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SICK RFH5 Serie Betriebsanleitung Seite 36

Rfid-schreib-/lesegerät (hf)
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Inhaltsverzeichnis
8
BEDIENUNG
8.3.1
Prozessdaten
8.3.1.1
Read UID Mode
Im Read UID Mode wird in jedem Zyklus eine UID übertragen. Falls sich kein Transponder im Erfassungsbereich
befindet, wird die zuletzt gelesene UID angezeigt.
Das Gerät beginnt die UID auszulesen, sobald der Modus in den Prozessdaten eingestellt wurde. Das „Ready flag"
(„Process Data IN") invertiert mit jedem Prozessdatum.
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | RFH5xx
An den IO-Link-Master sind die IO-Link-Geräte (IO-Link Devices) jeweils in einer seri‐
ellen, bidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Verbindung über eine IO-Link-Schnittstelle (Port)
angeschlossen. Diese Anordnung stellt hierbei keinen Feldbus dar. IO-Link-Master
sind in verschiedenen Varianten vorhanden. Die IO-Link-Master bestehen meistens
aus dezentralen, übergeordneten Feldbus-Gateways oder Eingangskarten für den Rück‐
wandbus der verwendeten Steuerung.
Damit ein IO-Link-Gerät mit der Steuerung kommunizieren kann, müssen der IO-Link-
Master und das jeweilige IO-Link-Gerät in die Steuerung integriert werden. Dies erfolgt
über die Hardware-Konfiguration im Engineeringtool des Steuerungsherstellers.
Zur Erleichterung der Integration stellt SICK auf der Produktseite sensorspezifische
Gerätebeschreibungsdateien (IODD = IO-Link Device Description) für die IO-Link-Geräte
zum kostenlosen Download bereit.
Neben den Prozessdaten (zyklische Datenübertragung) können IO-Link-Master und
Gerät geräteabhängig auch Gerätedaten (azyklische Datenübertragung; Parameter,
Identifikationsdaten und Diagnoseinformationen) austauschen. Um diese Funktion zu
nutzen, benötigt der IO-Link Master die sensorspezifische Gerätebeschreibungsdatei
(IODD).
Nicht alle Hersteller von Steuerungssystemen unterstützen die Verwendung der IODDs.
Wenn systemfremde IO-Link-Master eingesetzt werden, kann der IO-Link-Sensor auch
manuell integriert werden. Dies erfolgt durch Eingabe der relevanten Sensorparameter
direkt bei der Hardware-Konfiguration.
Zur komfortablen Einbindung des IO-Link-Sensors in das Steuerungsprogramm stellt
SICK zusätzlich Funktionsbausteine für viele Steuerungssysteme bereit. Diese Funkti‐
onsbausteine erleichtern u. a. das Lesen und Schreiben der einzelnen Sensorparame‐
ter. Die Bausteine unterstützen auch die Interpretation des vom IO-Link-Sensor geliefer‐
ten Prozessdatums.
Die Funktionsbausteine finden Sie im Support Portal:
Die Geräte bieten 6 verschiedene Modi zum Lesen / Beschreiben von Transpondern.
Die Modi, können in den Prozessdaten gewählt werden:
No command (0x00) - Default, keine Datenausgabe
Auto-Read (0x01)
Auto-Write (0x02)
Read (0x03)
Write (0x04)
ReadUID (0x05)
Um Transponderdaten zu lesen und zu beschreiben muss einer der folgenden Modi
ausgewählt werden: Auto-Read (0x01), Auto-Write (0x02), Read (0x03), Write (0x04).
Der entsprechende Modus kann über "CMD" (Byte 0, Bit 5-7) in den "Process Data OUT"
eingestellt werden.
Konnte das Gerät den angefragten Befehl erfolgreich ausführen, invertiert das "Ready
flag" ("Process Data IN").
Beim Umschalten in einen anderen Modus ("CMD") muss der Befehl mit "START" = 1
("Process Data OUT") gestartet werden.
supportportal.sick.com
8025308/1KDE/2023-12-19 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
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Diese Anleitung auch für:

Rfh505-1004301Rfh510-1004301Rfh515-1004301

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