Seite 97
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER INHALT: ALLGEMEINE SICHERHEITSBESTIMMUNGEN ..........MERKMALE UND ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN (ÜBERBLICK) ......................... INSTALLATIONSHINWEISE ..................ANSCHLÜSSE ........................Anschlußbelegung ......................Versorgungsspannungen ....................4.2.1 Umstellung 115/230V bzw. 12/24V ................4.2.2 24V DC/AC Konverter zum Betrieb an 24V= ............
Seite 98
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER BEDIENUNG ......................... Bedienebenen ........................Bedien- und Anzeigeelemente ..................Prozeßbedienen ........................Einstellen von Zahlenwerten ..................Konfigurieren .......................... 6.5.1 Bedienung beim Konfigurieren ..................6.5.2 Hauptmenü der Bedienebene Konfigurieren ............Parametrieren ........................6.6.1 Bedienung beim Parametrieren ..................
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER ALLGEMEINE SICHERHEITSBESTIMMUNGEN Beachten Sie die Hinweise dieser Betriebsanleitung sowie die Einsatzbedingungen und zulässigen Daten gemäß Datenblatt , damit das Gerät einwandfrei funktioniert und lange einsatzfähig bleibt: • Halten Sie sich bei der Einsatzplanung und dem Betrieb des Gerätes an die allgemeinen Regeln der Technik! •...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER MERKMALE UND ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN (ÜBERBLICK) Der digitale Industrieregler ist als PID-Regler für Regelungen in der Verfahrenstech- nik konzipiert. Er verkörpert eine neue Reglergeneration auf Mikroprozessorbasis. An die skalierbaren Reglereingänge können wahlweise Einheitssignale Strom / Spannung und frequenzanaloge Signale angelegt oder Widerstandsthermometer und Thermoelemente angeschlossen werden.
Seite 101
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Für die einzelnen Bedienebenen kann eine unbefugte Bedienung durch frei wählba- re Benutzercodes ausgeschlossen werden. Unabhängig davon existiert ein fest einprogrammierter, nicht veränderbarer Mastercode, mit dem man in alle Ebenen gelangt. Dieser 4stellige Mastercode steht am unteren Rand dieser Seite. Er kann ausgeschnitten und getrennt von dieser Bedienungsanleitung aufbewahrt werden.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER INSTALLATIONSHINWEISE Der Regler ist für den Einbau in Schalttafeln konzipiert. Am Regler sind zunächst die beidseitig eingerasteten Halterungselemente durch Schwenken entgegen dem Uhrzeigersinn zu entfernen. Der Regler wird einschließlich der beigefügten Gummi- dichtung von vorn in die Einschuböffnung eingefügt.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Relais 3 (Alarm) Relais 3 (Alarm) Relais 1 (Ausgang) Relais 2 (Ausgang) Bild 3: Belegung der Klemmleisten HINWEIS Beachten Sie beim Anschluß der Sensorleitungen: • Verlegen Sie die Leitungen getrennt von Leistungskabel (Leitun- gen, auf denen größere Ströme fließen) und hochfrequenten Leitungen.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER 4.2.1 Umstellung 115/230V bzw. 12/24V Über eine Brücke im Geräteinneren kann die Versorgungsspannung von 230V auf 115V bzw. von 24V auf 12V angepaßt werden. Die Anpassung muß vor dem Einbau des Gerätes erfolgen. Vorgehensweise: Abstecken sämtlicher Anschluß- und Versorgungsleitungen Entfernen der Anschlußschraube für die Technische Erde...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Signaleingänge Alle Signaleingänge sind kurzschlußfest, spannungsfest bis 41 Volt und galvanisch gegenüber den Ausgängen und der Versorgungsspannung getrennt. Reglereingang 1: Es können folgende Eingangskonfigurationen genutzt werden: • Eingang für Einheitssignal (Spannung) 0 ... 10 V Klemmen 30 und 31 Eingangswiderstand: >...
Seite 106
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER HINWEIS Bei schwankendem Anzeigewert sollte die Grenzfrequenz des Digitalfilters im Menü Eingänge auf einen kleineren Wert eingestellt und der TE-Anschluß kontrolliert werden. • Eingang zum Anschluß von Thermoelementen Klemmen 38 und 39 Für folgende Thermoelemente werden die Kennlinien intern linearisiert: Thermopaar Meßbereich...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER • Eingang zum Anschluß von Potentiometern Klemmen 19, 20 und 27 für Stellungsrückmeldung (1 ... 10 kΩ) bei Stellungsregelung • Binäreingang Klemmen 25 und 26 Eingangswiderstand: > 25 kΩ Konfigurierbare Wirkungsrichtung: Logischer Wert Spannung nicht invertiert...
