal
-8VA
+6VA
16
IC205
CD4053
8
6
7
8
AG
AG
-8VA
13