Europäische Technische Bewertung ETA-21/0624
Deutsche Übersetzung der Hilti Deutschland AG
Spezifizierung des Verwendungszwecks
Befestigungen unter:
Statischer und quasi-statischer Belastung: Betonstahl
Brandbeanspruchung: Betonstahl
Verankerungsgrund:
Bewehrter oder unbewehrter verdichteter Normalbeton ohne Fasern nach EN 206:2013+A1:2016.
Betonfestigkeitsklassen C12/15 bis C50/60 nach EN 206:2013+A1:2016
für statische und quasi-statische Belastung und unter Brandeinwirkung.
Maximaler Chloridgehalt von 0,40 % (CL 0,40) bezogen auf den Zementgehalt gemäß
nach EN 206:2013+A1:2016.
Nicht karbonatisierter Beton.
Anmerkung: Bei einer karbonatisierten Oberfläche des bestehenden Betons ist die karbonatisierte Schicht
vor dem Einbau des neuen Bewehrungsstabs im Bereich des nachträglich eingebauten Bewehrungsanschlusses
mit einem Durchmesser von ϕ + 60 mm zu entfernen. Die Tiefe des zu entfernenden Betons
muss mindestens der Mindestbetondeckung nach EN 1992-1-1 entsprechen.
Dies entfällt bei neuen, nicht karbonatisierten Bauteilen in trockener Umgebung.
Temperatur im Verankerungsgrund:
beim Einbau
+5 °C bis +40 °C
im Gebrauchszustand
-40 °C bis +160 °C (max. Langzeittemperatur +100 °C und max. Kurzzeittemperatur +160 °C)
Bemessung:
Die Bemessung der Verankerungen erfolgt unter der Verantwortung
eines auf dem Gebiet der Verankerungen und des Betonbaus erfahrenen Ingenieurs.
Unter Berücksichtigung der zu verankernden Lasten sind prüfbare Berechnungen
und Konstruktionszeichnungen anzufertigen.
Bemessung unter statischer oder quasi-statischer Belastung nach EN 1992-1-1
Bemessung unter Brandbeanspruchung nach EN 1992-1-2.
Die tatsächliche Lage der Bewehrung im vorhandenen Bauteil ist anhand der Bauunterlagen
zu ermitteln und bei der Bemessung zu berücksichtigen.
Einbau:
Nutzungskategorie: Trockener oder nasser Beton (nicht mit Wasser gefüllte Bohrlöcher).
Bohrverfahren:
Hammerbohren (HD – hammer drilling),
Hammerbohren mit Hilti Hohlbohrer TE-CD, TE-YD (HDB),
Pressluftbohren (CA - compressed air) oder
Diamantbohren mit Aufrauen mit Hilti Aufrauwerkzeug TE-YRT (RT - roughening tool).
Überkopfmontage ist zulässig.
Der Einbau erfolgt durch entsprechend geschultes Personal unter der Aufsicht des Bauleiters.
Lage der vorhandenen Bewehrungsstäbe überprüfen
(Wenn die Lage der vorhandenen Bewehrung nicht bekannt ist,
muss diese mit einem dafür geeigneten Bewehrungssuchgerät auf Grundlage der Bauunterlagen
festgestellt und anschließend am Bauteil für die Übergreifungsstöße markiert werden).
.
Injektionssystem Hilti HIT-FP 700 R für Bewehrungsanschlüsse
Verwendungszweck
Spezifikationen
φ
8 bis
φ
φ
8 bis
40 mm.
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φ
40 mm.
Anhang B1