Seite 108
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Folgende Ausgangssignale sind konfigurierbar (vergleiche Abscnnitt 5.7 und Ab- schnitt 6.5.4): • 2-Punkt-PWM-Signal (PWM: Pulsweitenmodulation) • 3-Punkt-PWM-Signal • 3-Punkt-Schritt-Signal • 3-Punkt-Schritt-Signal mit externer Rückführung (Stellungsregelung) Elektrische Daten der Relais max. Schaltspannung 250V 300V max.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER REGLERSTRUKTUREN Gesamtstruktur des Digitalen Industriereglers Bild 4 zeigt die Gesamtstruktur des digitalen Industriereglers in Form eines Signal- flußbildes. Es enthält neben Funktionsblöcken Strukturschalter, über die beim Konfigurieren des Reglers eine konkrete Reglerstruktur eingestellt wird. Folgende konkrete Reglerstrukturen können auf der Basis der Gesamtstruktur konfiguriert werden: •...
Seite 110
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Filter 1 Radizieren Skalieren Aabs Eingang 1 Linearisieren Alarm abs. Averh Alarm Verh. Rampe Sollwert- Arel Begrenzung Alarm rel. Multiplizierer stetiges Signal 2-Punkt- PWM-Signal 3-Punkt- PWM-Signal Stellgrößen- PID-Regler 2 Wirkungssinn Begrenzung 3-Punkt- Schritt-Signal 3-Punkt-...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler für einschleifigen Regelkreis 5.2.1 Einschleifiger Regelkreis Besteht eine Regelungsaufgabe darin, eine Größe (z.B. Temperatur) auf einem fest vorgegebenen Sollwert W (konstant) zu halten, so wird dazu eine Festwertregelung eingesetzt. Die Regelgröße X (Temperatur) wird gemessen und mit dem Sollwert W Bild 5: Einschleifiger Regelkreis verglichen (Bild 5).
Seite 112
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Bild 6: Struktur Standardregler Beschreibung der Funktionsblöcke ab Seite 26...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler mit Zusatzfunktionen für Störgrößenaufschaltung 5.3.1 Einschleifiger Regelkreis mit Störgrößenaufschaltung Bei Regelstrecken kann durch Aufschalten der Störgröße das Regelverhalten eines Einfachregelkreises meist wesentlich verbessert werden. Voraussetzung dabei ist, daß sich die Störgröße meßtechnisch erfassen läßt. Die Aufschaltung der Störgröße kann über ein Kompensationsglied F entweder auf den Reglereingang oder auf den Reglerausgang erfolgen (Bild 7).
Seite 114
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler- ausgang Bild 8: Struktur Störgrößenaufschaltung Beschreibung der Funktionsblöcke ab Seite 26...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler mit Zusatzfunktionen für Folgeregelung 5.4.1 Folgeregelung (externe Sollwertvorgabe) Aufgabe einer Folgeregelung ist es, die Regelgröße X1 möglichst genau einer ande- ren sich zeitlich ändernden Größe, der Führungsgröße, nachzuführen. Als Füh- rungsgröße kann entweder eine aus einer Strecke F stammende Prozeßgröße X2 oder eine andere Größe mit vorgegebenem Zeitverlauf verwendet werden (Bild 9).
Seite 116
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler- ausgang Bild 10: Struktur Externer Sollwert Beschreibung der Funktionsblöcke ab Seite 25...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler mit Zusatzfunktionen für Verhältnisregelung 5.5.1 Verhältnisregelung Eine Verhältnisregelung ist eine besondere Art der Folgeregelung bzw. der externen Sollwertvorgabe. Aufgabe einer Verhältnisregelung ist es eine Regelgröße (X1) ständig in einem bestimmten Verhältnis zu einer anderen Prozeßgröße (X2) nachzuführen. X1 wird als Folgegröße bezeichnet, X2 als Führungsgröße.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER 5.5.2 Reglerstruktur Verhältnisregelung Aus der Gesamtstruktur ergibt sich durch Konfigurieren die im Bild 12 hervorgeho- bene Struktur Verhältnisregelung. Die Basis bildet der PID-Regler 2. PID-Regler 1 bleibt unbenutzt. Eingang 1 ist für die Regelgröße X1 vorgesehen, an Eingang 2 wird die Prozeßgröße gelegt.
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler mit Zusatzfunktionen für Kaskadenregelung 5.6.1 Kaskadenregelung Bei einer Kaskadenregelung sind zwei Regelkreise so miteinander vermascht, daß der eine Regelkreis (Hauptregelkreis) dem anderen (Hilfsregelkreis) überlagert ist. Man spricht deshalb auch von einem zweischleifigen Regelkreis (Bild 13). Bild 13: Kaskadenregelung Die Regelstrecke ist in die beiden Teilstrecken F und F...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER 5.6.2 Reglerstruktur Kaskadenregelung Aus der Gesamtstruktur ergibt sich durch Konfigurieren die im Bild 14 hervorgeho- bene Struktur Kaskadenegelung. PID-Regler 1 wird als Hauptregler und PID-Regler 2 als Hilfsregler verwendet. Ein- gang 1 ist für die Regelgröße X1 des Hauptregelkreises und Eingang 2 für die Hilfs- regelgröße X2 vorgesehen.
Seite 121
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Regler- ausgang Bild 14: Struktur Kaskadenregelung Beschreibung der Funktionsblöcke ab Seite 26...
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Erläuterungen zu den Funktionsblöcken in den Reglerstrukturen Funktionsblock 1: Filter am Eingang 1 Mit dem Filter können dem Meßsignal überlagerte Störsignale gedämpft werden. Das Filter ist als Tiefpaß erster Ordnung ausgeführt. Die Grenzfrequenz der Filter kann über die Parameter Fg 1 (1.
Seite 123
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Bild 15: Skalieren Funktionsblock 4: Linearisieren Die Kennlinien der verschiedenen Thermoelemente und des Pt 100 werden intern linearisiert. Funktionsblock 5: Einstellen des Sollwertes W1 Einstellung des Sollwerts über die Tastatur des Reglers. Funktionsblock 6: Rampe Der Sollwert kann mit der Rampenfunktion kontinuierlich vergrößert bzw.
Seite 124
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Einstellbarer Parameter: Steigung der Sollwertrampe Bild 16: Rampenfunktion Funktionsblock 7: Sollwertbegrenzung Für den Sollwert kann eine untere sowie eine obere Begrenzung eingegeben wer- den. Der Sollwert läßt sich nur innerhalb dieses Bereiches einstellen. Einstellbare Parameter: W1o: obere Sollwertgrenze...
Seite 125
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 9: Alarm, relativ Mit dieser Funktion werden die Alarmrelais betätigt, wenn die Regeldifferenz einen oberen Grenzwert über- oder einen unteren Grenzwert unterschreitet. Die Grenz- werte für eine Alarmmeldung sind hier also auf den Sollwert bzw. auf die Differenz zwischen Soll- und Istwert bezogen (relativ).
Seite 126
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Bild 17: Wirkungssinn am Beispiel des P-Reglers Funktionsblock 12: Stellgrößenbegrenzung Über diesen Funktionsblock kann festgelegt werden, in welchem Bereich sich die Stellgröße Y bewegen darf. Einstellbare Parameter: maximaler Wert der Stellgröße minimaler Wert der Stellgröße Bei 3-Punkt-PWM-Signalen kann der Bereich Heizen/Kühlen getrennt begrenzt werden.
Seite 127
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 14: Stellgrößeneinstellung von Hand Dieser Funktionblock ist in der Ebene Prozeßbedienung aktivierbar. Die Stellgrößen- einstellung von Hand ist nur im HAND-Betriebszustand des Gerätes möglich. Das Stellglied wird vom Regler weggeschaltet und mit der zuletzt berechneten Stellgröße angesteuert.
Seite 128
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Einstellbarer Parameter: Periodendauer des 2-Punkt-PWM-Signals Optionen: Imp. nein: Einsatz eines Standardventils. Die Ausgabe des 2-Punkt-PWM- Signals erfolgt über Relais 1 Imp. ja: Einsatz eines Impulsventils. In diesem Fall werden für die Ausgabe 2 Relais verwendet.
Seite 129
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Überlappungsbereich Bei Verwendung des 3-Punkt-PWM-Ausgangs ergeben sich, je nach Einstellung des Überlappungsbereichs, folgende Reglerverhalten im Bereich um den Sollwert. Überlappungsbereich negativ Überlappungsbereich positiv (Totbereich) (Überlappung) Stellgröße Y Stellgröße Y 100 % 100 % Kühlen Heizen...
Seite 130
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 19: 3-Punkt-Schritt-Signal mit externer Stellungs rückmeldung (Stellungsregelung) Dieses Signal dient zur Ansteuerung von motorisch angetriebenen Stellgliedern, bei denen eine Stellungsrückmeldung über ein Potentiometer vorgesehen ist. Der Ge- samtwiderstandswert des Rückmeldepotentiometers muß im Bereich von 1 kΩ bis 10 kΩ...
Seite 131
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 21: Stellgrößenbegrenzung Über diesen Funktionsblock kann festgelegt werden, in welchem Bereich sich die Stellgröße des Reglers 1 bewegen darf. Einstellbare Parameter: maximaler Wert der Stellgröße minimaler Wert der Stellgröße Funktionsblock 22: Einstellen des Sollwertes W2 Einstellung des Sollwerts über die Tastatur des Reglers (Sollwert des unterlagerten Reglers bei Kaskadenregelung).
Seite 132
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 26: PDT1-Glied Dieser Funktionsblock ist das Kompensationsglied bei der Störgrößenaufschaltung (vergl. Bild 7). Einstellbare Parameter: Kps: Verstärkungsfaktor Tds: Vorhaltzeit Zeitkonstante Arbeitspunkt Funktionsblock 27: Multiplizierer In diesem Funktionsblock wird durch Multiplikation der Prozeßgröße X2 mit dem Verhältnissollwert W1 die Führungsgröße X1 für die Verhältnisregelung gebildet Soll...
Seite 133
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Funktionsblock 29: Wirkungssinn Hier kann über Strukturschalter eingestellt werden, ob das Ausgangssignal Y1 des PID-Reglers 1 (Hauptregler bei Kaskadenregelung) mit positivem oder mit negati- vem Wirkungssinn genutzt werden soll. Bei positivem Wirkungssinn steigt das Aus- gangssignal mit wachsender Regeldifferenz Xd1, bei negativem Wirkungssinn nimmt es ab (vergl.
Zugriff geschützt werden. Die Codenummern können frei gewählt werden. Sie bewirken dann einen hierarchisch gegliederten Schutz. Die Eingabe der Code- nummer für Konfigurieren berechtigt zur Nutzung aller drei Ebenen. Mit der Code- nummer für Parametrieren erhält man Zugriff zu den Ebenen Parametrieren und 132 - 1110...
In der oberen Hälfte befindet sich eine LCD-Klartextanzeige mit 2 Zeilen zu je 8 Zeichen. Die dort erscheinende Anzeige hängt ebenfalls von der Bedienebene ab, die gerade aktiv ist. Die im Bild 22 dargestellte Anzeige betrifft die Ebene Prozeß- bedienen. 1110 - 133...
Wert der Stellgröße vergrößern (im Betriebszustand HAND) d.h. Spannung bzw. Strom vergrößern(bei Einheitssignalen) 0..9 oder Pulsweite bei PWM-Signalen vergrößern • Relais 1 ein (Motor „Vorwärts“) bei 3-Punkt-Schritt-Signalen ohne externe Rückführung Taste „Pfeil oben“ Bild 23: Bedeutung der Bedienelemente in der Ebene Prozeßbedienen 134 - 1110...
Seite 137
DISPLAY DISPLAY SELECT ENTER 0..9 0..9 SELECT ENTER 1110 1110 ENTER 1110 0..9 0..9 0..9 0..9 SELECT ENTER 0..9 0..9 SELECT ENTER DISPLAY DISPLAY ENTER ENTER 0..9 0..9 Bild 24: Bedienstruktur und Bedienabläufe in der Ebene Prozeßbedienen 1110 - 135...
Betätigen der ENTER-Taste auf die über- schrittene Bereichsgrenze gesetzt. 1110 R e g l 1110 SELECT 0..9 ENTER DISPLAY Stellenwert 0..9 1110 Stellenauswahl 0..9 Komma- 0..9 stellenver- schiebung 0..9 Bild 25: Einstellen von Zahlenwerten 136 - 1110...
Bestätigung eingestellter Zahlenwerte von Reglerparametern • Weiterschalten zum nächsten Parameter ENTER-Taste • Stellenauswahl beim Einstellen von Zahlenwerten 0..9 Taste „Pfeil unten“ • Zahlenwert einstellen 0..9 Taste „Pfeil oben“ Bild 26: Bedeutung der Bedienelemente in der Bedienebene Konfigurieren 1110 - 137...
(Stoßfreies Umschalten von HAND nach AUTO) • Auswahl der Anzeigedarstellung in Zeile 2 • Eingabe des Sicherheitscodes Beim Konfigurieren muß immer als erstes über das Menü Struktur eine konkrete Reglerstruktur festgelegt werden. Die weiteren Menüs beziehen sich dann auf die gewählte Reglerstruktur. 138 - 1110...
Seite 141
2. Reglereingang wird für die externe Sollwertvorgabe verwendet. Verhältn: Verhältnisregelung, der 2. Reglereingang wird für die Prozeßgröße X2 verwendet. Störgröß: Festwertregelung mit Störgrößenaufschaltung, der 2. Reglereingang wird zur Störgrößenaufschaltung verwendet. Kaskade: Kaskadenregelung, der 2. Reglereingang wird zur Kaskadenregelung verwendet. 1110 - 139...
Seite 142
Betätigen der SELECT-Taste verworfen werden (vergl. Abschn. 6.4). Zu betätigende Taste Dargestellter Pfeil → SELECT ↓ ENTER Bild 27: Bedeutung der Pfeile in den Konfiguriermenüs Die in den folgenden Kongfigurationsmenüs enthaltenen Angaben und Symbole werden in Abschnitt 6.5.4 erläutert. 140 - 1110...
Seite 143
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 28a: Konfiguriermenü für die Struktur Standardregler (Teil 1) 1110 - 141...
Seite 144
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 28 b: Konfiguriermenü für die Struktur Standardregler (Teil 2) 142 - 1110...
Seite 145
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 28 c: Konfiguriermenü für die Struktur Standardregler (Teil 3) HINWEIS Der Menüpunkt Seriell erscheint nur bei eingesteckter Schnittstellenkarte (Option). Zur Erläuterung siehe Betriebsanlei- tung der Schnittstellenkarte. 1110 - 143...
Seite 146
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 29: Konfiguriermenü für die Struktur Externer Sollwert (Bezüglich der Menüpunkte Ausgang, Sicherheitswert und Zusätze siehe Bild 28b und Bild 28c) 144 - 1110...
Seite 147
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 30: Konfiguriermenü für die Struktur Verhältnisregelung (Bezüglich der Menüpunkte Ausgang, Sicherheitswert und Zusätze siehe Bild 28b und Bild 28c) 1110 - 145...
Seite 148
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 31: Konfiguriermenü für die Struktur Störgrößenaufschaltung (Bezüglich der Menüpunkte Ausgang, Sicherheitswert, Adaption und Zusätze siehe Bild 28b und Bild 28c) 146 - 1110...
Seite 149
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 32: Konfiguriermenü für die Struktur Kaskadenregelung (Bezüglich der Menüpunkte Ausgang, Sicherheitswert und Zusätze siehe Bild 28b und Bild 28c) 1110 - 147...
0.1 ≤ Hy ≤ 20,0 (in % bezogen auf den Einstellbereich: Skalierungsbereich Xvu, Xvo) Sollwertgrenzen Wvo: Obere Begrenzung des Verhältnissollwertes. Wvu ≤ Wvo ≤ Xvo Einstellbereich: Wvu: Untere Begrenzung des Verhältnissollwertes. Xvu ≤ Wvu ≤ Wvo Einstellbereich: 148 - 1110...
Seite 151
PT 100 ist über 3 Leitungen verbunden (3-Leitertechnik) PT100 : 4 PT 100 ist über 4 Leitungen verbunden (4-Leitertechnik) Wenn eine 3-Leiterverbindung gewählt wird, müssen die Klemmen 35 und 36 durch eine Drahtbrücke kurzgeschlossen werden (siehe Anschlußbelegung) 1110 - 149...
Seite 152
Unterer Skalierwert, der den Einheitssignalen 0 mA, 4 mA bzw. 0 V oder dem frequenzanalogen Signal 0 Hz zugeordnet wird. - 1999 ≤ X1u ≤ X1o Einstellbereich: Sollwertgrenzen W1o: Obere Sollwertgrenze W1u ≤ W1o ≤ X1o Einstellbereich: W1u: Untere Sollwertgrenze X1u ≤ W1u ≤ W10 Einstellbereich: 150 - 1110...
Seite 153
Eingang für Einheitssignal 0 .. 10 V 0 ... 20 mA Eingang für Einheitssignal 0 .. 20 mA 4 ... 20 mA Eingang für Einheitssignal 4 .. 20 mA Radizieren Rad: aus Radizierfunktion ausgeschaltet Rad: ein Radizierfunktion eingeschaltet 1110 - 151...
Seite 154
RPar 1 Reglerparameter des Hauptreglers bei Kaskadenregelung Kp1: Verstärkungsfaktor 0,001 ≤ Kp1 ≤ 999,9 Einstellbereich: Nachstellzeit 0,4 ≤ Tn ≤ 9999 (in sec.) Einstellbereich: Bei der Einstellung 9999 ist der I-Anteil des Reglers abgeschaltet (P oder PD Regler) 152 - 1110...
Seite 155
0,4 ≤ Tn ≤ 9999 (in sec.) Einstellbereich: Bei Einstellung 9999 ist der I-Anteil des Reglers abgeschaltet (P oder PD-Regler) Vorhaltzeit 0,0 ≤ Tv ≤ 9999 (in sec.) Einstellbereich: Bei Einstellung 0 ist der D-Anteil des Reglers abgeschaltet (P oder PI-Regler) 1110 - 153...
Seite 156
Yu ≤ Yo ≤ 100 (in % bezogen auf die Stell- Einstellbereich: größe) untere Stellgrößenbegrenzung 0 ≤ Yu ≤ Yo (in % bezogen auf die Stell- Einstellbereich: größe) Wirkungssinn inv: nein Ausgang arbeitet mit positivem Wirkungssinn inv: ja Ausgang arbeitet mit negativem Wirkungssinn 154 - 1110...
Seite 157
Imp: ja Impulsventil wird verwendet 3-Pkt-PWM (3-Punkt-PWM-Signal) Periodendauer Periodendauer des PWM-Signals für “Heizen” (Relais 1) 1 ≤ T+ ≤ 999,9 (in sec.) Einstellbereich: Periodendauer des PWM-Signals für “Kühlen” (Relais 2) 1 ≤ T- ≤ 999,9 (in sec.) Einstellbereich: 1110 - 155...
Seite 158
Eingabe der Einschaltdauern erfolgt prozentual zur Periodendauer T-. 3-Pkt-Sch (3-Punkt-Schritt-Signal) Getriebelose Getriebelose bei Richtungsumkehr 0,0 ≤ Gt ≤ 10,0 Einstellbereich: (Eingabe prozentual zur Motorlaufzeit Ty) Motorlaufzeit Laufzeit von einer Endposition zur anderen 1,0 ≤ Ty ≤ 999,9 (in sec.) Einstellbereich: 156 - 1110...
Seite 159
Einstellbereich: Stellgröße) Bedingung: Xsh ≤ 0,5 Xsd Stellgrößenbegrenzung obere Stellgrößenbegrenzung Yu ≤ Yo ≤ 100,0 (in % bezogen auf die Einstellbereich: Stellgröße) untere Stellgrößenbegrenzung 0 ≤ Yu ≤ Yo (in % bezogen auf die Stell- Einstellbereich: größe) 1110 - 157...
Seite 160
Es wird eine Optimierung auf aperiodisches Übergangsverhalten ohne Überschwingung der Regelgröße vorgenommen. Dies führt zu einer entsprechend längeren Anregelzeit (siehe Abschn. 7). X ↑ : ja Es wird eine Optimierung auf kürzeste Anregelzeit mit ca. 5 % Überschwingen vorgenommen. 158 - 1110...
Seite 161
Signal über den 2. Reglereingang vorgegeben wird) und internem Sollwert (Sollwert der über die Tastatur des Geräts vorgegeben wird) umgeschaltet werden. Dieser Menüpunkt ist nur bei der Reglerstruktur “externer Sollwert” verfügbar. Wirkungssinn inv: nein nichtinvertierter Wirkungssinn inv: ja invertierter Wirkungssinn 1110 - 159...
Seite 162
Festlegung der Parameter für Set-Point-Tracking SPT: aus Sollwertnachführung nicht in Betrieb SPT: ein Sollwertnachführung ist eingeschaltet (Stoßfreies Umschalten zwischen Betriebszustand HAND und AUTOMATIK) Del: Steigung der Rampe der Sollwertnachführung 0 ≤ Del ≤ 9999 Einstellbereich: (Sollwertänderung pro Minute) 160 - 1110...
Seite 163
Schutzcode für Konfigurieren Pr2: Schutzcode für Parametrieren Pr3: Schutzcode für Prozeßbedienung Ende * Ende des Menüs Zusätze (Hier kann dieses Menü verlassen werden.) (*: Softwareversion) Ende * Ende des Hauptmenüs Konfigurieren (Hier kann dieses Menü verlassen werden.) (*: Softwareversion) 1110 - 161...
• Filter Die Zuorndung der Tasten SELECT und ENTER zu den in den Ablaufdiagrammen der Parametriermenüs dargestellten Pfeilen ist ebenfalls durch Bild 21 gegeben. Die Bedeutung der Symbole und Angaben in den Parametriermenüs entnehmen Sie Abschnitt 6.5.4. 162 - 1110...
Seite 165
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 33: Parametriermenü für die Struktur Standardregler SELECT ENTER Bild 34: Parametriermenü für die Struktur Externer Sollwert 1110 - 163...
Seite 166
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 35: Parametriermenü für die Struktur Verhältnisregelung SELECT ENTER Bild 36: Parametriermenü für die Struktur Störgrößenaufschaltung 164 - 1110...
Seite 167
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER SELECT ENTER Bild 37: Parametriermenü für die Struktur Kaskadenregelung 1110 - 165...
Anpassung verwendet (Bild 38). Prinzip der Selbstoptimierung durch Tune Zusätzlich zur Adaption ist ein Modul “Tune” vorgesehen, das eine einmalige, direkte Ermittlung der Reglerparameter vornimmt. Die Berechnung der Reglerparameter erfolgt auf der Basis eines modifizierten Ziegler-Nichols-Verfahren (Bild 39 und Anhang). 166 - 1110...
Seite 169
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Bild 38: Funktionsprinzip des Adaptionsmoduls beim digitalen Regler Bild 39: Funktionsprinzip des Tune-Moduls beim digitalen Regler 1110 - 167...
Überschwingen (bei entsprechend längerer Anregelzeit) ein- gestellt werden (Bild 42). Ist sowohl Tune als auch Adaption eingeschaltet, dann hat Tune Vorrang, d.h. beim nächsten Sollwertsprung wird zunächst Tune ausgeführt und dann abgeschaltet. Bei weiteren Sollwertsprüngen wird dann nur noch die Adaption realisiert. 168 - 1110...
Reglerparameter durch das Tune- und das Adaptionsmodul erfolgt zuverlässig bei dynamischen Prozessen • mit Verzögerungsverhalten, • mit Totzeitverhalten, • mit schwingungsfähigen Komponente sowie • mit Allpaßverhalten. Bei Regelstrecken ohne Ausgleich (integrale Regelstrecken) ist die Nutzung der im Regler integrierten Selbstoptimierungsmodule Tune und Adaption nicht möglich. 1110 - 169...
Seite 172
Wahl von Startparametern von Bedeutung. Das heißt, die Ausgangsbasis für die einzelnen Optimierungsschritte bilden die jeweils aktuell vorliegenden Regler- parameter. Deshalb wird empfohlen, bei der ersten Inbetriebnahme die Tune-Funkti- on zu aktivieren, um einen geeigneten Startparametersatz für den Einsatz des Adaptionsmoduls zu erhalten. 170 - 1110...
Seite 173
Falls zu erwarten ist, daß die eingestellten Startparameter weit von den optimalen Reglerparametern entfernt liegen, kann das Anfahren eines neuen Sollwertes in Stufen erfolgen (Bild 43). Bild 43: Beispiel für das Anfahren des Sollwertes in 3 Stufen mit je einem Adaptionszyklus 1110 - 171...
Seite 174
Ist die Sollwertänderung zu gering, erfolgt eine Statusanzeige durch den Code 07 (siehe Abschnitt 7.6). Handhabung der Adaption bei unzureichender Kenntnis des Prozesses Sind bei der Inbetriebnahme einer Regelung unzureichende Kenntnisse über den Prozeß (Zeitverhalten, Verstärkung usw.) vorhanden, wird folgende Vorgehensweise beim Einsatz der Selbstoptimierung durch Adaption empfohlen: 172 - 1110...
Ein laufender Adaptionszyklus kann aber durch zweimaliges Betätigen der HAND/ AUTOMATIK-Taste abgebrochen werden. Wird während eines laufenden Adaptionszyklus eine Sollwertänderung vorgenom- men, dann wird die Adaption abgebrochen und ein neuer Adaptionszyklus auf der Basis des neuen Sollwertes entsprechend der beim Konfigurieren bzw. Parametrieren gewählten Option initialisiert. 1110 - 173...
Seite 176
Display angezeigt. Code Bedeutung Externe Sollwertvorgabe aktiv Sollwertnachführung aktiv Sollwertrampe aktiv Instationärer Zustand der Meßgröße Hauptregler nicht im Zustand HAND (nur bei Kaskadenregelung) Unterlagerter Regler nicht im Zustand AUTOMATIK (nur bei Kaskadenregelung) Mindestauflösung unterschritten (Sollwertänderung zu gering) 174 - 1110...
AUTO-Zustand defekt. schalten. KalDef Die im EEPROM Regler geht in den Fehler kann vom gespeicherten Zustand, den er vor Benutzer nicht Kalibrierdaten sind dem Abschalten beseitigt werden. defekt. hatte. Der Regler arbeitet mit einge- schränkter Genauig- keit. 1110 - 175...
Seite 178
PT 100, Thermoelemente, Einheitssignaleingänge: 0 ... 10 V, 0 ... 20 mA, 4 ... 20 mA. Ein Fehler am Eingang 2 kann nur bei den folgenden Sensortypen erkannt werden: Einheitssignaleingänge: 0 ... 10 V, 0 ... 20 mA, 4 ... 20 mA. 176 - 1110...
Seite 179
Ausgangsspannung kleiner als - 0,7 V (unterer Skalierungswert) Einheitssignal Der angeschlossene Sensor liefert einen 0 ... 20 mA Ausgangsstrom kleiner als -0,5 mA (unterer Skalierungswert) Einheitssignal Der angeschlossene Sensor liefert einen 4 ... 20 mA Ausgangsstrom kleiner als 3,5 mA (unterer Skalierungswert) 1110 - 177...
Störungen nicht vollständig aus und ist damit statisch relativ ungünstig. I-Anteil: ∫ Xd dt Funktion: Ti ist die Integrier- oder Stellzeit. Sie ist die Zeit, die vergeht, bis die Stellgröße den gesamten Stellbereich durchlaufen hat. 178 - 1110...
Seite 181
Y = Kd d Xd/dt Kd ist der Differenzierbeiwert. Je größer Kd ist, desto stärker ist der D-Einfluß. Sprungantwort Anstiegsantwort Eigenschaften: Ein Regler mit D-Anteil reagiert auf Änderungen der Regelgröße und kann dadurch auftretende Regeldifferenzen schneller abbauen. 1110 - 179...
Seite 182
(Zeit, die benötigt wird, um durch den I-Anteil eine gleich große Stellgrößenänderung zu erzielen, wie sie infolge des P-Anteils ent steht) Vorhaltzeit (Zeit, um die eine bestimmte Stellgröße aufgrund des D-Anteils früher erreicht wird als bei einem reinen P-Regler) Sprungantwort des PID-Reglers Anstiegsantwort des PID-Reglers 180 - 1110...
Seite 183
Im digitalen Regler ist der D-Anteil mit einer Verzögerung T realisiert (T = 1/3 Tv). Funktion: + Y = Kd Sprungantwort: Überlagerung von P-, I- und DT- Anteil: Funktion des realen PID-Reglers: ∫ Xd dt + Tv + Y = Kp (Xd + Sprungantwort des realen PID-Reglers: 1110 - 181...
Kp solange vergrößern, bis die Regelgröße eine ungedämpfte Dauerschwingung ausführt (Bild 44). Bild 44: Verlauf der Regelgröße an der Stabilitätsgrenze Der an der Stabilitätsgrenze eingestellte Proportionalitätsbeiwert (Verstärkungs- faktor) wird als Kkrit bezeichnet. Die sich dabei ergebende Schwingungsdauer wird Tkrit genannt. 182 - 1110...
Seite 185
Stellgrößensprung ausgeben und Regelgröße mit einem Schreiber aufnehmen • Bei kritischen Verläufen (z.B. bei Überhitzungsgefahr) rechtzeitig abschalten. HINWEIS Es ist zu beachten, daß bei thermisch trägen Systemen der Ist- wert der Regelgröße nach dem Abschalten weiter steigen kann. 1110 - 183...
Seite 186
Tv = 0,42 · Tu Der Proportionalitätsfaktor Ks der Regelstrecke kann gemäß Bild 45 über den Anstieg der Wendetangente, d. h. über ∆X / ∆t berechnet werden (∆Y: Stellgrößen- sprung): ∆X * Tg Ks = ∆t * ∆Y 184 - 1110...
Seite 190
All manuals and user guides at all-guides.com DIGITALER INDUSTRIEREGLER Sicherheit Adaption Regler 1 Tune: Adaption: Optimierungsschritte nein Übergangsverhalten nein (Adaption Regler 2) Tune: Adaption: Optimierungsschritte: nein Übergangsverhalten: nein Zusätze: Sprache: Deutsch Englisch Französisch (Seriell:) Binäreingang: Binärausgang: Rampe: Set-Point-Tracking: Anzeigedarstellung in Zeile 2: Sicherheitscode: 188 - 1110...
Seite 191
All manuals and user guides at all-guides.com Contact addresses / Kontaktadressen Germany / Deutschland / Allemange Bürkert Fluid Control System Sales Centre Chr.-Bürkert-Str. 13-17 D-74653 Ingelfingen Tel. + 49 (0) 7940 - 10 91 111 Fax + 49 (0) 7940 - 10 91 448 E-mail: info@de.buerkert.com International Contact addresses can be found on the internet at:...